RSS

Wenn beim Discounter Penny das Angebot nur am Montag gültig ist…

06 Dez

Wozu gibt es eigentlich Prospekte, wenn die Angebote angeblich nur einen Tag gelten? Ja, das frage ich mich wirklich, vor allem wenn das nicht einmal gekennzeichnet ist. Worum es eigentlich geht: Ich will mal wieder bei meinem Lieblingsdiscounter einkaufen. Mitte der Woche hatte ich gesehen, dass dort Hähnchenbrustfilet im Angebot sei. Ich bin da nun gestern hin und was ist? Das Angebot gilt nicht mehr! Ist das denn noch zu glauben? Das Angebot ist die ganze Woche gültig, da steht nichts anderes im Prospekt, sondern eindeutig Montag bis Samstag. Nicht einmal im Internet steht etwas anderes.
Aber mit dem Laden habe ich immer wieder Ärger. Sei es wegen der Treueprämien – bei den blöden Gläsern mache ich jedenfalls nicht mit – oder eben wegen Produkten die falsch ausgezeichnet sind und ich einen viel höheren Preis zahlen muss, als dort eigentlich steht. Ich weiss gar nicht, wieso ich gerade die Filiale überhaupt noch aufsuche.
Jedenfalls komme ich mir regelrecht veralbert – gibt noch ein ausdrucksstärkeres Wort – vor. Denn wie kann es sein, dass ein Produkt, dass die ganze Woche für den angebotenen Preis da sein muss, auf einmal wieder Normalpreis kostet?
Ich kann ja verstehen, wenn es bei Produkten ist, die nicht immer im Sortiment sind, dass da so was passiert, aber das hier ist ein Produkt, das Penny immer hat.
So was kann man gut und gerne Betrug nennen. Denn wie kann es anderes beschrieben werden, dass dieses Produkt angeblich nicht mehr im Angebot sei, obwohl es im Prospekt und auf der Internetseite so steht?
Oder ist das etwa nur in dieser Filiale? Denn so was passiert mir immer nur da.
So langsam kann mir Penny wirklich gestohlen bleiben. Aber ich würde gerne mal wissen, ob das noch anderen passiert ist. Wollen einen ständig im Sortiment des Ladens befindlichen Artikel kaufen, der laut Prospekt im Angebot sein soll und dann müssen die den Normalpreis bezahlen. Hat es noch jemand erlebt? Interessiert mich wirklich.
Das Hühnerbrustfilet soll den Kilopreis 5,55 Euro bis heute Abend Geschäftsschluss kosten. So entnehme ich das dem Prospekt und der Internetseite, aber in der Filiale muss ich leider feststellen, dass das nicht stimmt. Und dann wird mir von einem Mitarbeiter – ob männlich oder weiblich lasse ich hier offen stehen – gesagt, dass das Produkt nur am Montag im Angebot sei.
Ich bin aber der Meinung, dass das nicht stimmt. Deshalb schreibe ich das hier, denn es muss einmal gesagt werden, dass es nicht sein kann, dass man als Kunde so für blöd verkauft wird. Kohlrabi und Co. gibt es für den Angebotspreis doch auch bis Samstag Geschäftsschluss. Es mag ein Sternchen an den Produkten angegeben sein, dass es nur begrenzt erhältlich ist und bereits am ersten Verkaufstag ausverkauft sein könne. Aber das sind dennoch Produkte, die immer nachgeliefert werden und nicht eine besondere Pralinenschachtel oder irgendwelche Überraschungseier-Sonderpackungen.
Als ich bin jedenfalls bedient und sprachlos, wie man bei Penny mit seinen Kunden umgeht – in ebenjener Filiale.

