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Archiv der Kategorie: Lieder

Ist schon wieder Weihnachten?


Schon wieder Weihnachten?, werden sich einige fragen. Hatten wir das nicht erst? Nein, es ist bereits wieder ein Jahr rum. Nur wegen der ganzen Weihnachtsartikel in Kaufhäusern und sonstigen Läden ist bereits seit September gefühlte Weihnachten. Nur der Heilige Abend ist tatsächlich erst heute.
Möglich, dass es einem in diesem Jahr so plötzlich vorkommt, denn sieht es draussen nach Weihnachten aus? Liegt Schnee, muss man seine dicke Winterkleidung tragen? Nein, man kommt sich vor, als wäre Herbst. Deshalb ist manchen unweihnachtlich zumute. Zu denen zähle ich mich auch. Ich erwarte gar nicht Schnee und Eis, aber vielleicht niedrigere Temperaturen, als wir es jetzt haben.
Ich kann mich nicht wirklich an ein Weihnachten erinnern, wo es so warm gewesen ist. Ich hatte immer eine dicke Mütze und Handschuhe an. Doch dieses Mal kann man einfach so an der frischen Luft herumlaufen, ohne dass man sich verkühlt und eine Erkältung einfängt.
Wegen des Wetters fällt Weihnachten allerdings nicht aus. Denn was am 24. Dezember stattfindet, wird auch dann sein, selbst wenn der Hochsommer ausbrechen sollte. Und so kommen wir uns bald wie jene Menschen vor, die auf der Südhalbkugel leben. Wir schwitzen allerdings nicht in der Hitze. Kann allerdings in den nächsten Jahren auch noch kommen, wenn man an die globale Erwärmung denkt. Wobei ich immer gedacht habe, dass die Schlechtwetterpeiroden zunehmen würden. In Nordengland ist das mal wieder so weit. Dort kommt es beinahe in jedem Jahr um diese Zeit zu Überschwemmungen.
Trotz des herbstlichen Wetters werden Vorbereitungen für Weihnachten getroffen. Durch die zwei Weihnachtsfeiertage, die auf einen Freitag und Samstag fallen, sind auch am Sonntag die Geschäfte nicht geöffnet. Für insgesamt vier Tage muss man also vorsorgen, dazu noch einplanen, dass Freunde oder Verwandte unangemeldet eintreffen könnten. Und so kauft man und kauft und kauft, als wären Kühlschrank und Speisekammer total leer. Wer jetzt oder in den drei letzten Tagen in einen Laden gegangen ist, weil er nur schnell mal was kaufen wollte, der stand mehr als zehn Minuten an den Kassen, weil die Leute vor ihm den Einkaufswagen bis zum Rand gefüllt hatten. – Mit Dingen, die die Welt nicht braucht. So denkt man selbst. Was braucht man fünf Kisten mit Whisky oder anderem Alkohol? Kann man Weihnachten nur alkoholisiert überstehen, weil die Schwiegermutter wieder total nervt oder Tante Elfriede immer am rummäkeln ist, dass früher alles besser war und vor allem besser geschmeckt hat?
Ich werde es nie verstehen. Wobei ich meine halbe Verwandtschaft auch nicht verköstigen muss. Das würde ich wahrscheinlich auch nicht ohne entsprechende Beruhigsmittel durchstehen.
Es ist schon wieder Weihnachten. Der Christbaum ist aufgestellt, wurde geschmückt, die letzten Geschenke sind gekauft und verpackt. Nun kann es losgehen.

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs FROHE WEIHNACHTEN!

 

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Es weihnachtet wieder sehr – im September!


Nachdem vergangene Woche Russland wieder einmal für negative Schlagzeilen sorgte – wir erinnern uns -, versucht das Land sich nun wieder positiv darzustellen, indem es den Kampf gegen den IS unterstützt. Aber nicht mit Luftangriffen auf IS-Stützpunkte, nein, Russland verfolgt wieder einen anderen Weg.
Russland und damit Präsident Putin, will in Syrien vermitteln, um damit die IS zu bekämpfen. Eigentlich wollen sie nur Assad in Amt und Würden belassen, einer ihrer besten Verbündeten, obwohl dieser auch mitverantwortlich für das Erstarken des IS ist.
Aber Assad sei nun bereit zur Teilung seiner Macht mit denen, die keine bösen Absichten verfolgen. Was er damit nur meint? Diejenigen, die ihn nicht aus dem Amt jagen wollen? Gibt es da überhaupt noch eine Opposition, die sich mit ihm arrangieren will? Dazu soll es auch vorgezogene Parlamentswahlen geben. Wer da am Ende wohl wieder die meisten Stimmen bekommen wird? Was, keine Ahnung? Na, es kann doch nur Assad mit seiner Partei sein. Wer auch sonst. In Russland siegt schliesslich auch immer Putin, auch wenn ihn kaum jemand wählt.
Vielleicht versucht Russland eine Lösung im Kampf gegen den IS zu finden. Nur ist das mit einer Verbrüderung mit Syriens Präsidenten Assad nicht möglich,
Im Übrigen frage ich mich immer noch, warum der IS munter in Palmyra zerstören kann, was er will und niemand tut etwas dagegen. Was nützen Luftangriffe, wenn es nicht die Nester derer trifft, die für einen Islam sind, der von ihnen selbst gemacht ist und in vielen Punkten nicht mit dem Koran vereinbar ist?

