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Wenn eine Neuigkeit ein alter Hut ist – Die SPD hat die Namen ihrer Minister verraten


Nun ist es also amtlich! Sigmar Gabriel wird nicht der neuen Bundesregierung angehören. Statt seiner wird Heiko Maas Aussenminister werden. Eine gute Wahl? Das wird sich zeigen. Als Justizminister mag Maas keine schlechte Figur gemacht haben, auch wenn er blass blieb. Deshalb scheint auch fraglich, dass er als Aussenminister wirklich etwas bewegen wird.
Man sehe sich an, was Gabriel in 13 Monaten geschafft hat. Er schaffte es zum beliebtesten Politiker Deutschlands und nun ist er nicht mehr unter den SPD-Ministern zu finden.
Warum?
Es wird geschafft, es sei wegen eines Interviews, wo er seine Tochter erwähnt habe, die Schulz den Mann mit den Haaren im Gesicht nannte.
Man erwähnt – vor allem als Politiker – seine Kinder nicht in einem Interview, aber so ganz kann ich nicht verstehen, was an dieser Aussage, die noch etwas länger geht, schlimm sein soll.
Meiner Meinung nach wurde Gabriel ausgebootet, weil er sich nicht als Kanzlerkandidat hat aufstellen lassen. So musste man zu einer Notlösung greifen, die sich mit Martin Schulz nicht als glücklich erwies. Olaf Scholz zierte sich zu dem Augenblick noch und wollte sein geliebtes Hamburg auf keinen Fall verlassen. Dass seine Worte nur heisse Luft waren, kann man inzwischen daran sehen, dass er nun Finanzminister ist.
Olaf Scholz oder König Olaf der Allerletzte – wie er von seinen Kritikern genannt wird – wird tatsächlich Vizekanzler und Finanzminister werden. Mit dem Gedanken, er wird Finanzminister konnte man sich gerade noch so anfreunden, aber mehr auch nicht. Nun kommt man nicht mehr an ihm vorbei. Dafür ist Hamburg nun vor ihm sicher, Das eine, was man will, das andere, was man muss.
Die SPD hatte sich lange geziert, die Namen ihrer Minister zu nennen, obwohl eigentlich schon alles bekannt war. Was das sollte? Vielleicht wollte man so verschleiern, dass Sigmar Gabriel, der aktuell beliebteste beliebteste Politiker Deutschlands – nicht mehr dazugehören würde. Warum? Tja, diese besagte Passage in einem Interview, die ich weiter oben erwähnt habe. Meinen vermuteten Grund, warum Gabriel abgesägt wurde, habe ich auch oben schon erwähnt und dem vor einiger Zeit schon einen ganzen Artikel gewidmet.
Man wird sehen, wie Maas das Amt des Aussenministers ausfüllen wird, aber so beliebt wie Gabriel wird er nie werden, das kann ich bereits prophezeien.

