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Wetten, dass die Sendung eines Tages wiederkehren wird?


Heute ist es also so weit: Die letzte Ausgabe von „Wetten, dass..?“ wird gesendet. 33 Jahre lief die Sendung im ZDF lockte zu Spitzenzeiten 20 Millionen Zuschauer vor den Fernseher und sackte gegen Ende auf knapp 5,5 Millionen Zuschauer.
Ein tiefer Fall, aber wie ist es nun dazu gekommen? Liegt die Schuld tatsächlich beim derzeitigen Moerator Markus Lanz oder an den angeblich veränderten Sehgewohnheiten der Zuschauer?
Das ZDF pocht auf letzteres. Aber der Sender wäre auch schön blöd, den hauseigenen Moderator als Hauptgrund für die Misere zu nennen. Denn Fakt ist, dass die Sendung bereits zu Gottschalks Zeiten massiv an Zuschauern verlor. Das lag zum einen daran, dass nicht jeder sich mehr für die Sendung interessierte, auch ich wandte mich irgendwann von der Show ab. Dennoch nicht aus dem Grund, weil mich die Sendung zu Tode langweilte oder ich andere Shows sehen wollte. Nein, ich kehrte dem Fernsehen mehr oder weniger den Rücken.
Nachdem Lanz die Show übernahm, sah es noch gut aus für „Wetten, dass..?“. Denn mehr als 13 Millionen Zuschauer schalteten die erste Sendung ein. Doch sogleich wurde Kritik laut, dass Lanz nicht geeignet sei, dass er nicht spontan sein könne, dass er letztendlich eine Fehlbesetzung sei. Diese Stimmen wurden nie müde, nie leiser, sondern eher lauter, je mehr Sendungen Lanz machte.
Die Zuschauerzahlen hätten es zeigen müssen. Man kehrte der Sendung den Rücken, weil man den Moderator einfach nicht ertrug. Doch das ZDF hielt weiter an Lanz fest – bis zum bitteren Ende.
Das ist heute Abend nun gekommen. Um 20.15 Uhr wird die sehr wahrscheinlich letzte Ausgabe der Samstag-Abendshow gezeigt werden.
Vielleicht wird die Show wiederkehren, denn eigentlich ist sie nicht so unoriginell, auch nach 33 Jahren nicht. Man müsste halt einen Moderator finden, der auch für die Sendung geeignet ist. Wer da beim ZDF momentan greifbar wäre? Da fällt mir nur Johannes B. Kerner ein. Auch nicht der perfekte Ersatz, aber immer noch besser als Lanz. 2012 hätte man Kerner die Show überlassen sollen, doch dieser war nach Sat.1 gewechselt. Ein kurzes und nicht so erfolgreiches Intermezzo.
Nur bleibt die Frage, ob Kerner mit „Wetten, dass..?“ wirklich mehr Erfolg gehabt hätte als Lanz. Er ist sympathischer, das steht ausser Frage, ausserdem hängt er nicht so sehr an seinen Karten.
Aber letztendlich entscheidet der Zuschauer, ob jemand ankommt oder nicht.
Das ZDF sieht als einen weiteren Grund für das Aus von „Wetten, dass..?“, dass es nun so viele Talentshows gebe. Meiner MEinung nach kann man „Das Supertalent“ nun wirklich nicht mit „Wetten, dass..?“ vergleichen. Warum nicht gleich Äpfel mit Birnen vergleichen? Ist genauso blödsinnig. Aber wenn das ZDF was sagt, ist es eben so. Wobei die Gründe sehr weit hergeholt klingen. Man sucht die Gründe sonstwo, nur nicht beim Moderator. Natürlich ist das ZDF schlecht beraten, wenn es seinen eigenen Moderator kritisiert, aber hier liegt klar auf der Hand, dass Lanz das Ende von „Wetten, dass..?“ verursacht hat.
Vielleicht kehrt die Sendung in einigen Jahren grundüberholt wieder auf die Bildschirme zurück. Heute Abend jedenfalls wird erst einmal die letzte Ausgabe der Show zu sehen sein.

