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Schlagwort-Archive: August 2013

Die Rückkehr des kalten Krieges?


Die Wirtschaft in Russland liegt seit dem Ukraine-Konflikt am Boden, die EU sowie die USA und Kanada wollen mit Russland nichts mehr zu tun haben. Putin steht praktisch mit dem Rücken zur Wand. Aber bevor er sich der EU und den anderen grossen Ländern beugt, probiert er lieber mal etwas anderes aus. Was es ist? Die Provokation des Westens. Wie weit kann er gehen? Was wird geschehen?
So wurde NATO-Alarm ausgelöst, als vier russische Langstreckenbomber über Europa flogen und die Piloten nicht auf Funksprüche reagierten.
Geltene Bestimmungen wurden mit den Überflügen nicht verletzt, dennoch ist es als besorgniserregend zu bezeichnen, da es auf kommende Ereignisse deutet.
So soll Ende des Jahres eine neue Militärdoktrin herauskommen, die als Gegener sehr wahrscheinlich die Nato und den Lieblingsgegner USA benennen wird.
Willkommen im neuen Kalten Krieg!
1990 nachdem in vielen Ostblockländern der Kommunismus nur noch Geschichte war und sich auch die Sowjetunion aufmachte, demokratisch zu werden, ist nun der kalte Krieg wieder offen ausgebrochen.
Es ist nicht die erste Militärdoktrin – seit Wladimir Putin das erste Mal Präsident wurde, gibt es die wieder, zuvor unter Jelzin gab es keine -, denn aktuell gibt es auch eine, die allerdings keinen konkreten Gegner nennt, aber den Schwerpunkt auf nationale Interessen legt. Darf man das so verstehen, dass mit dieser Militärdoktrin gesagt wird, dass die ehemaligen Sowjetgebiete wieder unter russische Fittiche genommen werden müssen? Einerseits könnte man es so sehen, denn die Krim ist nicht das erste Gebiet, das sich Russland unter den Nagel reisst. Andererseits greift Russland immer nur dann ein, wenn es „angeblich“ ausdrücklich gefordert wird.
Und was wird nun bei der neuen Militärdoktrin herauskommen, ausser das der Westen als Feind angesehen wird? Erhöhen wir doch endlich den Druck auf diejenigen, die uns einfach nicht unsere Eroberungswünsche gönnen. Denn wir wollen doch nur das ins Land einfügen, was uns mal gehörte bzw. was schon immer zu uns gehörte und wiederrechtlich getrennt wurde.
Wisst ihr, woran mich das erinnert? An den Anschluss Österreichs an das Dritte Reich, was unter der Floskel „Heim ins Reich“ besser bekannt sein dürfte. Genau so verhält sich Russland. Alles, was mal unseres war, soll es wieder werden. Wir müssen nur ein paar dort lebende Russen aktivieren, dass sie unterdrpckt werden und schon haben wir einen Grund, dort einzumarschieren.
Müssen wir uns als Deutsche da nun auch Gedanken machen? Vor allem in den neuen Bundesländern, dem Gebiet der ehemaligen DDR? Das war bekanntlich auch ein Satellitenstaat der Sowjetunion. Praktisch könnte Putin da nun sagen, dass er jegliche Gebiete bis zur ehemaligen deutsch-deutschen Grenze Russland einverleiben will. Deshalb wird jetzt schon einmal mit Langstreckenbombern der Ernstfall geprobt. Ausserdem wurde noch eine Interkontinentalrakete gezündet, die theoretisch irgendwo in den USA einschlagen kann. Zudem wird auch an einem neuen Raketenabwehrsystem gebastelt, Weltall inklusive. Dann wird Frankreich auch noch seinen Hubschrauberträger ausliefern. Kann man indirekt verstehen, denn es war schon fast fertig gebaut, als das Verbot kam, keine Kriegsgeräte mehr an Russland zu liefern. Frankreich würde auf den Kosten sitzen bleiben und das kann sich das Land nun wirklich nicht leisten.
Man kommt sich wirklich vor, als würde der Kalte Krieg zurückkehren. Denn der damalige Lieblingsfeind waren die USA. Beide Mächte – Sowjetunion und USA – versuchten immer, wer wohl der stärkere von beiden sei. Am Ende überlebte die USA, weil der Kommunismus sich irgendwann totläuft. Denn Gerechtigkeit hat es im Kommunismus nie gegeben. Jeder ist sich bekanntlich selbst der nächste und daran scheiterte das System.
Aber zurück zum aktuellen Konflikt, denn das ist es, auch wenn es nicht so ganz deutlich wird. Putin versucht mit diesen Manövern seine Macht zu demonstrieren. Wer weiss, wie lange er auch noch Zeit dazu hat. Angeblich soll er Bauchspeicheldrüsenkrebs haben. Aber das kann genauso gut ein Gerücht sein. Aber wäre es nicht ein „schönes“ Vermächtnis, wenn sein Name mit dem neuen Ruhm Russlands verbunden ist?

Gerade vor ein paar Tagen fragte ich mich noch, wann denn wohl die ersten möglichen Kandidaten des Dschungelcamps bekannt gegeben werden. Und nun sind die ersten drei möglichen Kandidatinnen bekannt gegeben worden. Von diesen drei kenne ich gerade mal eine: Rebecca Simoneit-Barum. Die anderen zwei sind mir gänzlich unbekannt. Aber so ist das beim Dschungelcamp immer. Es sind Leute dabei von denen man noch nie zuvor gehört hat. Die eine hat beim „Bachelor“ mitgemacht und kam bis ins Finale: Angelina Heger. Die andere hat bei „Deutschland sucht den Superstar“ mitgemacht und soll wohl auch Model sein: Tanja Tischewitsch.
Wie gesagt, die beiden letzteren kenne ich nicht, weil ich die Formate, wo sie mitgewirkt haben, mir nicht angesehen habe.
Wer wird nun den dreien noch folgen? Fällt mir da irgendjemand ein? Ja, einer kommt mir sofort in den Sinn. Es ist Paul Jahnke! Warum gerade er? Weil man bereits vergessen hat, dass es ihn gibt. „Promi BigBrother“ ist nun auch schon einige Tage her und dass er sich auf Mallorca als DJ betätigt wird er auch nicht die nächsten zehn Jahre machen. Also muss neue Aufmerksamkeit her und die gibt es am besten mit dem Dschungelcamp. Allerdings gibt es da noch ein klitzekleines Problem: Das mit der Haarpflege wird da nicht so gegeben sein. Also nichts für den Schönling Jahnke. Denn erinnern wir uns noch an Promi-BigBrother. Die Frisur war recht wichtig und nicht nur das. Nun ja, wir werden sehen, ob er im Januar ins Dschungelcamp einziehen wird.

