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Wenn eine Neuigkeit ein alter Hut ist – Die SPD hat die Namen ihrer Minister verraten


Nun ist es also amtlich! Sigmar Gabriel wird nicht der neuen Bundesregierung angehören. Statt seiner wird Heiko Maas Aussenminister werden. Eine gute Wahl? Das wird sich zeigen. Als Justizminister mag Maas keine schlechte Figur gemacht haben, auch wenn er blass blieb. Deshalb scheint auch fraglich, dass er als Aussenminister wirklich etwas bewegen wird.
Man sehe sich an, was Gabriel in 13 Monaten geschafft hat. Er schaffte es zum beliebtesten Politiker Deutschlands und nun ist er nicht mehr unter den SPD-Ministern zu finden.
Warum?
Es wird geschafft, es sei wegen eines Interviews, wo er seine Tochter erwähnt habe, die Schulz den Mann mit den Haaren im Gesicht nannte.
Man erwähnt – vor allem als Politiker – seine Kinder nicht in einem Interview, aber so ganz kann ich nicht verstehen, was an dieser Aussage, die noch etwas länger geht, schlimm sein soll.
Meiner Meinung nach wurde Gabriel ausgebootet, weil er sich nicht als Kanzlerkandidat hat aufstellen lassen. So musste man zu einer Notlösung greifen, die sich mit Martin Schulz nicht als glücklich erwies. Olaf Scholz zierte sich zu dem Augenblick noch und wollte sein geliebtes Hamburg auf keinen Fall verlassen. Dass seine Worte nur heisse Luft waren, kann man inzwischen daran sehen, dass er nun Finanzminister ist.
Olaf Scholz oder König Olaf der Allerletzte – wie er von seinen Kritikern genannt wird – wird tatsächlich Vizekanzler und Finanzminister werden. Mit dem Gedanken, er wird Finanzminister konnte man sich gerade noch so anfreunden, aber mehr auch nicht. Nun kommt man nicht mehr an ihm vorbei. Dafür ist Hamburg nun vor ihm sicher, Das eine, was man will, das andere, was man muss.
Die SPD hatte sich lange geziert, die Namen ihrer Minister zu nennen, obwohl eigentlich schon alles bekannt war. Was das sollte? Vielleicht wollte man so verschleiern, dass Sigmar Gabriel, der aktuell beliebteste beliebteste Politiker Deutschlands – nicht mehr dazugehören würde. Warum? Tja, diese besagte Passage in einem Interview, die ich weiter oben erwähnt habe. Meinen vermuteten Grund, warum Gabriel abgesägt wurde, habe ich auch oben schon erwähnt und dem vor einiger Zeit schon einen ganzen Artikel gewidmet.
Man wird sehen, wie Maas das Amt des Aussenministers ausfüllen wird, aber so beliebt wie Gabriel wird er nie werden, das kann ich bereits prophezeien.

Gestern begann die neueste Staffel von „Let’s Dance“. Die erste Staffel ohne Sylvie Meis, dafür mit Victoria Swarowski an der Seite von Daniel Hartwich. Bereits zu Beginn der Show fragte man sich, wie RTL gerade auf Victoria Swarowski gekommen ist, denn was sie während der gesamten Sendung ablieferte, war einfach nichts. Sie las von ihren Kärtchen ab und schien manchmal nicht zu wissen, was sie da las, falls sie die richtige Karte fand. Einsätze wurden verpatzt, dann redete sie wie jemand, der alles gewissenhaft auswendig gelernt hatte und es nun abspulen musste. Selbst ein Roboter klingt besser. Und so ging das dieganze Show über. Wirklich schwer zu ertragen, das man kaum Mitleid mit Victoria Swarowski hatte.
Natürlich kann man sagen, dass es ihre allererste Sendung als Moderatorin gewesen ist und sie zuvor noch nie in ihrem Leben moderiert hat. Allerdings ist es mit der Moderation wie mit der Schauspielerei oder dem Singen. Entweder man kann es und hat das nötige Talent dafür oder man kann es nicht und dann hilft auch kein Kurs, um es zu lernen. Wobei es einige Schauspieler und Sänger gibt, die talentfrei sind und die man dennoch sehen und hören muss. Ich will hier keine Beispiele aufzählen, denn das habe ich des Öfteren bereits getan und will hier keine ollen Kamellen aufwärmen.
Wir werden sehen, wie sich Victoria Swarowski nächste Woche machen wird. Der Druck wird jedenfalls nicht kleiner werden. Es nützt auch nichts, wenn sie sich verteidigt und immer wieder betont, sie hätte noch nie moderiert und man solle ihr eine Chance geben. Über solche Kritiken muss man drüber hinwegsehen, so schwer es auch fallen mag. Denn wenn man sich verteidigt, gießt man nur Öl ins Feuer. Deshalb den Mund halten und beweisen, das man es besser kann.
Die Aufregung wird nicht mehr ganz so groß sein, man weiß, wie es abläuft. Vielleicht sieht sich Viktoria Swarowski auch noch einmal die vergangene Sendung an, um zu sehen, wo sie Fehler gemacht hat und wo sie sich verbessern kann.
Zwar glaube ich persönlich nicht, dass es etwas bringen wird, denn wie ich bereits erwähnte, muss man Moderation können, weil man es nicht lernen kann.
Sylvie Meis kann Swarowski jedenfalls nicht ersetzen und selbst wenn Sylvie einem manchmal auf den Keks ging, war sie immer noch neunmal besser als es Viktoria Swarowski in ihrer ersten Show gewesen ist.
Was auch immer RTL sich dabei gedacht hat. Vielleicht ist Swarowski billiger als Sylvie, vielleicht sollen so jüngere Zuschauer angelockt werden. Ich habe keine Ahnung und auch keine Lust zu spekulieren. Ich weiß nur, dass ich mir diese Staffel von „Let’s Dance“ nicht ansehen werde. Keine interessanten prominenten Tänzer und die Moderation…

Elefantendame Mala ist fleissig dabei, die Tage abzuhaken bis bei ihr wieder geöffnet wird. Am 31. März ist es endlich so weit. Ich habe darüber bereits berichtet, werde aber nicht müde, es weiter zu tun. Mala möchte sich dann natürlich wieder von ihrer schönsten Seite zeigen: Von vorne und nicht von hinten. Sie ist und bleibt ein Scherzkeks.
Natürlich wurde sie nicht müde, das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Es geht heute gegen Braunschweig. Da sagt Mala, dass ihr Lieblingsverein leider nur ein Unentschieden zustande bringen wird. Die Pusteblume hingegen ist von einem Sieg St. Paulis überzeugt. Jonas ist sich alles andere als sicher. Zwar hatte sie letzte Woche beim Spiel gegen Düsseldorf recht, wo sie von einer Niederlage ausging, aber heute wird es wohl anders sein.

 

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Ein griechischer Märtyrer in Gewissensnöten


Endlich läuft mal eine Quizsendung im Fernsehen, wo es richtig Spass macht, sich diese anzusehen. Vor allem scheint sie im Quoten-Durchschnitt erfolgreicher zu sein, als es Jörg Pilawa mit seinem Quiz ist. „Wer weiss den sowas?“ mit Kai Pflaume als Moderator und Bernhard Hoecker und Elton als Quizkonkurrenten mit jeweils einem Gast als Teampartner ist eine informative Quizreihe, die nicht drög ist und nie langweilig wird.
Schade nur, dass die Quizreihe nur in der Sommerpause von Jörg Pilawas Quizsendung läuft.

