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Archiv für den Monat August 2011

Dann habe ich was Eigenes – mein Jodeldiplom


So langsam glaube ich doch wirklich an eine Verschwörung von WordPress. Natürlich nicht böse gemeint, aber mich nervt es langsam. Wenn ich einen Eintrag publizieren will, dann wird der einfach gespeichert. Und wo nun speichern steht, weiss ich genau. Und da habe ich nicht drauf geklickt, sondern auf Publizieren. Keine Ahnung, was das soll. Vor allem hatte ich ja noch auf die Leiste mit den gespeicherten Artikeln geguckt, doch da stand nichts. Und deshalb dachte ich auch, der Artikel wäre freigegeben worden. So kann man sich täuschen. Kontrolle ist eben alle.

Gestern erschütterte ganz (?) Deutschland eine Nachricht: Loriot ist gestorben! Die ARD änderte sofort ihr laufendes Nachprogramm und sendete alles, was sie in ihren Archiven vorfinden konnten. Also „Pappa ante Portas“, dann Deutschland, deine Komiker (oder wie es auch immer hiess) und schliesslich die ganzen Loriot-Teile. Die habe ich ja schon mal auf DVD gesehen, weshalb ich mir das schenken konnte. Aber nun muss jemand in der Redaktion einen Artikel auf ihn schreiben. Das wollte ich natürlich machen, aber nein, diese blöde Schnepfe hat sich das unter den Nagel gerissen, dabei kennt die Loriot nicht einmal. Aber hauptsache ihr Name steht unter dem Artikel. Wenn die so weiter macht, ist die irgendwann Chefredakteurin, ohne dass das Frettchen etwas davon bemerkt hat. Und was die für eine Sprache hat, Köln und Düsseldorf zusammen. Schrecklich nenne ich so was.
Aber es geht ja um Loriot. Mit 87 Jahren ist er am Montag verstorben. Mit ihm ist einer der grössten Humoristen Deutschlands verstorben. Wer erinnert sich nicht mehr an den Kosakenzipfel oder an das Jodel-Diplom? Oder aber an Weihnachten mit Familie Hoppenstedt? Drei besonders herausragende Sketche, die einfach zeitlos sind. Und das beste habe ich noch vergessen: Nein, nicht die Nudel. Den Sketch fand ich immer dämlich. Ich meine die Steinlaus. Loriot hat damals Prof. Grzimek nachgemacht. Der soll das sogar gesehen haben, hat sich aber nicht wieder erkannt. Erst am nächsten Tag erkannte er, das er parodiert worden war. Die Steinlaus hat ja auch ihren Einzug in den Pschyrembel gehalten, die Bibel der Mediziner. Mit immer neuen Erweiterungen erfreut sie sich grösster Beliebtheit. Im Zoo Dortmund gibt es übrigens sogar ein Gehege.
Begonnen hat Loriot als Zeichner beim Sternchen, der Kinderbeilage des Stern, wo er ein rotes Rhinozeros zeichnete. Später kamen dann Wum und Wendelin (Ich bin ein Elefant, ein dicker Elefant) hinzu. Und natürlich die Knollenmännchen. Die wurden sogar im Unterricht behandelt. Also einige der Sketche. Habe bl0ss nie den Sinn darin gesehen. War auch ein absurdes Deutsch-Thema damals.
Richtig bekannt wurde Loriot dann mit seinen Parodien, Peter Merseburger oder so hat er so toll parodiert, dass alle dachten, es sei der echte. Da hat Loriot dann damit aufgehört und sich seiner Sketch-Serie gewidmet, mit Evelyn Hamann als seiner Partnerin sowie Heinz Meier und Rudolf Kowalski.
Nun ist Loriot tot. Sein Sketche werden weiterleben. Den Humor, den er hatte und in seinen Sketchen wiedergegeben hat, hat es nie mehr gegeben. Was sind denn heutige Comedians? Sie werden an Loriots Humor nie herankommen, denn der ist einfach zeitlos.
Und weil ich den Steinlaus-Sketch so mag, zeige ich ihn hier: Vorhang auf für Prof. Grzimek alias Loriot und die Steinlaus!