Elefantendame Mala ist jedenfalls recht aufgeregt, wenn heute Abend die letzte Sendung von „Wetten, dass..?“ laufen wird. Warum? Nun ja, bereits letzte Woche erwähnte ich, dass Mala hofft, die Wetteinlösung von Otto Waalkes aus dem Jahr 1982 wird noch einmal gezeigt – in voller Länge. Denn bereits vor drei Jahren schaffte diese Wetteinlösung es in die Top Ten der schönsten Wetteinlösungen.
Bei dieser Wetteinlösung sieht man Otto Waalkes als Tierpfleger „agieren“. So muss er sich um Elefantendame Mala kümmern, die damals noch jung war, aber genauso hübsch wie heute – nur ein paar Kilo leichter. Ja, genau aus dem Grund will Mala – und noch einige mehr -, dass diese Wetteinlösung gezeigt wird. Vor allem will Mala wieder einmal über Mogli triumphieren, die da nicht zu sehen ist. Und wie wir die alte Dame kennen, freut sie sich über alles, wo Mogli nichts zu suchen hat.
Und Malas Chancen, dass diese Wetteinlösung gezeigt wird, stehen wirklich nicht schlecht. Denn Otto Waalkes ist als Gast der Show angekündigt.
Drücken wir Mala die Daumen, dass die Wetteinlösung auch wirklich gezeigt wird.
Ab dem 20. Dezember läuft die alte Kuh ohnehin wieder öfters im Fernsehen. Oft muss sie sich als Mogli ausgeben, aber das liegt nur daran, dass sie nicht Malas Tricks beherrscht. Mala würde noch hinzufügen, dass sie viel fotogener sei.
Aber Mala nervt nicht nur old Rani wegen dieser Wetteinlösung von vor über 32 Jahren, sondern hat wieder das nächste Spiel des FC St. Pauli getippt. Dieses Mal geht es gegen Darmstadt 98. Ein Aufsteiger, der sehr überrascht hat, spielt er doch um den Aufstieg mit. St. Pauli hingegen hat es eher mit dem Abstieg gegen den sie kämpfen.
Und was sagt Mala nun? Ja, sie geht davon aus, dass St. Pauli gegen Darmstadt verlieren wird. Derselben Meinung ist übrigens auch die Pusteblume. Jonas nennt sie zwar einen penetranten Linksrüssler, aber dieses Mal wird sie sehr wahrscheinlich richtig liegen. Dennoch ist ihre Quote dermassen schlecht, man möchte es gar nicht erwähnen. Gerne denkt Jonas da an den Schlaubeutel zurück.
Und von Thura gibt es auch schöne Nachrichten zu berichten. Sie ist trächtig! 2016 soll es so weit sein, also noch ein wenig hin. Bis dahin kann man in Leipzig ja überlegen, wie man das am besten mit Thura handhaben wird, schliesslich kann sie ihre Jungtiere nicht ausstehen. Mala könnte davon ein Lied singen, die hat das nämlich öfters mitbekommen. Nicht umsonst wurde Elefantin Shandra zu Thura gestellt, wenn diese ein Jungtier hatte. Denn Thura kann ihren Nachwuchs einfach nicht leiden – warum auch immer, denn der Grund ist bisher nicht bekannt. In Leipzig ist Thura – wie bekannt – mit ihrer besten Freundin Saida und Tochter Rani (Thuras Tochter) vergesellschaftet. Ob Saida nun die Tantendienste übernimmt, wie Shandra oder zuvor ein anderer Elefant es getan hat, ist fraglich. Denn wenn Saida schon Rani auf die Nerven geht, die mit ihren fünf Jahren nun nicht mehr ein quirliges Jungtier ist, muss man doch stark überlegen, was da alles passieren könnte. Wobei man sagen muss, dass Rani auch eine ganz schöne Klette sein kann, wie Jonas berichtet. In Hamburg wäre sie in der Elefantenhalle Shandra zu nah auf die Pelle gerückt, dass diese nicht mehr anders zu helfen wusste, als ihr eine zu klatschen. Das interessierte Rani allerdings wenig.
Soll man nun Shandra auch noch nach Leipzig karren, damit alles gutgeht? Nach Jonas‘ Aussage wäre es das denkbar schlechteste, denn dann würde in Hamburg die Herdenstruktur zusammenbrechen. Denn, wie ich schon einmal erwähnte, hält Shandra die Herde zusammen, auch wenn sie nicht Leitkuh ist.
Gibt es noch eine andere Lösung? Nicht so richtig, aber theoretisch könnte man auch Thura, Rani und Saida nach Hamburg zurückkarren und in die Junggesellenanlage stecken, die leer ist. Aber ist die Anlage dafür nicht ein wenig klein? Wenn es tatsächlich so weit kommen sollte – was ich nicht glaube -, dann kann man auch Mala zurückholen und sie ebenfalls in die Gruppe packen. Und dann kann man diese Gruppe die Herde der Ausgestossenen nennen.
So, das meine ich jetzt nicht wirklich ernst. Weder werden Thura, Rani noch Saida nach Hamburg zurückkehren, noch wird Mala diese Ehre zuteilwerden, auch wenn sie gern würde.
Momentan steht ohnehin erst mal an, was mit Hoa und ihren Nachwuchs geschehen wird. Wahrscheinlich wird sie dieses Mal angekettet sein, wenn die Geburt vonstatten geht. Kann auch einiges passieren, aber wenn es sicherer sein soll… Aber wo wird Hoa dann hinkommen, zu den beiden Einzelpersönlichkeiten namens Don Chung und Trinh oder zu der kleinen Herde aus Thura, Rani und Saida? Beides nicht wirklich optimal, denn Hoa hat keine grosse Verbundenheit zu den Einzelpersönlichkeiten und nicht zu der Kleinherde.
Und falls sich nun jemand fragt, warum ich von Einzelpersönlichkeiten spreche und von einer Kleinherde. Ganz einfach: Bevor Thura kam, hatte Leipzig keine Herde, sondern einen Zusammenschluss aus Einzelpersönlichkeiten. Jetzt haben sie beides.

