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Tannenberg 1410 reloaded?


Weihnachten hat uns voll im Griff – im Oktober. Wieso ich darauf komme? Seit Montag sind nun neben dem Naschkram auch die Adventskalender erhältlich. Ob nun mit Pralinen, Spielzeug oder Schokoplättchen gefüllt, überall kann man nun die 24-Türen-Kalender kaufen.
Ob ich das jetzt schon will? Tja, danach werde ich nicht gefragt. Schliesslich scheint es den Einzelhandel auch nicht zu interessieren, ob ich nun schon Anfang September Marzipankartoffeln und Christstollen haben will, von Lebkuchen ganz zu schweigen.
Aber gleich ein Gesetz, dass den frühen Verkauf verbietet? Völliger Blödsinn, denn es geht viel einfacher: Gar nicht erst die Produkte kaufen. Wenn ich dann Erklärungen höre, dass Kinder sich schon im Vorfeld den bauch mit Schokolade vollschlagen und dann zu Weihnachten nichts mehr wollen, dann frage ich mich doch, warum die Eltern versagt haben? Denn kaufen die das nicht schon im Vorfeld, dann werden die Kinder, wenn sie grösser sind und selber einkaufen können, gar nicht auf die Idee kommen, sich die Sachen schon im Oktober zu kaufen. Das ist meiner Meinung nach, alles eine Frage der Erziehung. Meine Geschwister und ich sind nie auf die Idee gekommen, schon im Oktober oder November Schokonikoläuse oder anderes zu essen. Wobei ich damals schon die Schokonikoläuseverabscheut habe, denn mir wird von der Schokolade sofort übel. Ist bei Vollmilch genauso Ich kann irgendwie den Geschmack nicht ab. Nichtsdestotrotz haben wir nie gequengelt, wir wollen Spekulatius, Lebkuchen oder wer weiss was für Weihnachtsnachkram. Nun ja, allerdings glaube ich, dass während meiner Kindheit die Süssigkeiten noch nicht so früh verkauft wurden, bei meiner Schwester war es anders, aber die ist auch erheblich jünger als ich. Dennoch, wir wussten, dass es die Weihnachtssachen erst ab Dezember gibt, vornehmlich ab dem 6. Dezember – Nikolaustag.
Aber erst ab dem Tag die Weihnachtssachen zu verkaufen ist irgendwie auch zu spät. Ich würde für die letzte Novemberwoche plädieren. Und Lebkuchen kann man das ganze Jahr verkaufen, da gibt es in Nürnberg eine Firma, wo man das ganze Jahr Lebkuchen und Elisen kaufen kann. Das ist für mich nicht ein traditionelles Weihnachtsgebäck. Deshalb halte ich von einem Lebkuchengesetz auch nichts.
Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wann er sich die Weihnachtssachen kauft.
Den Stollen kann man beispielsweise schon im September kaufen und dann an einem kühlen Ort weiter „reifen“ lassen, denn Stollen wird immer besser je älter er ist. Vielleicht sollte man ihn nicht zwei Jahre liegen lassen – ist uns mal passiert, aber er schmeckte nicht schlecht -, aber der kann früh gekauft werden und dann ruhen. Gar kein Problem.
Oder man macht es wie ich und macht um die Weihnachtsflächen in den Discountern und Supermärkten einen grossen Bogen. Man muss ja nicht direkt mit Scheuklappen herumlaufen, um nichts zu sehen.
Aber wenn wir die Produkte nicht schon im September kaufen, dann wird der Einzelhandel dazu gezwungen sein, die Produkte später anzubieten. Das muss man bedenken. Sie machen es doch nur so früh, weil wir so blöd sind und es kaufen.

