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Auch Elefanten leben nicht ewig

16 Jul

„Deine Socken haben Löcher.“ „Die sind nicht kaputt. Das sind Strümpfe mit Air-Condition.“

Das ist ja wirklich kein Wunder, dass niemand meine Einträge kommentiert, wenn die gar nicht publiziert worden sind. Dabei kann ich mich nur fragen, warum WordPress meine ganzen Einträge als Entwürfe gespeichert hat. Muss ich das verstehen? Nein, ich verstehe es nicht, denn ich habe auf publizieren geklickt und nicht auf Speichern. Das blöde daran ist, dass ich überhaupt nicht gemerkt habe, dass die ganzen Einträge bloss gespeichert wurden. Aber es ist doch allerhand. Nun gut, wenn jemand sich die Mühe machen will, die ganzen Einträge davor zu lesen, es sind ja auch „nur“ sieben Einträge. Wo man eventuell was wichtiges verpasst haben könnte. Oder auch nicht. Natürlich hat man irgendwie was verpasst,finde ich jedenfalls.
Es errät wohl niemand, wo ich mich gerade befinde. Nein, nicht in München, sondern in meiner alten Heimat Leipzig, wo ich doch tatsächlich mir die Gondwanahalle ansehen will. Und natürlich möchte ich Horschte mal wieder einen Besuch abstatten. Und diese ewig schielende Beutelratte mir ansehen. Mal sehen, was es da zu sehen gibt.
In Ägypten haben die Menschen so langsam die Schnauze voll von der Militärregierung. Mubarak wollten sie loswerden und dann doch nicht eine Militärregierung bekommen, die nicht besser als Mubarak ist. Nun versuchen sie auch diese loszuwerden, doch das Militär wehrt sich eisern. Es ist traurig, dass die Ägypter einfach nicht zu ihrem Recht kommen.
Diese Elefanten-Abschiedsszene wird gewiss auch noch niemand gelesen haben, wenn ich jetzt erst bemerkt habe, dass die Einträge gar nich veröffentlicht wurden. Ich sage nur so viel. Lei und Melinoh jedenfalls haben Rotz und Wasser geheult. Bei Melinoh war das nicht weiter verwunderlich, aber das Lei auch Tränen vergiesst, das war dann schon ein kleines Weltwunder. Aber so scheint es, dass Jenala die Abschiedsszene gut gelungen ist.
Abschied nehmen musste man in dieser Woche auch von zwei anderen Elefanten. Den einen davon kannte ich sogar vom sehen, da ich ihn einmal besucht hatte. Es handelt sich um die Stuttgarter Elefantendame Molly, die am 13. Juli, ein Jahr und zwei Tage nachdem Vilja gestorben war, eingeschläfert werden musste. Die Schmerzen in den Füssen wurden immer schlimmer, sie hatte auch in der letzten Zeit sehr abgebaut. Und so entschied man sich in der Wilhelma, dass Molly von ihren Leiden erlöst wird.
Der haarigste Elefant, den ich je gesehen habe, ist nun tot. Das ist schade, und gleich hat Jenala wieder so eine verdammte Angst um ihre Elefantenkuh, den besagten Ersatzelefanten, der heute auch in seiner wöchentlichen Kolumne über den Tod von Molly und Judy berichtet. Jenalas Ersatzelefant ist sogar älter als Molly, weshalb Jenala solch eine Verlustsangst hat. Sie klammert sich an die Hoffnung, dass Mala noch zwanzig Jahre leben wird und eventuell sogar dreissig Jahre, dann wäre sie etwa achtzig, wenn sie die Augen für immer schliessen würde. Hoffe ich das beste für Jenalas Ersatzelefanten, denn er ist schon ein wahres Schlitzohr. Nicht so ganz wie Vilja, aber auf ihre Weise liebenswürdig.
Will man in den nächsten Tag den Blog ein wenig umbauen. Kann bloss hoffen, dass ich das auch hinkriege. Aber irgendwie wird das schon zu schaffen sein.

Und dann hier noch ein lustiges Video, das ich zufällig im Netz aufgestöbert habe. Chris Boettcher als Jogi Löw. Seit ihm weiss ich, dass Löw immer so die Luft einzieht.

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