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Da waren’s nur noch neun

21 Jan

Damit hat wohl niemand gerechnet: Also, dass Daniel Lopes als erster gehen muss, wohl weniger, denn diese Meinung habe ich ja schon vor Einzug ins Dschungelcamp vertreten. Dennoch war Daniel Lopes nicht der erste, der das Dschungelcamp verliess. Nein, auch Vincent Raven war es nicht. Den halte ich persönlich für einen Schwätzer, der nur viel Geplärre macht, aber nicht das tut, was er ankündigt. Nein, völlig überraschend sagte das „Vier-Finger-Faultier“ Martin Kesici den Satz aller Sätze. Warum? Tja, darüber kann man nur spekulieren. Er selbst begründete es damit, er wolle sich nicht länger eingesperrt fühlen. Tja, das hat er doch von Anfang an gewusst, was ihn da erwartet. Aber der Lockruf des Geldes war wohl wichtiger. Wie begründete seine Begleitung es: Er wolle abends auf ein Konzert. Nun ja, auch möglich. Aber mal ehrlich, was hat Kesici eigentlich gezeigt? Kaum etwas, ausser seiner Haarpracht und seinen Tattoes. Deshalb bekam er ja den Spitznamen „Vierfinger-Faultier“ verpasst. Ach ja, wie er rumrotzte, furzte und rülpste, wurde uns in einer Collage noch nähergebracht. Ja, danke, so was hat mir bei „Die Alm“ schon gereicht.
Vielleicht hatte Kesici einfach die Befürchtung, dass er als erstes aus dem Camp fliegt. Viele bekommen da ja die Torschlusspanik, denn niemand will der erste sein.
Und damit bin ich dann wieder bei Daniel Lopes angekommen. Wie gesagt, keine Überraschung, dass er als erster gehen musste. Vor einigen Tagen wollte er ja noch selbst gehen, kam dann aber doch zurück. Nun ist er weg und beinahe fällt es auch gar nicht auf. Für Ailton ist es schwer, denn mit Lopes hat er sich auf Portugiesisch unterhalten, wie man erfahren konnte, als die „Latino-Lusche“ das Camp verlassen wollte.
Ich muss mal sagen, dass sich Ailton ganz gut schlägt, auch wenn er einige Sprachprobleme hat. Aber man kann sagen, was man will: Er kümmert sich um das Feuer und hat das Geschirr gespült, als er dazu verdonnert worden war. Zwar hatte er gemeckert, es sei Frauenarbeit, aber im Gegensatz zu Kesici, machte er es auch dann. Kesici stand nur da und motzte rum, er macht so was nicht.
Mal jetzt dazu, wen ich noch gerne aus dem Camp gewählt sehen würde: Jazzy, eine Intrigantin, die ich von Anfang an nicht leiden konnte. Erst fiel sie mir auf, weil ich sie immer nur am Rauchen sah. Aber jetzt versucht sie durch Intrigen die Zuschauer auf ihre Seite zu ziehen. Wie es aussieht, kommt sie damit an. Aber wie lange noch?
Radost Bokel, die einfach nur blass ist. Zudem erweckt sie den Eindruck, als versuche sie überall Anschluss zu haben, weshalb sie bei Lästereien (meist von jazzy aus) als Zuhörerin zu agieren. Ob das was bringen wird? Bis jetzt hat sie bis aufs Kochen (ihre Aussage) nichts geleistet. Nicht einmal eine Dschungelprüfung hat sie im Gegensatz zu Daniel Lopes bestritten. Ich finde sie äusserst blass und ob sie nun da ist oder nicht, wird niemandem auffallen.
Micaela Schäfer macht eigentlich nur auf sich aufmerksam, indem sie leicht bis gar nicht bekleidet herumläuft. Die Camp-Bewohner nervt es, ich finde, dass sie keinen schönen Anblick bietet. Aber meine Entscheidung, müssen andere besser wissen.
Vincent Raven, der nun wirklich immer sagt, er geht und es dann doch nicht tut. Schade eigentlich, denn ihn braucht man nun wirklich nicht. Wenn er raus ist, braucht er keine „schwule“ rote Hose mehr tragen und kann wieder seine 80 Zigaretten am Tag rauchen.
Wen haben wir noch? Ja, Kim Gloss, ihren richtigen Nachnamen kann ich mir nicht merken, die auch nicht wirklich auffiel, von ihrer Dschungelprüfung mal abgesehen. Und was mit Rocca Stark auch immer vorgehen mag.
Ramona Leiss soll beim Essen immer die erste sein, macht nichts, verteilt aber gern Arbeiten. Ob es sich wirklich so abspielt, wie wir es sehen? Keine Ahnung, aber sie war die einzige, die ein vernünftiges Statement zustande bekam, warum für sie angerufen werden soll.
Was ein wenig seltsam war: Obwohl Martin Kesici freiwillig ging, wurde dennoch einer rausgewählt. Heisst das, dass am Ende dann die drei verbliebenden Kandidaten einen Tag länger zusammen ausharren müssen? Nun gut, soll mir gleich sein, solange endlich Jazzy rausfliegt.
Aus elf Kandidaten sind plötzlich neun geworden. Martin Kesici und Daniel Lopes sind nicht mehr dabei.
Vermissen werde ich beide nicht. Weder den einen, noch den anderen. Selten habe ich ein Dschungelcamp auch so langweilig empfunden. Es scheint nur Streitereien und Lästereien zu geben. Vielleicht kommt mir das ja nur so vor, aber in den Staffeln davor wurde das nicht so extrem gezeigt.

