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So, da ich kein Student mehr bin, ist es wirklich angebracht, meinen kleinen Lebenslauf zu ändern. Ob ich Spass daran habe? Da ich gerne schreibe und so auch mein Geld verdiene, müsste es mir eigentlich Spass machen. Aber es gibt Tage, da macht mir das Schreiben überhaupt keinen Spass.
Dennoch bleibt immer noch die grosse Frage, was ich eigentlich über mich erzählen soll. Denn bin ich etwa berühmt, dass ich was zu sagen hätte? Ich glaube nicht, dennoch mal etwas über mich.
Als erstes vielleicht mal die Beantwortung der nicht gestellten Frage, wie ich eigentlich auf den Namen Spasco gekomen bin. Das war während einer Strassenbahnfahrt von der Uni nach Hause. Damals war mein Zuhause noch in Leipzig, das ist es nun nicht mehr. Inzwischen befinde ich mich in der Weisswursthauptstadt.
Was über mich: Meine Schulzeit, die war relativ langweilig, obwohl ich ein paar ziemlich spleenige Lehrer hatte, allerdings erst, nachdem ich kein Internat mehr besuchte. Denn die Hälfte meiner Schulzeit verbrachte ich in Schweizer Internaten. War ganz nett, aber supertoll war es nun nicht gerade. In der Fremde und man kennt keinen ausser sich selbst. Vielleicht liegt das daran, dass es mir nicht besonders schwerfällt eine Stadt zu verlassen und in eine andere zu ziehen. Ob ich da nun fremd bin oder nicht, ich finde schnell „Freunde“. Weiss auch nicht, woran das liegen mag, aber mich mögen alle sofort. Gut, fast alle, also die Mehrheit.
An Familie habe ich einen älteren Bruder und eine jüngere Schwester, dazu noch eine Oma, die ich viel zu selten sehe und einen supernetten Onkel.
Ich habe einige Jahre in Leipzig Namenskunde studiert. Ein ungewöhnliches Fach, wo man nicht wirklich eine gute Berufsaussicht hat, weshalb ich dann bei einer Klatschzeitschrift landete. Da bin ich jetzt immer noch und freue mich, dass ich Geld verdienen darf, obwohl mir der Job inzwischen keinen Spass mehr macht. Aber bevor ich gar nichts mache und einfach nur rumgammle, da sitze ich lieber in einem Grossraumbüro und lache über die doofen Witze der Kollegen. Daraus liesse sich garantiert eine gute Comedy-Serie gestalten, aber dazu haben wir ja irgendwie schon „The Office“.
Wenn ich nicht gerade arbeite, von meiner Schwester oder Lei und Steve heimgesucht werde, treibe ich mich oft in Buchhandlungen und Bibliotheken rum. Das könnte man beinahe mein zweites Zuhause nennen. Denn ich bin wirklich sehr interessiert an Romanen, denn lesen bildet schliesslich. Also mit bilden meine ich meinen Schreibstil verbessern. Ich lese eigentlich fast alles, was mir zwischen die Finger kommt, nur nicht Schmalzromane und Science-Fiction. Von Fantasy halte ich mich auch eher zurück, und das, wo ich einen – nein zwei – Fanatsy-Romane mal geschrieben haben. Gut, ich habe sie nie beendet, aber was soll’s… Hörbücher finde ich auch klasse. Denn einige Bücher finde ich so schrottig, das ich mir nicht die Zeit stehlen will, sie zu lesen, also höre ich sie mir lieber an und mache dabei was anderes. Gute Idee, nicht wahr? Die Anzahl der Hörbücher kann ich gar nicht mehr sagen. Irgendwann bei 300 habe ich den Überblick verloren. Hatte auch mal eine Website, wo ich die Hörbücher bewertete, aber das ist lange her und ich mache es kaum noch. Wie lange habe ich die nicht mehr aktualisiert? Drei Jahre werden es wohl mindestens sein, vielleicht auch schon vier. Dümpelt dann einfach so vor sich hin und ist Internetmüll, der nicht verrottet. Aber das mit den Webseiten ist sowieso so ein Problem von mir. Ich fange was an und irgendwann aktualisiere ich es nicht mehr. Eben kein Durchhaltevermögen oder aber ich finde es nicht mehr so wichtig. Die einzige Website, die ich überhaupt noch mal aktualisiere, ist die von Lei über Stummfilme. Aber seitdem es da einen Crash gab und die Version zurückgestuft wurde, habe ich noch nicht wieder die aktuelle Version überspielt. Dauert einfach und ich habe keine Lust dazu. So einfach ist das.
Lei ist nicht meine Freundin, sondern nur eine Mitbewohnerin meiner ehemaligen WG, die am Ende aus ihr, Steve, Melinoh und natürlich mir bestand. Wir waren und sind eine eingeschworene Gemeinde, die für jeden Blödsinn zu haben ist, wobei ich der vernünftige Part bin. Glaube ich zumindest.
Ich mag Zoos, was ich mit meiner Schulfreundin Jenala gemeinsam habe. Und da ich Neuweltkamele und Elefant sehr bewundere – ich mag ihre Klugheit und ihr Sozialverhalten – habe ich auch meine Wände mit Bildern tapeziert. Das muss alles meine Freundin Regina aushalten, aber einen kleinen Teil habe ich ihr überlassen, wo nun jede Menge Ägypten-Sachen hängen. Vielleicht beanspruche ich zuviel Platz für mich, aber es ist meine Wohnung.
Habe ich jetzt genug erzählt? Ja? Das ist schön, denn jetzt höre ich auf.

 

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