RSS

Schlagwort-Archive: atomkraft

Ein Pharao regiert Ägypten wie es ihm gefällt


In Ägypten flammen die Proteste wieder auf. Demonstriert wird gegen den neuen Machtinhaber Mursi, der sich zu einem neuen „Pharao“ emporzuheben scheint.
Schon die Wahl ist reichlich abstrus abgelaufen, wenn wir uns erinnern. Da wurden Kandidaten aufgestellt, die die jungen Ägypter nicht haben wollten. Sie wollten nicht wählen gehen, was nun auch wieder nicht richtig ist, da so der Kandidat Chancen bekommt, der garantiert nicht gewünscht wird. Dies ist damals schon Mursi gewesen, der auch als Favorit galt.
Das Wahlergebnis kam, es wurde von Manipulation gesprochen, alles wurde überprüft, aber manipuliert worden waren nur die Ergebnisse des zweiten und dritten. Wollen wir das glauben? Glauben heisst bekanntlich nicht wissen, und so können wir nichts dazu sagen, nur vermuten.
Auf dem Tahrierplatz, dort, wo im Februar 2011 die Ägypter gegen Mubarak demonstierten und ihn schliesslich zum Rücktritt zwangen, kam es erneut zu Protesten, als Amtsinhaber Mursi verkündete, seine Machtbefugnisse auszubauen bis es zu einer Parlamentswahl kommt. Damit widerspricht er den demokratischen Ansätzen, die die Demonstraten gefordert haben. Sie haben nicht Mubarak aus dem Amt gejagt, um den nächsten „Diktator“ oder hier „Pharao“ zu bekommen. So gingen sie auf die Strasse, nicht nur in Kairo, sondern auch in Port Said und Alexandria.
Selbstverständlich wurden diese Demonstrationen nicht geduldet, die Polizei ging gegen die Proteste mit Tränengas vor.
In aller Welt wird mit Besorgnis gesehen, was Mursi tut. Er wird aufgefordert, den demokratischen Prozess nicht zu verzögern oder zu untergraben. Dazu sagt Mursi, dass Ägypten seinen Weg weitergehen und sich dabei nicht aufhalten lasse werde. Er würde im Sinne Gottes und der Nation seine Pflichten erfüllen.
Fragt sich bloss, welcher Nation, denn wenn es Demonstrationen gibt, steht die Nation nicht geschlossen hinter ihm. Zudem muss man bedenken, dass Mursi dem Lager der Muslim-Brüder angehört. Eben jenen, die unter Mubarak verboten waren. Der wird seine Gründe dafür gehabt haben. Es wird seit Mursis Amtsantritt gefürchtet, dass der Islam radikalisiert wird und die Christen, hier die Kopten, verdrängt werden. Noch ist das nicht eingetreten. Aber was jetzt nicht ist, kann immer noch geschehen.
Wir müssen abwarten, was in Ägypten weiter passieren wird. Noch ist es relativ friedlich, das kann sich allerdings schnell ändern.

Es wird wieder gegen die Strompreiserhöhung gemosert. Kein Wunder, denn das ist schon ein starkes Stück. Inzwischen kostet der normale Strom genauso viel wie Öko-Strom. Und ob der nun wirklich Öko ist, sei mal dahingestellt. Denn da kommt gewiss nicht das durch meine Steckdose an, was ich beziehe. Denn wenn das Netz Eon gehört und ich von einem Öko-Stromanbieter den Strom beziehe, kriege ich den Strom, der gerade durch Eons Leitungen läuft. Und der kann öko sein, muss er aber nicht. Das sehe ich ja nicht.
Und noch einmal der Preis. Es wird jetzt moniert, dass der Preis so hoch sei, weil da noch jede Menge Steuern draufliegen. Das ist nicht falsch, wie beim Benzin, dass auch nur wegen der ganzen Steuern so teuer ist.
Wir bezahlen also Verbraucher also, dass wir Strom aus erneuerbaren Energien haben wollen. Wieso muss ich das dann zahlen? Ich will weiterhin meinen Strom aus der Kernenergie beziehen. So lange das mit den erneuerbaren Energien nicht läuft, halte ich davon absolut nichts. Da zahle ich als Verbraucher drauf.

Larry Hagman ist mit 81 Jahren gestorben. Vor einigen Wochen habe ich über den Dallas-Fiesling noch einen Artikel geschrieben. Aber so kann es kommen. Dallas steht vor einer Neuauflage und das Gesicht dieser Serie – anders kann man es nicht nennen – stirbt. Er war in den letzten zwei Jahren sehr in Deutschland präsent, auch mit der Werbung für Solarenergie.

Elefantendame Mala langweilt sich mal wieder, weshalb sie das nächste Spiel des FC St. Pauli getippt hat. Dieses Mal geht es gegen den MSV Duisburg. Die standen lange Zeit auf dem letzten Platz der Zweiten Liga, nun haben sie bereits zwei Plätze gut gemacht. St. Pauli liegt noch im unteren Mittelfeld, aber der Weg auf einem Abstiegsplatz ist schnell gemacht.
Gegen Hertha gab es eine Niederlage, wie vom alten Rüsselorakel vorhergesagt. In der 85. Minute fiel das Gegentor, so wie man es von St. Pauli kennt. Der Verein fängt immer in der letzten Viertelstunde die meisten Gegentore. Offensichtlich haben sie gegen Ende keine Kraft mehr oder sind sich sicher, einen Sieg bzw. ein Unentschieden einzufahren. Man sollte nie zufrieden sein und kämpfen bis zum Abpfiff.
Mala hat das Spiel gegen Duisburg getippt und ist sehr optimistisch. Sie sagt, dass St. Pauli gegen Duisburg gewinnen wird.
Da wollen wir doch mal sehen, ob das große Rüsselorakel tatsächlich recht haben wird.
Schon Malas Geburtstaglied gehört? Hier ist es: http://youtu.be/ssm0ddGrLLE

Werbeanzeigen
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Der Strom wird grün – und UNBEZAHLBAR


