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Archiv für den Monat Mai 2007

Stinkig wie ein Alpaka


Ich musste doch zur Arbeit. Mensch, war ich stinkig, denn so konnte ich mir nicht „Die große Schlacht des Don Camillo“ ansehen. Welch ein Glück, dass ich alle Folgen einmal auf eine DVD gebrannt habe. So habe ich nichts verpasst. Doch gerade der heutige Film war so lustig. Ich habe mich so auf das ‚arme, zittrige Priesterlein’ gefreut und dann muss ich im Regen stehen. Aber wann wird es denn nun eine Neuverfilmung geben? Dann muss dewar r Camillo-Darsteller aber auch so komisch laufen und Fahrrad fahren.
Dieses nass-kalte Wetter macht mich noch stinkiger. – Stinkig ist übrigens mein neues Lieblingswort. – Ich will znicht, dass die Sonne vom Himmel knallt, aber der Regen muss verschwinden.
Melinoh muss ich auch noch die Fotos zeigen, aber mein DV-Kabel ist verschollen. Wer weiss wo ich das wieder finde. Ich bin wirklich gespannt.
Morgen geht es wieder in die Uni, aber irgendwie freue ich mich darauf gar nicht. Was ist nur los mit mir?

 
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Verfasst von - 28. Mai 2007 in Uncategorized

 

Don Camillo und Peppone


Don Camillo und Peppone sind einfach göttlich. Die Handlung ist schnell erzählt: Der Film beginnt genau dort, wo der vorherige aufhörte. Don Camillo wird in die Verbannung geschickt, aber durch Peppones Bitten kehrt er wieder in das kleine Dorf zurück. Als erstes lässt er den Dachstuhl der Kirche reparieren und lässt auch eine Uhr in den Turm einbauen. Nun beginnt ein Streit, welche Uhr nun richtig geht. Die kirchliche oder die kommunistische. Dann kommt es zu einer Überschwemmung und Con Camillo harrt in seiner Kirche aus. Zwischendurch gibt es Prügeleien und Wortgefechte. Der ewige Kampf zwischen Kapitalismus (Camillo) contra Kommunismus (Peppone). Ich hoffe, dass ich morgen nicht zu arbeiten brauche, denn ich habe keine Lust mehr dazu. Tiere schön und gut, aber irgendwann wird es langweilig, vor allem die Blödheit der Pfleger macht mich wahnsinnig oder deren Verbohrtheit. Nun gut, nicht alles sind so, aber schon einer dieser Sorte ist zuviel. Lei macht mich mit ihrer Schneckenjagd noch wahnsinnig. Sie soll mit ihren Erfolgen nicht so prahlen, die armen Schnecken. Steve war gestern mal wieder blau wie Haubitze. Hat er doch tatsächlich das Fernsehkabel gefunden, daß ich versteckt hatte, damit er sich das Endspiel des DFB-Pokals nicht ansehen kann. Das Versteck hinter den Büchern war auch nicht sonderlich originell, aber woher sollte ich denn wissen, dass Steve dort auch schaut? Nürnberg hat gewonnen, was Steve gar nicht in den Kram passte, denn so verlor er seine Wette, die er mit Lei geschlossen hatte. Laut Lei kann ich von Glück reden, dass ich nicht vor dem Ende des Spiels nach Hause gekommen bin, da er mir wegen des Kabels die Meinung sagen wollte. Meine Tasche für die Uni habe ich schon einmal gepackt. Und vielleicht schaffe ich es während der Straßenbahnfahrt wieder einmal an „Die Macht des Kristalls“ zu schreiben. Es muss doch weitergehen.