Als ich am Dienstag in einen Laden ging, sah ich dort die ersten Weihnachtsartikel ausliegen. Es war nicht viel, nur ein paar Lichter und einige Girlanden, aber es hat mir gereicht, um mich zu fragen, warum es bereits im September geben muss. Weihnachten kommt früh genug, aber mehr als ein Vierteljahr vorher muss wirklich nicht sein.
Als ich dann bei Aldi war, was musste ich dort erblicken? Richtig, Weihnachtsfresssachen ohne Ende. Wir haben Anfang September und nicht Ende Oktober. Wahrscheinlich hat es die Sachen schon am 31. August gegeben. Aber wer will sich bereits im Frühherbst mit Spekulatius, Marzipankartoffeln und Stollen vollstopfen?
So Ende November, wenn der erste Advent kommt, kann ich mir vorstellen, weihnachtliche Nashereien zu kaufen, aber doch nicht jetzt. Wobei, wenn ich sie jetzt kaufe und verzehre sind sie wahrscheinlich frischer als wenn ich sie erst im November oder Dezember kaufe. Wie sage ich immer, jetzt schmeckt es am besten, denn im Dezember schmeckt es nur noch alt.
Aber woher kommt eigentlich die Annahme der Läden, dass wir bereits jetzt Spekulatius – gut, den könnte es auch das ganze Jahr geben -, Printen, Zimtsterne, Vanillekipferl oder Marzipankartoffeln essen wollen? Einige gibt es bestimmt, sonst würde es nicht angeboten werden. Ich kaufe doch auch nicht im Frühling Elisenlebkuchen, obwohl es mir möglich wäre. Aber ich bin froh, wenn ich das nicht essen muss. Gut, wieder was anderes. Ich mag die meisten Weihnachtssüssigkeiten nicht, aber das trifft ja nicht auf die halbe Menschheit in Deutschland zu.
Warum wird es nicht so gemacht, dass es die Sachen das ganze Jahr zu kaufen gibt, nur zu Ostern eben nicht.
Übrigens, es gibt immer noch das Gerücht, die Weihnachtsmänner, die nicht verkauft werden, würden eingeschmolzen und zu Osterhasen. Abgngeblich sei das Gerücht nicht wahr, nur werden dann Stimmen laut, die bei solchen Hohlkörperherstellern gearbeitet haben, wo tatsächlich Menschen beschäftigt sein sollen, die die Schokoladenhohlkörper aus dem Stanniolpapier auspacken und die Schokolade wieder eingeschmolzen wird, um neue Figuren daraus zu machen.
Ob es nun stimmt oder nicht, ist mir völlig egal, denn ich habe diese Hohlkörper nie gemocht, weil ich die Schokolade einfach widerlich vom Geschmack her finde. Damit könnte ich meinen Magen leeren.
Soll man nun bereits im September daran erinnert werden, dass am 24. Dezember wieder Heiligabend ist? Irgendwie weiss man doch, dass Weihnachten im Dezember ist und zwar immer an denselben Tagen, denn im Gegensatz zum Osterfest wird das nicht bestimmt.
Dennoch kommt Weihnachten immer so plötzlich.