Gadaffis Palast in der Haupstadt Tripolis wurde gestürmt. Er selbst soll auf der Flucht sein, sich aber noch in Tripolis aufhalten. Wieso ist das denn so abwegig? Der wird schon seine Fluchtbunker haben, die niemand kennt. Aber nun erst mal sehen, wie es in Libyen weitergeht. Ägypten hat der Umsturz in dem Sinne nciht wirklich was bewegt. Dort herrscht nun das Militär.

 

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Let them talk


Irgendwie bin ich, durch welchen Umstand auch immer, in den Besitz der CD „Let them Back“ von Hugh Laurie gekommen. Wollte in der Redaktion wohl keiner haben, wie es schien, denn sie liegt nun schon seit über eine Woche bei uns auf einem Schrank, wo alles hinkommt, was irgendwie niemand wirklich haben will bis sich jemand erbarmt und es nimmt oder es irgendwann weggeworfen wird.
Jetzt denken alle, ich sei Dr. House-Fan. Dabei habe ich die Serie noch nie gesehen. Ich kenne Hugh Laurie nur von „Black Adder“ her und damals wusste ich gar nicht, wer das eigentlich ist. So sieht’s aus.
Von den fünfzehn Lieder gefallen mir gerade mal drei, aber das mag nichts heissen, denn mehr als drei Lieder habe ich noch nie von einer Musik-CD gemocht. Den Soundtrack von „Wasser für die Elefanten“ habe ich auch abgestaubt. Wenn man den hört, glaubt man wirklich, in einem Zirkus zu sein. Es ist wirklich so, als wäre das die typische Zirkusmusik. Allerdings sind fast alle Lieder ein wenig traurig, beginnt beim ersten und hört beim letzten dann auch auf.
Wer übrigens den Film noch nicht gesehen hat und eventuell noch überlegt, ob er/sie zwischen Film und Buch entscheiden soll, dem empfehle ich eindeutig den Film. Denn der ist logischer als das Buch, das ich nun endlich gelesen habe. Gibt da eine Unstimmigkeit, die kein Übersetzungsfehler ist, sondern auch im englischen Original vorkommt. Das wird aus einer Eisenstange ein Holzpflok, oder umgekehrt. Jedenfalls erinnerte mich das doch ziemlich an Kafka. Der hat bei „Der Prozess“ irgendwann auch nicht mehr gewusst, was er eigentlich geschrieben hat. Da wurde kurzerhand ein Onkel umbenannt. Egal, Kafka ist eh nicht mein Fall. Tauchte der eigentlich nicht in einer der Folgen von „Young Indy“ auf? Glaube mich da an eine kurze Szene zu erinnern, die ich irgendwo mal gesehen habe.

Von Libyen hört man mal wieder was. Sind zwar nur Gerüchte, aber in denen steckt ja oft ein wenig Wahrheit. So soll sich Gaddafi auf der Flucht befinden. Nach Italien kann er nicht, nach Frankreich auch nicht. Beide Präsidenten haben ihm die Freundschaft gekündigt. – Wobei Berlusconi nicht wirklich Präsident ist, aber Regierungschef. – Ausserdem plagen Italien wie Frankreich Geldsorgen. Sie wollen unbedingt die Euro-Bonds haben, von denen ich nicht so ganz verstehe, was sie eigentlich zu bedeuten haben, aber ich weiss, das sie alle Länder ins Verderben reissen können. Deshalb rate ich davon auch dringendst ab. Wer weiss, wen das wieder interessiert. Aber zurück zu Gaddafi. Er ist nun auf der Flucht, weil ihn niemand mehr lieb hat von seinen „Untertanen“. Ich frage mich hingegen, ob er überhaupt noch lebt. Wann haben wir ihn das letzte Mal gesehen? Selbst da sah er schon nicht mehr nach sich selbst aus, sondern eher wie ein Doppelgänger. Wirkte wie eine Marionette. Wissen wir denn, ob bin Laden wirklich erst von den USA getötet wurde oder bereits tot war oder aber vielleicht immer noch lebt? Wie die alles um seinen Tod verschleiern, finde ich höchst verdächtig. Vielleicht haben sie ihn gar nicht umgebracht, sondern sagen es nur, weil sie nicht wollen, dass seine Anhänger ihn befreien. Möglich ist alles.