Die GDL ist immer noch nicht zufriedengestellt und beharrt auf ihren Forderungen gegenüber der Deutschen Bahn.
So wollen sie noch einmal gnädig sein und bis 17. Dezember warten. Die Bahn könne bis dahin ein neues Angebot vorlegen. Sollte dies nicht geschehen oder dies wieder ungenügend sein, würde ab dem 12. Januar wieder massiv gestreikt werden.
Wer jetzt noch ein letztes Fünkchen Verständnis für die Lokführer hatte, wird nun auch das verlieren. Denn die GDL und auch die EVG, die sich jetzt hervorhebt, haben unsere Nerven genügend strapaziert.
Aber wenn die Bahn es besser verstehen würde zu organisieren, könnten die Streiks kaum ins Gewicht fallen, denn man müsste die Streikenden einfach nur kalt stellen.
Oder eine Variante, die auch interessant wäre: Die Konten der GDL sperren, damit sie ihren Mitgliedern kein Streikgeld mehr zahlen kann. Dann wird jeder sich sofort wieder an seine Arbeit machen.
Aber vielleicht sollte sich die GDL und auch die EVG das Ende des russischen Stummfilms „Streik“ von Sergej Eisenstein ansehen. Dort werden am Ende die Streikenden zusammengetrieben und erschossen. BEvor nun ein Aufschrei losbricht. Ich meine damit, dass ein grossausgelegter Streik nichts bringt, sondern die Menschen nur massiv verärgert und die Streikenden am Ende als Dumme da stehen. Noch mögen die Lokführer sich als die Stärkeren fühlen, aber das wird nicht mehr lange gehen.
Nachrichten gibt es von einer Umstrukturierung bei der Bahn. So soll einiges an Geld eingespart und kaum genutzte Strecken eingestellt werden. Dasselbe trifft auf die Nachtzüge zu. In ein paar Jahren werden die Autoreisezüge auch eingestellt. Da frage ich mich, warum eigentlich noch mit der Bahn reisen? Da geht es mit dem Flugzeug doch auch.
Ausserdem geht ein Gerücht um, das besagt, die BahnCard solle praktisch abgeschafft werden und in ein Kundenkonto umgewandelt werden.
Was soll ich denn mit einem Kundenkonto? Ausserdem sollen eigentlich nur noch die Vielfahrer von dem Kundenkonto profitieren.
Alles gar nicht wahr, rudert die Bahn zurück. Die BahnCard würde bleiben.
Gut möglich, aber zu welchen Konditionen?
Da muss ich mich doch noch einmal fragen, ob ich die Bahn wirklich weiter nutzen will, wenn ich alle meine Vorzüge verliere.

Elefantendame Mala könnte sich freuen, hat der FC St. Pauli doch nicht gegen Bochum verloren. Zu einem Sieg reichte es letztendlich auch nicht, aber ein Punkt ist schliesslich besser als nichts. Dennoch ist Mala nicht zufrieden, denn St. Pauli verlor wieder einmal in der berühmten letzten Viertelstunde. Was haben sie nicht schon alles für Punkte in all den Jahren verschenkt, weil die Mannschaft es einfach nicht schafft, die Führung oder das Unentschieden über den Schlusspfiff zu halten. Handelt es sich hier um mangelndes Kondition oder vielleicht Konzentration? Jonas tippt hierbei auf ersteres, denn das seien alles nur Schönwetterläufer, die einen gemütlichen Waldlauf durchstehen könnten, aber nach einem Kurzsprint seien sie erschöpft als hätten sie einen Marathon-Lauf von mehr als dreihundert Kilometern hinter sich. Wahlweise könnte es auch sein, dass sie ihre Gehälter mit sich herumschleppen würden. Durchaus denkbar, da es nun Minuszinsen gibt. Da ist Bares halt Wahres.
Alles VErmutungen, aber es ist nicht zu leugnen, dass St. Pauli schon seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, immer in der berühmten letzten Viertelstunde ein Spiel verliert.
Deshalb ist Mala auch so unzufrieden. Zwar möge ein Punkt besser sein als nichts, aber drei Punkte sind eben noch besser.
Dafür hatte Mala mal wieder den richtigen Riecher bewiesen, als sie sich für ein Unentschieden entschieden hatte. Die Pusteblume hingegen hat wieder einmal daneben gelegen. Dabei sah es so gut aus! Sie hatte auf einen Sieg St. Paulis getippt. Und dann spielen die einfach Unentschieden! Jonas ist jedenfalls bedient und hat überhaupt keine Lust mehr, die Pusteblume noch weiter als Fussballorakel zu nutzen. Sie sei so talentfrei.
Was will er nun machen? Plattfuss auswählen? Die steht auch noch in seiner engeren Auswahl.
Mala hat noch einen grossen Wunsch an Nikolaus: Sie möchte, dass die Wetteinlösung von 1982 mit Otto Waalkes noch einmal gezeigt wird. Damals war sie zwar dreissig Jahre jünger, aber noch genauso hübsch wie heute. Übrigens damals auch ein paar Kilo leichter, obwohl sie abgenommen hat.

Advertisements
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: