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Archiv der Kategorie: Castle

Der Sand wird knapp! – Trotz Wüsten


Klingt komisch? Ja, das mag so sein, dennoch ist es wahr.
Die Wüsten nehmen immer mehr in Besitz, der Rohstoff Sand müsste also im Überfluss vorhanden sein. Doch nein, das ist er nicht.
Denn Sand ist nicht gleich Sand. Mit blossen Auge betracht sieht Sand für uns gleich aus. Aber unter dem Mikroskop betrachtet, sehen wir, dass jedes Sandkorn ein Unikat ist. Eines ist eckiger, das andere rund, während ein drittes in einem dunklen Ton strahlt.
Vielleicht ist uns schon einmal aufgefallen, dass für die Sandfigurenwettbewerbe extra Sand angekarrt wird und nicht der genommen wird, der am Strand zu finden ist. Da müsste uns doch die Frage kommen, warum das so ist. Der Sand, den wir an den meisten Stränden vorfinden, pappt einfach nicht so schön und ist deshalb ungeeignet, um lange genug zu halten. Wir erinnern uns, wie wir als Kind Sandburgen am Strand gebaut haben. Lange hielten sie nie. Die Aussenseite wurde irgendwann trocken und die Sandschicht wurde Stück für Stück abgetragen. Auch konnten wir nie richtig grosse Burgen bauen, weil sie irgendwann zusammenbrachen. Eine Grosse Sandburg war immer damit verbunden, dass wir eine grosse Fläche brauchten für den Untergrund. Der Strandsand ist einfach nicht für grosse Bauwerke geschaffen.
Sand entsteht durch verschiedene Prozesse. Der weisse Sandstrand entsteht durch das Abschleifen von Muschelschalen an Korallen. Dann entsteht er in den Bergen und wird bis ins Tal in viele kleine Teilchen geschliffen. Aus Basalt, der bei Vulkanausbrüchen entsteht, wird Sand.
Jede dieser Sandarten hat andere Eigenschaften, die sich zum bauen oder Aufschütten von künstlichen Inseln eignen.
Aber gerade diese Sandarten werden immer seltener, denn wir verbrauchen sie wie nichts. Schliesslich ist Sand doch unendlich vorhanden. Mitnichten!
Es gibt inzwischen schon eine Art Sandmafia, die illegal Sand vom Meeresboden saugt und den gewinnbringend verkauft. Länder wie Singapur brauchen den Sand, um neue Gebäude bauen zu können. Denn vor allem die Bauindustrie braucht den Sand, nicht nur für Beton.
Wir in Deutschland brauchen nicht fürchten, dass uns der Sand ausgeht, denn wir haben genügend Quellen, die noch eine hundert Jahre ausreichen dürften. Allerdings gibt es auch da Probleme, denn mit dem aufkommenden Naturschutz kann nicht mehr überall Sand abgebaut werden. Ausserdem nimmt die Sandverteilung von Nord nach Süd ab. Das heisst, in Norddeutschland ist der Sand billiger als im Süden. Dort gibt es anstelle von Sand Kies im Überfluss. Auch nützlich, aber nicht für die Bauindustrie.
Was also tun, wenn die Sandquellen nicht mehr verwendet werden dürfen. Richtig, man sucht sich andere Orte, wo Sand im Überfluss vorhanden ist. Ich erwähnte bereits, dass Sand vom Meeresboden abgesaugt wird. Und genauso macht man es. Man holt sich den Sand aus dem Meeresboden und schon ist der wertvolle Rohstoff wieder im Überfluss vorhanden.
Schon mal überlegt, wo überall Sand vorhanden ist? Womit scheuert man den Ofen, wenn die Lasagne mal wieder zu sehr gespritzt hat? Richtig, man verwerndet Scheuermilch. Die Körnung dürfte einem schon aufgefallen sein. Plastik ist es nicht, was man in einigen Peelingcremes vorfindet und schlecht für das Trinkwasser und die Umwelt ist. Nein, es ist Sand, der dafür sorgt, dass der Ofen oder das Backblech oder der Topf wieder glänzt.
Auch in Zahnpasta findet man Sand vor, wenn man eine kauft, die einem vorgaukelt, man würde durch diese Sorte weissere Zähne erhalten. Oder man nehme die Poliercreme beim Zahnarzt, auch da ist Sand drin. Ein Grund, warum ich mir die Zähne nicht polieren lasse. Den Sand habe ich noch Tage später zwischen den Zähnen, obwohl ich putze wie blöde. Nicht zu vergessen von meinem Sandtrauma als Kleinkind. Seitdem ist mir Sand suspekt.
Sand ist ein Produkt, dass wir überall antreffen. Kleinkinder spielen in Sandkästen darin, Spielplätze bestehen aus Sand als Untergrund.
Und dann noch etwas, worauf niemand verzichten kann: Glas.
Fenster, in Autos oder Wohnungen/Wohnhäusern, oder eben Brillengläser. All diese Produkte sind aus Sand gefertigt. Dann die schönen Weihnachtskügeln, die uns immer dann runterfallen, wenn wir sie gerade an den Tannenbaum gehängt haben.
Es gibt so vieles, was aus Glas gefertigt ist. Bei vielen Dingen denken wir gar nicht darüber nach, aber es ist an der Zeit, auch daran zu denken, dass Sand nicht im Überfluss vorhanden ist.
Die Wüsten in Afrika nehmen immer mehr in Besitz, Peking wird jedes Jahr von einer dicken Sandschicht überhäuft und selbst bei uns gibt es Sandstürme.
Und dennoch ist dieser Sand nutzlos. Stattdessen wird nun der Meeresboden ausgebeutet, ohne Rücksicht auf das Leben im Meer. Die Folgen werden wir irgendwann noch zu spüren kriegen. Wann? Nun ja, in einigen Jahrzehnten sicherlich.
Wir müssen anfangen uns darüber klarzuwerden, dass Sand nicht im Überfluss vorhanden ist, trotz Wüsten. Was paradox klingt, erscheint logisch, wenn man sich mit der Beschaffenheit der einzelnen Sorten Sand auseinandersetzt. Wir müssen sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen, aber begreifen werden wir das erst, wenn es zu spät ist.

Mit grossen Ärger habe ich mal wieder feststellen müssen, dass die sechste Staffel von „Castle“ auf Sat.1 fortgesetzt wird. Noch wütender bin ich, weil die Uhrzeit eine frechheit ist: Sonntag um 22.15 Uhr. Um die Zeit gucke ich mir nichts mehr an, weil ich am nächsten Tag wieder früh raus muss.
Schon die fünfte Staffel hatte Sat.1 gezeigt, da war es montags gewesen, wo ich auch nie Fernsehen gucke. Dann wurde es wieder auf Kabel eins gezeigt und nun wieder auf Sat.1? Ich verstehe es nicht. Vor allem gucke ich mir so was auf Sat.1 grundsätzlich nicht an. Das ist wie mit CSI, was ich seitdem es auf RTL läuft, mir auch nie mehr angesehen habe. Seitdem gucke ich es nur noch auf DVD. Werde bei Castle wohl auch so verfahren müssen. Wenn es nicht anders geht. Vielleicht wird Castle noch von mehr Leuten als von mir boykottiert. Aber auf Sat.1 gucke ich mir das nicht an!

Elefantendame Mala war letzte Woche mal wieder am toben, weil St. Pauli eine leichtfertige Führung verspielte. Am Ende schossen sie glücklicherweise noch das Ausgleichstor und konnten wenigstens einen Punkt nach Hause nehmen. Damit hatte Mala recht gehabt, als sie für ein Unentschieden gewesen war. Auf Malas Vorhersagen kann man sich verlassen.
Jonas hingegen musste zweimal hinnehmen, dass seine Fussballorakel sich gerirrt hatten. Weder der Schlaubeutel noch die Pusteblume hatten Recht gehabt. So langsam ist er mit seinen Nerven am Ende, was die Pusteblume betrifft. Er überlegt tatsächlich, ob er es nicht noch einmal mit Plattfuss versucht. Das will ich sehen, die war doch bei seinem Test glatt durchgefallen, obwohl sie so intelligent sein soll.
Elefantendame Mala tippt auf ein Unentschieden. Beide Teams gönnen sich nichts, doch wird nichts dabei herauskommen. Das kennen wir von St. Pauli.
Auch der Schlaubeutel hat auf ein Unentschieden getippt, während die Pusteblume für eine Niederlage St. Paulis ist. Vielleicht wird sie nun wieder einmal richtig liegen. Wer weiss, Jonas kann noch hoffen. Ansonsten sucht er sich eben ein anderes Orakel oder er übt, wie er auch ein gutes Ergebnis bekommt.