Die Bundesliga ist wieder äusserst seltsam. Tabellenführer ist Gladbach, gefolgt von Hannover. Danach folgt leider Bayern, weil der HSV nicht in der Lage ist, sich zu finden. In der Mannschaft hat es noch nie gestimmt. Und Hoffenheim hat momentan wirklich mehr Glück als Verstand, aber lange muss das nicht anhalten. Gucke man sich doch mal den FC. St. Pauli an, den vorherigen Verein von Holger Stanislawsi, der sich jetzt übrigens so ein Teppichteil auf den Kopf geklebt hat. Sieht jedenfalls so aus. Die standen in der ersten Hälfte der vorherigen Saison gar nicht schlecht, bis zum Sieg gegen den HSV waren sie eines der besten Rückrundenteams. Und dann kam der Fluch des HSV, den es auch als Bayernfluch gibt. Gewinnt St. Pauli gegen einen der beiden Vereine, verlieren sie alle nachfolgenden Spiele und steigen ab. So ist es immer gewesen. Keine Ahnung, was das zu bedeuten hat. Aber worauf ich hinauswill. Anfangs dachte da auch niemand, dass nie noch absteigen würden. Und genauso könnte es Hoffenheim ergehen. Man gucke sich mal jetzt Gladbach an, letzte Saison vom 18. Platz sich auf den Relegationsplatz hochgekämpft, jetzt Tabellenführer. Das nennt sich Teamgeist. Und den besitzt der HSV nicht. Gut, da spielen jetzt schon mehr Deutsche als in den letzten Spielzeiten zusammen, aber dennoch wird immer noch kein Wert auf die eigene Jugend gelegt. Der HSV erkennt einfach keine Talente. Siehe Oliver Bierhoff, siehe Alexander Meier, der übrigens vom FC. St. Pauli kam und nun bei Eintracht Frankfurt immer für ein Tor gut ist.
St. Pauli könnte es heute wieder schaffen, auf den ersten Tabellenplatz zurückzukehren. Jenalas Ersatzelefant, das grosse Rüsselorakel, hat auf einen Sieg von St. Pauli getippt. Mal sehen, ob der Ködelriecher recht behält.

Hat jemand mal in „Die Alm“ reingeguckt? Ich nur durch Zufall am Samstag, als gerade alle Teilnehmer so langsam eintrudelten. Interessant fand ich es nun überhaupt nicht, aber vielleicht muss sich das noch eintrudeln. Und ich habe nicht wirklich vor, es mir weiter anzusehen. Irgendwie habe ich daran keinen Spass.

 

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Die Talfahrt für Spekulanten


Kennt eigentlich noch jemand Werner Lorant? Das ist der, der damals auf Sat.1 die Mannschaft von Oliver Pocher trainiert hat, als es gegen den FC Bayern München ging. Der etwas ältere Herr mit dieser schlohweissen Perücke.
Ich habe ja mal im selben Flugzeug wie er gesessen. Damals war er noch Trainer von 1860 München.
Na ja, wieso ich jetzt gerade auf Lorant komme, hat schon seinen Grund. Denn er macht bei so einem Dschungel-Camp-Ableger von Pro7 mit. Nennt sich „Die Alm“. Freuen dürfen sich auf Sarah Knappik-Fans, denn ihre ehemalige beste Freundin ist auch dabei. Und bei denen merkt man nicht sofort, wer nun wer ist. Obwohl, Gina-Lisa sonst wie hat Schlauch-Lippen, weil sie sich die hat aufspritzen lassen.
Ich gucke es nicht, denn Pro7 ist genau so ein Sender, den ich nie gucke. Da gucke ich ja eher noch Sat.1 oder Tele5, aber doch nicht Pro7. Die zeigen nun wirklich nicht das, was mich interessiert. Aber was interessiert mich eigentlich? Eine gute Frage. Ich sage mal: Alte Filme, Dokumentationen. Das war’s dann eigentlich auch schon. Bin wirklich jemand, der total aus dem Raster fällt. Pro7, RTL II und Co. würden an mir pleite gehen, wenn es noch mehr von meiner Sorte geben würde.

