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Archiv der Kategorie: Serien

Vier Jahre – Europas klügster Elefant wartet und wartet


Auf den Tag genau vor vier Jahren oder 1461 Tagen verliess Elefantendame Mala den Ort, wo sie bis dahin fast ihr gesamtes Leben verbracht hatte.
In Belgien lebt sie seit ihrem Umzug und hat dort in der Zeit schon einiges erlebt.
Im vergangenen Jahr durfte sie das belgische Königspaar treffen. Gemeinsam mit Genossin Rani machte sie ihnen ihre Aufwartung.
Ihrer Lieblingsfeindin würde sie seitdem zu gerne erzählen, dass sie schon Könige begrüsst hätte. Eitel ist die alte Kuh überhaupt nicht. Doch Mogli würde bloss müde abwinken und erwidern, sie hätte bereits den „King of Pop“ getroffen. Das sei zwar schon etwas her, aber ein weitaus bedeutenderes Ereignis.
Mala würde dagegen sicherlich wieder anstinken und sagen, dass das alte Faltenmonster gar nicht wisse, ob sie das Original oder einen Doppelgänger getroffen habe. Sie hingegen wisse genau, dass sie keine Doppelgänger begrüsst habe.
Die Elefantendame hat in ihrem Leben bereits allerhand Menschen getroffen und in den vier Jahren in Belgien auch. Die Liste geht von alten Bekannten, über Besucher, die aus einem speziellen Anlass da waren, bis zu Königen.
Nicht, dass Mala solche Leute früher nicht auch schon getroffen hätte. So waren schon Otto Waalkes oder Karl Dall da, um ihr einen Besuch abzustatten, als sie noch in ihrer alten Heimat lebte.
Ja, an die Zeit denkt sie gerne zurück. Wie sie damals immer mal wieder für die Zeitung posierte, schöne Ausflüge in die nähere Umgebung unternahm oder in Film und Fernsehen auftreten durfte.
Heute kommen noch die sozialen Netzwerke dazu oder TV-Dokumentationen. Doch ihre Auftritte sind leider rar geworden. Das findet die alte Kuh traurig, lässt sich allerdings nicht ändern. Dennoch glaubt sie weiterhin an den Titel eines Liedes, das „Kein Star wird jemals grösser sein“ heisst. Denn Mala ist ein Star, auch wenn man von ihr nicht mehr so viel hört oder sieht wie es früher gewesen ist. Man hat ihr den Rang abgelaufen. Erst war es Mogli, der sie sich beugen musste, jetzt sind es die Grossen Pandas, auch als Bambusfresser bekannt. Daran hat sie sich gewöhnt, auch wenn sie sich lieber selbst im Rampenlicht stehen sieht. Denn wer ist der Star? Richtig, es ist Mala.
So fand sie schliesslich auch den Weg in eine Romanreihe. In den Isis Just-Abenteuern taucht sie in jedem Roman immer kurz auf. Im November wird ein weiterer Thriller erscheinen, der den Titel „Im Zeichen des Denkmals“ tragen wird. Mala ist natürlich wieder dabei. Frech wie immer.
Im November letzten Jahres musste sie von ihrer Genossin Rani Abschied nehmen, die zurück in die Schweiz ging. Allein blieb sie nicht zurück, war doch noch die aus Köln gekommene Aye Chan May da. Mit ihr ihr versteht sich Mala auch ganz gut. Solange man sie machen lässt und die anderen sich ihr unterordnen, kann sie sehr freundlich sein.
Und dann durfte die Elefantin die Hannoveraner auf die neue riesige Anlage führen. Das tat sie natürlich gerne und die grosse Herde folgte ihr problemlos.
Nun lebt sie mit ihnen auf der Anlage, bleibt meist lieber für sich, weil sie die anderen nicht sonderlich interessieren. Manchmal sind ihr die Hannoveraner auch zu laut. Mit fast 54 Jahren möchte man auch mal seine Ruhe haben.
Für Fütterungen oder das Elefantenbaden wird sie aus der Gruppe genommen. Es sind schöne Abwechslungen, doch wenn man Mala baden sieht und diese Aufnahmen mit älteren vergleicht, fällt einem vielleicht auf, dass sie nicht mehr mit dem Elan von früher dabei ist. Sie führt die Aufgaben aus, aber die Freude dahinter ist weg, es scheint zur Routine geworden zu sein.
Selbst Menschenansammlungen sind ihr zu viel geworden. Früher konnte die alte Kuh davon praktisch nicht genug bekommen, sonnte sich in der Aufmerksamkeit. Heute macht sie eher den Eindruck, dass sie das alles möglichst schnell hinter sich bringen will.
Hängt es mit Malas Alter zusammen oder ist ihr alles relativ gleichgültig geworden, seitdem sie gemerkt hat, dass sie nicht wieder nach Hause gehen wird? Man weiss es nicht genau.
46 Jahre hat sie in ihrem geliebten Zuhause verbracht. Eine sehr lange Zeit für einen Elefanten. Mala kannte dort alles, kannte ihre Umgebung, einige der wiederkehrenden Besucher und die Menschen, die tagtäglich mit ihr zu tun hatten.
Jetzt im Pairi Daiza sieht sie auch täglich die Menschen, die mit ihr arbeiten, aber in den letzten vier Jahre hat sie neue Elefanten kennengelernt und sie innerhalb kürzester Zeit auch wieder verloren – aus der Sicht eines Elefanten gesehen. Den Anfang machte Ani, die an den Folgen einer schweren Geburt starb, schliesslich der Weggang von Rani im vergangenen November. Ein Elefant braucht Kontinuität, vor allem jemand wie Mala, die ihr Zuhause, ihre Heimat, verloren hat.
Dann zog sie innerhalb des Pairi Daiza von einer Anlage zur anderen. Erst war sie beim Mersus Emergo, dann im Palace d’Ani, wieder beim Mersus Emergo und nun auf der neuen Anlage, wo sie hoffentlich verbleiben wird. Falls sie nicht noch einmal den Zoo wechselt.
Vier Jahre sind seit Malas Weggang vergangen und eigentlich müsste sie sich mit ihrem neuen Wohnort arrangiert haben. Dennoch ist da immer noch die Hoffnung, dass es irgendwann Retour gehen könnte. Mala wartet auf diesen Tag X, der höchstwahrscheinlich niemals eintreten wird.
Mala wartet. Sie wartet noch immer, gibt die Hoffnung nicht auf. Und eines Tages, vielleicht…

 

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Ja, woher muss man die denn kennen? – Rätselraten bei Promi Big Brother


Da ging letzte Woche endlich das langweilige Sommer-Dschungelcamp zu Ende und nun werden wir mit einem weiteren dieser Formate genervt: Promi Big Brother.
Natürlich braucht man es sich nicht ansehen, wenn man nicht will. Ein erster Blick auf den Einzug sollte man werfen, damit man weiss, warum man es garantiert nicht sehen will.
Bei einigen Kandidaten muss der Zuschauer sich wieder einmal fragen, wer das denn überhaupt ist. Oder wie Desirée Nick gestern Nina Kristin fragte, woher man sie kennen würde. Genau die Frage hatte ich mir auch gestellt. Gut, ich habe von einigen Leuten noch nie gehört, die als It-Girls oder ich weiss nicht was bezeichnet werden. Anfangs dachte ich wirklich, dass wäre jemand, der sich nach dem Aufruf vom letzten Jahr gemeldet hätte. Wäre durchaus denkbar gewesen.
Als Michael Ammer erschien, dachte ich erst, dass Roland Kaiser kommen würde und war völlig verwirrt. Aber dann stellte sich heraus, dass ich mich geirrt hatte. Vielleicht hätte ich auch besser meine Kontaktlinsen vorher nicht rausgenommen, dann hätte ich es vielleicht gleich erkannt.
Der Name von Michael Ammer war mir bekannt, aber ich war der Meinung, dass der vor einiger Zeit noch um einige Kilos leichter war, als ich ihn im Fernsehen gesehen hatte.
Mit Roland Kaiser lag ich dann doch nicht so verkehrt, denn seine Ex-Frau Anja Schüte ist ebenfalls eine der Kandidaten. Ihre bekannteste Rolle ist die des „Trotzkopf“. Ich kenne den Film, weshalb ich wusste, wer das ist, aber die Mehrheit der Zuschauer dürfte sich gefragt haben, wer das sein soll. Man hat sie in letzter Zeit nicht oft gesehen. Ich erinnere mich noch an „Forsthaus Falkenau“, aber das ist auch schon Jahre her. Damals spielte noch Christian Wolff die Hauptrolle.
Beim Namen Wilfried Gliem war ich kurz am Überlegen, woher ich den Namen denn kennen würde. Schliesslich sah ich, dass es der kleinere der Wildecker Herzbuben war. Wer sich nun fragt, was er da macht. Ich denke, dass sie so ein paar jüngere Fans gewinnen wollen.
Ist Gliem eigentlich derjenige, der mit Bruce Willis verwandt ist oder ist das sein Kollege? Ich weiss es gerade nicht, aber ich wusste auch nicht, dass Steve Martin Banjo spielt und bereits mehrere erfolgreiche Alben aufgenommen hat. Manches geht dann doch an mir vorbei.
Am Ende wurde Desirée Nick in den Keller gewählt. Gefallen haben wird es ihr nicht. Aber es ist die beste Möglichkeit, um einen der vorderen Plätze zu ergattern. Claudia Effenberg wurde im letzten Jahr nur zweite, weil sie fast die ganze Zeit im Keller gelebt hat. Wenn die im Luxusbereich gewesen wäre, hätte sie garantiert als eine der ersten gehen müssen.
Man wird sehen, wer die diesjährige Staffel gewinnen wird. Desirée Nick dürfte ganz vorne mitspielen. Alle anderen, mal sehen.