 
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Verfasst von - 27. Mai 2007 in Uncategorized

 

Unwetter


Das ist vielleicht ein Wetter, und über Pfingsten soll es nicht besser werden, weil sich zwei Tiefs vereinigt haben. Fehlt nur noch das dritte und dann haben wir Katastrophenwetter wie anno Oktober 1991. Donnerstag hätte es mich beinahe kalt erwischt, denn ich hatte meinen Regenschirm mal wieder zuhause vergessen. Zum Glück befand ich mich im Trockenen als es zu Schütten anfing. Heute sitze ich in der Strassenbahn, um zur Arbeit zu fahren, wozu ich nun keine Lust hatte. Je näher ich dem Hauptbahnhof kam, desto dunkler wurde es. Ich fragte mich bereits, ob es gleich Nacht würde. Dann plätterte es auch schon an die Scheiben. Solch ein Unwetter habe ich das letzte Mal erlebt, als ich mit meinen Eltern bei Wal Mart einkaufen war und das ist nun auch schon beinahe fünf Jahre her. Es donnerte und blitzte, dass einem Angst und Bange werden konnte. Am Hauptbahnhof angekommen, hatte sich das Wetter immer noch nicht gebessert. Nun hätte ich natürlich abwarten können bis sich der Regen legt, da ich noch ein wenig Zeit hatte, aber ich hatte keine Lust zu warten. Und so machte ich mich auf den Weg zu der etwas entfernt liegenden Haltestelle der anderen Strassenbahn. Wäre ich nicht gelaufen, meine Hose wäre nicht pitschnass gewesen und meine Schuhe nicht durchweicht. Aber hinterher ist man immer schlauer. Vor allem musste ich dann noch auf die Strassenbahn warten. Ungefähr zwei Minuten bevor die Bahn kam, hörte es auf zu regnen. Und ich ärgerte mich noch einmal über mich und meine Ungeduld. Schon mal einen Elefanten gesehen, der mit den Ohren schlackert? Nein, dann hat man ein lustiges Geräusch verpasst. Es hört sich sehr sonderbar an, sodass man auch nicht darauf kommt, das es sich hierbei um einen Elefanten handelt. Als würde jemand ein Bettlaken ausschlagen. Ja, so könnte man es beschreiben, auch wenn es nicht ganz zutrifft. Momentan macht mir meine Arbeit wirklich keinen Spass und ich überlege ernsthaft, ob ich nicht aufhöre. Aber wo finde ich auf die Schnelle etwas anderes? Also werde ich wohl bleiben. In den nächsten Jahren soll es 10 Prozent mehr Bafög geben. Davon werde ich sicherlich nicht mehr profitieren, weil ich die Regelstudienzeit überschritten habe. Acht Semester ist doch wirklich blödsinnig. Wie soll man in so kurzer Zeit fertigstudiert haben? Oder ist das nun für die verschiedenen Fächer verschieden? Bekommt man, wenn man Medizin studiert länger Bafög als jemand, der BWL studiert? Vielleicht sollte ich Lei und Melinoh mal fragen. Ach ja, Melinoh, ich habe ihr doch versprochen die Elefantenbilder auf meinem PC abzuspeichern, um sie ihr später zu zeigen. Aber irgendwie bin ich dazu nicht gekommen. Ich glaube, ich muss mir einen Tagesplan zurechtlegen, an den ich mich sicherlich nicht halten werde, wie ich mich kenne. Aber ich muss meine Dinge erledigen. Mit der Uni klappt es doch auch, selbst wenn ich die Sachen meist erst in allerletzter Sekunde erledige. Fertig habe ich sie immer. Mein Ersatzkabel ist mir nun endlich zugeschickt worden. Und sollte nun feststehen, dass ich das Kabel, also das kaputte, abgeknickt habe, dann muss ich knapp drei Euro als Gebühr zahlen. Das ist viel billiger als das Kabel, was mir Lei gekauft hat. Das Kabel kostete 50€ und der Anschluss war nicht einmal an dem Kabel befestigt, sondern austauschbar. Wusste ich nicht immer, dass Kabel Deutschland ein Sauverein ist? Nun hat es selbst die Stiftung Warentest bestehtigt und Kabel Deutschland ein mangelhaft gegeben, wenn auch nur für den Kundenservice. Von dem Klub halte ich nichts mehr, seitdem sie uns erpressten den Digitaltarif annehmen zu müssen. Ausserdem bekommen wir einmal im Monat Post, dass wir doch unseren Internetanschluss bei ihnen anmelden sollen. Da bleibe ich lieber bei unserem jetzigen Anbieter, auch wenn der mich zuweilen auch ziemlich aufregt. An Pfingsten laufen wieder einmal die Don Camillo-Filme. Schade, dass sie nicht im Zwei-Kanal-Ton laufen, so hätte ich mein italienisch verbessern können, aber wozu gibt es DVDs? Aber Sonntag und Montag ist Don Camillo & Peppone angesagt. Viva Bottazi! Viva Tarrocci! Irgendwie schreibe ich zuviel. Da fällt mir ein, dass ich doch mal wieder an „Die Macht des Kristalls“ weiterschreiben könnte, aber irgendwie verschiebt sich seit drei Kapiteln ein wichtiges Ereignis. Ich habe die Szene im Kopf, aber ich kann sie nicht schreiben, weil die direkte Vorgeschichte fehlt. Scheusslich!
FIN