Elefantendame Mala bereitet sich langsam auf ihr Winterquartier vor. Bald werden die Schotten dicht gemacht für ein halbes Jahr. Nächste Woche wird sie noch ihren 52. Geburtstag feiern, aber da ist bereits ihr Wohnort nicht mehr geöffnet. Aber sie feiert auch gerne für sich alleine, hat sie die letzten Jahrzehnte schliesslich auch gemacht.
Man kann nur hoffen, dass ihr der Geburtstag nicht wieder durch ein völlig verkorkstes Spiel von St. Pauli versaut wird. Denn nicht nur verloren die Kiezkicker am Dienstag gegen den BVB sang- und klanglos mit 0:3, nein heute spielten sie mal wieder unentschieden. Zweimal gelang es Nürnberg die Führung auszugleichen. Besonders ärgerlich das 2:2 in der 87. Minute. Irgendwie hatte Mala es erwartet, denn sie kennt ihre Pappenheimer. Und so hatte sie dieses Mal bei der Partie gegen Nürnberg auf ein Unentschieden getippt. Im Gegensatz zur Pusteblume, die doch tatsächlich davon überzeugt war, dass St. Pauli gewinnen würde. Aber Jonas nimmt sie schon gar nicht mehr ernst und sieht sich nach einem neuen Fussballorakel um. Ihre Quote ist zugegebenermassen nicht besonders, aber das St. Pauli im DFB-Pokal gegen Dortmund verlieren würde, hat sie nun einmal richtig vorhergesagt. Aber es ist meist ein Spiel von vieren. Aber glaubt Jonas, dass beispielsweise Plattfuss besser wäre? Sie hat nämlich getippt, dass Nürnberg gegen St. Pauli gewinnen würde. Also auch nicht viel besser. Na ja, so viel dazu.

Ach so, eines noch. Ich habe mich doch letzte Woche darüber ausgelassen, dass bei dem Fotowettbewerb des Hamburger Zoos ein Foto unter die besten zweölf gewählt wurde, dass nicht im Aktionszeitraum aufgenommen worden sein konnte, weil das betreffende Motiv – Alpaka Carmen – bereits im August 2013 gestorben ist. Es würde sich also um ein zwei Jahre altes Bild handeln. Und nun kommt’s: Das bild hat doch tatsächlich neben zwei anderen gewonnen. Nicht einmal besonders schön und vor allem nicht den Teilbedingungen konform. Was soll man weiter dazu sagen? Das nächste Mal ein zehn Jahre altes Herbstfoto einschicken und gewinnen. Wobei der Gewinn nicht gerade toll ist, wenn man bedenkt, dass man fast sämtliche Rechte – völlig legal – an dem Bild verliert ausser das der eigene Name genannt wird.

 

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Bewegung in Syrien – Ist Obama seines Friedensnobelpreises noch würdig?


Seit knapp zwei Jahren tobt nun ein Bürgerkrieg in Syrien. Man könnte es so formulieren: Assad gegen den Rest der Welt. Noch immer hat er keinen Millimeter seiner Macht abgeben müssen, obwohl viele Syrer ihn nicht mehr haben wollen. Versucht wurde alles, doch Assad blieb wo er war, im Amt.
Nun wurde vergangene Woche bekannt gegeben, dass Assads Leute einen Giftgasanschlag verübt hätten. Bisher hat nur die USA diese Behauptung aufgestellt. Und da liegt nun auch der Hund begraben.
UN-Inspektoren wurden ins Land gelassen, die prüfen sollten, ob denn nun wirklich Giftgas freigesetzt wurde oder es sich nur um ein böswilliges Gerücht handelte.
Inzwischen sind die Inspektoren ausgeflogen worden – von der Bundesregierung – und sind am Schreiben ihres Berichtes. Ergebnis ist also noch offen. In frühestens zehn Tagen werden wir wohl erfahren, ob es wirklich Giftgas war oder nicht.
Nun scharren die USA bereits mit den Hufen, weil sie keine Lust mehr haben, sich von Syrien veralbern zu lassen.
Es sieht ganz so aus, als würde es einen Militärschlag der USA gegen Syrien geben. Nur wie passt das mit Präsident Obama zusammen?
Erinnern wir uns daran, dass er für keinen Krieg einstehen wollte, bekam sogar den Friedensnobelpreis. Nun die Kehrwendung: Er will gegen Syrien vorgehen.
Irgendwie nicht verwunderlich, denn als Präsident der USA muss er für sein Land das beste wollen. Ausserdem könnte so ein Krieg die Wirtschaft ankurbeln und das ist für das hochverschuldete Land doch immer gut. So ein Krieg bringt manchmal Vorteile. Anfangs jedenfalls, am Ende kostet er nicht nur Leben, sondern auch jede Menge Geld. Denn diese geldliche Misere ist dem Irakkrieg zu verdanken und dem damaligen Präsidenten George W. Bush. Wegen Erdöl wurde der Krieg begonnen und hält immer noch an. So langsam ziehen die Truppen nach und nach ab. Doch zurück bleibt ein Trümmerfeld. Unter Saddam Hussein war nicht alles gut. Menschen verschwanden und dennoch haben die verschiedenen Konfessionen friedlich nebeneinander gelebt. Heutzutage ist das nicht mehr möglich. Viele Christen sind aus dem Irak geflüchtet, die verbliebenen leben in einer abgesicherten Stadt, um sich zu schützen.
Da stellt sich die Frage, war ein Militärschlag wirklich nötig?
Wie ist das nun mit Syrien? Die Mehrheit der Menschen möchte Assad nicht mehr, sehen in ihm einen Tyrannen und Diktator. Sie wollen ihn loswerden, aber Assad geht nicht. Ein Bürgerkrieg entwickelte sich, lange wurde darüber gerätselt, warum die Welt nur zusieht.
Eigentlich ist es ganz einfach. Es wurde versucht, Sanktionen gegen Syrien zu erlassen, allerdings scheiterte das vor allem an Russland. Die haben einen ständigen Sitz in der UNO, wie auch China oder die USA. Und wenn einer von denen ein Veto einlegt, dann hat eigentlich die Vorlage schon keine Chance mehr.
Nun ist es auch wieder Russland bzw. Putin, der anzweifelt, dass es wirklich einen Giftgasanschlag in Syrien gegeben hat und die USA dies nur nutzt, um endlich im Land einmarschieren zu können. Ja, es könnte so sein, wie Putin es vermutet. Bloss weil es Putin vermutet, werden die meisten eh nicht seine Kritik ernst nehmen. Ausserdem muss man sich die Frage stellen, warum er Assad schützt. Weil er dessen Regime Waffen liefert? Oder hat er plötzlich den Frieden für sich entdeckt?
Unterdessen sucht die USA noch nach Verbündeten, die mit ihnen gemeinsame Sache gegen Syrien machen. Mal abwarten, ob Grossbritannien wieder an deren Seite stehen wird.
Werden die USA nun zwei Wochen durchhalten, um das Ergebnis der UN-Inspektoren sich anzuhören? Oder werden sie einfach ins Land einmarschieren, weil sie unmittelbare Beweise haben, dass Assad sich gegen sein Volk wendet?
Ersteres wie letzteres ist möglich. Momentan deutet alles auf einen Einmarsch in wenigen Tagen hin. Aber noch zögert Obama. Dabei sollte er bleiben.

