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Es geht in die nächste Runde…


Es sollte der längste Streik der Lokführer werden. Nun wird er überraschend heute Abend um 18 Uhr beendet. Hat das nun damit zu tun, dass die Bahn geklagt hat, der Streik müsse beendet werden, kein Geld mehr in der GDL-Streikkasse ist oder die GDL in der Bevölkerung nun völlig unten durch ist?
Ja, es bleibt die Frage aller Fragen, warum die GDL auf einmal umschwenkt und den Streikt bereits am Samstag um 18 Uhr beendet anstatt am Montag um 2 Uhr.
Mir egal, hauptsache ich kann wieder problemlos von A nach B kommen, ohne dass ich ein Stück zu Fuss gehen muss. Abends mag das weniger ein Problem sein, aber morgens bedeutet es, dass ich bald eine halbe Stunde früher los muss. Nein, nicht aufstehen, denn in der halben Stunde gehe ich immer erst einmal durch, was ich noch so zu erledigen habe und packe mir meine Mittagsmahlzeit ein. Ja, ich esse nicht in der Kantine. Die haben da meist Sachen, die ich nicht mag.
Die Bahn hatte gegen den Streik geklagt, aber nicht auf eigene Initiative hin, sondern weil Verkehrsminister Dobrindt dies gesagt hatte. – Ja, das ist der, der sich diese hübsche PKW-Maut ausgedacht hat, die niemand von uns haben will.
Natürlich glaubte die Bahn nicht, dass sie Erfolg haben werde vor Gericht – denn Streik ist in Deutschland ein Grundrecht -, weshalb sie diesen Schritt auch bisher gescheut hatten. Und tatsächlich, wie nicht anders zu erwarten verlor die Bahn in erster wie auch in zweiter Instanz. Dennoch ist ein negativer Fleck auf der Weste der GDL geblieben, denn der Richter schlug einen Vergleich vor, den die Bahn sofort angenommen hätte, bloss die GDL wollte natürlich nicht.
Und je öfters gestreikt wird, desto weniger Verständnis bringt man für die Lokführer und vor allem die GDL auf.
Es mag schön und gut sein, dass die GDL für die Rechte der Lokführer kämpft, aber was haben sie denn mit den Zugbegleitern zu tun? Hier herrscht eindeutig ein Machtkampf, wer die stärkere Gewerkschaft ist: Die GDL oder die EVG.
Nun wird also der Streik heute schon beendet? Wurde ein Kassensturz bei der GDL gemacht und festgestellt, dass man nicht mehr genügend Geld auf dem Konto hat? Denn man muss bedenken, dass Gewerkschaften immer dann zum Streik aufrufen, wenn sie zuviel Geld auf dem Konto haben. Das müssen sie loswerden und deshalb wird gestreikt. Denn die Gewerkschaftsmitglieder bekommen dann Streikgeld anstelle ihres normalen Lohns.
Aber vielleicht ist noch eine kleine Reserve da, denn die GDL hat angekündigt, dass sie weiter streiken wollen. Wenn auch nicht mehr morgen, am 09. November, dem 25. Jahrestags des Mauerfalls.
So oder so ist die GDL nun so langsam unten durch bei den Menschen.

