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Droht ein Börsencrash?

09 Aug

Russland hat ernst gemacht mit seinem Importstopp. Aus Polen werden keine Äpfel mehr importiert, aus der restlichen EU auch nichts mehr. Leer werden die Läden in Russland dennoch nicht bleiben. Wer sich nun die langen Schlangen wie in Zeiten der Sowjetunion vorstellt, dürfte enttäuscht werden. Denn Russland findet immer einen Weg, um sich aus der Misere zu ziehen. Beziehen sie ihr Obst, Gemüse, ihren Käse und ich weiss nicht was noch alles, aus Ländern, die nicht dem Importstopp unterliegen. Ganz schlaue könnten nun beispielsweise in der Türkei über einen Mittelsmann eine Firma aufmachen und dorthin ihre Produkte liefern, die dann Russland angeboten werden.
Dem Moskauer Zoo würde es sicherlich gefallen, denn der hat bisher seine Äpfel aus Polen bezogen. Diese Bezugsquelle fällt nun weg. Woher Ersatz nehmen? Das ist die erste Frage, die zweite: Woher in der gleichen, guten Qualität? Ja, genau das ist das weitere. Denn nicht von überall her wird es die Produkte in der gleichen Qualität zum gleichen Preis geben. Vor allem der Preis wird nun eine Rolle spielen. Denn Russland ist nun der Willkür der anderen Länder ausgesetzt, die nicht dem Einfuhrverbot unterlegen.
Vor allem beim Käse wird es wohl Probleme geben. Der meiste wird nun einmal in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Österreich hergestellt. Die Schweiz darf noch liefern, so weit ich weiss. Aber das sind alles hochklassige Produkte, nicht so ein Billigkram.
Bei den Lebensmitteln sehen die Russen keine grossen Probleme. Anders sieht es hingegen bei technischem Kram aus. Da wird wohl vor allem an Apple-Produkte gedacht, denn was wird eigentlich sonst an Technik-Kram in der EU, Norwegen und den USA hergestellt? Die meisten Produkte stammen aus Japan und die dürfen weiterhin liefern. Wie sieht es allerdings mit Autos aus? Die hochklassigen Autos, also die Statussymbole, stammen aus deutscher Produktion wie Mercedes, BMW oder Audi. Werden auf Russlands Strassen künftig nur noch japanische Autos zu sehen sein? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
An dem Einfuhrverbot von Produkten aus der EU, Norwegen und den USA sieht man, dass Russland die letzten Sanktionen nicht passen, ansonsten wäre es nie zu diesem Schritt gekommen. Im Grunde ist es ein Kräftemessen, wer den längeren Atem hat. Noch sind es die geschassten Staaten, die können sich die Lebensmittel nun untereinander zuschieben. Ich sehe schon, wie wir mit polnischen Äpfeln überschwemmt werden. Elefantendame Mala würde sich freuen, wo sie doch so ein Leckermaul ist.
Was Russland genau damit bezweckt, ist klar. Wir lassen uns nicht alles gefallen, soll es heissen, aber auch: Wir kommen gut ohne euch zurecht. Das letzte allerdings bleibt fraglich, denn das Importverbot geht zulasten der Bevölkerung. Die Preise werden steigen. Die einen wird das nicht weiter kümmern, die anderen werden es hinnehmen, aber den Gürtel enger schnallen. Und andere wissen gar nicht, wo sie nun ihr Obst und Gemüse herbekommen, was sie täglich in grossen Mengen brauche wie beispielsweise der Moskauer Zoo, den ich weiter oben bereits erwähnte.
Für Russlands Wirtschaft ist es nun wirklich nichts. Die liegt bekanntlich schon seit längerem am Boden, seit Januar geht es immer mehr bergab. Inzwischen ist es so schlimm, dass eigentlich nichts mehr zu retten ist. Eine Lösung gibt es noch: Krieg.
Darauf wird es wohl auch irgendwann hinauslaufen. Angeblich gibt es massive Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine. Manöverübungen nicht zu vergessen. Man muss schliesslich vorbereitet sein, wenn es losgeht. Und wie wird es dann gemacht? Im Sinne von, die Ukraine ist schuld, die haben angefangen, obwohl es verkleidete russische Soldaten gewesen sind? Tja, an was erinnert das bloss? Richtig, an den Beginn des Zweiten Weltkriegs, wo deutsche Soldaten als Polen verkleidet den Sender Gleiwitz „überfielen“. Das wurde als Kriegsgrund anerkannt, wobei es natürlich von langer Hand geplant war, so einen Krieg zu beginnen.
Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergehen wird. Das Kräftemessen zwischen EU und Russland geht weiter. Eine praktisch unendliche Geschichte.
Aufgrund der drohenenden Kriegsgefahr in Russland und der Ukraine, im Irak und im Nahen Osten, brachen gestern die Börsekurse ein. Zwischenzeitlich fiel der Dax sogar unter 9.000 Punkte. Zwar erholte er sich wieder, aber was heisst das schon? Die Anleger werden verunsichert. Sie fragen sich, ob ihre Aktien noch sicher sind und stossen sie lieber ab, bevor sie gar nichts mehr dafür kriegen. Das Ende dieses Teufelskreises? Die Kurse fallen weiter – bis ins Bodenlose. Schliesslich gibt es einen Börsenchrash wie anno 1929, der Auslöser einer Weltwirtschaftskrise wurde.
Es gibt bereits Schwarzseher, die solch eine Weltwirtschaftskrise vorhersehen, wo wir alle unser gesamtes Vermögen verlieren werden. Das macht mir jetzt natürlich erst einmal Angst. Aber ist es nicht so, dass es immer Menschen gibt, die uns Angst einjagen wollen? Genau, deshalb höre ich nicht darauf. Natürlich könnte ich nun mein gesamtes Vermögen in Immobilien oder ich weiss nicht was investieren. Aber meine Wohnung reicht mir vollends. Das andere ist gut angelegt, da brechen die Kurse glücklicherweise noch nicht so stark ein. Und wenn die Kurse mal wieder brachliegen, muss ich mal gucken, ob was dabei ist, wo man anlegen könnte. Dividenden finde ich immer schön – wenn es welche gibt.
Dennoch frage ich mich immer, warum die Kurse so einbrechen, wenn irgendwo in der Welt was passiert bzw. etwas droht, dass uns in gewisser Weise nicht wirklich betrifft.