Papst Franziskus hat einen neuen Kardinalstaatssekretär benannt. Damit wird nun endlich der von allen Seiten kritisierte Tarcisio Bertone abgesetzt. Neuer Staatssekretär und Nummer zwei im Vatikan wird Pietro Parolin.
Wir erinnern uns noch einmal an Bertone, dem nachgesagt wird, dass er nur Italienisch und Latein beherrschen würde. Nach seinen eigenen Worten, seien es noch ein paar mehr Sprachen, aber ob das wirklich stimmt? Beliebt war er nie und im Grunde genommen auch nie wirklich geeignet für das Amt. Bertone wurde hinter vorgehaltener Hand für den Rücktritt von Benedikt XVI. verantwortlich genannt. Aber der hatte ihn 2006 selbst ernannt. Nun ja, die Gründe bleiben im Dunklen.
Nun ist Bertone also bald Geschichte, was ohnehin nur eine Frage der Zeit war, denn er wurde unter Vorbehalt nach Franziskus Wahl im Amt bestätigt.
Bertones Rücktrittsgesuch sei vom Papst angenommen worden. Der Amtswechsel soll um den 15. Oktober stattfinden.
Ein zwanzig Jahre jüngerer wird der zweite Mann im Vatikan. Mal sehen, wie er sich machen wird.

Und noch etwas Interessantes: Von Henrik Quedburg ist der Prolog des ersten Aneba-Romans erschienen. In wenigen Tagen wird er neben Bookrix auch auf anderen Vertriebskanälen wie Amazon erhältlich sein.

 
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Verfasst von - 31. August 2013 in Bücher, Blog, Kultur, Real life, Sommer, Wetter

 

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Wahlkampf – wie wichtig ist der Kanzlerkandidat?


Nun geht der Wahlkampf in die heisse Phase. Die Strassen sind mit Wahlplakaten gepflastert, Wahlwerbespots der beiden grossen Parteien sind vorgestellt worden. Die ersten Werbefahrzeuge von der SPD sah ich auch schon durch die Strassen fahren. Ob nun die Kinderbetreuung wirklich so ein Wahlthema ist, dass jeder die Partei wählt?
Auffällig ist, dass der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gar nicht so präsent ist, wie man es hätte denken können. Liegt vielleicht daran, dass er nicht gerade mit Ausstrahlung und Charisma gesegnet ist. Irgendwie nimmt man ihm nicht ab, dass er Deutschland vernünftig führen kann. Selbst wenn er sein Lieblingstier vorgestellt haben mag. So ein Nashorn würde nicht mehr zu stoppen sein, käme es erst einmal in Fahrt. Können wir uns Steibrück so vorstellen? In ein Thema verbissen, dass er erst loslässt, wenn es wirklich erledigt ist? Ich kann mir einfach nicht helfen, nein.
Als den ewig Hand aufhaltenden Redner kann ich mir auch nicht vorstellen, auch wenn ich immer die Nockherbergparodie vor Augen habe. Will gar nicht wissen, was andere für einen Kurzauftritt an Gage einsacken. Aber bei Steinbrück wird es eben hochgepowert. Als ob es nichts anderes bringt, als so einen Politiker in Missgekredit zu bringen.
Was hat man nun als neuestes ausgegraben? Steinbrück war im Visier der Stasi. Eigentlich sollte er ausspioniert werden, vom Ehemann einer Cousine. Der hat es dann aber nicht gemacht. Der SPD-Kanzlerkandidat hat nun seine Stasi-Ate veröffentlicht, damit niemand auf den Gedanken kommt, dass er mit der Staatssicherheit der DDR zusammengearbeitet hat. Das ist ja nun ganz etwas anderes. Von beidem hatte ich noch nie gehört. Jetzt weiss ich es und habe es auch schnell wieder vergessen.
Schon geht der Wahlkampf in seine entscheidende Phase, werden die Wahlunterlagen verschickt. Ich habe meinen auch bekommen und gleich die Briefwahl beantragt. Früher musste man noch grossartig eine Erklärung abgeben, wenn man Briefwahl machen wollte. Heutzutage ist das nicht mehr so. Warum ich Briefwahl mache? Weil es einfach weitaus bequemer ist, als am Wahltag umständlich ins Wahllokal zu gehen. Zudem ist das hier irgendwo, wo ich gar nicht weiss, wo das ist. Ich wohne nun hier schon seit drei Jahren und habe dennoch keine Ahnung von meiner Umgebung. Dafür arbeite ich einfach zu lange. Irgendwo muss man immer Abstriche machen.
Die CDU setzt vollkommen auf die Kanzlerin. Hm, wenn ich an diese Sabberlinien an ihren runtergezogenen Mundwinkeln denke, finde ich das nun nicht wirklich positiv. Aber abwarten, denn schliesslich geht es hier nicht ums Aussehen – da würden Merkel und Steinbrück wie fast alle anderen Politiker auch, nicht gut abschneiden -, sondern um Inhalte. Also was will die Partei, was für heisse Luft verspricht sie uns Wählern wieder?
Ich erinnere mich gerne an die grossen Steuersenkungen der FDP, die diese versprachen. Prompt wurden sie gewählt, obwohl von vornherein klar war, dass es gar keine Steuersenkungen geben kann. Aber wir wollen ja verschaukelt werden, schliesslich sind wir alle Träumer. Nun ja, nicht alle. Aber es hört sich auch so schön an. Geld sparen können, mehr im eigenen Portemonnaie zu haben. Das will doch jeder.
Was hatten die Grünen noch mal versprochen? Ausser dem Veggie-Day in den Kantinen kann ich mich an nichts mehr erinnern. Muss ich das denn auch? Mir ist der Spitzenkandidat Trittin schon suspekt und die Partei sowieso. Reden immer von Atomkraftwerken, die es gar nicht gibt.
Ach doch, ich erinnere mich an was. Wie Trittin bei einer Bootstour baden ging. Das hat für Lacher gesorgt und sogar mich amüsiert. Weiss gar nicht, ob wir das sogar in der Zeitschrift später drin hatten.
Von der FDP hört man gleich gar nichts, ausser das Brüderle nur bis 88 Arbeiten möchte. Wen interessiert das bitteschön?