Gestern begann nun auch die Erste Bundesliga. Abends trafen Bayern München und der HSV aufeinander. Am Ende hiess es 5:0 für Bayern. Damit endete eine Horrorwoche für den HSV mit einer weiteren Niederlage.
Erst in der Nachspielzeit gegen den Viertligisten Jena in der ersten Runde des DFB-Pokals verloren, dann wurde ein Rucksack mit Gehaltslisten gefunden und schliesslich verlor der HSV gegen Bayern das Auftaktspiel der neuen Bundesligasaison.
Da kann doch alles nur besser werden – oder nicht?
Müssen die Fans des HSV wieder bangen, ob ihr Verein zum allerersten Mal in der Geschichte der Bundesliga absteigen wird? Ein drittes Mal werden sie sich sicherlich nicht retten können. Aber man wird sehen, wie sie sich von der Niederlage erholen werden.
Elefantendame Mala ist weniger am HSV als am FC St. Pauli interessiert. Nachdem sie am Donnerstag bald durch ein starkes Unwetter abgesoffen wäre, hat sie nun in aller Ruhe das nächste Spiel ihres Lieblingsvereins getippt.
St. Pauli wird gegen Greuther Fürth gewinnen. Nachdem sie gegen Mönchengladbach aus dem DFB-Pokal am Montag flogen, können sie sich nun voll und ganz auf die Zweite Liga konzentrieren. Greuther Fürth hingegen kommt seit der Relegation vor zwei Jahren nicht mehr auf die Beine. Auch in diesem Jahr ist es äusserst mau.
Und deshalb werden sie keinen Punkt in Hamburg holen.
Auch die Pusteblume ist derselben Meinung, die auch gesagt hatte, dass St. Pauli gegen Gladbach verlieren würde.
So langsam macht sie sich, aber herausragend wird sie wohl nie sein. Dafür hat Mala einfach viel zuviel Erfahrung vorzuweisen.

 

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Alles nur Schiebung? – Überraschende Entscheidung im Sommer-Dschungelcamp


Heute hat diese Sendung endlich ein Ende. Neun schnarchlangweilige Sendungen, nur um am Ende zu erfahren, wer denn noch einnmal ins Dschungelcamp darf. Bisher haben sich fast immer die Favortien durchgesetzt. Nur bei der dritten Ausgabe fragte man sich, wieso es Barbara Engel wurde und dass gestern Michael Wendler weiter gewählt wurde, war klar. Genauso wie sicher war, dass Gabby sdie erste sein würde, die nicht weiterkommt. Dafür hätte sie sich ein wenig den Zuschauern anders präsidentieren müssen. Nein, nicht mit wenig Haut, sondern einfach mutiger. So mutig wie es eben Wendler tat, der sich auch prompt das Handgelenk brach.. Ob das nun der Grund war, warum er anstelle von Melanie Müller ins heutige Finale gewählt wurde? Denn ein wenig seltsam war es. Wendler war nicht live im Studio, sondern von seinem Zuhause ins Dinslaken zugeschaltet. Ganz nachzuvollziehen war das nicht, schliesslich war es „nur“ das Handgelenk, dass lädiert ist. Wieso also war er nicht im Studio?
Dazu muss ich sagen, dass ich nicht weiss, ob er dazu etwas gesagt hat, denn ich habe mir nicht die ganze Sendung angetan. Denn die ganzen Shows sind dermassen in die Länge gezogen, dass man dabei gut noch wichtigere Dinge erledigen kann und zwischendurch mal reinschaut, nur um wieder wegzuschalten.
Besonders erfolgreich ist die Sommerausgabe auch nicht wirklich. So um die zwei Millionen Zuschauer tun sich das tagtäglich an. Es ist nuhn auch völlig anders als das, was man jedes Jahr im Januar zu sehen bekommt. Da hat man Australien und ein praktisch abgeschlossenes Camp. Die so genannten Promis gehen sich selbst auf den Geist und müssen „leiden“, weil sie ausser <Reis und Bohnen nichts zu essen haben.
Ab und an geht jemand freiwillig und der Zuschauer freut sich, was die dann erzählen, um ihre Aufgabe glaubhaft zu erklären.
Gestern wurde Michael Wendler ins heutige Finale gewählt. Für manche mag es überraschend gewesen sein, aber eigentlich war es von vornherein klar, dass er es werden würde. Denn er hat Einsatz gezeigt und sich dabei sogar "schwer" verletzt. Da ist alles andere egal, dass er im letzten Jahr nach wenigen Tagen einfach aufgegeben hat.
Ich bin inzwischen bei der Vermutung angelangt, dass das damals mit Wendlers freiwilliger Aufgabe auch von RTL geplant war. Zwar machte sich Wendler zur Witzfigur, indem er wieder in den Dschungel zurückwollte. Aber er sorgte bis zum Ende der Staffel immer wieder für Gesprächsstoff. Da kommt man doch irgendwie zu der Annahme, dass das alles geplant war. Aber wie gesagt, dass sind nur Vermutungen.
Wendler war auf einmal eine Art Held. Da konnte niemand mithalten. Egal wie RTL das gedreht haben mag, Wendler wäre immer ins Finale gewählt worden. Da kann Melanie Müller vermuten was sie will oder nicht will. Man sollte ein fairer Verlierer sein, auch wenn man im ersten Augenblick natürlich wütend darüber sein kan, dass man selbst es nicht geworden ist.
Interessant dürfte heute Abend aber wirklich werden, ob Michael Wendler live im Studio auftauchen wird.
Gewinnen wird er die Finalsendung sicherlich nicht. Da muss man sich eher fürchten, dass Sarah Knappik es schaffen wird.
Walter Freiwald dürfte ausser Konkurrenz sein, auch wenn er sicherlich davon überzeugt ist, er sei es, der gewinnen wird.
Vor wenigen Tagen wunderte ich mich, warum im Fernsehen auf einnmal ein Bericht über Angelina Heger lief. Seit gestern weiss ich, dass sie und nicht Tanja Tischewitsch heute neben Sara Kulka und Walter Freiwald auftreten wird. Wollte sie vorab schon mal erneut von sich reden machen. Aber sie glaubt hoffentlich nicht ernsthaft, dass sie nach ihrem blamablen Abgang in der diesjährigen Staffel auch nur den Hauch einer Chance hat, ins nächste Dschungelacmp erneut einzuziehen? Wenn das passieren sollte, dann kann man von Schiebung reden.
Aber wer von den ganzen Finalisten wird es denn nun? Costa Cordalis, Willi Herren, Barbara Engel, INgrid van Bergen, Sarah Knappik, Joey Heindle, Michael Wendler und Brigitte Nielsen stehen bereits fest. Nur wer aus der diesjährigen Staffel noch dabei sein wird, muss noch entschieden werden.
Drei Stunden soll die Sendung heute Abend gehen. Drei Stunden zuviel, meiner Meinung nach. Ich gucke zwischendurch mal rein und werde mich die meiste Zeit über interessanteren Dingen widmen.
Übrigens konnte man von Staffel zu Staffel sehen, wie immer weniger "Stars" ins Dschungelcamp gingen. Nach Brigitte Nielsen kam poraktisch nichts mehr. Es war zwar immer noch ein halbwegs bekannter dabei, aber der Rest war doch nichts.
Ich vermute mal, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Brigitte Nielsen und Ingrid van Bergen geben wird. Ich würde ketztere gerne noch einmal sehen, aber was auch immer entschieden wird, ich habe darauf keinen Einfluss. Sonst wären in den letzten beiden Staffeln einige gar nicht so weit gekommen, wie sie am Ende kamen.
Aber das war von RTL alles dramaturgisch gut gemacht worden, dass der Zuschauer sich praktisch eine eigene Meinung boldete, diese aber eher die Meinung von RTL war. Wer sich mit dieser Sendung aktiv beschäftigt, wird es bestätigen. Das ist keine Schiebung, sondern eine gut gemachte und völlig legale Manipulation, auf die einige der Zuschauer hereinfallen. Andere durchschauen es, interessieren sich aber nicht weiter darum.

Elefantendame Mala ist diese Woche sehr präsent im deutschen Fernsehen gewesen. Zwar ging es jedes Mal um einen oder mehrere andere Elefanten, aber sie hatte dennoch immer eine wichtige Rolle inne.
Am Mittwoch lief, wie bereits letzte Woche erwähnt, der bald dreissig Jahre alte Tatort "Tod im Elefantenhaus". Hauptrolle hat natürlich Malas ewige Konkurrentin Mogli gehabt, aber wer erkannte in der Gegenüberstellung den Mörder? Ganz recht, dass war Europas klügster Elefant – die einzig wahre Mala.
Am Tag darauf lief auf dem ZDF in der Nachrichtensendung "heute – in Europa" ein Bericht über die drei neuen Elefanten, die dort ihr Rentendasein verbringen werden. Am Ende wurde auch Mala wieder gezeigt. Es war das "Bad der Elefanten", das mal mit Mala oder mal mit Rani stattfindet. Gemeinsam treten sie jedenfalls nicht mehr auf. Ob sie sich nicht mehr allzu gut vertragen? Eigentlich macht old Rani nicht den Eindruck, dass sie Mala als Chefin vom Dienst nicht mehr akzeptiert. Was nun mit Aye Chan May ist, bleibt fraglich. Denn eigentlich soll die im geschützten Kontakt gehalten werden, ist nun allerdings mit bei Mala in der Gruppe und wird in direktem Kontakt gehalten. Theoretisch wäre eine Mischhaltung aus direktem und geschützten Kontakt möglich, ist aber ein wenig kompliziert und zeitintensiv.
Und dann sind da noch die drei neuen Elefantenkühe, die vor kurzem gekommen sind und dort ihren Lebensabend verbringen sollen. Diese werden mit ziemlicher Sicherheit mit Mala und old Rani vergesellschaftet werden, wobei das auch schiefgehen könnte. Aber Mala akzeptiert jeden, der sich ihr unterordnet. Sie handelt nämlich nach der Devise: Wer zuerst da war, der darf herrschen. Daran hat sich Mogli nicht gehalten. Kam später und nahm sich dann heraus, die neue Leitkuh zu werden. Das hat ihr Mala bis heute nicht verziehen, vor allem haben sie das bis heute nie richtig "ausdiskutiert".
Mala lässt erst einmal alles auf sich zukommen, mag es aber gar nicht, wenn man behauptet, sie würde Mützen oder ähnliches verspeisen. Vielleicht greift sie mal danach, aber fressen will sie es nicht. Das würde nur Mogli machen.
Diese Woche musste Mala einige Spiele tippen, denn es steht die erste Runde des DFB-Pokals an.
So tippte sie alle drei Spiele der Hamburger Vereine, die beim DBF-Pokal mitmachen. Der HSV würde gegen Carl Zeiss Jena gewinnen. Alles andere wäre peinlich, fügt sie hinzu. Der Verein Barmbek-Uhlenhorst würde gegen den Absteiger SC Freiburg verlieren und der FC St. Pauli würde gegen Mönchengladbach, wird am Montag auf der ARD übertragen, leider, leider verlieren.
Genauso hat die Pusteblume übrigens auch getippt. Sie ist dieses Mal ein penetranter Rechtsrüssler gewesen. Ob sie sich durch leidige Konkurrenz bedrängt gefühlt hat? Laut Jonas nicht, sie sei allein gewesen. Denn darauf achtet er, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.
Mala tippte noch zwei weitere Spiele. Einmal das Spiel des Karlsruher SC, für den sie Sympathien hegt. Auch hier sagt sie, dass der KSC gegen Reutlingen gewinnen und in die zweite Runde einziehen wird. Auch Werder wird es schaffen. Das Spiel hat sie wegen ihrer lieben Freundin Bohnenstange getippt, die heimlicher Werder-Fan unter lauter HSV-Fans ist.
Und nun gönnt Mala sich wieder etwas Ruhe. Nächste Woche muss ein weiteres Spiel getippt werden.