Die Situation in der Ukraine scheint wieder einmal zu eskalieren. So langsam kann man es wirklich nicht hören. Dass das russische Militär die prorussischen Separatisten ausbilden soll, ist nun wirklich nichts Neues. Jetzt sollen mal wieder russsische Panzer auf ukrainischen Boden gekommen. Angeblich war es dieses Mal kein Grenzversehen, sondern volle Absicht und sie waren auch weit hinter der Grenze und mehr als nur ein Panzer. Die nächste Provokation folgt gleich im Anschluss.
Militär-Transporter mit Ausrüstung sollen sich auf den Weg zu den pro-russischen Separatisten gemacht haben. Da folgt praktisch eine Hiobsbotschaft der nächsten und man fragt sich wirklich, was davon noch echt ist und was nicht. Damit will ich der ukrainischen Regierung nicht unterstellen, dass sie sich was ausdenken würden, um Russland als Buhmann hinzustellen. Aber wieso scheint sich erst die Situation zu entspannen und dann eskaliert sie wieder? Alles Taktik von Putin oder was?
Nein, so langsam habe ich keine Lust mehr, davon zu berichten, deshalb werde ich es nun auch endlich sein lassen. Es reicht langsam.
Dennoch ein kleiner Nachtrag: Michail Gorbatschow macht den Westen für die Ukraine-Krise verantwortlich. Hätte Russland denn nicht einfach sagen können. Schön, die Krim will zu uns, das ist ganz nett, aber sie gehört zur Ukraine. Da soll sie auch bleiben. Aber wenn da jemand an der Spitze des Staates ist, der sich als neuer Imperator sieht, der den Westen erobern bzw. zurückerobern will, dann eskaliert die Situation eben. Natürlich hätte der Westen auch einfach zusehen können und hätte geschwiegen. Wobei die ganzen Sanktionen recht lächerlich waren und die Wirtschaft des Westens auch in Mitleidenschaft gezogen hat. Aber man Opfer bringen, wenn man was durchsätzen will, das stimmt.
Gorbatschow warnt weiter vor einem neuen Kalten Krieg. Das habe ich bereits letzte Woche erwähnt, dass praktisch ein neuer Kalter Krieg drohen kann. Und so wie es momentan aussieht, könnte es tatsächlich dazu kommen, auch wenn die Politiker gerne vom Gegenteil überzeugt sind. Aber Politiker sagen viel, wenn der Tag lang ist, das kennen wir doch.

Arte weiss wohl auch nicht, was sie eigentlich wollen. Erst hiess es, dass nicht mehr jeden Montag einen Stummfilm gezeigt wird. Seit April wurde praktisch auch keiner mehr gezeigt, wenn man von den Max Davidson-Kurzfilmen absieht, die im Juni liefen und als Dick und Doof-Kurzfilme deklariert wurden. Und nun kommt bald jede Woche ein Stummfilm. Das ist nun wirklich übertrieben. Aber ein Film mit Ivan Mosjoukine ist dennoch nicht dabei. Nächstes Jahr vielleicht? Es gibt da jede Menge Filme. Es muss nicht gerade „Michel Strogoff“ sein, der beinahe drei Stunden läuft, gibt auch noch andere Filme.
Mal sehen, was an Weihnachten gezeigt wird. Bisher war das immer eine einzige Enttäuschung. Letztes Jahr die Charlie Chaplin-Kurzfilme, die schon vor einigen Jahren gezeigt wurden, oder die Max Davidson-Kurzfilme. Gut, vielleicht wollen einige diese Filme sehen, aber ich gehöre einfach nicht dazu. Ich will interessante Filme sehen. Die Stummfilm-Fassung von „Im Western nichts Neues“ wäre doch mal interessant.