An dieser Stelle möchte ich all jenen „Atom!kraftgegnern meinen Dank zollen, denn ihnen ist es zu verdanken, dass der Strom nun beinahe unbezahlbar wird.
Wir sind ja so sehr bedroht von Tsunamis und starken Erdbeben. Ach, noch gar nicht gewusst? Tja, da sind sich jedenfalls die Atomkraftgegner sich, dass uns ein Erdbeben dahinraffen wird. Und nicht nur die denken das, sondern auch die EU. Die deutschen Kernkraftwerke seien nicht sicher, wurde in einer Untersuchung festgestellt. Beanstandet wurde vor allem, dass die KKWs nicht gegen Erdbeben völlig sicher seien. Wo findet denn hier in Deutschland ein Erdbeben der Stärke 5 aufwärts statt? Ich weiss es jedenfalls nicht.
Aber dank Fukushima ist es nun zum Ausstieg aus der Kernenergie gekommen. Denn Merkel & Co. hatten Angst, dass die Wähler sich von ihnen abwenden würden. Und das will man ja nicht. Also wurde schnell der Ausstieg beschlossen. Die Konsequenzen bekommen nun wir, die Verbraucher zu spüren.
Strom wird zu Beginn des nächsten Jahres deutlich teurer und zwar noch teurer als gedacht. Zudem ist es nicht das einzige, was sich dadurch verteuert, denn am Strom hängt vieles und beinahe alles. Die Bahnpreise steigen auch.
Strom wird praktisch unbezahlbar und all das haben wir den Kernkraftgegnern zu tun, die nur das Wort Atom hören brauchen, um gleich das Schlimmste anzunehmen. Atom hat nicht immer was mit Atombombe zu tun. Ausserdem heisst es Kernenergie und Kernkraftwerk. Letzteres wurde auf einer Konferenz vor einigen Jahrzehnten beschlossen. Aber Atom klingt ja so schön gefährlich.
Meiner Meinung nach wissen die „Atom“kraftgegner nicht genau, wie eigentlich ein Kernkraftwerk funktioniert und welche Sicherheitsstandards es dort gibt. Sie bekommen ja auch was mit, wenn mal wieder über Risse, angebliche Partys und kaputte Trafos gesprochen wird. Andere Dinge sind weit langweiliger, weshalb dies nicht den Weg in die Nachrichten findet.
Also, freuen wir uns: Strom wird teurer!
Ich persönlich bin dafür, dass all jene die erhöhten Gebühren zahlen sollten, die auch ein Ende der Kernenergie gefordert haben. Ach ja, ausserdem soll direkt vor ihrer Haustür ein Windrad gebaut werden. Da möchte ich mal sehen, wie weit die Kernenergie-Gegner da dann noch dafür sind.
Wieso muss ich persönlich für etwas zahlen, was ich gar nicht will? Ich mag Kernkraftwerke, was auch damit zu tun hat, dass mein Onkel in verschiedenen gearbeitet hat. Also weiss ich, wie die Arbeit dort abläuft und welche Sicherheitsstanddards es gibt und welch einen Unsinn bei Fukushima verzapft wurde. Die haben da vollständig versagt und verschleiert. Aufgrund dessen ist es zu dieser Katastrophe gekommen. Und Tschernobyl? Tja, das ist hausgemacht gewesen. Unfähigkeit, wo einfach nicht erkannt wurde, was nun eigentlich Sache ist. Und das passiert nicht nur in KKWs, sondern auch anderswo.
Und wie sollen wir eigentlich unseren Strom produzieren? Die Offshore-Windparks in der Nordsee werden vorläufig nciht weitergebaut. Und so wie es aussieht, wird das auch recht lange nicht weitergehen. Eine Firma ist deswegen schon in Geldschwierigkeiten geraten, weil sie sich darauf spezialisiert hat und nun die Aufträge ausbleiben.
Windräder auf dem Festland will auch niemand haben, denn diese verschandeln die Landschaft, ausserdem sind sie eine Gefahr für Vögel. Ausserdem sollen wir Verbraucher auch noch zahlen, wenn ein Windrad kaputt ist. Was kann ich denn persönlich dafür?
Solarpaneele sind auch wieder nicht gewünscht. Ausserdem können sie nicht auf jedes Haus installiert werden. Denn das hängt von der Neigung des Daches und dessen Ausrichtung ab. Und wenn das Dach nun nach Norden rausgeht, kann man sich die Solarpaneele sparen. Denn dort kommt die Sonne einfach nicht hin, wenn wir uns mal an den Merkspruch erinnern, wo die Sonne aufgeht.
In der Landschaft sehen die Solarpaneele auch nicht besonders schön aus. Mehr hübschhässlich, nehmen Platz weg.
Ich bin ja nun noch stärker dafür, dass wir unsere Fahrräder umbauen, um diese als Stromerzeugnis zu nutzen. Nur noch einen fähigen Akku anschliessen und fertig. Damit kann man prima Strom sparen.
Ich erinnere mich noch daran, wie gesagt wurde, dass grüner Strom, also Öko-Strom, billiger sein wird. Momentan ist aber eher das Gegenteil der Fall.
Und warum müssen wir aus der Kernenergie aussteigen, wenn ein Land wie Frankreich daran festhält? Und die haben bekanntlich die unsichersten Europas, wie auch von der EU festgestellt wurde. Ausserdem unterstützt die Bundesrepublik im Ausland auch Neubauten von Kernkraftwerken. Scheinheiligkeit hoch drei kann ich dazu nur sagen.
Ich will meine Kernkraftwerke wieder zurückhaben, obwohl ich nicht leugnen kann, dass das Problem der Endlagerung der Brennstäbe immer noch nicht gelöst ist. Asse und Gorleben sind nicht geeignet. Stattdessen sollte es so wie in den Niederlanden gemacht werden: Ein Bunker, der alles aufnimmt und speziell gesichert ist. Will auch niemand vor der Haustür haben, aber den Ort wird man auch hier in Deutschland noch finden.

