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Ein Käfig voller Helden

01 Apr

Was für ein schöner Tag ist heute nur, und dass, obwohl ich wieder arbeiten muss und Freitag ist. Ja, ja, heute scheint nicht nur die Sonne und es ist warm, sondern heute beginnt auch ein neues Quartal: Es ist der 01. April. Und was heisst das genau? Richtig, Leute verulken. Habe ich heute auch schon kräftig getan. Meine Scherze sind eigentlich immer schon gut angekommen, weil sie auch so harmlos klingen.
Lust zum Arbeiten habe ich heute wirklich nicht.
Die FDP ist wirklich so ein Luftnummer-Verein. Bloss keine Wählerstimmen verlieren, denn das könnte ja sonst was bedeuten. Aber darüber habe ich mich ja schon vor ein paar Tagen aufgeregt.
Wie kommt es eigentlich, dass die Bahn plötzlich den Bau von Stuttgart 21 gestoppt hat? Weiss das jemand? Die wollten das doch noch nciht mal machen, als heiner Geissler da vermittelt hat. Irgendwas ist da im Busche und ich weiss nicht, was es ist. Das ist gar nicht gut. Wie lange geben wir der Grünen-Regierung eigentlich? Ich sage mal zwei Jahre und dann gibt es Neuwahlen. Die kriegen ihre grünen Wünsche nicht durchgesetzt. Luftschlösser sind das eben, wie ich immer zu sagen pflege.
Dafür hat sich die Bundesregierung nun was ausgedacht. Wenn sie nämlich nicht nur die sieben kernkraftwerke abstellen, sondern gleich alle. Dann haben wirklich bekanntlich den Strom-Gau, weshalb in den Grossstädten so für vier Stunden etwa immer mal der Strom abgestellt wird. Und damit wir Normalbürger das nicht so sehr zu spüren bekommen, wird verordnet, dass wir so kleine Windräder uns an die Fenster oder auf den Balkon oder aufs Dach setzen. Durch diese kleinen Räder wird dann Strom gewonnen, der in einem Akku gespeichert wird. So können wir dann die stromfreien Stunden überstehen, wenn wir nciht gerade alle Geräte im Eigenheim anstellen. Na ja, ob es was bringt, ist fraglich, aber so wird es kommen. Denn wenn alle KKWs weg vom Netz sind, haben wir nicht mehr so viel Strom und die Industrie braucht ihn. Die haben Vorrang vor normalen Haushalten, weshalb wir dann dumm aus der Wäsche schauen und im Dunklen sitzen. Anleitungen, wie man seinen Hometrainer oder sein eigenes Fahrrad als Stromerzeuger umbaut, sollen auch bald verteilt werden. Damit wird dann auch die Fettleibigkeit der Deutschen bekämpft. Die Krankenkassen schicken Leute in die Häuser und überprüfen, ob auch jeder so ein schönes Gerät hat – vor allem bei den etwas sehr vollschlanken Personen wird das überprüft. Durch diese Massnahme soll dem Speck der Kampf angesagt werden.
Wenn heute Abend Schalke gegen St. Pauli spielen wird, wird es zu einer kleinen Sensation kommen. Lange ist beim DFB diskutiert worden, ob es überhaupt zulässig ist und ob irgendwelche Regeln dagegen sprechen. Selbst bei der UEFA und der FIFA sind sie vorstellig geworden, doch selbst die hatten nach langen Phasen der Überlegung nichts dagegen. Und deshalb wird heute Abend im Tor des FC St. Pauli nicht wie gewohnt Thomas Kessler im Tor stehen, sondern ein grauer Riese namens Mala. Schon lange träumte die Elefantenkuh davon, ihrem Lieblingsverein zur Seite zu stehen und im Abstiegskampf zu helfen. Sie wolle das Tor sauberhalten, so wandte sie sich an den Trainer von St. Pauli. Nachdem sie auch versprach, weder auf den Ball zu treten, keine Trikots oder den Boden zu fressen oder Elefantenködel auf dem Spielfeld zu hinterlassen, bekam sie das okay spielen zu dürfen. Und nachdem nun auch der DFB nichts dagegen hat, werden wir uns heute Abend auf ein schönes Spiel freuen dürfen. Im Tor mit der Nummer 49 wird Mala sein, ihres Zeichens grauer Riese und Elefantenkuh aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck. Auf die Frage, wie sie denn das Tor sauberhalte, sagte Mala nur: „Ich mache alles dicht und wenn ein Ball ankommt, dann puste ich ihn weg oder fange ihn direkt aus der Luft.“
Über die Gage wurde nichts berichtet, es wird aber gemunkelt, dass Mala nach Ende des Spiels zwei grosse Säcke mit Erdnüssen und Obst und Gemüse aus dem Angebot des Tages mit nach Hause nehmen darf. Ob die gage den Weg bis nach Hause schafft oder zuvor bereits in den Magen von Mala wandert, wollte die ballfreudige Elefantenkuh leider nciht verraten.
Falls sich Mala gut anstellen sollte, wird eventuell erwogen, sie auch beim Spiel gegen Bayern einzusetzen. Allerdings muss man Mala dann noch davon überzeugen, dass sie Bayerns Trainer van Gaal nicht das Toupet vom Kopf pusten soll. Aber seien wir erst einmal auf heute Abend gespannt. Sollten sich weitere Abwehrprobleme stellen, hat Mala versprochen, noch einen Artgenossen mitzubringen, der ein grosses Ballgefühl besitzt und seit Wochen täglich übt. Allerdings weiss sie noch nicht, ob ein etwa zweieinhalbjähriger Elefant überhaupt eine Spielerlaubnis bekomme. Zudem müsse ihm erst einmal abgewöhnt werden, mit seinen Stosszähnchen den Gegner in den Hintern zu pieken.
Die Bahnen streiken auch wieder, aber die Vertragsbahnen, nicht die deutsche Bahn. Was mich gefreut hat, denn ich hätte nicht gewusst, wie ich sonst von Berlin nach München zurückgekommen wäre.
Hoffe, ihr habt ein paar Aprilscherze entdecken können. Einen habe ich von Jenala geklaut, aber das wird sie mir verzeihen.
Heute beginnt der Monat, wo ich als Themenüberschrift TV-Serien wähle. Den heutigen Titel habe ich gewählt, weil es sich um die Comedy-Serie handelt, die wahnsinnig komisch war. Und weil mein Beitrag heute auch wahnsinnig komisch ist.

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