Gestern begann die neueste Staffel von „Let’s Dance“. Die erste Staffel ohne Sylvie Meis, dafür mit Victoria Swarowski an der Seite von Daniel Hartwich. Bereits zu Beginn der Show fragte man sich, wie RTL gerade auf Victoria Swarowski gekommen ist, denn was sie während der gesamten Sendung ablieferte, war einfach nichts. Sie las von ihren Kärtchen ab und schien manchmal nicht zu wissen, was sie da las, falls sie die richtige Karte fand. Einsätze wurden verpatzt, dann redete sie wie jemand, der alles gewissenhaft auswendig gelernt hatte und es nun abspulen musste. Selbst ein Roboter klingt besser. Und so ging das dieganze Show über. Wirklich schwer zu ertragen, das man kaum Mitleid mit Victoria Swarowski hatte.
Natürlich kann man sagen, dass es ihre allererste Sendung als Moderatorin gewesen ist und sie zuvor noch nie in ihrem Leben moderiert hat. Allerdings ist es mit der Moderation wie mit der Schauspielerei oder dem Singen. Entweder man kann es und hat das nötige Talent dafür oder man kann es nicht und dann hilft auch kein Kurs, um es zu lernen. Wobei es einige Schauspieler und Sänger gibt, die talentfrei sind und die man dennoch sehen und hören muss. Ich will hier keine Beispiele aufzählen, denn das habe ich des Öfteren bereits getan und will hier keine ollen Kamellen aufwärmen.
Wir werden sehen, wie sich Victoria Swarowski nächste Woche machen wird. Der Druck wird jedenfalls nicht kleiner werden. Es nützt auch nichts, wenn sie sich verteidigt und immer wieder betont, sie hätte noch nie moderiert und man solle ihr eine Chance geben. Über solche Kritiken muss man drüber hinwegsehen, so schwer es auch fallen mag. Denn wenn man sich verteidigt, gießt man nur Öl ins Feuer. Deshalb den Mund halten und beweisen, das man es besser kann.
Die Aufregung wird nicht mehr ganz so groß sein, man weiß, wie es abläuft. Vielleicht sieht sich Viktoria Swarowski auch noch einmal die vergangene Sendung an, um zu sehen, wo sie Fehler gemacht hat und wo sie sich verbessern kann.
Zwar glaube ich persönlich nicht, dass es etwas bringen wird, denn wie ich bereits erwähnte, muss man Moderation können, weil man es nicht lernen kann.
Sylvie Meis kann Swarowski jedenfalls nicht ersetzen und selbst wenn Sylvie einem manchmal auf den Keks ging, war sie immer noch neunmal besser als es Viktoria Swarowski in ihrer ersten Show gewesen ist.
Was auch immer RTL sich dabei gedacht hat. Vielleicht ist Swarowski billiger als Sylvie, vielleicht sollen so jüngere Zuschauer angelockt werden. Ich habe keine Ahnung und auch keine Lust zu spekulieren. Ich weiß nur, dass ich mir diese Staffel von „Let’s Dance“ nicht ansehen werde. Keine interessanten prominenten Tänzer und die Moderation…

Elefantendame Mala ist fleissig dabei, die Tage abzuhaken bis bei ihr wieder geöffnet wird. Am 31. März ist es endlich so weit. Ich habe darüber bereits berichtet, werde aber nicht müde, es weiter zu tun. Mala möchte sich dann natürlich wieder von ihrer schönsten Seite zeigen: Von vorne und nicht von hinten. Sie ist und bleibt ein Scherzkeks.
Natürlich wurde sie nicht müde, das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Es geht heute gegen Braunschweig. Da sagt Mala, dass ihr Lieblingsverein leider nur ein Unentschieden zustande bringen wird. Die Pusteblume hingegen ist von einem Sieg St. Paulis überzeugt. Jonas ist sich alles andere als sicher. Zwar hatte sie letzte Woche beim Spiel gegen Düsseldorf recht, wo sie von einer Niederlage ausging, aber heute wird es wohl anders sein.

 

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Stürzt die USA Europa in einen Krieg?