Elefantendame Mala schäumt mal wieder. Der Grund? Na, es kann nur einen geben. Nein, es geht nicht darum, dass sie endlich nach Hause will und immer noch in der Ferne festhängt, auch old Rani ist nicht der Grund ihres Ärgernisses. Es ist wieder einmal der FC St. Pauli, der einfach nicht aus dem Ligakeller herausfindet. Heute verloren sie 0:3 gegen Heidenheim. Auch noch ein Heimspiel und dann so sang- und klanglos zu verlieren, ist wirklich armselig. Was ist mit dem Verein eigentlich los?
Mala steht bereits in den Startlöchern, um als Torwart oder in der Abwehr anzuheuern. Da ihr Wohnort am Montag in die Winterpause gegangen ist, hat sie jede Menge Zeit. Ausser am Montag, denn da feiert sie ihren 52. Geburtstag.
Old Rani wird ihr ein Geburtstagsständchen Trompeten, dazu werden die Hannoveraner den Takt schlagen. Die Fresspakete sind auch schon alle angekommen, die sie erwartet hat. Bloss auf das Öffnen der Pakete kann sie kaum noch warten.
Wenn sie dann am Montag die Pakete geöffnet und den Inhalt vertilgt hat, ist erst einmal BEwegung angesagt. Da wird sie sich auf den Weg zu den Pandabären machen und sich wieder einmal die Frage stellen, wenn sie diese beobachtet, wieso die so viel beliebter sind als sie selbst. Verstehen kann sie es wirklich nicht. Dann wird sie sich die neue Baustelle ansehen, wo bis nächstes Jahr eine grosse Anlage unter anderem für die Hannoveraner entstehen wird. Mala ist froh, dass sie nicht mit denen zusammensteht, die sind ihr manchmal doch ein wenig zu laut und quirlig. Sie ist schliesslich nicht mehr die Jüngste. Da will sie auch ab und an mal ihre Ruhe haben.
Was aber nicht heisst, sie wäre alt. Mitnichten! Sie ist noch so flott wie ein Jungspund namens Darjeeling. Bloss piekt sie nicht jedem ihre Stosszähnchen in den Rüssel. Kann sie auch gar nicht mehr, seitdem sie diese Anfang der 90er Jahre verloren hat. Denn wenn man so was hat, nutzt man es auch gerne, um jemand anderen zu piesacken. Da stellt Mala keine Ausnahme dar.
Aber wie hatte Mala denn nun das Spiel St. Pauli gegen Heidenheim getippt. Sie war für eine Niederlage St. Paulis gewesen, denn Heidenheim sei Anfang der Saison ziemlich gut gewesen, auch wenn sie nachgelassen haben und noch nicht auswärts gesiegt hatten.
Die Pusteblume hingegen tippte auf einen Heimsieg, also dass St. Pauli gewinnen würde. Aber Jonas nimmt sie eh nicht mehr ernst. Ein penetranter Linksrüssler sei sie, weshalb man ihre Tipps nicht für bare Münze nehmen sollte. Deshalb wird er sich wohl nach der Winterpause ein neues Orakel suchen. Bin ich nur gespannt, wer das sein wird. Zwei stehen zur Auswahl: Plattfuss oder das wohlgenährte Dickerchen.

 

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Wollen uns die Politiker für blöd verkaufen? – Keine Einigung bei CDU und SPD


Zwei Monate sind nun seit der Bundestagswahl vergangen, aber zu einem Ergebnis ist es immer noch nicht gekommen. So langsam fühlt man sich als Wähler wirklich veralbert. Denn CDU und SPD kommen einfach auf keinen gemeinsamen Nenner.
Da heisst es einmal, man würde gut zuwege kommen, am nächsten Tag ist das schon alles überholt. Wie lange wollen uns die Politiker eigentlich noch zum Narren halten? Kann mir das irgendjemand verraten?
Wenn wir in Belgien wären, könnte ich es noch verstehen. Da bekriegen sich schliesslich die Flamen und Wallonen. Aber doch nicht hier iN Deutschland. Da versucht man auf Biegen und Brechen eine grosse Koalition, obwohl die Wahlversprechen überhaupt nicht zueinander passen. Egal, wird eben ein Treffen nach dem anderen organisiert. Irgendwann wird eine Partei schon einknicken. Oder wie darf ich mir das vorstellen?
Zudem wird schon vor einer grossen Koalition gewarnt. Es wäre das Schlimmste, was Deutschland passieren könnte.
Und eigentlich scheint die SPD auch nicht wirklich geneigt, mit der CDU zusammenzugehen. Irgendwie wollen die bloss mit der CDU zusammen, damit sie an die Macht kommen. Täusche ich mich oder ist es tatsächlich so?
Denn die nächsten Male wollen sie auch mit der Linken über eine Koalition sprechen. Das heisst doch alles.
In Hessen ist die SPD übrigens vergessen. Da will die CDU nun mit den Grünen zusammengehen. Ob das gut geht? In Hamburg ist es gescheitert. Aber die Grünen in Hessen sind jedenfalls erst einmal optimistisch. Das ist doch schon einmal was. Aber selbst dort geht es nicht weiter.
Hat es das eigentlich schon mal gegeben, dass Koalitionsverhandlungen so lange dauern?
Warum machen sie nicht einfach Neuwahlen? Weil kaum jemand hingehen wird. Weil die SPD gar nciht weiss, wen sie aufstellen sollen. Und sonst? Na ja, die FDP würde haushoch wieder in den Bundestag einziehen. Denn ohne sie geht es einfach nicht.