Also, heute Abend zum allerletzten Mal „Wetten, dass..?“ mit Markus Lanz. Ich sehe es mir nicht an, denn mir ist mal jeder andere Moderator – ausser Alexander Bommes – lieber als Lanz.
Und wer weiss, vielleicht kehrt die Sendung irgendwann wieder, denn Todgesagte leben bekanntlich länger.

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Wetten, dass die Sendung heute die allerletzte sein wird?


Vergangenes Jahr lautete einer meiner Aprilscherze, dass Wetten, dass..? abgesetzt würde. Nun sieht es mehr danach aus, als ob es tatsächlich so käme. Allerdings gibt es noch das zweite Gerücht, dass Markus Lanz nicht mehr weitermachen würde. Wie auch immer es kommen wird, die Sendung braucht eine völlige Generalüberholung und einen spontanen Moderator, fall sie wirklich weitergeführt werden soll. Denn eine Umfrage hat ergeben, dass die jüngeren Befragten, also die bis 44 bzw. 49 die Sendung gerne weitersehen würden, aber mit einem anderen Moderator. In dieser Altersklasse wird auch Markus Lanz für den Niedergang verantwortlich gemacht.
Ganz ehrlich, dass habe ich von Anfang an gesagt. Ich habe Lanz bereits mehrmals live bei anderen Sachen erlebt, wo nur Journalisten anwesend waren. Wenn er mir nicht zuvor unsympathisch gewesen wäre, danach war er es mir auf jeden Fall.
Nun gut, heute wird noch mal alles aufgefahren, was es so gibt. Gespannt dürfte man auf den Auftritt von Hape Kerkeling sein, der nun Schlagerlieder aus seiner Kindheit singt. Hatte er nicht gesagt, dass er nach seinem 50. Geburtstag nichts mehr macht? Irgendwo habe ich es mal gelesen. Momentan hört man nur was von einer Dokumentation zum Geburtstag. Nun ja, wieso nicht?
Die restlichen Gäste mögen auch recht interessant sein, aber mich interessieren sie nicht. Ich finde die ganze Sendung langweilig. Wie wurde sie früher noch genannt? Die längste Kaffeeklatsch-Sendung des deutschen Fernsehens. In unserer Zeit hat sich dieses Format tot gelaufen. Keine Ahnung, was man da ändern will. Von mir aus, stellt man es ganz ein. Ich werde dem Format keine Träne nachweinen.
Bin gespannt, wie viele die Show sich heute Abend ansehen werden. Gut, es gibt mal wieder nichts passendes als Ausgleich, aber wozu gibt es Mediatheken? Ich empfehle da zwei „Heiter bis tödlich“-Serien, die vielfach gescholten werden. Dabei handelt es sich um „Monaco 110“ und „Koslowski & Haferkamp“. Bei Monaco 110 wird moniert, dass diese Serie so übertrieben sei, dass der Zuschauer diesen Polizeialltag nicht glauben könne. Ganz ehrlich: Das ist doch der Witz an dieser Serie, weil alles so überspitzt und übertrieben ist. Das macht den Reiz der Serie aus. Bloss erkennen das die meisten nicht. Ausserdem gibt es mindestens ein Polizeirevier in Deutschland, wo solche Zustände tatsächlich gegeben sind. Will mich hier nicht darüber ausbreiten, aber diese Wache gibt es. Wer zudem Ende des Jahres mal die Polizeiberichte liest – natürlich ist das nur ein Best-of -, dann ist das gar nicht so abwegig, was bei Monaco 110 gezeigt wird.
Bei „Koslowski & Haferkamp“ war ich nach der ersten Folge nicht überzeugt, habe der Serie aber eine zweite Chance gegeben. Es wurde besser. Ja, manches ist bei der Serie noch im Argen, aber die Serie entwickelt sich. Im Gegensatz zu „Morden im Norden“, die Serie wird einfach nur noch schlechter. Habe die Sendung nie gemocht, aber von Staffel zu Staffel war es einfach nur noch bergab gegangen, dennoch erfreut sich diese Serie grosser Beliebtheit. Ist das zu verstehen? Habe ich so einen seltsamen Geschmack?
Die Gerüchte, dass „Alles Klara“ abgesetzt wird, reissen leider nicht ab. Es ist noch nichts offiziell, aber es sieht nicht gut aus. Nun versucht schon die Politik, sich einzumischen, damit die Serie erhalten bleibt. Das ist wirklich eine der wenigen Serien, die gut war und auch fortgeführt wurde. Sie jetzt abzusetzen, ist meines Erachtens eine schlechte Idee. Dann soll die ARD doch gleich die ganze Heiter bis tödlich-Reihe absetzen.
Wenn ich da immer lese, wo ist Hubert & Staller, kann ich das nicht verstehen? Die Serie war gut, aber in der letzten Staffel stellte sich mir einfach nur die Frage, wie die eigentlich alle Polizisten werden konnten, wenn sie so trottelig sind. Vor allem Revierleiter Girwiz wurde nur noch als depperter Volltrottel dargestellt, der von nichts eine Ahnung hat. Wenn das realer sein soll als Monaco 110 dann weiss ich auch nicht.
Wenn die Nachfolge-Serien alle nur noch Quatsch sind, wieso macht die ARD nicht einmal einen Aufruf, dass man Ideen liefert für einen neuen Ableger der Reihe. Das wäre doch mal was. Natürlich bedeutet es Arbeit, aber vielleicht wird die Serie dann erfolgreich. Gut, vielleicht nicht ein Abklatsch von Hubert & Staller, sondern eine richtig gute und lustige Krimi-Serie. Das muss doch möglich sein.