Am Montag bekam der HSV mal wieder die Bezeichnung, die er nun schon seit Jahren verdient hat: Sauhaufen. Die Werder-Fans würden jetzt noch von der kleinsten Brauerei Hamburgs sprechen: Elf Flaschen.
Nun hat sich Investor Kühne über Trainer Fink aufgeregt. Dass dieser nicht fähig sei, seine Spieler zu motivieren und so weiter und so fort. Er ist nicht der erste, der das macht, aber wohl derjenige, dessen Stimme es gleich in die Zeitung schafft.
Man kommt doch wirklich nur zum Schluss, das Fink die Mannschaft nicht mehr erreicht. Und dann sein System. Hoffentlich erinnere ich mich richtig: 4-2-4. Davon habe ich noch nie gehört. Kann er doch gleich das WM-System spielen. Das ist weitaus effektiver.
Bis Oktober wird Fink wohl noch da sein, dann ist er garantiert weg. Und für den hat der HSV auch noch Geld bezahlt. Aber für welchen ihrer letzten Trainer haben sie eigentlich keine Ablöse gegeben? Kann mir da jemand Namen nennen? Michael Oenning vielleicht, aber der ist nicht wirklich als Cheftrainer geeignet. Solche gibt es. Als Co-Trainer top, aber wenn sie selbst der erste sind, dann ist das nichts.
Die Vorwürfe wurden natürlich gleich zurückgewiesen vom Arnesen-Nachfolger Kreuzer. Der mag vielleicht vom KSC kommen, aber ansonsten ist der nichts. Der glaubt, dass Hagenbeck eine Keksmarke sei. Höchst komisch, denn diesen Namen kennt doch nun fast jeder.
Unbeteiligte sollten sich nicht einmischen. Irgendwer muss da doch mal auf den Putz hauen. Selbst Uwe Seeler hat da kaum noch Lust dazu.
Heute auf den Tag genau ist der HSV fünfzig Jahre in der ersten Liga. In den letzten zehn Jahren hat sich der Verein kaum mit Ruhm bekleckert. Ob sich daran noch irgendwann was ändern wird? Keine Ahnung, aber Felix Magath dürfte es wohl auch kaum richten.

Elefantendame Mala macht einen schlechten Eindruck. Inzwischen scheint sie die Elefantenshow nur noch lustlos mitzumachen. Sie macht ihre Tricks, weil sie sie machen muss – nein, gezwungen wird sie nicht – und dafür eine Belohnung erhält. Ihre Freude ist gänzlich abhanden gekommen. Jedenfalls lässt das der letzte Blick auf sie den Schluss zu. Seit über einem Jahr ist Mala nun nicht mehr in ihrem Zuhause, wo sie 46 Jahre wohnte. Wie hält ein Elefant so etwas aus? Er gibt die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann doch noch zurückgeht, aber wie lange wird Mala diese Hoffnung noch in sich tragen? Ihre Augen haben bereits ihren Glanz verloren, nun diese Lustlosigkeit. Fünf Jahre vielleicht oder weniger? Mala ist recht sensibel, auch wenn man das nicht glaubt.
Nichtsdestotrotz hat sie sich mal wieder als Fussball-Orakel versucht und das Montagsspiel des FC St. Pauli gegen Dynamo Dresden getippt. Was sagt sie nun? Sie ist recht euphorisch und glaubt an einen Sieg von St. Pauli. Na, da wollen wir abwarten. Bei ihrem Tipp gegen Bielefeld lag die Elefantenkuh mit ihrem Unentschieden nun völlig daneben.

 

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Ägypten – Ein Land zerstört sich selbst


Erschreckende Bilder aus Ägypten, halten die Welt in Atem. Hilflos muss man mitansehen, wie das Land am Nil sich selbst zerstört.
Hätten die Demonstranten von 2011 auch nur im Ansatz geahnt, was sie mit ihren damaligen Demonstrationen gegen Mubarak heraufbeschwören würden, hätten sie ihn weghaben wollen. Denn so sehr Mubarak wie ein Diktator herrschte, so war unter ihm doch alles relativ friedlich. Alles, was nach ihm kam, machte es nur schlimmer. Es gab keine wirkliche Besserung. Mubarak hatte dafür gesorgt, dass die Muslimbrüder in Ägypten verboten waren, nun waren sie zugelassen und stellten natürlich prompt den Präsidenten. Und was machte Mursi? Tja, er setzte eine schleichende Islamisierung in Gang. Wieder gab es Proteste, Mursi wurde schliesslich vom Militär abgesetzt. Im Grunde genommen die einzige richtige Lösung. Wobei man sich natürlich fragen kann, was denn nun richtig bedeutet. Einerseits war so gewährleistet, dass die Demonstranten ihren Willen bekamen und sich die Lage beruhigte, andererseits wurden nun die Anhänger Mursis und damit die Muslimbrüder auf den Plan gerufen. Die einen Demonstranten waren zufrieden und freuten sich, dass sie ihren Willen bekommen hatten, die anderen hingegen begannen zu demonstrieren, dass man die Demokratie mit Füssen getreten und den rechtmässig gewählten Präsidenten gestürzt habe. Dabei bleibt die Frage im Raum stehen, ob Mursi tatsächlich ohne Wahlbetrug gewählt wurde. Denn das es ihn bei seiner Wahl gab, ist bewiesen. Allerdings sollen die letztplatzierten Kandidaten betrogen haben. Finde ich persönlich nur komisch. Mursi stand mit weisser Weste da, das war wohl die Hauptsache.
Mursi wurde vom Militär unter Arrest gestellt und kam schliesslich in Untersuchungshaft. Dort harrt er sehr wahrscheinlich noch immer aus und wartet der Dinge, die da kommen.
Unterdessen radikalisierten sich die Demonstranten. Jede Seite behauptete, die gegnerische hätte sie bedroht und vor allem beschossen. Was am Ende nun stimmte, wusste wohl selbst niemand.
Die Gewalt nahm zu, die Mursi-Anhänger fühlten sich unterdrückt, machten ihren Ärger Luft. Schnell radikalisierte sich das Ganze. Noch kochte es nur in Kairo, nun ist die Wut weiter gewandert. Urlaubern wird dringend von einer Reise nach Ägypten abgeraten, man ist nicht mehr sicher, nicht einmal mehr in Luxor oder Assuan.
Damit ist der Super-GAU eingetreten. Zwar wird noch nicht davon gesprochen, aber eigentlich ist es kaum noch ein grosser Schritt bis zum Bürgerkrieg. Seit Tagen versinkt Ägypten in Gewalt und Terror. Hunderte Menschen kommen täglich ums Leben. Und wofür? Ja, das ist die Frage aller Fragen. Denn im Grunde genommen geht es gar nicht mehr darum, dass die eine Seite Demoktatie möchte und die andere Mursi zurück will. Denn der Grund ist aus den Augen verloren worden. Jetzt sehen die radikalen Islamisten ihre Chance gekommen, alles Unislamische auszulöschen. Gestern, am Tag der Wut, wurden mehrere christliche Kirchen zerstört. Und darum geht es nur noch: Um die Zerstörung von allem, was nicht in den Augen der Radikalen islamisch ist.
Ägypten ist weniger als einen Schritt vor einem Bürgerkrieg entfernt. Das, was im Land am Nil stattfindet, ist bereits Krieg. Es geht nicht mehr um die Ideale, die 2011 gefordert wurden, davon hat man sich meilenweit entfernt.
Das Militär geht gegen den Terror vor, die Toten werden mehr, die Märtyrer sowieso. Getötet in einem Kampf für die gerechte Sache, wird es heissen. Den Sohn eines hohen Anführers der Muslimbrüder hat es bereits erwischt. Sein Tod ist traurig, aber die Muslimbrüder und deren Anhänger werden dies nutzen.
Nun erwägt das Militär, ob sie die Mulimbruderschaft auflösen. Kommt dieser Gedanke nicht reichlich spät? Sie hätten nach Mubaraks Sturz niemals zugelassen werden dürfen. Nur aufgrund dessen, ist es überhaupt zu diesem ganzen Chaos gekommen.
Einen Schuldigen wird man nicht mehr ausmachen können, was würde es auch bringen? Das Malheur ist passiert, man kann es nicht mehr ändern. Man kann nur noch hoffen, dass die Situation sich beruhigen wird.
Grosse Hoffnung hege ich nicht. Es wird erst Ruhe herrschen, wenn eine Seite klein beigibt. Bis dahin kann das halbe Land zerstört sein. Vor allem denke ich da an die ganzen Überbleibsel der Antike. Werden die Pyramiden und Tempel den Terror unbeschadet überstehen? 2011 wurde das Ägyptische Museum in Kairo geplündert. Die bis heute verschwundenen Sachen tauchen nun nach und nach auf dem Kunstschwarzmarkt auf. In den Nekropolen finden bereits Raubgrabungen statt, Relikte aus Tempeln werden verkauft.
Wo immer TError herrscht, findet sich ein Weg, noch Profit aus den Sachen zu ziehen, die für das Land stehen. Und ausser Altertümern hat Ägypten nicht wirklich was zu bieten. Keine Goldadern, keine seltenen Erden, keine Diamantenvorkommen, mit Erdöl sieht es auch nicht besser aus.
Hilflos müssen wir mitansehen, wie ein Land sich selbst zerstört. Wir können nur zusehen, wie auch alle Politiker. Die schwingen dazu aber noch kluge Reden, obwohl es nichts bringt.
Wann sich die Situation in Ägypten beruhigen wird, ist ungewiss. Inzwischen geht es gar nicht mehr um Demokratie, sondern darum, alles Unislamische auszulöschen. So verkehrt sich eine Sache ins Gegenteil. Ob es helfen wird, wenn die Muslimbruderschaft erneut verboten wird? Schlimmer geht es immer heisst es und wenn man sich ansieht, was seit 2011 in Ägypten passiert ist, dann trifft der Spruch hundertprozentig zu.

