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Schlagwort-Archive: August 2012

Ei hass rosa – Ist das rosa Ü-Ei sexistisch oder nicht?


Seit dem 06. August gibt es nun das Ü-Ei für Jungen und ein rosafarbenes für Mädchen, wie ich bereits erwähnt habe (siehe hier). Und genau diese Geschlechterteilung heizt die Diskussionen an. Denn brauchen wir wirklich ein rosa Ü-Ei speziell für Mädchen? Sind wir bis jetzt nicht auch ohne ausgekommen in der mehr als 35jährigen Geschichte des Schokoladeneis mit Figureninhalt? Anscheinend nicht, sonst würde es das rosa Ü-Ei schliesslich nicht geben.
Marktforschungsergebnisse hätten Ferrero darauf gebracht, speziell ein Schoko-Ei für Mädchen herauszubringen. Ich frage mich nur, wer denn so etwas gefordert haben könnte. Bis jetzt hat sich doch explizit niemand beschwert, wenn da mal eine Serie drin war, die eher für Jungs ist. Ich erinnere mich, dass früher Autos, Baufahrzeuge und andere ähnliche Dinge drin gewesen sind. Hat das die Mädchen gestört? Also von meiner Schwester kam nie eine Beschwerde, aber die hat es auch eher wenig mit Mädchenkram. Prinzessinnen und rosa und Schminken ist ihr aus erst suspekt. Name ja, hietbei muss man beachten, dass Sofie auch erst 13 ist. Kann sich also alles noch ändern, obwohl ich das nicht glaube. Sie hat Disney-Filme geliebt, auch „Die Schöne und das Biest“ oder ‚Der Glöckner von Notre Dame“. Allerdings hat sie sich weder mit Belle noch mit Esmeralda identifiziert. Sie mochte das Biest und Claude Frollo. Aus psychologischer Sicht sind diese Figuren auch vielschichtiger als die weiblichen Haupfiguren.
Das rosa Ü-Ei gefällt Sofie nicht, zu viel rosa und so einen Mädchenkram wie Armbänder oder diese Winx-Feen mag sie nicht. Den Inhalt der Jungen Ü-Eier mag sie aber auch nicht. Sie findet die Figuren mehr als blöde. ‚Knödelköpfe‘ sagt sie dazu nur. Anscheinend wird diese Serie aber dennoch gekauft, denn die nächste soll genauso aussehen. Aber alles Gerüchte. Von Star Wäre oder Clone Wäre ist die Rede, die dann so aussehen wie die Crazy Connection-Figuren. Das ist für mich persönlich das Ende des Ü-Eis. Wer sich auch immer so was ins Regal stellt, muss schon hart im Nehmen sein. Wo sind nur die alten Figure hin bei denen es noch Spass machte, sie zu sammeln? Letztes Jahr die drei Hauptserien waren doch gar nicht schlecht. Und dann diese Enttäuschung. Schrecklich nenne ich diese Entwicklung nur.
Aber gut, ich schweife ab, schliesslich geht es um das rosa Ü-Ei.
Ja, es hat schon immer gefehlt, nicht wahr? Erinnern wir uns nicht an die mauligen Mädchenstimmen, die sich beschwerten, dass sie Jungen-Bockmist im Ü-Ei hätten? Was, nie so was gehört? Das ist aber seltsam. Scherz beiseite, Mädchen haben sich nie oder kaum über den Inhalt beschwert. Da wären es schon eher die jungen, wenn sie im Ei etwas vorfänden, was eindeutig zu rosa, zu mädchenhaft ist.
Ich kenne das aus meiner Kinder zeit ja auch. Als wir in der Grundschule das Thema hatten, womit die Eltern als Kind gespielt hätten und jemand sagte, sein Vater habe mit Puppen gespielt, dann haben wir den ausgelacht. Denn ein Junge spielt doch nicht mit Puppen. Aber da ist unsere Lehrerin schon dazwischengegangen und hat gesagt, dass das nicht schlimm sei. Aber so wird uns Kerlen doch bereits von klein auf beigebracht, dass wir nicht mit Puppen oder Mädchenkram zu spielen haben. Wir müssen uns schlagen, wer denn der stärkere sei, Fußball spielen und dazu noch Ritterspiele. Alles Sachen, wo war uns beweisen können. Aber beim spielen mit Puppen? Gott bewahre, da verweichlichen wir doch, werden eventuell schwul (diese Argumente habe ich wirklich schon gehört). Mein blöder Cousin hat mit Jungs-Puppen gespielt, was ich richtig dämlich fand. Denn was soll das? Bloss weil die sich Action-Puppen nennen, sind das immer noch Puppen. Für mich mit meinen 9 Jahren war das bloss eine Art Alibi Funktion, dass der mit Puppen spielen darf auch wenn er halt ein Junge ist, sind ja Action-Puppen. Dabei sahen die aus wie Kein, bloss ein paar Muskeln mehr.
Ich habe mit Puppen gespielt, hat sich niemand dran gestört, mein Bruder auch. Da haben wir auch einige Konflikte gelöst, die wir sonst nie gelöst hätten, denn dann waren wir ja nicht wir selbst, sondern eben die Puppe.
Erinnere mich noch gut an die Grundschulzeit, wo wir Werken hatten, dort sollten wir auch nähen und Bilder sticken. Einige Jungs haben sich geweigert, denn Mädchen Arbeit wollten sie nicht tun. Und wieso haben sich dann die Mädchen nicht beschwert, wenn wir gesägt, gebohrt oder sonstige Holzarbeiten gemacht haben? Die haben alles mit Freude gemacht, während der Grossteil der Jungs sich mädchenaufgaben verweigerte. Kann ich persönlich bis heute nicht verstehen, da es für mich nie s was gab wie, dass machen nur Mädchen, dass machen nur Jungs.
Gibt es nicht eine Firma, die Strickmützen herstellt, die nur aus Männern besteht? Und da sage noch einer, dass sei eine typische Frauentätigkeit.
Wenn man es genau betrachtet, so gibt es nun das rosa Ü-Ei, damit die Jungs nicht enttäuscht sind, wenn sie ein Armband oder solch eine Fee im Ü-Ei vorfinden. Denn so was ist ja total mädchenhaft und ein Mädchen sind sie nicht. Denn Mädchen könne sich mit Jungssachen arrangieren, Jungen mit Mädchenkram hingegen nicht. Dazu gibt es eben dieses Rollenbild vom starken Mann, vom Beschützer. Und so jemand kann doch weder rosa toll finden, noch Armketten, noch mit Puppen spielen.
Das rosa Ü-Ei wird es weitergeben, ob wir uns nun aufregen oder nicht. Denn gekauft wird es nächste Haupt Serie soll Barbie drin sein. Das ist doch wieder ein gutes Argument, dass Mädchen ein geredet werden soll, dünn sei schön. Diese Diskussion gibt es ja jetzt auch schon bei den winx-Feen. Aber nur diese Mädchen werden dünn-ist-toll denken, die keinen Rückhalt haben, kein Selbstvertrauen, kein Selbstbewusstsein besitzen.