Diese Woche gibt es einen weiteren prominenten Toten zu beklagen. Gemeint ist Friedrich Schoenfelder, der im hohen Alter von 94 Jahren seine Augen für immer schloss. Bekannt ist er vor allem als Synchronstimme der Serie „Im Reich der wilden Tiere“, dass früher immer sonntags auf Pro7 oder Kabel1 lief. Also so Ende der 80er Jahre. Wir haben es über Sat empfangen, denn sonst hätten wir gar kein deutsches Fernsehen gehabt. Ich habe die Serie geliebt. War irgendwie immer spannend. Und irgendwann lief sie dann nicht mehr. Aber es gibt noch andere schöne Serien, die ich toll fand, wie beispielsweise „Das Spielhaus“ oder „Brummkreisel“. Die endeten, nachdem sich die DDR auflöste und es den Sender DFF nicht mehr gab.

Die Börsen sind auf der ganzen Welt einer Talfahrt ausgesetzt, dass man sich doch beinahe an den schwarzen Freitag erinnert wird. Panik entsteht, Aktien werden verkauft und damit fallen die Kurse. Gut für die, die spekulieren wollen und nun anlegen. (Dazu zähle ich, und bis jetzt hatte ich auch immer Glück)
Meine Uhr ist vielleicht eine Nervensäge. Erst gehen mir andauernd die Armbänder kaputt, nun piept sie zu jeder vollen Stunde bzw. alle zwei Stunden. Jedenfalls kriege ich es nicht stumm geschaltet. Und das nervt mich wahnsinnig. Ich will meine Ruhe haben und habe nun wirklich keine Lust, mitten in der Nacht davon auch noch geweckt zu werden. Irgendwann muss das doch einmal enden.

Ich bin immer noch der Oberleser der Redaktion. Das ich gar nicht so vorankomme, wie ich eigentlich sollte, scheint momentan wohl irgendwie nicht zu interessieren. Ich liege schliesslich schon zehn Bücher zurück und immer kommen wieder neue hinzu. Wer liest diesen Schund bloss – ausser mir natürlich? Ich will mal wieder ein paar meiner eigenen Bücher lesen, aber dazu komme ich überhaupt nicht. Ärgerlich so was. Und was mache ich nur mit diesen ganzen Rezensionsexemplaren? Verkaufen ist wohl das einzig wahre. Verstopfen nämlich schon ein Regal.

 

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Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten…


„München hat Arthrose.“
„Die Stadt? Wie geht das denn?“
„Ich meine die Katze unserer Nachbarin, die heisst München.“
(Sachen gibt’s, die gibt es gar nicht. Nun werden schon Tiere nach Städten benannt.)

Ich weiss wirklich nicht, was WordPress eigentlich gegen mich hat. Ich drücke auf publizieren und was passiert? Es wird gespeichert. Und ich merke das nicht. Bloss weil ich jetzt mal einen Blick auf die Anzahl der Artikel geworfen habe und da immer noch 101 stand, ist es mir dieses Mal aufgefallen. Ich weiss einfach nicht, was das zu bedeuten hat.
Letzte Woche war es auch ganz komisch. Jenala war hier gewesen, um sich am Jubiläumstag in Hellabrunn zu tummeln. Für den Eintrag im Blog ihres Ersatzelefanten hatte sie meinen Laptop benutzt. Und als ich dann Worspress aufmache, steht auf meiner Seite plötzlich, dass mir auch Jenalas Blog gehört. Was war da denn vorgegangen? Auf einmal hatte ich drei Blogs. Ich konnte sogar die ganzen Artikel und Einstellungen ihres Blogs mir ansehen. Als ich ihr das schrieb, war sie recht verwundert, da sie meine Blogs nicht sah. Nun ist es wieder weg und ich habe meine zwei Blogs allein. Aber seltsam war das dennoch. Aber WordPress traue ich nun alles zu. Der Anbieter selbst wird nichts dafür können, nur irgendwie hat man mich ausgesucht, um all den Unbill zu erhalten, den es geben kann.