Heute steht ein weiteres EM-Qualifikationsspiel an. Deutschland wird gegen Polen spielen. Natürlich hoffen die Polen wieder auf eine Revanche der Schlacht bei Tannenberg. Moment, Tannenberg, war da nicht was mit einem deutschen Sieg im Ersten Weltkrieg? Wieso hoffen die Polen dann auf eine Revanche der Schlacht bei Tannenberg? Tja, es gibt nicht nur die Schlacht bei Tannenberg aus dem Jahr 1914, die Paul von Hindenburg gewann, sondern auch eine in Deutschland eher vergessene Schlacht bei Tannenberg aus dem Jahr 1410.
Die jüngere Schlacht, also die von 1914, hieß eigentlich erst die Schlacht bei Allenstein. Aber auf Wunsch von Paul von Hindenburg wurde das geändert, um den Glanz dieser Schlacht über die Niederlage von 1410 strahlen zu lassen.
Denn anno 1410 verlor der Deutsche Orden gegen die polnisch-litauische Union die Schlacht bei Tannenberg. In der deutschen Geschichte galt dies zur damaligen Zeit als grosse Schmach, obwohl der Deutsche Orden im Prinzip eigentständig war und nicht für Deutschland sprach. Aber das Gebiet, dass dem Deutschen Orden gehörte, Ostpreussen mit unander anderem Marienburg und Königsberg, wurde später Preussisch und schliesslich gehörte es zum Deutschen Kaiserreich. Da war die verlorene Schlacht von 1410 natürlich als Schmach anzusehen, besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vor allem bei den Militärs wie Paul von Hindenburg.
Bei den Polen wurde die Schlacht von 1410 übrigens Schlacht von Grunwald genannt, als Polen mehr und mehr zerschlagen wurde.
Die Schlacht ist im kollektiven Gedächtnis der Polen geblieben und wird immer wieder hervorgekramt, wenn im Fussball Deutschland gegen Polen spielt. Vor einiger Zeit sah es bei einer Begegnung auch fast so aus, als würde Polen gegen die Deutschen gewinnen. Sie feierten schon ausgelassen, doch die Vorfreude war zu früh. Deutschland schoss in letzter Sekunde noch den Ausgleichstreffer, nichts war es mit der Revanche von Tannenberg.
Wie es heute Abend nun sein wird? Tja, wenn man so hört, wer alles verletzt ist und dass die deutsche Mannschaft seit dem WM-Titel bei keinem Spiel mehr richtig überzeugen könnte, muss man bald eine Niederlage fürchten.
Auch Elefantendame Mala glaubt nicht an einen Sieg. Dabei kommen ihr die Qualifikationsspiele nicht gerade gelegen, weil sie momentan sehr beschäftigt ist. Ihre kleine Gruppe hat Zuwachs bekommen. Die ehemalige Kölnerin Aye Chan May, die ich fortan nur noch ACM abkürzen werde, ist zu Mala und old Rani gestossen. Sie soll eine sehr kontaktfreudige Kuh sein und angeblich hofft man, dass sie mal die Leitkuh werden wird. Da hat Mala aber noch ein Wörtchen mitzureden! Sie hat doch nicht Hamburg gegen ihren Willen verlassen müssen, um erneut gestürzt zu werden. Wobei sie in Hamburg nie Leitkuh war. Sie wollte es werden, scheiterte aber am Gespann Mogli und Shandra. Nun ist sie im Pairi Daiza Leitkuh geworden, denn old Rani hat es auf den Posten nicht abgesehen. Da kommt eine weitere und soll ihr das streitig machen? Der Jungspund der Runde? Nein, das will Mala auf keinen Fall. Sie liebäugelt schon damit, wieder nach Hause zurückzukehren. Denn eine Rückkehr hat sie noch immer nicht aufgegeben. Sie würde sogar Mogli notgedrungen akzeptieren. Wahrscheinlich würde sie sich bei Shandra einschleimen, dem Schlüssel der Herde.
Gestern kamen dann noch fünf Elefanten aus dem Zoo Hannover an, die Mala gemeinsam mit Rani erst einmal begrüssen musste. Hat sie natürlich gemacht, denn sie ist bekanntlich für jeden Blödsinn zu haben. Hat auch direkten Rüsselkontakt aufgenommen. Mit Jungtieren kennt sie sich aus, auch wenn sie schon lange nicht mehr mit welchen zusammen gewesen ist. Ob ihre Gruppe mit der kleinen Herde zusammenkommen soll? Keine Ahnung. Wir werden hören und sehen, wie sich das weiter entwickeln wird.
Jetzt hat Mala erst einmal die beiden EM-Qualifikationsspiele getippt. Gegen Polen wird Deutschland verlieren, während es gegen Irland ein mageres Unentschieden geben wird. Die Iren sind heiss auf das Spiel und wollen es auch gewinnen, wohingegen sich die deutsche Mannschaft erst einmal wieder finden muss.
Was sagt das Fussballorakel von Jonas? Wir wissen, er ist mit der Quote der Pusteblume überhaupt nicht zufrieden, weshalb er nun doch tatsächlich auf Plattfuss zurückgegriffen hat. Aber die Spiele der deutschen Nationalmannschaft hat die Pusteblume getippt. Gegen Polen geht sie von einer Niederlage der deutschen Mannschaft aus, während Deutschland gegen Irland Unentschieden spielen wird. Na, dann wollen wir mal sehen, ob sie wenigstens eins der beiden Spiele richtig getippt hat. Ja, da war der Schlaubeutel wirklich besser. Aber die ist bekanntlich nicht mehr da und Jonas trauert ihr nach, denn so ein tolles Fussballorakel würde er nie mehr finden.
Er soll nicht jammern, sondern mehr mit der Pusteblume üben, dann wird sie auch besser werden. Nur nicht aufgeben! Ausserdem hat die Pusteblume dieses Mal exakt dasselbe getippt wie Elefantendame Mala. Da sollte sie doch richtig liegen, denn Malas Riecher ist bekanntlich sehr gut. Daneben liegt sie äusserst selten.