 
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Verfasst von - 25. Mai 2007 in Uncategorized

 

Mein schönes Auto!


Ich habe es doch gewusst. Wenn ich die beiden mal alleine lassen, dann bin ich verlassen und sie sind verloren.
Jedenfalls hat mein Auto hinten eine dicke Beule und die Stossstange ist keine Stossstange mehr, sondern ein verbeultes Stück Blech. Ich weiss schon, warum ich meinen Wagen so ungern verleihe. Aber Lei beteuert, dass sie nicht Schuld sei. Das werden wir noch sehen. Der Wagen ist nicht einmal ein Jahr alt und ist hinten nur noch Schrott. Ich könnte schreien, so wütend bin ich.
Man kann meinen PC zerstören, mir meine Uni-Bücher klauen oder mich sogar exmatrikulieren, aber mein Auto ist mir heilig. Das hat mir niemand kaputt zu machen. NIemand!!!
Aber am besten, ich rege mich darüber nicht mehr auf und kümmere mich wieder um mein Studium. Da steht mir in nächster Zeit bis zum Semesterende noch einiges bevor. Wahrscheinlich muss ich auch noch eine Hausarbeit abliefern. Mein Prof erwähnte so etwas vor kurzem, aber meist vergisst er es. Ein wenig zerstreut, aber sonst ganz okay.
Steve dreht mal wieder durch. Da hatte gestern der Zeichner von „Tim und Struppi“ 100. Geburtstag. Und irgendwie wurde in der Zeitung mal wieder erwähnt, dass Steven Spielberg ein paar Abenteuer verfilmen möchte. Nun hofft Steve wieder, dass er Tim spielen darf. Ich weiss nicht, in welcher Welt er lebt, aber mit seinem schlechten Englisch, wird er Tim gewiss nicht spielen dürfen. Ausserdem hat er eine Heidenangst vor Hunden, schrängt seine Chancen weiter ein, aber das runde Gesicht hat er schon. Ein wenig Ähnlichkeit ist da. Und wenn es wirklich verfilmt wird, wer wird schon auf Steve als Tim kommen? Er kann nicht einmal Vorfahren vorweisen, die Schauspieler waren.

 
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Verfasst von - 23. Mai 2007 in Uncategorized

 