Das Leben von Elefantendame wird nicht verfilmt, obwohl sie es laut Nina natürlich verdient hätte. Dabei wäre Shila wirklich geeignet, die junge Mala zu spielen. Aber was nicht ist, kann durchaus noch kommen.
Jonas ist übrigens auf der Suche nach einem neuen Fussballorakel. Nun hat er sich dazu den Schlaubeutel ausgesucht. Eine schon ältere, aber nicht betagte Elefantenkuh, die keinen guten Stand in der Herde hat. Er hat sie bereits vor wenigen Tagen getestet, war allerdings ein wenig enttäuscht. Er hätte gerade mal herausgefunden, dass sie ein Rechtsrüssler sei. Was er denn vom besagten Schlaubeutel wissen wollte: Wie geht das Spiel Sandhausen gegen St. Pauli aus. Der Schlaubeutel sagte jedes Mal St. Pauli, da sie sich das Futter schnappte, das für den Kiezverein stand. Damit lag sie richtig, genauso wie Elefantendame Mala. Denn auch diese hatte auf einen heutigen Sieg getippt. Mala glaubt auch weiterhin fest daran, dass St. Pauli es noch auf den Relegationsplatz schafft. Jetzt, wo der HSV sich wieder ein wenig Luft verschafft hat, wird dieser wohl nicht mehr auf dem Relegationsplatz landen, so dass St. Pauli keine Angst haben muss, gegen den HSV ausversehen zu gewinnen, damit aufsteigt und der HSV zum ersten Mal in der Bundesligageschichte absteigt.
Mal sehen, wie der FC St. Pauli sich noch machen wird. Chancen haben sie noch allemal, da Paderborn gepatzt hat. Nur irgendwie glaube ich nicht daran, dass sie aufsteigen wollen.
Jonas wird nun weiter mit den Schlaubeutel testen, ob sie als WM-Orakel geeignet ist. Falls sie dann noch in Hamburg sein sollte, denn es geht das Gerücht um, dass sie nach Leipzig umziehen soll. Jonas ist empört, denn der Schlaubeutel hätte sich in letzter Seite sehr in die Gruppe eingefügt. Nina erwidert darauf nur, dass die Kuh mal psychologisch betreut werden sollte. So könne man ergründen, warum sie so ist, wie sie ist. Soll wohl irgendwas mit der Zeit in Spanien zu tun haben, bevor sie dann nach Hamburg kam.