Eine meiner SD-Karten hat ihren Geist aufgegeben. Nach dem Akkuwechsel der Kamera kam plötzlich die Nachricht, ich müsste die Karte formatieren. Habe ich natürlich nicht gemacht, aber jetzt suche ich nach einem vernünftigen Programm, damit ich meine Bilder retten kann. Sind nur so fünfzig Stück, aber ich finde es wirklich ärgerlich. Mit dieser Marke habe ich schon vor Jahren Probleme gehabt, aber die hatte ich noch in der Packung und sie war unbenutzt. Jetzt ärgere ich mich.

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Das ZDF hat nichts dazugelernt


Schottland bleibt ein Teil von Grossbritannien. Mit etwa 55 zu 45 Prozent der Stimmen, stimmten die Schotten gegen eine Abspaltung.
Aufatmen beim Premierminister. Nun muss er aber die Zugeständnisse einhalten, die er den Schotten gemacht hat. Und auch Wales, Nordirland und England, wollen mehr Selbstbestimmung haben.
Eine äusserst knappe Entscheidung, aber was wäre gewesen, wenn Schottland für „Ja“ gestimmt hätte?
Die Währung hätte eine andere werden müssen, die Banken wären abgesprungen, man wäre kein EU-Mitglied mehr. Das sind nur einige Punkte, aber ich glaube nicht, dass die Befürworter der Abspaltung wirklich erkannt haben, was es für Schottland bedeutet hätte, wenn es eigenständig geworden wäre.
Übrigens freut sich auch der Rest Europas, abgesehen von den Gebieten, die gerne dem Vorbild Schottlands gefolgt wären. Südtirol beispielsweise oder die Katalanen. Aber sie können es immer noch machen. Was dabei herauskommen würde? Tja, das würden wir dann sehen.
Im Grunde würde es meiner Meinung nach nur Nachteile geben. Denn bislang werden sie von dem Land getragen, zu dem sie gehören. Sie verwalten sich bis zu einem gewissen Grad selbst, aber sie sind in einem Verbund, der alles besser abpuffern kann.
Es gibt Vorteile wie Nachteile. Warten wir ab, was weiter geschehen wird.

Wieder einmal hat das ZDF seinen Verjüngungswahn ausgelebt. Dieses Mal hat es die Serie „Der Alte“ getroffen.
Genau so unpersönlich ging es auch vor vier Jahren beim „Forsthaus Falkenau“ zu, als Darsteller der ersten Stunde einfach rausgeschrieben wurden. Diese bekamen zu hören, sie bräuchten nicht mehr wiederzukommen.
Damals verlegte man sie Serie von „Küblach“ an einen anderen Ort. Zwei Jahre später, im Oktober 2012, wurde dann vom ZDF verkündet, dass die Serie nicht mehr fortgesetzt werde. Dasselbe Schicksal traf auch die langjährige Serie „Der Landarzt“.
Angeblich seien beide Serien bei den Jüngeren nicht so beliebt gewesen. Ich muss sagen, dass in meiner Familie „Der Landarzt“ und „Forsthaus Falkenau“ nach dem Wechsel der Hauptdarsteller nicht mehr geguckt wurde. Die waren übrigens freiwillig gegangen, nicht das man da dem ZDF auch noch was unterstellt. Ich fand beide Serien nie besonders toll, aber dieses heile Welt-Gefasel im Forsthaus war eh nie mein Fall.
Anfang 2010 war auch die Mutter als Soko-Serien betroffen, als Hartmut Schreier aus der Serie „Soko 5113“ rausgeschrieben würde. Seinen praktischen Rauswurf wollte er damals nicht kommentieren, wie ich von Kollegen erfahren habe. Er hätte vom ZDF noch ein paar Rollen danach bekommen. Also sägt man nicht den Ast ab, auf dem man sitzt und schweigt lieber. Aber ist das wirklich die beste Lösung?
Nun also hat es die Krimi-Serie „Der Alte“ getroffen – übrigens nicht zum ersten Mal. Begonnen hat es damit, dass Walter Kreye einfach abserviert wurde, nachdem er wegen einer Krebserkrankung pausieren musste. Kündigung am Telefon. Auch sehr schön. Irgendwann wird nur noch eine SMS verschickt.
Nach Rolf Schimpf in die Fussstapfen des Alten zu treten, war nicht leicht und ich fand Kreye auch nicht so passend. Aber ich fand und finde ihn immer noch besser als den jetzigen Hauptdarsteller Jan-Gregor Kremp. Nichts gegen Kremp, er ist ein toller Schauspieler, aber je mehr Folgen ich von „Der Alte“ mit ihm in der Hauptrolle gesehen habe, desto mehr kam ich zu der Überzeugung, dass er für die Rolle einfach nicht passt.
Der nächste Wechsel war dann der des Gerichtsmediziners. Zack, ersetzt durch eine jüngere Person, dieses Mal eine Frau. Das soll auch schon unpersönlich vonstatten gegangen sein.
Nun dann die nächste Verjüngungsaktion, die beiden Figuren Axel Richter und Werner Riedmann werden durch jüngere Darsteller ersetzt. Ich tippe mal darauf, dass mindestens eine der neuen Figuren eine Frau sein wird. Wieso? Instinkt könnte ich jetzt sagen. Nein, ich vermute es nur, weil ja bereits der Gerichtsmediziner durch eine Frau ersetzt wurde. Ausserdem herrscht jetzt Gleichberechtigung in den Serien, also muss noch eine Frau dazukommen. Finde ich allerdings nicht passend, denn das macht das ganze Gefüge der Serie kaputt.
Im übrigen weiss ich gar nicht, wieso die Serie eigentlich verjüngt werden soll. Die läuft doch super, die Einschaltquoten sagen auch ihr übriges aus. Warum also eine Veränderung? Weil das ZDF endlich von seinem „Kukident“-Image weg will? Die Freitags-Serien sind nun einmal eher für die mittelalten bis alten Semester reserviert. Selbst ich muss mich mit meinen knapp 30 Jahren schon bald zu den Älteren zählen lassen. Wenn die angestrebte Zielgruppe des ZDF – welche ist das überhaupt? Zehnjährige? – sich die Freitagsserien nicht ansieht, hängt es damit zusammen, dass eben andere Serien laufen, die sie weit mehr interessieren. „Castle“ beispielsweise oder auch „Elementary“ oder ich weiss nicht was. Ausserdem sollte das ZDF mal bedenken, dass die jungen Seher von vor zwanzig Jahren älter geworden sind. Steve und Lei haben Anfang der 1990er begonnen diese Serie zu gucken, sahen sich sogar die damaligen Wiederholungen aus den 80er Jahren an. Die kennen fast alle Folgen und sehen sich die Serie immer noch an. Aber sie sind in all den Jahren auch älter geworden. Die Teenager von damals sind nun Erwachsene, die in ihrem vierten Lebensjahrzehnt sind. Dies trifft auch auf die letzte verbliebene Daily-Soap der ARD zu. Nur hat die mit einem erheblichen Zuschauerschwund zu kämpfen gehabt in den letzten Jahren, was aber an der Uhrzeit liegt und man ab einem bestimmten Alter sich nicht mehr für die Geschichten und Intrigen der Soap interessierte. Ab nächstem Jahr soll „Verbotene Liebe“ dann wöchentlich gezeigt werden. Ob das die Lösung ist? Na ja, ich glaube nicht.
Aber „Der Alte“ hat nicht mit einem schleichenden Zuschauerschwund zu kämpfen. Da mögen die leitenden Ermittler in den letzten Jahren gewechselt haben, aber ansonsten ist alles gleich geblieben. Es gibt einen Mord und es wird ermittelt.
Ich weiss gar nicht, wieso man immer versuchen muss, für die Jüngeren attraktiv zu sein. Wir kennen alle die Studien, die besagen, dass die Älteren im Gegensatz zu den Jüngeren zunehmen werden. Warum also versucht das ZDF dann unter allen Umständen, sich verjüngen zu wollen. Sitzen an den entsprechenden Stellen Menschen, die an der Midlief-Crisis leiden und deshalb einen auf „Verjüngungskur ist das Beste“ machen? So mag es einem Vorkommen, denn die Serie läuft doch, wie ich bereits sagte. Eine Änderung der Figuren bedeutet einen Umbruch, der unter Umständen von den Zuschauern nicht akzeptiert wird. Allerdings gibt es einige wenige, denen das völlig egal ist, wer da nun spielt und worum es überhaupt geht. Die haben den Fernseher bloss laufen, damit sie eine Geräuschkulisse haben.
Bei der Krimi-Serie „Ein Fall für Zwei“ könnte man sagen, dass beide Hauptdarsteller rechtzeitig gegangen sind, bevor es ihnen nicht anders ergangen wäre und sie durch jüngere Darsteller ersetzt worden wären. Mit der Serie in neuem Format kann ich nun wirklich nichts anfangen. Ich habe mir drei der vier Folgen angesehen, die im Mai gezeigt wurden, aber überzeugt hat mich keine der Folgen. Man kann nicht immer dasselbe erwarten, das sehe ich ein. Aber was da umgesetzt wurde, mag ich persönlich nicht.
Aber das ZDF macht sowieso, was es will. Ob sich da nun einer aufregt oder nicht, das ist denen völlig egal. Markus Lanz blieb auch „Wetten, dass..?“-Moderator, obwohl die Kritiken in den ersten drei Sendungen nicht abebbten. Stattdessen wurde so lange auf Lanz gesetzt, dass die Show am Ende praktisch tot war, von einem Quotentief zum nächsten ging. Da hätte man viel früher die Reissleine ziehen müssen, im Grunde genommen hätte man Lanz gar nicht nehmen dürfen. Aber das ZDF hat manchmal Gedankengänge, die Otto Normalverbraucher nicht nachvollziehen kann.
Gut, bei der Serie „Der Alte“ könnte man nun argumentieren, dass man die Figuren Richter und Riedmann auswechseln muss, weil sie ja ungefähr so alt sind wie die Hauptfigur. Wieso bleibt dann aber die Figur Heymann? Ja, das ist die Frage aller Fragen. Ich sage mal, wenn das ZDF diese Figur einfach rausschreibt, werden viele ältere Zuschauer, die Serie nicht mehr gucken. Denn Michael Ande, der Gerd Heymann spielt, ist seit der allerersten Folge von „Der Alte“ dabei – seit 1977. Den kann man nicht so leicht rausschreiben. Da würde es einen Sturm der Entrüstung geben. Aber die anderen Figuren. Ach was, das interessiert doch keinen.
Dabei glaube nicht, dass man heute den Titel „Der Alte“ noch wörtlich nehmen sollte. Diese Serie hat zwar einen Kommissar, der das Wort führt und die Ermittlungen leitet, aber muss der nun älter als seine Kollegen sein? Ja, einen Jungspund von gerade mal dreissig Jahren sollte man vielleicht nicht zum leitenden Ermittler machen, das würde nicht passen. Aber ansonsten ist der Titel der Serie doch heutzutage nicht mehr zwingend dazu gemacht, dass es heisst, der leitende Kommissar muss älter als seine Kollegen sein. Auch wenn der Titel es einem suggerieren mag.
Im Grunde wüssten wir eigentlich noch nichts von diesem Umbruch bei „Der Alte“, wenn Pierre Sanoussi-Bliss, der Darsteller des Axel Richter, gestern nicht ein Video auf seinem Facebook-Account gestellt hätte, wo er von seinem „Rausschmiss“ berichtet.
Im Gegensatz zu anderen, die dasselbe Schicksal ereilt haben, spricht er darüber. Das kann man nun positiv wie negativ sehen. Die einen sagen, der will sich bloss wichtig machen, weil danach nie mehr ein Hahn nach ihm krähen wird, während die anderen sagen, dass es völlig richtig ist, dass er darauf aufmerksam macht und was er davon hält. Dem letzteren schliesse ich mich auch an. Denn dadurch wird uns deutlich, dass die Schauspieler einer Serie praktisch dem Sender schutzlos ausgeliefert sind. Passt jemand nicht mehr ins Konzept, muss er gehen. So ist es hier auch geschehen. Nur hat sich dieses Mal einer der Betroffenen zu Wort gemeldet.
Eine Änderung der Entscheidung des ZDF wird es sehr wahrscheinlich nicht geben. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, da hat Pierre Sanoussi-Bliss recht, aber man kann immer sagen, dass man es nicht schweigend hingenommen hat.