So, dann noch einmal ganz was anderes. Rüsselorakel Mala hatte am Wochenende getippt, dass St. Pauli gegen Energie Cottbus verliert. Das ist eingetreten, sie verloren mit 2:0. Damit lag Mala bis jetzt nur einmal daneben. Das nächste Spiel hat sie noch nicht getippt, hat aber auch genug zu tun, die Gute. Schliesslich muss sie abnehmen, was heisst, dass sie Spaziergänge durch den Zoo Pairie Daiza macht. Wer Glück hat, sieht sie vielleicht mal. Aber ab 04. November hat der Zoo für ein halbes Jahr geschlossen. Jenala hält gar nichts davon, denn Mala brauche das Publikum und wenn sie die Besucher bloss beobachtet.
Köln hat ein weiteres Spiel verloren. Damit dürfte der Fehlstart geglückt sein. Im übernächsten Spiel geht es gegen den FC St. Pauli. Da konnte man doch einen Trainertausch vorschlagen.

Die Autofahrer hier in München sind doch wirklich das letzte. Da muss man wirklich aufpassen, dass man nicht um gefahren wird. Vor ein paar Tagen dann wieder so ein auto, samt Halter, der von den verkehrsregeln wohl auch noch nie etwas gehört hat. Der ist doch nicht alleine auf der Strasse. Also, wer das Auto sieht, sollte sich in Acht nehmen. Ist ein schwarzer Caravan, VW oder Audi. Kennzeichen für München, dann 0 und die Zahlen 7413. Also, gut aufgepasst, der Halter hält sich nicht immer an die Verkehrsregeln.

 

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Stirbt der Mensch aus? – Wie gefährlich das Verfüttern von gentechnisch verändertem Futter ist


Eine berechtigte Frage, wie ich finde. Wobei es nun nichts Neues ist, dass Schweine und Geflügel mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert werden. Aber es wird mal wieder darauf aufmerksam gemacht. Was ich nur richtig finde.
Denn völlig ahnungslos essen wir Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln, also Soja, gefüttert wurden. Es herrscht nämlich keine Kennzeichnungspflicht. Nur wenn ein Produkt direkt mit gentechnisch veränderten Produkten verarbeitet wird, muss es für den Endverbraucher gekennzeichnet werden.
Also bekommen Schweine und das Geflügel Gensoja und wir sind so blöd, weil ahnungslos, und essen dann das Fleisch von diesen Tieren.
Dabei wissen wir nicht einmal, wie gefährlich das ist. Im Fernsehen gab es auf Arte vor ein paar Jahren mal eine Dokumentation über Monsanto, die ja bekanntlich gentechnisch verändertes Saatgut vertreiben und in Indien praktisch für die Armut der indischen Bauern verantwortlich ist. Aber darum geht es nun nicht, sondern um die gesundheitlichen Schäden, die durch gentechnisch verändertes Soja entstehen.
In den USA wurden die Sauen langsam unfruchtbar. Sie bekamen immer weniger Nachkommen, was für die Betriebe dort natürlich eine Katastrophe war. So, nun einmal scharf nachgedacht. Die Schweine werden mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert, davon werden sie mit der Zeit unfruchtbar. Nun essen wir Menschen dieses Fleisch. Eventuelle Folge davon: Auch wir werden unfruchtbar. Bewiesen ist es ja bereits. Ein Paar wünscht sich Kinder, bekommt aber keine. Beide lassen sich untersuchen, es kann aber nichts festgestellt werden. Was ist es nun? Umweltgifte ist dann oft die Antwort, was auch zutrifft. Und dann eben auch das Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert wurden.
Nun meine Überschrift verstanden? Natürlich wird die Menschheit nicht wirklich aussterben, aber förderlich ist es auch nicht gerade.
Erinnert sich noch jemand daran, wie Horst Seehofer Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz war? Die Gentechnik hat er gefördert bis zum geht nicht mehr. Scheint ja immer noch sehr positiv davon überzeugt zu sein. Als er dann bayerischer Ministerpräsident wurde, war dann das Thema zwar nicht ganz erledigt, aber es wurde nicht mehr in dem Umfang betrieben wie vorher. Es wurden sogar Gensorten verboten. Was allerdings nicht heisst, dass es in Deutschland keine Versuchsfelder für gentechnisch veränderte Pflanzen gibt.
Ja, es gibt sie noch. Heimlich still und leise stehen sie irgendwo. Natürlich so aufgestellt, dass möglichst nichts entfleuchen kann. Bloss ist das praktisch gar nicht möglich.
Denn kann man dem Wind verbieten, dass er dort nicht wehen soll? Kann man Tieren, wie Feldmäusen oder sonstigem Getier vorschreiben, dass es nichts von den Feldern nehmen soll? Und vor allem, kann man Bienen sagen, dass sie diese Felder umfliegen und die Blüten in Ruhe lassen sollen? Nein, kann man nicht. Also sind diese Versuchsfelder alles andere als gut.
Und noch einen Haken hat die Sache. Wenn Bienen an die Blüten von gentechnisch veränderten Pflanzen geraten, kann der ganze Honig vernichtet werden. Und das wird für die Imker immer schwieriger, Stellen zu finden, wo keine gentechnisch veränderten Pflanzen wachsen.
Kanada versucht nun schon seit einigen Jahren, die ganzen Gentechnik-Pflanzen loszuwerden. Bloss ist das schwieriger als gedacht. Sie haben Deutschland sogar gewarnt, bloss nicht erst mit der Gentechnik anzufangen. Aber hören wir darauf? Wenn man an die Testfelder sieht, nein. Und welche Futtermittel bekommt man heute überhaupt noch, die nicht irgendwie verändert sind. Es sind doch alles Hochleistungszuchten, damit möglichst viel Gewinn eingestrichen wird.
Deshalb gibt es auch Vereine, die sich um die alten Saaten kümmern. Bloss handeln die in einer EU-rechtlichen Grauzone. Denn jedes alte Saatgut muss beim Bundessaatgut (oder wie es auch immer heisst) angemeldet und mit 30 Euro pro Jahr bezahlt werden. Tja, das wird natürlich teuer bei einigen tausend Sorten.
Dabei sind die alten Sorten oft geschmacklich sehr viel besser und auch robuster. Aber sie werfen eben keinen grossen Gewinn in der Ernte ab. Aber wollen wir nicht lieber Geschmack als Masse? Nein, wir wollen es vor allem billig. Ich ja auch, gebe ich frei heraus zu.
Die Nachricht des WWF, der angeblich seine Geldmittel für dieses Jahr schon komplett ausgegeben haben soll – deshalb vielleicht dieses Aufrütteln? -, sollte uns aufrütteln. Was wir dagegen tun sollten? Vegetarier werden, sich nur noch von Grünzeug ernähren. Aber selbst da können wir uns nicht sicher sein, was wir da auf den Teller kriegen. Denn selbst Bio ist nicht immer Bio.