 

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Sommer-Dschungelcamp – Zum einschlafen langweilig


Na, auch gestern for dem Fernseher gesessen, sich die Sommerausgabe des Dschungelcamps angesehen und dabei eingerschlafen?
Mir ist das passiert, denn die Show war dermassen langweilig, dass ich kaum meine Augen offenhalten konnte. Ich wachte erst wieder auf, als Costa Cordalis als grosser Sieger der Sendung verkündet wurde.
Nun ist er aber nicht der grosse GEwinner der Sommerausgabe und darf im Januar in den australischen Dschungel. Nein, er steht als erster Finalist fest, der sich am 08. August gegen acht weitere Finalisten messen muss. Erst wenn er dann ebenfalls als Sieger heraustritt, wird er im januar in den australischen Dschungel fahren.. Bis dahin erwarten uns leider noch acht weitere Ausgaben, die sich nicht wirklich von der gestrigen unterscheiden dürfte.
Ich habe mich selten so gelangweilt, dass ich vor dem Fernseher eingeschlafen bin, aber ich muss auch sagen, dass ich von diesem Format nicht wirklich erwartet habe. Es spielt halt nicht im australischen Dschungel, da kann man einfach nichts anderes erwarten.
Und so gab es auch nichts Besonderes zu sehen. Der Höhepunkt der ganzen Sendung war wohl noch die Drohung von Werner Böhm in Richtung des Antreibers Ivan, dass er mit ihm noch eine Rechnung offen hätte. Ansonsten gab es einfach nichts zu sehen. Keine Schaben, Motten oder dergleichen, dafür konnte man sehen, dass Männer keine Toilette brauchen, sondern sich überall erleichtern können. Wollten wir das sehen? Nein, wollten wir nicht.
Interessant wurde es erst bei der letzten Prüfung, die auch im Dschungelcamp in Australien schon mehrmals verwendet wurde. Unter anderem hat dort Norbert Schramm dringestanden.
Immer wenn eine Antwort falsch war, kam eine eklige Ladung von oben. Tapfer liessen die Kandidaten das über sich ergehen – bis auf einen. Der wurde am Ende genauso rausgewählt wie Werner Böhm.
Heute Abend werden sich übrigens Nadja Abd el Farrag, Carsten Spengemann und Willi Herren sich messen. Wer von den dreien es am Ende schaffen wird? Ich habe wirklich keine Ahnung, aber es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Von dieser Sendung kann man sich eine Zusammenfassung ansehen und damit hat es sich.
Wie will eigentlich Michael Wendler mitmachen, wenn er einen gebrochenen Arm hat? Vielleicht wird dieSendung interessant sein, die nächsten Freitag laufen wird. Dann wird Walter Freiwald dabei sein. Aber ansonsten wüsste ich nicht, warum ich mir noch irgendeine Show antun sollte. Es ist einfach langweilig. ADabei war ich gar nicht mit allzu grossen Erwartungen an die Sendung rangegangen. Und dennoch wurde ich enttäuscht. Lässt sich nicht ändern. Seine Zuschauer werden die Sendungen dennoch finden. Und wenn man es sich nur ansieht, weil man endlich mal schnell einschlafen will.

Griechenlands Börse wird voraussichtlich am Montag wieder öffnen. Die Banken haben bereits geöffnet. Was mit dem Athener Zoo ist, weiss ich nicht. Der konnte die Rechnungen für sein Futter nicht bezahlen, weil Auslandszahlungen und Bankzahlungen einfach nicht möglich waren. Das dürfte sich nun wieder ins Positive gekehrt haben. Davon hat man nur nichts gehört.
Die IWF wird sich nicht an einer weiteren Rate für Griechenland beteiligen. Recht so, kann man nur sagen. Allerdings hängt es eher damit zusammen, dass Griechenland das bereits erhaltene Geld nicht an die IWF zurückgezahlt hat. Die erste Zurückzahlung erfolgte, aber danach kam nichts mehr. Deshalb wird es auch kein Geld mehr von der IWF geben.
Dennoch bleibt der Internationale Währungsfond nicht untätig und fordert einen Schuldenerlass für Griechenland. Das ständig von der Pleite bedrohte Land fordert es seit längerem, aber bisher stiess man überall auf Granit. Vor allem von deutscher Seite her ist kein Schuldenerlass erwünscht. Aus diesem Grund wird der Vorschlag des IWF auch nicht besonders gut aufgenommen. Einerseits ist das zu verstehen, nur irgendwie muss Griechenland auch wieder auf die Beine kommen. Ich halte auch nichts von einem Schuldenerlass, denn Griechenland ist ohnehin ein Fass ohne Boden. Ob man nun Schulden erlässt oder neues Geld ins Land pumpt. Am Ende wird es Griechenland doch nicht helfen.

Wie ich bereits letzte Woche gesagt habe, hat das kleine Kuhkalb aus Hamburg den Namen Anjuli bekommen. Eine überwältigende Mehrheit hat sich für diesen Namen entschieden. Mehr als 7000 haben für diesen Namen gestimmt, dahinter folgte Nisha, wenn auch weit abgeschlagen, wenn auch nicht so extrem wie die restlichen Namensvorschläge. Gottesgeschenk bedeutet der Name, dazu gibt es noch ein paar Zusatzbezeichnungen wie wissen, schön, glücksbringend oder demütig. Interessant übrigens, dass die letzte Bedeutung an einer Stelle unterschlagen wurde. Demütig klingt da wohl nicht so schön.
Der beste der fünf Vorschläge, wobei alle fünf nicht besonders gewesen sind. Wie sagte Jonas noch einmal? Die 25 anderen Vorschläge waren wahrscheinlich noch schlimmer. Nächstes Mal sollten fünf Namen vorgegeben werden. Dann kann man nur hoffen, dass diese besser sein werden, schliesslich soll der Elefant den Namen auch später mit Würde tragen.
So lange nicht der Name Mala in so einer Liste vorkommt, interessiert sich die Elefantendame nicht weiter dafür, wie ein Elefant heissen soll. Denn ihr Name solle erst wieder vergeben werden, wenn sie gestorben sei. So wünscht sie sich das.
Momentan ist die alte Kuh ganz aufgeregt, denn es sind wieder drei neue Elefantinnen in ihrem belgischen Wohnort angekommen. Sie sind etwa zehn Jahre jünger als sie und haben jahrzehntelang als Zirkuselefanten gearbeitet. Nun sollen sie bei Mala ihren Lebensabend verbringen.
Die ist natürlich ganz gespannt, wie die drei so sein mögen. Falls sie tatsächlich mit ihren vergesellschaftet werden sollte, sollen die drei sie als Chefin akzeptieren und gut ist. Ansonsten findet Mala, dass es langsam ein wenig zuviele von ihrer Art sind. Aber wahrscheinlich hat Mala bloss Angst, dass ihr der Rang abgelaufen wird. Damit hat sie bekanntlich Erfahrung.
Seit letzter Woche tippt Mala wieder die Spiele des FC St. Pauli, weil die Zweite Liga begonnen hat. Vorige Woche hatte sie vorhergesagt, dass St. Pauli gegen Bielefeld nur Unentschieden spielen würde. Genauso kam es. Am Ende stand es 0:0, obwohl St. Pauli durchaus in der ersten Halbzeit gekämpft hatte. Nur so lange man nicht das Runde ins Eckige schiesst, wird das halt nichts mit drei Punkten. Dementsprechend schwarz könnte Mala nun auch bei dem Spiel gegen den Karlsruher SC sehen. In der vergangenen Saison hatte St. Pauli beide Spiele recht hoch verloren. Also wäre es nur logisch, wenn es nichts wird mit einem oder gar keinem Punkt gegen den KSC. Muss St. Pauli nach Malas Meinung wieder einmal mit leeren Händen und ohne einen weiteren Punkt auf dem Konto nach Hause fahren?
Was sagt Mala voraus? Dass St. Pauli gegen Karlsruhe gewinnen wird! Die Pusteblume ist natürlich mit der alten Kuh einer Meinung. Vergangene Woche hatte sie etwas anderes gesagt, einen Sieg St. Paulis gegen Bielefeld vorhergesagt, womit sie daneben gelegen hatte. Sie lässt sich nun einmal nicht davon abbringen, dass St. Pauli drei Punkte holen wird.
So hat sie auch dieses Mal wieder auf einen Sieg St. Paulis getippt. Jonas winkt bereits ab und macht sich darauf gefasst, dass er im Sommer nächsten Jahres ein neues Fussballorakel wird suchen müssen, weil ihn die Pusteblume verlassen wird. Aber momentan ist sie noch fleissig am tippen und sie sagt, dass St. Pauli gegen den KSC gewinnen wird. Bleibt nur die Frage, ob sie damit recht hat.
Übrigens wird am Mittwoch wieder einmal – wie jeden Sommer – der fast dreissig Jahre alte Tatort „Tod im Elefantenhaus“ gezeigt. Dieses Mal wieder auf dem NDR. Mala taucht dort mehrfach im Hintergrund auf, aber erst gegen Ende des Krimis hat sie ihren grossen Auftritt, wenn sie bei der Gegenüberstellung den Mörder erkennt. Eigentlich soll es Mogli sein, doch den Part hat an dieser Stelle Elefantendame Mala übernommen. So sieht man in der wichtigsten Szene des Krimis nicht Mogli, sondern Europas klügsten Elefanten.