Heute sollte eigentlich Jogi Löw zum „aktuellen Sportstudio“ kommen und Fragen der Zuschauer beantworten. Hatte auch schon eine wahnsinnig schöne Frage parat, allerdings hat Löw krankheitsbedingt abgesagt. Wollte wohl nicht auf dieses sagenhafte Spiel gegen Schweden angesprochen werden. Na ja, kann man verstehen. Zu dem Spiel sage ich nichts mehr, aber absolut nichts.
Rede ich doch lieber vom FC St. Pauli. Mit neuem Trainer, Michael Frontzek, geht es morgen gegen Paderborn. Das bekannte Rüsselorakel, Elefantendame Mala, sagt, dass St. Pauli gegen Paderborn nur Unentschieden spielen wird. Bereits beim letzten Spiel gegen Union Berlin lag sie richtig, wie auch bei den WM-Qualifikationsspielen von Deutschland und Frankreich.
Im Übrigen soll sie angeblich vorhaben in ihrem neuen Zuhause in einen Bananenstreik zu treten. Doch daran was Wahres dran ist, kann ich nicht sagen. Aber jeden Tag immer nur Bananen von den Besuchern nach der Aufführung zu bekommen, kann schon recht eintönig sein. Vor allem ist Mala bekannt dafür, dass sie am liebsten Erdnüsse mag. Aber die darf sie nicht futtern, schliesslich ist sie immer noch auf Diät.

Da fällt mir ein, dass ich noch ein Lied komponieren muss. Drei Wochen Zeit bleiben mir, das wird knapp. Aber es wird schon zu schaffen sein.

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wie gewonnen, so zerronnen


Das Thema Alzheimer/Demenz – inzwischen ist beides ja ein und dasselbe – kann ich im Fernsehen wirklich nicht mehr sehen. Seit beinahe zwei Wochen geht das nun so. Als ob es keine wichtigeren Themen geben würde. In drei Monaten wird sich niemand mehr daran erinnern, auch dass Rudi Assauer Alzheimer hat, werden dann nur noch wenige im Gedächtnis haben. In unserer kurzlebigen Welt ist alles schnell vergessen. So ist es nun einmal. Erst wird sich auf ein Thema gestürzt und so oft wiedergekaut, bis man darüber nichts mehr sehen oder hören will, und dann verschwindet es so urplötzlich, wie es gekommen ist. Aber so ist das.

Erinnert sich noch jemand an die Einträge, wo ich über Holger Stanislawski als Trainer geschrieben habe? Damals sagte ich ja, dass er die Saison in Hoffenheim nicht überstehen wird. So ist es nun gekommen. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass Stanislawski mitsam Co-Trainer Trulsen und Torwart-Trainer Nemet entlassen ist. Jenalas Cousin Jonas hatte Stanislawski ja nur bis Dezember gegeben. Die Hinrunde hat er auf alle Fälle überstanden, aber nun nach dem DFB-Pokal-Aus war Schluss mit Lustig. Und so musste Stanislawski gehen, dem dort ohnehin keine Zukunft bevorstand. Der ist nun einfach kein Trainer. Mag ja seine Ausbildung als Jahrgangsbester ausgeschlossen haben. Oder wie Jonas immer sagt: Der hat zuvor die Lösungen bekommen, damit er das auch alles kann. Keine Ahnung, ob das stimmt. Das Gerücht hält sich jedenfalls weiterhin hartnäckig.
Als Spieler nicht besonders gewesen und als Trainer genauso wenig. Wie sagte Jonas? Eine Pflaume bleibt eine Pflaume. Nun gut, dass will ich jetzt nicht sagen, aber als ewiges Talent können wir ihn schon bezeichnen.
Und warum ging Stanislawski eigentlich nach Hoffenheim? Angeblich, weil er wollte, dass er HSV ihn irgendwann holt. Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, wenn es wirklich wahr ist. Denn der HSV wird ihn nicht einmal holen, selbst wenn er der letzte Trainer auf Erden sei.
Manche werden sich fragen, warum Hoffenheim als Tabellenachter den Trainer entlässt. Tja, eigentlich weit entfernt von den Abstiegsplätzen, möchte man meinen. Doch näher betrachtet, sind es vom achten bis zum 16 Platz nur wenige Punkte. Von all den Vereinen, die auf den Plätzen stehen, könnte jeder noch absteigen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es gibt eine Führungsgruppe aus vier Vereinen: Dortmund, Bayern, Schalke und Gladbach. Danach folgt Bremen, die aber schon erheblich weniger Punkte haben als die Vierergruppe. Und dann kommt eigentlich schon der Strudel, wer auf einem Abstiegsplatz landen könnte. Ein Mittelfeld existiert dieses Mal gar nicht, wie es scheint.