Heute ist der 23. November und wer wurde vor genau 125 Jahren geboren?
Ich sage es mal so. Er gehörte zu einer Gruppe, die immer gemeinsam auftrat. Er sagte bis auf eine Zeile in einem Stummfilm nichts, trug eine Perücke und sah in seiner Rolle, die er verkörperte, ein wenig dümmlich aus. Von wem ich spreche? Von Harpo Marx, einem „Mitglied“ der Marx-Brothers.
Harpo ist derjenige mit dem Lockenkopf und dem Hütchen gewesen. Nicht derjenige mit dem dunklen Schnauzbart und der Zigarre. Beim letztgenannten handelte es sich um Groucho.
Einzeln traten sie selten auf, aber gemeinsam sorgten sie für jede Menge Lacher.
Weil Harpo nie etwas in den Filmen sagte, glaubte man, dass er in Wirklichkeit auch nicht sprechen könne. Nun, ich erinnere mich an eine Art Talkshow, wo Harpo seine Biografie „Harpo speaks“ veröffentlichte. Dort hat er auch die ganze Zeit über nicht gesprochen. Wie also sollten die Leute etwas anderes denken, wenn er nicht einmal in einer Talkshow oder im Frühstücksfernsehen – was auch immer es war – gesprochen hat?
Und im nächsten Jahr gibt es noch einen 125. Geburtstag zu feiern. Nein, nicht jemand von den Marx-Brothers, sondern den Geburtstag von einem der ersten männlichen Filmstars Europas: Ivan Mosjoukine. (Benutze mal die französische Variante des Namens, weil das einfacher ist.)
Ich hoffe mal, dass sich der TV-Sender Arte im September zu einem Themenabend entschliessen wird. Da gibt es auch einige Filme, die sie zeigen könnten. Vor allem die Dokumentation über Mosjoukines Leben wäre nicht schlecht. Ich habe die zwar im Internet gefunden, aber die ist auf russisch oder ich weiss nicht was. Jedenfalls verstehe ich kein Wort.
Und nächsten Monat bitte keinen Stummfilm-Bergfilm mehr auf Arte, davon habe ich nun genug. Empfehle immer noch Michel Strogoff. Gibt es doch auf DVD, wie ich nun herausgefunden habe.

Bei Elefantendame Mala wurden schon vor wenigen Wochen die Schotten dicht gemacht. Nun wurden alle Sachen winterfest gemacht. Und was macht Mala? Sie tippt weiter fröhlich die Spiele des FC St. Pauli. Nachdem sie beide Spiele der deutschen Nationalmannschaft richtig tippte und auch ihr die Équipe Tricolore es nach Brasilien geschafft hat, kann sie sich ganz auf die zweite Liga konzentrieren.
Und was sagt Mala zum morgigen Spiel des FC St. Pauli gegen den VfR Aalen? St. Pauli wird nur Unentschieden spielen. Tja, dann wollen wir mal sehen, ob sie recht behalten wird.

Am Donnerstag läuft der dritte Kluftinger-Fall in der ARD: Seegrund. Also, nicht verpassen, sondern anschauen. Gut, mag vielleicht zuviel Dialekt gesprochen werden, aber wozu gibt es den Videotext mit seiner Untertitelung. Damit bekommt man das Allgäuische schon mit. Ich verstehe es glücklicherweise auch so. Dialekte machen mir gar nichts aus. Keine Ahnung, wieso, aber ich habe da keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verstehen.
Und morgen alle Tatort gucken. Es läuft der zweite Fall mit Wotan Wilke Möhring. Einfach nur gucken, damit es eine gute und vor allem bessere Einschaltquote als beim nächsten Til Schweiger-Tatort gibt.
Dafür läuft heute Abend mal wieder gar nichts im Fernsehen. Jedenfalls konnte ich nichts entdecken. Und was macht man da? Entweder wie ich und man sieht sich einen Stummfilm an. Habe aber gerade keinen auf Vorrat, deshalb wird das nichts. Ansonsten lese ich mal wieder was. Mein Stapel ungelesener Bücher muss geringer werden.
Und wer nun gar nicht weiss, was er heute Abend lesen soll.
Gerade ist das dritte Kapitel des Fantasy-Romans „Aneba. Die Rückkehr“ bei Bookrix erschienen. Alle vorherigen Kapitel einschliesslich Prolog sind bei Amazon, Weltbild und weiteren Vertriebskanälen erhältlich.
Oder lieber ein Thriller? Da gibt es dann „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor oder der aktuelle Fortsetzungsroman „Im Zeichen des Denkmals“. Der Prolog und das 1. Kapitel sind bereits erschienen. Nächste Woche soll dann das zweite Kapitel folgen.