Die USA haben sich nun endlich entschlossen, Luftangriffe auf den Irak zu fliegen, um ISIS zurückzuhalten, im Irak einen Gottesstaat zu errichten. Wie das vom Erfolg gekrönt sein wird, werden wir noch sehen. Aber es ist in gewisser Weise der richtige Schritt, denn die USA haben dem Irak das alles eingebrockt, also müssen sie die Suppe auch wieder auslöffeln.
Ob ISIS sich davon zurückwerfen lässt, ist allerdings fraglich. Meist bergen Luftangriffe die Gefahr, dass unschuldige Zivilisten ums Leben kommen. Das wird ISIS mal wieder für sich ausnutzen. Also ein Teufelskreis.

Freue mich immer noch ziemlich darüber, dass das Walross aus Hamburg meinen Namensfavoriten Thor bekommen hat. Das erste Mal, dass es auch wirklich so rausgekommen ist, wie ich es wollte. Habe für den Namen schon am 05. Juli plädiert, falls sich noch jemand daran erinnert – ich schreibe viel, wenn der Tag lang ist. Jedenfalls ein schöner Name für einen kleinen Wonneproppen.
Gestern hat St. Pauli gespielt, was Elefantendame Mala natürlich wieder getippt hatte. Sie tendierte für eine Niederlage, womit sie mal wieder goldrichtig lag. So langsam kennt sie ihre Pappenheimer. Natürlich ärgert sie sich masslos über die Niederlage, hofft sie doch, dass St. Pauli wenigstens in dieser Saison aufsteigen wird. Momentan sieht es danach eher nicht aus. Tja, so ist das eben. Aber die Saison ist noch jung, da kann alles mögliche passieren, auch, dass St. Pauli vielleicht doch noch aufsteigt. Wobei ich persönlich nicht daran glaube, denn wenn sie wollten, hätten sie es schon in der vergangenen Saison geschafft aufzusteigen. Wobei der Relegationsplatz nicht angestrebt wurde, wegen des HSV. Gegen den wollte man einfach nicht spielen und den ausversehen in die Zweite Liga schiessen.
Jonas ist ebenfalls sauer. Nicht auf St. Pauli, sondern auf sein Orakel den Schlaubeutel. Denn sie hat schon wieder daneben gelegen. Mit grosser Überzeugung hatte sie auf einen Sieg St. Paulis getippt. Wieder war es falsch. Er verzweifelt noch an ihr. Bei der WM hätte sie so eine gute Figur gemacht und nun enttäuscht sie und ihre Quote sinkt und sinkt. Vielleicht muss sie auch nur wieder etwas warmwerden. Denn ich erinnere mich, dass sie zu Beginn ihrer Tätigkeit als Fussballorakel auch nicht richtig gelegen hat. Sie wird sich schon noch machen und wenn nicht, kann Jonas immer noch zum wohlgenährten Dickerchen wechseln. Die macht sich gewiss auch, wenn sie ihre Schmarotzer nicht um sich stehen hat.
Aber Mala ist froh, dass sie die grosse Konkurrenz nicht zu fürchten braucht. Übrigens hat sie schon einen Plan für 2016 gefasst. Was es ist, will sie noch nicht verraten, aber es soll ein ganz grosses Projekt sein. Jedenfalls solle sich das Faltenmonster schon mal warm ansehen. Wen sie da nur wieder meint?

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