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Adèle und das Geheimnis des Pharaos

23 Okt

Ich bin ja nicht wirklich ägyptophil, auch wenn ich die Kultur der alten Ägypten schon interessant finde. Denn irgendwie waren sie doch fortschrittlich. Vor allem erfanden sie sozusagen auch den ersten Monotheismus der Geschichte. Aber ein wirklicher Experte bin ich nicht, da lasse ich Regina lieber den Vortritt. Schliesslich hat sie es studiert und damit sogar eine Anstellung gefunden. Eine Seltenheit in unserer heutigen Zeit, wie ich finde. Worauf ich eigentlich hinaus will und da bin ich wieder beim Titel: Ich habe vor etwa drei Wochen die ersten Berichte über diesen französischen Kinofilm gelesen und irgendwie kam mir das alles so ziemlich bekannt vor, obwohl ich nicht wirklich sagen konnte, warum eigentlich. Dann las ich nicht nur die Texte mit der Handlung des Kinofilms, sondern auch die anschliessenden Interviews mit dem Regisseur Luc Besson. Und da sah ich dann klarer. Der Film basiert auf der Comic-Reihe „Adeles ungewöhnliche Abenteuer“ von Jacques Tardi. Wem das jetzt nicht sagt, dem sei es verziehen, denn alle Comic-Reihen können ja nicht so bekannt sein wie Tintin (Tim und Struppi), Asterix oder Spirou und Fantasio. Könnte noch eine ganze Reihe mehr aufzählen, aber die sind in gewisser Weise so unbekannt, das die nur die kennen, die sich früher öfters mal in der Comic-Abteilung aufgehalten haben. Heute gibt es da ja bald nur noch Mangas. Jedenfalls in den Läden, wo ich mich rumtreibe. Wo sind Percy Pickwick, Harry & Platte, Der Ford T oder Jeff Jordan geblieben? Von Yoko Tsuno ganz zu schweigen. Das war eine tolle Comic-Reihe. Aber ich schweife ab, was ich gar nicht wollte. Zurück zum Kino-Film „Adèle und das Geheimnis des Pharaos“. Darin geht es um Adéle, deren Schwester im Koma liegt, weshalb besagte Adéle nach Ägypten reist, dort aus einem Grab eine Mumie stiehlt, sie nach Paris mitnimmt und zum Leben erwecken lässt. Dann gibt es da noch einen Flugsaurier, der Paris in Angst und Schrecken versetzt. So weit zur Handlung. Ich jetzt natürlich in den Film rein, denn so was will man ja gesehen haben, vor allem wenn man die Comic-Reihe gar nicht so schlecht fand. Kurzum, ich bin nicht wirklich enttäuscht, aber umgehauen hat mich der Film nun auch nicht. Alles ganz nett gemacht, aber es ist irgendwie anders. Und irgendwie ist die Adéle-Darstellerin Louise Bourgoin so nun gar nicht das, was die Comic-Adele ist. Sie mag eine gute Schauspielerin sein, sieht gut aus, aber für mich ist sie nicht Adele. Tut mir ja leid, auch wenn andere was anderes sagen mögen. Das ist meine Meinung. Lei hat angekündigt, dass sie, Steve und Melinoh uns an Weihnachten heimsuchen wollen. Wäre es nicht besser, wenn es umgekehrt von statten gehen würde. Ausserdem wird es sicherlich wieder problematisch werden, wenn Regina auf Melinoh trifft. Ich weiss echt nicht, was Regina eigentlich hat? Melinoh hat ihr nie etwas getan und dennoch behandelt sie die, als sei sie der letzte Mensch auf Erden mit dem sie etwas zu tun haben möchte. Also ich bin wirklich dafür, dass wir nach Leipzig reisen und nicht die zu uns. Die Wohnung mag gross genug sein, aber ob ich sie nach deren Abreise noch wiedererkenne, mag ich doch stark bezweifeln. Vor allem wenn Lei so Kerzen mitbringen sollte, die das ganze Wohnzimmer in Nebel hüllen. Erinnert sich noch jemand an die Geschichte? Ich nannte es damals London-Heathrow im Wohnzimmer, weil damals doch in London der Flughafen immer wegen Nebel geschlossen war. Aber Melinohs Weihnachtsgeschenk habe ich bereits. Eine winzige Kleinigkeit, die ich bei Depot abgestaubt habe. Das wird ihr gefallen, so wie ich sie kenne.

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Verfasst von - 23. Oktober 2010 in myblog

 

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