 

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Das Ende von Max Bahr – Komplott einer anderen Baumarktkette?


Nun ist also eingetreten, was man nicht einmal im entferntesten befürchtet hatte. Max Bahr kann nicht gerettet werden und wird zerschlagen.
Eine Nachricht, die gestern Nachmittag einschlug wie eine Bombe. Denn irgendwie sah doch alles noch ganz gut aus. Niemand hätte mit so etwas gerechnet.
Nun ist es leider dazu gekommen. Nach mehr als Hundert Jahren wird Max Bahr aufhören zu existieren. Eine weitere Marke, die vom Markt verschwinden wird.
Traurig, wie ich finde, denn das war der Baumarkt meiner Kindheit. Immer wenn ich in Deutschland war, bin ich mit meinem Grossvater in den nächsten Laden, der nur eine Viertelstunde zu Fuss von seinem Haus entfernt lag. Dort haben wir dann alles Mögliche geholt: Holz, um irgendwas zu bauen, Leuchtstoffröhren, Werkzeug, Armaturen und ich weiss nicht was noch alles. Ich kannte überhaupt keinen anderen Baumarkt. Nun gut, irgendwann kam Bauhaus hinzu, aber sonst war da nichts mehr.
Nun sollen die Märkte einzeln verkauft werden, wofür es auch Interessenten gebe. Aber wenn man sich einmal ansieht, wie die Rettung von Max Bahr gescheitert ist, kommt man nicht umhin, an eine Verschwörung zu denken.
Denn eigentlich sah alles ganz gut aus. Die Hellweg-Gruppe wollte die 73 Märkte übernehmen, alles war genehmigt, es ging nur noch ums Geld. Genau daran scheiterte es schliesslich. Es ging um eine völlig überzogende Forderung der Royal Bank of Scotland, die Hauptgläubigerin des ebenfalls insolventen Vermieters der Märkte – Moor Park. Eine Mietbürgschaft von 700 Millionen Euro wollte die Royal Bank of Scotland haben, womit sich Hellweg auf Gedeih und Verderb ausgliefert hätte. Und so hält sich das Gerücht, dass die Royal Bank of Scotland diese überzogene Forderung stellte, damit die Gespräche garantiert scheiterten. Und das bringt mich wieder auf den Punkt zurück, dass das alles eine grossangelegte Verschwörung ist.
Denn wer profitiert denn davon, dass Max Bahr für immer und ewig verschwinden wird? Die anderen Baumärkte natürlich, aber wer von denen genau? Ich habe da schon eine Kette im Auge, werde den Namen aber nicht verraten. Nur so viel: In einigen Grossstädten eröffnet die Kette gerade reihenweise noch Läden. Auch mal in direkter Konkurrenz zu Max Bahr. Und gerade das ist verdächtig, wie ich finde.
Im Norden war Max Bahr immer die Nummer eins, nun wird es ein anderer werden. Deshalb bin ich so von einer Verschwörung überzeugt.
Ich finde es traurig, dass es Max Bahr nicht mehr geben wird. Der Lieblingsladen meiner Kindheit und bis heute mein Lieblingsbaumarkt. Nun gut, werde ich eben zu Bauhaus oder Toom Baumarkt wechseln. Ja, ich habe einen vergessen, aber die Kette mit dem falschen Eichhörnchen mag ich einfach nicht.