Heute ist der 50. Jahrestag des Mauerbaus. Am 13. August 1961 wurde damit begonnen, die DDR von der Bundesrepublik abzusperren, oder die Bundesrepublik von der DDR auszusperren. Auf alle Fälle wurde die Mauer gebaut, damit nicht noch mehr DDR-Bürger flohen. Sonst wäre am Ende aus den SED-Funktionären niemand mehr dagewesen. Alle wären sicherlich nicht geflohen, aber es wäre erheblich leerer geworden. Und so musste diese Mauer errichtet werden, die zum Symbol der Teilung wurde. Warum dann aber nicht dieser Tag zum Staatsfeiertag der Bundesrepublik wurde, weiss ich nicht.  – Falls sich jemand wundert: Ich schreibe nicht BRD, denn dies ist bis heute noch verpönt, in Schleswig-Holstein sogar verboten. Die DDR hatte diese Abkürzung erfunden.
Monate zuvor hatte Ulbricht noch auf eine völlig harmlose Frage geantwortet, dass keine Absicht bestehe, eine Mauer zu errichten. Das war gar nicht gefragt worden. Also bestand doch die Absicht, er hatte sich verraten und niemandem ist es wirklich aufgefallen.
Nicht einmal dreissig Jahre stand die Mauer und ist heute dennoch immer noch ein Symbol für die Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. In aller Welt sind heute die Mauerstücke verstreut. Und in den Köpfen mancher besteht die Mauer fort.

Glaubt man es, aber Deutschland hat doch tatsächlich Brasilien besiegt. Es hätte auch ein 3:0 sein können, wenn Neuer nicht gepatzt hätte. Bei Elfmetern ist er sowieso rettungslos verloren. Aber heisst es in einer Untersuchung nicht auch, dass die Torhüter in die Ecke springen, wo sie es vermuten? Die achten nicht auf den Fuss, nicht auf den Anlauf des Schützen. Die springen einfach in eine Ecke. Und wenn sie Glück haben, ist es sogar die richtige.
Podolskis Stern geht wohl endlich unter. Das hoffe ich ja seit 2004, aber nichts geschieht. Der hat noch nie etwas gekonnt, ausser „klug“ reden wie ihm das Maul gewachsen ist. Gomez hat auch nichts gebracht, was aber an der Spielweise lag. Erinnern wir uns doch einmal an Bierhoff. Der brauchte auch immer seine Bälle, und wenn er die nicht bekam, brachte er nichts. Und so ist es auch bei Gomez. Der braucht seine Bälle, und wenn er die nicht bekommt, zeigt er keine Leistung und schiesst keine Tore. Deutschland hat gewonnen, auch wenn ich damit nun wirklich nicht gerechnet hätte. Ein Unentschieden war aus meiner Sicht schon gut, aber so ist es ja noch besser. Brasilien scheint in der Krise zu stecken, wo sie auch noch mindestens die nächsten Jahre bleiben können. 2014 auch keinen WM-Sieg, der müsste eigentlich Deutschland gebühren. Wieder diese elenden Zahlenspielereien, die ich mir da ausgedacht habe. Bis jetzt hatte ich ja nicht recht.
Apropos: Spanien hat gegen Italien verloren. Ich wollte es nicht glauben, als ich das las. Das schwache Italien hat es geschafft, das starke Spanien zu besiegen. Ist damit die Macht Spaniens gebrochen? Wir werden es ja sehen.
Herausragend bei Deutschland war Mario Götze, der ja schon letzte Woche gegen den HSV sehr gut gespielt hat. Da hat noch jemand das Können und die Lust am Fussball spielen. Aber interessant ist es doch, dass der HSV Götze hätte kaufen können. Und sie haben es nicht getan. Da sieht man doch wieder einmal, dass der Verein einfach keine Augen für Talente hat. Bierhoff ist beim HSV ja auch nichts geworden. Wer ist beim HSV eigentlich geworden? Ich kann mich da an niemanden erinnern.

Die USA ist einem Staatsbankrott noch mal so von der Schippe gesprungen. Aber irgendwann wird er wohl doch kommen, zudem China sich schon eingemischt hat. China ist der Hauptschuldner der USA, glaubt man das? Ich konnte es nicht fassen, als ich davon erfuhr. Wenn wir nicht aufpassen, wird China irgendwann die ganze Welt regieren. Welch ein Alptraum, könnte an schöne neue Welt erinnern.