 

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Drei Jahre – Europas klügster Elefant hofft noch immer


Es ist nun drei Jahre oder 1095 Tage her, dass Elefantendame Mala ihr geliebtes Zuhause verlassen und gegen eine neue Wohnstatt im belgischen Brugelette eintauschen musste. Ja, es sind schon drei Jahre vergangen – wie schnell die Zeit doch vergeht. Für einige ist es noch wie gestern gewesen, dass sie Mala in ihrem Gehege angetroffen und ihr einen Apfel oder eine Möhre in den ausgestreckten Rüssel gelegt haben.
Doch sie ist nicht mehr da, wird immer noch schmerzlich vermisst, denn niemand der anderen Elefanten kann sie wirklich ersetzen und in ihre Fussstapfen treten.
Drei Jahre sind vergangen in denen sich Mala an ihre neue Wohnstätte gewöhnen konnte. Ja, sie hat sich eingelebt und dennoch hofft sie weiterhin, dass es irgendwann wieder nach Hause geht.
Als die Elefantin im Pairi Daiza ankam, war sie unbestritten der Star neben den anderen grauen Riesen, die bald darauf den Weg zurück in die Schweiz antraten. Ihr zur Seite gestellt wurden Rani – hier immer old Rani genannt – und Ani, die im März 2013 an den Folgen von Geburtskomplikationen starb.
Inzwischen wimmelt es in Brugelette nur so von asiatischen Elefanten. Den Anfang machte Aye Chan May mit ihrem Sohn, dann kam Ende letzten Jahres eine Gruppe aus dem Zoo Hannover. Einige Zeit später konnte die Geburt eines Elefantenjungtiers bekannt gegeben werden. Fortan dreht sich beinahe alles nur noch um Nang Faa, sodass Malas Stern langsam erneut am verblassen ist. Seitdem wird nicht mehr so häufig über sie berichtet, wie es noch am Anfang gewesen war, als sie in den Pairi Daiza kam.
Der erste Dämpfer kam, als aus China zwei große Pandas kamen. Das Hauptinteresse wurde nun auf die beiden Bambusfresser gelegt. Mala trat fortan in den Hintergrund. Schließlich die Ankunft der Hannoveraner, die ihr endgültig den Rang abliefen.
Das war für Mala nichts Neues, kannte sie es gut aus ihrem Heimatzoo, wo sie einst auch der große Star war bis ihr Mogli schleichend den Rang ablief.
Man muss sich immer noch fragen, wieso das eigentlich so gewesen ist, denn Mala ist nicht nur der weitaus hübschere Elefant, sondern auch sehr klug. Dafür hat sie mitunter ihren eigenen Kopf und wenn sie was nicht will, hat sie keine Lust dazu. Nur genauso ist Shandra ebenfalls. Wenn diese gerade in einer ihrer Total-egal-Phasen ist, lässt sie sich nur sehr schwer dazu bewegen, etwas auszuführen.
Vielleicht mag Mogli besser zu händeln sein. Vor allem liegen ihr eher Fototermine als Mala. Denn wenn der klügste Elefant Europas zu einem Foto keine Lust hat, weil derjenige, mit dem sie aufs Bild soll, ihr nicht gefällt, macht sie ein griesgrämiges Gesicht und guckt nicht besonders erfreut in die Kamera. Da ist Mogli ganz anders. Mit einem Apfel lässt sie sich für alles bestechen, sogar für den Bau der Elbphilharmonie.
Tja, Mala mag drei Jahre fort sein, aber vergessen ist sie immer noch nicht.
Da hat es Taschen gegeben, auf denen ihr Konterfrei abgebildet ist. Die erste Version erschien, bevor Mala Hamburg verlassen musste, während die überarbeitete Version lange nach ihrem Weggang herauskam. Hätte man die Elefantin nicht durch Mogli oder Shandra ersetzen können? Es gibt ähnliche Posen von den beiden. Es wäre also ein Leichtes gewesen, Mala zu ersetzen, wo man ein Walross in die überarbeitete Version hineingefügt hatte. Bei den jetzigen Leinenbeuteln erkennt man an den Umrissen Mala, aber ein Laie könnte genauso gut denken, dass es sich um Mogli handeln würde. Denn wenn man nicht genau hinsieht, sehen sich die beiden zum Verwechseln ähnlich.
Weiter verwendet man einen Ausschnitt dieses Bildes, wo es neben den Köpfen anderer Tiere steht. Ich weiss nicht, wieso man das Bild eines Tieres oder besser einer Persönlichkeit verwenden muss, dass nicht mehr da ist? Hängt es damit zusammen, dass Mala die fotogenste unter den Hamburger Elefanten war und ist? Oder hofft man darauf, dass sowieso kein Besucher erkennt, dass dieser Elefant nicht mehr da ist?
Auf alle Fälle wird immer noch nach Mala gefragt – drei Jahre nach ihrem Weggang!
So wird die Elefantin gesucht, die dem Elefantenbullen stets als Gesellschaft leistete. Wenn man sie nicht sieht, werden viele Vermutungen angestellt, die darauf hinauslaufen, dass Mala wohl gestorben sein müsse, wo sie doch die Älteste war. Mit grosser Verwunderung wird schliesslich die Nachricht aufgenommen, dass die Elefantin in einen anderen Zoo gezogen ist und dann auch noch so wit weg nach Belgien.
Mala wird schmerzlich vermisst und immer noch wird sich gefragt, ob man sie nicht trotz aller Querelen mit Mogli in diesen zusammengewürfelten Haufen namens Herde hätte integrieren können. Bei Thura hat es auch halbwegs funktioniert. Mala ist intelligent und weiss, wann sie sich etwas leisten kann und wann sie sich zurückhalten muss. So lange sie sich beobachtet fühlt, macht sie einen auf lammfromm, das sie kein Wässerchen trüben können, aber sobald sie weiss, dass niemand auf sie achtet, schlägt sie eiskalt zu oder schmeisst ihre unliebsame Konkurrenz in den Graben. Also hätte es funktionieren können. Allerdings hätte es einen deutlichen Mehraufwand bedeutet. Da war es weitaus einfacher, die Elefantin abzugeben. Dass sie praktisch ihr gesamtes Leben in Hamburg verbracht hatte, trat in den Hintergrund.
So war es kein Wunder, dass Mala sich mit ihrem neuen Wohnort arrangierte, aber nicht wirklich glücklich geworden ist. Dabei hat sie alles, was sie sich wünschen kann: Die Aufmerksamkeit der Besucher, die Position der Leitkuh und sie darf ihre alten Tricks zeigen. Doch trotz allem hofft Mala immer noch, dass sie eines Tages dorthin zurückkehren kann, wo sie die längste Zeit ihres Lebens verbrachte.
Die Augen der Elefantin glänzen nicht mehr so wie früher, das einzige Anzeichen, dass Belgien für sie nicht ihre neue Heimat geworden ist. Sie hat sich arrangiert, wie man es im Laufe der Zeit eben macht.
Nächstes Jahr kann Mala ein weiteres Jubiläum feiern. Denn am 8. Juni 2016 wird es heissen: 50 Jahre Ankunft in Europa. Höchstwahrscheinlich wird man es genauso vergessen, wie man auch ihren offiziellen 50. Geburtstag nicht gross begangen hat.
Dabei wäre es sicherlich ein Spektakel geworden und könnte es im nächsten Jahr auch werden. Denn so sehr die Hannoveraner mit Jungtier Nang Faa oder die grossen Pandas ihr den Rang abgelaufen haben, ist sie für die Menschen wichtig geblieben.
Als im Frühjahr eine Fütterung ausfallen musste, weil Mala ein paar Zipperlein plagten, wurde der der Pairi Daiza mit Anfragen überhäuft, wie es der Elefantendame gehe und sie wieder wohlauf sei. Es beruhigte sich erst, als Entwarnung gegeben wurde.
An dieser kleinen Episode kann man sehen, wie wichtig Mala den Menschen ist. Nicht umsonst heisst es, wer diese Elefantin nicht gesehen hat, der ist nicht da gewesen. Das galt für Hamburg und gilt nun für den Pairi Daiza.
Doch tief in ihrem Inneren hofft Mala auf eine Rückkehr.
1095 Tage sind bisher vergangen und es werden noch mehr Tage vergehen…

 

