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Winterwonderland

22 Dez

„Und das ist der Weg ins Internet.“
„Das ist der Bildschirmschoner.“

Das Lied, das ich nur in der Version von Doris Day kenne, passt wirklich zu der momentanen Winterzeit. Schnee ohne Ende, und Winter haben wir nun auch. Denn gestern war die TagundNacht-Gleiche, obwohl ich eigentlich schon an den Tagen zuvor dachte, dass es gar nicht mehr dunkel werden würde. Es war, als wäre Vollmond, doch das stimmt nicht, und dennoch war es so hell. Der meterologische Winter hat begonnen und das Wetter bessert sich einfach nicht. Egal, was man auch hofft. Vor allem Jenala hofft ja auf Regen, aber es tut sich nicht wirklich was. Und so wird sie an Weihnachten wohl auch nicht ihren Ersatzelefanten sehen können. Da wird sie wirklich traurig sein. Aber man kann schliesslich nicht alles haben. Aber sie hat ja noch die Spucker vom Dienst. Die sind sicherlich auch hoch erfreut Jenala zu sehen.
Aber der Schnee ist ziemlich feucht, dann wird es mal wärmer und der untere Teil des Schnees beginnt irgendwie zu schmilzen, dann wird es wieder kälter und es friert. Also ist der Untergrund glatt. Da muss man aufpassen, wo man überhaupt hintritt. Ein falscher Schritt und schon liegt man auf der Schnauze. Und das tut bekanntlich weh. Soll ich von meinem neuerlichen Erlebnis mit einer Eispfütze erzählen? Ist mir gestern passiert, als ich nur schnell eine Abkürzung nehmen wollte, um die Strassenbahn noch zu erreichen. Ich renne los, bei Schnee ja immer ein Wagnis, bin froh, dass ich überhaupt vorwärtskomme, und dann ist es doch tatsächlich so, dass unter dem Schnee sich eine Pfütze befindet. Bei den arktischen Temperaturen ist sie natürlich gefroren. Ich habe die Pfütze aber weder gesehen noch erahnt, und so passiert, was passieren muss. Ich fliege richtig schön auf die Schnauze. Begreife gar nicht richtig, was eigentlich passiert ist. Nur das ich voller Schnee bin und auf meinem Hintern sitze, der schmerzte wie Hölle. Ich rappel mich wieder hoch, bedenke aber die Pfütze nicht und schon liege ich wieder auf der Schnauze. Hilflos wie ein Marienkäfer, der auf dem Rücken liegt, kam ich mir vor. Dann kroch ich ein wenig weg von dieser Eispfütze und konnte mich endlich aufrappeln. Meine Knie und mein Hintern schmerzten. Von meinem Rücken ganz zu schweigen, der so was ja immer zum Anlass nimmt, um sich zu melden. Der Sturz erinnerte mich mal wieder daran, dass ich zuviele Muskeln am Rücken habe, die mal trainiert werden müssten. Aber seitdem ich diese dämliche Schreibtischarbeit erledigen muss, finde ich zu kaum noch etwas Zeit.

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