Das Chaos der Bahn scheint sich zu legen. Der Mainzer Bahnhof wird nun wieder planmässig angefahren. Zeit ist es geworden, wurde in den letzten Tagen die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt doch nicht mal mehr tagsüber angefahren, also nicht immer. Nachts war es schon nichts Besonderes mehr gewesen, doch nun auch noch tagsüber, man konnte es nicht glauben. Was ist mit der Deutschen Bahn los, warum dieses Chaos? Dass im Winter die Heizungen in den Zügen nicht funktionieren und im Sommer nicht die Klimaanlagen, ist nun wirklich nichts Neues mehr. Dass einfach Züge ausfallen und durch minderwertige ersetzt werden, muss man ebenfalls hinnehmen. Aber was bezweckt die Bahn damit? Das man nur noch mit dem Auto fährt oder das Flugzeug nimmt? Beides ist ungefähr genauso teuer wie eine Bahnfahrt.
Nun scheint sich das Chaos zu legen, aber was sagt uns, dass es nicht irgendwo anders ausbrechen wird? Vielleicht mal wieder in Berlin? Da ist seit dem S-Bahn-Chaos lange nichts mehr losgewesen. Warten wir einfach mal ab.
Und wer nicht weiss, was er/sie machen soll, wenn es irgendwo mal nicht vorwärts geht, dann empfehle ich ein schönes Ebook. Wie wäre es mit einem Thriller, in dem es um ein 3.000 Jahre altes Geheimnis geht, dass niemals an Licht kommen darf. Zudem wird das Rätsel geklärt, was auch Hatschepsut und Nofretete wurde. Und natürlich darf man Elefantendame Mala nicht vergessen, die in diesem Roman eine grosse Rolle spielt. Der Titel? Die Rollen des Seth von Helen Dalibor.
Und schon ab der nächsten Woche soll es die ersten Kapitel des Nachfolgebandes geben.
Oder wie wäre es mit einer Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg. Einfach mal unter meinen Gesammelten Werken die Seite Lesenswert anklicken und sehen, worum es genau geht in den Geschichten und wo sie erhältlich sind.

 

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Darf die Politik uns vorschreiben, wie wir leben sollen?


Immer wenn eine Bundestagswahl näherrückt, kommen die Grünen auf die absurdesten Ideen. Die neueste: In den deutschen Kantinen sollte doch ein vegetarischer Tag, kurz Veggie-Day, eingeführt werden.
Die Empörung war natürlich gross, denn wer lässt sich von einer Partei, die immer noch von Atomkraftwerken (was falsch ist, wenn auch verwendet werden kann) redet, etwas vorschreiben? Niemand, also gab es Kritik ohne Ende.
Im Grunde genommen ist es keine schlechte Idee, wieso es nun gerade der Donnerstag- oder wars der Freitag? – sein soll, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Beim Freitag wäre es klar, denn das ist früher der traditionelle Fastentag gewesen, wo es Fisch gab. Da war man auch noch bibelfester als heute. Hat sich alles geändert.
Aber der Fleischkonsum sinkt tatsächlich, wenn auch nur um wenige Milliprozente. Dafür will der Verbraucher nicht mehr soviel Rindfleisch. Bekanntlich sorgen Rinder hauptsächlich für eine Schädigung des Klimas. Nicht nur sind sie andauernd am pupsen und rülpsen, sondern der Anbau ihres Futters geht auch ins Klima. Da scheinen wir also gelernt zu haben.
Aber kann man den Menschen einfach so vorschreiben, dass sie an einem Tag nur Gemüse essen sollen? Es gibt sehr leckere Rezepte, die gänzlich ohne Fleisch auskommen. Wenn jemand mal eine eine bekannte vegetarische Zeitschrift guckt, wird man schon fündig werden. Es gibt gute Gerichte und anderes, was man eben weniger mag. Aber Geschmäcker sind verschwinden. Man braucht doch auch nicht von jetzt auf gleich, völlig auf Fleisch verzichten. Fisch gibt es auch noch, wobei man da genau aufpassen sollte, was man isst, da viele Fischbestände gefährdet sind. Karpfen kann man bedenkenlos essen, aber der schmeckt nicht jedem und ist auch recht fett.
Und wenn die Grünen möchten, dass die Deutschen weniger Fleisch essen, sollten sie es mal mit den Kindern versuchen. Im Kindergarten und in der Schule kann denen noch viel beigebracht werden, wir Erwachsenen lassen uns kaum noch was vorschreiben. Da muss schon viel passieren.
Nun werden die Grünen wer weiss wie kritisiert, was sie uns alles verbieten wollen: Fleisch essen, Plastikbeutel, Raserei auf der Autobahn. Nun ja, mit einem haben sie recht, aber wir Deutschen mögen es nun einmal nicht, wenn da eine Partei daherkommt und alles besser weiss. So ist das eben nun einmal.

