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Führt Russland alle an der Nase herum?

26 Apr

Themen gab es diese Woche einige, doch nur eines beherrscht schon seit Wochen die Nachrichten.
Soll ich schon wieder über die Ukraine-Krise schreiben? Ich habe letzte Woche erstmals wieder darüber berichtet. Da gab es auch Neuigkeiten, doch jetzt? Die Krise spitzt sich weiter zu, ich weiss wirklich nicht, ob ich darüber berichten soll, denn es ändert sich einfach nichts. Russlands und damit Putin macht was es will, die EU und die USA denken sich immer neue Sanktionen gegen Russland aus. Aber ändert sich daran etwas? Es ist ein ewigwährender Kreislauf, der nur durch einen Krieg durchbrochen werden wird. Und danach sieht es immer noch aus. Je mehr ich über ein Thema spreche, dass seit Wochen die Nachrichten und Zeitungen beherrscht, desto langweiliger finden es die Menschen. Einerseits richtig, aber andererseits auch traurig, denn das die Krim-Krise ist wichtig. Nur es tut sich einfach nichts, ausser das Putin den starken Mann markiert und der Rest der Welt wie EU und USA sich mit erhobenen Sanktionen lächerlich macht und nicht ernst genommen wird.
Wenn die Situation nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen, was da vor aller Augen für ein Kasperletheater aufgeführt wird. Da verständigen sich Russland und die Ukraine in Genf wegen der Krim-Krise, doch am Ende ist es nicht einmal den Dreck unterm Nagel wert. Nun werfen sich Russland und die USA gegenseitig vor, die Übereinkünfte, die in Genf getroffen wurden, nicht einzuhalten, also zu brechen. Das ist der grösste Kleinkinderkram, der mir eh untergekommen ist. Kann man da Weltpolitik noch ernst nehmen? Wenn man die Krim-Krise genauer betrachtet kommt man zum Schluss, dass es dort so lange weiterschwelen wird, bis es zum grossen Knall kommt. Doch ob wir den wirklich haben wollen?
Das Schlimme ist übrigens, dass sich nicht nur die Politiker bekriegen, sondern auch Zivilisten es nicht hinbekommen, sich friedlich zu verhalten. Stattdessen werden die OSZE-Beobachter als Nato-Spione bezeichnet. Man kann es sich wirklich einfach machen. Da werden neutrale Beobachter als Spione bezeichnet, um so die Wut in der Bevölkerung noch weiter zu schüren. Eigentlich ein genialer Schachzug, vor allem im Hinblick darauf, dass die prorussischen Separatisten die OSZE-Beobachter festgesetzt haben und Russland diese nun wieder freibekommen will. So wird Russland wieder als das Land, dass nur das Gute will, gezeichnet. Im Sinne von: Wir wollen Frieden, aber was können wir dafür, wenn die anderen nicht so friedlich denken? So geht es doch schon seit Wochen hin und her. Russland der grosse Retter, der Friedensstifter. Wie lange soll das noch weitergehen bis irgendjemand erkennt, was da für ein Spiel gespielt wird. Kann nicht endlich mal Schluss sein?
Dann macht halt Krieg, wenn ihr euch nicht einigen könnt. Aber beschränkt euch auf euer eigenes Staatsgebiet, also Russland und eben die Halbinsel Krim. Der Rest der Welt will damit nichts zu tun haben, denn die Politiker kriegen es eh nicht hin. Sonst hätten sie längst etwas getan und sich nicht hinter irgendwelchen Sanktionen versteckt.
Ich habe bald wirklich keine Lust mehr über die Krim-Krise zu berichten, denn was da abläuft ist eine Farce. Anders kann ich es nicht mehr bezeichnen.