Der Napoleon des Irans lässt auch mal wieder von sich hören. – Warum Napoleon? Weil er so klein ist. Und kleine Leute sind bekanntlich gefährlich. – Ahmadinedschad prahlt mit Irans Atomprogramm. Sie würden sehr gut vorankommen. Entweder will er unbedingt sich mal wieder ins Gespräch bringen oder aber er will einfach nur provozieren. Nehmen wir mal letzteres an. Denn diese Aussage ist am 33. Jahrestag der islamischen Revolution getätigt worden. Sie war nicht die einzige, denn zudem kündigte unser iranischer Napoleon an, dass es auch neue Atomprojekte gebe. Das kennen wir ja schon, aber worum geht es dabei eigentlich? Was für neue Projekte? Da schweigt sich Ahmadinedschad aus. Nur so viel: Der Iran wird die Welt verändern.
Aha, das ist doch schon mal was. Und was soll das nun sein? Eine Megaatombombe, die alle Zivilisationen zerstört, ausser den Iran? Nein, keine Atombombe, die verstrahlt schliesslich alles. Also doch lieber eine Neutronenbombe? Alles wird im Umkreis der detonierenden Bombe zerstört, aber danach kann man gleich in das Gebiet gehen, denn es gibt keine schädliche Strahlung. Bloss Mensch und Tier, die dort lebten, sind alle tot. Aber das ist auch schon alles. Kann man verschmerzen, nicht wahr? Tja, irgend so etwas in der Art, scheint Ahmadinedschad wohl zu planen. Haben diese ganzen eingeschleusten Viren in den Computern nichts gebracht. Wenn jemand was will, setzt er es auch durch, egal wie lange es dauert, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Der Iran sollte weiter beobachtet werden, aber gegen die grössenwahnsinnigen Pläne, werden wir nichts ausrichten können. Das können nur die wahlberechtigten Iraner. Aber wenn wir uns da erinnern, hat es Ahmadinedschad durch Manipulation ja zu seiner gegenwärtigen Amtszeit gebracht. Erinnern wir uns an die grüne Revolution. Gebracht hat sie am Ende nichts. Was mich doch mal wieder an Russland erinnert. Da wird auch gegen Putin und seine Partei demonstriert, aber es bringt einfach nichts. Das Volk scheint machtlos zu sein, wie in Syrien, wo mit Waffengewalt gegen die Demonstranten und unliebsame Regimegegner vorgegangen wird. Seit einer Woche ist es wirklich schlimm dort geworden. Wir hören die Nachrichten und fragen uns, warum dagegen nichts getan wird. Jedenfalls geht es mir so. Warum tut keine Staatengemeinschaft etwas dagegen? Macht die UN nichts. Was fürchten sie? Ich weiss es nicht. Es kann doch nicht sein, dass ein Regime seine Gegner einfach umbringt. Die Zeiten, wo das passiert ist, dürften doch wirklich lange vorbei sein. Aber es passiert ja nicht nur da. Im Verborgenen geschieht es in Nordkorea und China. Und was in Russland passiert, will ich lieber gar nicht wissen.