Wer Jenalas Blog über ihren Ersatzelefanten kennt, wird wissen, dass besagte Kuh sich ab und an über eine ihrer Artgenossinnen aufregt, da diese ein „Ködelriecher“ sei. Und nun hat Jenala herausgefunden, dass ihr Ersatzelefant, auch zu dieser Fraktion gehört. Sie ist ein genau so elender Ködelriecher wie all die anderen Elefanten auch. Ich habe ja nie dran gezweifelt, schliesslich machen das alle. Wobei es natürlich auch noch die Fraktion „Ködelwühler“ oder „Po-Loch-Riecher“ gibt. Bei Jenala lernt man nie aus, wie sie die ganzen Elefanten unterscheidet. Unter den Ködelwühlern sind die Jungtiere übrigens anzutreffen, die auch selbige fressen, um die nötigen Bakterien für ihren Darm zu bekommen. Also nicht eklig, sondern in der Natur so vorgesehen. Aber wir dürfen die Elefanten nicht als Menschen sehen, und deshalb sind alle „Ködelriecher“.

 

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Inferno oder nicht?


In Hieroshima und Nagasaki wurde zum jeweiligen Jahrestag wieder der Toten gedacht. Und ein paar Japaner haben gegen Kernkraftwerke demonstriert. Japan müsse frei von der Kernenergie werden. Ja, das ist bei den Vorfällen, die dort geschehen sind, verständlich. Aber was wollen sie dann machen? In einem Erdbebengebiet Windräder aufstellen oder Sonnenkollektoren? Irgendwie kann ich mir das nun wirklich nicht vorstellen.

London befindet sich immer noch im Ausnahmezustand. Nachdem dort jemand von der Polizei erschossen wurde, begannen die Randale. Erst nur in Tottenham, jetzt sind noch weit mehr Stadtteile betroffen. Aber von der anfänglichen Wut, hat es sich zu einem regelrechten „Krieg“ entwickelt. Wahllos wird etwas angezündet und zerstört. Darum geht es wohl auch nur noch. Zu zeigen, wie stark man ist und von der Polizei nichts hält.
Ob das nun auch nach Deutschland rüberschwappt? Wenn man sich da anguckt, was einmal im Jahr in Hamburg stattfindet, wird man schon angst und bange. DIe richtigen Nachbarn dazu sind in meinem Haus anzufinden. Von denen erzähle ich ein andernmal mehr. Bei denen muss man aufpassen.
Es wird gesagt, wir haben nichts zu befürchten, aber das kann noch kommen.  Ich fühle mich an 1968 erinnert. An den Besuch des Schahs von Persien, wo danach auch ein Student erschossen wurde und die Unruhen begannen. Das war wahrscheinlich von der Stasi so ausbaldowert worden, aber dennoch hat ein Funkenschlag es schon zum grossen Feuer gebracht.

Ich habe kürzlich doch noch davon gesprochen, dass einmal in grauer Vorzeit hier in Bayern die SPD regiert hat. Und das könnte nach der nächsten Landtagswahl genauso gut passieren. Denn Münchens Oberbürgermeister Ude ist als Kandidat ins Gespräch gebracht worden. Und wenn der tatsächlich antritt, wird er sicherlich auch gewählt werden. Besser als Seehofer finde ich ihn allemal. Dann kann Seehofer wirklich nach Timbuktu auswandern. Zusammen mit seiner G’spusi, denn seine Frau bleibt hier.

Vielleicht ist es ja schon jemandem aufgefallen. Ich habe ein wenig die Seitenleiste verändert. Neu hinzugekommen ist das Abo und ein Twitter-Kasten. Damit jeder weiss, was Jenalas Ersatzelefant mal wieder zu sagen hat. Muss man nicht ernst nehmen, was da kommt. Aber schon lustig.

Ach ja, hier übrigens ein Bild von jemandem, den ich nur erkannt habe, weil ich in der Autobiographie von Stephen Fry – wer Bones kennt, wird ihn auch kennen. Er ist der Psychiater von Booth – ein Bild von ihm in einer der Rollen gesehen habe, die er in der Serie gespielt hat.
Ich rede von „Black Adder“, die Serie mit Rowan Atkinson, die dieser noch vor „Mr. Bean“ gedreht hat. Dort taucht er kurz in der letzten Folge der zweiten Staffel auf, dann in der dritten und schliesslich vierten. Daher kannte ich ihn, hätte ihn aber nie mit dem Schauspieler in Verbindung gebracht. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich ihn damals auch noch gar nicht kannte.
Ich möchte jetzt wissen, wer das ist. Es gibt auch ein paar nette Hinweise:
1. Er ist Brite
2. Er ist auch Sänger (habe vor einigen Monaten mal ein Muskvideo von ihm hier reingestellt, wo ihn kaum jemand erkannte)
3. Er hat die Hauptrolle in einer sehr erfolgreichen US-Serie
4. Er war im März oder April bei „Wetten, dass..?“
Und mehr verrate ich nicht. Sollte doch wohl nicht so schwer sein. Vielleicht erkennt man ihn nicht, denn meist ist er etwas ungepflegter anzutreffen (in der Serie)


Und nun noch eines unverkleidet.