Weihnachten ist für Elefantendame Mala noch ganz weit weg. Erst einmal kommt ihr Geburtstag, dann sieht sie weiter.
Übrigen ist Elefantendame Mala schon in Deutschland, Belgien, Frankreich und den umliegenden Ländern bekannt und berühmt. Nun hat sie es auch über den grossen Teich nach Amerika, genauer die USA, geschafft.
Einzig hadert sie damit, dass sie als 55jährige Elefantin bezeichnet wird, denn sie wird in diesem Jahr doch erst 53 Jahre jung! Das jung und nicht alt ist wichtig, denn sie fühlt sich wie ein richtiger Jungspund, auch in ihrem hohen Alter.
Und nachdem nun Mala auch dem amerikanischen Publikum bekannt wird, hat sie sich vorgenommen, auch noch die restliche Welt mit ihrer Liebenswürdigkeit zu erobern.
Südamerika und Australien, auch Asien und Afrika zieht sie in Betracht. Nur ein Land will sie unbedingt auslassen: Russland. Warum? Na ja, die alte Kuh hat Angst, dass Wladimir Putin sie nach Moskau beordern könnte, um sich immer mal wieder mit ihr ablichten zu lassen, weil so ihre Sympathie auch auf ihn abstrahlen könnte.
Aber weder nach Russland noch in die russische Hauptstadt will Mala. Im Winter sei es ihr da zu kalt und im Sommer viel zu warm. Ausserdem verstehe sie die Sprache nicht, auch wenn Putin mit ihr Deutsch reden könnte. Ausserdem hat sie wirklich keine Lust dazu, in ihrem Alter noch eine neue Sprache zu lernen. Sie war schon froh, dass sie vor drei Jahren nicht im Tausch gegen ein paar Walrösser nach Russland musste.
Nein, Russland lässt sie auf ihrem Weg zur grossen Berühmtheit lieber aus. Sicher ist sicher.
Sie lässt das jetzt alles auf sich zukommen und lässt den Erfolg für sich arbeiten.
Erfolgreich war sie auch in den beiden letzten Spielen, die sie getippt hat. Einmal war es das Spiel des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt, wo sie St. Pauli eine Niederlage zuschrieb. Damit lag sie genauso richtig wie beim EM-Qualifikationsspiel, wo Deutschland gestern gegen Polen die Niederlage im ersten Spiel wieder wettmachte und sich drei wichtige Punkte holte. Sie zogen in der Tabelle an Polen vorbei, die sowieso nur einen Punkt Vorsprung hatten. Schottland verlor überraschend gegen Georgien und kann dem deutschen Team nicht mehr sehr gefährlich werden auf dem Weg Richtung Europameisterschaft in Frankreich.
Dennoch sollte sich die deutsche Nationalmannschaft nicht auf ihren gerade gewonnenen Lorbeeren ausruhen, denn eine Glanzleistung ist das 3:1 nicht gewesen. Es hapert noch auf einzelnen Positionen, besonders die Abwehr ist noch nicht so ganz eingespielt. Bis zum nächsten Sommer wird sich das hoffentlich ändern, ansonsten wird die deutsche Nationalmannschaft wieder ein Debakel erleben wie anno 2000 oder 2004. Wobei, damals gab es nicht diese ganzen schönen Computerstatisken und Auswertungen und ich weiss nicht was. Jedenfalls ist Deutschland mit diesen kleinen Helferlein unter anderem im letzten Jahr Weltmeister geworden.
Viel interessanter ist auch, wie die Niederlande abschneiden werden. Wie es momentan aussieht, werden diese höchstwahrscheinlich nicht mit zur EM nach Frankreich fahren. Katastrophal verloren sie gegen Island im eigenen Land. Die Elftal erlebt ein Debakel nach dem anderen. Noch haben sie Hoffnung, einen Relegationsplatz zu erreichen. Nur das liegt ausgerechnet in dem Zeitraum, wo Deutschland eigentlich in einem Freundschaftsspiel gegen die Niederlande spielen wollte. Sucht man sich eben einen anderen Gegner.
Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea waren die Niederlande auch nicht dabei gewesen. Damals gab es doch dieses Lied „Ohne Holland, da fahr’n wir zur WM!“ Vielleicht wird es nächstes Jahr heissen: „Ohne Holland, da fahr’n wir zur EM!“
Zurück zu Elefantendame Mala, die sich natürlich nicht in ihrem Erfolg sonnt, auch wenn sie es könnte. Stattdessen hat sie gleich das nächste Spiel der deutschen Nationalmannschaft getippt, die am Montag gegen Schottland spielen. Für was hat sich die alte Kuh entschieden? Natürlich für einen Sieg, auch wenn Schottland ordentlich Druck machen wird, denn die haben mit ihrer Niederlage gegen Georgien an Boden verloren.
Die Pusteblume tendiert ebenfalls zu einem Sieg. Sie ist momentan wirklich gut mit ihren Vorhersagen, denn die letzten zwei Partien hat sie richtig getippt. Sie macht sich, aber warten wir ab, was Montag herauskommen wird und nächste Woche, wenn wieder der FC St. Pauli spielt.

 

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Wenn TV-Serien auserzählt sind