Eine traurige Nachricht kam aus dem Berliner Zoo. Der letzte noch verbliebende Panda in Deutschland, Bao Bao, ist tot. Er wurde 34 Jahre alt und war damit der älteste Panda in einem Zoo. Ich habe ihn und seine Gefährtin, die sich aber nicht mit ihm verstand, vor Jahren gesehen. Ein Jahr später war die Pandabärin tot, hatte wohl den Knut-Hype nicht verkraftet.
Mit Bao Baos Tod endet eine Ära. Ob nun noch irgendwann neue Pandas kommen? Ich weiss es nicht. Aber wollen wir auch wirklich welche sehen? Nach Wien ist so weit der Weg nicht, jedenfalls für mich.

Gestern hat die Jubiläumssaison der Bundesliga begonnen. Dortmund hat gegen Werder Bremen glanzlos mit 2:1 gewonnen. Ein tolles Spiel war es nicht. Aber es war auch erst das erste Spiel.
Elefantendame Mala sagt, dass St. Pauli gegen Energie Cottbus leider verlieren wird. Wollen wir mal sehen, ob die Dickhäuterin recht behalten wird.

 

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Ist der HSV der erste Abstiegskandidat?


Das sind ja Temperaturen am Wochenende gewesen. Habe mich nur in der Wohnung aufgehalten, anders liess es sich einfach nicht aushalten. War sogar am überlegen, ob ich nicht feuchte Tücher an den geöffneten Fenstern aufspannen soll, um kühle Luft hinein zu lassen. Da ich aber durch die Feuchtigkeit Schimmel fürchtete, habe ich es gelassen.
Heute scheint es von den Temperaturen zwar kühler zu sein, allerdings mert man das aufgrund der Luftfeuchtigkeit nicht. Es ist schwül draussen, dass man es kaum aus halt. selbst in geschlossenen Räumen ist es nicht besser.
Als ich heute morgen zur Arbeit ging, wehte mir sogar ein kühler Wind um die Nase. Geschwitzt habe ich nicht. Das kam erst, als ich das Redaktionsgebäude betreten habe. Auf einmal öffneten sich sämtliche Schweissporen. Ich kam mir vor, als hätte ich einen Marathon-Lauf hinter mir.
Nun gut, kann nur besser werden. Die Kühlmaschinen, die bei uns die Luftfeuchtigkeit regulieren, sind recht hoch eingestellt. Immer noch besser als eine Klimaanlage, aber auch das verträgt nicht jeder.

Na, auch über die Spielergebnisse des DFB-Pokals gestaunt? Tja, bei Hoffenheim habe ich mich beinahe nicht mehr ein gekriegt, wie die gegen einen Viertligisten verloren haben. Das ist denen ja nicht einmal unter Stanislawski passiert. Aber Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und Greuther Fürth waren auch nicht besser, auch wenn sie nicht solch eine Klatsche bekommen haben. Freiburg hingegen hatte Glück, dass sie weitergekommen sind. Hätte der schon Victoria Hamburg nicht einen Elfmeter gleich zu beginn verschossen, wer weiss, wie das am Ende ausgegangen wäre.
Rüsselorakel Mala hatte getippt, dass St. Pauli es dieses Mal schaffen würde, in die zweite Runde des DFB-Pokals einzuziehen. Und ja, sie hat recht behalten. Mit 3:0 besiegte St. Pauli den Offenburger FV. Und was passiert meistens, wenn St. Pauli gewinnt? richtig, der Stadtrivale HSV verliert oder spielt höchstens Unentschieden. Letzteres gibt es beim DFB-Pokal allerdings nicht. Also blieb nur eine Option übrig: Niederlage für den HSV.
Auch das hatte Elefantendame Mala getippt, denn der HSV spielte den den Karlsruher SC. Und für den hegt Mala Sympathien, da im Karlsruher Zoo Jenny lebt mit der sie sich solidarisch verschwestert hat. (Von ab geschobener Elefant zu abgeschobener Elefant sozusagen.) Und so tippt Mala, dass der KSC siegt. Das trat auch ein. Mit 4:2 gewann Karlsruhe, obwohl der HSV zweimal in Führung gegangen war. Doch wie heisst es so schön? Wer eins-null führt, der stets verliert. Beim HSV und Werder trifft es zu.
Diese erste Runde hat einige überraschungen gebracht. Und genau so was will man als Fan doch auch sehen. Wenn immer der Bundesliga Verein gewinnt, das ist doch langweilig. Gönnen wir Vereinen wie dem Berliner AK den Sieg. So lange sie sich nicht ums Geld streiten wie im letzten Jahr der Eimsbütteler TV ist doch alles in Ordnung.

Beim HSV muss man sich echt Gedanken machen, wie der in der Jubiläums-Bundesliga-Saison abschneiden wird. Zur Erinnerung: Der HSV ist der einzige Verein, der noch nie abgestiegen ist. Wenn man aber sieht, welch eine Leistung der HSV beim Spiel gegen Barcelona oder gestern gegen den KSC an den Tag gelegt hat, muss man sich ehrlicherweise fragen, ob der HSV auch in der nächsten Saison in der Ersten Liga spielen wird. Wenn die so weitermachen wie bisher, sicherlich nicht. Herrscht da keine Einheit im Team, mögen die Spieler den Trainer nicht? Was ist da los? Wenn man an die Prügelei vor einigen Wochen zurück denkt, scheint keine Harmonie im Team zu herrschen. Jeder will selbst erfolgreich sein. Doch so gewinnt man kein Spiel. Ein einzelner hat noch nie ein Spiel entschieden, der hatte mindestens einen, der ihm die Bälle zu spielte.
Und noch so ein Armutszeugnis für den HSV ist, dass sie ihre Frauen-Mannschaft aus der Bundesliga zurückgezogen haben, weil denen 100.000 Euro fehlten. Für die Herrenmannschaft sind das Peanuts. Doch eine Profimannschaft müsse sich selbst tragen, begründete Jarchow den Schritt. Da regt sich der Trainer von Turbine Potsdam völlig zurecht auf.
Marcell Jansen wollte ja noch in seinem Team sammeln, um das fehlende Geld zusammenzubekommen, aber da war die Frauen-Mannschaft schon aus der ersten Liga zurückgezogen worden.
Da kann man einfach nur mit dem Kopf schütteln.