Das Oktoberfest hat heute wieder begonnen. Im Juli – oder war es August? – sagte einer der Kollegen, dass auf der Theresienwiese wieder die Zelte aufgebaut würden. Da wusste ich schon, dass es bald wieder so weit sein würde.
Ein neuer Oberbürgermeister hat dieses Mal das erste Fass Bier angeschlagen. Ganze vier Schläger brauchte OB Reiter dafür. Im Grunde drei, aber um ganz sicher zu sein, schlug er noch einmal zu. Damit schlug er sich wacker, auch wenn er doppelt so viele Schläge brauchte wie Vorgänger Ude. Aber aller Anfang ist schwer. Ude brauchte sieben oder neun Schläge. Da scheiden sich die Geister, habe beide Angaben mehrmals gefunden.
Bis 05. Oktober geht die Wiesn und ich muss mir wieder ein paar Ausreden überlegen, damit ich dort garantiert nicht hinmuss, um irgendwelche Prominenten zu interviewen. In den letzten Jahren ist es mir gut gelungen, hoffentlich auch in diesem Jahr.

Jonas ist verzweifelt wegen seinem neuen Fussballorakel. Die Pusteblume überzeugt ihn überhaupt nicht. Von fünf Spielen, die sie getippt hat, lag sie nur bei zwei Spielen richtig. Da wollen wir von der Quote lieber erst gar nicht sprechen. Aber selbst der Schlaubeutel hat bei den beiden letzten Spielen daneben gelegen. Ich erinnere noch einmal daran, sie hat noch die Spiele bis zum Gegner Düsseldorf getippt, bevor sie gegangen ist. Also soll Jonas sich gar nicht ärgern.
Das tut Elefantendame Mala – auch so ein Kampf gegen Windmühlen – schon genug, denn St. Pauli verlor auch gestern erneut. Dieses Mal gegen den Tabellenletzten. Da könnte man sich natürlich fragen, woher diese katastrophale Leistung bloss kommt. Wenn man dann allerdings hört, dass St. Pauli gegen Erzgebirge Aue und noch dazu in Aue spielte, war alles klar: Denn gegen Aue lässt St. Pauli immer Punkte – na ja, fast immer. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass St. Pauli auch dieses Mal mit null Punkten heimfahren musste. Aber gleich 3:0 zu verlieren? Nun gut, das ist eine andere Sache.
Kein Wunder, dass sich Elefantendame Mala ärgert. Leichtfertig werden Punkte verschenkt. Will man es nun dem HSV gleichmachen und sich in den Abstiegskampf stürzen? Mala jedenfalls würde sich auf der Stelle zum Trainingsplatz aufmachen, wenn sie könnte und nicht hunderte von Kilometern dazwischen lägen. Muss sie halt auf nächste Woche warten, dass St. Pauli endlich wieder einmal drei Punkte einfährt.
Aber gegen Aue hatte sie eine Niederlage vorhergesagt, Mala kennt schliesslich ihre Pappenheimer.