Nächstes Woche gibt es noch einen weiteren Artikel über das goldene Marylinchen. Bin mit dem Projekt aber noch nicht ganz fertig.
Heute Abend läuft übrigens „Fuchs & Gans“, die Folge im August habe ich leider völlig übersehen, was mich ziemlich ärgert. Nun gut, wer kein Fernsehen gucken möchte, kann was lesen. Wie wäre es mit dem Thriller „DIE ROLLEN DES SETH“ von Helen Dalibor. Elefantendame Mala in gleich zwei Rollen, unter anderem als sie selbst. Und wer das alte Ägypten und Verschwörungstheorien mag, wird diesen Thriller lieben.

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Ganz Europa wird von Russland überrollt – die Breschnew-Doktrin


Noch ist die Überschrift reine Utopie, aber sie kann schnell wahr werden. Mehr dazu weiter unten im Text.
Die Ukraine und kein Ende. Von Entspannung keine Spur. Stattdessen spitzt sich die Lage auf der Halbinsel Krim in der Ukraine immer weiter zu. Angeblich will Russland nur die ethnischen Russen verteidigen, die um Hilfe gebeten haben. Aber im Grunde geht es nur darum, den Teil der Ukraine abzuspalten und entweder Russland zuzuschlagen oder eigenständig werden zu lassen. Das hat man 2008 in Georgien ja gesehen, wie es gehen kann.
Laut der Breschnew-Doktrin dürfen russische Soldaten zum Schutz russischer Bürger im Ausland eingesetzt werden. Für mich heisst das, nicht nur in der Ukraine, sondern auf der ganzen Welt. Theoretisch auch in Deutschland, schliesslich leben hier recht viele Russen, meist Russland-Deutsche, die vor über dreihundert Jahren nach Russland gelockt wurden und nach der Grenzöffnung nach Deutschland kamen. Ob die nun tatsächlich Russland um Hilfe bitten würden, mag mal dahingestellt sein. Die einen verleugnen, dass sie Russen sind, die anderen sind dem Land immer noch treu ergeben.
Wie genau das in der Ukraine ablief, weiss man auch nicht genau. Kann natürlich direkt auf Betreiben Janukowitsch‘ geschehen sein, schliesslich glaubt dieser immer noch, er sei der rechtmässige Präsident der Ukraine. Und er wird es irgendwann bestimmt wieder werden.
Für Putin ist es natürlich die Gelegenheit, mal wieder zu zeigen, wie stark Russland eigentlich ist und was er für eine Macht hat. Tja, ich sage immer wieder, dass Putin der neue Zar ist. So führt er sich auf – wie ein Alleinherrscher. Noch von der Demokratie abgesegnet, wenn man es so nennen will.
Aber eines ist auf alle Fälle klar: Putin interessiert nicht im geringsten, was die EU, die USA und die ganze restliche Welt denkt. Deshalb verstehe ich gar nicht, warum die EU und die USA Sanktionen androhen. Da lacht Putin drüber, denkt sich irgendeine Gemeinheit aus und fertig. Der macht doch, was er will, wieso begreift das niemand?
Offiziell hält er immer noch die Version aufrecht, er wolle die Belange der Russen auf der Halbinsel Krim verteidigen. Und wieso wird dann niemand von der OSZE hineingelassen? Die internationalen Militärbeobachter haben an mehreren Punkten versucht, auf die Krim zu gelangen, aber immer wieder wurde ihnen der Zugang durch Bewaffnete verweigert. Zuletzt wurde sogar auf sie geschossen. Was sagt man dazu? Sehr verdächtig das Ganze. Oder ein Hamlet-Zitat ein wenig abgewandelt: Da ist etwas faul auf der Halbinsel Krim.
Zudem haben russische Soldaten gestern eine ukrainische Militärbasis eingenommen. Was ist der Grund? Alles nur ein Missverständnis? Nun gut, vielleicht wird Russland das in seinen Gesprächen klären, die sie nun mit der Ukraine führen. Ich glaube nicht daran, dass es da zu einer Lösung kommen wird, aber lassen wir uns überraschen.