Seit letzter Woche läuft immer dienstags um 20.15 Uhr auf der ARD „Hubert & Staller“. Das ist sehr schön, aber mittwochs um 18.50 Uhr, also einen Tag später, läuft die Serie noch einmal. Nicht mit derselben Folge, aber eben die gleiche Serie.
Und das ist es, was mich aufregt. Das mag eine erfolgreiche Serie sein, ich mag sie schliesslich auch, aber doch nicht zwei Tage direkt hintereinander. Das hält niemand aus. Warum wird nicht stattdessen dienstags „Fuchs und Gans“ gezeigt? Da könnte die Serie endlich beweisen, dass sie doch erfolgreich gewesen wäre, hätte sie nicht so eine blöde Sendezeit gehabt. Aber nein, die Serie wird nciht gezeigt. Während der Bundesliga-Pause habe ich mich auf „Fuchs und Gans“ gefreut. Was war? Nichts, um die Zeit lief dieses blöde „Liga-Fieber“, was nun in jedem Dritten Programm wiederholt wird. Da wäre das wirklich besser ausgehoben gewesen. Ich wollte „Fuchs und Gans“ sehen und nicht Fussball.
Nun muss ich dienstags mit „Hubert und Staller“ leben. Nun gut, wenn es nicht anders geht, kann man nicht ändern. Aber dann nicht auch noch mittwochs. Am besten sehe ich mir die Serie gar nicht mehr an bis Ende des Jahres die neuen Folgen gezeigt werden.
Ich möchte dienstag um 20.15 Uhr „Fuchs und Gans“ sehen und nicht die erfolgreichste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
Ist eh alles Konserve was momentan in der Reihe läuft. Bis auf Freitags, aber das ist eine österreichische Serie, wo ich die dritte Staffel gelungener fand als die jetzige vierte. Gut, ich kenne die vierte Staffel auch schon, weil es die bereits auf DVD gibt, deshalb kann ich das sagen.
Neue Folgen von „Hauptstadtrevier“ werden gerade gedreht. Das war auch so eine Serie, die ich grenzwertig fand. Es gab einige gute Episoden, aber die Hauptdarstellerin fand ich recht nervig. Bloss irgendwie ist das bei fast allen Serien der Reihe so.
Eine Serie, die meiner Meinung nach sehr abgebaut hat, ist „Morden im Norden“. Fand ich die erste Staffel schon nicht berauschend, ist es nun bei der zweiten Staffel völlig bergab gegangen. Einzig und allein liegt es daran, dass die Tanten von Finn Kiesewetter nicht mehr mitspielen. Die haben immer noch für einen Lacher gesorgt, jetzt ist es einzig Schröter. Aber das wird dann auch mit der Zeit langweilig. Man hat den gesamten Rahmen der Serie umgestaltet und das hat „Morden im Norden“ sehr geschadet. Wer sich ein Bild davon machen will, kann sich ja die alten Folgen ansehen, die gerade gesendet werden. Die waren noch hundert Mal besser, als das, was ab dem 02. April gesendet worden war. Da wäre „Nordisch herb“ viel besser gewesen. Wenn ich jetzt die Wiederholungen sehe, muss ich immer noch drüber lachen. Und „Fuchs und Gans“ versteht man beim zweiten Mal besser als beim ersten. Vielleicht war das der Fehler der Serie. Ich weiss es nicht.
Werde ich eben wieder was Gutes lesen. Bald gibt es die Leseprobe von Isis Justs neuesten Abenteuer, das den vorläufigen Titel „Das Geheimnis des Denkmals“ trägt, zu lesen sein. Bis dahin werde ich mir mit der Kurzgeschichte „Sechs Reiter“ von Henrik Quedburg die Zeit vertreiben und eventuell meinen eigenen Roman noch einmal heraussuchen. Falls ihn die Motten nicht gefressen haben.

Nachdem Elefantendame Mala letzte Woche gleich vier Spiele tippen musste und bei allen vieren richtig gelegen hat, ist es nun wieder ein Spiel: St. Pauli gegen Bielefeld. Was sagt die alte Kuh? Nun ja, Mala tippt auf ein Unentschieden, denn bereits im letzten Spiel gegen den KSC brachte St. Pauli nichts zustande. Und so wird auch das ein trostloses Spiel werden. Beide Mannschaften schiessen ein Tor, wobei St. Pauli natürlich wieder einmal den Sieg in allerletzter Minute verspielt. So kennen wir die Mannschaft, denn seit Jahrzehnten geht das so. Kennt Mala eigentlich die Bielefeld-Theorie? Sie weiss doch sonst alles…

 

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Deutschland schwitzt – Die Hitze hat uns fest im Griff


„Das ist Matti von Greuther Fürth.“
„Nein, Knacki Deuser.“
(Gestriger Kommentar von Jenalas Schwester während einer Fernsehsendung des WDR)

Die Hitze hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Zwar gibt es ab und an ein paar Regenschauer, aber wirklich kühler wird es nicht. Zudem ist der Schauer auch nur kurz, erfrischt einen nicht wirklich.
Die Sonne knallt weiterhin schmerzhaft vom Himmel. Man muss sich fragen, wie lange das noch so gehen wird. Angeblich soll es in den nächsten Tagen besser werden, aber ich glaube nicht daran. Wenn es vor allem nur warm wäre, wäre das nicht so schlimm, aber es herrscht eine Schwüle, die nicht zu ertragen ist. Es drückt einen nieder, lässt einen schwitzen wie einen Stinkmolch.
Ich sehne mich immer noch nach einem eingebauten Pool, aber den werde ich nicht bekommen. Was sollen da erst andere denken? In Texas badet ein kleiner Elefant in einem Planschbecken. Wie wir als Kinder hatten, sodass jedes Mal das Wasser ausläuft, wenn des das Elefäntchen ins kühle Nass stürzt. Das scheint ihn nicht zu stören, denn von Aussen gibt es mit dem Wasserschlauch immer Nachschub.
Schlimm finde ich, dass man nicht einmal Lüften kann, da man so die warme Luft nach drinnen trägt. So schwitzt man nicht nur draussen, sondern auch drinnen. Gerade das macht das Wetter so unerträglich. Am besten, man hält sich an einem kühlen Ort auf. Aber was soll ich die ganze Zeit im Keller? Ausserdem habe ich heute viel zu tun und muss mit der Hitze und dem Regen fertig werden. Aber gegen Wasser von oben habe ich noch nie etwas gehabt, ausser er kommt von einem Elefanten. Aber da muss man nichts befürchten.
Es soll wieder kühler werden, hoffen wir darauf. Jede Hitzewelle geht einmal vorbei.