 

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Die Gerechtigkeit siegt


Eine Nachricht, die mich wahrlich erfreut hat: Die Staatsanwalt Hannover hat gegen Christian Wulff Anklage wegen Bestechlichkeit erhoben. Nun leider die Ernüchterung. Bis es so weit ist, werden noch einige Monate vergehen und es bleibt fraglich, ob es überhaupt zu einer Verhandlung kommen wird. Denn erst einmal haben nun Wulffs Anwälte/Anwalt die Chance, ein Verteidigungschreiben, wie ich es mal so nenne, zu verfassen. Dann wird man sehen.
Wir erinnern uns, dass die Staatsanwaltschaft Hannover Wulff und David Groenewold einen Vergleich angeboten hat, damit es zu keinem Verfahren kommt. Da sollten beide eine fünfstellige Geldsumme zahlen. Im Grunde nicht schlecht, aber beide streben einen Freispruch an und nicht einen Freikauf. Also sind nun die Verfahren erhoben worden. Ob es dann wirklich zum Freispruch kommen wird? Wir werden es sehen. Ich glaube nicht so ganz daran, denn an Wulff soll ein Exempel statuiert werden. Da ich ihn nicht mag, finde ich das ganz in Ordnung.

Im Fall Nordkorea scheint sich endlich was zu tun. Aussenminister Kerry bat China um Mithilfe und diese reagierten prompt, indem sie zur nuklearen Abrüstung aufriefen. Bloss wird sich Nordkorea daran halten?
Im Grunde kann ich gar nicht verstehen, dass sich die Bevölkerung in Nordkorea sich das alles gefallen lässt. Die nagen da am Hungertuch, Kinder verhungern, aber die Regierung ist grössenwahnsinnig. Es erinnert mich wirklich an George Orwells Roman „1984“.
Abwarten, was geschehen wird.

Eine gute Nachricht für alle Stummfilmfreunde gibt es nicht nur am Dienstag auf Arte, wenn „Der Student von Prag“ aus dem Jahr 1913 läuft, sondern auch auf der Berlinale 2014. Dort wird die restaurierte Fassung von „Das Cabinet des Dr. Caligari“ laufen. Für mich kein interessanter Stummfilm, aber der Film schlechthin, wenn es um Expressionismus im Film geht. Da kann man genauso gut auch noch den Film „Von Morgens bis Mitternacht“ nennen. Auch einer der ersten ganz in schwarz-weiss gehaltenen Stummfilme. Denn die meisten Filme wurden zur damaligen Zeit noch viragiert, um Tag oder Nacht anzuzeigen.
Ich würde mich viel eher freuen, wenn endlich mal der Fritz Lang-Film „Harakiri“ auf DVD erscheint oder im Fernsehen gezeigt wird. Im Internet gibt es zwar eine Version zum herunterladen, allerdings ist die nicht nur grottig, sondern hat auch noch niederländische Zwischentitel. Also nix, was ich wirklich verstehe.

Und wo ich gerade vom Film „Harakiri“ geschrieben habe. Der ist bekanntlich im Tierpark Hagenbeck gedreht worden. Da gibt es nun einen Thriller, der in besagter zoologischer Einrichtung spielt. Der Name lautet „Die Rollen des Seth“. Es beginnt im Jahr 1912, wo ein junger Ägypter mit einem Familiengeheimnis und zwei mysteriösen Gegenständen in Hamburg ankommt. Er ist Mitglied der Völkerschau „Am Nil“, die im Stellinger Tierpark stattfindet. Dort befreundet er sich mit einem Tierpfleger und dem Enkel eines Kaufmanns. Gemeinsam versuchen sie gegen die bösen Mächte zu kämpfen, die in den Besitz der Gegenstände kommen wollen. Die Gegenstände bergen ein Geheimnis, dass die Weltordnung erschüttert, wenn es ans Licht kommt.
Knapp hundert Jahre später tauchen die Gegenstände dann wieder beim Abriss des Eismeeres im Tierpark auf. Eine junge Ägyptologin ersteigert diese und versucht hinter das Geheimnis des Inhalts zu kommen. Dabei stösst sie nicht nur auf ein Rätsel ihrer Familie, sondern auch auf eine Mumie, die einen Brief bei sich trägt, der in Hieroglyphen verfasst wurde. Als die Ägyptologin das Geheimnis der Rollen entschlüsselt, wird eine alte Bruderschaft auf sie aufmerksam. Als Isis Just die Gefahr erkennt, ist es beinahe zu spät…
So, war das nun spannend geschildert? Nicht, dann sollte man vielleicht eine andere lesen. Und das geht am besten auf neobooks.de und xinxii.de. Amazon wird nächste Woche folgen. Derweil bei neobooks oder xinxii einfach „Die Rollen des Seth“ in die Suchmaske eingeben. Der Preis beträgt 4,99 Euro, ist aber jeden Cent wert. Denn es geht nicht nur um Hatschepsut, Senenmut, Nofretete und Echnaton, sondern auch um die Geschichte des Stellinger Tierparks im Zeitraum von 1912 bis 1922.
Ein spannendes Stück Geschichte, das durch einen schlitzohrigen Elefanten aufgewertet wird. Welche Züge dieser Elefant unter anderem trägt? Ja, Elefantendame findet sich in der Dickhäuterin aus dem Roman wieder. Aber sie taucht auch höchstselbst mit ihrem nunmehr verstorbenen Artgenossen Hussein auf.
Wer es also nicht liest, ist selbst Schuld. Ich habe es probegelesen und kann sagen, dass es einer der besten Romane ist, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Und das waren nicht wenige.
Bleibe ich noch einmal beim Stellinger Tierpark. Morgen vor 100 Jahren starb der Gründer des ersten gitterlosen Zoos der Welt: Carl Hagenbeck. Es blieb nicht der einzige Zoo, der so konzipiert wurde. Bereits zu seinen Lebzeiten hatte Carl Hagenbeck unter anderem den Zoo in Rom mit seinen künstlichen Felsbauten aufgebaut.
Kurz nach Eröffnung des Tierparks wurde Hagenbeck von anderen Zoo-Direktoren verlacht und als Tierhändler boykottiert. Denn der Tierpark diente immer noch dazu, Tiere unterzustellen und danach weiterzuverkaufen. Deshalb gab es bis 1937 auch noch kein Elefantengehege, sondern nur ein Haus, das sich bei der Dressurhalle befand. Denn die Dickhäuter wurden kurz nach ihrer Ankunft gleich weiter vermittelt. Ob dies bei allen Elefanten gemacht wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Denn schon damals wurden die grauen Riesen fürs Elefantenreiten genutzt.
Als Carl Hagenbeck starb, verfügte er, dass jeweils einer aus den Linien seiner beiden Söhne an der Doppelspitze steht. Auch ein Grund, weshalb es die heutigen Streitgkeiten und Kleinkindereien gibt, die momentan die Zeitungen beschäftigt.
Noch etwas Aktuelles: Es gibt Gerüchte, dass angeblich ein neuer Elefantenbulle ankommen würde. Allerdings handelt es sich nicht um TBC-Bazille Thisiam, sondern um den Hellabrunner Bullen Gajendra, der momentan in Leipzig untergestellt ist. Wenn das der Wahrheit entspricht, wäre das eine Sensation. Und wie ich Jenala kenne, wäre sie unglaublich erleichtert, denn Gajendra ist ein rundherum gesunder Bulle. Zwar gibt es Gerüche, dass der Hellabrunner Bestand unter Herpes-Verdacht steht, allerdings stimmt das nicht. Es gibt zwar eine Kuh, die aus einem Herpes-Zoo kommt, Zürich, allerdings traten dort erst Jahre später Herpes-Fälle auf. Und die Dickhäuterin, die dafür verantwortlich angesehen wird, kam, nachdem Panang ging. Also kein Grund zur Sorge. Zudem weiss man ja bis heute nicht genau, was nun genau Elefanten-Herpes auslöst. Es wird immer noch gesagt, dass die afrikanischen Elefanten diesen Erreger in sich tragen, daran allerdings nicht erkranken. Wenn sie nun mit asiatischen Elefanten gehalten werden, bekommen diese Herpes – auch nicht immer, Elefantendame Mala ist ein gutes Beispiel -, weil sie keine Immunabwehr dagegen haben. Deshalb rückte man von der gemischten Haltung ab.
Wenn nun tatsächlich Gajendra kommt, wird er wohl bis etwa 2015 bleiben können. Denn bis Ende nächsten Jahres soll das Elefantenhaus in Hellabrunn saniert werden. Momentan leben die Elefantenkühe samt Klein-Ludwig in einem Provisorium. Ein Zelt für Elefanten, wie ich es nenne.
Mal abwarten, was sich tut und wie das EEP entschieden hat. Und was wird aus Thisiam? Den soll jemand anderes nehmen, jemand, der sich an einem ehemals positiv auf TBC getesteten Elefanten nicht stört.