Nordkorea schäumt vor Wut und schmeisst mit Schimpfwörtern um sich. Denn Sony hat die Nordkorea-Satire „Das Interview“ freigegeben. In mehr als 300 Kinos in den USA läuft der Film. Und das sehr erfolgreich, denn die Menschen wollen ein Zeichen setzen und gehen aus Trotz in den Film. Damit wollen sie zeigen, dass sie sich nicht einschüchtern lassen.
Denn wie wir uns erinnern, wurde Sony Pictures vor einiger Zeit gehackt. Drehbuchentwürfe und peinliche Emails tauchten auf. Das FBI wurde eingeschaltet und ermittelt gegenwärtig immer noch. Als Verdächtiger wird immer noch Nordkorea angesehen. Bei denen fiel vor einigen Tagen für neun Stunden das komplette Internet aus. Das Land war praktisch doppelt von der Aussenwelt abgeschnitten. Natürlich wurde gleich die USA als Bösewicht angesehen, aber die wiesen gleich jegliche Schuld von sich. Im Übrigen kann der Ausfall des Internets auch Zufall gewesen sein. Man wundert sich sowieso, das die eine Internetverbindung haben.
Praktisch stellte man sich Nordkorea immer nur führend bei Militäraktionen samt Material vor, aber Technik? Uralte Computer aus der Zeit Anfang der 90er, die von USB keine Ahnung haben, geschweige denn eine Internetverbindung. Aber da haben wir uns getäuscht. In gewissen Hierachien gibt es Internet und moderne Computer. Aber da gibt es auch eine ganz normale Essensversorgung wie im Westen. Ansonsten wäre Kim Jong Un sicherlich nicht so „wohlgenährt“.
Sony Pictures wurde gehackt, um eine letzte Warnung abzulassen, dass die Satire „Das Interview“ nicht zu erscheinen habe.
Und nun wurde der Film einfach veröffentlicht, obwohl Nordkorea sich sogar bei der UN wegen des Films beschwert hatte. Man solle keinen Film, mit dem Versuch ein lebendes Staatsoberhaupt zu töten, drehen und auch noch zeigen. Allerdings steht Nordkorea ganz allein mit seiner Meinung – wie so oft.
Im Grunde genommen ist es recht seltsam, dass Nordkorea sich so echauffiert, denn ausser denjenigen, die das grosse Sagen haben, erhält ohnehin niemand der einfachen Bevölkerung Kenntnis. Aber dafür lassen sie sich gut manipulieren, ihnen einzureden, dass das Ansehen ihres „grossen Führers“ beschädigt wurde.
Und nun hat Nordkorea zum ganz grossen Schlag ausgeholt und bezeichnet US-Präsident Barack Obama als „Affe im Urwald“. Das ist Rassismus auf ganz unterster Schiene. Nur wieso wundert man sich nicht, nichts anderes von Nordkorea erwartet zu haben?
Irgendwie traut man dem Land einfach nichts zu. Ob das an ihrem Anführer liegt, der tatsächlich wie eine „schlechte Witzfigur“ wirkt? Obwohl man Kim Jong Un natürlich nicht unterschätzen sollte. In seinem nahen Verwandtenkreis hat er schon ganz schön aufgeräumt. Und nun sind eben die USA dran – das alte Feindbild.
Man darf gespannt sein, was als nächstes kommen wird. Nordkorea legt das Internet in den USA lahm? Wir werden es sehen. Nordkorea hat unter anderem auch noch mit „tödlichen Schlägen“ gedroht. Wird da jetzt die Atombombe gemeint? Aber doch höchstinteressant, wie man ein Land durch einen einzigen Film so in Aufruhr versetzen kann.
Wenn ich es genau überlege, komme ich zu dem Schluss, dass Nordkorea so ein Theater macht, weil die Autorität von Kim Jong-Un nicht gewahrt wird. Die Untertanen könnten erfahren, dass man sich in anderen Ländern über den „grossen Führer“ lustig macht. Folglich könnte er von der eigenen Bevölkerung nicht mehr ganz ernst genommen werden.
Ja, das scheint mir als tatsächlicher Grund, warum Nordkorea so sauer ist.

Weihnachten ist traditionell die Zeit, wo im Fernsehen nichts Vernünftiges läuft. Pro7 hatte sein Augenmerk auf blutige Filme gelegt, während ARD und ZDF wieder mit Märchen ohne Ende punkteten. Also wirklich, sollen die Kinder den ganzen Vormittag vor dem Fernseher hocken und sich Märchen ansehen? Davon halte ich persönlich nichts. Wobei die Filme bis in den späten Nachmittag gingen, also viel zu lange, als das man Kinder so lange vor dem Fernseher hocken lassen sollte.
Ärgerlich fand ich aber ganz etwas anderes und zwar die allzu seichten Geschichten, die dem Zuschauer geboten werden. Da war einmal das Weihnachtsspecial von „Um Himmels Willen“ am ersten Weihnachtstag. Der Film hätte nach gut der Hälfte, also 45 Minuten vorbei sein können. Stattdessen musste man sich einen Schwachsinn ansehen, der nun wirklich nicht mehr lustig war.
Ich bin ohnehin der Meinung, dass die Serie auserzählt ist. Aber nein, jedes Jahr kommt von neuem eine weitere Staffel mit weiteren hergeholten Geschichten. Was bei „Don Camillo und Peppone“ noch lustig war, hat sich hier ins Gegenteil gekehrt.
Vielleicht haben das auch endlich die Zuschauer erkannt, denn der Film kam auch gerade einmal knapp vier Millionen Zuschauer. Eventuell haben alle anderen sich auch Helene Fischer angetan. Ich freue mich immer noch wie ein Schneekönig, dass nun Robbie Williams für VW Reklame macht. Könnte er eventuell auch für Meggle-Butter das neue GEsicht werden oder irgend jemand anderes. Ich würde das Produkt gerne mal wieder kaufen, aber solange Helene Fischer dafür Reklame macht…
Mit den schlechten Handlungen ist es beim ZDF-Traumschiff ähnlich wie bei „Um Himmels Willen“. Der Drehort, also die MS Deutschland, hat gerade damit zu kämpfen, ob sie überhaupt noch weiterfahren kann. Es muss ein Investor gefunden werden und da sieht es momentan düster aus. Also eigentlich kein Problem, die Serie nach nun 30 Jahren endlich einzustellen. Denn was da gestern wieder lief, war erstens zu langwierig und zweitens an vielen Stellen auch noch unglaubwürdig. Ganz so ein Blödsinn wie die Neujahrsfolge wars zwar nicht, aber gleich darunter.
Hat es nicht vor Jahren schon geheissen, dass die Serie auserzählt sei? Ich glaube mich an so etwas zu erinnern. Alles sei schon mal da gewesen. Mir ist egal, ob eine Handlung einer anderen ähnelt, hauptsache die Geschichte ist gut. Und das ist es leider nicht.
Was macht man also? Richtig, man sieht sich das nicht mehr an. Aber da scheine ich in der Minderheit zu sein, denn beide Serien sind immer noch sehr beliebt. Gestern war das „Traumschiff“ der grosse Quotensieger. Wobei das kein Wunder ist, wenn auf der ARD nur ein Tatort aus Saarbrücken läuft. Der Krimi mag zwar neu gewesen sein, aber wirklich beliebt ist der Saarbrücker Tatort nicht mehr, seitdem das Team dort ausgetauscht wurde. Die Handlung ist abstrus, nicht wirklich nachvollziehbar und nicht witzig, obwohl Witze eingebaut wurden. Es mag besser geworden sein, aber dennoch ist der Saarbrücker Tatort meilenweit von seinen Vorgängern entfernt.
Oder dann gibt es die Filme, Krimis natürlich, die so geschrieben sind, dass man sofort auf ein Detail stösst und sofort die richtigen Schlussfolgerungen zieht. Deshalb hat man schon Ewigkeiten vor dem Kommissar den Täter entlarvt und wartet nur noch müde auf eine Bestätigung. Wobei es auch den Fall gibt, dass der Täter eben der ist, der am bekanntesten ist. Zu prominent besetzt, kann man das nennen.
Man sollte nicht ständig vor der Glotze hocken. Ein Geheimnis ist es auch nicht mehr, das das Fernsehprogramm immer schlechter wird. Und das die Handlungen der Serien und Filme auch nicht intelligenter werden, ist auch nichts Neues. Dennoch werde ich es immer wieder erwähnen – auch wenn sich höchstwahrscheinlich nichts ändern wird.