Nachdem Annette Schavans Doktortitel kassiert wurde wegen nicht zitierten Passagen, sind nun auch Zweifel an der Doktorarbeit von Bundestagspräsident Norbert Lammert lautgeworden. Eigentlich nur von einer einzelnen Person, die auf 42 Seiten Unregelmässigkeiten festgestellt haben will. Angeblich habe Lammert aus einem Buch zitiert, dass gar nicht existieren würde.
Na und, sage ich nun dazu, schliesslich ist Lammerts Doktorarbeit mehr als 40 Jahre her und somit sind alle Vergehen verjährt. Denn wie wir uns erinnern, verjähren Delikte bezüglich einer Promotion nach 30 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Das gilt auch für Lammerts Doktorarbeit, deren Überprüfung der Bundestagspräsident die Universität Bochum bat. Und Bochum liegt bekanntlich in NRW, oder nicht? Gut, habe nichts verpasst, also sollten diese Kinkerlitzchen wohl vergessen sein.
Zu bedenken ist allerdings, dass die Universität Göttingen Annette Schavan den Doktortitel aberkannte, obwohl deren Promotion bereits drei Jahre über der Verjährungsfrist lag und grobe Fahrlässigkeit oder bewusstes Täuschen nicht zu erkennen war. Schavan wollte gerichtlich gegen diue Entscheidung vorgehen. Was ist daraus geworden? Ich habe noch nichts davon gehört. Deutschlands Mühlen der Justiz mahlen langsam, oft nicht gründlich und meist auch nicht für den, der sich Rcht erhofft. Also mal abwarten.
Zu dem Buch aus dem Lammert zitiert hat und das es angeblich nicht geben soll. Das ist falsch, was der Autor des Buches Wolfgang Jäger aus bestätigt. Der Titel sei fehlerhaft wiedergegeben worden, aber das Buch würde wirklich existieren.
Hat eigentlich jemand, der in uralten Doktorarbeiten herumwühlt, nichts Besseres zu tun? Hat er kein Hobby oder ist es sein Hobby, anderen ans Bein zu pinkeln, indem er jede noch so kleine Wunde – bildlich gesehen für einen Fehler in der Promotion – legt und dann laut Betrug ruft?
Ausserdem frage ich mich, warum es eigentlich nur CDU-Politker betrifft, die in der aktuellen Regierung was zu sagen haben. Ist das nicht ein wenig auffällig? Ich würde sagen, ja, das ist schon sehr komisch. Versucht da jemand ganz gezielt, alle möglichen Politiker auszuschalten und die aktuelle Regierung schlechtzumachen?
Oder sind bei SPD, den Grünen, den Linken oder der FDP (nun ja, die waren auch schon betroffen, nur falls es jemand vergessen haben sollte) keine Politiker mit Doktortitel zu finden?
Warten wir auf das Ergebnis der Uni Bochum ab, wobei da der anonyme Plagiatjäger vermutet, dass es für Lammert ausgehen wird, weil dieser Honorarprofessor ist. Pah, was interessiert das denn? Aber da will jemand Lammert ganz gezielt Schaden, jedenfalls kommt es so rüber.

Habe ich vor einigen Wochen nicht geschrieben, dass das Militär in Ägypten gar keine andere Möglichkeit hatte, als Mursi zu stürzen, um wieder die Demokratie ins Land zu bringen? Ja, ich habe es geschrieben, während allewelt von einem Staatsstreich gesprochen hatte. Nun hat US-Aussenminister John Kerry den Militärputsch in Ägypten als richtig bezeichnet, um die Demokratie wiederherzustellen. Natürlich sind die Muslimbrüder ob solcher Äusserungen mehr als empört. Langsam hatte und schleichend hatte Mursi die Demokratie untergraben, immer mehr den Islam als einzig Wahres herausgehoben. Nicht einmal bei der Wahl scheint sicher, ob Mursi nicht betrogen hat, obwohl es andere Kandidaten gewesen sein sollen.
Leider herrscht immer noch Chaos im Land, schlimmer als man es ahnen kann. Jeder geht gegen jeden los, wenn er einem anderen anhängt. Schlimm ist besonders, dass die Grabräuberei zugenommen hat. Überall sind Löcher im Boden zu finden. Es gibt Gruppen, die die Gräber beschützen sollen, es allerdings nicht können, weil die Grabräuber organisiert und viel besser bewaffnet sind. Ein Land zerstört sich selbst. Unter Mubarak mag es keine Demokratie gegeben haben, aber er war immer noch besser als all das, was nach ihm gekommen ist. Das heisst allerdings nicht, dass nun Mubarak zurückkehren sollte. Er wird es auch nicht mehr richten, genauso wenig wie jemand anderes.
Ägypten steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Das zu verhindern wird kaum möglich sein.
Nur eines ist sicher: Die Muslimbrüder dürfen auf keinen Fall zurück an die Macht. Es mögen vielleicht nur Gerüchte sein, aber auch diese mögen einen nachdenklich machen. Angeblich wollten sie Ägypten vollständig vom Tourismus abschotten, damit hätten sie das Land vollständig dem Untergang geweiht, aber wenn es nun kaum noch was als Löcher gibt, nun ja. Jedenfalls sollten angeblich die Sphinx und die Pyramiden zerstört werden. Das war bereits einmal vor einigen Jahrhunderten versucht worden. Die Sphinx wie auch die Pyramiden haben es überlebt. Aber wie wird es mit Ägypten weitergehen?