Lange hörte man nichts mehr von der Ukraine-Krise, doch vor zwei Wochen änderte sich das, als prorussische Separatisten die ukrainische Stadt Mariupol angriffen.
Die Schuld wurde natürlich mal wieder der Ukraine in die Schuhe geschoben, die die prorussischen Separatisten provozieren wollten. Die eigentlichen Verursacher selbst, nämlich die prorussischen Separatisten, wuschen ihre Hände in Unschuld und behaupteten, sie hätten mit den Angriffen nichts zu tun. Kurz danach hiess es, dass die Offensive auf Mariupol begonnen hätte. Ja, was denn nun? Eines geht nur.
Natürlich war es das letztere. Seitdem herrscht wieder Krisenstimmung in Europa. Die Ukraine fürchtet – vielleicht berechtigt? -, dass Russland nun das übrige Land einnehmen will. Um Den Konflikt zu beenden wird es sicherlich nicht anders gehen. Nur wird sich die Restukraine nicht damit zufriedengeben.
Aber im Grunde genommen fürchtet die Ukraine von den prorussischen Separatisten und den mit ihnen verbündeten Russen überrannt zu werden. Deshalb baten sie Europa um Hilfe und baten auch um Waffen.
Daraufhin flogen Merkel und Hollande in die Ukraine und führten Gespräche, um am nächsten Tag mit Putin zu reden. Als Ergebnis kam zustande, dass nun das nie umgesetzte Minsker Friedensabkommen vom September letzten Jahres mit einigen Änderungen neu verfasst wird. Darin geht es unter anderem um eine Feuerpause, die Schaffung einer entmilitarisierten Zone und der Kontrolle der Einhaltung der Waffenruhe. Letzteres ist für die prorussischen Separatisten ja immer so ein Problem.
Des weiteren wollen sich Merkel, Hollande, Putin und Poroschenko morgen noch bei einer Telefonkonferenz über die letzten Punkte einig werden.
Heute sagte Merkel nun bei der Münchener Sicherheitskonferenz – ein Glück, dass ich gerade in Berlin bin -, dass es keine Waffenlieferungen an die Ukraine geben wird. Es würde in der Krisenregion schon genug Waffen geben und die hätten bisher nur zur Deeskalation geführt, dass es militärisch zu keiner Lösung kommen wird. Auch könne die Ukraine diesen Konflikt nie mit Waffengewalt gewinnen – denn Russland hat genug Material um die prorussischen Separatisten zu versorgen. Muss man immer im Hinterkopf behalten. Wenn beide Seiten dieselbe Waffenstärke hätte, das würde ein Blutbad ohne Ende geben. Und ob nur die Ukraine in Mitleidenschaft gezogen würde und nicht noch die umliegenden Länder ist auch eine Frage, die man nicht beantworten kann. Wenn dort ein Krieg ausbricht, dann wird dieser sich höchstwahrscheinlich nicht nur auf die Region beschränken, sondern sich auf halb Europa ausbreiten. Das mag man sich nicht vorstellen. Es ist gerade siebzig Jahre her, dass der Zweite Weltkrieg endete. Hundert Jahre, dass der Erste Weltkrieg begann. Irgendwann sollte die Menschheit doch aus all dem gelernt haben.
Der russische Aussenminister sieht als Grund für den Konflikt den Fall des Ostblocks und der Sowjetunion. Denn in den letzten fünfundzwanzig Jahren habe die USA versucht, sich in Europa als einzig grosser Verbündeter zu dienen.
Seit dem Wegfall der Sowjetunion gab es nur noch eine Supermacht, das waren die USA. Aber nun greift auch China nach der Macht und Russland will sich ein Stück vom alten Kuchen zurückholen, nur greifen sie zu Mitteln, die keiner duldet.
Frankreichs Präsident Hollande warnt vor einem Krieg, der kommen wird, wenn folgenden Gespräche mit Russlands Präsident Putin nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen werden.
Ex-Präsident Sakozy hingegen warnt vor einem neuen Kalten Krieg und sagt lapidar, dass die Menschen auf der Krim sich für Russland entschieden hätten. Dass die Abstimmung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, weiss jeder. Und wieso mischt sich Sarkozy auch noch ein? Stimmen die Gerüchte, dass er sich bei den nächsten Präsidentschaftswahlen wieder aufstellen lassen will?
Merkel hat die Lieferung von Waffen an die Ukraine abgelegt. Dafür bekommt sie Schelte aus den USA und zwar von keinem geringeren als John McCain. Ja, das ist der, der 2008 gegen Obama antrat und verlor. Man hört mal wieder was von ihm.
Er halte es für falsch, keine Waffen an die Ukrainer zu liefern, damit die sich verteidigen können und so getötet werden. Denn die Ukrainer werden getötet oder abgeschlachtet, wie es überall heisst. Ja, das stimmt sogar, doch Vergeltung auf Vergeltung bringt nichts ausser Blut und Tränen und Trauer und Wut und am Ende Tod.
Für McCain ist es, als ob die deutsche Regierung die Augen vor der Wahrheit verschliessen würde und nicht erkenne, dass die Ukrainer abgeschlachtet werden. Ganz Europa verhalte sich in den Konflikt enttäuschend, was man nicht anders habe erwarten können. Alle wissen, was los ist, aber keiner will es sehen.
Wenn man McCain so hört, haben die USA längst entschieden, was sie tun werden. Seit Anfang der Woche wird in den Vereinigten Staaten über die Frage debattiert, ob Waffen an die Ukraine geliefert werden oder nicht. Als grösster Befürworter tut sich dabei ebenjener John McCain hervor, der jetzt auf Deutschland und die EU wettert. Bleibt nur die Frage, wie gross McCains Lobby ist und die USA tatsächlich Waffen an die Ukraine liefern werden. Angeblich werden sie es tun, wenn nun keine Fortschritte mit Putin erzielt werden.
Die EU versucht es mit Reden und Sanktionen und dieUSA versuchen es eben mit Waffen.
Wie sagte schon Bismarck: Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die grossen Fragen der Zeit entschieden, sondern durch Eisen und Blut.
Also durch Waffen und Krieg.
Wenn das wirklich so kommen sollte, dann gute Nacht…