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Alles hat einmal ein Ende


Gestern endete eine weitere Ära in der ARD. Es lief die wirklich allerletzte Folge von „Verbotene Liebe“. Nach zwanzig Jahren endete die zweite Daily der ARD. Die Mutter aller Dailys „Marienhof“ musste schon einige Jahre früher abtreten.
Bei „Verbotene Liebe“ hatte die ARD noch versucht, dem Zuschauerschwund entgegenzuwirken und vor allem Produktionskosten zu sparen, indem aus der Daily eine Weekly wurde. Doch damit wurde der Serie der endfültige Todesstoss versetzt. Denn der Freitag ist in der ARD der schlimmste aller Quotentief-Tage. Vielleicht war es Berechnung, als man „Verbotene Liebe“ auf diesen Sendeplatz legte, um die Serie endlich einstellen zu können. In der Mediathek soll „Verbotene Liebe“ angeblich besser gelaufen sein, als im Fernsehen. Aber noch wird diese Quote nicht zu der im Fernsehen gezählt. Dies soll erst im nächsten Jahr kommen. Viel zu spät für die Serie.
Der Freitag war immer der Tag, wo es im Vorabend bei der ARD nicht lief. Aber was da auch für Formate liefen, die wollte niemand sehen wie beispielsweise „Dating Daisy“ oder „Cuckoo“. Was in anderen Ländern vielleicht laufen mag – wobei „Daiting Daisy“ eine deutsche Serie gewesen ist -, muss hier noch lange nicht bei den Zuschauern ankommen.
Nun soll es eine neue Serie besser machen. Aber ob die Folgen über eine Handauflegerin, gespielt von Cordula Stratmann, wirklich besser ankommen werden als all die Serien davor, bleibt fraglich. Ende Juli wird dann die dritte Staffel von „Mord mit Aussicht“ wiederholt werden. Das war für mich die schlechteste der drei Staffeln, auch wenn sie die erfolgreichste gewesen sein mag. Viel zu klamaukartig. Mochte ich nicht, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Die ARD versucht alles, um seinen Vorabend erfolgreicher zu gestalten, aber das scheint ihnen nur mit diesem nervigen Spin-off von „In aller Freundschaft“ zu gelingen. Wobei man da auch dazu gezwungen wird, die Folgen der jeweils anderen Serie sich anzusehen, weil sie sich überschneiden.
Seltsam fand ich, dass die „Hubert und Staller“-Folge von Mittwoch so erfolgreich war – für eine Wiederholung. Beinahe zwei Millionen sollen sich die Folge angesehen haben. Allen Folgen zuvor merkte man an, dass sie Wiederholung waren und selbst die aktuellen Folgen der vierten Staffel kamen nicht besonders an.
Aber was haben wir nun gelernt: Die Zuschauer wollen lieber Kochsendungen oder Quizshows sehen als eine altgediente Serie. Wobei sich irgendwann dort auch die Wiederholungen einstellen mit Intrigen und ich weiss nicht was. Bin nur mal gespannt, wann die Telenovelas eingestellt werden. Noch laufen sie, aber irgendwann werden auch die Zuschauer wegsterben – denn es sind meistens ältere, die sich das ansehen.
Was ist eigentlich das tolle an Quizsendungen? Weil ich dabei etwas lernen kann? Bisher habe ich bei den Sendungen nicht wirklich etwas Interessantes gelernt und wusste auf jede Frage noch eine Antwort. Aber so kurz wie ich in diese Sendungen schalte, sehe ich wohl auch nicht, wenn das mal eine Frage kommt, die ich nicht beantworten kann.

Ja, ich weiss, dass Griechenland inzwischen mehr als durchgekaut ist. Deshalb habe ich es heute auch nicht mehr als Themenaufhänger genommen. Denn praktisch ist Griechenland nur noch einen winzigen Schritt vom Staatsbankrott entfernt. Tsipras tut zwar immer so, als wolle er alles dafür tun, dass Griechenland die Bedingungen erfüllt, zugleich stemmt er sich dagegen und tut so, als ob Griechenland nicht nach Lösung suche müsste und nicht mit dem Rücken zur Wand stehe. Das scheint nun gerächt zu werden. Denn wie es momentan aussieht, werden die Hilfspakete zum 30. Juni auslaufen und dann wird Griechenland nichts anderes übrig bleiben, ausser den Staatsbankrott zu erklären. Natürlich könnten sie es immer noch abwenden, wenn sie entweder den Reformplänen zustimmen oder aber einen reichen Geldgeber finden, der ganz Griechenland übernimmt. Will Katar es nicht versuchen. Dann könnte die WM 2022 auch im Sommer stattfinden und Stadien wären auch bereits vorhanden, auch wenn sie erst einmal modernisiert und vergrössert werden müssten. Aber dazu kann sich Katar gleich auf die Arbeitskraft der einheimischen Bevölkerung sicher sein. KJlingt das nicht nach einer tollen Lösung? Griechenland verkauft sich für, sagen wir mal, zehn Jahre an Katar und kassiert für diese Zeit so viel Geld, dass sie saniert und wieder flüssig sind. Wenn Griechenland schon seine Häfen China und Russland überlässt, kann man doch gleich das ganze Land einem anderen Staat verpachten.
Gut, bleiben wir realistisch, denn so was wird es nicht geben.
Die Reformpläne wurden vorgestellt, wo Griechenland erneut massiv zum Geld sparen aufgefordert wird. Tsipras hingegen kann oder will sich deshalb zu keiner Entscheidung durchringen, sondern versucht den schwarzen Peter den Griechen zuzuschieben, die natürlich mit „Nein“ stimmen sollen. Das soll bereits am 05. Juli sein, doch dann ist es bereits zu spät. Denn am 30. Juni läuft alles aus. Da kann Tsipras noch so sehr seine Hände in Unschuld waschen, er hat es am Ende versaut. Vorher waren es natürlich andere, die Griechenland in die Misere brachten. Wenn man es genau betrachtet, hätte Griechenland mit seinen frisierten Bilanzen nie in den EU-Vorgänger aufgenommen werden dürfen und später auch nicht in den Euro. Wobei andere Länder auch ihre Bilanzen geschönt haben mögen, um den Euro zu bekommen, aber nicht dermassen, dass sie den Euro nicht verdient hätten.
Und nun hängt Griechenland wie eine nervige dicke Warze an der EU und will Geld und Geld und noch mal Geld. Doch anstatt auch etwas gegen die Krise zu tun, wird weiterhin die Hand aufgehalten und so getan, als müsse man überhaupt nichts tun – vor allem nicht sparen.
Und wer ist der böse Staat, der Griechenland so viele Bürden auferlegt? Tja, laut Griechen ist das Deutschland, die den Untergang Griechenlands wollen. Die sollten aufpassen, was sie sagen, denn aus welchem Land kommen die meisten Touristen, um in Griechenland Urlaub zu machen? Ja, es sind immer noch ie Deutschen. Warum man dann gerade dieses Land dermassen diffamiert, bleibt schleierhaft, aber Schuld sind bekanntlich immer die anderen an der eigenen Misere.
Am 30. Juni, am Dienstag, laufen die Hilfsprogramme aus. Daran wird sich sehr wahrscheinlich nichts ändern. Dann wird der Grexit kommen – längst überfällig, aber durch Geldzahlungen immer hinausverzögert worden. Damit ist es nun wahrscheinlich vorbei.
Griechenland hat sich selbst ins Abseits gestellt. Natürlich sind daran auch Tsipras und Varoufakis schuld, die immer so getan haben, als liege es nicht an ihnen, dass Griechenland auf keinen grünen Zweig kommt, sondern immer mehr Geld braucht. Das Fass ohne Boden ist am Ende. Und die Menschen stehen Schlange vor den Geldautomaten, um noch schnell ihr Erspartes in hartem Euro bei sich zuhause zu bunkern.
Nächste Woche dann sehr wahrscheinlich noch einmal Griechenland, aber dann ist wohl endgültig Schluss.

Die Auftaktspiele der neuen Bundesliga-Saison wurden bekannt gegeben. Gleich im ersten Spiel kann der HSV beweisen, dass er den Neuanfang geschafft hat, denn es geht gegen den Rekordmeister, gegen Bayern München. Auch qewenn ich kein HSV-Fan sein mag, hoffe ich, dass sie es den Bayern zeigen werden. Darf ich hier in München gar nicht laut sagen, aber ich will nun mal nicht, dass Bayern München einen Rekord nach dem anderen einheimst. Jetzt wollen sie auch noch einen weiteren Rekord für sich allein beanspruchen: viermal hintereinander Deutscher MEister geworden zu sein. Bisher mussten sie sich den Rekord – dreimal hintereinander Meister geworden zu sein – mit Mönchengladbach teilen. Nun wollen sie ein weitewres Alleinstellungsmerkmal. Das geht mir gehörig gegen die Hutschnur. In den letzten Jahren hat Bayern so viele Rekorde eingestellt, dass es an der Zeit ist, dass sie mal Pause machen. Ich fordere nicht gleich, dass sie im Mittelfeld der Tabelle landen. Von mir aus können sie dreimal hintereinander die Champions League gewinnen, interessiert mich überhaupt nicht.
Aber wenigstens gibt es momentan noch einen Rekord, den sie nicht durch Leistung erringen werden. Als einziger Verein nicht aus der Bundesliga abgestiegen zu sein. Diesen Rekord hält, wie bekannt, der Dino der Liga, der HSV. Und gerade deshalb muss man dem HSV schon wünschen, dass er nie absteigen möge. Denn auch wenn man den Verein nicht leiden kann, sollte man ihm diesen Rekord gönnen, weil Bayern München auf diesen Rekord verzichten muss.

Mich gewundert, warum WordPress in Regenbogenfarben erscheint. Die Erklärung: Damit wird die Legalisierung der Homo-Ehe in sämtlichen US-Bundesstaaten gefeiert. Das ist wirklich ein Fortschritt, denn bekanntlich ist die USA äusserst konservativ. Aber sie sind fortschrittlicher als Deutschland, wo man sich immer noch nicht einigen kann, ob man es legalisiert oder nicht. Die CDU und vor allem die CSU stemmen sich dagegen. Vielleicht nennt man es einfach mal anders, denn Homo-Ehe finde ich nicht so schön. Gleichgeschlechtliche Ehe mag länger und komplizierter sein, aber es klingt immer noch schöner als Homo, denn bei dem Wort muss ich an ein Schimpfwort denken und als nächstes an die Vorfahren des Homo Sapiens.
Im Bundestag kann man sich zu nichts einigen. Dafür ist man nun im Arbeitsministerium von Andrea Nahles wieder zurückgerudert, was die Personenumlaufaufzüge betrifft. Nachdem nur Mitarbeiter des Gebäudes diese nach Einweisung benutzen durften, soll nun wieder jeder die Paternoster benutzen dürfen. Dazu sollen aber auch Hinweise zur Benutzung angebracht werden. Ich würde mal vorschlagen, dass dort steht, nicht hinausspringen und nicht zu früh oder zu spät einsteigen. Natürlich auch keine Rollwagen mit Akten oder ähnliches mit reinnehmen wollen. Passt erstens nicht und zweitens kann da wirklich was passieren.