Wo ich von Syrien sprach. Dort hat die Gewalt inzwischen die Hauptstadt Damaskus erreicht. Zudem soll nach „offiziellen“ Angaben – was bedeutet da offiziell? Manipuliert? – ein syrischer ranghoher Offizier ermordet worden sein. Der General namens Issa al Chuli soll beim verlassen seines Hauses erschossen worden sein. Er war Arzt im Militärkrankenhaus. Da frage ich mich, ob der absichtlich ermordet wurde oder aber es sich um ein Versehen handelte, wenn er denn wirklich tot ist. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rebellen einen Arzt töten, auch wenn er den Gegnern angehört. Aber wie beweisen, ob es wirklich stimmt? Die Leiche will ich jetzt nicht unbedingt sehen, obwohl so was doch ein gutes Mittel des syrischen Regimes wäre, um zu zeigen, wie gefährlich und rücksichtslos die Regimegegner sind. Meiner Meinung nach, ist dies nur ein Vorwand, um die Gewalt gegen die Rebellen zu rechtfertigen.
Homs wird seit einer Woche unter Beschuss gehalten. 400 Menschen sind schon getötet worden, dennoch sind die Rebellen weiter auf dem Vormarsch. Seit elf Monaten geht die Offensive der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Baschar Assad und letztendlich hat es seitdem nur Gewalt und Tote gegeben. Was muss dort noch alles passieren, bis wieder Frieden im Land einkehrt? Aber am Beispiel Ägypten kann man sehen, dass selbst dort noch nicht aller Tage Abend ist. Das Militär versucht alles, um sich weiter an der Macht zu halten. Sie schrecken vor Anschlägen nicht zurück, wollen damit zeigen, wie sicher es unter ihnen war. Darf ich an 1997 erinnern, als über ein Dutzend Touristen im Totentempel der Hatschepsut niedergemetzelt wurde. Oder Jahre später in Sharm el-Sheik. Sind diese Attentate verhindert worden? Nein, auch wenn es sich nur um Touristenhochburgen handelt und nicht um ein Fussballstadion. Dennoch kann es nicht sein, dass das Militär so reagiert.

Die Affäre Wulff geht weiter. Inzwischen ist sogar Westerwelle beliebter als Wulff, und das will schliesslich was heissen. Nach dem Aufdecken des Sylt-Urlaubs, der angeblich vertuscht werden sollte, gibt es nun weitere Dinge, von denen wir nun hören. Einmal der Münchener Filmball, wo das Ehepaar Wulff auftauchte. Die Reise soll von der Firma Zentis bezahlt worden sein, wie eben auch die Freikarten, die Wulff bekommen hatte. Das Land Niedersachsen bemüht sich nun, wie es aussieht, weiteren Schaden vom Bundespräsidenten zu nehmen und forderte eine Rechnung von Zentis, um die Reise zu bezahlen. Dann ist da noch das gesponserte Diensthandy, wo aber sämtliche Rechnungen bezahlt worden sein sollen.
Wenn man das hört, fragt man sich doch, ob da nicht langsam eine absichtliche Kampagne gegen Wulff geschaltet wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere Politiker Dinge geschenkt oder aber auch Vergünstigungen bei Reisen bekommen. Das erfahren wir doch alles nicht. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass ich es nicht richtig finde, was da jetzt mit Wulff geschieht. Ehrlich gesagt, warte ich nur auf den Tag, wo er zurücktreten wird. Aber das wird nicht geschehen. Und so wie es aussieht, hat das auch einen guten Grund, warum Wulff an seinem Bundespräsidentenstuhl klebt. Wenn er zurücktritt, käme er sehr wahrscheinlich nicht in den Genuss des Ehrensolds, dass Bundespräsidenten nach ihrer Amtszeit erhalten. Das wäre doch wirklich ein plausibler Grund, warum Wulff immer noch in Amt und Würden ist.
Damit müssen wir wohl leben, auch wenn ich es absolut nicht verstehen kann. Aber Geld regiert die Welt und Geld hat man zu haben, egal aus welcher Quelle, zudem ist es nie verkehrt Geld zu bekommen, um nicht weiter aufs Geld achten zu müssen. Verrückt. Und nun wieder mein bekanntes Sprüchlein: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