Erinnert sich noch jemand, dass es vor kurzem in der Duma hiess, Deutschland hätte die DDR sich auch widerrechtlich einverleibt? Ohne jedwede Erlaubnis von anderen hätte die Bundesrepublik einfach beschlossen, dass die DDR nun wieder zur Bundesrepublik gehöre.
Da hat wohl jemand vorschnell den Finger auf ein anderes Land zeigen wollen, dass es nicht besser als Russland sei. Nur blöd, wenn man dabei den 2-plus-vier-Vertrag vergisst. Denn dieser Vertrag gewährleistete von den vier Alliierten, also den USA, Grossbritannien, Frankreich und Russland/Sowjetunion, abgesegnet, dass die Gebiete der DDR der Bundesrepublik beitreten konnten. Also nicht einfach annektiert, sondern ganz legal gewesen, noch dazu ohne Wahlbetrug oder Waffengewalt. Das hat Russland in der Ukraine nicht geschafft, weshalb sie mit dem Rücken zur Wand stehen, denn die EU und die USA sind deshalb ungehalten. Also musste Russland sich was ausdenken, um einen der grossen Wortführer zu diskreditieren. Leider fehlgeschlagen!
Aber ein Wunder, dass die Gebiete der ehemaligen DDR nicht von Russland für sich beansprucht wurden. – Kommt vielleicht auch noch, wenn mal der Ukrainekonflikt beigelegt sein sollte.

Elefantendame Mala ist seit heute wieder als Rüsselorakel aktiv, denn die Zweite Liga hat begonnen. Endlich kann Mala wieder mit ihrem Lieblingsverein mitfiebern und sich aufregen, wenn dieser erneut nicht weiss, wo sich das gegnerische Tor befindet.
St. Pauli spielte heute Mittag gegen Sandhausen. Erstes Spiel und erster Sieg? Nein, so euphorisch war die alte Elefantin dann doch nicht. Sie tippte auf ein Unentschieden.
Das Fussballorakel von Jonas, die hochgeschätzte Pusteblume, hattehingegen auf einen Sieg St. Paulis getippt. Aber wir kennen ihre Quote und die ist bekanntlich nicht die beste. Tja, so lag sie auch heute wieder daneben. Ob Jonas noch weiter an ihr festhalten wird? Es gibt noch das wohlgenährte Dickerchen, die gewiss ganz wild drauf wäre, das neue Fussballorakel zu werden.
Aber der Schlaubeutel war auch nicht besonders, erst als es wirklich wichtig wurde, waren ihre Tips auch wirklich richtig. Vielleicht wird die Pusteblume dann bei der EM dann auch machen im nächsten Jahr – falls Deutschland sich qualifiziert.