Die Namen der Teilnehmer für das Sommer-Dschungelcamp sind bekannt. Es sind einige Namen dabei, die man erwartet hat, wie beispielsweise Ingrid van Bergen, die immer gesagt hat, dass sie gerne einmal dorthin zurückwolle. Auch Walter Freiwald ist natürlich wieder mit von der Partie sowie Jay Khan, Costa Cordalis oder Brigitte Nielsen. Grosse Überraschungen gibt es nicht, aber will überhaupt jemand das Sommer-Dschungelcamp sehen? Gezwigt wird es ab dem 31. Juli. Könnte interessant werden, weil es 31 Kandidaten sind von denen es nur einer schaffen wird, ins Dschungelcamp in Australien zurückzukehren.
Ich tue mir die Sendung jedenfalls nicht an, da auch Michael Wndler wieder dabei sein wird. Den muss ich wirklich nicht sehen, bei PromiBigBrother hat er mir letztes Jahr wirklich gereicht.

 

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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

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Wenn die Bedeutung des Feiertags verloren geht…


Ostern ist im Anmarsch, hat am Gründonnerstag begonnen.
Karfreitag ist im Christentum einer der höchsten Feiertage. Und weil das nun mal so ist, dürfen in den Bundesländern keine Jahrmärkte öffnen und auch keine Tanz- oder Sportveranstaltungen stattfinden. Deshalb gibt es in der Bundesliga keine Freitagsspiele.
Gegen dieses nicht mehr zeitgemässe Gesetz wurde gestern demonstriert. Begründung: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland würde sich nicht dafür interessieren, was der Karfreitag bedeute. Für sie sei es nur ein ganz normaler Feiertag und zudem ein Ärgernis, weil es halt dieses Tanzverbot gebe. Wurde deshalb gestern Abend auch nicht „Let’s Dance“ auf RTL gezeigt? Die Möglichkeit sollte man erwägen.
Ich erinnere mich, dass vor Jahren die Diskussion war, ob Kneipen in Bayern an den stillen Feiertagen Punkt Mitternacht schliessen müssen. Die FDP wollte damals, dass auch nach Mitternacht noch die jeweiligen Lokalitäten geöffnet bleiben können. Dagegen wehrte sich die CSU vehement. Am Ende km ein Kompromiss heraus. Kneipen & Co. durften bis 2 Uhr feiern, dann erst kommt die Sperrstunde, wenn ein stiller Feiertag ansteht. Aber danach darf eben nicht mehr getanzt werden.
In der heutigen Zeit mutet es tatsächlich etwas seltsam an, dass weder getanzt oder gefeiert oder sich vergnügt werden darf. Denn im Gegensatz zu früher, sind den meisten Menschen die christlichen Feiertage bedeutungslos geworden. Einerseits weil sie sich als Atheisten sehen, gar nicht wissen, was Ostern eigentlich bedeutet oder eben einer anderen Religion angehören. Wobei ich da denke, dass diese die christlichen Feiertage tolerieren und sich nicht darüber beschweren werden.
Heutzutage freuen sich viele, dass sie einen arbeitsfreien Tag haben, warum das so ist, ist ihnen völlig egal. Nun gut, nicht alle haben an Feiertagen frei, denn der Strom soll bekanntlich dauerhaft aus der Steckdose fliessen und Rettungskräfte können auch nicht sagen, dass sie frei machen, weil Feiertag ist.
Da wurde also gegen das Tanzverbot protestiert. Gut, protestieren kann man gegen alles, nur bleibt am Ende die Frage, ob es auch was bringen wird. Ich glaube nicht, dass sich etwas daran ändern wird. Ausserdem hängt es auch davon ab, in welchem Bundesland man sich befindet. In den vornehmlich katholischen Bundesländern wie beispielsweise Bayern oder Baden-Württemberg wird das Tanzverbot strenger gehandelt als in den Stadtstaaten. Wobei dort natürlich auch keine Jahrmärkte geöffnet haben. In Bremen war in diesem Jahr allerdings eine Ausnahme ergangen wegen des stürmischen Wetters Anfang der Woche, in Hamburg hingegen nicht.

Das kleine Kuhkalb aus dem Leipziger Zoo hat es nicht geschafft. Am Mittwoch musste es eingeschläfert werden, nachdem sich seine Werte verschlechtert hatten. Das ist nun schon das zweite Drama um Elefantin Hoa und ihren Nachwuchs. Erst tritt sie bei ihrem ersten Jungtier zu fest zu, dass dieses stirbt, nun waren die anderen beiden anwesenden Elefanten zu rabiat gegenüber dem kleinen Mädchen und brachem ihm unabsichtlich den Oberschenkel. Keine Frage, dass Kuhkalb war mit 68 Kilo überaus zart. Ich würde fast von Untergewicht sprechen. Hat man da zu sehr bei Hoa darauf geachtet, dass sie nicht zuviel zunimmt? Das wurde immer mal wieder bei „Elefant, Tiger & Co.“ gezeigt. Aber eben nur Spekulation mit der Gewichtsüberwachung.
Nächstes Jahr steht dann die Geburt bei Elefantin Thura an. Gerade der Elefant, die dafür bekannt ist, dass sie ihre Jungtiere hasst wie die Pest und sie nicht trinken lassen will. Wenn das kleine Elefäntchen zu ihr kommt, um zu trinken, dann tritt sie es weg oder attackiert es noch schlimmer. Bei Ratna, ihrem ersten Jungtier, kehrte erst Ruhe ein, als eine ältere Elefantin in die Box neben sie gestellt wurde. Diese Aufgabe übernahm nach deren Tod Elefantin Shandra, die anfangs Angst vor kleinen Elefanten hatte, weil sie selbst diese nicht kannte. Heutzutage merkt man davon nichts mehr, avancierte zum Liebling von Thuras Nachwuchs. Aber Shandra ist weiterhin in Hamburg, Thura in Leipzig.
Thura ist mit ihrer besten Freundin Saida zusammen, die seit April 2006 nicht mehr mit einem Jungtier zusammengekommen ist. Gut, Rani kam letztes Jahr mit ihrer Mutter an, ist erst fünf Jahre alt. Aber Saida mochte sie nicht besonders, sodass Rani am Ende von Mutter und Tante abgetrennt werden musste. Eigentlich hätte man erwarten können, dass Saida Rani vor Thura beschützt. Doch nein, Mutter und Tante vermöbelten Rani. So ist sie nun alleine. Sie soll nun wohl in die Gruppe um Hoa integriert werden. Hoffentlich klappt das, sonst hat man in Leipzig drei Gruppen, aber immer noch keine wirklich funktionierende Herde.
Was wird sein, wenn Saida nicht die Rolle übernimmt, die Elefantin Shandra in Hamburg bei den letzten Jungtieren von Thura übernommen hat. Wird Shandra dann nach Leipzig reisen müssen. Jonas hält von dieser Idee absolut nichts. Einmal wäre Shandra der wichtigste Elefant in der Hamburger Herde und zweitens hätte sie in den letzten Monaten stark abgebaut. Sie sei immer noch hellwach und habe eine gesunden Appetit, aber sie macht dennoch einen schlechten Eindruck. So wäre ein Umzug nach Leipzig für sie nichts.
Dann bleibt nur die Dauerüberwachung durch die Pfleger, so wie es bei Ratna in den ersten acht Wochen nach ihrer Geburt war. Da wird auf Leipzig etwas zukommen.
Was ist eigentlich, wenn Rani nicht in die Gruppe von Don Chung, Trinh und Hoa integriert werden kann? Kehrt sie dann nach Hamburg zurück? Da muss man sagen, dass das EEP bei Thura und Rani lieber nicht auf das Mutter-Tochter-Gespann bestanden hätte. Hinterher ist man immer schlauer. Aber wie ich von Jonas weiss, hatte Rani in Hamburg als engere Freundin nur Shandra und wie lange die das noch machen wird, ist fraglich. Vielleicht hätte man sie mit Salvana vergesellschaften können, denn die soll laut Jonas auch allein in der Gruppe sein. Aber mit Rani hatte sie es nie so. Mal sehen, wie sich das alles entwickeln wird. Vielleicht wird mit Thura und Saida und Thuras Nachwuchs im nächsten Jahr alles gutgehen. Vielleicht aber auch nicht. Dann ist die nächste Katastrophe da.
Nein, ich sehe nicht alles schwarz, ich bin nur realistisch. Thura hätte gar nicht nach Leipzig gehen dürfen, wenn die Vermutung nahelag, dass sie ein weiteres Jungtier bekommt. Aber der Umzug nach Leipzig war schon lange beschlossene Sache und hätte auch schon im Jahr zuvor stattfinden sollen. Aber es ist so, wie es nun einmal ist. Irgendjemand wird immer die Suppe auslöffeln müssen.