So, wer trotz „Wetten, dass..?“ oder den Mediatheken nicht weiss, was er heute Abend machen soll. Das Wetter ist ja reichlich gemischt. Bei den einen regnet’s, bei den anderen scheint die Sonne, der kann auch ein schönes ebook lesen. Wie wäre es mit „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Da gibt es dann ein Wiedersehen mit Elefantendame Mala, dem klügsten Elefanten Europas. Oder einfach mal unter lesenswert gucken. Da gibt es noch ein paar Lesetipps.

 

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Die Deflation ist erst der Anfang


Das Gespenst geht wieder einmal um. Nein, nicht das Abstiegsgespenst. Das ist beim HSV schon recht heimisch geworden. Nein, es gibt ein weitaus schlimmeres Gespenst. Es nennt sich Deflation.
Was ist denn das nun? Hat es irgendwas mit der Inflation zu tun? Ja, hat es, denn es ist das Gegenteil des Geldverfalls, der Inflation. Nämlich ein Sinken der Preise. Schon seit längerem werden einige Produkte – Nahrungsmittel mal ausgenommen – immer billiger, wie Benzin oder Heizöl. Natürlich ist das auch dem Wetter geschuldet. Schliesslich hatten wir einen recht milden Winter, der nicht zu vergleichen ist mit dem vom vergangenen Jahr oder dem von 2009/10.
In Spanien ist bereits die Deflation angekommen. Seit Wochen wird dort nun alles billiger und billiger. Natürlich freut man sich erst einmal, wenn die Preise sinken. Es wird mehr eingekauft. Anfangs natürlich gut für die Wirtschaft, denn der Handel floriert. Zu Beginn natürlich, denn irgendwann denken sich die Menschen: „Wenn die Preise weiter sinken, sollte ich mit meinen Einkäufen noch warten.“ Und so beginnt der Teufelskreis. Denn nun machen die Unternehmen weniger Gewinn, sie müssen sparen, so dass Mitarbeiter entlassen werden. Die nun Arbeitslosen können sich nicht mehr alles leisten, wie zuvor, als sie noch arbeiteten. So wird ein weiterer Preisdruck ausgelöst. Was weiter? Natürlich sinken die Steuereinnahmen, wenn immer mehr Menschen entlassen werden, dadurch können die Staatsschulden nicht mehr richtig getilgt werden, während die Ausgaben der Sozialleistungen steigen.
Also nichts mit Freude, die Preise sinken. Es bringt keinen Nutzen, sondern nur Elend.
Ich würde mich freuen, wenn die Strompreise sinken würden, aber die gehen immer nur einen Weg: Steil nach oben. Und ewig auf etwas warten, dass es billiger wird, tue ich nur bei wenigen Dingen. Das betrifft dann externe Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten. Nun ja, die Deflation betrifft gerade eher solche Dinge, denn Lebensmittel muss sich jeder kaufen. Da geht die Preisspirale sowieso mal nach oben oder nach unten. Ausserdem werden wir hier noch einen weiteren Preisanstieg haben, allerdings weitaus langsamer als in der letzten Zeit.
In Spanien ist nun die Deflation angekommen, ob sie noch auf weitere EU-Länder übergreifen wird, ist nicht ersichtlich. Möglich ist es natürlich, aber mal abwarten.

Elefantendame Mala ist mal wieder masslos enttäuscht. Warum? Nun ja, es hängt dieses Mal nicht mit den grossen Pandas zusammen, die ihr wahrscheinlich den Rang ablaufen werden, sondern mit dem FC St. Pauli.
So sehr hoffte sie, dass sie mit ihren Vorhersagen danebenliegen würde, doch leider, leider hatte sie mal wieder recht. Während der englischen Woche hat St. Pauli gerade einmal zwei Punkte erlangt. Das ist nicht nur mager, sondern bald schon peinlich – für einen Aufstiegsaspiranten. Aber ich ich bereits schrieb, will St. Pauli wohl gar nicht aufsteigen. Die haben was anderes zu tun, wenn sie die Mehrzahl ihrer Spieler halten wollen.
Eledantendame Mala jedenfalls ist am toben. Sie fordert mindestens den Relegationsplatz am Ende der Saison. Eigentlich hätte St. Pauli auch uneinholbar auf dem ersten Platz stehen können, wenn sie sich nicht so manchen Lapsus geleistet hätten.
Wenn der Verein besser als Platz drei stehen würde, bräuchten sie auch nicht fürchten, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen. Denn das scheint wohl auch ihre grösste Angst zu sein.