 

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Weihnachten kommt immer so plötzlich…


Und schon wieder ist ein Jahr rum. Es ist wieder Heiligabend.
Tja, es hätte doch niemand vor einem halben Jahr gedacht, dass heute schon wieder Heiligabend ist, um es frei nach Heinz Becker zu sagen.
Aber irgendwie ist es doch jedes Jahr das gleiche. Obwohl Weihnachten im Gegensatz zu Ostern immer am selben Datum stattfindet, kommt es für viele von uns überraschend. Siedend heiss fällt uns einen Tag vor Heiligabend ein, dass wir ja noch ein paar Geschenke besorgen müssen. Aber bloss nicht einen Kochtopf für die Liebste oder Unterwäsche für den Liebsten. Das sind die No-Go-Geschenke schlichthin.
Dann doch lieber eine Krawatte. Wobei, Vater Hoppenstedt war nach der zehnten Krawatte auch nicht mehr so begeistert.
Was dann schenken? Einen Gutschein? Ja, damit kann man nichts falsch machen, heisst es immer wieder. Aber ist es nicht viel zu unpersönlich, wenn man einfach nur einen Gutschein verschenkt? Wird das Gegenüber nicht auf die Idee kommen, man hätte sich keine Gedanken gemacht? Irgendwie ist es einfaltslos nur einen Gutschein zu schenken, aber bevor man das falsche kauft.
Es ist so eine Sache mit den Geschenken. Man muss immer aufpassen, was man schenkt, denn der oder die Beschenkte könnte keinen Gefallen daran finden, vielleicht sogar beleidigt sein.
Wenn man jemandem eine Anti-Faltewn-Creme schenkt, ist Ärger wohl vorprogrammiert. Steve kann davon ein Lied singen. Er hat sich jedes Jahr mit irgendeinem unmöglichen Geschenk bei Lei in die Nesseln gesetzt. Dabei hat er sich nur an die Devise gehalten, die man als Tip bekommt: Zuhören und heraushören, was gewünscht wird.
Wenn Lei nun allerdings wegen vorhandener Falten nach dem Aufstehen klagt, muss das nicht zwangsläufig heissen, dass sie eine Anti-Falten-Creme haben will.
Aber so ist das. Man sollte heraushören, was gewünscht wird, aber nicht alles zu wörtlich nehmen. Aus dem Grund bin ich auch immer sehr vorsichtig mit dem Formulieren von Wünschen. Sonst werde ich am Ende mit etwas beschenkt, was ich gar nicht haben wollte, aber mal erwähnt habe, dass es das gibt.
Im Grunde bin ich auch mehr dafür, dass man sich gar nichts schenkt. Man kann sich mal zwischendurch was schenken, wenn man was Schönes entdeckt hat. Aber muss man an Weihnachten gezwungen werden, etwas zu Schenken?
Es gibt die Menschen, die einfach nicht wissen, was sie schenken sollen. Die den Termin Weihnachten so lange verdrängen bis es beinahe zu spät ist. Dann müssen sie los und sich irgendwas passendes überlegen, was sie schenken könnten. Nur was könnte das sein? War das mal was erwähnt worden? Ist das originell genug?
Je mehr Fragen man sich stellt, desto weniger weiss man, was man eigentlich schenken soll.
Aber einfach losgehen und intuitiv etwas kaufen? Das kann auch in die Hose gehen.
Das Schenken ist eine schwierige Sache.
Ich habe in diesem Jahr nur einen einzigen Wunsch. Neue Winterschuhe, die nicht nach einem Jahr kaputt gehen. Das ist schon das zweite Paar in diesem Jahr, dass ich wegschmeissen kann. Nun gut, ich will nicht rummeckern, sondern noch bessere Qualität kaufen. Oder pflege ich die nicht richtig? Irgendwie bin ich ratlos, aber egal.
Und wenn man die Hürde Geschenke genommen hat, kommt noch eine viel höhere: Der Weihnachtsbaum.
Welche Sorte soll es sein? Eine Nordmanntanne oder lieber eine Douglasie oder doch eine Kiefer oder eine Fichte? Da kann man viel falsch machen, aber mit der Nordmanntanne kann man recht wenig falsch machen. Sie nimmt viel in Kauf und ist recht pflegeleicht. Aber der Preis variiert auch andauernd, obwohl er seit Jahren stabil sein soll.
Hat man nun die Sorte, geht es darum, wie der Baum aussieht. Lieber ein grosser schmaler oder doch lieber ein kleiner buschischer? Ja, ja, da sind schon Scheidungen losgetreten worden. Deshalb gehe ich auch immer allein auf Baumkauf. Bisher wurde noch nicht geklagt, also bringe ich wohl immer die richtigen mit. Oder mache ich immer ein böses Gesicht, wenn eine Kritik kommen könnte? Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht.
Schliesslich kommt das schwerste überhaupt. Der Baumschmuck. Muss man ihn nun in den aktuellen Farben schmücken oder tut es noch das Zeug von Oma? Glaskugeln oder lieber Plastik? Lametta oder nicht? Früher war mehr Lametta, sagte Opa Hoppenstedt, aber nun will man den Baum lieber grün haben. Engelshaar gibt es auch noch. Aber braucht man diesen Schnickschnack? Mir jedenfalls ist das völlig gleich. Hauptsache die wenigen Löcher im Baum sind mit Kugeln aufgefüllt und man sieht nichts.
Hat man nun den Baum geschmückt, kommt die letzte und schwerste Hürde. Echte Kerzen oder lieber Elektro? Die echten Kerzen haben einen Hauch Nostalgie, während die Elektro-Kerzen auch einen Vorteil haben. Man muss nicht fürchten, dass sie den Baum entzünden.
Ausserdem gibt es nun die kabellose Variante, wo man nicht den grossen Kabelsalat fürchten muss, wenn man die Lichterkette aus dem Koffer holt. Ausserdem brennen auch garantiert alle anderen Lichter, wenn mal eine Lampe kaputt sein sollte. Denn hier läuft alles mit Battterie. Denn bei den Kabel-Lichterketten funktioniert nichts mehr, wenn nur eine einzige Lampe kaputt sein sollte. Aber sind echte Kerzen nicht doch schöner? Aber möchte man wirklich echten Londoner Nebel im Wohnzimmer haben, wenn man die Kerzen löscht? Ist mir schon passiert. Deshalb niemals Kerzen im Super-Sonderangebot kaufen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich die auch nicht gekauft habe.