Griechenland brauche nur knapp 60 Milliarden, hiess es noch Ende letzter Woche. Dann wurden es zwanzig Milliarden mehr und schliesslich war man dann bei knapp neunzig Milliarden Euro gelandet. Aber so ist Griechenland, erst einmal klein anfangen und ganz am Ende damit herausrücken, was man wirklich braucht. Die EU beriet weiter über die Hilfen an Griechenland. Es stand immer noch ein Grexit im Raum, aber eigentlich ist die Gruppe zu klein gewesen, die wollte, dass Griechenland die Euro-Zone verlässt. Allen voran Deutschland. Auf der anderen Seite stand Frankreich mit dem Rest. Frankreich ist mal wieder Deutschland gegenüber auf Krawall gebürstet. Übrigens haben wir den Euro ebenfalls Frankreich zu verdanken. Die wollten damit erreichen, dass Deutschland mit der Deutschen Mark nicht das bestimmende Land ist. Hat nicht ganz geklappt, denn trotz des Euro hat Deutschland nichts an seiner Macht eingebüsst.
Aber in der Griechenland-Krise kann sich Deutschland nicht durchsetzen, wobei man da auch sehen muss, dass Merkel zwar Nein sagen mag, am Ende allerdings ja, um nicht den Zusammenhalt in der EU zu gefährden. Da ist Schäuble weitaus ernster zu nehmen. Er wird nicht müde, wenigstens einen vorläufigen Grexit anzusprechen. Aber dadurch wird er zum Buhmann abgestempelt. Dabei ist das kein Egoismus, was er da macht, sondrn er denkt weiter. Denn die Zeche werden wir und unsere Kinder und Kindeskinder zahlen müssen. Griechenland wird damit nicht gerettet sein, weder heute noch morgen oder in einem Jahr oder in fünf Jahren. Es wird Jahrzehnte dauern bis Griechenland sich wirklich von der Krise erholt hat und wieder selbständig wirtschaften kann und dabei GEwinn macht. Und bishin zahlt die EU munter weiter und weiter. Da sind 86 Millarden nicht genug.
Tsipras kann jetzt erst einmal auf Geld hoffen. Und den Griechen stellt er sich als Märtyrer dar, der gegen seinen Willen Bedingungen akzeptieren musste, die er gar nicht wollte – Einsparungen. Aber wie sollte er seinen Landsleuten erklären, dass sie in einem Referendum mit „Nein“ gestimmt hatten, er auch für nein war und am Ende sich doch für „Ja“ entschied?
Man könnte jetzt sagen, dass so Politik funktioniert, aber was da in Griechenland geschieht, ist nur ein schlechtes Theaterstück oder auch ein Kräftemessen.
Der griechische Ministerpräsident steht mit dem Rücken zur Wand. Als Konsequenz hat er erst einmal alle aus dem inneren Kreis entfernt, die bei der Parlamentsabstimmung mit Nein gestimmt hatten. So kann man es auch machen, uwenn man noch ein wenig an der Regierung bleiben will. Doch Tsipras hat unter der Bevölkerung an Glaubhaftigkeit verloren. Er wollte sich bei der EU gross aufspielen und scheiterte grandios, indem er trotz Abstimmung sich den Bedingungen der EU beugen musste.
Deutschland und vor allem Finanzminister Schäuble werden als die Bösen hingestellt, die Griechenland unbedingt den Untergang bringen wollen. Es ist so leicht, jemandem die Schuld zu geben, wenn man nicht mehr weiterweiss und mit dem Rücken zur Wand steht. Schäuble scheint der einzige zu sein, der nicht nur an die Gegenwart denkt, sondern auch an die Zukunft. Und da werden wir uns dumm und dämlich zahlen, damit Griechenland vielleicht irgendwann einmal wieder auf die Beine kommt.
Nun hat Schäuble seinen Rücktritt angeboten und zugegeben, dass er nicht immer mit Bundeskanzlerin Merkel einer Meinung war. Aber er ist für die deutschen Finanzen zuständig und so muss er realistisch bleiben. Merkel hingegen kann etwas fordern und am Ende doch etwas anderes sagen. Denn die eigentlichen Fäden hält sie in der Hand.
Aber es wäre richtig, wenn Griechenland in den Bankrott geht. Damit haben sie auch schon viel Erfahrung gemacht, auch wenn das eher im 19. Jahrhundert war. Lange her, aber dennoch. Aber selbst wenn Griechenland aus dem Euro verschwindet, würde die EU weiter zahlen müssen. Nur wenn Griechenland vollständig aus der EU geht, wären sie auf sich allein gestellt. Und das würde Griechenland nie tun, denn warum wirklich was ändern, wenn man so leicht an Geld kommen kann?

Mala geht wieder mal schön baden und nimmt später ein noch viel schöneres Schlammbad. Die Bundesliga, also die Zweite Liga, beginnt in einer Woche. So langsam muss sich die Elefantendame nun Gedanken machen, wie ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, beim ersten Spiel abschneiden wird. Wie letzte Woche erwähnt, geht es gegen Arminia Bielefeld. Noch hat Mala keine Lust dazu. Lieber gratuliert sie ihrer ehemaligen Genossin Yashoda aus Hamburg zum erneuten Nachwuchs. Sogleich erinnerte sie sich daran, wie sie damals, als Chamundi geboren war, sich auch um ihn gekümmert hatte. Gemeinsam mit ihm schwelgte sie in Erinnerungen und dabei erzählte Chamundi ihr, dass die Bohnenstange Angst vor ihm und seiner Halbschwester gehabt hatte. Daran erinnerte sich die alte Kuh sogar, auch wenn sie selbst nicht dabei gewesen war. Heute ist die Bohnenstange der Liebling aller Jungtiere, vor allem von Thuras Nachwuchs. Von denen ist allerdings niemand mehr da.
Jonas hat erzählt, dass der kleine Wirbelwind, ein Mädchen bereits seit Donnerstag draussen auf der Elefantenanlage zu sehen ist – bei gutem Wetter. Sie sei sehr quierlig und wie Darjeeling verhedderte auch sie sich im Zaun. Jonas ist sehr stolz darauf, dass Yashoda ihm angeblich ihre Tochter gezeigt hätte Wäre nach vorne gekommen,hätte ihn kurz angeguckt und wäre dann wieder in den hinteren Teil der Elefantenhallegegangen. Jonas fühlt sich gebauchpinselt, wo er die alte Schote doch gar nicht besonders mag. Wahrscheinlich war das alles nur ein Zufall und Jonas hat da wieder mehr reininterpretiert als eigentlich war. Wobei er auch glaubt, dass das wohlgenährte Dickerchen einen Narren an ihm gefressen hätte.

 

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Stürzt die USA Europa in einen Krieg?