Nicht vergessen, dass mal wieder heute Nacht die Sommerzeit beginnt. D.h. uns wird eine Stunde Schlaf geklaut und wir müssen alle nicht-Funkuhren manuell um eine Stunde vorstellen. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Eingeführt wurde es 1980, weil man angeblich Strom damit sparen konnte. Natürlich alles Blödsinn, aber noch immer müssen wir laut EU die Uhren stellen. Lassen wir es doch einfach sein, Russland macht es schon seit Jahren nicht mehr. Wieso lernt Europa daraus nicht?

So, bin gerade dabei, mein Jahrbuch für 2011 zu erstellen. Tippfehler und unlogische Sätze werden ausgemerzt. Dann lässt es sich käuflich bei Amazon erwerben. Vielleicht werde ich es bis Ostern schaffen, bin mir noch nicht ganz sicher, denn momentan habe ich wirklich viel zu tun. Ausserdem hat die Schlafkrankheit mich geschlagen. Das Wetter vertrage ich momentan einfach nicht.

 

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Das heiter bis tödlich-Karussell dreht sich weiter


Wie es scheint, hat sich die „heiter bis tödlich“-Reihe in der ARD im Vorabendprogramm etabliert. Allerdings sind alle Serien der Reihe immer noch mässig erfolgreich. Ist eben eine hartumkämpfte Zeit ab 18.50 Uhr.
Die beliebteste Serie ist nach wie vor „Hubert & Staller“, die ich damals zu Beginn der ganzen „Heiter bis tödlich“-Reihe schon am besten fand. Anfang Staffel drei schwächelte die Serie leicht, fand dann aber zu alter Stärke zurück. Besonders hervorzuheben ist, dass man der Figur Riedl – die Dumpfbacke schlechthin – grösseren Raum gegeben hat. Nervig wird es aber so langsam mit der Dummheit des Polizeichefs. Das ist doch nicht mehr normal. So langsam glaubt man wirklich, Girwiz wurde aus dem Ruhrpott in die bayerische „Provinz“ versetzt, damit er bloss kein Unheil mehr anrichten kann. Genaue Gründe sind ja bis jetzt nicht genannt worden oder habe ich da mal was verpasst?
Jedenfalls wird diese Serie nun in die vierte Runde gehen, während andere bereits nach der ersten Staffel in der Versenkung verschwanden. Besonders schade ist dies bei „Fuchs & Gans“ und „Nordisch Herb“. Beide Serien waren schön gemacht, nicht zu verrückt und vor allem hatten sie Herz.
Dann gibt es Serien, die verlängert werden, wo ich mich frage, wer die eigentlich gut findet. So bei „Akte Ex“ oder „München 7“, wobei letzteres ein bayerisches Grosstadtrevier ist. Und da ich bereits die Serie nicht leiden kann…
Bei „Morden im Norden“ muss ich sagen, dass ich gegen eine Verlängerung nichts hatte, auch wenn es nicht meine Serie war. Aber die zweite Staffel war überhaupt nichts. Der wichtigste Punkt, die nervigen Tanten des Kommissars, verschwanden nach und nach ganz aus der Serie. Das ist wirklich schade, denn mit den beiden hat die Serie gelebt, jetzt gibt das nur noch den Schreibtischkollegen, der Punkt fünf den Stift fallen lässt, auch wenn er gerade etwas Wichtiges zu bearbeiten hat. Mag ja lustig sein, aber die Serie hat viel verloren. Besonders nervig ist der Chef der Truppe geworden. Weil er es zu Hause, nachdem ihn seine Frau mit den Kindern verlassen hat, in der Einsamkeit nicht mehr aushält, nervt er seine Truppe und will bei den Ermittlungen mitmischen. Das geht auch weniger penetrant, ie ich finde.
Nun wird am Dienstag die dritte Staffel beginnen. Ich bin schon gespannt, was sich dieses Mal alles geändert hat und ob sich nicht alles zum noch schlechteren wenden wird. Kann natürlich passieren. Bei „Hauptstadtrevier“ hat sich nur in so viel was geändert, dass das Haus der Familie Klug nicht mehr mitspielt und somit auch kein Einblick ins Familienleben gewährt wird, genauso ist Karlas Imbiss kaum noch zu sehen. Das ist zu verkraften. Seltsam ist nur, dass es plötzlich nicht mehr nur um Betrug geht, sondern auch um Mord und Totschlag. Hat sich da wegen der Sparmassnahmen in Berlin irgendwas geändert?