Und, erkannt? Ich jedenfalls nicht.

 

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Bundesliga, die 49te


Mein Computer gibt immer noch keinen Mucks von sich, was einfach daran liegt, dass ich mich nicht dazu durchringen kann, ihn überhaupt noch anzuschalten. Es gibt Datensicherungsprogramme, wie das mir empfohlene Knoppix. Ich habe mir die Internetseite auch mal angeschaut, aber was mache ich damit? Auf eine CD überspielen und dann hoffen, dass der Computer die CD erkennt und das Programm selbständig beginnt? Ich weiss wirklich nicht, was ich machen soll. Nicht das mir die Daten nicht wichtig wären, und wenn ich was aufnehmen will, ist es schon nervig, dass der Computer nicht zur Verfügung steht. Ansonsten lässt sich der Rest auch mit dem PC erledigen. Sogar den Drucker habe ich nun installiert, was mich wieder jede Menge Zeit gekostet hat.

Ewig hat es nun gedauert, Mubarak versuchte einen auf krank zu machen bzw. versucht er es immer noch. Schliesslich wurde er im Krankenbett in den Gerichtssaal geschoben. Was für ein absurdes Bild. Wobei mir dabei gerade einfällt, dass man von Mladic lange nichts mehr gehört hat. Der macht ja auch einen auf krank, dass er psychisch dem Ganzen nicht gewachsen sei. Wenn die eigene Tochter sich umbringt, weil sie mit den Taten des Vaters nicht länger leben will, ist es schon schwer, das zu akzeptieren. Mladic soll immer am Grab seiner Tochter gewesen sein.
Aber zurück zu Mubarak. Der wird ja nicht allein angeklagt, wobei er natürlich der prominenteste Angeklagte ist. Ob es wirklich was bringt, einen 80jährigen noch zu verurteilen? Und was wird überhaupt aus Ägypten? Seit Mubarak weg ist, hat sich nicht wirklich was getan. Das Militär herrscht und wenn es Proteste in Kairo gibt, werden die niedergeschlagen. Da ist der Teufel wohl wirklich mit dem Beezelbub ausgetrieben worden. Man hätte sich Besseres für die Menschen in Ägypten gewünscht, gerade wo sie so sehr für eine Demokratie gekämpft haben.
Dabei fällt mir wieder mal Libyen ein. Lange nichts vo Ghaddafi gehört. Gibt es den überhaupt noch? Wenn, hört man eher was aus Syrien. Von Ghaddafi selbst nicht, nur von den Rebellen, wo einer der Anführer umgekommen ist.

Die Bundesliga hat gestern begonnen. Dortmund gegen den HSV hiess es. Der HSV scheint wohl der Lieblingsverein der Leute zu sein, die den neuen Spielplan aufstellen. Denn in den letzten Jahren war der HSV öfters mal der Gegner des Deutschen Meisters der Vorsaison.
Anfangs dümpelte das Spiel ja ein wenig dahin, wobei da schon der HSV nicht besonders mit herausragender Leistung grenzte. Und dann entschied der BVB innerhalb von 12 Minuten das Spiel. Ins Spiel fand der HSV erst, als Jansen eingewechselt wurde. Kurz danach fiel auch der Anschlusstreffer. Dennoch reichte es nicht, Dortmund schoss noch ein weiteres Tor. Nicht, das ich mich darüber nicht freuen würde. Der HSV ist irgendwie kein Verein, den man mögen kann. Zwar Bundesligadino, aber auch wirklich unsympatisch, werden da nur noch durch die Bayern getoppt.
Ich hatte bei der Berichterstattung ja mit Beckmann oder Delling gerechnet, aber warum muß das ausgerechnet Matthias Opdenhövel sein? Den habe ich damals bei Sat.1 schon nicht gemocht. Fehlt nur noch Bommes, dann ist die Sportschau wirklich grauenhaft. – Allerdings macht der ja schon die Sonntagsausgaben. Keine Ausstrahlung haben, aber dafür Vitamin B. Geht das auch anders? – Können das nicht andere werden? Aber wen gibt es da schon? Mir fällt niemand ein.

