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Hamburg hat entschieden: Oberbillwerder wird nicht gebaut oder ein Tag im April


Diese Nachricht soll eigentlich nicht vor Dienstagmorgen öffentlich bekannt werden, wenn die Hamburger ihr Abendblatt in die Hand nehmen und den Aufmacher der Zeitung lesen werden. Doch durch eine gut unterrichtete Quelle veröffentliche ich bereits heute, was viele Hamburger mit Erleichterung vernehmen werden: Der eigentlich geplante Stadtteil Oberbillwerder wird nicht gebaut werden. Stattdessen bleiben die Äcker bestehen und werden auch nicht auf längere Sicht weichen.
Woher dieser Sinneswandel kommt, wo noch bis vor Kurzem immer wieder Treffen einberufen wurden, um die Anwohner dieses geplanten Stadtteils einzubeziehen, um so zu tun, dass sie ein Mitspracherecht hätten. Natürlich Augenwischerei, denn in der Politik wird das gemacht, was die Politiker für richtig halten und nicht Otto Normalverbraucher.
Warum wird denn nun eines der ehrgeizigsten Projekte der letzten Jahre der Hansestadt nun zu den Akten gelegt und diese wunderschöne Grünfläche mit seinen Äckern so belassen wie sie ist?
Es hat nichts damit zu tun, dass Hamburg wenigstens noch einen letzten Rest an Grün behalten will, nachdem sie sogar angefangen haben, Teile von Parks in Bauland umzuwandeln und dieses zu bebauen oder das Naturschutzgesetz an Stellen einfach aushebeln, weil es so ein günstiges Stück Land für Wohnungen ist.
Der Grund ist ein völlig anderer. Der Feldhamster wurde auf dem Gebiet gefunden, wo schon bald die Bagger kommen und tiefe Gruben ausheben sollten.
Wie allgemein bekannt ist, steht der Feldhamster unter Naturschutz, weil sein natürlicher Lebensraum immer weiter eingescränkt wird. Deshalb wird um jeden Zentimeter gekämpft, wo er in der Nähe gefunden wird. Aus diesem Grund wurde ein sofortiger Planungsstopp ausgerufen. Eine Kommission wurde einberufen, die darüber befinden sollte, ob man den Feldhamster nicht irgendwie „auslagern“ könnte. Parallel liefen in der Öffentlichkeit die Vorbereitungen für eine Bebauung des Geländes natürlich weiter. Von einer Verzögerung durfte keinesfalls etwas laut werden, denn je weniger Menschen davon wussten, desto weniger konnte sich weiterer Widerstand regen. Denn der Bau von Oberbillwerder ist äusserst umstritten. Einmal verlieren all diejenigen ihre Ackerflächen, die sie von der Stadt gepachtet haben. Ausweichflächen können sie nicht nutzen, weil diese mit Bäumen gesäumt sind und nur als Grünfläche dienen, vielleicht noch als Pferdeweide, aber mehr auch nicht. Das ist das erste Dilemma, das zweite Dilemma, was die Politik anfangs als unproblematisch eingestuft hat, hat sich nun als ernsthaftes Problem entpuppt. Das Verkehrsaufkommen, besonders bei den öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht zu bewältigen.
Das allerdings zuzugeben, wäre eine Schmach für die rot-grüne Regierung Hamburgs, die alles dafür tun, damit die Menschen gezwungen werden, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
Nur leider ist es hier nicht möglich. An einem normalen Tag wird das Aufkommen der Menschen zu bewerkstelligen sein, allerdings ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Stürme in unseren Breitengraden zunehmen werden. Bereits im vergangenen Jahr wurden wir von Stürmen wie beispielsweise Xavier heimgesucht. Genau hier beginnt das Problem für Oberbillwerder. Wenn nun aufgrund eines Sturms der Betrieb der S-Bahnen eingestellt wird, müssen die Menschen sich einen anderen Weg suchen, um in Richtung Bergedorf und dann nach Oberbillwerder zu gelangen. Das geht allerdings nur über eine einzige Stelle und zwar indem man über Billstedt bzw. Mümmelmannsberg nach Bergedorf fährt. Schon im vergangenen Jahr waren diese Knotenpunkte vollkommen mit Menschen überlastet, die mit der U-Bahn bis zu diesen Haltestellen und dann weiter per Bus fahren wollten. Die Menschen drängten, quetschten, schoben, schubsten, damit sie noch einen Platz in einem Bus ergatterten. Dass dabei niemand ernsthaft verletzt wurde, ist ein Wunder.
Wenn dieser Verkehrskollaps bereits eintritt, wenn Oberbillwerder noch nicht bebaut ist, muss man sich fragen, was passiert, wenn in diesem geplanten Stadtteil Menschen leben.
Das wurde sich auch von denjenigen gefragt, die an der Planung von Oberbillwerder beteiligt sind. Sie kamen zu dem Schluss, dass es nicht möglich ist, die Bewohner Bergedorfs (zu diesem Bezirk wird Oberbillwerder zählen) über Billstedt und Mümmelmannschaft zu ihren Wohnorten zu bringen. Man könne gar nicht so viele Busse und Taxis zur Verfügung stellen wie dort Menschen warten.
Deshalb wurde verfügt, dass ein Bau Oberbillwerders unverantwortlich sei.
Natürlich dürfen solche Ergebnisse nicht an die Öffentlichkeit dringen, weshalb man sich dafür entschied, den Feldhamster als eigentlichen Grund vorzuziehen.
Dazu kommen auch noch weisse Hirsche, die seit einiger Zeit auf den Feldern auftauchen. Sie wurden bereits in einem Beitrag des „Hamburg Journals“ gezeigt. Sie existieren tatsächlich, sind keine Albinos, sondern eine Laune der Natur.
Diesen weissen Hirschen und Rehen den Lebensraum zu nehmen, verstosst gegen das Naturschutzgesetz. Dieses ist der Hansestadt Hamburg zwar völlig egal, wie wir alle wissen, aber dieses Mal können sie nichts dagegen tun. Ausserdem leben neben den weissen Hirschen dort auch noch Fasane und Auerhähne, die zuvor die gesamte Fläche der umliegenden Stadtteile bewohnt hatten, aber diese Gebiete urbar gemacht und dort Häuser gebaut wurden, verschwanden beide Arten.
Hamburg hat viel gewollt. Sie wollten einen neuen Stadtteil aus dem Boden stampfen und sind gescheitert. Um nun Schadensbegrenzung zu betreiben und nicht zugeben zu müssen, dass sie das Verkehrsaufkommen völlig unterschätzt haben, dienen nun der Feldhamster und die weissen Hirsche und Rehe dafür, dass Oberbillwerder nicht gebaut werden wird, sondern so grün bleibt wie es ist.
Es wird einige Hamburger geben, die diese Nachricht mit Erleichterung aufnehmen werden.