Lange hörte man nichts mehr von der Ukraine-Krise, doch vor zwei Wochen änderte sich das, als prorussische Separatisten die ukrainische Stadt Mariupol angriffen.
Die Schuld wurde natürlich mal wieder der Ukraine in die Schuhe geschoben, die die prorussischen Separatisten provozieren wollten. Die eigentlichen Verursacher selbst, nämlich die prorussischen Separatisten, wuschen ihre Hände in Unschuld und behaupteten, sie hätten mit den Angriffen nichts zu tun. Kurz danach hiess es, dass die Offensive auf Mariupol begonnen hätte. Ja, was denn nun? Eines geht nur.
Natürlich war es das letztere. Seitdem herrscht wieder Krisenstimmung in Europa. Die Ukraine fürchtet – vielleicht berechtigt? -, dass Russland nun das übrige Land einnehmen will. Um Den Konflikt zu beenden wird es sicherlich nicht anders gehen. Nur wird sich die Restukraine nicht damit zufriedengeben.
Aber im Grunde genommen fürchtet die Ukraine von den prorussischen Separatisten und den mit ihnen verbündeten Russen überrannt zu werden. Deshalb baten sie Europa um Hilfe und baten auch um Waffen.
Daraufhin flogen Merkel und Hollande in die Ukraine und führten Gespräche, um am nächsten Tag mit Putin zu reden. Als Ergebnis kam zustande, dass nun das nie umgesetzte Minsker Friedensabkommen vom September letzten Jahres mit einigen Änderungen neu verfasst wird. Darin geht es unter anderem um eine Feuerpause, die Schaffung einer entmilitarisierten Zone und der Kontrolle der Einhaltung der Waffenruhe. Letzteres ist für die prorussischen Separatisten ja immer so ein Problem.
Des weiteren wollen sich Merkel, Hollande, Putin und Poroschenko morgen noch bei einer Telefonkonferenz über die letzten Punkte einig werden.
Heute sagte Merkel nun bei der Münchener Sicherheitskonferenz – ein Glück, dass ich gerade in Berlin bin -, dass es keine Waffenlieferungen an die Ukraine geben wird. Es würde in der Krisenregion schon genug Waffen geben und die hätten bisher nur zur Deeskalation geführt, dass es militärisch zu keiner Lösung kommen wird. Auch könne die Ukraine diesen Konflikt nie mit Waffengewalt gewinnen – denn Russland hat genug Material um die prorussischen Separatisten zu versorgen. Muss man immer im Hinterkopf behalten. Wenn beide Seiten dieselbe Waffenstärke hätte, das würde ein Blutbad ohne Ende geben. Und ob nur die Ukraine in Mitleidenschaft gezogen würde und nicht noch die umliegenden Länder ist auch eine Frage, die man nicht beantworten kann. Wenn dort ein Krieg ausbricht, dann wird dieser sich höchstwahrscheinlich nicht nur auf die Region beschränken, sondern sich auf halb Europa ausbreiten. Das mag man sich nicht vorstellen. Es ist gerade siebzig Jahre her, dass der Zweite Weltkrieg endete. Hundert Jahre, dass der Erste Weltkrieg begann. Irgendwann sollte die Menschheit doch aus all dem gelernt haben.
Der russische Aussenminister sieht als Grund für den Konflikt den Fall des Ostblocks und der Sowjetunion. Denn in den letzten fünfundzwanzig Jahren habe die USA versucht, sich in Europa als einzig grosser Verbündeter zu dienen.
Seit dem Wegfall der Sowjetunion gab es nur noch eine Supermacht, das waren die USA. Aber nun greift auch China nach der Macht und Russland will sich ein Stück vom alten Kuchen zurückholen, nur greifen sie zu Mitteln, die keiner duldet.
Frankreichs Präsident Hollande warnt vor einem Krieg, der kommen wird, wenn folgenden Gespräche mit Russlands Präsident Putin nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen werden.
Ex-Präsident Sakozy hingegen warnt vor einem neuen Kalten Krieg und sagt lapidar, dass die Menschen auf der Krim sich für Russland entschieden hätten. Dass die Abstimmung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, weiss jeder. Und wieso mischt sich Sarkozy auch noch ein? Stimmen die Gerüchte, dass er sich bei den nächsten Präsidentschaftswahlen wieder aufstellen lassen will?
Merkel hat die Lieferung von Waffen an die Ukraine abgelegt. Dafür bekommt sie Schelte aus den USA und zwar von keinem geringeren als John McCain. Ja, das ist der, der 2008 gegen Obama antrat und verlor. Man hört mal wieder was von ihm.
Er halte es für falsch, keine Waffen an die Ukrainer zu liefern, damit die sich verteidigen können und so getötet werden. Denn die Ukrainer werden getötet oder abgeschlachtet, wie es überall heisst. Ja, das stimmt sogar, doch Vergeltung auf Vergeltung bringt nichts ausser Blut und Tränen und Trauer und Wut und am Ende Tod.
Für McCain ist es, als ob die deutsche Regierung die Augen vor der Wahrheit verschliessen würde und nicht erkenne, dass die Ukrainer abgeschlachtet werden. Ganz Europa verhalte sich in den Konflikt enttäuschend, was man nicht anders habe erwarten können. Alle wissen, was los ist, aber keiner will es sehen.
Wenn man McCain so hört, haben die USA längst entschieden, was sie tun werden. Seit Anfang der Woche wird in den Vereinigten Staaten über die Frage debattiert, ob Waffen an die Ukraine geliefert werden oder nicht. Als grösster Befürworter tut sich dabei ebenjener John McCain hervor, der jetzt auf Deutschland und die EU wettert. Bleibt nur die Frage, wie gross McCains Lobby ist und die USA tatsächlich Waffen an die Ukraine liefern werden. Angeblich werden sie es tun, wenn nun keine Fortschritte mit Putin erzielt werden.
Die EU versucht es mit Reden und Sanktionen und dieUSA versuchen es eben mit Waffen.
Wie sagte schon Bismarck: Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die grossen Fragen der Zeit entschieden, sondern durch Eisen und Blut.
Also durch Waffen und Krieg.
Wenn das wirklich so kommen sollte, dann gute Nacht…

Erinnert sich noch jemand, dass es vor kurzem in der Duma hiess, Deutschland hätte die DDR sich auch widerrechtlich einverleibt? Ohne jedwede Erlaubnis von anderen hätte die Bundesrepublik einfach beschlossen, dass die DDR nun wieder zur Bundesrepublik gehöre.
Da hat wohl jemand vorschnell den Finger auf ein anderes Land zeigen wollen, dass es nicht besser als Russland sei. Nur blöd, wenn man dabei den 2-plus-vier-Vertrag vergisst. Denn dieser Vertrag gewährleistete von den vier Alliierten, also den USA, Grossbritannien, Frankreich und Russland/Sowjetunion, abgesegnet, dass die Gebiete der DDR der Bundesrepublik beitreten konnten. Also nicht einfach annektiert, sondern ganz legal gewesen, noch dazu ohne Wahlbetrug oder Waffengewalt. Das hat Russland in der Ukraine nicht geschafft, weshalb sie mit dem Rücken zur Wand stehen, denn die EU und die USA sind deshalb ungehalten. Also musste Russland sich was ausdenken, um einen der grossen Wortführer zu diskreditieren. Leider fehlgeschlagen!
Aber ein Wunder, dass die Gebiete der ehemaligen DDR nicht von Russland für sich beansprucht wurden. – Kommt vielleicht auch noch, wenn mal der Ukrainekonflikt beigelegt sein sollte.