Und ich hoffe jetzt mal, dass die Temperaturen noch etwas fallen werden und die Sonne auch noch verschwindet. Ich mag’s eben kühler.

 

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Viel Beton für nichts – Welch eine Enttäuschung


Lange habe ich davon geredet, dass ich mir in Hamburg das neue Eismeer ansehen will. Nun habe ich das am vergangenen Wochenende getan. Fazit: Ich bin enttäuscht. Warum? Na, das werde ich nun erzählen.
Momentan sind die Romantischen Nächte im Hamburger Tierpark. Und da ich klassische Musik mag, musste ich da natürlich hin. Habe das früher schon mal miterlebt. Ist aber schon ein paar Jahre her.
Sofie, meine kleine Schwester war dabei. Es ist kaum zu glauben, dass sie schon wieder gewachsen ist. Wie die Zeit vergeht…
Jenala ist nicht mit in den Tierpark gekommen. Sie hält ihren Schwur konsequent durch, also hatte ich nur als Begleitung nehmen meiner Schwester Jenalas Cousin Jonas. Der kennt sich dort auch bestens aus, also gar kein Problem. Wenn man ihm bloss mal sagen würde, dass er nicht einen neuen Geschwindigkeitsrekord durchs Tropen-Aquarium aufstellen soll.
Im Tropen-Aquarium war’s mir ein wenig zu warm. Aber ich bin auch recht empfindlich, was Wärme betrifft. Mir war Gondwana-Land in Leipzig schon nicht für den Kreislauf förderlich.
Von den Kattas, den Lemuren aus Madagaskar habe ich keinen einzigen erblickt. Die hatten sich wohl gerade zurückgezogen, als wir ankamen. Soll öfters mal vorkommen, wie Jonas mir sagte. Da war ich schon ein wenig enttäuscht. Da zahle ich den Eintritt dafür und sehe die nicht einmal.
Bei den Fledermäusen mochte ich mich nicht lange aufhalten, weil es dort jämmerlich stank. Ja, ich verstehe, dass Tiere nicht geruchslos sind, aber deshalb muss das noch lange nicht so sein, dass man vom Gestank beinahe erschlagen wird.
Danach wurde es merklich kühler, denn nun kamen die Unterwasserwelten, wo ich mich besonders über die Igelfische freute. Seit Knurpsy aus dem Allwetterzoo Münster bin ich ein Fan von diesen Fischen, die sehr vom Aussterben bedroht sind. Einer blähte sich sogar auf, als ihn eine der Langusten zu fassen bekam. Ob die ich wohl fressen wollte? Jedenfalls war er kugelrund und seine Stacheln standen ab. Auch einige Minuten später konnte man ihn noch gut von dem anderen unterscheiden. Denn seine Stacheln standen immer noch ein wenig ab.
Im grossen Panorama-Aquarium schwamm ein Zackenbarsch, den Jonas als Fisch mit Starallüren bezeichnete. Denn immer wenn er auf ihn warte, würde dieser sich in die dunkelste Ecke des Beckens zurückziehen.
Dann in den Park, wo wir natürlich gleich zum Eismeer gingen. Gewaltig ist es ja geworden, dass muss ich schon zugeben. Aber die Eisbären finde ich dann doch etwas verloren in dem hinteren Teil des Geheges. Mag vielleicht daran liegen, dass man immer nur diesen verrückt hin- und herrennenden Eisbären Blizzard sieht. Der Bereich wirkt riesig, aber das ist ja wohl auch so gewollt.
Und dann das Innere. Da sieht man gleich weitere Mängel.
Erstens das grüne trübe Wasser im Eisbärengehege. Das soll von Mikroorganismen gereinigt werden, aber irgendwie scheinen die sich noch nicht gebildet zu haben oder sie sind überfordert.
Einen richtigen Blick aufs Eisbärengehege kann man gar nicht werfen, nur durch die Scheiben oder aber von der Walross-Anlage aus.
Apropos Walross, bisher schwimmt da nur eines umher und laut Jenala wird das auch nicht ewig bleiben, sondern nur ein paar Jahre. Aber wieso wird dann gesagt, mit dem Walross soll gezüchtet werden? Vorspielung falscher Tatsachen oder wer hat nun recht? Auf Gerüchte soll man nicht viel geben, aber manchmal enthalten sie schon ein Quentchen Wahrheit.
Weiteres Manko, die engen Gänge gleich nach der zweiten Eisbär-Scheibe. Wenn da die Leute zuhauf stehen, um einen Blick auf das Walross zu werfen, kommt man da kaum vorbei. Rollstuhlfahrer und Kinderwagen überhaupt nicht. Ich will nicht wissen, was passiert, wenn da mal Panik ausbricht. Aber solche engen Gänge gibt es im Tropen-Aquarium auch. Da kommt man an einem Rollstuhlfahrer kaum vorbei. Aber die Sicherheitsanforderungen sind wohl erfüllt worden, auch wenn ich nicht weiss, wie sich ein äusserst vollschlanker Mensch an einem Rollstuhl vorbeischlängeln will. Da hält der Rollstuhl alle auf. Bei einem überbreiten Rollstuhl kommt nicht einmal so ein Schlacks wie ich vorbei. Da hätte drüber nachgedacht werden sollen. Beim Eismeer wird der Gang dann aber bei der grossen Walross-Panoramascheibe ein wenig grösser. Dennoch sind die langen Gänge ein weiteres Manko. Sie mögen zwar grossflächige Bilder, Texte und Sprüche von bekannten Menschen wie Schriftstellern oder Forschern haben, aber die guckt man sich einmal an, liest sich den Text durch und dann vergisst man es wieder. Wer öfters kommt, wird durch diese Gänge nur lustlos gehen, so wie eben Jonas, der jedes Mal einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen versucht. Momentan liegt er bei elf Minuten, wie er mir stolz erzählte.
Einen interessanten Einblick bekommt man, wie das Eismeer hinter den Kulissen mit der ganzen Technik funktioniert. Zwei Enten – genauen Artnamen weiss ich jetzt nicht – sollen sich auch mal ausserhalb des Pinguingeheges aufhalten. Leider habe ich sie nicht gesehen.
Dann kommt man in eine dunkle Höhle und fragt sich eigentlich, was das soll. Bis man links im Wasser mit Glück einen oder mehrere Pinguine schwimmen sieht. Nun kommt die Freiflugvoliere mit Trottellumme, Papageientauchern und weiteren Vögeln. Einen Aufpasser habe ich nicht gesehen, obwohl sich eigentlich immer einer dort aufhalten soll.
Als technik-interessierten Menschen habe ich mir gleich ein Bild davon gemacht, wie denn nun die Wellenmaschine funktioniert. Einfach gesagt: Ein Brett, dass im Wasser hin- und herschwenkt. So kommen die Wellen zustande.
Durch einen Vorhang aus Seilen verlässt man nun die Voliere und geht wieder einen Gang entlang. Beinahe läuft man an einer blauen Tür vorbei, bei der man auch noch Probleme beim Öffnen hat.
Dunkelheit und Kälte empfängt einen. Der Besucher tastet sich nach vorne vor und wird nun auch mit Fisch- und Pinguingestank umhüllt. Wer’s mag. Ich habe mir erst mal die Nase zugehalten, denn wie gesagt, meine Nase ist empfindlich.
Wie Jonas sagte, ist dieser Gestank durchaus beabsichtigt, denn man soll die Pinguine fast mit allen Sinnen erfassen, also mit den Augen und der Nase.
Sogar ein paar Pinguine entdeckt, die sich nicht in ihrem Gehege aufhielten, sondern oberhalb der Abtrennung. Jonas freute sich wahnsinnig über die „entflohenen“ Pinguine. Einer kam mir richtig nah, als ich ihn fotografierte, da bin ich aber schnell in Deckung gegangen. Meine Kamera ist mir lieb und teuer.
Dort bin ich schnell wieder raus, denn ich musste wegen der Kälte an meine Batterien denken. Nun folgte ein langer Gang mit Bildern aus der Geschichte des Tierparks und des Eismeeres. Ein paar kurze Texte gab es auch. Ganz nett gemacht, aber mehr auch nicht. Ehrlich gesagt einfallslos.
Noch eine Treppe hochgestiegen, wo man sich an den Wänden die verschiedenen Baustadien des Eismeeres ansehen kann. Mag vielleicht näher dran gewesen sein, aber Jenalas und Jonas‘ Bilder sind besser, da immer aus der gleichen Perspektive aufgenommen. Da sieht man die Veränderungen viel besser und könnte eine gute Bilderstrecke draus machen.
Oben angekommen gibt es eine kleine Aussichtsplattform, wo man zwar weit nach Hamburg reinsehen kann, aber wirklich besonders ist das nun auch wieder nicht, so dass ich mich hier gefragt habe, was das eigentlich sollte. Schliesslich sind an einer Wand noch zwei Teile des alten Eismeers befestigt. Des weiteren drei verschiedene Modell-Felsen, wo darüber entschieden wurde, welche Firma nun die künstlichen Felsen modelliert. Wer aber nun das Rennen von den drei Firmen gemacht hat, wurde nicht deutlich, oder ich habe es übersehen. Letzteres glaube ich aber nicht.
Und dann war man auch schon durch. Jonas hatte die Zeit gestoppt. So knapp eine Stunde hatten wir im Eismeer verbracht. Und dafür wird also mehr als neunzig Minuten veranschlagt. Und ich bin da wirklich nicht durchgehetzt.
Bei den Elefanten war es ganz komisch, dass leere Bullengehege zu sehen. Es war das erste Mal, dass ich weder Hussein noch Mala antraf. Traurig war’s. Darjeeling, der kleine Racker, nervte wieder seine Lieblingstante, die abgezehrt wirkt. Soll ja auch immer Ammendienste leisten, wie mir Jonas sagte.
Später am Abend, als dann die Musik überall im Tierpark ertönte, konnte man über einen Teich mit recht viel Entengrütze, sich mit einer Gondel fahren lassen. Jonas wollte anfangs ja wie die Venezianer in ihren Gondeltaxis – gibt es wirklich und soll so um 50 Cent pro Fahrt kosten – stehen, was ihm Sofie und ich ausreden konnten. Der wäre noch im Wasser gelandet. Die Fahrt war kurz aber schön. So bin ich nun endlich auch mal Gondel gefahren und musste dazu nicht extra nach Venedig.
Der Feuerwerk war schon, aber zu laut.
Fazit: Beim Eismeer kann man nur sagen: Viel Beton für nichts. Ich bin wirklich enttäuscht und habe mir etwas Grossartigeres vorgestellt. Eine Dinge sind nicht genau durchdacht, wie die engen Gänge zu Beginn, wo es dann zum Stau kommt.
Der Rest des Tierparks ist sehenswert wie immer, bloss eine alte Elefantendame wird vermisst.
Wo ich von Mala gerade spreche. Auf der Facebook-Seite des Pairi Daiza kann man sich ein sehr kurzes Video mit Mala ansehen, wo sie durch den Park geführt wird. Das erste Lebenszeichen von ihr seit dem Bild vor über einem Monat.