Seit gestern müssen in alle neu genehmigten Fahrzeugmodelle ein automatisches Notrufsystem verbaut werden. Dieses wird „ecall“ genannt und soll immer dann in Aktion treten, wenn das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt wird und die Airbags auslösen.
Dazu wird dann ein Notruf an den Rettungsdienst gesand und an die nächstgelegene Rettungsleitung werden jede Menge Daten wie der Standort, der mithilfe von GPS ermittelt wird, die Fahrzeugidentifikationsnummer oder die Anzahl der Insassen übermittelt. Letzteres ist möglich, da die Gurte mit dem System verbunden sind. Ist ein Gurt eingesteckt, wird es gezählt, dass dort eine Person sitzt. Aber wenn dort nun keine Person sitzt, sondern ein Schrank oder eineTasche angeschnallt ist? Genau das sind Probleme, die noch gelöst werden müssen, denn vielleicht wird durchgegeben, dass fünf Personen im Auto sitzen, fünf Rettungswagen werden losgeschickt und dann sitzt nur eine einzige Person im Wagen, weil die restlichen Sitze mit irgendwelchen Kartons und sonstigem Kram vollgestellt sind. Da hat das System versagt.
Und damit genau so etwas nicht passiert, arbeitet man bereits fleissig daran, den ecall noch genauer zu machen.
So sollen Sensoren in die Sitze eingebaut werden, die automatisch erkennen, ob es sich um einen Menschen oder einen anderen Gegenstand handelt. Dazu wird noch ein weiteres System direkt in den Gurt verbaut, der feststellt, ob ein Herzschlag bei der umgurteten Person zu finden ist. Sollte es keinen geben, wird dieser Sitz nicht für eine Person, sondern einen leblosen Gegenstand gewertet. Für die Weitergabe der Daten ist das auch nach einem Unfall bedeutsam, denn so kann gleich entschieden werden, ob dieser Person geholfen werden kann oder ob gleich der Leichenwagen bestellt werden soll.
Kritik an „Ecall“ gibt es zuhauf, denn viele befürchten ein ausspionieren ihrer Fahrten. Zudem wird vermutet, dass sich Unbekannte in das System hacken könnten, um herauszufinden, wo sich die betreffende Person befindet. Die Polizei braucht nicht mehr mühsam einen Peilsender am Auto eines Verdächtigen befestigen, sondern kann vom Büro aus ganz leicht den Weg des Verdächtigen verfolgen. So sieht moderne Polizeiarbeit aus.
Nur will man als Autofahrer das? Es werden schon genug Daten über einen gesammelt, da muss das wirklich nicht sein. Leider kann man sich dagegen nicht wehren, ausser man baut die SIM-Karte aus und deaktiviert das GPS. Ob das allerdings legal ist, ist eine andere Frage. Oder man behält sein altes Auto, kauft sich danach einen Gebrauchten und fährt ohne „Ecall“. Irgendwas muss man machen, um sich dagegen zu wehren. Ausgespäht werden wir schon genug, da muss es nicht noch das Auto sein, das sich diesem Trend anschliesst.

