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Archiv für den Monat Oktober 2011

China – Die unbekannte Gefahr


Müssen wir uns nicht langsam Gedanken machen, dass China viel zu mächtig wird? Erst sind sie der grösste Schuldner der USA – was ich bis vor einigen Monaten gar nicht wusste – und dann übernehmen sie immer mehr Firmen in Europa.
Mir bekannt sind jetzt zwar „nur“ Medion und neu Saab. Aber ich denke, dass das auch schon ziemlich viel ist. Medion, das ist die Technik-Marke, die den Discounter Aldi mit PCs, Laptops, Fernsehern und ich weiss nicht noch alles beliefert. Und nun haben dort die Chinesen die Mehrheit der Aktien. Und Saab, die schwedische Automarke, stand vor der Pleite. Und bevor es diese Traditionsmarke (?) nicht mehr gibt, haben nun die Chinesen zugeschlagen. So ist das eben.
Fürchteten wir uns früher vor den Russen, kamen dann die Araber und nun sind es die Chinesen, die wir fürchten müssen. Ich habe es ja schon angemahnt, dass wir uns vor den Chinesen in Acht nehmen müssen. Aber so ist das eben. Eben noch davon geredet und schon sind sie da.
Da muss man wirklich beobachten, wie das weitergeht. Die USA sind seit dem platzen der Blase nur noch ein müder Haufen, der es nicht schafft, sich selbst aus dem Dreck zu ziehen. Sie dümpeln dahin und irgendwann werden sie es wirklich in die Pleite schaffen.
Oder sehen wir uns einmal Griechenland an. Wieso wird so verbissen versucht, diesen betrügerischen Pleitegeier zu retten? Die haben doch schon ihre Bilanzen gefälscht, um den Euro zu bekommen. Davon spricht jetzt natürlich niemand mehr. Ich würde Griechenland aus dem Euro schmeissen und dann Pleite gehen lassen. Mehr haben sie nicht verdient.
Statt zu akzeptieren, dass ihr Land pleite ist, streiken die Griechen auch noch und leiern irgendwelche Strassenschlachten an. Wer hat denn das Land in die Misere geführt? Ja, es waren die Politiker, aber auch die Bevölkerung, die bei den Mauscheleien mitgemacht hat. Und nun will niemand die Pleite akzeptieren. Tja, so ist das.
Um noch einmal zu China zurückzukommen. Dass das Land nun alle möglichen Firmen in Europa, und ich weiss nicht wo, übernimmt, dazu auch noch der grösste Schuldner der USA ist, erinnert mich doch an eine Zukunftsversion der Serie „Firefly“. Dort ist die Weltsprache nämlich Chinesisch, also Mandarin. Wir sollten die Augen offen halten, nicht dass es irgendwann nur noch von Chinesen bei uns wimmelt.

Tunesien hat das Ergebnis seiner Wahlen verkündet: Wie von mir erwartet, hat die islamistische Partei gewonnen. Seitdem sich das Land von seinem Diktator befreit hat, ist dort die Islamisierung so ziemlich auf dem Vormarsch. Ob das nun von Vorteil ist oder eher Nachteil, muss das Land selbst wissen. Wir aussenstehenden können eher dazu sagen, dass es gefährlich erscheint.

In Libyen ist Gaddafi beigesetzt worden, nachdem zuvor eine Autopsie stattgefunden hatte. Er wurde erschossen, aber wie und warum, das sind immer noch die Fragen aller Fragen. Ausserdem soll eine Massenhinrichtung in Sierte stattgefunden haben.
Aber irgendwie bin ich immer noch nicht überzeugt, dass der Tote Gaddafi ist. Bezeichnet mich als skeptisch und ich weiss nicht was, aber ich glaube es einfach nicht.
Freie Wahlen sind angesagt worden. Hoffen wir, dass es wirklich dazu kommt. In Ägypten hat sich immer noch nichts getan. Das Militär hält weiterhin die Fäden in der Hand. So haben es sich damals im Februar die Demonstranten nun wirklich nicht gedacht.

Kann mir mal jemand erklären, warum der Tim und Struppi-Film von einigen Medien so sehr in Grund und Boden gelobt wird? Der Film ist nichts, aber anscheinend sehen einige in dem Film nur die Technik. Ein wahrer Tintin-Fan wird diesen Film niemals mögen, den hat Steven Spielberg nicht für die Tintin-Fans gemacht, sonst wäre da ganz etwas anderes herausgekommen. Etwas, der Comic-Serie gerecht geworden wäre. Dieser Film ist Schund!