Hat man nun Geschenke und den perfekten Weihnachtsbaum besorgt, folgt das Weihnachtsessen. Was macht man nur?
Eine Gans? Einen Karpfen oder doch lieber Fondue? Letzteres soll ja so kommunikativ sein. Also wir reden auch sehr viel, wenn es Gans oder Fisch gibt. Dennoch bleiben wir beim Fondue, denn das macht im Vorfeld am wenigsten Arbeit. Bloss im Nachhinein jammert man wieder, dass die ganze Wohnung nach Fett stinkt und irgendjemand nur so viel isst bis sein Saucentöpfchen leer ist.

Hat man nun alles überstanden, auch die Bescherung, dann ist Weihnachten vorbei und man kann sich schon einmal Gedanken machen, was man im nächsten Jahr anders machen will. Doch hier sei gesagt, man wird jedes Jahr die Fehler vom Vorjahr wiederholen. Denn bis wieder Weihnachten ist, hat man bereits vergessen, was man eigentlich vermeiden wollte.

So, das war mein Wort zum Heiligen Abend und zu Weihnachten allgemein.
Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

 

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Ist die globale Erwärmung an grünen Weihnachten schuld?


Auch Weihnachten überstanden? Nicht die falschen Sachen verschenkt? Kein Weihnachtsbaum, der in Flammen aufgegangen ist?
Alles nicht geschehen, dann hat man wohl Glück gehabt.
Bei den Geschenken muss man einfach die Dinge verschenken, die jemand sich nie selbst kaufen würde. Dazu muss man aber das richtige Ohr haben. Ansonsten rennt man noch an Heiligabend umher und findet am Ende nur einen Dampfkochtopf.
Ich wurde wieder von meinen ehemaligen Mitbewohnern heimgesucht, aber auch das ging vorüber. Wobei Heimsuchung mehr als Witz gemeint ist. Es ist schön, die drei mal wiederzusehen.