Elefantendame Mala sonnt sich seit gestern wieder in der Aufmerksamkeit der Besucher. Doch diese sind manchmal irritiert, weil sie jemanden etwas sagen hören und nicht wissen, wer es gewesen ist.
In diesen Augenblicken amüsiert sich die Elefantin königlich, ist sie doch für diese Irritation verantwortlich. Denn wenn sie sich unbeobachtet fühlt, sagt sie etwas, um zu sehen, wie die Besucher reagieren. Bisher ist ihr noch niemand auf die Schlihe gekommen, denn Elefanten können schliesslich nicht sprechen.
Moment mal! Elefantendame Mala kann sprechen? Das ist doch ein Scherz? Nein, ist es nicht. Mala kann tatsächlich sprechen. Bisher hat sie es nie verraten, aber je älter sie wird, desto weniger will sie damit hinter dem Berg halten.
Wann sie es gelernt hat? Als sie noch ganz klein und die ersten Jahre in Hamburg verbrachte. Sie hat geübt und geübt bis sie es beherrschte. Inzwischen hat sie es so zur Perfektion gebracht, dass sie nur noch ein Holzstück braucht, um was zu sagen. Früher hat sie mithilfe ihres Rüssels die Worte im Maul zum klingen gebracht, so auffällig muss sie nun nicht mehr arbeiten.
Jahre brauchte es bis sie es so weit brachte. Nie hat sie sich verraten, aber nun will sie nicht länger schweigen.
Warum sie es macht? Weil sie sich von den Hannoveranern hervorheben will. Mala ist der Meinung, dass diese viel zu sehr beachtet würden und das mag ein grosser Star natürlich überhaupt nicht – hinter anderen zurückstehen. Also hat sie sich entschlossen, mit ihrem grossen Geheimnis nicht mehr hinter den Berg zu halten.
Für Interviews steht sie nicht zur Verfügung. Und nein, sie reiht nicht einfach nur irgendwelche Worte hintereinander oder sagt gerade das Wort, was ihr den Sinn kommt, wie es ein Elefant in Südkorea macht. Mala weiss genau, was sie sagt und könnte einen Roman in ein Aufnahmegerät diktieren, aber sie will nicht.