Elefantendame Mala ist seit heute wieder als Rüsselorakel aktiv, denn die Zweite Liga hat begonnen. Endlich kann Mala wieder mit ihrem Lieblingsverein mitfiebern und sich aufregen, wenn dieser erneut nicht weiss, wo sich das gegnerische Tor befindet.
St. Pauli spielte heute Mittag gegen Sandhausen. Erstes Spiel und erster Sieg? Nein, so euphorisch war die alte Elefantin dann doch nicht. Sie tippte auf ein Unentschieden.
Das Fussballorakel von Jonas, die hochgeschätzte Pusteblume, hattehingegen auf einen Sieg St. Paulis getippt. Aber wir kennen ihre Quote und die ist bekanntlich nicht die beste. Tja, so lag sie auch heute wieder daneben. Ob Jonas noch weiter an ihr festhalten wird? Es gibt noch das wohlgenährte Dickerchen, die gewiss ganz wild drauf wäre, das neue Fussballorakel zu werden.
Aber der Schlaubeutel war auch nicht besonders, erst als es wirklich wichtig wurde, waren ihre Tips auch wirklich richtig. Vielleicht wird die Pusteblume dann bei der EM dann auch machen im nächsten Jahr – falls Deutschland sich qualifiziert.

 

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Wie lange wird es diesmal dauern?


Da wird seit über einem Jahr darüber gemotzt, dass die NSA uns ausspioniert. Aber nicht nur uns einfach Bürger, sondern auch hochrangige Politiker wie die Bundeskanzlerin. Und nun kommt raus, dass der BND gar nicht besser sein soll. Jahrelang soll er schon die Türkei ausspionieren und dazu auch noch die ehemalige US-Aussenministerin Hillary Clinton.
Ja, ja, sag ich’s nicht immer, dass diejenigen, die den Mund am weitesten aufreissen, nicht wirklich besser sind? Genau so ist es nun herausgekommen. Nicht nur NSA, der britische und der französische Geheimdienst spionieren, vom russischen ganz zu schweigen, nein, auch der BND macht da mit. Warum sollten sie sich auch raushalten? So was gehört zum guten Ton, wenn man wissen will, was wirklich in der Welt vor sich geht. Meine ehemaligen Stasi-Nachbarn in Leipzig glauben ja auch daran, dass sie nur mit Lauschangriffen über alles informiert bleiben, was in der Strasse so vor sich geht. Aber wehe, man lauscht zurück, dann werden sie ungemütlich. Lei kann da einiges erzählen, ich aber auch. Will ich jetzt aber nicht.
Jedenfalls sieht man mal wieder, dass niemand eine weisse Weste hat.

Nun ist die Situation also in der Ukraine eskaliert. Es wurde ein russischer Militärkonvoi angegriffen, der sich auf ukrainischer Seite befand. Man habe so lange gewartet bis sie auf ukrainischen Gebiet waren, hiess es, um den Schlag ausführen zu können. Hat deshalb sogar eine Sonderausgabe der Tagesschau gegeben. Wahrscheinlich fürchtete man nun den grossen Rundumschlag. Aber der blieb erst einmal aus. Dafür steht allerdings der russische Hilfskonvoi still, da er von der Ukraine nicht abgefertigt wird. So kann man das auch machen, wenn man was nicht im eigenen Land haben will. Man ignoriert es einfach, macht die Leute mürbe mit der ewigen Warterei. Psychologische Kriegsführung kann man so was nennen. Ja, das ist weitaus intelligenter als ein paar Raketen zu werfen.
Und was hat es nun zu bedeuten, dass der Separatistenführer Strelkow zurükgetreten ist? Kommt nun ein wenig Ruhe in den Ukrainekonflikt rein?

Auf Sat.1 läuft die zweite Staffel von Promi-Big-Brother. Tja, im letzten Jahr waren da irgendwie mehr „Promis“ dabei als in diesem Jahr. Wobei ich mich gerade mal an drei Mitwirkende noch erinnern kann: Jenny Elvers, Martin Semmelrogge und David Hasselhoff.
In diesem Jahr muss man mit einem Dauerbachelor vorlieb nehmen und dem grössten Pop-Schlagersänger aller Zeiten (wann ist das noch mal gewesen?).
Wen ich mit letzterer Bezeichnung meine? Na, denjenigen, der nie beim Dschungelcamp mitmachen wollte, dann Anfang des Jahres doch mitwirkte, nach wenigen Tagen in den Sack haute und dann angeblich wieder reinwollte. Richtig, ich rede von Michael Wendler.
Anfang des Jahres kam gerade sein Best of-Album raus. Was kommt jetzt? Eine Biografie, irgendein Buch mit Bekenntnissen wie bei Schill? Irgendwie peinlich, dass er erst beim Dschungelcamp mitmacht und dann mehr als ein halbes Jahr später bei Promi-BigBrother auftaucht. Nun könnte man spekulieren, dass er dringend Geld braucht oder aber sich seinen Fans mal wieder zeigen will – von seiner nettesten Seite. Was es auch immer sein mag, ich will den wahren Grund gar nicht wissen.
Allerdings sind die Zuschauer gar nicht von Wendler begeistert, denn dieser wurde gleich von ihnen in den Keller gewählt. Also er soll wohl richtig leiden, haben sich diese gedacht.
Da fragt man sich nun, wie lange er es dieses Mal durchhalten. Bei uns in der Redaktion laufen die Wetten schon nach wie viel Tagen er gehen wird. Ich habe auf sieben Tage getippt. Dieses Mal wird er wohl länger durchhalten, auch wenn er gleich im Keller gelandet ist.
Bei einem wusste ich nun gar nicht, wer er war: Hubert Kah, Sänger der Neuen Deutschen Welle. Das ist vor meiner Zeit gewesen, wie ich zugeben muss, aber dennoch habe ich weder was von Hubsi jemals gehört noch gesehen. Tja, ich sag jetzt mal Hubsi, weil ich den Namen immer so abkürze. Passt auch besser zu ihm, denn irgendwie kommt Hubsi einem ein wenig verschroben vor. Das dürfte noch was werden.
Ich gucke es mir nicht an, solange Michael Wendler da drin ist. Aber selbst danach habe ich keine Lust auf dieses Format. Ich verstehe nicht einmal, was die da an Prüfungen oder wie das auch immer heisst. Vielleicht habe ich den Zusammenschnitt auch einfach nicht verstanden. Mir egal, das muss ich mir nicht antun. Aber wenigstens wurde Oliver Pocher ersetzt, denn der passte als Moderator überhaupt nicht. Aber Cindy aus Marzahn wusste ja schon, wie das ist, neben einem Selbstdarsteller moderieren zu müssen. Jetzt hat sich das wenigstens gebessert, aber immer noch kein Grund sich auf Sat.1 zu verirren. Da lese ich lieber was.

Die 1. Runde des DFB-Pokals hat begonnen und Elefantendame Mala sowie ihre Nachfolgerin, der nette Schlaubeutel, haben die Spiele von St. Pauli und dem USC Paloma getippt, Mala noch dazu das Spiel Werder Bremen gegen Illertissen. Sie will sich momentan bei Plattfuss einschleimen, die Werder-Fan sein soll. Was sagen also beide Rüsselorakel? Mala geht davon aus, dass St. Pauli und Werder gewinnen werden, während der USC Paloma gegen Hoffenheim verlieren wird. Jonas ist ein wenig ratlos, was der Schlaubeutel ihm gesagt hat. Denn erst war sie dafür, dass Hoffenheim gegen Paloma gewinnt und dann tippte sie immer auf Paloma. Mit einem Unentschieden kommt man im DFB-Pokal nicht weiter, also was hat sie denn nun gesagt? Da sie mehrheitlich für einen Sieg Palomas war, hat sich Jonas dafür entschieden, dass der Schlaubeutel dafür ist, dass Paloma in die 2. Runde des DFB-Pokals einziehen wird. Ausserdem würde St. Pauli gegen Rathenow gewinnen. Na, da bin ich mal wieder gespannt, was das nun wird. Irgendwie glaube ich, dass Jonas mit dem Schlaubeutel als Fussballorakel nicht wirklich zurechtkommt, aber solange er es nicht beim wohlgenährten Dickerchen versuchen kann, weil diese durch ein paar Schmarotzer eingerahmt ist, wird das eben nichts. Und Plattfuss ist halt nicht geeignet, wie er herausgefunden hat.
Aber egal, wie es auch ausgehen mag, es ist sowieso alles Zufall. Da kann sich Jonas am Ende ärgern oder nicht, dem Schlaubeutel ist das alles egal, hauptsache, sie bekommt etwas zu futtern.

