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Bakterien-Killer-Quelle immer noch unentdeckt

01 Jun

EHEC und kein Ende oder die unendliche Geschichte, könnte man es nun langsam nennen. Denn noch immer weiss niemand, wo die EHEC-Quelle eigentlich steckt. Die bereits identifizierten Gurken aus Spanien sind es nicht gewesen. Zwar trugen sie auch einen EHEC-Keim an sich, aber der hat eine andere genetische Variante. Also beginnt die Suche von vorn. Und Spanien ist nun ziemlich sauer auf Deutschland und besonders auf Hamburg. Schliesslich hat das Hamburger Hygiene-Institut die Warnung herausgegeben, dass die spanischen Gurken Schuld sein sollen. Und schon verschwanden überall aus den Läden die Gurken. Ein Exportstopp für Waren aus Spanien wurde auch verhängt. Und nun stellt sich heraus, dass es sich gar nicht, um die spanischen Gurken handelt, die an der EHEC-Epidemie Schuld sind. Was sagt uns das?
Spanien will Hamburg verklagen, denn irgendwie wollen sie ihren Verlust wieder reinbekommen. Das finde ich ziemlich lächerlich. Denn  diese Gurken waren ja auch kontaminiert. Also gab es einen berichtigten Grund dies zu tun. Nur das lassen die Spanier ausser Augen. Sollten lieber ihr heissblütiges Temperament zügeln und sich darum kümmern, dass ihre Jugend Berufsperspektiven geboten bekommt. Aber nein, verklagen wir doch mal lieber Deutschland, das hat es ohnehin verdient.
Damit stehen wir als Verbraucher aber wieder bei null bzw. ganz am Anfang. Was ist denn nun wirklich die EHEC-Quelle, an der mehrere hundert schon erkrankt sind und es immer mehr werden? Sind es nun Gurken oder vielleicht Tomaten oder doch lieber Blattsalat? Wir wissen gar nichts mehr, ausser das wir eigentlich überhaupt nichts mehr essen können, was nicht vor dem Verzehr erhitzt wurde. Nachdem die Zahl der Infizierten kurzzeitig sich gesenkt hatte, steigt sie nun wieder an. Es muss doch mal endlich ein Ende haben. Und die deutschen Gemüsebauern können ihre Ernten nur vernichten. Aber denen wird niemand Geld geben, damit sie ihre Verluste ausgleichen können. Vielleicht sollten die doch einmal darüber nachdenken, ob sie ihr Gemüse nicht an irgendwelche Zoos spenden. Die hätten sicherlich Verwendung dafür. Und wenn sie alles zuvor kochen. Manche Tiere kriegen fast nur Gekochtes vorgesetzt. Und vielleicht gibt es sogar noch ein wenig Geld. Also, einfach mal anfragen. – Rede schon wie Jenalas Ersatzelefant. Der sagt genau das gleiche in seinem Blog.

Mitbekommen, was da momentan bei der FIFA abgeht? Dass der Verein zu einem ziemlich korrupten Haufen verkommen ist, konnte man spätestens bei der Wahl von Russland und Katar sehen. Die hätten ohne Geld doch niemals den Zuschlag erhalten. Aber da wir nichts wissen, können wir auch nichts beweisen.
Heute soll nun Sepp Blatter erneut wiedergewählt werden. Bis jetzt hat sich noch nichts getan, dass die Wahl abgebrochen wurde. Er muss sich sehr siegessicher fühlen. Aber wenn man sich auf wie ein Kaiser aufführt, dann muss das wohl so sein. Aber was wird passieren, wenn Blatter nicht wiedergewählt wird? Wer wird dann kommen? Und wird es dann wirklich besser? Wird die Korruption ein Ende haben? Was wissen wir denn schon, was da wirklich bei der FIFA abgeht? Wir wissen nichts, aber das wissen wir ganz genau. Gucken wir uns an, was das Ergenis der Lachnummer FIFA sein wird. Das wir sie nicht mehr ernst nehmen können, hat sich in den letzten Tagen gezeigt. Die Ereignisse überschlugen sich, gegen die Spitzenkandidaten wurde ermittelt, aber herausgekommen ist nichts. Stattdessen wurden ein paar unliebsame Mitglieder suspendiert. Die wollten nun Reden, aber irgendwie kommt da auch nur heisse Luft. Was ist da verdammt noch mal los?

Alle reden vom Freispruch zweiter Klasse, was er natürlich auch ist. Denn aufgrund eines Mangels an Beweisen, wurde der ehemalige Wettermoderator Jörg Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Wobei besonders darauf hingewiesen wurde, dass es ihm nicht zu beweisen ist, es aber stattgefunden haben muss. Die Betonung auf den Mangel an Beweisen kommt daher, dass Kachelmann so keine Chance hat, eine Schadensersatzklage gegen seine Ex-Geliebte zu erheben, wegen Rufschädigung. Dafür kriegt er aber Geld, weil er zu Unrecht in U-Haft gesessen hat. Ist das nicht eine Frechheit? Man kann bloss hoffen, dass er nie wieder einen Fuss ins Fernsehen schafft, jedenfalls hier in Deutschland. Andreas Türck kennt ja auch niemand mehr.
Vielleicht sollte man mal als nächstes die Diplomarbeit von Kachelmann nach Plagiaten durchsehen, wo doch gerade das neueste Hobby Plagiatssuche so in ist. Falls er überhaupt eine Diplomarbeit geschrieben hat. Ist nur mal so ein Gedankensprung, der zu nichts animieren soll.

Bis jetzt habe ich keine Symptome wegen der Tomaten, die ich letzte Woche gegessen habe. Mal sehen, was weiter ist. Denn manche haben die Bakterien in sich, erkranken daran aber nicht.
Habe mir das Buch „Dogma“ von Raymond Khoury besorgt. Es ist der Nachfolgeband zu „Scriptum“. Das letztgenannte Buch habe ich bei mir zuhause noch ungelesen rumliegen. Hatte es mal als Hörbuch, aber an den Inhalt erinnere ich mich absolut nicht mehr. Und mal sehen, wie der zweite Band ist. Ob gut oder nur ein Abklatsch.

Und wieder einmal soll ich für Jenalas Ersatzelefant Reklame machen.  – Ich gutmütiges Schaf. – In genau einer Woche, am 08.06., feiert die Elefantenkuh ihr grosses Jubiläum: Dann ist sie seit 45 Jahren in Hamburg. Und wenn es nach Jenala geht, auch noch mindestens die nächsten 20 Jahre.

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3 Kommentare

Verfasst von - 1. Juni 2011 in Blog, Frühling, Fußball, Real life, Sommer, Technik, Wetter

 

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3 Antworten zu “Bakterien-Killer-Quelle immer noch unentdeckt

  1. Chun Li

    3. Juni 2011 at 08:26

    Sag mal, machst du die Tags selbst, oder kommen die automatisch dazu?

     
  2. teufeltodundparanoia

    4. Juni 2011 at 10:44

    Die Tags muss ich selbst machen. Aber wenn ich einige häufiger benutze, kann ich unter der Tag-Eingabe auf den Satz: Häufig verwendete Tags klicken. Muss dann aber manuell wieder auf die Tags klicken. Alles in allem zeitaufwendig.

     
  3. Chun Li

    5. Juni 2011 at 10:30

    Wow, dann gibst du dir ja mächtig Mühe mit den ganzen Tags. Die sind bald länger als deine Texte. 😀

     

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