Ein Elefant ist auch nur ein Mensch


Tja, wie gesagt, hatte ich vorgehabt meine Schulfreundin von früher zu besuchen. Und sie hatte auch Zeit. So sind wir dann mit ihrem Freund in den Zoo gegangen. Und ich konnte meine ersten Bilder von dem kleinen Elefanten machen. Der sieht niedlich aus, aber die Mutter hat einen Knall, die geht immer vor und zurück, aber bei der Hitze würde ich auch rauswollen.
Nina sagte mir, dass die Mutter seit einigen Wochen sich so benimmt und auch irgendwie die Beziehung zwischen ihr und ihrem Kalb nicht besonders sei. Es komme immer nur zum Trinken, ansonsten nerve es seine Halbschwester, die auch langsam sie Schnauze voll habe. Soviel Ahnung habe ich nicht von den Beziehungen der Elefanten untereinander, aber eigentlich ist es nicht normal, wenn das Kleine andauernd bei der Halbschwester anzutreffen ist. Da muss doch irgendetwas falsch laufen.
Aber das aussergewöhnlichste kam noch.
Ninas Freund hatte etwas ‚ganz Feines‘ für den Elefanten mitgebracht, der nun der einzig verbliebende Liebling meiner Schulfreundin ist. Der andere Elefant, Jenny, ist letztes Jahr nach Heidelberg gebracht worden. Als sie es mir erzählte war sie in Tränen aufgelöst. Ich habe sie noch nie so gesehen. Bislang dachte ich immer, dass sie zu keiner Regung fähig wäre, denn Lachen gesehen habe ich sie in all der Zeit, in der ich sie kenne, nur ein einziges Mal. Das ist hart für sie, denn nun hat sie nur noch diesen Elefanten, der auch schon ein gesegnetes Alter haben soll.
Aber hier habe ich gelernt, dass ein Elefant dem Menschen ähnlicher ist, als man denkt. Wie ich darauf komme? Nun, das ist schnell erzählt.
Wie gesagt, Martin, Freund von Nina hatte etwas für diesen Elefanten mitgebracht, aber der Elefant mochte das nicht und schmiss es immer in den Graben, wenn sie es bekam. Also versuchte Nina dem anderen Elefanten das anzubieten und der mochte es, weshalb sie diesen damit fütterte und ihren Lieblingselefanten links liegen liess. Die Elefantenkuh verstand die Welt nicht mehr, wie es aussah, denn ein paar Mal hob sie den Rüssel, dass auch sie etwas haben wolle. Nina gab ihr kurz etwas davon, aber als die Elefantenkuh es wiederum nicht wollte, bekam es nur noch der andere Elefant. Manchmal redete sie auch mit ihrem Lieblingselefanten und sagte: „Du magst das doch nicht. Also warte ab“. Der Elefant verstand es nicht. Hob wiederum den Rüssel und dann schien ihr der Kragen geplatzt zu sein. Sie wollte, dass die Aufmerksamkeit ihr wieder zukommt. Und so legte sie sich plötzlich hin. Nina war verwundert, da dieser Elefant auch schon ein gesegnetes Alter hat und andere Elefanten in diesem Alter bereits Arthrose haben. Aber es ging noch weiter. Dann setzte sich die Elefantenkuh auf ihren Hintern und liess die Beine im Graben baumeln. Dusselig wie ich nun mal bin, bekam ich meinen Camcorder mal wieder nicht in Gang, weshalb ich keine Fotos davon habe. Das ärgert mich jetzt noch. Dann stand sie wieder auf und reckte den Rüssel in die Höhe. Ein sicheres Zeichen dafür, dass sie etwas haben wolle, wie meine Schulfreundin mir sagte. So erbarmte sie sich ihrer, liess ihren Freund den anderen Elefanten weiterfüttern und fütterte den eifersüchtigen Elefanten mit Äpfeln, der Lieblingsspeise eines Elefanten.
Der Elefant war eifersüchtig gewesen. Als mir das bewusst wurde, war ich regelrecht verwundert, wie ähnlich ein Elefant dem Menschen sein kann. Aber Elefanten können sich auch im Spiegel erkennen, weshalb sie ein Gewissen besitzen oder was das auch immer war. Ich hätte in dem Kurs für Verhaltensbiologie besser aufpassen sollen.
Dann ging es weiter zu den Alpakas, wo Martin erst einmal angespuckt wurde, was ich persönlich mehr als gerecht fand, denn der Kerl ist vielleicht eine Nummer. Ich weiss wirklich nicht, wo Nina ihn aufgegabelt hat.
Alpakas haben ebenfalls Äpfel bekommen, diese Stinker. Furchtbar wie die gestunken haben, Horst und Harry müffeln nicht so.
Dann kam eine Familie aus Leipzig oder Umgebung vorbei. Hört man schon am Dialekt, jedenfalls wenn man dort länger lebt, hört man so etwas heraus. Auf jeden Fall benannten sie ein weibliches Alpaka nach Alpaka Harry. Ähnlichkeit mag schon dagewesen sein, aber das Chef-Alpaka sieht Harry doch noch ähnlicher, auch wegen der weißen Puschen. Aber das beste kam noch, denn ein kleines gedrungenes, sehr verfressenes Alpaka wurde von denen Horst genannt. Ich hätte mich bald nicht halten können vor lachen. Wie können sie Horst mit diesem Alpaka vergleichen? Erstens ist Horst ein Lama, zweitens ein ganzes Stück größer und drittens hat Horst weder einen Pony noch weisse Spitzen am Kopf und schon gar nicht an der Schnauze. Von den X-Beinen ganz abgesehen.
Hier ein Vergleich der beiden. Lama Horst und das gedrungene Alpaka, genannt Horst:
BILDER SIND HIER NICHT VERFÜGBAR!
Am nächsten Tag bin dann nach Hause gefahren. Mit Grauen, was mich wohl zuhause wieder erwarten würde, denn Steve und Lei kann man keine Sekunde allein lassen, ohne das sie im Chaos versinken. Mehr dazu einen Eintrag später.