Bei der Serie „Alles Klara“ geht das Gerücht um, dass die Serie nicht um eine weitere Staffel verlängert wird. Also, wenn das stimmen sollte, ist das eine bodenlose Gemeinheit und Frechheit. Denn das ist die mit Abstand zweitbeste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe. Gut, vielleicht mag die Zuschauerquote nicht stimmen. Aber hier geht es nicht immer nur um Quote, sondern darum, was die Zuschauer sehen wollen, selbst wenn es nur eine Handvoll sein mag. Wofür zahlen wir eigentlich Gebühren – auch wenn der Rundfunkbeitrag nun um einige Cent gesenkt wird -, wenn wir nur Mist präsentiert bekommen? Da kann man doch wohl erwarten, dass eine Serie wie „Alles Klara“ fortgesetzt wird. Aber mit „Fuchs & Gans“ wurde ja auch im Müllkadtenprinzip verfahren. Was nicht die richtige Quote erreicht, kommt weg. Das ist eine intelligente Serie gewesen und wird in der letzten Zeit von vielen Heiter bis tödlich-Fans auf Facebook nachgefragt, ob es noch eine weitere Staffel geben wird. Da sollte der SWR vielleicht noch einmal überlegen.
Glücklicherweise wird nach der Pilotfolge „Wenckes Verbrechen“ diese abscheuliche Serie nicht weitergeführt. Ich hatte immer gedacht, dass es nach „Zwischen den Zeilen“ nichts Schlimmeres geben würde. Ich hatte mich getäuscht. „Wenckes Verbrechen“ toppte alles. Bei der Sendung bin ich sogar zwischendurch aufgestanden und habe mich irgendwelchen blöden Arbeiten gewidmet, nur damit ich nicht durchdrehe. Das war das erste Mal, dass ich so was gemacht habe. Die Serie war noch schlimmer als grenzdebil.
Nun kommt am Donnerstag eine neue Serie in der Reihe: „Koslowski & Haferkamp“. Also der letzte Name erinnert mich an Tatort und Hansjörg Felmy. In den 70ern hat er nämlich einen Tatort-Kommissar gleichen Namens gespielt. Als das mal im WDR wiederholt wurde, habe ich einige Folgen gesehen. War gar nicht schlecht. Mal sehen, wie die neue Serie werden wird. Ich hoffe mal, dass sie gut wird.
Und ab übernächste Woche läuft anstelle von „Hubert & Staller“ dann „Monaco 110“. Tja, da muss ich dann an Helmut Fischer denken und an sein „Spatzl, schau wie i schau.“ Zu schön, aber so wird es natürlich nicht sein. Auch da bin ich recht gespannt.
Weitere neue Serien der „heiter bis tödlich“-Reihe sind bereits angekündigt. Das ist einmal „Unter Gaunern“, das von jemandem handelt, der aus einer Gaunerfamilie stammt. Und dann noch „Der Mama“, wo es um einen frühpensionierten Kommissar geht, der das ermitteln nicht lassen kann. In der Hauptrolle Hansa Czypionka, was mich insofern freut, weil man diesen Darsteller viel zu selten sieht und dann meist als Bösewicht. Die Serie klingt auch recht vielversprechend, im Gegensatz zu „Unter Gaunern“. Das wird wohl wieder so eine pleite werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
Und das mit „Fuchs & Gans“ sollte sich der SWR wirklich noch einmal überlegen. Eine Super-Serie, und nicht nur ich denke so.

Der Sieger, wer nach Dänemark zum Eurovision Song Contest fahren darf, steht fest. Zu meiner grossen Freude, ist es nicht der unheilige Sänger aus der Nähe von Aachen, sondern eine völlig unbekannte Gruppe. Elaiza heisst sie.
Ungewöhnliche Musik mit osteuropäischen Anklängen. Kurz, das Lied reisst mit. Und schlechter als letztes Jahr kann es eigentlich gar nicht mehr werden, wo Cascada auf dem 21. Platz landete. Finde es immer noch schade, dass es nicht der letzte Platz wurde. War ein furchtbar schlechtes Lied.