Putin ist inzwischen so weit, dass er die gegenseitigen Atomwaffen-Inspektionen zwischen den USA und Russland auf Eis legen will, wenn es noch weiter US-Sanktionen geben sollte. Selbst vor der EU schreckt er nicht zurück. Dabei versucht sogar schon China zu besänftigen. Und wenn die das schon tun, muss das wirklich was heissen. Bei der Eröffnungsfeier der paralympischen Spiele sind die Chinesen allerdings mit russischen Fähnchen eingelaufen. Neben China war das nur noch Griechenland, aber die Griechen brauchen schliesslich Geldgeber, da ist ihnen jedes Mittel recht. Alle anderen Länder kamen nur mit eigenen Flaggen und die Ukraine schickte nur ihren Fahnenträger. Zuvor war noch diskutiert worden, ob sie Sotschi boykottieren würden. Haben sie schliesslich nicht getan, was gut ist. Denn Russland und vor allem Putin können sie am besten ärgern, wenn sie antreten und dann den Russen die Medaillenchancen nehmen. Gut, das ist vielleicht utopisch, aber das wäre was.
Ein tosender Applaus brach los, als die Ukraine gestern bei der Eröffnungsfeier angekündigt wurde. Ich weiss nicht, ob die Zuschauer das freiwillig gemacht haben oder es von Putin vorgegeben war. Gezeigt wurde der übrigens nicht, als dann der Fahnenträger kam. Hätte mich doch zu gerne interessiert.
Eine Teilung der Ukraine soll übrigens laut Putin nicht vorangetrieben werden. Warum wird dann in Russland alles für eine Aufnahme der Krim ins eigene Land vorbereitet? Widerspricht das eine nicht dem anderen oder überblicke ich das alles nicht mehr?
Es wird schon über einen Boykott der WM 2018 in Russland nachgedacht. Also wirklich, das sind noch über vier Jahre. Bis dahin kann noch vieles passieren. Entweder herrscht Putin dann über ganz Europa oder er ist völlig weg vom Fenster. Wie? Nun ja, da gibt es Möglichkeiten, die ich nicht erörtern will. Aber die WM in Russland in Frage zu stellen. Aber es sind halt keine wirtschaftlichen Sanktionen, die etwas bringen. Notfalls kann Putin und somit Russland da zu noch härteren Mitteln greifen, dass alles nur noch schlimmer wird. Den Gashahn zuzudrehen, wäre nur das erste, Enteignungen europäischer Firmen der nächste Schritt und der Rauswurf aller europäischen Leute, die sich in Russland aufhalten, also dort leben und arbeiten, der letzte Schritt.
Mit Sanktionen braucht man Putin gar nicht zu kommen, da lacht er nur drüber und denkt sich Gemeinheiten gegenüber denjenigen aus, die die Sanktionen ausgesprochen haben. Putin ist ein Zar, der lässt sich nirgendwo reinreden. Wenn die Politiker dieser Welt es begriffen haben, können sie gegen ihn vorgehen. Ansonsten ist das eine seltsame Angelegenheit, die immer Putin zu seinen Gunsten nutzen wird.
Wenn ich das so alles betrachte, kommt mir immer wieder die Sowjetunion in den Sinn. Da wurde auch die Breschnew-Doktrin geschaffen, 1988 von Gorbatschow wieder abgeschafft und seit 2009 gilt sie im Grunde wieder. Zu Zeiten der Zaren wurden alle Slawen geschützt, egal in welchem Land sie lebten. So kam es schliesslich zum Ersten Weltkrieg. dann kam die Sowjetunion mit seinen ganzen Satellitenstaaten, schliesslich wurde Russland wieder frei. Das ist es theoretisch heute noch, aber wenn man es genau betrachtet…
Ich warte nur darauf, dass Russland seine Fühler auf weitere Staaten in Europa ausstrecken wird. Die Breschnew-Doktrin macht es bekanntlich möglich.