Hat jeder letzten Samstag den Tatort von 1986 – gezeigt 1987 – gesehen? Elefantendame Mala in einer grossen kleinen Rolle. Ganz am Ende tauchte sie auf und identifizierte den Mörder in einer Gegenüberstellung. Bloss der Elefant, der dann mit dem Kopf schüttelte, das war dann wieder Mogli. Sieht man ja schon an den Falten, aber nicht am Ohr. Das war damals beim Faltenmonster noch ganz.
Um beim Fernsehen zu bleiben. Ich habe vor einigen Wochen mich bereits über die neueste Staffel von Caslte beschwert. Heute tue ich das noch einmal, denn die gestrige Folge war so was von schwach. Schön, dass Esposito auch einmal im Vordergrund steht, aber die Handlung selbst war richtig lasch. Und das ist fast die gesamte fünfte Staffel. Es gibt zwei Folgen, die herausstechen, aber ansonsten ist es einfach langweilig geworden.
Stelle ich zu hohe Ansprüche oder geht es anderen genauso?

 

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Darf man Pferdefleisch essen?


Der Pferdefleischskandal hat sich nun auf siebzehn EU-Länder ausgeweitet. Nun gibt es von der Verbraucherministerin Aigner einen Zehn-Punkte-Plan, um weitere Lebensmittelskandale zu vermeiden. Aber was wird es bringen? Der nächste Lebensmittel-Skandal kommt bestimmt.
Mal überlegen, was war denn noch nicht an der Reihe? Wie wäre es mit Speiseeis? Ach nein, da gab es ja schon die Erkenntnis, dass das Eis mit gehärteten Pflanzenfetten gestreckt wird. Was also dann? Wieder Gammelfleisch oder doch eher was im Obst/Gemüse-Bereich? Na, wie wäre es mit einem Dünge- oder einem Hygiene-Skandal? Wir werden sehen, das nächste Jahr kommt bestimmt, denn in diesem Jahr haben wir bereits den Pferdefleisch-Skandal.
Tja, ich klinge ein wenig zynisch, das gebe ich zu. Aber ich kann das alles wirklich nicht mehr hören. Wir wollen alles billig, billig haben, Qualität kommt meist erst zum Schluss. Da brauchen wir uns doch wirklich nicht wundern, das so etwas passiert. Nun gut, wir können nun zu Bio-Lebensmitteln wechseln. Aber ist das alles wirklich bio und warum sehen die Haltungsbedingungen von Tieren oft nicht besser, manchmal sogar schlimmer, aus als bei konventioneller Haltung? Ja, es gibt verschiedene Bio-Siegel, wo auch auf die Haltungsbedingungen wert gelegt wird. Aber manchmal sind die doch noch ein wenig lasch. Und kennen wir überhaupt alle verschiedenen Siegel, die in ganz Deutschland existieren?
Sollten wir vielleicht nicht eher anfangen, uns von Insekten zu ernähren, wie es die WHO empfohlen hat? Aber wollen wir wirklich alle Heuschrecken, Mehlwürmer, irgendwelche Insektenlarven und noch andere Dinge, wirklich alle konsumieren? Wird da nicht wieder ein neuer Teufelskreis eröffnet? Insektenfarmen schiessen aus dem Boden und züchten jede Menge der kleinen Tierchen. Noch ist nicht genau erforscht, was bei einer weit größeren Züchtung als heute für Krankheiten kommen können. Und was würde passieren, wenn eine dieser Insektenfarmen mal ein Leck hat und die ganzen Heuschrecken entkommen? Sind dann unsere Ernten gefährdet?
Wir sollten wirklich einmal überlegen, wofür wir unser Geld ausgeben. Natürlich ist es in Zeiten der Inflation nicht leicht, aber wir können doch nicht immer nur auf der Billigspur leben. Irgendwann werden wir den Preis dafür zahlen müssen.
Empörung haben nun zwei Politiker auf sich gezogen, die sich dafür aussprechen, dass die Lasagne, in der Pferdefleisch festgestellt wurde, an die Bedürftigen abgegeben wird. Da haben sich nun die Hilfsorganisationen aufgeregt. Ich weiss gar nicht, was das soll. Wenn festgestellt wurde, dass das Pferdefleisch nicht gesundheitsschädlich ist, warum sollen dann die Produkte weggeworfen werden. In der dritten Welt verhungern immer noch genügend Menschen und wir gehen mit unseren Lebensmitteln um, als seien sie nichts, weil wir alles im Überfluss haben. Ausserdem sei jedem selbst überlassen, ob er die Produkte essen möchte, wo das Pferdefleisch festgestellt wurde oder nicht. Es soll ja niemand gezwungen werden.
Gut, es ist ein ungewöhnlicher Vorschlag, aber damit soll niemand verhöhnt oder erniedrigt werden, bloss weil er bedürftig ist. Es soll nur verhindert werden, dass die Produkte vernichtet werden, da sie nicht gesundheitsschädlich sind, aber eben zuzüglich zum Rindfleisch auch Pferd enthält. Das schmeckt man weder heraus noch sieht man es dem Fleisch an. Es ist sogar gesünder als jedes andere Fleisch. Aber es halten sich eben immer noch die Vorbehalte, dass man Pferdefleisch nicht essen will. Bis zum 19. Jahrhundert war es verboten, Pferdefleisch zu verzehren. Wie es in Kriegszeiten aussah, will ich gar nicht wissen, denn da war man froh, wenn man etwas zu essen hatte. Dieses Verbot Pferdefleisch zu verzehren stammt noch aus der Römerzeit und hielt sich bis in die Neuzeit. Also eine halbe Ewigkeit und noch immer gibt es Vorbehalte.
Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, wir essen doch auch ohne Gewissensbisse Rind, Schwein oder Geflügel. Wieso ist das Pferd so etwas Besonderes? In China essen sie sogar Hunde, allerdings gibt es dort auch kaum etwas, was sie nicht essen. Dort sind sogar Hühnerkrallen eine Delikatesse.
Also bevor die mit Pferdefleisch verunreinigten Produkte weggeworfen werden, obwohl sie geniessbar und nicht gesundheitsschädlich sind, soll man sie doch verteilen. Natürlich nur an diejenigen, die diese Produkte auch haben möchten.

Hat irgendjemand das Montagsspiel der Zweiten Liga gesehen? Mein Onkel hat sich vielleicht aufgeregt. Vor allem konnte er nicht glauben, dass St. Pauli bereits in den ersten fünf Minuten in Rückstand gerät – durch eine Standardsituation. Und dann passierte vonseiten der Heimmannschaft überhaupt nichts mehr. Irgendwie konnte man es vorausahnen, denn der HSV hatte schliesslich knapp mit 1:0 gewonnen. Und wenn der HSV gewinnt, verliert St. Pauli wie auch umgekehrt. Selbst Mala hatte auf eine Niederlage getippt. Dabei traut sie den Kiezkickern doch sonst immer einiges zu. Aber nicht gegen Köln.
Gestern bereits ging es für St. Pauli gegen den FSV Frankfurt. Elefantendame Mala bewies erneut den richtigen Riecher, als sie ganz optimistisch auf einen Sieg tippte. Wer hätte geglaubt, dass die Kiezkicker wirklich gegen den Viertplatzierten gewinnen würden? Ich war mehr als skeptisch, aber das alte Rüsseltier hat ja auch mehrmals bewiesen, dass sie mit ihren Vorhersagen richtig liegt. Und dann hat auch noch Malas Lieblingsspieler alle drei Tore geschossen. Da freut sie sich gewiss gewaltig. Aber ob die Euphorie bei den Kiezkickern anhalten wird? Noch sind sie nah an den Abstiegsrängen. Sie dürfen jetzt nicht wieder in den alten Trott verfallen, ansonsten wird das nichts und die Dritte Liga ist näher als gedacht.