 

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Genmais – Bedrohung für Mensch und Natur?


Wie gefährlich genveränderte Pflanzen sind, habe ich schon vor zwei Jahren berichtet. Aber die EU-Länder scheinen daraus nicht gelernt zu haben. Denn nur 19 Länder haben sich gegen die Einführung des Genmais 1507 ausgesprochen. Zu wenig, um die Einführung zu verhindern.
Deutschland hat sich gleich ganz enthalten, weil CSU und SPD dagegen, die CDU aber dafür ist. Da sollte man sich lieber mal durchsetzen und mit Nein stimmen, denn eine Enthaltung ist immer eine Ja-Stimme. Und Deutschland will den Genmais keinesfalls haben, jedenfalls was die Mehrheit der Nichtpolitiker angeht. Denn angeblich will Bundeskanzlerin Merkel den Genmais haben. Na denn, soll sie ihn essen. Aber sie allein und uns dieses schädliche Zeug nicht aufzwingen.
Es wird viel getan, um doch noch die Einführung zu verhindern. Möglich ist es noch, aber wie man die EU kennt, werden die Bemühungen doch nichts bringen. Es kommt immer das durch, was man garantiert nicht haben will.
Aber warum eigentlich die Einführung des Genmais 1507 verhindern? Hat dieser nicht auch seine Vorteile?
Natürlich hat er die, jedenfalls theoretisch. Denn der genveränderte Mais enthält das Gift für einen Schädling, der der Pflanze nun nichts mehr anhaben kann. Leider gibt es nicht nur die Vermutung, sondern schon erste Beweise dafür, dass die nächsten Generationen des Maiszünslers sich gegen das Gift immunisieren und umso schlimmer wüten. Bei anderen gentechnisch veränderten Pflanzen ist dies nämlich genau so gekommen. Also anfangs schon ein Vorteil, der sich am Ende zum Nachteil umkehrt.
Zudem soll der Genmais gegen ein Unkrautvernichtungsmittel immun sein. Damit sollen Unkräuter vernichtet werden, während der Mais ungestört wachsen kann. Wie sich das auf den Organismus von Tier und Mensch auswirkt ist nicht wirklich ausgetestet worden. Aber da gibt es viele Dinge, wo nach ersten Erfolgen die Tests abgebrochen und für positiv befunden werden. Jahre später geht es dann ins Gegenteil. Aber wie wird es beim Genmais sein? Wie schädlich ist er wirklich? Das wissen wir alles nicht.
Warum also diesen Genmais anbauen, wenn er nicht wirklich was bringt? Weil er als die neue Lösung angepriesen wird. Aber das ist der Genmais nicht. Ihm haftet bereits jetzt etwas Negatives an, wie allen genveränderten Pflanzen.
Bei Gensoja weiss man inzwischen, dass dieser die Fruchtbarkeit einschränkt, wenn er regelmässig konsumiert wird. Aber hat man daraus gelernt? Nein, die Tiere werden weiterhin fleissig damit gefüttert. Und wir als Endverbraucher erfahren davon nur, wenn wir das Fleisch konsumieren. Nehmen wir andere Milchprodukte wie etwa Milch, Käse oder Schokolade zu uns, wissen wir nichts. Denn das muss nicht gekennzeichnet werden.
Ein weiteres Problem von gentechnisch veränderten Pflanzen ist, dass Bienen den Nektar dieser Pflanzen nicht sammeln dürfen, da sie damit den Honig verseuchen, also unbrauchbar wird für uns Endverbraucher. Aber wie soll man einer Biene begreiflich machen, dass sie das eine Feld nicht anfliegen darf, weil dort gentechnisch veränderte Pflanzen stehen? Da muss der ganze Honig entsorgt werden und dem Imker entsteht ein grosser Schaden.
Warum ich das nun erwähne? Tja, es gibt in Deutschland immer noch Versuchsfelder, wo gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden. Diese sind zwar gekennzeichnet, nichtsdestotrotz besteht die Gefahr, dass Pollen und Samen durch den Wind in Nachbarfelder getragen werden können. Denn das Feld ist nicht durch Planen abgetrennt.
Kanada hat Europa gewarnt, dass wir bloss nicht mit gentechnisch veränderten Pflanzen anfangen sollten. Denn man wird es nicht mehr los. Kanada war anfangs sehr begeistert von den gentechnisch veränderten Pflanzen, inzwischen verteufeln sie es. Aber es dauert bis sie es wirklich loswerden. Noch ist der Kampf nicht gewonnen.
Hat die EU und deren Mitgliedsländer nichts daraus gelernt? Anscheinend nicht, warum sind sie sich sonst nicht einig? Zwölf Länder wollen den Genmais, 19 hingegen nicht, während Deutschland sich nicht einigen kann.
Gut, Deutschland bekommt jetzt eh einen neuen Landwirtschaftsminister. Wird wieder einer von der CSU sein. Wen haben die denn? Guttenberg!
Na, warten wir mal ab, vielleicht kommt Söder, aber der wäre schön blöd, wenn er das machen würde. Aber falls Seehofer ihn loswerden will…