Elefantendame Mala geht wieder einmal spazieren. Natürlich möchte sie erneut einen Blick auf die beiden Bambusfresser (O-Ton Mala) werfen und andererseits die frühlingshaften Temperaturen geniessen. Es grünt und blüht, die Sonne scheint, dass Mala es einfach nur herrlich findet. Daneben ist Mala auch schon in ihre Geburtstagsvorbereitungen involviert. Wie vielleicht bekannt ist, feiert die alte Kuh am 08. Juni offiziell ihren 50. Geburtstag. Das sind zwar noch auf den Tag genau drei Monate, aber es soll schliesslich pperfekt werden. Und so plant Mala und plant, verwirft und hat neue Ideen. Sie ist sehr beschäftigt.
Nichtsdestotrotz findet sie noch die Zeit, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Beim Spiel gegen Union Berlin bewies sie wieder einmal den richtigen Riecher, als sie auf einen Sieg tippte. Und was sagt sie nun für das morgige Spiel gegen den FSV Frankfurt. Dieses mal keine drei Punkte, auch nicht einen, sondern keinen. Niederlage soll das heissen. Dabei möchte Mala, dass Hamburg erstklassig bleibt. Ob sie sich dabei auf den HSV oder St. Pauli bezieht, wollte sie nicht verranten. Momentan meint sie wohl eher den HSV. Denn St. Pauli braucht einen Sieg, um sich auf dem Relegationsplatz halten zu können.
Zwischendurch hat die alte Dame auch noch das Spiel Deutschland gegen Chile getippt. Sie war natürlich für Deutschland. Zufrieden war sie allerdings nicht ganz. Deutschland hätte sehr schlecht gespielt und sie könnten froh sein, dass sie so knapp gewonnen hätten. Aber dann sagt sie wieder ganz versöhnlich, dass es sich nur um eine B-Elf gehandelt hat. Weshalb man nicht schwarz sehen sollte. Denn nun werden schon die ersten Stimmen laut, dass Deutschland so keine Chance auf den Gewinn des WM-Pokals hätte. Erst einmal abwarten. Aber wer hat denn schon geglaubt, Deutschland wird in Brasilien Weltmeister? Wobei, es ist wieder an der Zeit. 24 Jahre haben sie zwar immer mal wieder auf dem Treppchen gestanden, aber gewonnen haben sie die WM nicht mehr seit 1990. Es wird Zeit.

Dieses Wochenende ist mal wieder aufs Fernsehen bezogen, sehr mau. Es läuft einfach nichts. Entweder nur langweilige Wiederholungen oder aber Mord und Totschlag, will sagen Tote ohne Ende. Wer will den so was sehen? Deshalb lieber das Fernsehprogramm ignorieren und sich einen schönen Film auf DVD bzw. Blu-Ray ansehen oder aber ein schönes Buch lesen.
Die Auswahl an schönen ebooks ist gross. Einfach mal auf meine Unterseite „Lesenswert!!!“ gucken. Da gibt es ein paar Tipps. Ich widme mich derweil meinen Büchern, die darauf warten, endlich gelesen zu werden. Komme momentan einfach zu nichts.
Besonders morgen ist die Auswahl im Fernsehen gering. Da läuft wirklich überhaupt nichts. Also schön das TV links liegen lassen!

 

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Droht ein Europa-Krieg?