Hat irgendjemand am Dienstag die neue Vorabend-Serie „Rentnercops“ in der ARD gesehen? Das ist eine der besten Serien, die ich seit langem in der ARD gesehen habe.
Die Handlung ist glaubhaft, nicht überdreht, die Witze richtig gesetzt und nicht übertrieben. Vor allem ist es mit Tilo Prückner und Wolfgang Winkler exzellent besetzt. Man nimmt den beiden ihre Rollen als pensionierte Kommissare sofort ab.
Nach dieser schrecklich überdrehten Serie „Unter Gaunern“, die hoffentlich eingestellt werden wird, wird endlich wieder eine Serie gezeigt, auf die man sich freut und nicht genervt nach fünf Minuten wegschaltet.
Aber man sieht, dass diese Folgen von Autoren geschrieben wurden, die bereits Erfahrung darin haben, wie man eine gute Serie schreibt. Denn die Drehbuchautoren zeigen sich auch für „Mord mit Aussicht“ verantwortlich. Gut, die letzte Staffel war ein wenig zu klaumaukhaft, aber immer noch besser als der Blödsinn, der sonst in der ARD gezeigt wird.
Auch die Einschaltquoten der ersten Folge lassen hoffen. 1,96 Millionen Zuschauer haben sich den Einstand angesehen. In der für die ARD so wichtigen werberelevanten Gruppe der 14 bis 49jährigen sahen allerdings weniger als erhofft zu. Vielleicht geht man bei der ARD endlich mal den Weg von RTL und setzt das Alter auf 59 herauf. Dann stimmt die Quote auch wieder.
Aber es ist doch auch so, dass die ARD bedenken muss, dass die jüngeren Zuschauer um die Zeit noch gar nicht zu Hause sind, weil sie noch arbeiten, von der Arbeit kommen oder privaten Hobbys nachgehen. Natürlich gibt es auch Zahlen für die Mediathekabrufe, aber die werden uns nicht bekannt gegeben.
Dennoch stimmt es hoffnungsfroh, dass diese Serie so gut anzukommen scheint. Kann man nur hoffen, dass die Serie es auch die nächsten sieben Folgen auch schafft, die Zuschauer vor den Fernseher zu locken.
Die Handlung ist wirklich gut. Das kann man bei „Hubert & Staller“ leider nicht mehr sagen. Da geht einem Girwidz inzwischen dermassen auf die Nerven, dass man gar nicht mehr gucken will. Inzwischen muss man sich schon fragen, wie der eigentlich Polizist werden konnte, so blöd wie der ist. So verpeilt sind nicht einmal Hubert und Staller, die fallen höchstens mit der Tür ins Haus, weil sie es nicht so mit dem Überbringen einer Todesnachricht haben. Dennoch hat die Serie in der momentan laufenden vierten Staffel sehr nachgelassen.
Das sieht man auch an den Zuschauerzahlen, die sind nicht mehr so hoch, wie sie einstmals waren. Die dümpeln unter der Zwei-Millionen-Marke. Aber irgendwann ist jede Serie vorbei. Und bevor es noch schlimmer wird, sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken, ob man nicht einfach aufhört. Spätestens dann, wenn die blauen Uniformen eingeführt werden, die nun Bayern als letztes Bundesland einführen werden.
Aber erst einmal freue ich mich sehr über die neue ARD-Serie „Die Rentnercops“, die hoffentlich noch lange laufen wird.

Dass Toyota mit Elefantendame Mala ein neues Werbegesicht hätte, war eine zu schöne Nachricht, die ich am Mittwoch verkündet habe. Leider war alles nur ein Aprilscherz. Mala hat zwar wirklich mal Kastenwagen getestet, aber noch ist kein Autohersteller an sie herangetreten, um sie als Werbegesicht zu verpflichten.
Ausserdem hat Elefantendame Mala ab sofort nur noch wenig Zeit, denn bei ihr ist wieder geöffnet. Folglich kann sie wieder bewundert werden. Noch wird sie nicht baden gehen und die Besucher nass machen, aber gefüttert wird sie dennoch werden. Darauf freut sie sich schon sehr, denn ein Schleckermaul war sie immer schon.
Natürlich hofft sie, dass nicht alle zu den ollen Pandas, diesen Bambusfressern, stürmen werden, denn sie sei viel netter und vor allem intelligenter.
Obwohl die Elefantendame so viel zu tun hat, fand sie dennoch die Zeit, das Spiel des FC St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf zu tippen. Mala ist wieder höchst euphorisch und sagt einen Sieg gegen Düsseldorf voraus. Hingegen ist die Pusteblume ganz anderer Meinung und sagt, dass St. Pauli Unentschieden spielen würde.
Am Montagabend wird man sehen, ob eines der beiden Rüsselorakel recht behalten hat.

 

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Geld-Sanierung durch Unrecht?


Horst Seehofer kann zufrieden sein, denn sein Lieblingskind, die PKW-Maut, wurde vom deutschen Bundestag beschlossen. Eher von der grossen Koalition, die unter anderem aus der CSU besteht, die das auch vorangetrieben hatte. Wie ich schon sagte, Seehofers Lieblingskind.
Ab dem nächsten Jahr soll die PKW-Maut also kommen. Aber nicht für in Deutschland zugelassene Autos, sondern für alle nicht in Deutschland zugelassenen Autos. Denn wir sollen angeblich keine PKW-Maut zahlen, dass würde bei uns mit der KFZ-Steuer vergolten. Was sich erst einmal ganz toll anhört, ist es bei näherer Betrachtung weniger. Denn die Höhe der KFZ-Steuer soll neu berechnet werden. Einige PKW-Halter werden dann weniger zahlen, aber sehr wahrscheinlich wird der Mehrheit natürlich tiefer in die Tasche gegriffen. So ist es meistens. Aber drastische Erhöhungen wird es nicht geben. Ausserdem muss man es so oder so zahlen. Wenn die Maut nicht kommt, wird die KFZ-Steuer dennoch gezahlt werden müssen. Das eine, was man will, das andere, was man muss.
Zweifel bestehen aber noch, ob die PKW-Maut dem EU-Recht entspricht. Denn praktisch werden durch die Maut nur Ausländer belastet, die mit ihren eigenen Wagen, die nicht in Deutschland zugelassen sind, über Deutschlands Autobahnen brausen. Wir selbst zahlen nichts extra. Und das ist das Problem. Denn durch diese „einseitige“ PKW-Maut werden Ausländer benachteiligt. Und das widerspricht EU-Recht, wo es heisst, dass niemand in einem Land benachteiligt werden dürfe, auch wenn er nicht dessen Staatsangehörigkeit besitzt.
Alexander Dobrindt hingegen ist davon überzeugt, dass die PKW-Maut dem Europarecht entsprechen würde. Denn während die ausländischen Fahrer Vignetten kaufen können, die für wenige Tage gelten, müssten wir Deutschen Jahresvignetten kaufen. Also KFZ-Steuer gleich Jahresgebühr.
Müssen wir dann auch so doofe Bildchen ins Fenster kleben, wie das in Österreich und weiteren europäischen Ländern der Fall ist? Hoffentlich kriegt man die wieder ab.
Es war doch mal die Debatte angefacht worden, dass die Nummernschilder überprüft werden sollen. Wie sieht das nun aus?
Man darf gespannt sein, ob die EU die beschlossene PKW-Maut billigt. Einige EU-Länder hatten bereits im Vorfeld angekündigt, zu klagen, falls eine Maut kommen sollte.
Indirekt finde ich es gerecht, dass Deutschland eine Maut für die Autobahnen verlangt. Wir müssen doch auch beispielsweise in Österreich oder Italien Gebühren für die Nutzung der Autobahnen zahlen. Aber wenn die auf einmal bei uns zahlen sollen, da ist das Geschrei natürlich gross.

Das Leipziger Elefantenmädchen hat die Operation relativ gut überstanden. Damit sie nun ihre Beine nicht zu stark belastet, hängt sie nun in einem Tragegurt, der ihre Hinterbeine entlastet.
Durch eine Magensonde bekommt sie alle paar Stunden Milch zugeführt. Ob es sich um Muttermilch oder Ersatzmilch handelt, weiss ich nicht. Theoretisch ist Muttermilch natürlich die beste Lösung und solange Hoa sich das „abmelken“ gefallen lässt, soll man das machen.
Aber ich frage mich immer noch, wie sich das Kuhkalb diesen Oberschenkelbruch zugezogen hat. Es soll wohl passiert sein, als die Tanten versucht hätten, sie aufzurichten. Wie rabiat sind Don Chung und Trinh denn vorgegangen? Und dann sagt man immer noch, dass Hoa vor zwei Jahren mit voller Absicht ihr erstes Jungtier getötet hätte. Dagegen halte ich immer noch und sage, dass sie einfach zu fest zugetreten hat. Aber nicht mehr zu ändern.
Nun geht das hoffen weiter, ob noch alles gut gehen wird.
Hoa kann Sichtkontakt zu ihrer Tochter aufnehmen. Besser als nichts. Natürlich ist Rüsselkontakt besser, nur kann da immer die Gefahr bestehen, dass Hoa ganz verwirrt ist von den Seilen und den Verbänden und diese abreisst. Vielleicht würde sie auch ihre Tochter anstupsen, eventuell ein wenig zu fest. Da kann alles mögliche passieren. Bei einem Rüsselkontakt müsste man eine Absperrung so gestalten, dass Hoa gerade einmal mit der Rüsselspitze zu ihrer Tochter gelangen kann. Aber nur bis zu deren Kopf oder aber dem Rüssel? Die Frage aller Fragen, denn da kann auch allerhand passieren. Dann lieber nur Sichtkontakt.