 
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Verfasst von - 22. Mai 2007 in Uncategorized

 

Wie du mir, so ich dir


Was soll man dazu sagen? Mein Netzkabel ist immer noch kaputt, aber nun hat sich Lei eingeschaltet und ist einfach mit meinen kaputten Kabel los und hat ein neues besorgt. Und zwar ohne mich zu fragen!
Aber sie wollte es mir nur heimzahlen, weil ich ihr im letzten Jahr einfach den All-in-One-Drucker gekauft habe, weil ihr geliebter PC, ihr Pack – ich weiss immer noch nicht, ob sie mich damit aufziehen will? – dem Tode nahe ist.
Ja, dem Tode, denn Lei sieht ihn nicht als Computer an, sondern behandelt ihren Pack wie einen Menschen, mit dem sie schimpft, dann gut zuredet und ihn lobt. Irgendwie ist sie verrückt. Aber jeder braucht seinen Spleen.
Jedenfalls hatte ich dann dieses Kabel, aber ich wollte es nicht, weil da die Stecker zum austauschen sind. Und ich verliere doch immer alles, wenn es nicht fest ist. Also habe ich mich endlich dazu durchgerungen bei Medion mal anzurufen. Und nachdem ich mich bis auf die Unterhose ausgezogen habe, es ist doch eine Frechheit, was die alles wissen wollen, schicken sie mir nun so ein Teil zu. Im Gegenzug schicke ich dann mein kaputtes Netzkabel hin. Dann wird es überprüft, ob ich an dem abknicken Schuld bin. Wenn sie nun feststellen, dass ich schuld bin, dann werde ich das Kabel bezahlen müssen. Na ja, was soll’s, aber wenigstens ist es ein Original und man muss keine Angst haben, dass der Stecker verloren geht.
Donnerstag war Vatertag, worauf ich schon mit Grauen wartete. Aber irgendwie habe ich mich in diesem Jahr getäuscht.
Anstatt dass Lei und ich Steve irgendwo im Grünen abholen mussten, kam er bereits nach gut zwei Stunden nach Hause. Er war total sauer und ist gleich in seinem Zimmer verschwunden.
Erst wussten wir nicht, was passiert war, sondern wunderten uns nur über die Wasserspur, die von der Haustür zu Steves Zimmer führte. Und als wir ihn dann zu Gesicht bekamen, pitschnass wie er war, konnten wir uns schon irgendwie denken, was passiert war.
Mit einem seiner Uni-Kumpels war er in Streit geraten, dieser hatte ihn ins Wasser geschmissen. Und da hatte Steve die Schnauze voll gehabt und ist nach Hause gegangen.
Nun mussten wir ihn und seine schlechte Laune ertragen. Und von irgendwo hatte er doch tatsächlich noch Bier her. Damit hat er sich dann vollaufen lassen. Aber wir hatten unsere Ruhe.
Meine letzten freien Tage laufen, aber ich will meine alte Schulfreundin mal fragen, ob ich sie nächste Woche besuchen kann, wenn sie denn Zeit hat. Ich will mal wieder diesen klugen Elefanten besuchen, der so gerne Melonen frisst. Aber irgendwie hat Nina seit langem nichts mehr von ihr erzählt.
Und ich sollte an meinem italienisch weiterfeilen. Das ist immer noch ziemlich holperig.