Zwei Tage später sind dann Sofie, Jonas, Jenala und ich zu einem anderen Tierpark in der Nähe von Hamburg gefahren: der Tierpark Krützen.
Dort sind auch einige ehemalige Hagenbeck-Bewohner zu sehen, wie die Hutaffen, die beiden adulten Kamele oder der schwarze Alpakahengst namens Machote. Diesem sieht man sofort an, dass Ocho sein Vater ist. Etwas kleiner als dieser, aber genauso verrückt.
Dieser Tierpark ist zwar in einer dreiviertel Stunde durchgangen, wenn man schnell sich jedes Tier ansehen will. Ich finde ihn nicht schlecht, denn man sieht hier Tiere, die man nicht überall sieht, wie beispielsweise Hutaffen oder weisse Pfaue. Auf Elefanten oder Giraffen muss man verzichten, aber das ist nun wirklich nicht schlimm. Was ich nicht gesehen habe, waren Kulane, nur Przewalski-Pferde.
Alle Tiere lassen sich mit dem dort gekauften Futter oder selbst mitgebrachten Äpfeln oder Mohrrüben füttern. Das ist natürlich immer was besonderes. Bloss bei den Lamas sollte man aufpassen, denn da kann es passieren, dass man als Besucher angespuckt wird anstelle des Futterkonkurrenten. Und hier lassen sich sogar Zebras füttern, was ich noch nie gemacht habe.
Da sollte man unbedingt mal hinfahren, es lohnt sich wirklich. Und der Eintritt ist mit sechs Euro für Erwachsene auch nicht sehr hoch.

Bilder werde ich nachliefern, wenn ich sie durchgesehen habe.