2011 – Jahr der Katastrophen


Das ist vielleicht ein Jahr gewesen. Im Grunde genommen könnte man es wirklich das Jahr des Todes nennen, denn was anderes war es nicht. Wenn man nur bedenkt, wer alles dieses Jahr das Zeitliche gesegnet hat. In jüngster Erinnerung natürlich Johannes Heesters und Walter Giller, aber auch Steve Jobs, Friedrich Schoenfelder, Peter Alexander, Vicco von Bülow alias Loriot, Rosel Zech und viele andere, die mir irgendwie entfallen sind. Es ist noch schlimmer gewesen als im letzten oder vorletzten Jahr. Da fand ich das ja schon schlimm, aber dieses Jahr war es am schlimmsten.
Was sonst noch passiert ist? Tja, jede Menge würde ich sagen. Da gab es zu Beginn des Jahres gleich den Dioxin-Skandal. Doch dies war nicht das einzige, was blieb, denn danach gab es die verunreinigten Sprossen aus dem beschaulichen Ort Bienenbüttel. Wer diesen Ort noch nicht kannte, da er dort mit einem ICE noch nie gehalten hat, dann hat er nicht wirklich was verpaßt. Ich kenne auch nur den Bahnhofsplatz, denn irgendwie fuhr der Zug dann doch wieder.
EHEC-Bakterien in Sprossen und alle Welt dachte, dass sie auf Gurken zu finden gewesen wäre. Das Hamburger Gesundheitsministerium gab deshalb eine Verzehrwarnung raus. Das Ende vom Lied heute: Die Stadt wurde von einem spanischen Bauern verklagt. Der soll sich nicht so haben, denn seine Gurken waren schliesslich auch EHEC-verseucht, nur eben mit einem anderen Stamm. Deshalb weiss ich gar nicht, was der eigentlich will, denn das hat er nun wirklich nicht verdient, für verseuchte Gurken auch noch Geld zu bekommen. Soll lieber froh sein, dass seine Gurken keinen Schaden angerichtet haben.
Und als wirklich grösstes Unglück können wir wohl Fukushima bezeichnen. Durch regelrechte Unfähigkeit – anders kann ich es nicht bezeichnen – kam es zu diesem – tja – Unglück. Danach war ganz Deutschland in Aufruhr. Weg mit der Atomkraft hiess es. Denn uns könnte so was ja auch drohen. Das fand ich dann doch ziemlich lächerlich, denn wo sollte es hier schon ein Erdbeben dieses Ausmasses geben? Ich weiss es nicht, aber muss ich das auch irgendwie verstehen. Und da Merkel nun Angst hatte, es könnte sie eine Menge Stimmen kosten, machte sie eine 180-Grad-Wendung und beschloss den Ausstieg aus der Kernenergie. Ich weiss zwar nicht, wie Deutschland es bis 2022 schaffen will, auf erneuerbare Energien umzuschalten. Am besten die ganze Landschaft mit diesem hässlichen und lauten Windrädern vollmüllen. Im Übrigen haben die kaum einen wirklichen Nutzen, was die an Megawatt produzieren ist einfach lächerlich, genauso die ganzen Solarparneele. Sind auch nicht viel besser. Jetzt gibt es ja eine neue Art Windrad, allerdings noch im Versuch. Diese stehen senkrecht und sollen erstens platzsparend und zweitens effizienter sein. Mal sehen, wie das sein wird. Dennoch bin ich immer noch für Windkanäle. Das wäre wirklich mal was, aber wen interessiert das schon?
Was ist noch passiert? Viele, viele Dinge. Guttenberg trat zurück, tauchte dann wieder auf. Ja, wir werden ihn einfach nicht los.
Apropos Politik. Irgendeiner von der Niedersachsen-FDP hat gesagt, dass die Partei wieder sexy werden müsse. Also wie hat er das nun gemeint? Ich will keinen Philipp Rösler als Tarzan-Verschnitt sehen müssen. Tja bin ich wirklich mal gespannt, wie so was umgesetzt würde.
Und wo ich von Tarzan rede. Der Affe, der neben Johnny Weismüller gespielt hat, ist vor wenigen Tagen im biblischen Alter von 80 Jahren an Nierenversagen gestorben. Ein stattliches Alter für einen Schimpansen.

Und was droht uns nun 2012? Angeblich im Dezember der Weltuntergang. Gut möglich, ich glaube da nicht wirklich dran. Die Maya werden schon ihre Gründe gehabt haben, weshalb ihr Kalender nun einmal am 21. Dezember 2012 endet. Vielleicht hatten sie einfach nichts zu schreiben. Möglich ist alles.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,