Und noch etwas über Malas altes Zuhause. Ab dem 04. April läuft die vierte Staffel von „Leopard, Seebär & Co.“ in der ARD. Dieses Mal ging das recht schnell mit der nächsten Staffel. Knapp ein Jahr lag zwischen dem Ende der letzten Folge der dritten und dem Beginn der vierten Staffel. Zuvor waren es mehr als zwei Jahre gewesen. Ich bin nur gespannt, ob die etwas von Husseins Abtransport und etwas von der alten Elefantendame zeigen. Ansonsten interessiert mich diese Sendung überhaupt nicht. „Nashorn, Zebra & Co.“ war mir immer schon die liebste Sendung, da es „Pinguin, Löwe & Co.“ leider nicht mehr gibt.

Seit „Castle“ läuft kann ich mich immer weniger für die Serie erwärmen. Gestern die Folge war dann der Höhepunkt der Langeweile. Das war einmal eine meiner Lieblingsserien, jetzt frage ich mich wirklich, warum ich mir das eigentlich noch ansehe. Für mich ist die Serie gelaufen, aber da befinde ich mich wohl wieder in der Minderheit, wie ich vermute.

Seit etwa zwei Wochen sehe ich nun in der Suche immer wieder die Frage auftauchen, ob Markus Lanz Mitglied der Zeugen Jehovas sei. Tja, ich weiss wirklich nicht, wie das aufgekommen ist. Ich selbst habe keine Ahnung, ob an der Sache etwas dran ist. Habe es selbst mal recherchiert und nichts gefunden und bei meinen Kollegen kam auch nichts raus. Falls also jemand weiss, woher dieses Gerücht stammt, würde ich es gerne erfahren.

 

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Wie weit darf Religion gehen?


Manchmal frage ich mich doch wirklich, was die ganzen Polit-Talkshows denn in dieser Woche zu berichten gehabt hätten, wenn es nicht Rainer Brüderle geben würde.
Denn welches Thema beschäftigte die ganzen Sendungen? Ja, es war Brüderle und wie weitverbreitet sexuelle Belästigung ist.
Ich will jetzt nicht auch noch meinen Senf dazugeben. Nur soviel: Das ist doch nichts Neues. In der Redaktion haben wir darüber auch schon geredet. Und da konnte man raushören, dass es in anderen Redaktionen tatsächlich auch schon so abgelaufen ist, dass die weiblichen Mitarbeiterinnen da indirekt Freiwild für die männlichen Vorgesetzten waren.
Manches war schon heftig, was da die Kolleginnen erzählt haben. Aber dann frage ich mich auch wieder, ob sie es nicht auch mit ihrer Kleiderordnung herausfordern.
Das Thema könnte man nun ewig weiterführen und bevor ich etwas sage, was falsch verstanden werden könnte, lasse ich es lieber bleiben.

Eine Nachricht, die mich ein wenig gefreut hat, war, dass in Timbuktu mehrere 10.000 historische Bücher gerettet werden konnten, weil sie sich gar nicht in der Stadt befanden. Unrettbare Exemplare gingen bei der Zerstörungswut der Islamisten verloren.
Ich frage mich immer, wie weit religiöser Fanatismus gehen muss. Dürfen dann Dinge zerstört werden, die mehrere hundert bis tausend Jahre alt sind, der jeweiligen Religion widersprechen? Meiner Meinung nach, sollte man diese Dinge bewahren, egal wie sehr es der Religion widerspricht.
Aber es ist nicht nur der Islam wo so verfahren wurde bzw. zum Teil immer noch wird. Sehen wir uns doch einmal das 16. bis 17. Jahrhundert an. Wie wurde denn mit den Inka und Azteken umgegangen? Ihre Codices wurden zerstört, denn sie waren heidnisch. Kunstvoller Schmuck wurde eingeschmolzen und so wichtige Dinge zerstört, die uns die Völker näher gebracht hätten. Und das ist nur das extremste Beispiel für Missionierung. Anderswo mag es vielleicht nicht so heftig zugegangen sein.
Ausserdem ist der Islam eigentlich eine relativ friedliche Religion, wie auch jede andere, wenn sie eben nicht mit Fanatismus verwechselt wird. Im Spanien lebten bis 1492 die drei grossen Religion friedlich nebeneinander, als die Mauren an der Macht waren und regierten. Erst mit dem Niedergang der Nasriden und den Eroberungen des spanischen Königspaares Isabella und Ferdiand änderte sich alles. Fortan waren die Juden unerwünscht und mussten das Land verlassen. Menschen mussten Angst haben, dass in ihrem Stammbaum sich ein Jude befinden könnte. Wurde dies festgestellt, versank man in der Bedeutungslosigkeit. Schliesslich wurden die Mauren erst einmal gedemütigt, mussten sich Zwangstaufen lassen und hatten dennoch keine Rechte. Am Ende mussten sie schliesslich auch das Land verlassen. Als das osmanische Reich Serbien und die umliegenden Gebiete eroberte, traten viele zum Islam über. Nicht, weil sie dazu gezwungen wurden, sondern weil sie wollten. Natürlich hiess es, dass sie als Muslime keine Kopfsteuer zahlen mussten, was ein attraktiver Grund war. Aber sie haben den Schritt zur Konvertierung freiwillig getan. Und das ist einer der grossen Unterschiede, die das Christentum vom Islam während des Mittelalters unterscheidet.
Im Grunde genommen, ist das Christentum gar nicht so friedlich, wie es heute den Anschein hat. Gegen wir doch achthundert bis knapp tausend Jahre zurück. Da gab es die Kreuzzüge, die im übrigen nicht nur gegen die Heiden gingen, die Muselmanen, wie gerne gesagt wurde, wenn von den Muslimen die Rede war, sondern am Ende sogar gegen die eigenen Glaubensbrüder. Der vierte Kreuzzug 1204 gegen Byzanz, das von Venedig angegriffen wurde, weil diese ihre Vormachtsstellung nicht verlieren wollten. Zudem galt Byzanz ja auch nicht richtig als christlich, da es dem heute genannten christlich-orthodoxen Glauben anhing. Es war das Ostrom, dass oft im Klinch mit dem heute noch existierenden Westrom lag.
Während des Ersten Kreuzzugs wurden sogar Christen hingemetzelt mit der Begründung, der Herrgott wird die Seinen schon erkennen. Dieselbe Floskel wurde auch während des Albigenserkreuzzugs geführt. Denn Menschen sieht man nicht an, was sie wirklich glauben.
Was nicht passte, wurde angegriffen und vernichtet. So ist es heute noch. Und da ist es egal, ob Religion eine Rolle spielt. Gründe, so etwas zu tun, findet man genügend, seien sie noch so abwegig.

Vorgestern wurde bekannt gegeben, wer in Bad Segeberg den Winnetou spielen wird. Ich habe ja an viele Schauspieler gedacht, aber nicht an Jan Sosniok. Nun ja, wenn man ihn sich so ansieht, kann man eine sehr weit entfernte Ähnlichkeit zu Erol Sander sehen. Aber sehr weit entfernt. Und da am Kalkberg wohl die Befürchtung herrscht, es können nicht genügend Zuschauer kommen, da ja kein Publikumsmagnet wie Erol Sander mehr mitspielt, holen sie sich den altgedienten Gojko Mitic als Winnetous Vater. Also genau so ein Zugpferd wie es Helmut Berger beim diesjährigen Dschungelcamp war.
Nun also ein blauäugiger Indianerhäuptling. Kann mir relativ egal sein, schliesslich habe ich mich nie für Winnetou oder überhaupt Karl May interessiert. Selbst die Filme aus den 60ern sind mir relativ fremd. Ausschnitte kenne ich zwar, aber ansonsten habe ich sie mir nie angesehen. Hat mich nie interessiert.
Aber auch nicht mich muss es kümmern, sondern die Zuschauer, die sich für Karl May und speziell Winnetou interessieren. Deshalb werde ich auch keine Bewertungen abgeben, ob Jan Sosniok nun geeigent ist oder nicht. Das sollen wirklich andere entscheiden.

