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In der Weihnachtsbäckerei

20 Dez

Es duftet nach Plätzchen, Arbeit und Schweiß. Denn Regina hat gestern den ganzen Tag in der Küche gestanden und Plätzchen gebacken. Von Anisplätzchen über Vanillekipferl, Zimsterne und Mutzenmandeln. Schmeckt alles ganz schön, aber leider muss ich sagen, dass Leis Plätzchen besser schmecken. Ich weiss den Unterschied nicht, denn Regina hat von Lei die Rezepte genommen, aber sie schmecken einfach anders.
Freitag wird Lei kommen, und dann gibt es ihre altbewährten Plätzchen. Wenn sie denn kommt, denn momentan sieht es ja eher so aus, als würde gar nichts mehr gehen. Überall fallen die Flüge aus, Zügen fahren – wenn überhaupt – nur verkürzt und langsamer. Ich bilde mir sogar ein, dass ich einen ICE gesehen habe, der am Ende eine ganz normale Lok hatte anstelle eines ICE-Abschlusses. Vielleicht mag ich es mit einem IC/EC verwechselt haben, aber ich bin mir sehr sicher. Aber ist es nicht wie Ende letzten Jahres? Da waren plötzlich auch alle überrascht, dass es so stark geschneit hatte. Darauf muss man sich doch irgendwie einstellen, oder ist das nicht möglich? Das Winter ist und es eventuell schneien könnte, ist doch nicht Neues. Allerdings scheine nur ich das zu wissen. Hier in München muss man sowieso immer mit Schnee rechnen. Sogar im Mai kann es noch sein, dass es plötzlich anfängt. Das ist dann nicht so verheerend wie jetzt, aber man sollte immer mit allem rechnen und auch mit dem Schlimmsten. Aber momentan scheint der Schnee einfach kein Ende zu nehmen. Erinnert bald an den Jahrhundertwinter 1978, den ich nur aus Erzählungen und Dokus kenne. Da sind Kühe gestorben, weil sie nicht gemolken werden konnten, weil der Weg nach draussen durch Schnee versperrt war. Und in der Bundesliga fielen bald alle Spiele und die Nachholspiele aus. Bis in den Mai hinein gab es dann Nachholspiele. Solche Probleme hat man heute nicht mehr, jedenfalls nicht die grossen Vereine. Denn die haben alle eine Rasenheizung. Und die kleinen Vereine, die haben ihre Fans. Ein Aufruf zum Schneeschippen und als Belohnung eine Eintrittskarte, schon kommen die Leute und helfen. So hat es am Wochenende der Drittligist Heidenheim gemacht. Der Rasen war vom Schnee befreit und der Verein bedankte sich nicht nur mit Freikarten, sondern auch mit einem Sieg bei den fleissigen Helfern. Es war die einzige Partie in der dritten Liga, die stattfinden konnte. Probleme, mit denen die Erstligisten zu kämpfen haben, sind eher solche, dass die Mechanik des Daches eingefroren ist, weshalb es sich nicht schliessen lässt. Natürlich könnte auch die Rasenheizung ausfallen, aber davon habe ich noch nicht gehört.
Aber welch ein Wetter, durch das ich mich jeden Tag kämpfen muss, um zur Arbeit zu gelangen.
Muss auch noch zur Post und kann nur hoffen, dass die Geschenke bei meinen Eltern und Geschwistern rechtzeitig ankommen werden. Dauert ja momentan alles länger, wie die Post mitgeteilt hat. Aber wann ist die Post schon mal pünktlich? Nicht immer, aber meistens jedenfalls, im Gegensatz zur Deutschen Bahn. Da habe ich schon Sachen erlebt, die ich jetzt gar nicht erwähnen möchte.

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