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Wie du mir, so ich dir

19 Mai

Was soll man dazu sagen? Mein Netzkabel ist immer noch kaputt, aber nun hat sich Lei eingeschaltet und ist einfach mit meinen kaputten Kabel los und hat ein neues besorgt. Und zwar ohne mich zu fragen!
Aber sie wollte es mir nur heimzahlen, weil ich ihr im letzten Jahr einfach den All-in-One-Drucker gekauft habe, weil ihr geliebter PC, ihr Pack – ich weiss immer noch nicht, ob sie mich damit aufziehen will? – dem Tode nahe ist.
Ja, dem Tode, denn Lei sieht ihn nicht als Computer an, sondern behandelt ihren Pack wie einen Menschen, mit dem sie schimpft, dann gut zuredet und ihn lobt. Irgendwie ist sie verrückt. Aber jeder braucht seinen Spleen.
Jedenfalls hatte ich dann dieses Kabel, aber ich wollte es nicht, weil da die Stecker zum austauschen sind. Und ich verliere doch immer alles, wenn es nicht fest ist. Also habe ich mich endlich dazu durchgerungen bei Medion mal anzurufen. Und nachdem ich mich bis auf die Unterhose ausgezogen habe, es ist doch eine Frechheit, was die alles wissen wollen, schicken sie mir nun so ein Teil zu. Im Gegenzug schicke ich dann mein kaputtes Netzkabel hin. Dann wird es überprüft, ob ich an dem abknicken Schuld bin. Wenn sie nun feststellen, dass ich schuld bin, dann werde ich das Kabel bezahlen müssen. Na ja, was soll’s, aber wenigstens ist es ein Original und man muss keine Angst haben, dass der Stecker verloren geht.
Donnerstag war Vatertag, worauf ich schon mit Grauen wartete. Aber irgendwie habe ich mich in diesem Jahr getäuscht.
Anstatt dass Lei und ich Steve irgendwo im Grünen abholen mussten, kam er bereits nach gut zwei Stunden nach Hause. Er war total sauer und ist gleich in seinem Zimmer verschwunden.
Erst wussten wir nicht, was passiert war, sondern wunderten uns nur über die Wasserspur, die von der Haustür zu Steves Zimmer führte. Und als wir ihn dann zu Gesicht bekamen, pitschnass wie er war, konnten wir uns schon irgendwie denken, was passiert war.
Mit einem seiner Uni-Kumpels war er in Streit geraten, dieser hatte ihn ins Wasser geschmissen. Und da hatte Steve die Schnauze voll gehabt und ist nach Hause gegangen.
Nun mussten wir ihn und seine schlechte Laune ertragen. Und von irgendwo hatte er doch tatsächlich noch Bier her. Damit hat er sich dann vollaufen lassen. Aber wir hatten unsere Ruhe.
Meine letzten freien Tage laufen, aber ich will meine alte Schulfreundin mal fragen, ob ich sie nächste Woche besuchen kann, wenn sie denn Zeit hat. Ich will mal wieder diesen klugen Elefanten besuchen, der so gerne Melonen frisst. Aber irgendwie hat Nina seit langem nichts mehr von ihr erzählt.
Und ich sollte an meinem italienisch weiterfeilen. Das ist immer noch ziemlich holperig.

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Verfasst von - 19. Mai 2007 in Uncategorized

 

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