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Skandal ist noch nicht genug

25 Jun

Da habe ich doch mal was im Videotext auf der Sportseite gelesen. Da ist ein Hamburger Landesligist, oder was er auch immer ist, im DFB-Pokal gelandet und nun haben die gar keine Mannschaft mehr. Die ist mitsamt dem Trainer zurückgetreten, weil sie mehr Geld haben wollten aus den Einnahmen, als der Verein vorgesehen hatte. Geldgierig nennt sich so etwas. Und Hamburg hat seinen Fussball-Skandal. Nun kann man nur abwarten, ob der ETV, der Eimsbüttler Turnverein heisst, bis zum Spiel eine Mannschaft zusammenkriegt. Eventuell die zweite Mannschaft, oder im Tor Jenalas Ersatzelefant, der angeblich schon ganz heiss darauf sein soll, endlich einmal als Torwart eingesetzt zu werden. In Zeiten der Frauen-Fussball-WM ist sie wohl ein wenig übermütig geworden. Aber wenn ich mich da an den Aprilscherz erinnere, dann passt das.
Wie bereits letzte Woche geschrieben, hat Silvana Koch-Mehrin ihren Doktortitel verloren, wegen nicht gekennzeichneten oder ausgedachten Quellen in ihrer Promotion. Doch hat sie daraus Konsequenzen gezogen? Ist sie als Europaabgeordnete zurückgetreten? Nein, stattdessen wird sie sogar noch in einen EU-Wissenschaftsausschuss berufen. Hätte sie nicht ablehnen müssen? Und ist sie nun überhaupt noch glaubwürdig? Vor allem muss man sich doch mal fragen, ob das Europaparlament überhaupt mitbekommen hat, dass Koch-Mehrin ihren Doktortitel verloren hat. Und man fragt sich natürlich auch, warum sie nicht von diesem Wissenschaftsausschuss zurücktritt.
Die Grünen halten einen Parteitag ab, weil sie dort entscheiden wollen, ob sie dem „Atom“ausstieg zustimmen werden. Ist er wirklich nötig? Die Grünen werden diese Frage bejahen. Aber kommt der Ausstieg nicht viel zu spät? Auch diese Fragen werden die Grünen sicherlich bejahen. Ich frage mich nur, wie wir im Winter mithilfe der Erneuerbaren Energien Strom produzieren werden. Ach, ich vergass: Der Strom kommt ja aus der Steckdose. Richtig, also brauche ich mir da ja gar keine Sorgen zu machen.
Morgen beginnt die Fussball-WM der Frauen. Zum allerersten Mal findet sie in Deutschland statt. Dem Land, dass die erfolgreichste Frauen-Nationalelf hat. Viele, auch hier in der Redaktion, sind sich sicher, dass Deutschland erneut den Titel gewinnen wird. Ich bleibe skeptisch. Und von Frauen-Fussball halte ich immer noch nichts. Hat mit einem früheren Trauma zu tun. Mir völlig egal, ob ich nun Chauvi genannt werde oder nicht, aber meine Meinung werde ich bis ich tot bin nicht mehr ändern. Die spielen wie die Anfänger, dafür ist aber deren Fusshaltung super. Da kann man wirklich nichts gegen sagen. Aber muss ich Frauenfussball deshalb gleich mögen?

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2 Kommentare

Verfasst von - 25. Juni 2011 in Blog, Elefant, Fußball, Kultur, Real life, Sport, Technik, Tiere

 

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2 Antworten zu “Skandal ist noch nicht genug

  1. Chun Li

    19. Juli 2011 at 16:57

    Ich frage mich auch seit einiger Zeit, womit die Grünen ihre Existenz weiter rechtfertigen wollen, wenn die Kernkraftwerke aus sind. Rettet die Wale? Sichert den Lurch? Helft den Fröschen? Ob sich damit BaWü in 4 Jahren verteidigen lässt? Eigentlich könnte die Partei sich jetzt auflösen, denn ihren Erzfeind und ihre Existenzgrundlage haben sie besiegt. Damit werden sie allemale überflüssig. Vielleicht wollen die vorher noch ein paar Kohlekraftwerke hochziehen, wie bei uns in Moorburg. Vielleicht sollte denen mal jemand erklären, dass das CO2 „produziert“. Mir persönlich ist das ja total latte, aber wer „grün“ denkt, sollte das wenigstens in seine Gedanken einfließen lassen. Aber vermutlich verlange ich da zuviel. Denn das würde vorraussetzen, dass man sich mit der Materie auseinandersetzt und nicht nur plakative Sprüche bringt.

     
  2. teufeltodundparanoia

    20. Juli 2011 at 11:05

    Es werden ja bereits schon Witze über die Grünen gemacht.
    „Wie hiess noch mal die Friedenspartei?“
    „Meinst du die, die beim Jugoslawienkrieg aufgelöst wurde?“
    „Kann sein, deren Vorsitzender hatte jedenfalls den Namen eines Waschmittels.“
    „Ach, du meinst Trittin und die Grünen.“
    „Genau, das war’s!“
    Ich glaube nicht daran, dass die Grünen in Baden-Württemberg wirklich vier Jahre mache. Die Bürger sind doch jetzt schon gegen Grün-Rot wegen Stuttgart 21.
    Und wogegen könnten die Grünen sein? Anfangs erst einmal, dass der Ausstieg aus der Kernenergie nicht flott genug vorangeht, dann gegen Kohlkraftwerke. Und schliesslich werden sie dagegen sein, dass die Windräder die Landschaft verschandeln.
    Und wenn sie gar kein Thema mehr haben, werden sie auf Naturschutzgebiete kommen oder Naturschutzparks, wie gerade der im Steigerwald abgelehnt wurde. Das ist immer ein aktuelles Thema.

     

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