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Friedensnobelpreis für die EU – Verdient?

13 Okt

Der Träger des diesjährigen Friedensnobelpreises steht fest: Die EU. Auch verwundert? Tja, da ging es mir nicht anders. Ich konnte wirklich nicht verstehen, wie die EU ausgewählt werden konnte. Gut, sie macht sich für den Frieden stark. Haben versucht, dass in Syrien nicht das geschieht, was dort gerade immer noch geschieht. Und sie sind nicht einfach in ein Land einmarschiert, weil das sie angeblich bedroht. Hierbei spiele ich auf die USA an, die erst in Afghanistan einmarschierte und schliesslich im Irak. Geschah alles nach dem 11. September 2001 unter der Regierung Bush. Besagter Ex-Präsident soll ja auch immer wieder für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden. Was bin ich froh, dass der wieder einmal leer ausgegangen ist, während sein Nachfolger bereits Träger des Friedensnobelpreises ist. Wofür frage ich mich da allerdings auch.
Die EU bekommt dieses Jahr den Friedensnobelpreis. Doch wer in der EU hat nun diesen Preis verdient? Alle Länder und somit deren Bewohner oder aber die EU-Politiker? Die Europäische Union ist eine Gemeinschaft, die aus vielen verschiedenen Ländern besteht, die sich auf dem Kontinent Europa befinden.
In Zeiten der Krise stehen sie alle zusammen, behaken sich, aber schlimmer kommt es nicht. Die EU steht für den Frieden, aber dennoch darf man nicht vergessen, dass einige EU-Länder zu den grössten Waffenlieferern gehören. Dies sind unter anderem Deutschland, Frankreich und Grossbritannien. Ist es also dennoch gerechtfertigt, dass die EU den Friedensnobelpreis erhält? Hierbei stellt sich die Frage, wohin die Waffen geliefert werden. Des weiteren muss man auch noch einmal nachdenken, dass Grossbritannien an der Seite der USA gestanden hat, als es gegen den Irak ging. Deutschland und Frankreich mussten sich vom damaligen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld gefallen lassen, als „altes Europa“ bezeichnet zu werden.
Da mag Grossbritannien im Alleingang gehandelt haben, aber ist es nicht auch ein Mitglied der EU? Hätte die
Europäische Union nicht dafür sorgen müssen, dass Grossbritannien von seiner Unterstützung der USA ablässt?
Ich bin gespalten, was die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU geht. Einerseits ist sie schon eine Einrichtung, die sich um den Frieden in der Welt bemüht. Aber da die einzelnen Länder immer noch machen, was sie wollen, ist es vielleicht ein Ansporn. Aber wirklich eine verdiente Auszeichnung? Das werden wir sehen müssen.

Gestern hat Deutschland in einem wahren Torrausch gegen Irland verdient mit 6:1 gewonnen. Wie sagte Trappatoni vor dem Spiel noch? „The cat is in the sack.“ Was wohl so viel heissen soll wie: Die Katze ist im Sack. Eine allzu wörtliche Übersetzung, wie mir scheint. Dabei fällt mir ein, dass ich gar nicht weiss, wie diese Wortphrase eigentlich im Englischen heisst. Es gibt ja immer Sätze, wo man denkt, dass die absolut deutsch übersetzt wurden. Aber „so be it“ ist nicht falsch, auch wenn es im Deutschen „so sei es“ bedeutet.
Jedenfalls hat Deutschland gewonnen und dieses Mal machte es wieder richtig Spass, sich das Spiel anzusehen. Vor allem die letzten Spiele waren furchtbar gewesen. Nun hat es sich gebessert, oder lag das bloss am Gegner?
Elefantendame Mala jedenfalls lag wieder goldrichtig, als sie auf einen Sieg Deutschlands tippte. War ja dieses Mal auch gar nicht so schwer. Jedenfalls hat sie sich wieder einmal als Rüsselorakel bewährt. Das soll ihr erst mal jemand nachmachen.

Eine traurige Nachricht, die ebenfalls mit dem Sport zu tun hat: Harry Valérien ist mit 88 Jahren gestorben. Ich bin zu jung, um mich an ihn noch zu erinnern, wie er das „Aktuelle Sportstudio“ leitete. Aber sein Name war und ist mir ein Begriff gewesen. 88 Jahre sind ein stattliches Alter. Die Ausschnitte, die ich mit ihn gesehen habe, liessen darauf schliessen, dass er ein guter Moderator gewesen ist. Er hat nicht alles hingenommen, war auch kritisch, so wie es ein Journalist auch sein sollte. Wird heute viel zu wenig gemacht, und wenn doch, kommt es meist ganz anders rüber.

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Verfasst von - 13. Oktober 2012 in Blog

 

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