Da hat man gedacht, dass die Ukraine endlich zur Ruhe kommen würde, nachdem Janukowitsch abgesetzt wurde. Doch nein, es kommt immer schlimmer als gedacht. Der pro-russische Teil der Ukraine, die Krim, will sich offenbar abspalten. Der ebenfalls pro-russische Politiker Sergej Aksjonow habe dort die Macht übernommen. Das wird aus Kiew heftig kritisiert, denn es verstosse gegen die Verfassung.
Nun ist auch Russland in Alarmbereitschaft, die russische Schwarzmeer-Flotte kooperiert mit der Krim-Regierung. Es beginnt ein Säbelrasseln, wie es das bereits vor 100 Jahren gab.
Gut, damals betraf es halb Europa, ausgelöst durch ein paar Pistolenschüsse. Damals sah sich Russland auch in der Rolle des Beschützers, wie es jetzt auch ist. Das russische Militär will die Krim-Region unterstützen, was natürlich die Rest-Ukraine nicht auf sich sitzen lassen kann. Die mobilisiert nun ihr Militär, nennt nicht nur die Krim-Regierung verfassungswidrig. Falls die „falsche“ Regierung nicht freiwillig zurücktreten sollte, wird wohl das Militär eingreifen.
Und hinter der Ukraine steht dann sehr wahrscheinlich halb Europa und die USA. Allerdings machen die sich meist wichtiger als sie sind. Obama hat schon ein Machtwort gesprochen, aber nutzen wird es ihm nichts. Denn allein kann er gar nichts machen. Aber was ist mit der EU? werden sie ein Machtwort sprechen und Russland auf die Finger hauen? Putin wird sich natürlich nichts sagen lassen, hat er schliesslich noch nie. Ausserdem hat ihn gerade das Kreml-Parlament mit dem Krim-Einsatz beauftragt. Was das nur werden wird?
Kann ein Land das nicht einmal selbst lösen – und dazu noch friedlich?
Entweder verhält sich Russland nun ruhig, was ich persönlich nicht glaube, oder es wird noch einiges geschehen. Einen dritten Weltkrieg wird es nicht geben, dazu ist Europa zu vernünftig. Aber so ganz Europa ist die Ukraine nun auch wieder nicht. Aber aus dem Zeitalter der Kriege sollte man nun langsam raus sein. Alle sollen sich an einen Tisch setzen und vernünftig diskutieren bis eine Lösung gefunden ist. Allerdings wird das sehr wahrscheinlich nicht geschehen. Wieso auch, wenn mit der Hau-Drauf-Taktik auch alles möglich ist und man garantiert seine eigene Meinung durchsetzen kann, wenn man mehr Militär aufzubieten hat? Da setzt man sich doch nicht an einen runden Tisch – der nicht wirklich rund ist, aber man nennt es nun einmal so.
Da können wir nun noch einiges erwarten.
Das scheint nun einzutreten, denn Putin bittet das Parlament um Zustimmung für einen Militäreinsatz. Das Militär der Ukraine ist bereits in Alarmbereitschaft versetzt. Nun beginnt das Säbelrasseln.
Es hat begonnen. Das russische Parlament hat Putin zugestimmt. Angeblich sollen schon 2000 russische Soldaten auf der Krim gelandet sein. Tja, jetzt wird es wirklich spannend. Hoffentlich sind alle Beteiligten besonnen genug, dass es nicht zu Schlimmeren kommt.

Nächste Woche zeigt Arte einen Film und eine Dokumentation über Katharine Hepburn. Ist nicht wirklich ein Themenabend, aber ich nenne es eine willkommene Gelegenheit, um Arte mal wieder darauf aufmerksam zu machen, dass sie im September einen Themenabend über den franco-russischen Schauspieler Ivan Mosjoukine machen sollten. Nein, ich schreibe nicht könnten, denn das wäre nicht fordernd genug.
Also, Arte, im September ein schöner Themenabend. Ich warte schon darauf.