Arbeiten musste ich heute auch noch, und das an meinem freien Tag. In Bayern herrscht heute Feiertag, weshalb ich eigentlich nach Hause fahren wollte. Der Tag war bei mir nicht mehr als Urlaubstag eingetragen, aber eben Feiertag. Und dann bekam ich die Aufgabe, mich unter die Olympischen Sportler zu mischen, um ein paar Interviews zu machen. Habe wirklich besseres zu tun. Das einzig Gute: Mir wird die Rückfahrt erstattet und ich bekomme Überstunden angeschrieben.

 

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Wie Russland von Madonna ausgetrickst wurde und der Medaillenregen ausblieb


Die Olympiade nähert sich ihrem Ende. Also Zeit für ein Resümee. Eigentlich können wir mit den sechsten Platz ganz zufrieden sein in der Medaillenwertung. Andere Länder haben deutlich schlechter abgeschnitten. Dennoch hätten es weitaus mehr Medaillen sein können. Wenn ich allein daran denke, wie die Schwimmer alle gescheitert sind. Na ja, kann man nicht ändern.
Jetzt ist aber rausgekommen, dass das Bundesinnenministerium, das für die Verteilung der Sportgelder zuständig ist, ein erheblich besseres Ziel vorgesehen hatte. Dort waren doch sage und schreibe 86 Medaillen vorgesehen. Ich weiss wirklich nicht, was die eigentlich sich dabei gedacht haben. Gut, sie haben acht Medaillen der Schwimmer einkalkuliert, aber wo denn bitte die anderen? Ich weiss es einfach nicht. Finde es einfach nur utopisch, was da die Zielvorgabe war. 28 Goldmedaillen. Gut, die Springreiter haben ja auch so ziemlich versagt und sind im Vorlauf gescheitert, in der Dressur auch nur die Silbermedaille. Bei den Silbermedaillen sind schon einige dabeigewesen, die auch Gold hätten sein können. Das hat auch Bundesinnenminister Friedrich so gesehen. Dann gab es noch ein paar krasse Fehlentscheidungen, wo entweder nicht weit genug geworfen oder die Bahn verlassen wurde. Am Ende klärte sich dann doch alles auf und es gab eine Medaille. Bloss einmal nicht. Turnen oder ähnliches war es. Jedenfalls gab es dort keine Bronzemedaille, weil die Wertungsrichter den Fehler einer der Teilnehmerinnen nicht werteten, obwohl es dafür Punktabzug hätte geben müssen. Vielleicht sollte man erwähnen, dass die Sportlerin aus Russland kam.
Vor vier Jahren in Peking gab es 16 Goldmedaillen, was auch nicht 28 entsprach. Ich weiss einfach nicht, wie man auf solch eine obskure Zahl kommt. Das hätten die Deutschen nie und nimmer gewuppt, auch wenn die Schwimmer und Springreiter nicht versagt hätten.
Nicht einmal vor vier Jahren wurden im Ansatz insgesamt 86 Medaillen gewonnen. Das waren sogar noch weniger als jetzt, wenn auch mehr Goldmedaillen. Natürlich kann jemand, der absolut optimisch war, diese Zahlen genannt haben, dennoch werde ich nicht schlau daraus. Wir sind in einigen Disziplinen wie eben Turnen, rhythmische Sportgymnastik, Bogenschiessen und auch Laufen – Staffellauf ausgenommen – einfach nichts. Im Weitsprung waren wir früher auch mal was, wie auch im Hochsprung oder Stabhochsprung, selbst im Dreisprung waren wir mal gut, aber das ist lange her. Zwar gibt es „Jugend trainiert für Olympia“, aber wer will nach der Schule denn noch weiter machen? Die meisten machen da nur mit, weil sie von den Lehrern dazu getrietzt werden. Ich sollte da auch mitmachen, da ich so toll im Weitsprung war. Aber ich habe das nicht gemacht, weil ich es einfach nicht wollte. Denn ich habe es gehasst. Immer diesen ganzen Sand in der Kleidung und den Schuhen. Indirekt haben sie mir sogar eine bessere Sportnote versprochen, wenn ich doch noch mitmache. Aber ich war mit meiner zwei ganz zufrieden. Und irgendwann war ich dann zu alt dafür.
Gut, das ist vergessen und ich finde Olympia immer noch furchtbar langweilig. Das beste kam ja von Regina, die fragte, welchen Platz denn die deutsche Frauen-Fussballmannschaft gemacht habe. Die hatte irgendwie letztes Jahr nicht mitbekommen, dass die deutsche Mannschaft gar nicht für Olympia sich qualifiziert hatte. Hing damit zusammen, dass Schweden sich fürs Finale qualifizierte und so war der noch freie Olympia-Platz weg. Deutschland nicht dabei. Da haben sie sich mal selbst im Weg gestanden. Aber die deutschen Herrenmannschaft ist ja auch nicht besser. Wann war die das letzte Mal bei Olympia? 1988, wo sie Bronze gewannen?
Ein paar Medaillenchancen haben die Deutschen noch, aber die Zielvorgabe des Bundesinnenministeriums haben sie deutlich verfehlt.
Hierbei hätte man lieber tief stapeln sollen. Aber so was können die Deutschen nicht.

Die zweite Bundesliga ist nun zwei Spieltage alt. Und wie es scheint, steht der 1. FC Köln sich mal wieder selbst im Weg. Im ersten Spiel gegen Braunschweig verloren, nun gestern ein Unentschieden. Dabei führte Köln mit 1:0, doch dann kam die 89. Minute. Da fiel der Gegentreffer. Irgendwie erinnerte mich das an einen ganz anderen Verein. Welchen ich damit meine? Tja, welchen wohl: Richtig, den FC St. Pauli. Der fängt sich auch immer in der letzten Viertelstunde oder in der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer, der über Unentschieden oder Niederlage entscheidet. Und wer hat dort früher gespielt und war dann auch ein paar Jahre als Trainer dort tätig? Richtig, Holger Stanislawski, nach Jonas auch als ewiges Talent bekannt. Stanislawski ist Trainer von Köln und wie Jonas prophezeite, werden die wahrscheinlich nicht glücklich mit ihm werden. Nach diesen zwei Spielen sieht es zumindest so schon mal aus. Aber mal abwarten, nach sechs Spielen kann man was dazu sagen. Jetzt war eben ziemlich viel Pech dabei. Wie auch immer bei St. Pauli, die ja im letzten Spiel auch nichts zustande bekommen haben ausser ein müdes 0:0.
Elefantendame Mala, das grosse Rüsselorakel, sieht auch nicht wirklich Licht am Ende des Tunnels. St. Pauli wird, wenn es nach ihr geht, gegen Ingolstadt verlieren. Na, warten wir mal ab, was wird. Heute Abend werden wir mehr wissen. Also mal sehen.
Aber Malas Statistik lässt sich sehen. Bei der EM war sie herausragend, bloss bei einem Spiel hat sie falsch gelegen. Und in der Vorsaison war sie auch nicht schlecht. Hat nicht jedes Spiel richtig getippt, aber niemand ist fehlerlos.

