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Linkshänder können auch im Traum Lesen und Schreiben – Ein Tag im April

01 Apr

Amerikanische Hirnforscher haben in einer Studie herausgefunden, dass Linkshänder im Gegensatz zu Rechtshändern während sie träumen, Lesen und Schreiben können. Noch sind nicht alle Ergebnisse der Studie veröffentlicht, aber es lässt sich schon so viel sagen, dass die Bereiche des Lesens und Schreibens, die wir im Alltag nutzen, auch bei Linkshändern im Traum aktiviert ist. Momentan vermutet man, dass dies damit zusammenhängt, weil dieser Bereich bei Linkshändern durch das Schreiben mit der linken Hand andere vernetzt ist. Weitere Studien dazu müssen noch erfolgen.
Wie ich auf diese Studie aufmerksam geworden bin?
Kürzlich in der Redaktion, als wir mal wieder nicht Sigi
ich was zu tun hatten, sagte unser Text Chef, dass er heute Nacht wieder einmal geträumt habe, er solle einen Artikel schreiben. Unser Chef, das Frettchen, würde ihm im Nacken sitzen und andauernd fragen, wo denn der Artikel bliebe. Als er dann das bisher Geschriebene sehen wollte, ist das Dokument leer, denn unser Text Chef hatte bisher noch nichts zu Papier gebracht.
„Es war, als sei ich auf einmal Analphabet geworden. Ich konnte die Uchstaben meiner Nptizen erkennen, aber nicht, was sie für Wörter bildeten. Nicht einmal Schreiben konnte ich mehr. Ein Alptraum! Ich hatte die Fähigkeiten verloren mit denen ich mein Geld verdiene.“
„Ich kann in meinen Träumen auch nie was Lesen. Wenn ich irgendwo Wörter stehen habe, weiss ich nicht, was da steht. Nur Bilder kann ich erkennen“, Daten eine Kollegin.
„Darauf habe ich noch nie geachtet“, sagte eine weitere Kollegin, „aber ich glaube, ich kann’s auch nicht.“
„Ich lese dauernde irgendwelche Zeitungsartikel oder Buchrücken, wenn ich träume. Das geht ohne Probleme“, mischte ich mich ein.
„Natürlich!“, sagte meine Lieblingsfeindin. „Du kannst das. Was kannst du eigentlich nicht?“
„Ich kann auch Lesen und Schreiben, wenn ich träume“, rief unsere Fotoredakteurin dazwischen, die unser Gespräch verfolgt hatte. Hier hört jeder alles.
„Und wieso könnt ihr beide das und wir nicht?“, fragte unser Text Chef in die Runde.
Es herrschte Schweigen, denn niemand wusste darauf eine Antwort. Nur das Klappern einer Computertastatur war zu hören.
Ich selbst hatte mir darüber auch noch die Gedanken gemacht. Für mich war es immer selbstverständlich im Traum Lesen und Schreiben zu könne, dass ich davon ausging, jeder könne das.
„Du bist doch Linkshänder, oder, Spasco?, wollte die indische Perle wissen.
„Ja, wieso?“
„Tja, damit ist klar, warum du im Traum Lesen und Schreiben kannst und wir nicht. Das können nämlich nur Linkshänder.“
„Aber ich bin Rechtshänder“, protestierte die Foto Redakteurin.
„Dann bist du eigentlich Lonkshänder, hast dich aber auf die rechte Hand umpolen lassen.“
„Kann gar nicht sein, ich war immer schon Rechtshänder.“
Unsere Fotoredakteurtin wollte es nicht glauben.
Ich war zu Anfang auch Rechtshänder, habe aber immer wieder Buchstaben seitenverkehrt geschrieben, sodass man irgendwann zu dem Schluss kam, dass müsse mit meiner Schrei Hand zu tun haben. So würde ich Linkshänder.
Und nun erfuhr ich, dass ich tatsächlich Linkshänder war, denn diese Studie, die ich daraufhin im Internet bei meiner Recherche fand, sagte es eindeutig.
Ist das nicht eine gute Sache? Nun können vermeintliche Rechtshänder ganz leicht herausfinden, ob sie nicht in Wirklichkeit Linkshänder sind. Dafür muss man sich allerdings erst einmal an seine Träume erinnern.

Der Autohersteller Toyota hat ein neues Werbegesicht. In der Vergangenheit sangen Affen den Slogan „Nichts ist unmöglich“. Damit war Toyota in aller Munde, blieb im Gedächtnis. Dann wurde die Werbestrategie geändert und auf einmal gab es keine singenenden Affen mehr. Stattdessen wurden langweilige, aber aufwendig produzierte Werbespots gedreht. Leider nicht mit dem gewünschten Ergebnis. Die Kosten für die Spots waren höher als der Gewinn durch verkaufte Autos. Zum vierzigsten Jubiläum gab es dann ein Comeback der singenden Affen. Ein Stück Nostalgie war zurückgekehrt. Aber dann wurde es wieder langweilig. Ich weiss nicht einmal, ob Toyota überhaupt noch Werbung macht.
Nun hat sich der japanische Autohersteller etwas Neues überlegt. Die Affen werden nicht zurückkehren, aber dafür ein anderes Tier, das grosse Sympathien weckt. Ein asiatischer Elefant. Aber es ist nicht ein x-beliebiger asiatischer Elefant, der das neue Werbegesicht von Toyota wird. Nein, es ist Elefantendame Mala. Europas klügster Elefant wurde nach einer großen Vorauswahl zur Siegerin bestimmt. Fortan wird Toyota mit ihr für seine Autos Reklame machen.
Von Vorteil war, dass die Elefantendame keine Angst vor Kameras hat, sich gerne in Szene setzt und vor allem bereits Erfahrung im Testen von Autos hat.
Ja, vor zwölf Jahren testete Mala im Auftrag der Zeitschrift Auto-Bild Kastenwagen von verschiedenen Firmen.
Auch nun soll sie Autos testen, allerdings nicht selbst fahren, denn dazu bräuchte sie erstens einen Führerschein und zweitens ein Auto, wo sie auch wirklich rein passt. Aber vielleicht baut Toyota ihr ein Auto, dass genau auf sie zugeschnitten ist. Dann könnte Mala durch die Gegend brausen oder sie überlässt das Fahrzeug mal zeitweise der lieben Indra, denn die soll Autofahren angeblich auch ganz toll finden.
Mala soll das ideale Werbegesicht für Toyota sein, denn mit ihr kann der Autohersteller werben, dass die Autos sehr robust seien und sogar einen Elefanten aushalten. Und Mala freut sich, dass sie wieder einmal über ihre Lieblngsfeindin Mogli triumphieren kann. Die hätte es bisher nur geschafft, für das teuerste Objekt Hamburgs Werbung zu machen – der Elbphilharmonie.
Bezahlt wird Mala für ihren Job natürlich auch. Aber nicht in Naturalien, sondern in Euro. Das Geld wird für Mala verwaltet und dann für einen großen Wunsch von ihr verwendet werden. Nein, nicht um die Schiedsrichter zu bestechen, damit St. Pauli in der Zweite Liga bleibt, sondern für einen ganz großen Wunsch, den sie seit Jahre hegt.

So, liebe Leser, was ist nun wahr und was falsch? Oder ist vielleicht beides wahr oder etwa beides nur ein Aprilscherz? Findet es heraus.

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