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Halloween – Kommerz ohne Ende

30 Okt

Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.
Edgar Allan Poe

Halloween steht wieder vor der Tür und ich hasse es. Habe ich das schon einmal gesagt? Nicht, dann habe ich es jetzt gerade getan. Nichts destotrotz haben wir gestern in der Redaktion eine kleine Feier veranstaltet. Was aber auch nur damit zusammenhing, dass Frettchen nicht da war. Und wenn der Urlaub hat, geht es bei uns viel lockerer zu und wir feiern auch mal kleine Partys.
War schon lustig, aber müssen dann überall Kürbisse stehen oder muss ich über die blöden Witze eines Layouters lachen? Ich bin dann auch schnell abgehauen.
Warum müssen wir hier in Deutschland eigentlich Halloween feiern. Im Grunde genommen haben wir doch Fasching. Und das Kinder an Türen klingeln und was haben wollen, wird eigentlich am Martinstag gemacht. Aber nein, Deutschland muss so einen Blödsinn aus den USA übernehmen. Von einem Staat, der keine Kultur hat, da er ein zusammengewürfelter Haufen ohne wirkliche Geschichte ist.
Es ist der Tag vor Allerheiligen, was bekanntlich in Bayern ein Feiertag ist und das heisst für mich, das ich am Montag frei habe und nicht zur Arbeit muss. Einige gute Sachen an Bayern sind die vielen Feiertage. Und Dienstag wird dann aller Toten gedacht, denn dann ist Allerseelen. Aber soviel dazu, denn katholisch bin ich nicht, obwohl ich ein wenig Ahnung davon habe. Aber wegen Allerheiligen müssen ab Mitternacht alle Discos und sonstige Feierhäuser geschlossen werden. Typisch Bayern, nicht wahr?
Aber wovon ich eigentlich erzählen will. Wer hat gestern die Castle-Folge gesehen? Sollte eigentlich die sechste Folge sein, aber passend zum Anlass, hatte Kabel1 sie verschoben. Am Anfang der Space-Cowboy, das war eine Hommage an Firefly, wo Nathan Fillion Mal Reynolds spielte.

Hier das Video vom Anfang, das sogenannte Firefly-Crossover

Und hier ein Bild von Fillion aus Firefly. (links Gina Torres und rechts Adam Baldwin)

Und wem das schon zu viele Bilder sind, es werden noch mehr kommen. Denn ich habe ja gesagt, dass der Blog sich nun ein wenig ändern wird. Wobei ich heute ein wenig zu übertreiben scheine, aber bei dieser Episode gibt es viele Bilder, die gezeigt werden müssen. Meiner Meinung nach.
Und da kommen wir auch schon zu den nächsten Bildern. Castle arbeitete an einem Kürbis, wo ich anfangs nicht wirklich erkennen konnte, was es eigentlich war. Er sagte zwar – auch im Original – das er Max Schreck als Graf/Count Orlok darstellen will. Aber ich sag nur irgendwelche Striche und erkannte eigentlich gar nichts. Erst am Ende erkannte ich, was er gemeint hatte.
So denn auch hier die Bilder. Einmal die Kürbis-Bilder und dann eines aus dem Film, sozusagen das Vorbild:

 

Weiss jemand, aus welchem Film der besagte Ausschnitt ist? Ein sehr berühmter Film, der eigentlich erst dazu führte, dass wir glauben, dass Vampire nicht des Tags überleben können, sondern zu Staub zerfallen. Ein weiterer Tipp: Der Film sollte auf Drängen von Bram Stokers Witwe hin vernichtet werden. Doch glücklicherweise überlebten ein paar Kopien, sonst würden wir nicht in den Gennuss dieses Films kommen. Gibt es auf DVD oder eben auf Youtube. Da weiss ich aber nicht, welche Qualität der Film hat. Es gibt nämlich eine restaurierte Fassung aus der auch das erste Bild stammt.

Und nun noch die Frage des Tages, neben der eben gestellten: Wen oder was stellt Castle dar? Tipp: Der Rabe verrät es eigentlich schon. Ich hatte es aber vorher schon gewusst. Vielleicht weiss ich auch einfach nur zuviel. In der Redaktion habe ich den Ruf ein allwissender zu sein. Ich lasse sie in dem Glauben, denn alles weiss ich nun auch nicht, aber ich kenne jede Menge Leute.

 Wer es bis hierhin geschafft und durchgehalten hat, dem gratuliere ich. Aber bitte nicht die beiden Fragen vergessen: Wen stellt Castle dar? Und welcher Film mit Max Schreck als Graf Orlok diente als Vorlage für die Kürbis-Lampe?
Morgen Abend gegen 21 Uhr kommt die Auflösung. Seit gespannt. Aber woher will ich die Lösung haben.

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2 Kommentare

Verfasst von - 30. Oktober 2010 in Castle, Fernsehen

 

2 Antworten zu “Halloween – Kommerz ohne Ende

  1. Chun Li

    31. Oktober 2010 at 08:30

    Dieser Schattenmann ist aus nem ganz berühmten Film, ich glaube es ist eine der vielen Fassungen von Dracula, jedenfalls ist das quasi der Vorgänger von Kinskis Nosferatu. Dieser Film hat damals Maßstäbe fürs Horror Genre gesetzt. Die Kameraperspektiven, die Musik, die Bewegungen, dieser Film ist ein einziges Archiv für Horror-Techniken. Ich habe nur ein paar Ausschnitte gesehen, und mir liefen Schauer über den Rücken…

     
  2. Spasco

    1. November 2010 at 09:14

    Sehr richtig, es ist sozusagen die Urfassung von Dracula. Und ´Nosferatu´ mit Klaus Kinski war das Remake. Wobei ich das nicht gut fand. Habe es mal gesehen, als es nachts auf Vox lief und war regelrecht enttäuscht. Aber Remakes sind meist nie besser als das Original.

     

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