Madonna hat sich in Russland keine Freunde gemacht. Aber in der Türkei hat sie ja auch mit ihren Provokationen für Aussehen gesorgt. Bloss war es dieses Mal wohl zuviel. Dabei finde ich es gar nicht schlimm, was sie getan hat. Sie hat den inhaftierten Pussy Riot-Sängerinnen ihre Solidarität versichert und sich auch für Schwule und Lesben eingesetzt. Bloss letzteres ist in Russland verboten. Da darf man Homosexualität in der Öffentlichkeit nicht ansprechen. Verrücktes Gesetz, nicht wahr? So was stellt man sich ja eher in den USA vor, wo all diese fundamentalistischen Kirchen sind, die gegen jeden und alles wettern, was nicht in ihr selbstgebautes Weltbild passt. Aber nein, dieses Gesetz gibt es in Russland. Der Urheber dessen will nun auch Strafanzeige gegen Madonna stellen, so dass ihr nun eine Geldstrafe droht.
Ganz ehrlich, darüber wird Madonna doch nur lachen. Sie hat den Russen mal gezeigt, was für ein „demokratisches“ Land sie eigentlich sind. Und sie hat doch erreicht, was sie wollte. Ganz Russland spricht von ihr und die Welt wird auf die Ungerechtigkeiten in Russland aufmerksam. Aber das scheinen Madonnas russische Gegner noch nicht begriffen zu haben. Psychologie ist alles. Die einen wissen, was sie damit bezwecken und die anderen begreifen nicht, was da eigentlich geschieht.
Wenn man es genau betrachtet, dann hat ja bald noch zu Zeiten des Zaren und der Leibeigenschaft mehr Demokratie geherrscht als heute. Wie schon mal gesagt, ich möchte nicht einmal nach Russland reisen, geschweige denn leben.

 

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Warum das Ü-Ei nichts mehr wert ist


Da wurde früher immer gewettert, dass Mädchen und Jungen in bestimmte Nischen getrieben werden, also wurde davon abgesehen. Jungen wurden nicht mehr in die Technik und Fussball-Ecke gestellt und Mädchen bekamen nicht mehr nur zuckerrosa und Prinzessinnen
Doch das ändert sich gerade wieder. Bei den Schulranzen ist es mir als erstes aufgefallen. Für Jungen blau mit Blauklotz-ähnlichen Dingen und für die Mädchen rosa mit Pferden, Einhörnern oder Disney-Prinzessinnen. Meine Schwester würde bei dieser geringen Auswahl ausflippen. Denn sie ist, was solche geschlechterspezifischen Zuschreibungen betrifft, nun gar nicht auf Rosa, Pferde und Disney-Prinzessinnen geeicht. Sie hasst schlichtweg solche Dinge. Lieber spielt sie Fußball – aber wehe es ist eine Mädchenmannschaft, denn diese können nicht Fußball spielen -, dann spielt sie lieber gar nicht. Technik interessiert sie ungemein. Am liebsten würde sie mal ein Auto auseinandernehmen, nur damit sie genau weiss, wie alles funktioniert. Vielleichtw ich das noch ändern, wenn sie älter ist und dann mitten in der Pubertät steckt. Bloss irgendwie glaube ich daran nicht. Aber man muss sich als Mädchen oder Junge von den ganzen Konsumgütern ja nicht vorschreiben lassen, was man zu kaufen hat.
Doch selbst Ferrero fängt nun damit an und hat sein Überraschungsei in Jungen- und Mädchen-Versionen aufgeteilt. Heute ist Ausgabetag der neuen Serien. Leider muss ich sagen, dass sie mich überhaupt nicht interessieren. In der Junge Version sind so komische Kugelkörper drin, wo man die Köpfe vertauschen kann. Nennt sich crazy Connection. Bei den Mädchen sind Feen drin, der Winx Club, der bis jetzt eigentlich immer nur als Testware drin war. Wen soll das denn begeistern? Da freute ich mich letzte Saison über die Handwerker-Elefanten und die smarten Stinker, doch was nun kommt, kann man wieder einmal vergessen.
Wertgegenstände sind die Figuren sowieso nicht mehr. Zehn Cent pro Figur, mehr sind die einfach nicht wert. Es ist zu eine Werteverfall gekommen, den Ferrero selbst ausgelöst hat. Identische Figuren in den einzelnen europäischen Ländern, einheitliche Beipackzettel, massenaufkommen der Figuren sogar ausserhalb des Ü-Eis. Bei real gab es beispielsweise an zwei Wochenenden pro fünfzig euro-Einkauf eine Sid- oder eine Scrat-Figur von Ice Age 4, die im Kinder Joy waren. Der wert dieser Figuren geht doch gegen Null. Warum sammelt man überhaupt noch? Weil einem die Figure gefallen, ein anderer Argument gibt es nicht mehr. Und diese Saison sieht es äusserst mau aus. Nur blöde Figuren. Wo sind die Happy Hippos geblieben oder Mission Maulwurf, die Zwerge, die Krokos, die dinos? All das gibt es nicht mehr oder kaum noch.
Aber die Figuren selbst haben sich auch verändert. Früher war da wirklich alles handbemalt, heute haben die Figuren doch schon einegegossene Grundfarbe oder sie werden gespritzt. Bemalt ist nur noch wenig. Kinder scheinen darauf auch keinen Wert zu legen, die wollen lieber Figuren oder was zum basteln drin haben. Kein Wunder, das den rchtigen Sammler das nicht mehr wirklich interessiert. Und einen Boykott der Ü-Eier würde es auch nicht geben. Selbst wenn, es würde eh niemand merken. Denn gekauft werden die Eierchen immer, selbst bei unverschämt hohen Preisen.
Ich gucke lieber, ob ich nicht noch irgendwo alte Figuren finde, denn de sahen einfach besser aus. Aber manche Verkäufer wollen dann den Katalgpreis haben und sind massig enttäuscht, wenn man sie für verrückt hält. Denn katalogpreise sind keine Verkaufspreise, sondern nur ungefähre Angaben. Bei ganz alten Figuren mag das eventuell hinkommen, aber ansonsten kann man das vergessen.
Tja, ich sollte aufhören ü-Ei-Figuren zu kaufen, denn sie sind nichts besonderes mehr, einfach nur noch Massenware.