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 29. Oktober 2011 in Ägypten, Film, Real life, Technik

 

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Tim und Struppi völlig entzaubert – leider!


Premiere von Tim und Struppi in Europa. In den USA soll der Film erst zur weihnachtszeit in die Kinos kommen. Denen wird er wohl sehr viel besser gefallen. Jedenfalls vermute ich es. Die Trailer, die ich bis jetzt gesehen habe und dann die Bilder, sagen mir persönlich, dass das der schlechteste Film ist, der jemals ein Tintin-Abenteuer zeigte. Ich habe anfangs die Realverfilmungen aus den sechziger Jahren mit Jean-Pierre Talbot auch nicht besonders gemocht. Aber die sind hundert Mal besser als dieser Mist. – Also der erste Film, der zweite ist zu klamaukartig.
Aber was sich Steven Spielberg hier geleistet hat, weiss ich wirklich nicht. Er wollte etwas für die (Tintin-)Fans machen. Aber doch nicht so! Entweder wird es eine Realverfilmung oder aber ein vollständig am PC animiertes Werk, und damit meine ich einen Zeichentrickfilm. Das was jetzt ab Donnerstag zu sehen ist, ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Es ist eigentlich überhaupt nichts. Sollen wir uns freuen, dass Tintin in 3D herauskommt? Ich finde ohnehin, dass 3D viel zu hoch eingeschätzt wird. Denn es gibt Menschen, die können 3D einfach nicht sehen, bekommen nur Kopfschmerzen.
Der Film wurde im Motion-Capture-Verfahren gedreht. Was soviel heisst, dass die Schauspieler einen speziellen Anzug tragen, der Marker hat. Dies wird mit Kameras aufgenommen und am Computer so bearbeitet, dass etwas völlig Neues herauskommt. Die Darsteller erkennt man nun überhaupt nicht mehr, sondern das, was der Computer aus ihnen gemacht hat. Aber hätte dann nicht wenigstens etwas herauskommen können, was mehr Ähnlichkeit mit Tintin hat? Tim sieht aus wie ein grüner Junge, der nicht weiss, wo es längs geht. Und Haddock sieht aus wie das Saufaus, das er auch zu Beginn war. Und von Schultze und schulze will ich gar nicht erst reden. Die erinnern nun noch mehr an Dick und Doof als zuvor. Dieser Film ist eine Katastrophe. Und wer sich einen Trailer davon ansieht, wird die Ähnlichkeiten mit Indiana Jones nicht übersehen. Vorausgesetzt, er/sie kennt auch Indiana Jones. Soll auch einige geben, die noch nie Indiana Jones gesehen haben.

Steven ist bekanntlich entsetzt, was ich vor langer Zeit ja schon schrieb. Besonders der Hauptdarsteller ist eine Katastrophe für ihn: Jamie Bell, der „Billy Elliot“ gespielt hat. Ich finde ihn auch nicht passend, aber die eigentlich erste Wahl für die Rolle wäre auch nicht besser gewesen.  Ich finde ja sogar Steve noch besser als Tintin. Aber erstens kann der nicht besonders Englisch, also von der Aussprache her, und auch ansonsten wäre er wohl kaum genommen worden. Dazu müßte er mal sein Benehmen ändern.
Wer sich Tintin antun möchte, soll das tun. Ich warte höchstens auf die DVD, denn für diesen Blödsinn werde ich keinen einzigen Cent ausgeben. Spielberg hat ein Heiligtum zerstört. Das beste am Film ist die Musik, die wieder einmal von Spielbergs Stamm-Komponisten John Williams stammt. Mehr an diesem Film ist nicht sehen- oder besser hörenswert. Schade, denn man hatte sich eigentlich grossartiges erwartet. Vielleicht sollte man nicht immer so hoch stapeln, sondern warten, wie das Ergebnis am Ende aussieht.

Wer Tim und Struppi mal nicht als Comic lesen und nicht als Zeichentrickserie oder -film ansehen möchte, dem empfehle ich die beiden Realverfilmungen mit Jean-Pierre Talbot. Die gibt es inzwischen mit deutscher Synchronisation auf DVD. Gewiss auch im Kinderbestand der Stadtbibliotheken erhältlich.