Im Februar 2011 sagte Elefantendame Mala nach dem Sieg der Hamburger SPD, dass es ihr völlig egal sei, ob Olaf (Scholz) nun König oder Kaiser von Hamburg geworden sei, Hauptsache, sie bekäme weiterhin ihr Futter. Tja, nun ist die Elefantin schon seit anderthalb Jahren im belgischen Brugelette, und das mit den schmackhaften Futterrüben hat sich nun Ende des Jahres auch erledigt.
Das fleissige Waschen der Rüben, dass Mogli, Kandy und Co. immer mit ihren Exemplaren machen, wird es so nicht mehr geben. Denn der jahrzehntelange Rübenlieferant kann nach dem 31. Dezember diesen Jahres keine Futterrüben mehr liefern, da die Stadt Hamburg die Pachtverträge zu diesem Datum gekündigt hat. Grund: Die Flächen dienen als Ausgleich für den Ausbau der dortigen Autobahn. Damit verliert der Stadtteil Eidelstedt seine letzten beiden Bauern und der Hamburger Tierpark seinen Futterrübenlieferanten.
Nun kann man sich fragen, was das eigentlich soll. Denn irgendwie widerspricht das dem, was die Stadt Hamburg so plant. Wie ich täglich aus meiner Lektüre erfahre – ich bekomme hier täglich Zeitungen aus verschiedenen deutschen Städten, unter anderem auch aus Hamburg -, will die Hansestadt weniger Autos in der Stadt haben. Dazu wollen sie bei Neubauten keine Stellplätze mehr bauen. Die P+R-Parkplätze werden kostenpflichtig, was auch wieder bedeutet, dass die Leute mehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen und das Auto ganz vergessen sollen. Und dann wird da die Autobahn ausgebaut? Das ist doch ein Paradoxon.
Oder auch nicht, denn die Autobahn wird ja nicht nur für den Berufsverkehr genutzt, sondern auch von jeder Menge LKWs, die Waren transportieren. Alles kann eben nicht auf die Schiene verlegt werden.
Aber ein Paradoxon bleibt der Autobahnausbau dennoch, wenn man so ökologisch tut.
Aber wie sagt Jonas immer so schön: ‚Bei dieser Regierung ist nichts unmöglich. Glücklicherweise habe ich mich von der SPD nicht einlullen lassen, als sie versprachen, die Studiengebühren abzuschaffen.‘
Ja, es geht die Vermutung um, dass die wahlberechtigten Studenten der Hamburger SPD den erdrutschartigen Sieg mit Alleinherrschaft gebracht haben. Zwischenzeitlich hatte sich das etwas geändert, nun soll es aber wieder bergauf gehen: Der König regiert garantiert auch nach 2015 weiter allein.
Also, keine Futterrüben mehr ab dem 01. Januar 2015.
Den Hamburger Elefanten dürfte es so ziemlich egal sein, werden sie eben von jemand anderem zukünftig ihre Futterrüben erhalten. Vielleicht sind die sogar ein wenig schmackhafter als die, die sie in den letzten Jahrzehnten erhalten haben. Denn Elefanten sind Feinschmecker. Deshalb werden die Rüben auch gewaschen, denn das Futter muss sauber sein!
Der FC St. Pauli könnte momentan die Hinterlassenschaften von Mogli & Co. gut gebrauchen, haben sie doch erhebliche Probleme mit ihrem Rasen, der aussieht wie ein Flickenteppich. Eine Erneuerung wäre zu teuer, weshalb sie nach Möglichkeiten suchen, wie der Rasen noch gerettet werden könne.
Tja, mit Elefantenködeln kann man den Rasen düngen. Das macht nicht nur wieder den Rasen frisch, sondern verhindert sicherlich auch das eine oder andere Foul.

Nina und Jonas sind mal wieder sauer. Der Grund: Elefantendame Mala wird seit ihrem Weggang vor anderthalb Jahren immer noch als Werbeobjekt genutzt. Nun ist sie in der aktuellen Ausgabe der hauseigenen Zeitschrift ihres ehemaligen Zuhauses abgebildet. Wenn Mala davon wüsste, würde sie sicherlich sagen: „Man kann gerne mit mir werben, aber nur, wenn ich auch anwesend bin.“
Will heissen: Entweder Mala kehrt zurück oder die Werbung mit ihrem Konterfei sollte unterlassen werden. Aber der Laie merkt ja nicht, dass der abgebildetete Elefant seit anderthalb Jahren sein Dasein im Pairi Daiza fristen muss. Dort ist die Elefantin zwar der grosse Star und der Liebling der Besucher, aber Mala hat dennoch nur einen Wunsch: Nach Hause! Ihre Augen verraten es. Heimweh kann die grösste Aufmerksamkeit nicht lindern.
Wir merken uns: Für einen Laien sehen alle Elefanten gleich aus. Ausserdem ist niemand der verbliebenen Hamburger Elefanten fotogen genug, um als Werbeobjekt zu dienen. Nun, wie sagt Jonas immer: Man solle es mal mit Shila versuchen. Schon jetzt trete sie in Malas Fussstapfen, indem sie wie damals Europas klügster Elefant im zarten Alter von sieben Jahren am Grabenrand stehe und auf Futter der Besucher warte.
Gemeint ist eine Szene aus dem Film „Klein Erna auf dem Jungfernstieg“. Einziger Unterschied: Damals gab es noch afrikanische Elefanten in der Gruppe. Aber Mala blieb immer gesund.

Und wo ich gerade bei Elefantendame Mala bin. Nachdem sie in der letzten Woche wieder einmal bewiesen hat, dass sie immer noch den richtigen Riecher besitzt – sie tippte auf ein Unentschieden in der Partie Bielefeld gegen St. Pauli -, trotz Winterpause, hat sie nun das nächste Spiel getippt. Bochum heisst der nächste Gegner. Und, was sagt Mala? Drei Punkte für Bochum, also Niederlage für St. Pauli.
Mal sehen, ob sie wieder recht behalten wird. Wir sind gespannt.
Ein Sieg wäre für St. Pauli im Rennen um die Aufstiegsplätze natürlich besser. Aber vielleicht wollen sie gar nicht im Relegationsspiel gegen den HSV antreten. Das würde Mord und Totschlag geben, wenn es zu dieser Spielkonstellation kommen würde.
Eher schafft der HSV den Relegationsplatz, als dass St. Pauli es in der Zweiten Liga auf den dritten Platz schaffen wird.
Dennoch glaube ich nicht, dass der HSV heute gegen Braunschweig gewinnen wird. Die sind völlig konfus. Vor allem wenn Van der Vaart spielt, wird das nichts werden.

 

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Die EU – Nur heiße Luft?