An diesem Wochenende hat die 1. Runde des DFB-Pokals begonnen. Bereits gestern gab es einige Begegnungen. Heute, morgen und übermorgen wird sich zeigen, wer Glück hatte und wer noch ein wenig in die Vorbereitungsphase stecken sollte.
Elefantendame Mala findet den DFB-Pokal immer interessant. Dieses Mal hatte sie besonders viel zu tun, gleich vier Vereine musste sie tippen. Und was sagt die alte Kuh nun?
Victoria Hamburg wird gegen Hannover verlieren, der HSV hingehen gewinnt, obwohl sie gegen Dresden eine 0:4-Klatsche eingefangen haben. Der KSC wird gegen Wolfsburg hingegen verlieren. Und Malas Lieblingsverein? Wie hat sie sich für St. Pauli entschieden? Die spielen gegen Preußen Münster, kein leichtes Los. Deshalb ist Mala überzeugt, dass St. Pauli es mal wieder nicht schaffen und bereits in der 1. Runde des DFB-Pokals ausscheiden wird. Entweder fangen sie sich mal wieder ein Tor in allerletzter Minute ein oder sie finden den Weg zum Tor nicht. Ihr bester Torschütze ist nun bei Nürnberg. Nun suchen sie noch einen Stürmer. wer kein Selbstvertrauen hat, wird eben verlieren. Ausserdem ist St. Pauli bekannt dafür, meist in der 1. Runde gleich rauszufliegen.
Und was macht die Elefantendame sonst?
Tja, sie lässt es sich gutgehen, frisst Möhren ohne Ende und lässt sich die Füsse verschönern. Sie ist halt eitel, besonders im Alter wird das bekanntlich immer schlimmer. Ansonsten ist sie traurig, dass sie heute nicht der Musik lauschen kann.
Fussball läuft im Fernsehen, es ist draussen warm, dass man sich nur drinnen aufhalten kann. Was macht man da? Man liest mal wieder was. Und das wäre? Wie wäre es mit einer Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg oder vielleicht dem Thriller des Sommers „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Letzterer mit Elefantendame Mala in zwei Rollen. Einmal als sie selbst und dann als Dickhäuterin Berta. Wer es nicht selbst liest, hat etwas verpasst. Wo es erhältlich ist steht auf meiner Seite Lesenswert, gleich oben unter dem Titel des Blogs zu finden oder unter gesammelte Werke.

 

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Kritikpunkt Rosa Ü-Ei – Kostenlose Werbung für Ferrero


Zwei Artikel habe ich nun schon über das rosa Ü-Ei geschrieben. Ich könnte noch mehr schreiben, denn beide Artikel waren recht erfolgreich und verdrängten sogar die Zensus-Artikel von ihren Spitzenplätzen. Doch dies hier, der dritte, wird mein definitiv letzter Artikel über das rosa Ü-Ei sein.
Die Aufregung um das Mädchen-Ei ist ein wenig zurückgegangen, schliesslich ist es nun schon seit knapp über einem Monat auf dem Markt. Und es wird gekauft. Obwohl ich immer beim Einkaufen einige sehe, die sich das rosa Ü-Ei ansehen, mit dem Kopf schütteln, sich sogar darüber lustig machen, wenn sie in Begleitung sind, und greifen höchstens zu den Jungen-Ü-Eiern. Wenn überhaupt noch was gekauft wird, denn bei einem Preis von 69 Cent will die keiner haben. Wobei man sie auch schon für 58 Cent bekommt. Aber wenn ich daran denke, dass ich die früher im Angebot für 35 Cent bekommen habe, dann frage ich mich doch wirklich, wie diese Preisentwicklung weitergehen wird. Angeblich wird mal wieder überlegt, die Mehrwertsteuer von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen. Dann werden die Eier doch noch weniger gekauft werden. Wobei die Sammler natürlich weiterkaufen werden, egal wie viel die Sachen nun kosten und egal was für eine Serie da drin ist.
Ich habe ja immer gegen die Winx-Serie gewettert, die ich absolut hässlich finde. Das Ende vom Lied war, dass mir jemand aus der Redaktion ein Viererpack geschenkt hat. Nun bin ich also im Besitz von zwei Winx-Figuren: Bloom und Musa. Mein Fazit: Das sind doch überhaupt keine Hartplastikfiguren mehr. Bei Musa sind die Beine aus Gummi! Was ist da denn noch Hartplastik? Und dann die Gesichter. Absolut hässlich! Aber diese Winx Club-Figuren basieren ja auf irgendeiner Zeichentrick-Serie. Die sehen wohl ähnlich hässlich aus. Und erst einmal die Serie, die im November kommen wird: Barbie. In Frankreich gibt es die bereits. Also kann man sich mal beim eierwiki danach umsehen oder eben bei Ebay. Die sollten mal wieder eine schöne Serie nehmen wie beispielsweise Asterix, die in Österreich läuft oder eben Barbapapa, die es in Frankreich, Belgien, Luxemburg und Dänemark gab. Doch nein, diese kamen nicht bzw. werden nicht kommen. Stattdessen für die Jungs so ein Blödsinn wie diese Twistheads, die nicht nur jetzt drin sind, sondern auch in der Nachfolge-Serie kommen werden. Absolut hässlich. Am schönsten sind doch die Natoons, aber nicht die Jungtiere, die einen schrecklichen Kugelkopf haben. Die Porsche und die historischen bzw. gegenwärtigen Züge sind sehr schön. Aber das ist auch das einzige.
Das Rosa-Ü-Ei ist weiter in der Kritik und damit in fast aller Munde. Was schöneres konnte Ferrero doch gar nicht passieren. Warum? Tja, ganz einfach. Das ist kostenlose Werbung. Denn durch die Kritik wird das Produkt – hier das Ü-Ei – in die Öffentlichkeit gebracht, ohne dass dafür sehr viel Aufwand betrieben werden muss.
Die Menschen werden neugierig gemacht, wollen sich selbst ein Bild machen und kaufen ein paar Ü-Eier. Da müssen nicht viel sein. Und manchmal ist es dann auch so, dass die Menschen gefallen an den Figuren finden und noch mehr kaufen, da sie unbedingt den Satz komplett haben wollen. Also kaufen sie und kaufen sie, bis es dann komplett ist. Habe ich nur bei den Handwerker-Elefanten und den Duften Stinkern gemacht. Aber das waren noch wunderbare Figuren. Wieder ein Hauch von dem, was Ferrero früher gemacht hatte. Aber nun ist der totale Müll ausgebrochen. Und anscheinend bloss in Deutschland. Haben deutsche Kinder so einen schlechten Geschmack oder wieso werden hier die Twistheads ausgegeben? Ist Asterix nicht weitaus besser? Na ja, meine Meinung wird Ferrero garantiert nicht interessieren. Aber ich muss die Sachen ja auch gar nicht kaufen. Was ich auch nicht vorhabe. Das billigste Angebot für die Ü-Eier war bisher 46 Cent das Stück. Wie gesagt, früher kosteten die Eier bloss 35 Cent im Angebot. Heute kann man froh sein, wenn man sie wenigstens für 44 Cent bekommt.
Ich hätte gerne die Porsche, Natoons-Polartiere und die Züge. Aber wer weiss, was ich für einen Müll rausziehen würde, wenn ich mir Ü-Eier kaufen würde. Die Twistheads will ich wirklich nicht und die Winx genauso wenig.
Aber mal sehen, wie sich nun das rosa Ü-Ei verkauft. Für November ist es eingeplant und ich denke, dass das bis April so sein wird. Ob es bleibt, werden wir dann wohl ab August 2013 sehen. Aber bis dahin ist es noch eine lange Zeit.

 
 

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