Und nun zu Libyen. Dort wird versprochen, dass innerhalb von acht Monaten Neuwahlen stattfinden werden. Da bin ich aber mal gespannt, was das werden wird. Denn irgendwie kann ich es einfach nicht glauben. Aber bekanntlich glaube ich vieles nicht.
Wie ich auch immer noch nicht glaube, dass Gaddafi tot sein soll. Davon bin ich einfach nicht überzeugt. Aber das muss ich mit mir selbst ausmachen. Dennoch klingt seine Geschichte wie ein Abbild der von Saddam Hussein. Saddam wurde vor Jahren in der Nähe seiner Geburtsstadt in einem Erdgraben oder Erdloch gefunden. Gaddafi in einem Wassergraben. Sehen wir die Ähnlichkeit? Ja, nicht zu übersehen. Dann wurde Gaddafi festgenommen und sehr wahrscheinlich von seinen eigenen Leuten getötet. So weit dazu. Und nun noch die Frage, ob der Tote wirklich Gaddafi ist, denn der wird doch sicherlich Doppelgänger gehabt haben.

Der HSV hat einen neuen Trainer. Extra von FC Basel freigekauft. Das macht der HSV nicht zum ersten Mal, bei Pagelsdorf war das schon so und bei Labbadia auch. Pagelsdorf blieb etwa vier Jahre, Labbadia nicht einmal eine Saison. So kann es gehen. Und nun Thorsten Fink, der mal bei den Bayern gespielt hat. Natürlich wurde ein Sieg erwartet. Aber was kam? Ein mageres Unentschieden, nachdem Wolfsburg bereits ab der zweiten Minute führte. Mager kann man da nur sagen. Und enttäuschend ist es auch. Aber wenn man sich Aachen ansieht, haben die jetzt auch erst ihr erstes Spiel gewonnen, obwohl Funkel nun schon seit einigen Wochen da ist. Bei einigen Vereinen braucht das eben seine Zeit. So auch hier.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 24. Oktober 2011 in Fernsehen, Film, Fußball, Kultur, Real life, Schauspieler, Sport, Technik

 

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Nashörner leben gefährlich – Europas unheimliche Raubserie


Ich weiss ja nicht, ob schon irgendjemand von dieser Nashorn-Mafia gehört hat? Wenn ja, dann wird er/sie wissen, was ich meine. Wenn nicht, werde ich es jetzt mal schnell erklären.
Also, in ganz Europa treibt sich eine Bande herum, die Nashorn-Hörner klaut. Dabei schrecken sie nicht einmal zurück, mitten am hellichten Tag in einem Museum einem ausgestopften Nashorn den Kopf abzureissen. Der leidige Witz daran ist, dass diese Freveltat niemand sofort bemerkt. Es ist ja nicht nur dass, in Deutschland haben sie auch bereits zugeschlagen – Hamburg. Dort wurden aus einem Museum einige Nashorn-Hörner entwendet. Ist auch schon Monate her. Damals waren es Hörner von toten Nashörnern. Nun wird aber befürchtet, dass auch lebende Nashörner ihr Horn verlieren könnten. Deshalb rüsten die Zoos auf und verstärken ihre Sicherheitsvorkehrungen. Ob es was bringen wird? Das werden wir sehen. Ich würde etwas ganz anderes vorschlagen. Allen Nashörnern die Hörner absägen. So macht man das in Afrika auch. Seitdem ist dort der Bestand nicht mehr so gewildert worden. Ist nicht schön, ein Nashorn ohne Horn zu sehen. Aber lieber das, als das es tot im Stall liegt. Oder gar tot auf der Anlage.
Und warum ist diese Horn-Mafia unterwegs und macht Europa unsicher?
Schuld sind daran mal wieder die Chinesen und ihre Allheilmittel. Denn auch das Horn Nashorns gilt wie Tigerkrallen oder Tigerzähne oder deren Fleisch als Potenzmittel. Völliger Blödsinn, nicht wahr? Dafür gibt es schliesslich Viagra. Aber doch nicht in China, da zählt noch das Traditionelle. Dass das auf Lasten der Natur geht, scheint da nicht wirklich zu interessieren.
Für die Hörner gibt es gutes Geld. Sonst würde sich das ja auch gar nicht lohnen, nicht wahr?
Wenn man bedingt, woraus ein Nashorn-Horn besteht, ist es absolut lächerlich, dass das geklaut wird. Es ist Keratin, also nichts besonderes. Denn unsere Haare bestehen auch aus Keratin. So könnte man auch ganz normale Menschenhaare nehmen und diese unter Druck zusammenpressen. Oder anstatt sie zusammenzupressen werden sie einfach in klitzekleine Fitzel zerkleinert und dann zermahlen. Wie das auch immer gehen mag. Aber man muss am Ende doch sowieso nur daran glauben, dass es wirkt. Da kann man auch Menschenhaare nehmen. Was jetzt hoffentlich nicht dazu führt, dass Menschen auf hellichter Strasse überfallen und dann rasiert werden. Solche Horrorszenarien kann man sich durchaus vorstellen.