 
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Verfasst von - 19. Mai 2007 in Uncategorized

 

Wie viele Einträge noch?


Ich weiss wirklich nicht, was los ist. Ich will nur einen Eintrag freischalten und dann wird dieser gleich mehrere Male angezeigt. Die Einträge habe ich gelöscht, aber dennoch finde ich das irgendwie seltsam. Und regnet das heute noch? Dieses Mal habe ich wenigstens einen Regenschirm dabei. Und meine Arbeit werde ich wohl auch bald hinschmeissen. Ich habe keine Lust mehr den Kabelträger für diese bedepperte Serie zu spielen. Das ist nur eine Abkupferung und zwar eine schlechte, denn dieses Heile-Welt-Getue mag ich nicht.

 
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Verfasst von - 16. Mai 2007 in Uncategorized

 

Viva Brescello


Das Problem mit meinem Netzstecker hat sich auch noch nicht erledigt. Aber wenigstens habe ich es bereits zu einem weiteren Elektromarkt geschafft. Dieses Mal war es Media Markt und die hatten nur das teuerste Kabel vorrätig. Ich gebe doch nicht siebzig Euro für so ein Teil aus. Da sind mir die vierzig Euro noch zuviel. Aber wenn ich es endlich schaffen würde die Hotline anzurufen, um den Preis für das richtige Ersatzteil zu erfahren, müsste ich nicht mehr weitersuchen. Jedenfalls macht mein momentanes Überbrückungskabel auch Ärger. Das Seltsame ist, dass dieses Kabel nur funktioniert, wenn es abgeknickt ist. Seit ich Sonntag etwas über das Dorf, in dem „Don Camillo und Peppone“ gedreht wurde, gesehen habe, geht mir ein Gedanke nicht mehr durch den Kopf. Warum werden diese tollen, wirklich lustigen Filme nicht wieder neu verfilmt? Nun gut, die Zeit ist eine andere, und ich denke auch nicht, dass die Filme heutzutage noch so sehr ankommen werden, da nicht mehr so stark zwischen Kommunismus und Kapitalismus unterschieden wird. Dennoch würde ich mir wünschen, dass es eine Neuverfilmung gibt. Tim und Struppi soll schliesslich auch erneut verfilmt werden, wie es neulich im ‚Spiegel‘ stand, von Steven Spielberg höchstpersönlich. Steve wird sich freuen. Vor allem, wenn es sich noch um sein Lieblingsabenteuer handelt. Marsreise oder so. Aber zurück zu Don Camillo. Wenn es nun neuverfilmt wird, wer sollte Don Camillo spielen? Wer könnte Fernandel – spielte Don Camillo – ersetzen? Tja, ich muss es zugeben: Ich weiss niemanden. Fernandel kann niemand ersetzen. Ohne ihn wären die Don Camillo-Filme nichts gewesen, denn Gino Cervi – spielte Peppone – hätte es nicht so rüberbringen können, wie es Fernandel tat. Dieses Pferdegesicht kann kein jetziger Schauspieler ersetzen. Daran mag die Neuverfilmung aus den 80iger Jahren auch vielleicht gescheitert sein. Terence Hill gab keinen guten Don Camillo ab, aber es war auch zu modern angelegt. Die Filme aus den 60igern kamen und kommen an, weil sie sehr beschaulich sind. Don Camillo auf einem Motorcross-Rad ist nun ungewöhnlich und passt einfach nicht. Giovanni Guareschi würde sich im Grabe herumdrehen. Aber eine Neuverfilmung muss her. Aber bis es irgendwann so weit ist, sehe ich mir die Filme auf DVD an. Aber sprach Fernandel nun italienisch oder wurde er synchronisiert? Ich vermute, dass er synchronisiert wurde, denn so etwas habe ich einmal gelesen. Morgen ist Vatertag, weshalb Lei und ich alles menschenmögliche getan haben, damit Steve keinerlei Alkoholika in der Wohnung vorfindet. Seine sämtlichen Biervorräte haben wir in den Keller gesperrt und dazu hat er keinen Schlüssel. Er hat zwar ganz schön getobt, aber ich vermute, weil er sich so schnell beruhigte, dass er in seinem Zimmer noch einen heimlichen Vorrat hat. Und den will ich mit Lei heute aus seinem Zimme holen. Nur frage ich mich, wie ich das anstellen soll, denn Steve schließt neuerdings sein Zimmer ab. Also mit einem Draht einbrechen. Lei wird das schon machen, in so etwas hat sie Übung. Und wenn ich ihr anbiete, dass sie keinen Hausputz machen muss in den nächsten zwei Wochen, wird sie es sicherlich machen. Aber das muss ich mir noch überlegen. Lei muss endlich lernen, dass das Leben nicht nur aus bedienen lassen besteht. Sie benimmt sich wie ein Pascha. Wo ich gerade von Donnerstag rede. An dem Tag kommt auf der ARD die Verfilmung des isländischen Krimis „Nordermoor“. Leider kann ich mich nicht mehr so gut daran erinnern, worum es in dem Krimi geht, nur dass der Kommissar Probleme mit seiner Tochter hat, die schwanger und drogenabhängig ist. Na ja, und das die Isländer untereinander alle verwandt sind und deshalb bestimmte Krebsarten dort sehr häufig vorkommen, weshalb dann auch der Täter gefasst wird und sich umbringt.