Gestern wurde das EM-Qualifikationsspiel Russland gegen Montenegro in der 67. Minute abgebrochen, nachdem ein Elfmeter vergeben und die Betreuer beider Mannschaften aufeinander losgingen. Bereits nach nicht einmal einer halben Minute wurde das Spiel bereits für längere Zeit unterbrochen, nachdem Igor Akinfejew, der russische Torwart, ein brennender Feuerwerkskörper – genauer eine Leuchtrakete – am Kopf traf. Mit Brandverletzungen kam Akinfejew ins Krankenhaus. Inzwischen hat er Entwarnung gegeben, es gehe ihm schon wieder besser.
Nach diesem Vorfall, das Spiel hätte eigentlich abgebrochen werden müssen, ging die Partie schliesslich 33 Minuten später weiter. Die Stimmung unter den Fans war aufgeheizt, weitere Gegenstände wurden geworfen und die Spieler trugen auch nicht gerade zur Entspannung der ganzen Situation bei. Der Spielstand betrug 0:0. Dann wurde auf Elfmeter für die entschieden, doch Schirokow verschoss. Daraufhin gab es überhaupt kein Halten mehr. Die Situation eskalierte und der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied diesmal das Spiel abzubrechen.
Russlands Nationaltrainer Fabio Capello hat gesagt, dass Aytekin das Spiel bereits nach dem ersten Vorfall abbrechen wollte, als Akinfejew von der Leuchtrakete getroffen worden war. Dagegen hätte der Uefa-Delegierte auf eine Fortführung bestanden. Genützt hat es schliesslich nichts und das Spiel wurde doch abgebrochen, wenn auch erst in der 67. Minute.
Nun drohen Montenegro drastische Strafen. Klar sein dürfte, dass das Spiel 3:0 für Russland gewertet wird. Das ist bei einem Spielabbruch eigentlich immer so. Allerdings müsste man hierbei auch noch beachten, wie sehr die russischen Spieler und Fans provoziert haben und letztendlich eine Mitschuld an dem Abbruch tragen. Dennoch wird an der 3:0-Wertung sicherlich nicht gerüttelt werden. Man wird nur darüber entscheiden, ob Montenegro iseine nächsten Heimspiele in einem anderen Land austragen oder unter Ausschluss der Offentlichkeit, also ein Geisterspiel, austragen muss.
Anhand dieses Spiel kann man wieder einmal sehen, dass die Spieler eigentlich Vorbilder für die Fans sein müssten. Aber auch diese bekriegten sich, heizten die Stimmung dadurch nur noch mehr an. Wie sollen denn die Fans dann reagieren?
Morgen wird die deutsche Nationalmannschaft ihr nächstes Spiel in der Em-Qualifikation bestreiten. Gegen Australien hatte es nur ein müdes Unentschieden gegeben, wobei man bedenken muss, dass das ein B- oder C-Team auf dem Rasen stand.
Gegen Georgien soll nun alles besser werden. Das ist auch nötig, denn drei Punkte sind dringend erforderlich, wenn man sich für die EM in Frankreich qualifizieren will.
Elefantendame Mala, die schon sehnsüchtig dem nächsten Samstag entgegenfiebert, hat sich für einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft entschieden. Georgien sei zwar eine Mannschaft, die man nicht unterschätzen dürfe, aber wenn Deutschland mal wieder mehr Glück als Verstand habe, werden sie das schon schaffen.
Die Pusteblume hat sich ähnlich wie Mala entschieden. Auch sie geht davon aus, dass die deutsche Nationalmannschaft gewinnen wird. Jonas bleibt natürlich skeptisch, schliesslich kennt er ihre schlechte Quote. Aber seitdem er eine neue Methode ausprobiert, ist es schon sehr viel besser geworden, wie er findet.
Und warum fiebert Mala nun dem Samstag in einer Woche entgegen? Ja, da wird ihr Wohnort wieder geöffnet. Zwar hätte sich Mala gefreut, schon am Karfreitag bewundert zu werden, aber da muss sie sich noch ein wenig gedulden. Sie möchte halt bewundert werden. Und natürlich freut sie sich auch auf Mittwoch, denn da ist bekanntlich der erste April und auf dieser Seite erscheint immer ein Artikel mit Aprilscherzen und wahren Gegebenheiten, wo die alte Kuh auch immer vorkommt. Was es dieses Mal ist? Na, das verrate ich jetzt doch nicht.

 

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Russland spielt wieder Theater


Kaum zu glauben, aber Griechenland jammert, dass sie kein Geld hätten. Haben sie nicht gerade erst weitere Finanzhilfen zugesprochen bekommen? Und dennoch scheint es so arg in Griechenland zuzugehen, dass kein einziger Euro mehr vorhanden sein soll. Ministerpräsident Tsipras habe schon mit Jean-Claude Juncker telefoniert und ihm gesagt, dass Griechenland sofort Geld brauche.
Ich frage mich wirklich, was Griechenland mit dem ganzen Geld macht, das sie kriegen. Geht es auf Konten an die sie nicht herankommen? Heben die Griechen das ganze Geld ab und nutzen die Scheine dann, um ein Feuerchen zum wärmen zu entfachen? Versickert es in irgendwelchen Kanälen aus Korruption und Bestechung? Praktisch also alles wie immer, obwohl Tsipras dagegen nun vorgehen wollte. Aber erst einmal muss wieder Geld her, sonst ist Griechenland zahlungsunfähig – bankrott! Aber wieso sieht Griechenland nicht einfach den Tatsachen ins Auge und erklärt den Staatsbankrott? Stattdessen pumpt die EU immer mehr Geld in diesen Fass ohne Boden, wo die Finanzhilfen nur so hindurchströmen und im Nirgendwo versickern.
Das klamme Griechenland, dass nichts gegen Steuerhinterziehung, Korruption und Bestechung ausrichten kann, entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte. Nichts ändert sich, nichts wird besser. Stattdessen verschlingen die Rettungspakete für Griechenland nur Milliarden Euro, die man anderweitig sicherlich besser verwenden könnte. Griechenland bleibt nichts anderes als der bankrott, aber bis sie das begreifen, wird die EU und noch einige Milliarden verpulvern.

Letzte Woche für der Kremlkritiker Boris Nemzow auf einer Brücke, die über die Moskwa führt, mit vier Schüssen in den Rücken getötet. Die Attentäter konnten unerkannt entkommen. Stunden nach dem Mord wurden erste Stimme laut, dass Putin den Auftrag für den Mord gegeben habe. Der war deshalb sofort bemüht darum, dass er jeden Verdacht von sich wies und die nächsten Schritte in die Wege leitete, um die Attentäter zu ermitteln.
In der NDR-Satiresendung „extra 3“ deutete alles nur auf einen Täter hin: Russlands Präsidenten. Sehr schön gemacht und klar erkennbar als Satire. Und das Schöne daran ist, dass Putin gar nichts dagegen machen kann. Nicht einmal den Saft kann er dem NDR abdrehen, wie er es machen würde, wenn so was in Russland gezeigt würde.
In den ersten Tagen der aufgenommenen Ermittlungen tat sich nichts, nun wurde ein „Erfolg“ vermeldet: Zwei Verdächtige wurden verhaftet. Sie sollen aus dem Kaukasus stammen. Man wäre auf ihre Spur gekommen, weil sie anscheinend nicht so viel Wert darauf gelegt hätten, dass sie nichts im Fluchtauto hinterlassen, was auf sie deuten könnte. Ausserdem hätte man zum Teil sehr scharfe Fotos von Sicherheitskameras, die sich in der Nähe des Tatorts befinden, nehmen können. Ich weiss nicht, was für Superkameras das sein sollen, denn keine einzige Sicherheitskamera zeigt gestochen scharfe Bilder an. Man kann jemanden erkennen, aber klar ist dieses Bild nie. Vor allem ist der Mord mitten in der Nacht geschehen und da wir weder Sommer haben noch sich Moskau irgendwo in der Nähe des Polarkreises befindet, wo es im Sommer nicht dunkel wird, dürfte man auch hier gar kein scharfes Bild erhalten. Da widerspricht sich wieder einiges, aber Hauptsache, Russland kann jemanden – hier zwei – vorweisen, der für den Mord an Nemzow verantwortlich ist.
Irgendwie war es nicht anders zu erwarten, dass es so ausgehen wird. Nun müssen nur noch die Gründe bekannt werden und der Fall ist abgeschlossen – für Putin. Wie die Wahrheit wirklich aussieht, werden wir sowieso nie erfahren.

Die erfolgreichste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe läuft seit Mittwoch wieder. Eigentlich hätte sie schon vergangene Woche beginnen sollen, stattdessen lief dort aber nur eine Wiederholung von „München 7“. Meine Vermutung: Wegen des zeitgleich laufenden Nockherbergs wollte man nicht, dass sich einige Zuschauer nicht direkt entscheiden können, was sie sich denn nun ansehen. Ich hätte mich ganz klar für den Nockherberg entschieden und mir dann irgendwann später „Hubert und Staller“ angesehen. Aber so hat man sich eben dafür entschieden, die Serie um eine Woche zu verschieben.
Ob es nun acht oder doch 16 Folgen gibt, daraus werde ich nicht so recht schlau. Erst ist immer von acht Folgen die Rede, dann heisst es wieder 16 Folgen werden es sein. Auf alle Fälle werden danach erst einmal Staffel zwei und drei wiederholt. Staffel fünf wird gerade gedreht, auch wenn vor wenigen Tagen der Drehort des Polizeireviers gebrannt hat.

Und noch was zum Fernsehen. Heute Nacht, so um 1.40 Uhr läuft auf dem ZDF der Film „Serenity“, der auf der Serie „Firefly“ basiert. Wer den Film noch nicht gesehen haben sollte und noch wach ist, sollte sich den Film ansehen.

Verbotene Liebe dürfte wohl den endgültigen Weg ins Nirvana angetreten haben. Letzte Woche waren es magere 1,2 Millionen, dieses Mal knapp 1,1 Millionen Zuschauer. Gut, die Leute, die sich die Folge in der Mediathek angesehen haben, sind da noch nicht mitgezählt, aber man sieht doch, dass der Freitag ein toter Tag für die ARD ist. Noch schlimmer als die Tage zuvor. Und da man das Donnerwetter der Fans von „Verbotene Liebe“ fürchtete, wenn man die Soap einstellen würde, machte man einfach aus der Daily eine Weekly. Bleiben die Quoten weiterhin in diesem Tief, kann man einfach sagen, dass es sich nicht mehr lohnt, die Serie weiterzuführen und man sich daher gezwungen sehe, „Verbotene Liebe“ entdgültig einzustellen. Jawohl, genau so macht man das. Ist es in zwei Wochen noch nicht besser, dürfte die Serie eingestellt werden.

Elefantendame Mala ist gut gelaunt. Das liegt nicht nur am Wetter, weil der Frühling endlich da ist, sondern auch daran, dass St. Pauli heute gegen Braunschweig gewonnen hat. Damit besteht noch eine winzige Chance, dass St. Pauli in der Zweiten Liga verbleiben kann.
Mala hatte natürlich auch auf einen Sieg spekuliert. Braunschweig hatte unter der Woche noch im DFB-Pokal gegen Bayern München spielen müssen, so was schlaucht, sagte sich die alte Kuh und tippte auf einen Sieg.
St. Pauli weiss wieder, wie man erfolgreich den Ball ins Tor schiesst.
Nur Jonas ist mit seinen Fussballorakel unzufrieden. Denn die Pusteblume hatte auf ein Unentschieden getippt. Sehr entschlossen sei sie dabei gewesen. Nur leider hat sie mal wieder daneben gelegen. Wobei Jonas nun endlich darauf gekommen ist, dass er die Pusteblume nur befragen kann, wenn niemand anderes in der Nähe ist.
Aber vielleicht entwickelt sie dann den richtigen Riecher und tippt jedes Spiel richtig. Mal abwarten.
Mala jedenfalls gönnt sich nun eine Extra-Möhre, die sie old Rani abgenommen hat. Immer mal wieder muss sie ihrer Genossin zeigen, wer von den beiden das Sagen hat.

 

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