Gaddafi ist tot, wie ich bereits geschrieben habe. Nun habe man angeblich auch einen seiner Söhne gefasst. Also einen, der nicht gestorben ist. Name: al-Islam. War das nicht die Nummer zwei hinter Gaddafi oder war das der relativ gemässigte? Nun scheinen alle „gefährlichen“ Gaddafi-Angehörigen gefasst oder tot zu sein. Aber ob Gaddafi wirklich tot ist, daran habe ich persönlich immer noch meine Zweifel. Auch wenn Bilder des Toten gezeigt werden oder die Beerdigung verzögert wird, damit sich beinahe jeder davon überzeugen kann, dass der „Tyrann“ auch wirklich tot ist.
Die Demokratisierung hat begonnen. Aber wie wird es werden? Müssen wir nun die Islamisten fürchten? Denn in Tunesien sieht es ganz nach einer Islamisierung aus. Wobei dort die Gleichberechtigung nun wieder seltsame Blüten treibt. Bei den Wahlen sind auf den Listen immer Frauen und Männer abwechselnd aufgeführt.

 
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Verfasst von - 22. Oktober 2011 in Kultur, Real life, Tiere, Zoo

 

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Gaddafi ist tot! – Oder doch nicht!


Da hat mich doch gerade in den letzten Minuten eine Nachricht erreicht, die kaum zu glauben ist. – Und mit Verlaub, ich glaube sie wirklich nicht. Aber erst einmal dazu, was ich gehört und gelesen habe: Gaddafi ist tot! Der Irre von Libyen (nicht Syrien) lebt nicht mehr. Er wurde erschossen. Bilder sind auch schon im Umlauf. Aber wirklich erkennen kann man da nun nichts. Aber es soll dennoch Gaddafi sein. Im Gegensatz zu den USA, die im Mai keine Bilder vom toten Osama bin Laden veröffentlichten, wird hier genau das Gegenteil gemacht. Klar, warum das so ist. Damit soll den Leuten gezeigt werden, dass Gaddafi wirklich tot ist und nicht irgendwelche Gerüchte entstehen, dass er eventuell noch am Leben sein könnte. Ja, ja, man muss auf alles vorbereitet sein
Dennoch bin ich nicht so ganz überzeugt, dass der selbsternannte Herrscher von Libyen wirklich das Zeitliche gesegnet hat. Der hat doch gewiss irgendwelche Doppelgänger gehabt. Man sehe sich doch nur die Bilder seiner letzten öffentlichen Auftritte an. Da war er doch nicht mehr er selbst. Wirkte völlig neben sich und musste beinahe geführt werden. Ausserdem war sein Gesicht völlig zerschnitten von einigen Schönheits-OPs zuviel. Da kann genauso jemand aus seinem Verwandtenkreis als Gaddafi selbst aufgetreten sein. Das merkt doch keiner. (wieso fällt mir da jetzt gerade ein Lied von Hans Scheibner ein? „Das macht doch nichts, das merkt ja keiner!“)
Bei Saddam Hussein habe ich damals schon nicht geglaubt, dass der sich einfach so fangen lässt. In einem Erdloch in der Nähe seiner Heimatstadt. Irgendwie zu einfach, wie ich finde. Genauso wie jetzt bei Gaddafi. Der kann genauso gut noch irgendwo im Untergrund sein oder sich längst ins Ausland abgesetzt haben. Der wird doch überall seine Verbündeten haben, auch wenn es Berlusconi und Sarkozy nicht mehr sein würden.
Warten wir nun ab, was aus Libyen werden wird. Der Tyrann ist fort, kommt nun die Demokratie? In Ägypten hat sich seit Mubaraks Sturz auch nicht viel getan. Im Gegenteil! Das Militär herrscht und Demonstrationen werden kategorisch niedergeknüppelt. Ist es das, was die Menschen in Ägypten gewollt haben? Definitiv nicht und dennoch können sie dagegen nichts machen. Zu Reginas aller Freude ist jedenfalls der „Kasper mit Hut“ entlassen worden, also Zahi Hawass.

 
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Verfasst von - 20. Oktober 2011 in Ägypten, Blog, Kultur, Real life, Technik

 

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