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Wie durch ein Wunder – Mubarak ist zurückgetreten

12 Feb

Gestern am späten Nachmittag überschlugen sich auf einmal die Ereignisse. Mubarak war zurückgetreten hiess es. Nach der Rede von Donnerstag konnte das genauso gut eine Ente sein. Und so hiess es erst einmal auch, dass er von Kairo nach Scharm el Sheik (keine Ahnung, wie man das schreibt) geflogen sei. Also wieder nichts mit Rücktritt. Und dann kam die Nachricht, er sei zurückgetreten. Allerdings hat nicht er seinen Rücktritt verkündet, sondern sein Vize Suleiman. Der erinnert mich vom Namen her immer an einen osmanischen Herrscher des 15. oder 26. Jahrhunderts, der eine Konkurbine namens Roxelane hatte. Der wurde etwas anders geschrieben, aber immer wenn ich den Namen höre, muss ich an den osmanischen Herrscher denken.
Die Verkündung des Rücktritts durch einen dritten erinnerte mich noch an ein anderes Ereignis. Und das hat mit der deutschen Geschichte zu tun. Erinnert sich vielleicht jemand daran? Nein, gut, dann werde ich es mal sagen. Es handelt sich um Wilhelm II., seines Zeichens letzter deutscher Kaiser. Er wurde auch dazu gezwungen zurückzutreten. Denn was ausgesprochen ist, kann bekanntlich nur schlecht rückgängig gemacht werden. Wovon ich nun spreche. Prinz Max von Baden war deutscher Reichskanzler und verkündete am 09. November 1918, dass Wilhelm II. zurückgetreten sei. Doch das stimmte gar nicht. Besgter Kaiser befand sich noch in seinem Hauptquartier im belgischen Spa und ahnte von nichts. Er wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Es hätte keinen Frieden gegeben, und vor allem keinen Waffenstillstand gegeben, wenn Wilhelm nicht zurückgetreten wäre. Die offizielle Rücktrittsurkunde wurde erst Wochen später unterzeichnet.
So mag es vielleicht auch in Äygpten zugegangen sein.
Mubarak ist weg, aber was wird jetzt kommen? Das Militär hat vorübergehend die Macht übernommen, aber wird es sie auch wirklich abgeben und wird es seit 1952 zum allerersten Mal wieder eine Demokratie geben? Wir wollen es hoffen und wünschen Ägypten, dass es schnell zu seiner Normalität zurückfindet, denn die Demos haben doch sehr dem Tourismus geschadet. Und das ist bekanntlich die Haupteinnahmequelle des Landes.
Noch ist das Militär am Zuge, was den Menschen nicht gefällt, denn das hatten sie schliesslich auch nicht gewollt. Man wird sehen, was kommt, aber es ist ein Blick ins Ungewisse. Hoffentlich werden die Menschen in Ägypten für ihre Mühen belohnt werden. Man wünscht es ihnen wirklich.
Und was wird aus Mubarak? Seine Schweizer Konten sind bereits eingezogen worden, aber ich glaube kaum, dass er nicht noch mehr Konten haben wird. Nehmen wir doch mal die Virgin Islands. Da hat er bestimmt auch sein Geld untergebracht. Und wohin wird er gehen? Er wird doch nciht im Land bleiben. Wird er nach Deutschland kommen? In Heidelberg hat er ja immer seinen GesundheitsCheck machen lassen. Aber wollen wir ihn wirklich? Wollen wir einen Exil-Präsidenten? Nein, ich möchte ihn nicht. Der wird zuviel Geld kosten und sicher auch die Sicherheit Deutschlands gefährden. Das muss man alles bedenken.
Tunesien ist seit den Unruhen in Ägypten ganz aus dem Blickfeld er Weltöffentlichkeit verschwunden. Als schien es, als sei Ägypten ein Ablenkungsmanöver gewesen. Doch nun hört man wieder was, allerdings nichts Gutes. Denn viele Tunesier fliehen über das Mittelmehr Richtung Europa. Einige sind schon in Italien angekommen, genauer gesagt auf Lampedusa, aber einige Schiffe werden noch erwartet. Was ist da nur los in Nordafrika? Ich kann es nicht sagen.
Ich war gestern beim Arzt, und was soll ich sagen? Tja, es ist doch ein Bruch: Kahnbeinbruch. Gar nicht schön, vor allem merkt man das kaum, aber so ist das eben. Da fällt man hin und dann hat man sich schon was gebrochen, wo man gar nicht glaubt, das man sich da was brechen könnte. Dabei sah alles so gut aus. Jetzt sechs Wochen eine Schiene tragen. Eingipsen lassen habe ich mir meine Hand nicht. Bei Gips kriege ich eine Krise.
Und Heidi Glubsch, diese schielene Beutelratte macht wieder von sich reden. Sie soll als Orakel seine Oscar-Favoriten bei der ABC-Sendung „Jimmy Kimmel Live!“ präsentieren. Ich kann bloss hoffen, dass die blöde Beutelratte sämtlich daneben liegt. Das wird dann auch Jenala und ihren Ersatzelefanten sehr freuen, wo doch ihr Ersatzelefant jetzt einen auf Fussball-Orakel machen möchte. Bloss leider hat sie da wieder nur die zweite Geige gespielt. So wie immer.
Schön gestern Castle gesehen? Ich finde ja, dass ist eine der besten Folgen der zweiten Staffel ist, neben der Halloween-Folge. ABer warum die jetzt gegen Ende immer Doppelfolgen bei Kabel 1 zeigen, verstehe ich nicht.

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