 

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Hektik ohne Ende – Es weihnachtet sehr…


In der Stadt ein Geschäft aufzusuchen, ist in diesen Tagen ein äusserst schlechter Gedanke. Warum? Alles ist überfüllt. Menschen hetzen durch die Gänge auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken. Es ist nichts Schlimmeres, als Geschenke noch in letzter Minute kaufen zu wollen. Das artet nur in Stress aus. Und dennoch jedes Jahr das gleiche Bild: In den letzten zwei Wochen vor Weihnachten stürmen die Menschen geradezu die Kaufhäuser und Spielwarengeschäfte, um irgendetwas für ihre Lieben zu besorgen.
Warum fällt es ihnen immer erst in letzter Sekunde ein? Tja, das ist die Frage aller Fragen, denn Weihnachten findet schliesslich immer am 24. Dezember statt, genauso wie man immer am selben Tag Geburtstag hat. Dennoch kommt Weihnachten für viele überraschend. Dann geht es los. Was nur schenken? Da gibt es natürlich die klassichen Geschenke, die man garantiert nicht schenken sollte. Man(n) sollte nie Kochtöpfe oder sonstige Küchen- oder Haushaltsutensilien wie Staubsauger verschenken. Und was sollte frau nicht tun? Keine Krawatten – wir erinnern uns noch an die Weihnachtsepisode bei den Hoppenstedts, wo Vater Hoppenstedt jede Menge Krawatten bekommt – und auch keine Socken.
Beliebt weiterhin bleiben Bücher, bei denen kann man eigentlich kaum etwas verkehrt machen. Ausser man verschenkt ein Buch an jemanden, der grundsätzlich nicht liest, oder er hat es an dem Tag bereits dreimal bekommen. Tja, soll es alles schon gegeben haben.
Am besten, man schenkt einen Ebook-Reader, da kann man gar nichts verkehrt machen. Ausser, jemand kommt überhaupt nicht damit zurecht. Ich wäre so jemand. Ich kann weder am Computer noch an einem Ebook-Reader ein Buch lesen. Das ermüdet meine Augen und ich lese nur noch ganz langsam und kann mich kaum konzentrieren. Glaubt man vielleicht nicht, ist allerdings so.
Die Geschäfte sind voll, es ist ein Drängeln und durchkämpfen. Man traut sich gar nicht mehr in die Einkaufsmeilen, bloss um der Masse zu entgehen.
Warum lernen die Menschen nicht dazu und kaufen über das Jahr verteilt Geschenke? Glauben sie etwa, dass Ende des Jahres was anderes gewünscht wird als zu Beginn des Jahres? Ich gehörte früher auch immer zur Kategorie „Ich habe keine Ahnung, was ich schenken soll“, gehöre immer noch irgendwie dazu, aber wenn ich mal was finde, wenn ich unterwegs bin, wird es eben gekauft. Irgendjemand kann es garantiert gebrauchen und freut sich darüber. Und es handelt sich garantiert nicht um Waschmaschinen, Staubsauger oder Kochtöpfe. Regina könnte mit letzterem eh nichts anfangen. Die würde es sogar fertigbringen, Wasser anbrennen zu lassen, falls es möglich wäre.
Jedenfalls kann ich nur den Kopf schütteln, wenn ich sehe, wie die Menschen durch die Gegend hetzen, mit massenhaft Tüten oder Paketen bepackt wie Esel, und immer noch nicht alles gefunden haben.

In Russland hat Putin eine Massen-Amnestie erlassen. Darunter sind auch die inhaftierten Pussy Riot-Mitglieder und der langjährig inhaftierte Putin-Gegner Michail Chodorkowski. Bei letzterem hatte man sich lange gefragt, ob auch er freikommen würde. Tja, er ist auch unter denjenigen, wie wir nun wissen.
In Freiheit ging es für Chodorkowski nach Deutschland. Die Freilassung von Chodorkowski ist übrigens nicht so überraschend, sondern wurde seit zwei Jahren von Ex-Aussenminister Genscher angestrebt. Nach Deutschland kam er, weil hier seine Mutter sich einer Krebsbehandlung unterzieht, bloss war sie zu dem Zeitpunkt kurz zuvor nach Russland zurückgekehrt. Deshalb konnte Russland auch behaupten, dass sich Chodorkowskis Mutter nicht in Deutschland befinden würde. Nun soll sie wieder in Deutschland sein.
Ob Chodorkowski nun in Deutschland bleibt oder nach Russland zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Morgen wird er sich in einer Pressekonferenz dazu äussern.
Und warum hat Putin nun diese Amnestie erlassen und Chodorkowski ist ein Nutzniesser davon? Tja, natürlich hängt es einerseits mit Sotchi zusammen. Andererseits wohl auch damit, dass er weiterhin die guten Beziehungen zu Deutschland pflegen will. Also immer mit Hintergedanken. Aber wann wird mal eine Entscheidung getätigt, die einfach nur so getätigt wird.