Das fragt man sich momentan wirklich. Denn einerseits zwingt uns die EU die blödsinnigsten Sachen auf, wie nun die BIC und IBAN oder die maximale Lautstärke in einem Orchestergraben. Die Krümmung einer Gurke haben sie wenigstens zurückgenommen.
Ansonsten sorgt die EU auch nur für Ärger, jedenfalls bei uns Europäern.
Wenn irgendwo etwas passiert, kann die EU sich nicht einig werden, was sie tun. Nur nicht zuviel, vielleicht was anmerken, aber mehr auch nicht. So auch in der Ukraine. Beobachtet wird, was dort geschieht, kommentiert, aber wirklich getan wird nichts. Keine Sanktionen, überhaupt nichts. Nun gut, ich erwarte und verlange gar nicht, dass die EU geschlossen Militär in die Ukraine schickt, damit es dort wieder halbwegs normal zugeht. Aber was genau macht die EU eigentlich?
Das fragte sich wohl auch die US-Europabeauftragte Victoria Nuland. Jedenfalls sagte sie in einem Gespräch mit dem US-Botschafter in Kiew den Satz „Fuck the EU!“
Dieser Satz wird nun heftigst diskutiert. Aber wieso eigentlich? Das Gespräch hätte gar nicht in die Öffentlichkeit gelangen dürfen. Aber wie es nun einmal so ist. Jeder hört jeden ab, nicht nur der Nachbarn seinen Lieblingsfeind, weil er noch an die Stasi glaubt, sondern auch ein Geheimdienst den anderen oder ein Land das andere. Hier soll der russische Geheimdienst das Gespräch abgehört und dann veröffentlicht haben.
Was das bringen sollte? Nun ja, ich vermute, dass damit ein Keil zwischen die EU oder deren einzelne Länder und die USA getrieben werden soll. Bei Deutschland scheint es bereits zu wirken. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist sehr empört, wie sich über die EU geäussert wurde. „Absolut inakzeptabel“ sei dies.
Ach was! Es gibt Schlimmeres, denn was ist denn schon die EU? Welche Macht hat sie? Sie denkt sich mit ihren ganzen Zusammenschlüssen aus Ländern die blödsinnigsten Gesetze aus, aber mehr passiert doch nicht. Jedes einzelne Land hat immer noch mehr Macht, als die EU. Wer wird eher wahrgenommen? Deutschland, Frankreich oder die EU? Richtig, das einzelne Land. Und so wird es auch ewig bleiben. Man kann die EU keinesfalls mit den USA vergleichen. Denn die EU ist kein Staatenbund, sondern ein Zusammenschluss von Staaten, die alle ihre Oberhoheit behalten. Es gibt keine einheitlichen Gesetze, die in jedem Land gelten. Jedes Land hat andere.
Um noch einmal zu dem Satz von Victoria Nuland zu kommen. Wenn man sich den Mitschnitt vor dem Satz anhört, wird deutlich, dass der Satz so gemeint ist, dass man die EU vergesse könne. Das kann man netter ausdrücken oder eben so wie es Victoria Nuland getan hat.
Steht der Satz allein, wird es natürlich als Beleidigung aufgefasst. Aber wenn man den Zusammenhang versteckt, versteht man den wahren Sinn des Satzes.
Nun ist die Aufregung erst einmal gross. Victoria Nuland musste sich entschuldigen. Das nächste Mal sollte sie sich vielleicht harmloser ausdrücken oder auf ein abhörsicheres Telefon zurückgreifen.
Denn nicht nur die NSA kann deutsche Politiker aushorchen, sondern auch der russische Geheimdienst die Amerikaner. Ha, ha, vom Abhörer zum Abgehörten.
Aber so lustig ist das auch wieder nicht. Denn wo hört denn jemand nicht mit? Dieser Artikel wird mitgelesen und auf verdächtige Schlüsselwörter überprüft, genauso Emails oder Handy- und Telefongespräche. Wahrscheinlich sind unsere Wohnungen noch verwanzt, dass wir wie zu ‚guten‘ alten Sowjetzeiten in die Badezimmer gehen und die Wasserhähne aufdrehen müssen.
Aber im Grunde hat Victoria Nuland recht. Was macht die EU denn schon? Spielt sich gross auf, aber wenn es hart auf hart kommt, macht sie nichts. Auch in der Ukraine beobachtet die EU nur, wie ich bereits oben erwähnte. So ist das nun einmal.
Und mal ganz ehrlich, so ein Staatenbund die die USA wird die EU nie werden. Da kann Merkel noch so sehr beleidigt sein. Es ist einfach so. Denn die europäische Geschichte ist eine völlig andere. Es wird nie ein vereinigtes Europa geben. Das merkt man schon daran, dass man sich nicht auf eine gemeinsame Sprache einigen kann, aber das ist eine andere Geschichte, die ich in nächster Zeit aufgreifen werde.

Hat sich jemand gestern die Eröffnungsfeier der 22. olympischen Winterspiele angesehen? Ich habe erst eingeschaltet, als das russische Alphabet irgendwelche russichen Errungenschaften, Schriftsteller oder Komponisten zeigte. Wir wissen jetzt also, dass das Fernsehen eine russische Erfindung ist und es nicht die Amerikaner erfunden haben, wie wir immer gedacht haben.
Tja, ganz rund lief die Eröffnungsfeier dann doch nicht. Von den fünf Schneeflocken öffnete sich eine nicht zu einem der olympischen Ringe, sondern blieb eine Flocke. Es war der rote Ring, der für Amerika steht. Da wurden gleich wieder Verschwörungstheorien aufgebracht, aber weder die Russen noch die Amerikaner werden davon etwas mitbekommen haben. Denn in beiden Ländern lief die Veranstaltung nicht live, sondern zeitversetzt. In Russland sind Livesendungen sogar verboten. Wenn es das Fernsehen zur Zarenzeit gegeben hätte, wäre eine Livesendung sicherlich schon damals verboten gewesen. Und in den USA ist alles um wenige Sekunden verschoben, seitdem es beim Super-Bowl einmal einen Busenblitzer gab. Alle mit zeitversetzter Übertragung sahen die Bilder der Generalprobe, wo sich alle Flocken zu den olympischen Ringen geöffnet hatten.
Bei einigen menschlichen Figuren, wie der wehenden Flagge oder dem grossen Kreis bei den Rollschuhfahrern, war auch nicht alles gleichmässig. Da standen sie alle dicht aufeinander und es gab Lücken. Aber so was gibt es nun einmal. Da ich aber gerne überall herumkrittele, musste ich es einfach mal erwähnen. Vor allem, da ja die reine Perfektion angekündigt worden war. Aber was ist schon perfekt?
Spekulationen gab es bis zum Ende, wer wohl das olympische Feuer entzünden würde. Ich hatte immer scherzhaft Putin gesagt, was tatsächlich spekuliert worden war. Dafür soll seine angebliche Geliebte, unter anderem die Fackel getragen haben. Davon hatte ich bisher noch nichts gehört, aber man lernt nie aus.
Bei manchen Ländern, die mitmachen, ist man ein wenig verwundert, wie dem Libanon oder auch Pakistan, aber die meisten dieser Atlethen sind entweder eingebürgert oder besitzen das nötige Kleingeld, um sich das leisten zu können.
Die deutsche Olympia-Kleidung ist meiner Meinung nach ein wenig zu bunt. Die Sportler sehen darin beinahe aus wie Kakadus. Ja, ich weiss, Kakadus sind nicht so bunt, meist eher weiss. Dann sind sie eben so bunt wie Paradiesvögel. Und da fällt mir wieder die Augsburger Puppenkiste bei ein. In der Serie „Die drei Dschungeldetektive“ sang ein gelber Paradiesvogel in jeder Folge sein Lied. Nun gut, ich schweife ab.
Als Favoriten auf die Goldmedaillen gelten die Amerikaner und die Russen. Die Deutschen wären angeblich schon froh, wenn sie nur in die Nähe der Medaillenränge kämen. Also mal keine Medaillenvorgabe. Bisher wurde diese auch immer verfehlt. Da sagt man lieber nichts und ist am Ende überrascht.

Die Zweite Bundesliga hat gestern begonnen und Elefantendame Mala meldet sich pünktlich aus der Winterpause zurück. Während an ihrem Wohnort noch alles geschlossen hat, wird Mala mit neuem Elan und grosser Freude, wie an jedem Spieltag der 2. Liga die Spiele des FC St. Pauli tippen. Und was sagt die alte Kuh zum Spiel St. Pauli gegen Arminia Bielefeld? Sie tippt auf ein Unentschieden. Wenn sie das sagt, wird es wohl so kommen. Bisher hat Mala kaum bei einem Spiel danebengelegen.

Und ich habe mir überlegt, aus meinen besten Blogartikeln ein Buch zu machen. Damit sie jeder immerzu und ständig lesen kann, ohne dazu ins Internet gehen zu müssen. Wird noch ein wenig dauern, aber das Heraussuchen der Artikel will wohlüberlegt sein.