So schrecklich der Tod von 16 Sherpas auf dem Mount Everest ist. Ein Gutes scheint die Sache zu haben. Denn einige Veranstalter haben ihre Mount Everest-Touren für die nächste Zeit abgesagt. Damit ist der Tourismus auf den Berg erst einmal ausgedünnt worden. Natürlich ist das für die verbliebenen Sherpas nicht so schön, da sie auf das Geld aus diesen Touren angewiesen sind. Aber oft setzen sie ihr Leben für die Bergsteigertouristen aufs Spiel. Und es hat sich in den letzten Jahren zu einem Abenteuerspaziergang entwickelt, den man mal so auf einer Liste der Dinge abhakt, die man unbedingt in seinem Leben getan haben sollte. Doch das Besteigen des Mount Everests ist kein Abendspaziergang, sondern erfordert Erfahrung und vor allem Kondition. Pro Jahr kommen etliche dieser Bergsteigertouristen ums Leben, weil sie einfach keine grosse Ahnung haben, was sie tun sollen, leichtsinnig reagieren und nicht nur sich, sondern auch andere, vor allem die Sherpas, in Gefahr bringen.
Die nepalesische Regierung hat nun dafür gesorgt, dass die Familien der Sherpas, die bei der Besteigung des Mount Everest ums Leben kommen, eine monitäre Entschädigung bekommen, damit sie nicht mittellos zurückbleiben.
Hat sich mal jemand das Basislager angesehen? Ja, es mag aus Zelten bestehen, aber man hat allen Komfort, den man sich nur wünschen kann. Internet, Strom, einfach alles Mögliche. Das hat doch nichts mehr mit Bergsteigen zu tun. Ich wäre wirklich froh, wenn dieser Tourismus auf dem Mount Everest nachlassen würde. Man kann nur das tun, was man wirklich beherrscht.