Hat sich gestern jemand zufälligerweise auf den TV-Sender des bayerischen Rundfunks verirrt? Beispielsweise, als bei „Castle“ oder sonstwo gerade Werbung war? Wenn ja, vielleicht hat ja irgendjemand diese seltsame Mischung aus Marilyn Monroe und Olivia Jones gesehen, neben der Horst Seehofer sich ein wenig verloren vorkam. Tja, wer das wohl gewesen sein könnte? Wer nicht darauf gekommen ist, kann ja mal bei Google nachschauen. Oder ich sag es einfach mal: Es ist Markus Söder gewesen, der in Marilyn Monroe-Verkleidung kam. Bilder gibt es übrigens bei Google.
Und wo ich gerade von der CSU rede. Ich bin schon sehr gespannt auf den Starkbieranstich auf dem Nockherberg. Der Regisseur hat ja wieder gewechselt. Wenigstens sind die meisten Darsteller noch dieselben. Letztes Jahr war ja besser als 2011. Franz Josef Strauß könnte dieses Mal wieder dabei sein. Auf jeden Fall wird es interessant werden, denn jedes neue Team bringt Veränderungen. Also warten wir es mal ab. Im März werden wir das neue Singspiel auf dem Nockherberg sehen.

Elefantendame Mala meldet sich als Rüsselorakel zurück. Der Schnee ist passé, nun regnet es. Ein Wetter, mit dem Mala mehr anfangen kann, obwohl sie gegen Schnee auch nichts hat. Wenn es bloss nicht so kalt wäre.
Zurück zum Fussball. Gestern hat die Zweite Bundesliga wieder begonnen. Und wie es nun einmal ihre Art ist, hat sie gleich wieder das erste Spiel des FC St. Pauli getippt. Der Verein wird gegen Energie Cottbus spielen.
Während ihres Trainingslagers hat St. Pauli kein einziges Spiel verloren. Da könnte man nun glauben, dass sie auch das Spiel gegen Cottbus mit Leichtigkeit gewinnen. Na, warten wir es ab. Und was sagt das Rüsselorakel? Tja, Mala glaubt an ein Unentschieden. Eine Niederlage schliesst sie kategorisch aus.
Also, Mala sagt St. Pauli mit einem Punkt aus dem Spiel kommen wird. Morgen sind wir schlauer.

 

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Finale der Langeweile im Dschungelcamp


Da waren’s nur noch drei im Dschungelcamp. Fiona Erdmann, die Nervensäge und für die goldene Himbeere nominierte Camp-Bewohnerin ist nun endlich rausgeflogen. Und das nicht zu knapp kurz vor dem Finale.
Was man gestern in der zweistündigen Sendung gesehen hat, war wirklich ein guter Grund, nicht für sie anzurufen.
Wenn sie Aufmerksamkeit haben will, weiss sie, sich diese zu holen, auch auf Kosten der anderen Camp-Bewohner.
Gestern stand auch im Zeichen von Claudelles Geburtstag, der in einem Besäufnis endete.
Ich frage mich ja, wie man von einer Flasche Sekt/Champagner so beduselt sein kann. Die müssen doch zuvor was gegessen haben oder gab es für die drei Sterne nichts? Die Torte hatten sie doch auch gegessen. Gut, vielleicht am Nachmittag, da war dann abends der Magen wieder leer.
Jedenfalls entwickelt sich Joey, den man ja als ein wenig unterbelichtet rüberkommt, zum heimlichen Anwärter auf den Dschungelthron. Er ist der einzige, der an die Moral seiner Mit-Camper appelliert, wenn sich das Niveau wieder unter die Gürtellinie näherte. Aber wie so oft, wurde er nicht ernst genommen.
Geschüttet hat das dort gestern, man glaubt es nicht. Noch nicht so schlimm, wie im letzten Jahr, wo das Dschungelcamp sogar von der Aussenwelt abgeschnitten war. Kann ja heute noch kommen. Dann müssen alle noch einen Tag länger dort verbringen. Wird schon nicht so schlimm sein.
Und wer wird heute nun Dschungel-König/Königin?
Meiner Meinung nach wird Olivia Jones gewinnen. Das stand von Anfang an fest. Wenn man sich mal ansieht, wer bisher gewonnen hat, wird man zu dem Schluss kommen, das den Thron immer ein Mann und dann eine Frau bekommen hat. Letztes Jahr ist es Brigitte Nielsen gewesen – eine Frau. Also wird es in diesem Jahr ein Mann. Und wie kann das dann Olivia Jones werden? Nun ja, Olivia Jones ist eine Kunstfigur und der Mensch dahinter ist ein Mann. Wie wünschte sich Joey gestern noch immer? „Lass den Oliver rauskommen.“ Aber das ging natürlich nicht, denn RTL hatte ja die Kunstfigur Olivia Jones verpflichtet und den Oliver Knöbel.
Als zweites sehe ich dann Claudelle, die im Grunde genommen in den ersten zehn Tagen kaum zu sehen war. Und als drittes dann Joey. Ausser dieser zeigt heute Abend noch mal irgendetwas, dass die Zuschauer ihn wählen wie die blöden.
Um kurz nach Mitternacht dürfte das Ergebnis feststehen.
Dann wird das langweiligste Dschungelcamp aller Zeiten beendet sein. Oder wird es im nächsten Jahr noch schlimmer werden? Das werden wir dann 2014 sehen.
Aber hat es RTL nicht schlau angestellt? Verpflichten für zwei Tage Helmut Berger als Zugpferd und ersetzen ihn dann durch Klaus Baumgart. Helmut Berger ist ja sogar aus dem Vorspann verschwunden. Wenn das nicht geplant war, weiss ich auch nicht. Denn wer sind die Kandidaten eigentlich? Von all denen ist niemand ein „Star“, nicht einmal ein „Möchtegern-Star“. RTL gehen die Kandidaten aus, denn nicht jeder will da hin von dem man lange nichts mehr gehört hat. Peter Schilling zählt zu denjenigen, der dankend ablehnen. Und Recht haben sie. Zwar wollen wir Zuschauer dieses Pschyologie-Format sehen, aber würden wir selbst freiwillig reingehen und uns lächerlich machen? Nein, sehr wahrscheinlich nicht.
Für mich ist es die langweiligste Staffel gewesen von der ich bewusst Folgen mir nicht angesehen habe oder woanders hinschaltete.

Donnerstag „Fuchs und Gans“ gesehen? So schlimm war die letzte Folge doch nicht, wie ich befürchtet hatte. Na ja, gab schon blödere Folgen als diese. Dennoch irgendwie schade, dass diese Serie nun nicht verlängert wird. Kann man leider nicht ändern. Wobei ich immer noch sage, ein paar klitzekleine Veränderungen, weniger Klamauk und schon würde die Serie besser laufen. Wobei „Morden im Norden“ ja ankommt, obwohl das an einigen Stellen schon recht bescheuert ist. Erinnere da nur an den einen Ermittler, der kaum Aussendienst macht und eigentlich nur darauf wartet, nach Hause zu kommen. Oder die beiden nervigen Tanten des Kommissars. Fand ich die Serie schlecht. Aber sie ist verlängert worden, was für mich immer noch unverständlich ist. Und dann wird „Fuchs und Gans“ nicht verlängert.
Meiner Meinung nach hängt das auch damit zusammen, dass um 18.50 Uhr die Krimi-Serien im ZDF noch nicht zu Ende sind. Also bis auf den Mittwoch, da hört „Soko Wismar“ um die Zeit auf. Also kann man auch den Anfang der dann auf der ARD laufenden „Heiter bis tödlich“-Serie sehen. Also kein Wunder, warum „Hubert und Staller“ wie auch „München 7“ bestens angekommen sind.
Und wer mindestens zehn Minuten von der Handlung verpasst, kann dem Ganzen eben nicht mehr folgen. Also wird das nicht geguckt, sondern lieber auf 19.25 Uhr gewartet, wo dann was auf dem ZDF läuft. Wenn man mal von der aktuellen Donnerstags-Serie „Heldt“ absieht. Die ist furchtbar dämlich. Und für so was werden Serien wie „Forsthaus Falkenau“ und „Der Landarzt“ eingestellt. Aber so will das ZDF hipp werden. Ich glaube nicht dran und die Zuschauer auch nicht.
Nächste Woche noch die Wiederholung der dritten Folge von „Fuchs und Gans“, dann ist mit der Serie wirklich Schluss. Ob sie zur Sommerpause der Bundesliga wiederholt werden wird, wie letztes Jahr „Henker und Richter?“ Ich hoffe darauf, denn die Serie sieht man siche immer wieder gerne an.
In drei Wochen dann übrigens die neue „Heiter bis tödlich“-Serie „Zwischen den Zeilen“ – in einer Doppelfolge. Dafür muss „Verbotene Liebe“ weichen. Will die ARD so die Zuschauer ködern? Dass die Soap-Gucker bei der Krimi-Serie bleiben? Wieso nur bin ich so skeptisch? Wenn ich „Soko Stuttgart“ gucken will, dann sehe ich mir das an und nicht „Zwischen den Zeilen“. Also Pech, ARD. Ich gucke das, was ich will und das ist um 18 Uhr erst einmal gar nichts, denn da bereite ich mich auf meinen Feierabend vor.