 

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Wer schweigt, hat nicht unrecht – Glaubt die USA und macht aus Snowden den ewigen Buhmann


Nicht nur Angela Merkel wurde von der NSA, sondern auch der Vatikan. Um die Jahreswende herum, soll dies geschehen sein. Damit waren die USA wohl noch früher als wir von den Rücktrittsplänen vom inzwischen zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. Nicht einmal vor der Kirche schreckt die NSA zurück, aber vor Politikern ja auch nicht. Damit hält sich das die Waage.
Warum die NSA in dem grossen Stil abhört, weiss ich immer noch nicht. Ist denen so langweilig, dass sie das machen? Oder sehen sie überall potenzielle Terroristen? Entweder auch bei führenden Politikern? Ich glaube kaum, dass unsere Bundeskanzlerin mit irgendwelchen Leuten aus dem nahen Osten irgendwelche dunklen Geschäfte macht. Oder vielleicht der Vatikan? Na ja, vielleicht wollte die NSA da nur wissen, wo die Vatikanbank ihr ganzes Geld versteckt hat und um wie viel es sich eigentlich handelt. Papst Franziskus hat in diesem Jahr zum ersten Mal eine Bilanz der Vatikanbank herausgegeben.
Immer noch erbost darüber, in welchem Umfang die Bundeskanzlerin ausgespäht wurde, werden Antworten aus den USA und auch von Obama verlangt. Doch da kommt nichts. Irgendwie scheint es immer noch so, als ob Obama bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht gewusst habe, dass Angela Merkel überhaupt ausgespäht wird. Aber was ist mit seinem Vorgänger George W. Bush gewesen? Hat der davon gewusst? Und das finde ich doch komisch, denn schliesslich begann die Überwachung von Merkel bereits 2002. Da war von Obama noch überhaupt nicht die Rede als Präsident. Was also wusste Bush? Würde ich gerne mal wissen.
Jedenfalls mauern die USA, aber da bietet sich Hilfe von unerwarteter Seite – Edward Snowden. Der Mann, der die grosse Spionage der NSA öffentlich machte, und sich gegenwärtig im russischen Asyl befindet, will ins Detail gehen und sagen, was die NSA alles ausgespäht hat. Stein des Anstosses war „der Grüne Ströbele“ (hier muss ich wirklich mal Herrn Deppendorf zitieren), der sich nach Russland auf den Weg gemacht hatte und hatte den US-Whistleblower am Donnerstag getroffen. Dieser gab Ströbele einen Brief mit, an der Aufklärung der Sachverhalte beteiligen wolle.
Nun bleibt nur noch die Frage, wo die Befragung stattfinden wird. In Deutschland oder in Russland? Natürlich könnte er nach Deutschland reisen, bloss ob er hier auch Asyl bekommen wird, ist mehr als fraglich. Ist Snowden hier und bekommt kein Asyl, dann wird er höchstwahrscheinlich an die USA ausgeliefert. Also bleibt er lieber in Russland und eine Bundestags-Delegation reist zu ihm.
Die USA erhöhen nun den Druck auf Russland und behaupten, Snowden verletze die Auflagen Russlands. Denn Putin habe Snowden gesagt, dass er von Russland aus die USA nicht weiter schaden dürfe. Wenn er nun Deutschland Informationen gebe, schade er also den USA. Haben die USA sich nicht vielmehr schon selbst geschadet? Sie haben Deutschland, Merkel und uns einfache Bürger ausgespäht. Aber das ist ja vollkommen harmlos, nicht wahr? Gar nicht der Rede wert. Und dann wollen sie nicht einmal sagen, was sie alles ausgespäht haben. Nur nach und nach erfährt man was. Da bietet sich dann jemand an, diese unangenehme Aufgabe zu übernehmen und was sagt die USA? Diese Person schade ihnen.
Kein Wunder, dass Russland sagt, dass Snowden nicht gegen die Auflagen verstosse. Er versucht bloss zu helfen, das zu tun, wozu sich die USA und die NSA nicht imstande sieht.
Interessant finde ich noch, dass der BND angeblich eng mit dem britischen Geheimdienst GCHQ zusammen gearbeitet haben soll. Bewiesen ist nichts, dementiert wird alles. Nun ja, warum sollte es nciht stimmen. Wenn der eine späht, warum sollte es nicht auch noch der andere tun? Man wäre auch schön blöd, wenn man da nciht mitmachen würde. Man muss sich halt nur geschickt anstellen.
Bin bloss gespannt, wann herauskommt, was die Russen alles ausgespäht haben. Oder haben die sich doppelt abgesichert, dass da niemals etwas an die Öffentlichkeit gelangt?
Google und Yahoo wurden auch ausgespäht. Irgendwie nichts Neues, schliesslich spähen die selbst ihre Kunden aus. So sind viele Nutzerdaten in die Hände der NSA gelangt. Na, da werden sie bei mir ihre helle Freude gehabt haben, was ich da alles für nutzloses Zeug bei Google für meinen Job recherchiert habe. Auf mich selbst werden die wohl kaum selbst gekommen sein. Aber man wird ja auch direkt dazu aufgefordert, Google zu nutzen. Momentan nutze ich bing, aber die sollen ja angeblich freiwillig Daten übermittelt haben. Also überhaupt das Internet noch nutzen? Keine Ahnung, vielleicht ja, vielleicht nein. Ich habe jedenfalls nichts zu verbergen, denn was wirklich wichtig ist, habe ich in einem Computer gelagert, der nicht am Internet hängt.

Der alte Bundestag existiert offiziell nicht mehr, wird aber noch kommissarisch weitergeführt. Also existiert die FDP dort noch, falls sich jemand wundern sollte immer noch von Westerwelle zu hören.
Die Koalitionsverhandlungen verlaufen schleppend. Wenigstens ist man sich endlich beim Mindestlohn einig geworden. Nun sollen auch Praktikanten diesen erhalten. Davon hätte ich vor zwei Jahren wirklich träumen können, obwohl ich nicht für lau gearbeitet habe, aber das, was ich bekam, war gerade mal ein Taschengeld.
Nun hapert es bei der PKW-Maut. Die CSU will sie um jeden Preis, die SPD nicht. Und was will die CDU? Die hat dabei nichts zu vermelden.
Persönlich habe ich nichts gegen die Maut, schliesslich soll ich nicht mehr zahlen, denn mir wird sie durch Zahlung der KFZ-Steuer erlassen bzw. habe ich sie so bezahlt. Dafür müssen aber alle Autos, die nicht in Deutschland gemeldet sind, künftig eine Maut zahlen müssen. Eigentlich nur gerecht, denn in Frankreich, Italien, der Schweiz oder Österreich müssen wir schliesslich auch Maut zahlen. Und diese soll hier in Deutschland in die Reparatur der Autobahnen fliessen. Also nicht für irgendwelchen anderen dämlichen Projekte. Deutschlands Autobahnen haben es nötig. Im Sommer kam es schliesslich schon zu Unfällen, weil Asphalt einfach aufplatzte. Warten wir ab, was daraus wird. Bin bloss gespannt, wer Aussenminister werden wird? Gabriel etwa? Da sagte gestern jemand in der Redaktion, dass der bald ein Zelt brauche, um sich anständig zu kleiden. Ist er nicht der einzige, der das bemerkt hat.

Das Dschungelcamp macht wieder einmal von sich reden. Will man jetzt eigentlich schon davon hören? Eigentlich nicht. Ich sag’s nur mal so. Von den Kandidaten, die momentan bekannt sind, ist Tanja Schumann noch die bekannteste. Den Rest kenne ich nicht und will ich zum Teil auch gar nicht kennen. Nun gut, es wird ohnehin eine Frau gewinnen, so viel steht schon einmal fest.

Isis Justs neuestes Abenteuer von Helen Dalibor ist nun auf allen wichtigen Vertriebskanälen erhältlich. Es handelt sich erst einmal um den Prolog, aber bereits in der nächsten Woche wird das erste Kapitel folgen. Das ebook heisst „Im Zeichen des Denkmals“.

 

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