In Hamburg hat das erste Walross nach dem allseits berühmten Walross Antje letzte Woche sein Wasserbecken verlassen und ist zurück in seinen Heimatzoo gereist. Erst eine Woche später stand es in den Zeitungen und viele waren verwundert, warum Neseyka wieder nach Russland zurückgekehrt. Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, wird sich vielleicht erinnern, dass ich seit zwei Jahren immer wieder betont habe, dass Neseyka nur auf Zeit in Hamburg ist, dies aber totgeschwiegen wird. Indirekt könnte man auch sagen, man hat einen wichtigen Teil weggelassen. Ich habe es jedenfalls die ganze Zeit gesagt, weshalb ich nicht überrascht war, als Jonas mir mitteilte, dass sich nur noch vier Walrösser – die übrigens bleiben werden, gut das Jungtier wird eines Tages gehen, aber der Rest bleibt – übrig sind.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, was mit dem „Problem“elefanten passiert. Nun ja, Thura soll sich gut in die Gruppe integriert haben in den letzten Monaten, aber ist das ein Argument, dass sie dauerhaft bleibt? Angeblich soll mein alter Heimatzoo Leipzig, der neue Wohnort von Thura werden. Aber dann hätten die dort drei Gruppen, denn Saida hält sich meist beim Bullen Naing Thein auf – im Grunde ist das Modell-Mala bei ihr gescheitert – und kann nicht zu den anderen wie Don Chung, Trinh und Hoa, weil es sonst Stunk geben würde. Dann also Thura zu Saidas Beschäftigung, schliesslich sind beide dicke Freundinnen. Aber selbst wenn sie zu zweit sind, das wäre nicht optimal. Solange Thura sich so nett mit Darjeeling beschäftigt, soll sie doch in Hamburg bleiben. Darjeeling würde sich Thura schon nicht als Spielkameraden aussuchen, wenn sie frech und böse zu ihm wäre.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter. Zwar scheint die Sonne, aber es weht auch ab und an ein kühles Lüftchen, so dass es sich gut aushalten lässt. Und falls es zu warm werden sollte, wird eben mit einem schönen Schlammbad nachgeholfen. Ab und an werden die Besucher von ihr und old Rani nassgespritzt, wenn es von ihr gefordert wird, aber noch viel lieber würde sie zwischen zwei Pfosten stehen und das Tor sauberhalten.
Denn bei St. Pauli herrscht immer noch ein Torwartproblem. Soviel der Stammkeeper, wie auch sein Ersatz sind verletzt und fallen somit aus. Bleibt der dritte Torwart übrig, der aber nun auch einen Vertreter braucht, falls er ebenfalls verletzt ausfallen sollte. Da dachte man, den Torwarttrainer der U23 zu reaktivieren. Leider spielte der DFB nicht mit, denn Matthias Hain hätte bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres dafür gemeldet werden müssen. Wen also nehmen? Den Torwart der U17.
Mala würde auch gerne als Ersatztorwart einspringen, nur leider, leider ist sie ein wenig weit ab vom Schuss. Und so beschränkt sie sich weiterhin drauf, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Irgendwie muss sie ja mit ihrem Lieblingsverein verbunden bleiben. Viele Spiele bis zum Saisonende sind es nicht mehr, die Mala zu tippen braucht. Aber selbst dann kann sie sich noch nicht auf die faule Haut legen, sondern wird die WM-Spiele tippen. Natürlich nicht alle, sondern die von Deutschland, Frankreich und Belgien. Die Schweiz muss Old Rani selbst tippen, auch wenn sie da noch keinerlei Erfahrung hat. Mala sagt ihr immer, dass sie üben solle, aber ihre Kollegin hat keine Lust dazu. Tja, Elefantendame Mala jedenfalls wird die Schweiz nicht tippen, auch wenn Old Rani das immer noch denkt. Sie hat genug zu tun.
Auch Jonas hat sich ein neues Rüsselorakel gesucht, wird aber aus dem Schlaubeutel immer noch nicht so richtig schlau. Denn was will sie ihm nun eigentlich sagen? So sehr er sich konzentriert, er kommt einfach nicht drauf. Für ein paar Spiele hat er noch Zeit und vielleicht testet er noch einen weiteren Elefanten. Plattfuss fällt bekanntlich aus, da sie nicht geeignet ist, aber was ist denn mit dieser Hektikerin oder mit dem grossen grauen Lama? Da muss doch ein Ersatz zu finden sein.
Jedenfalls hat Jonas den Schlaubeutel gefragt, wie denn St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen würde. Anfangs sagte sie, es würde eine Niederlage für St. Pauli geben. Anschliessend hatte sie es sich wohl anders überlegt und sie tippte auf ein Unentschieden. Was also hat sie nun gesagt? Ich weiss es nicht, such dir was aus oder wie? Jonas ist ratlos – wie so oft.
Und was hat die grosse alte Elefantendame getippt? Mala sagt eine Niederlage voraus. Schliesslich sei es ein Verein aus der unteren Tabellenhälfte. Gegen die sieht St. Pauli bekanntlich immer alt aus, wie auch gegen Cottbus. Unentschieden gegen den Tabellenletzten, aber wenn man nicht aufsteigen will, ist es natürlich verständlich.
Denn das sie nicht aufsteigen wollen, haben sie oft genug bewiesen. St. Pauli könnte klar auf dem zweiten Platz stehen – bräuchten also keine Angst haben, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen -, aber sie haben so viele Punkte richtiggehend verschenkt. Eine minimale Chance bleibt noch, wenn Paderborn heute und in den nächsten beiden Spielen versagt, genauso wie beispielsweise der KSC. Natürlich muss St. Pauli alle Spiele gewinnen, das ist klar. Glaubt daran irgendjemand? Ich nicht und Elefantendame Mala ohnehin nicht.
Wendet sie sich eben wieder ihrer Gästeliste zu, sie darf schliesslich nicht zu viele Leute einladen.

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Eine Antwort zu “Führt Russland alle an der Nase herum?

  1. Eva

    29. April 2014 at 16:44

    Deine Einschätzung zur Ukraine gefällt mir. Auch, dass es nicht mehr ernst genommen werden kann. Alle möglichen Lösung waren bis jetzt ja erst einmal nicht fruchtbar.

    Cool es gibt auf dem mount Evers Internet? Da gibt es wahrscheinlich auch Handyempfang. Das ist dann mehr als ich im früheren Wohnheim hatte.

    Die voraussagen sind doch nur Zufallstreffer. Das kann so oder so sein, zutreffen oder nicht.

     

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