Elefantendame Mala meldet sich mal wieder als Rüsselorakel zurück. Sie hat das bekannte Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen getippt. Mala ist zwar immer höchst optimistisch, aber bei Werder glaubt sie dieses Mal doch nicht an einen Sieg. Dazu seien sie momentan noch zu sehr von der Rolle. Und so sagt sie also, dass leider der HSV gewinnen wird. Dann hoffen wir mal, dass sie nicht Recht behalten wird und das alte Faltenmonster sich Sonntagabend schwarz ärgert, weil der HSV verloren hat. Aber Mala sagt, Werder wird verlieren!

Ab nächste Woche Freitag zeigt Kabel eins die ersten zwölf Folgen der fünften Staffel von „Castle“. Schon mal vormerken und nicht verpassen!

 

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Mut kann auch bestraft werden


Die Angst vor einer Radikalisierung des Islams geht immer noch um in vielen Köpfen. Besonders in den arabischen Ländern, wo es einen Umsturz gegeben hat, wurde mit Sorge gesehen, dass diese sich mehr islamisierten als zuvor. Nur in Libyen scheint es nicht so zu sein. Dort hatten Anfang September Islamisten die Stadt Bengasi eingenommen und den US-Botschafter getötet. Die Bewohner der Stadt liessen sich das nicht länger gefallen und verjagten nun mit allen möglichen Waffen die islamische Miliz aus ihren Quartieren.
Mutig nenne ich das, zugleich stellt sich mir aber auch die Frage, ob daraus nicht ein Straßenkampf hinaufbeschworen wird, wie er immer noch iN Syrien herrscht. Gut, Syrien ist nun ganz etwas anderes, denn dort ist der Präsident immer noch am Ruder, obwohl ihn die Mehrheit (?) der Menschen nicht mehr haben wollen. So gehen dort die Kämpfe täglich weiter und es wird nicht besser.
Den Volkszorn in Libyen kann man verstehen, denn dort haben sich vielerorts Milizen gebildet, da die Regierung nicht vorankommt. Und diese Milizen scheinen meist islamistisch orientiert und gegen den Westen zu sein. Da kann man verstehen, dass die Menschen so was nicht haben wollen. Aber den Mut zu haben, dagegen vorzugehen muss man erst einmal haben. Vor allem weiss man ja nicht, wie diese Milizen sich noch rächen werden. Das ist alles noch offen.

Das Oktoberfest hat begonnen. Zwei Schläge hat Oberbürgermeister Christian Ude gebraucht, um das erste Bierfass anzustechen. Es ist das letzte Mal gewesen, dass er es gemacht hat. Er wird nun das Rentenalter für Oberbürgermeister erreichen, weshalb er nicht noch für eine weitere Amtszeit kandidieren kann. Dafür will er nun gegen Horst Seehofer bei der nächsten Landtagswahl antreten. Ob man ihm Chancen einräumen kann? Tja, ich weiss nicht. Sympatischer als Seehofer ist er mir allemal. Aber ich vertrete ja nicht die breite Masse.
Zwei Wochen nun Oktoberfest. Ich werde wieder einmal versuchen, mich dort nicht blicken zu lassen. Solche Volksfeste haben mich noch nie interessiert. Eventuell gehe ich auf diese Landwirtsschaftsausstellung. Das ist auch das einzige, was mich in die Nähe der Theresienwiese treiben wird.

So langsam frage ich mich, ob die Kinder in Deutschland so einen schlechten Geschmack haben. Denn wie sonst lässt es sich erklären, dass nur hier diese dämlichen Twistheads „Crazy Connection“ erhältlich sind, während in Österreich eine ganz andere Serie zu haben ist. Und das ist neu, denn sonst gab es in Deutschland und Österreich immer dieselben Serien. In Österreich gab es erst eine weitere Asterix-Serie, nun sind es die Simpsons. Die sind zwar schon vor zwei Jahren in Italien erschienen, aber sind die mir immer noch lieber, als diese Twistheads, die im Übrigen auch die nächste Serien bilden werden: Star Wars.
Was nur für ich wieder für eine neue Happy Hippo-Serie geben, oder den Maulwürfen oder, oder, oder… Doch nein, es kommt nichts, es kommt einfach nichts, immer nur Twistheads, Winx Club und Barbie. Nicht einmal die Weihnachtsserie ist herausragend. Das ist beinahe so etwas wie eine Neuauflage der Weihnachtshelfer, die vor ein paar Jahre erschienen ist. Bloss sind es jetzt keine Wichtel mehr, sondern die Figuren oder Gerätschaften haben neue Köpfe bekommen. Was soll man das dann noch kaufen? Ich weiss es einfach nicht. Nun gut, die Nebenserien sind nicht schlecht. Aber das kann nicht darüber hinwegtrösten, dass die Hauptserien einfach nur Blödsinn sind. Was anderes kann ich dazu wirklich nicht sagen.

St. Pauli scheint an Boden zu verlieren. Am Montag schafften sie nur ein müdes 0:0 gegen Köln, die bis jetzt noch keinen einzigen Sieg für sich verbuchen konnten. Führen oft mit einem Tor und am Ende steht es entweder Unentschieden oder sie haben verloren. Nun ist Köln endgültig im Abstiegskampf angekommen. Platz siebzehn und besser scheint es nicht zu werden.
Elefantendame Mala hatte für das Spiel gegen Köln auf einen Sieg getippt. Damit lag sie falsch, dafür hatte sie aber mit der Prognose fürs gestrige Spiel gegen den FSV Frankfurt wieder Recht. Auf eine Niederlage hatte sie getippt und genauso war es gekommen. St. Pauli verlor mit 2:1 gegen Frankfurt, steht noch im Mittelfeld, aber eher im unteren Teil. Weitere Spiele sollten sie nun nicht mehr verlieren.
Habe übrigens noch ein paar Videos gefunden, wo Mala zu sehen ist. In einem der youtube-Videos bewirft sie sich wieder mit Sand, legt sich aber sogar hin. Ist allerdings von den anderen Elefanten vollkommen getrennt. In einem anderen Video ist sie am Badeteich, wo sie das Vorführungsobjekt ist. Wie es aussieht, scheint sie sogar ihre alten Tricks wieder vorführen zu dürfen, wie Wasser mit dem Rüssel spritzen (zu sehen in „Klein Erna auf dem Jungfernstieg) oder Fragen mit Ja und Nein beantworten (ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“). Und danach wird sie dann von den Besuchern gefüttert und lässt sich auch streicheln. Ist eben eine gutmütige Dickhäuterin. Und wenn es was Schönes zu futtern gibt, ist Mala sowieso glücklich. Denn leckeres Obst und Gemüse geht ihr über alles. Was aber nichts anderes heissen soll, als das sie so die nötige Aufmerksamkeit erlangt, die sie verlangt. Aber mit dem Futter wird wohl aufgepasst, was Mala bekommt, schliesslich hatte die Elefantin Übergewicht als sie ankam und wurde zur Gewichtsreduzierung verdonnert.

Seit gestern wird wieder die vierte Staffel von „Castle“ auf Kabel eins gezeigt. Passend dazu fand ich gestern das Buch „Heat Wave – Hitzewelle“. Ist die deutsche Fassung des Buches, von dem in der zweiten Staffel die Rede ist. Habe mal kurz reingelesen und bin enttäuscht. Mein Fall ist es nicht. Ist ja glücklicherweise nur geliehen, also nicht so schlimm. Wer schreibt die Bücher eigentlich? Nathan Fillion als Rick Castle ist zwar hinten abgebildet, aber er schreibt das nicht, sondern stellt nur die Figur da. Wer also schreibt es nun? Muss ich mal recherchieren.

 

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