Und für alle Castle-Fans noch eine gute Nachricht: Ab dem 02. März soll auf Kabeleins die vierte Staffel ausgestrahlt werden. Damit hat das Warten ein Ende. Sehe mir gerade die dritte Staffel auf DVD an. Eigentlich nur wegen der Kommentare und Extras, denn die Folgen kenne ich alle.

In Hellabrunn hat das vor drei Monaten geborene Elefäntchen Lola einen angeborenen Herzfehler, weshalb sich davor entschlossen wurde, es zu operieren. Es zeige allerhand Lebensfreude, weshalb man sich zu dem Schritt entschlossen habe. Schon an diesem Wochenende soll die OP angeblich stattfinden. Man kann bloss hoffen, dass alles gutgeht. Was mir, und auch Jenala, allerdings eher durch den Kopf geht: Lola ist das Jungtier von Panang, die auch die Mutter von Jamuna Toni war. Da könnte man schon irgendwie vermuten, dass das erblich bedingt ist. Aber ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen.
Mal sehen, wie die OP verlaufen wird, danach sehen wir weiter.

Und schon wieder was Neues vom Bundespräsidenten. Nicht direkt von Wulff selbst, es geht hierbei um seinen ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker. Dieser soll stärker von seiner guten Beziehung zum Partyveranstalter Manfred Schmidt profitiert haben, als bislang angenommen. Denn auch Gratisflüge soll er neben seinen Gratis-Urlauben bekommen haben. Dazu muss man wissen, dass Air Berlin spezielle Karten verteilte, mit denen unter anderem Manfred Schmidt Gratis in der ganzen Welt herumfliegen konnte. ABer nicht er nur, sondern auch seine Familie und Freunde. Ende letzten Jahres wurde das von Hartmut Mehdorn dann aufgehoben.
Pikant an der Sache ist, dass Glaeseker diese Angebote noch wahrnahm, als er bereits als Sprecher im Bundespräsidialamt arbeitete.
Bestechlichkeit ohne Ende. Bei Glaeseker wird man wohl zu einem Urteil kommen, im Gegensatz zum Bundespräsidenten, wo das ja alles in einem normalen Rahmen abgelaufen sein soll. Wir müssen es hinnehmen, aber brauchen es nicht.
Kein Wunder, dass er entlassen wurde. Dass dies nun mit der Geldspenden-Affäre aufgedeckt wird, kann Zufall sein. Aber vielleicht auch nicht.
Und nun noch mein allerliebster Satz, den ich nun immer ans Ende des Blogs stelle: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

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Eine Antwort zu “Da waren’s nur noch neun

  1. Erhard

    3. Februar 2012 at 22:10

    Super Beitrag. Würde gern mehr Artikel zu dem Thema sehen. Ich freue mich schon auf die naechsten Posts.

     

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