 

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Wie modern sind wir?


Schon ist ein Kandidat für das Bundespräsidentenamt gefunden, finden sich gleich mehrere Gründe, warum Joachim Gauck doch nicht für das Amt geeignet sei. Zum einen wegen aseiner Aussagen zu Sarrazin. Also wirklich, so ganz falsch lag der mit seinem Buch nun auch nicht. ich will nicht alles gutheissen, was der dort geschrieben hat, aber völlig verkehrt wwar ees nun auauch nicht. Interessant ist übrigens, dass ddiese Kritik von seiten der Grünen kommt. Allerdings von Christian Ströbele, der, daran möchte ich erinnern, im September vergangenen Jahres den Bundestag verliess, als der Papst seine Rede halten wollte. Wie sagte Ulrich Deppendorf noch so schön? Es war der Grüne Ströbele, allerdings hörte sich für mich das so an, als sei grün ein Adjektiv. Das ist nun die erste Kritik an Gauck. die zweite und schwerwiegendere, er ist verheiratet, lebt von seiner Frau allerdings sseit über 20 Jahren getrennt und seit knapp zwölf Jahren ist er nnun mit seiner jjetzigen Lebensgefährtin zusammen. daran mokiert sich ein CSU-Politiker. Wie sollte es auch anders sein? Viele sagen auch, dass Gauck als Bundespräsident Vorbildfunktion habe, weshalb er seine ehelichen Angelegenheiten klären soll. Also mich stört das nun weniger. Wenn er sich gerade von seiner Frau getrennt hätte und nun mit seiner neuen Freundin auftaucht, das wäre was anderes. Aber so stört mich das nicht weiter, den es ist schliesslich schon seit über einem Jahrzehnt so. Was sich darüber aufregen. so ist das nun eieinmal in der hheutigen Zeit. und ich möchte daran erinnern, dass es einen Hamburger Bürgermeister gegeben hat, der mit seiner Frau gar nicht mehr richtig zusammen war. Und die ist irgendwann nicht mehr mit ihm aufgetreten. Könnte man genauso kritisieren. ach ja, müsste sich um Max Brauer oder so gehandelt haben.
Oder wie war das bei Sarkozy? Mit seiner Frau betrieb er Wahlkampf, als er dann Präsident war, gab’s die Scheidung und dann kam kurze Zeit später auch schon Carla Bruni.
Aussenminister Westerwelle verteidig Gauck. Wir würden wohl in so einer modernen Zeit leben, dass sich niemand daran stören würde. das sagt genau der richtige. Nichts gegen Westerwelle und seine Lebensweise, bloss nimmt man ihm die Verteidigung nicht so ab, weil er ja dem klassischen Rollenfamilienmodell auch nicht entspricht. Sollte lieber jemand anders Gauck dabei verteidigen. Da will ich Westerwelle wirklich nicht bbeleidigen, aber die Mehrheit der Deutschen wird Westerwelles Argumente nicht überzeugend finden. mir kann das mit Gauck wirklich egal sein. wer stört sich an so was? Die Zeiten sind anders als noch vor ein paar Jahrzehnten. Irgendwann werden wir auch einen schwulen Bundeskanzler/Bundespräsidenten haben oder eine lesbisdhe Bundeskanzlerin oder sogar Bundespräsidentin.

Noch was Interessantes? Na ja, de neue ARD-Serie um 18.30 Uhr finde ich grottenlangweilig. Der Vorgänger war weit besser und lustiger.
Schnee ohne Ende gibt es immer noch, womit habe ich dd€ eigentlich verdient.
Die verrückten Frühlingshüpfer habe ich auch schon fast komplett. Gab es ja letzte Woche im Angebot bei Netto, mot dden Sammelpunkten.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 22. Februar 2012 in Blog, Fernsehen, Kultur, Real life, Technik, Wetter, Winter

 

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