Am Mittwoch nicht die Starkbierprobe auf dem Nockherberg verpassen. Denn das ist seit dem letzten Jahr wieder das beste, was es einmal im Jahr gibt. Eine kleine Änderung in der Besetzung gibt es: Wolfgang Krebs steht nicht mehr als Horst Seehofer zur Verfügung. Einerseits wegen Terminschwierigkeiten und andererseits gefällt ihm das Stück nicht so ganz. Nun ist es wieder der Seehofer-Darsteller von 2009. Der war auch nicht schlecht, aber bei Wolfgang Krebs war eben auch noch die Stimme genau so wie bei Seehofer.
Nicht verpassen, am Mittwoch, den 19. März fängt um 19 Uhr die Starkbierprobe auf dem Nockherberg statt. Am 21. März, dem Freitag, wird es ab 19.45 Uhr noch einmal wiederholt.

Nachdem Elefantendame letzte Woche eine Niederlage voraussagte – wir erinnern uns -, ist sie in dieser Woche wieder ein wenig optimistischer. Allerdings war sie erst einmal der Meinung, dass das Spiel bereits gestern stattfinden würde, doch Kollegin Old Rani konnte sie dann doch überzeugen, dass St. Pauli erst morgen spielen wird. Auch eine so schlaue Kuh wie Mala kann sich mal irren.
Jedenfalls geht sie davon aus, dass St. Pauli gegen Düsseldorf gewinnen wird. Drei Punkte werden es sein, die wichtig für den Aufstieg sind. Denn Hamburg will schliesslich erstklassig bleiben. Dass der HSV wirklich in der Ersten Liga verbleiben wird, steht immer noch in den Sternen. Deshalb ist in Hamburg die nächste Aktion gestartet worden, von der dort ansässigen Zeitung. Diese Aktion ist weitaus präziser formuliert, so dass man nicht sagen kann: St. Pauli steigt auf und HSV steigt ab, deshalb bleibt Hamburg erstklassig. Nein, es gibt den Slogan „Niemals 2. Liga“. Tja, das trifft dann doch nur auf den HSV zu, denn bei St. Pauli würde es heissen: „Nie mehr 2. Liga“ (Willkommen Regionalliga, wie Jonas immer anfügt).
Nun ja, wie Jonas mir heute berichtet hat, wurde sogar in Malas Zuhause (wo sich das befindet, dürfte allgemein bekannt sein. Tipp: Es handelt sich nicht um ihren momentanen Aufenthaltsort) diese Aktion gemacht. Aber zu seiner allgemeinen Überraschung nicht mit Elefant Mogli, sondern mit Eismeer und Walross. Vielleicht hat Faltenmonster Mogli keine Lust mehr, sich für einen Verein in Pose zu stellen, der sowieso nicht hinkriegt. Auch ein alter Elefant hat so seinen Stolz. Und Shandra fällt definitiv aus – als Werder-Fan. Ich vermute, dass es was mit der Kulisse zu tun hat. Da wirkt das Eismeer doch viel besser, als so eine langweilige Elefantenanlage, wo man ausser Sand, Elefanten und deren Hinterlassenschaften (Ködeln) nichts sieht. Wobei, die haben ja ihren eigenen Ködelplatz, sind also erzogen und gehen auf ihre Toilette, da kann man den gut rauslassen. Dennoch nur Weite und nichts Interessantes. Da wirkt das Eismeer gleich viel freundlicher. Und dass, wo der FC St. Pauli gleich in der Nähe seine Trainigsstätte hat. Mala würde sich wahrscheinlich schämen, aber das tut sie erst, wenn Deutschland nicht Weltmeister wird und St. Pauli auch nicht aufsteigt. Also wird sie sich definitiv in diesem Jahr noch schämen müssen. Denn das auch nur einer dieser beiden Punkte eintrifft, ist höchst unwahrscheinlich. Aber jetzt muss sie sich erst einmal auf ihren offiziellen 50. Geburtstag vorbereiten, schliesslich möchte sie nur Gäste haben, die sie auch mag. Wer nicht kommen darf, soll von Old Rani wieder rausgeworfen werden. Die hat sie bereits instruiert. Als Chefin kann sie Anweisungen geben, wie es ihr passt.

 

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