 
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Verfasst von - 16. Mai 2007 in Uncategorized

 

Habe auch endlich eins!


So, nachdem schon so viele Bekannte in der Uni und Lei, meine Mitbewohnerin, einen Blog besitzen, habe ich mich dazu durchgerungen, mir auch einen anzuschaffen. Als erstes lasse ich mich ein wenig über den Grand Prix aus. Was soll ich sagen? Der Platz war zu erwarten gewesen. Aber selbst wenn wir Heinz Rudolf Kunze oder Monrose an Ciceros Stelle gewesen wären, wir hätten keinen besseren Platz bekommen. Denn die Osteuropa-Connection hält zusammen. Deshalb wird sich wahrscheinlich ab 2009 auch etwas ändern. Zwei Semi-Finals, ein mit den West-Ländern und eines mit den Ost-Ländern. Und wo gibt es dann die Grenze? Aber die Idee, das nun auch Ländern aus Nordafrika mitmachen sollen, finde ich blöd. Das ist nicht mehr Europa. Und wir sollten in Europa bleiben, obwohl ich mich dann fragen, was Israel und Palästina (ab 2008) beim Grand Prix zu suchen haben. Auf Donnerstag freue ich mich jetzt schon, denn dann ist Vatertag und das heisst für mich, dass ich meinen Mitbewohner Steve wieder irgendwo abholen muss, weil er sturzbesoffen ist und den Koma näher ist als dem Leben. Lei und ich haben schon alles versucht den Termin zu verschleiern, aber dieses blöde Wal-Mart-Prospekt hat es verraten. Im Real-Prospekt stand meines Erachtens nichts, aber vielleicht habe ich es auch übersehen. Und nun sitze ich hier gerade in einer Buchhandlung uns hoffe, dass es nicht zu regnen anfangen wird, denn ich habe schlauerweise meinen Regenschirm zuhause vergessen.

 
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Verfasst von - 14. Mai 2007 in Uncategorized