So, Elefantendame Mala hat endlich einen Blick auf die beiden neuen Staatsgäste aus China werden dürfen. Ein wenig empört ist Mala allerdings darüber, dass sie beiden Pandas sogar mit einem Staatsempfang bei ihrer Ankunft in Belgien empfangen wurden. Denn die alte Kuh hat darauf leider verzichten müssen. Und dass, wo sie doch Europas klügster Elefant ist. Das dämpfte natürlich ihre Freude darüber, endlich einmal echte grosse Pandas zu sehen. Die kleinen Pandas kannte sie schon, aber das seien nur Katzenbären und viel zu langweilig.
Zu den beiden Neuankömmlingen hat sie nach einem Blick auf schon einen Kommentar abgegeben: „Bambusfresser!“ Ja, die Elefantendame weiss wieder alles.
Mala fürchtet seit der Ankunft der Pandas nun natürlich ihren Status als Star sinken. Denn das beliebteste Tier ist in den letzten beiden anderthalb Jahren immer sie gewesen. Nun ist das Pandapärchen da und wird ihr mit ziemlicher Sicherheit den Rang ablaufen. Das gefällt der alten Kuh nun gar nicht. Da kann sie auch hübsch wieder nach Hause zurückkehren. Da kann sie sich wenigstens noch mit Mogli herumärgern und wird dennoch von allen gemocht. Ausserdem wird da ja noch genügend Werbung mit ihr gemacht. Aber erst einmal will sie ihren offiziellen 50. Geburtstag am 08. Juni abwarten. Falls sie genug hofiert wird, möchte sie noch ein paar Monate bleiben. Aber Zuhause ist es bekanntlich am schönsten. Und da will sie in den nächsten Jahren wieder hin.
Da sie nun nicht immer im Park umherläuft und die Pandas auch nicht so interessant findet, hat sie mal wieder nichts besseres zu tun, als das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Am Montag wird es gegen Union Berlin gehen. Beim letzten Spiel, als es gegen Dresden ging, tippte Mala auf einen Sieg und hatte mal wieder recht. Passiert höchst selten, dass sie mal danebenliegt. Nun also das Spiel gegen Union Berlin. Was sagt die alte Kuh? Sie tippt zielsicher auf einen Sieg des FC St. Pauli. Tja, das ist auch nötig, wenn der Verein den Relegationsplatz schaffen will. Natürlich müssen sie dann noch aus den Relegationsspielen als gloreicher Sieger hervorgehen, damit Hamburg erstklassig bleibt. Denn das der HSV es bleibt, steht weiterhin in den Sternen. Zwar haben sie letzte Woche souverän gegen Dortmund gewonnen, aber der BVB litt auch irgendwie unter einem Blackout.
Heute geht es für den HSV gegen Werder Bremen. Es ist das 100. Nordderby und nicht nur deshalb bisant, weil beide Vereine sich nicht leiden können, denn beide Vereine kämpfen gegen den Abstieg. Werder weitaus weniger als der HSV, aber wirklich gerettet ist keiner von ihnen. Da ist das heutige Spiel ziemlich bedeutend, denn drei Punkte heissen Boden gutmachen gegen den Abstieg. Diese braucht der HSV weitaus dringender als Werder Bremen. Aber werden sie es auch schaffen? Tja, van der Vaart steht schon einmal nicht in der Startelf. Eine gute Entscheidung, wie ich meine, denn in den letzten Spielen hat er nicht wirklich was gebracht. Das sagen nicht nur die Fans – alle natürlich nicht -, sondern auch Lothar Matthäus. Aber wenn man Matthäus etwas sagt, kann man es natürlich nicht ernst nehmen. Dabei kann er von sich sagen, dass er schon die deutsche Nationalmannschaft besiegt hat. Nein, nicht 1998, sondern einige Jahre später, als er Nationaltrainer von Bulgarien war. Gut, gegen Bulgarien verliert Deutschland öfters mal. Mittwoch geht es erst einmal gegen Chile.
Falls der HSV doch noch absteigen sollte, kann St. Pauli aufsteigen, damit bleibt Hamburg dann erstklassig. Ich finde den Radiospruch einfach toll, weil er so furchtbar ungenau ist. Da hat mir Jonas wieder einen Floh ins Ohr gesetzt.
Elefantendame Mala wäre ein Unentschieden im Nordderby lieber. Aber was sie möchte, wird natürlich nicht berücksichtigt. Ihre Lieblingsfreundin Plattfuss hätte natürlich am liebsten einen Sieg. Aber dennoch wird sie sich weiterhin offiziell als HSV-Fan ausgeben. Nur damit sie von Mogli nichts auf die Mütze bekommt.

 

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