 

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Hellabrunn ist im Club der 100ter


Kennt jemand Bernd Clüver? Ich weiss zwar nicht warum, aber bei dem Namen fällt mir immer ein Mineralwasser ein, zudem verbinde ich den Namen mit irgendeinem Golfer. Bernd Clüver war ein Sänger, also Schlagersänger, dessen grösster – und wohl auch in gewisser Weise einziger – Hit „Der Junge mit der Mundharmonika“ war. Den Titel kannte ich nun, auch wenn mir der Sänger dahinter nun völlig unbekannt war.
Im Zuge unserer Siebziger-Jahre-Serie hatte ich die Aufgabe bekommen, alte Bravos durchzusehen, wer sich denn da auf dem Cover befand. (Kann übrigens jeder machen. Im Internet gibt es dazu ein paar Seiten.) Und so tauchte Bernd Clüver da eben auch auf. Erst alleine, dann mit seiner späteren ersten Frau, die in den Siebzigern Bravo-Mädchen des Jahres war. – So was gab es damals wirklich, auch der Bravo-Junge des Jahres wurde gewählt. Bloss Ute Kittelberger blieb die bekannteste von ihnen.
Warum ich jetzt eigentlich auf diesen Schlagerfuzzi gekommen bin. Nun ja, er ist tot. Anfangs wurde gesagt, es handle sich um einen häuslichen Unfall, infolgedessen er zu Tode gekommen sei. In der Redaktion wurde gleich drauflosgesponnen, was das denn sein könnte. Ich nur: „Der ist besoffen die Treppe heruntergefallen.“ Nachdem noch weitere harmlose Varianten kamen, wie von der Leiter gefallen oder beim Fensterputzen aus dem Fenster, wurde es dann schon härter. Plötzlicher Herztod bei einer anstrengenden Aktivität. Will jetzt nicht näher drauf eingehen, was das ist, aber es war kein Wunder, dass das von unserem In-Redakteur kam, der ja immer gerne zweideutige Dinge von sich gibt.
Am nächsten Tag waren wir dann alle schlauer. Und ich hatte Recht behalten. Bernd Clüver war eine Treppe heruntergefallen, eine ziemlich steile noch dazu. Ob er nun besoffen war, ist nicht durchgesickert. Aber das werden die uns auch gewiss nicht verraten.

Hellabrunn, der Tierpark hier in München feiert heuer (heute auf bayerisch) seinen 100. Geburtstag. Schon letzte Woche war ja vom bayerischen Fernsehen eine Geburtstagsshow gezeigt wurden. Ich hatte da hingemusst, weil die Redaktion wohl dachte, es würden sich ein paar Interviewchancen ergeben. Aber Pustekuchen. Und ich sass im nasskalten Wetter inmitten anderer Leute. Also falls jemand die Sendung gesehen haben sollte, ich bin der griesgrämig dreinblickende junge Mann. Als ob ich nichts besseres zu tun gehabt hätte.
Wie gesagt, Hellabrunn feiert heute den 100. Ob ich dazu jetzt noch was sagen soll? Elefant Ludwig ist Bayerns schönstes Zoo-Baby geworden. Kein Wunder, Elefanten gewinnen solche Wettbewerbe immer. Die haben einfach den Niedlichkeitsfaktor, obwohl ich mich frage, warum. Denn junge Elefanten sehen wirklich alle gleich aus. Rote Glubschaugen, ein winziger Rüssel und ganz zerschrumpelt. Da lobe ich mir doch die adulten Elefanten. Die haben auch schon einen ausgeprägten Charakter. Aber ich denke da auch ein wenig anders. Wir mehr über Hellabrunn lesen möchte, sollte sich den Artikel von Jenalas Ersatzelefanten durchlesen. Die hat sich in ihrem Beitrag ein wenig mit Hellabrunn beschäftigt.

 
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Verfasst von - 1. August 2011 in Blog, Elefant, Kultur, Real life, Tiere, Zoo

 

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