In Syrien spitzt sich die Lage immer mehr zu. Kämpfe ohne Ende, Rebellen gegen Regierungstruppen. Die Welt sieht hilflos zu und was macht die UN? Nichts, so wie sie auch nichts im Bereich um den Virunga-Nationalpark zu machen scheint. Angeblich würden sie nur nmal oder zweimal pro Tag ihr Lager verlassen, um Wasser zu holen. Sich die Umgebung sehen sie sich nicht an, da das zu gefährlich sei. Wenn das stimmt, muss man sich doch fragen, wozu wir die UN eigentlich brauchen? Ist sie so nutzlos wie ihr Vorgänger, der Völkerbund?
Länder blockieren Entscheidungen, wie aktuell Russland oder China, weshalb nichts getan werden kann, um de Kämpfen in Syrien Einhalt zu gebieten. Warum macht da nicht gleich jedes Land, was es will?

 
 

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Wenn die Wiederholung zur Wiederholung wird


Da habe ich am Montag noch darüber geschrieben, dass die MS Deutschland umgeflaggt werden soll. Nämlich von deutscher auf maltesische Flagge. Und schon ist das Vergangenheit. Man ist zurückgerudert. War dan wohl doch eine zu grosse Angelegenheit, wenn man sogar noch den Bundespräsidenten damit einbezog.
Verständlich ist übrigens, dass die Crew gegen die Umflaggung war, schliessliche bedeutete die maltesische Flagge auch einen geringeren Verdienst, denn die Löhne sind unter deutscher Flagge höher.
Nun soll die MS Deutschland weiterhin unter deutscher Flagge fahren. Doch dafür wird um die Unterstützung der Bundesregierung gebeten. Wenn sie Geld haben wollen, sollen sie das haben. Deutschland zahlt manchmal die abstrusesten Dinge, da werden sie ja wohl noch Geld auftreiben können, dass dieses Schiff weiterhin unter deutscher Flagge fährt. Schliesslich ist es auch nicht irgendein Schiff, sondern das „Traumschiff“.
Das scheint es wohl was genützt zu haben, dass sich an die Öffentlichkeit gewendet wurde, um bekanntzumachen, was da geplant war. Nun ist die Umflaggung abgewendet und alle können zufrieden sein.

Da habe ich vor einigen Artikeln darüber gesprochen, dass die ARD entweder andauernd eine Serie ausfallen lässt wegen irgendwelcher Sportereignisse und nun fangen sie bei einer anderen Serie schon an, während der Wiederholung, bereits zum zweiten Mal gezeigte Folgen noch einmal zu wiederholen. Folglich die Wiederholung der Wiederholung.
Wovon ich spreche? Von der Krimiserie „Hubert und Staller“. Die beste der „Heiter bis tödlich“-Serien, wie ich finde. Dennoch muss man während man die Folgen wiederholt, doch nicht gleich zum dritten Mal die Folgen innerhalb kürztester Zeit zeigen. Das wird selbst mir zuviel. Und wie wird es erst da den anderen Zuschauern gehen? Oder merken die das gar nicht? Ich weiss es nicht. Vielleicht sind die so abgestumpft, dass sie das gar nicht merken. Hauptsache die Geräusch-Kulisse läuft. Dazu ist das Fernsehen doch meist verkommen, zu einer Geräuschkulisse.
Ich mag’s auch nicht unbedingt, wenn es komplett still ist, aber irgendwie habe ich dazu noch nie den Drang verspürt, deshalb den Fernseher anzuschalten.
Es soll ja einen Raum geben, da drin ist es komplett still. Ein Mensch soll es dort drin nicht länger als 30 Minuten aushalten. Ich habe es nicht ausprobiert, kann mir aber vorstellen, dass das stimmt.

Der Herausforderer von Obama scheint ja genauso jemand wie George W. Bush zu sein. Was man da alles gehört und über den gelesen hat. Während seiner Europa-Tour soll er sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.
Erst will er sich ins rechte Licht rücken, als Ausrichter der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City, was dazu führte, dass die Briten ziemlich sauer auf ihn waren.
Dann hat er sich beim israelischen Staat eingeschleimt, wo er Jerusalem als Hauptstadt ansah und den Palästinensern einfach nur vor den Kopf stiess. Kein Wunder, dass die nun sauer auf ihn sind.
Ich will wirklich nicht wissen, was der in Deutschland veranstaltet hätte, wäre er hiergewesen. Aber dazu sind wir wohl zu langweilig oder besser gesagt, zu Obama-hörig.
Es stellt sich bloss die Frage, ob Romney und die US-Amerikaner überhaupt interessiert, was er eigentlich angerichtet hat? Schliesslich ist Europa weit weg von den Vereinigten Staaten, dass seine eigenen Probleme hat.
Ich glaube nicht, dass es überhaupt jemanden interessiert, dass Romney ausserhalb der Vereinigten Staaten war. Eine winzige Minderheit vielleicht, aber mehr auch nicht. Denn die Menschen in den USA haben ihre eigenen Probleme. Seit dem Platzen der Blase haben sich die Lebensumstände dort ziemlich verschlechtert. Die Menschen können froh sein, wenn sie eine Arbeit haben und die Schulbildung ihrer Kinder bezahlen können. Da gucken sie nicht, wo Romney ist und was er da gerade veranstaltet. Hauptsache, er hat ein vernünftiges Konzept, wie er die USA wieder aus dem Dreck ziehen kann.
Ob das Romney hat? Ich bezweifle es. Schliesslich versprechen Politiker viel, damit sie auch garantiert gewählt werden. Was mich an die FDP erinnert, deren Wahlversprechen Steuersenkungen waren. Das klang zwar schön und gut, war aber völlig utopisch. Übrigens auch ein Grund, warum die FDP so schwächelt. Man kann sie nicht mehr ernst nehmen. Und mit Philipp Rösler als Vorsitzenden erst recht nicht. Da war Westerwelle noch besser, obwohl der auch nicht immer ernstzunehmen war.
Im November werden wir wissen, wem die Menschen in den USA vertrauen: Obama oder Romney. Wenn letztgenannter gewinnt, wird das zu einem Fiasko werden und er wahrscheinlich den Untergang einleiten, den Bush begonnen hat. Denn die Verschuldung begann unter Bush, nicht unter Obama. Das sollte man nicht vergessen, wenn wieder Obama heftigst kritisiert wird.

Elefantendame Mala hat sich als Rüsselorakel entschieden, wie St. Pauli am Freitag gegen Erzgebirge Aue spielen wird. Zwar sieht sie immer noch schwarz, dennoch sagt sie, dass St. Pauli gegen Aue Unentschieden spielen wird. Am Freitagabend werden wir wissen, ob sie recht hatte. Wenn man ihre Statistik von der EM sieht, dann könnte man glauben, dass sie richtig liegen wird. Hat ja auch auf jahrzehntelange Fussball-Erfahrung zurückblicken.

 

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