Das Wetter war weniger weihnachtlich. Eigentlich stellt man sich Schnee und Eis vor an Heiligabend. Doch was war dieses Jahr? Von Schnee nichts zu sehen. Nicht einmal ein Hauch von Schnee war zu sehen. Ab einer Höhe von 800 Metern vielleicht, aber alles darunter gab es nur Grün und Regen. Wind natürlich auch, denn gerade an Heiligabend zog ein Unwetter über Europa, das besonders Grossbritannien und Frankreich traf. In NRW kamen die Ausläufer auch noch an, war dann aber nicht mehr so schlimm.
Land unter hiess es in Grossbritannien. Die schwersten Überschwemmungen seit Jahren im Dezember. Gerechnet hatte damit niemand. Züge blieben stecken, fielen aus. Es ging nichts mehr. Hilflos musste man den Naturgewalten zusehen.
In Frankreich hingegen wehte es stark. Hatte auch niemand mit gerechnet.
Und bei uns? Tja, ein wenig Wind, ein wenig Regen und vor allem kein Schnee. Ob dieses Weihnachten das letztjährige als wärmstes Weihnachten noch getoppt hat? Ich glaube nicht. Ich erinnere mich daran, dass es letztes Jahr noch ein wenig wärmer war. Aber dann kam der Winter doch noch. So lange es nicht so ein langanhaltender Winter wird wie 2009/10 kann es mir egal sein.
Aber es ist doch die Frage, was mit dem Wetter eigentlich los ist. Ist das die globale Erwärmung oder nur Einbildung?
Es wird immer gesagt, dass sich das Wetter alle zehn jahre wiederholen würde, wie sich eben die Mode alle Jahrzehnte wiederholt. Bloss kann ich mich gerade nicht an Weihnachten 2003 erinnern. Damals war ich voll im Abi-Stress, das einzige, woran ich mich erinnern kann. Aber in den letzten Jahren habe ich eigentlich schon Schnee gehabt. Manchmal mehr, manchmal weniger. Also kann es nicht an der globalen Erwärmung liegen. Irgendwie wird das ohnehin unterschätzt.
Ich will nicht leugnen, dass es die Erderwärmung gibt, aber sie kommt nicht so, wie das von den Wissenschaftlern gesagt wird. Nun ja, es wird wärmer, aber in unseren Breitengraden wird es mehr regnen. Das konnte man besonders in diesem Jahr sehen, wo es Landunter in Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt hiess. Diese Naturkatastrophen kehrten früher nur alle Jahrzehnte bis Jahrhunderte wieder. Inzwischen werden sie alle paar Jahre wiederkommen. Da muss man sich natürlich vorbereiten. Die Deiche gehören verstärkt, Hochwassertore müssen gebaut und natürlich rechtzeitig fertig werden.
Dann kann eigentlich fast nichts passieren. Aber das Wetter können wir nicht steuern. Zwar Raketen – ich nenne es mal so – in Regen- oder Schneewolken schiessen, damit sie abregnen. Aber ganz verschwinden können sie nicht und das Wasser kommt auf alle Fälle runter.
Weihnachten ohne Schnee ist gar nicht so trostlos, wie es scheint. Auf alle Fälle kenne ich jemanden, der sich immer freut, wenn kein Schnee liegt. Ja, ganz richtig, ich spreche von mir. Denn Schnee mag ich nur, wenn ich Skifahre, dann kann es nicht genug davon geben. Nur schneien sollte es nicht.
Die globale Erwärmung dient immer gern als Sündenbock genommen, wenn das Wetter nicht so ist, wie man es gerade haben will. Mal ist es zu warm, dann wieder zu kalt. Zu viel Schnee, zu viel Regen oder einfach zu viel Sonne. Aber ist die globale Erwärmung wirklich immer schuld an allem? Meines Erachtens nicht. Es wird wärmer werden, aber wenn ein Wetterphänomen kommt, ist nicht automatisch die globale Erwärmung schuld. Nur wenn es beinahe jedes Jahr kommt, dann sollte man sich fragen, was das zu bedeuten hat.

 

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Frohe Weihnachten 2013!


Wer jetzt immer noch keine GEschenke oder keinen Weihnachtsbaum hat, ist entweder der totaleWeihnachtsmuffel, -verweigerer oder dieser Person ist einfach nicht zu helfen. Denn jetzt haben die Geschäfte zu, auch die Post wird keine Pakete mehr ausliefern.
Ich habe das ganze Jahr über immer mal was gefunden, was als Weihnachtsgeschenk dienen könnte. So stehe ich nie mit leeren Händen da. Das musste ich auch erst mit der Zeit lernen, aber noch ist so was möglich.
Der Weihnachtsbaum steht auch, der Stamm war nicht zu dick, wie im letzten Jahr, wo ich noch mit der Säge in Gange war, damit der Baum auch in den Weihnachtsbaumstände passte. Dieses Jahr habe ich auch endlich diesen tollen neuen, wo diedicke des Stammes recht egal ist und der Baum dennoch festsitzt.
Morgen werden mich mal wieder meine ehemaligen Mitbewohner aus Leipzig heimsuchen. Anscheinend haben sie nichts Besseres zu tun. Nun ja, ist mir egal, denn mit ihnen ist es immer lustig.
Weisse Weihnachten gibt es dieses Jahr nicht, wogegen ich gar nichts habe. So muss man sich nicht fragen, wann man für die Räumung des Grundstücks und des Weges davor zuständig ist. Wer sich weisse Weihnachten wünscht, sollte sich auf in die Berge machen oder nach Österreich, da liegt auf alle Fälle Schnee.
Hier in München muss sogar ein Skiwettbewerb – kann mir den Namen davon einfach nicht merken – ausfallen, wegen Schneemangels. Da hat das Wetter allen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Nun gut, ich muss mich jetzt um wichtigere Dinge kümmern. Politik und was so in der Welt geschieht, ist mir grad egal.
Auf dem BR laufen alte Augsburger Puppenkisten-Geschichten. Das ist ein schönes Programm. Und auf Arte laufen alte Chaplin-Kurzfilme. Nicht das, was ich mir gewünscht habe. Aber so lange es nicht die hunderste Wiederholung eines Bergfilms ist.