Die deutsche Nationalmannschaft hat es doch tatsächlich geschafft und Italien ein Unentschieden abgetrotzt. Wurde auch endlich einmal Zeit, dass sie diesen Angstgegner mal bezwingen. Gut, gewonnen haben sie nicht und Italien trat auch nicht in Bestbesetzung an, aber das 1:1 ist ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Im Übrigen hat Elefantendame Mala auch auf ein Unentschieden getippt. Dass allerdings Frankreich so schlecht abschneiden würde, hätte sie nie gedacht. 2:0 verlor die Équipe tricolore gegen die Ukraine. Man glaubt es einfach nicht, aber irgendwie hatte ich es geahnt. Nun müssen sie sich ziemlich anstrengen, um doch noch die WM-Endrunde in Brasilien zu erreichen. Werden sie es schaffen? Möglich ist alles. Mala drückt jedenfalls Frankreich ganz fest den Rüssel, auch wenn sie in Belgien lebt.

Die SPD scheint nicht wirklich zufrieden zu sein mit den Koalitionsverhandlungen mit der CDU. Warum sonst strecken sie auf einmal die Fühler nach den Linken aus? Gut, CDU und SPD kommen einfach auf keinen grünen Zweig. Zudem warnen die Wirtschaftsweisen bereits vor einer grossen Koalition. Es sei das Schlimmste, was Deutschland passieren könnte. Also doch Neuwahlen? Ich empfehle es jetzt einmal. Aber CDU und SPD werden gnadenlos abgestraft werden. Aber wenn die FDP wieder reinkommt, dürfte es für die CDU nicht so schlimm werden. Also abwarten? Das wird noch ein munteres hin und her werden. Am Ende kommt eh nichts raus ausser heisser Luft.

Heute Abend um 18.50 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit der Serie „Fuchs & Gans“ auf der ARD. Welch eine Freude. Hatte mich im Sommer schon sehr auf die Wiederholungen gefreut, die dann leider ausblieben. Nun wird heute Abend die vierte Folge gezeigt.
Leider wird auch die Serie „Wenckes Verbrecher“ weitergedreht. Das war der letzte Schrott. Bei der Serie bin ich öfters aus dem Raum gegangen, weil ich das einfach nicht ertragen habe. Und so was wird nun auch noch fortgesetzt. Ich kann es einfach nicht fassen. Im übrigen hat leider auch „Hubert & Staller“ gelitten. Ist zwar immer noch lustig, aber irgendwie ist was verloren gegangen. Besonders schlimm fand ich den 90-Minüter, wo alles künstlich in die Länge gezogen wurde. Eine Dreiviertelstunde ist in Ordnung, aber nicht neunzig Minuten. Da hat alles gelitten. Manchmal fragte man sich wirklich, was das noch war. Klamauk oder ein halbwegs guter Film. Kann nur besser werden, die dritte Staffel.

Gibt es eigentlich den Stummfilm „Michel Strogoff“ von 1926 auf DVD? Ich finde hierzu keinerlei Informationen, genauso wenig wie von Harakiri aus dem Jahr 1919. Gut, muss ich halt weitersuchen. Und wenn es mal „Michel Strogoff“ im Internet anzugucken ist, dann nur die ersten neunzig Minuten. Nun ja, vielleicht erbarmt sich Arte einmal und zeigt den Film, auch wenn er mit 168 Minuten recht lang ist. Aber dafür ist die Verfilmung, die am nächsten am Roman von Jules Verne dran ist. Und wenn im Dezember schon wieder ein Bergfilm-Stummfilm läuft, kriege ich wirklich die Krise. Es gibt wirklich interessantere Filme. Wie eben die beiden erwähnten oder „Manolescu“.

Und habe ich eigentlich schon erwähnt, dass nun der Nachfolgeband der Isis Just-Serie von Helen Dalibor so Kapitel für Kapitel erscheint? Nein, dann habe ich es hiermit nachgeholt. Gerade ist das erste Kapitel veröffentlicht worden. Weitere werden natürlich folgen, genauso wie vom Fantasy-Roman „Aneba. Die Rückkehr“. Hier wird nächste Woche das dritte Kapitel erscheinen.

 

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