Nun gut, auf diesem Wege wünsche ich allen Lesern dieses Blogs schöne Weihnachten!

 

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Hektik ohne Ende – Es weihnachtet sehr…


In der Stadt ein Geschäft aufzusuchen, ist in diesen Tagen ein äusserst schlechter Gedanke. Warum? Alles ist überfüllt. Menschen hetzen durch die Gänge auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Es ist nichts Schlimmeres, als Geschenke noch in letzter Minute kaufen zu wollen. Das artet nur in Stress aus. Und dennoch jedes Jahr das gleiche Bild: In den letzten zwei Wochen vor Weihnachten stürmen die Menschen geradezu die Kaufhäuser und Spielwarengeschäfte, um irgendetwas für ihre Lieben zu besorgen.
Warum fällt es ihnen immer erst in letzter Sekunde ein? Tja, das ist die Frage aller Fragen, denn Weihnachten findet schliesslich immer am 24. Dezember statt, genauso wie man immer am selben Tag Geburtstag hat. Dennoch kommt Weihnachten für viele überraschend. Dann geht es los. Was nur schenken? Da gibt es natürlich die klassichen Geschenke, die man garantiert nicht schenken sollte. Man(n) sollte nie Kochtöpfe oder sonstige Küchen- oder Haushaltsutensilien wie Staubsauger verschenken. Und was sollte frau nicht tun? Keine Krawatten – wir erinnern uns noch an die Weihnachtsepisode bei den Hoppenstedts, wo Vater Hoppenstedt jede Menge Krawatten bekommt – und auch keine Socken.
Beliebt weiterhin bleiben Bücher, bei denen kann man eigentlich kaum etwas verkehrt machen. Ausser man verschenkt ein Buch an jemanden, der grundsätzlich nicht liest, oder er hat es an dem Tag bereits dreimal bekommen. Tja, soll es alles schon gegeben haben.
Am besten, man schenkt einen Ebook-Reader, da kann man gar nichts verkehrt machen. Ausser, jemand kommt überhaupt nicht damit zurecht. Ich wäre so jemand. Ich kann weder am Computer noch an einem Ebook-Reader ein Buch lesen. Das ermüdet meine Augen und ich lese nur noch ganz langsam und kann mich kaum konzentrieren. Glaubt man vielleicht nicht, ist allerdings so.
Die Geschäfte sind voll, es ist ein Drängeln und durchkämpfen. Man traut sich gar nicht mehr in die Einkaufsmeilen, bloss um der Masse zu entgehen.
Warum lernen die Menschen nicht dazu und kaufen über das Jahr verteilt Geschenke? Glauben sie etwa, dass Ende des Jahres was anderes gewünscht wird als zu Beginn des Jahres? Ich gehörte früher auch immer zur Kategorie „Ich habe keine Ahnung, was ich schenken soll“, gehöre immer noch irgendwie dazu, aber wenn ich mal was finde, wenn ich unterwegs bin, wird es eben gekauft. Irgendjemand kann es garantiert gebrauchen und freut sich darüber. Und es handelt sich garantiert nicht um Waschmaschinen, Staubsauger oder Kochtöpfe. Regina könnte mit letzterem eh nichts anfangen. Die würde es sogar fertigbringen, Wasser anbrennen zu lassen, falls es möglich wäre.
Jedenfalls kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie die Menschen durch die Gegend hetzen, mit massenhaft Tüten oder Paketen bepackt wie Esel, und immer noch nicht alles gefunden haben.

In Russland hat Putin eine Massen-Amnestie erlassen. Darunter sind auch die inhaftierten Pussy Riot-Mitglieder und der langjährig inhaftierte Putin-Gegner Michail Chodorkowski. Bei letzterem hatte man sich lange gefragt, ob auch er freikommen würde. Tja, er ist auch unter denjenigen, wie wir nun wissen.
In Freiheit ging es für Chodorkowski nach Deutschland. Die Freilassung von Chodorkowski ist übrigens nicht so überraschend, sondern wurde seit zwei Jahren von Ex-Aussenminister Genscher angestrebt. Nach Deutschland kam er, weil hier seine Mutter sich einer Krebsbehandlung unterzieht, bloss war sie zu dem Zeitpunkt kurz zuvor nach Russland zurückgekehrt. Deshalb konnte Russland auch behaupten, dass sich Chodorkowskis Mutter nicht in Deutschland befinden würde. Nun soll sie wieder in Deutschland sein.
Ob Chodorkowski nun in Deutschland bleibt oder nach Russland zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Morgen wird er sich in einer Pressekonferenz dazu äussern.
Und warum hat Putin nun diese Amnestie erlassen und Chodorkowski ist ein Nutzniesser davon? Tja, natürlich hängt es einerseits mit Sotchi zusammen. Andererseits wohl auch damit, dass er weiterhin die guten Beziehungen zu Deutschland pflegen will. Also immer mit Hintergedanken. Aber wann wird mal eine Entscheidung getätigt, die einfach nur so getätigt wird.

 

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