Einige werden sich vielleicht gewundert haben, warum ich auf dieser Seite die Buttons für das Teilen auf verschiedenen Social Media-Kanälen entfernt habe. Das ist nicht aus einer Laune heraus geschehen, sondern hat einen ernsten Hintergrund: Am 25. Mai wird die neue EU-Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) in Kraft.
Diese befindet sich seit Jahren in der Übergangsphase und muss ab dem 25. Mai verwendet werden.
Hier in Deutschland haben wir ohnehin ein relativ strenges Datenschutzgesetz, dennoch ist es sinnvoll gerade jetzt noch einmal die eigene Website zu überprüfen, ob es denn eine Klausel bezüglich des Datenschutzes gibt. Diese ist wichtig geworden, denn waren die Strafen früher locker zu bezahlen, gehen sie nun in die Millionen. Und mal ehrlich, wer hat schon einen sieben- oder achtstelligen Betrag auf einem Konto liegen? Genau und deshalb ist es wichtig, sich so gut wie möglich abzusichern.
Die meisten Anbieter wie Apple oder WordPress, die ihren Sitz zwar nicht in der EU haben, ändern aufgrunddessen ebenfalls ihre Datenschutzbestimmungen.
Man muss nun auf seiner eigenen Internetseite stehen haben, welche Informationen gespeichert werden. Probleme gibt es noch bei den Anbietern von Facebook & Co. Da können wir als Nutzer relativ wenig machen, sondern dort müssen die Firmen selbst nachbessern.
Das Datenschutzgesetz ist wichtig, doch in einer Zeit, wo wir immer und überall erfasst werden, sogar im Supermarkt unsere Wege nachverfolgt werden, ist es doch ein wenig seltsam, warum gerade jetzt so ein strenges Datenschutzgesetz in Kraft tritt.
Natürlich kann man sagen, dass wir es selbst in der Hand haben, welche Daten wir im Supermarkt, der U-, S- oder Strassenbahn hinterlassen. Aber immer mehr werden wir regelrecht abgescannt. Wer sein Smartphone nicht ausgeschaltet hat oder das kostenlose Wlan benutzt, wird gleich ausspioniert. Dazu kommen neue Fahrkarten, die man nicht mehr beim Busfahrer vorzeigen muss, sondern die automatisch von einem Gerät erkannt werden. Nun kann ein Profil von jemanden erstellt werden, welche Busse oder Bahnen er nutzt, wann und wo er hinfährt. Ist das etwa richtig? Aber dieses Sammeln von Daten wird stillschweigend erlaubt. Aus demselben Grund wird auch der „Ecall“ zu einer festen Einrichtung in den Autos.
Privatsphäre war gestern. Heute wird man ausspioniert und kann nichts dagegen tun. Aber so lange man dagegen nicht vorgeht, wird es weitergehen.

Na, ich hoffe, alle haben bis hierher durchgehalten. Zugegeben, es ist ein sehr langer Artikel gewesen, aber jedes Jahr an genau diesem Tag gibt es einen sehr langen Artikel.
Warum? Nun, dann seht euch mal an, welches Datum wir heute haben. Jetzt könnt ihr euch fragen, welcher der Beiträge, die ich in diesem Artikel erwähnt habe, wahr oder falsch sind. Findet es heraus und schreibt es mir ins Kommentarfeld. Was WordPress von euren Daten speichert, interessiert mich nicht. Ich kann damit eh nichts anfangen.

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Der Heilige der FIFA


Die einen halten ihn für einen Messias, vergleichen ihn mit Jesus oder Mutter Theresa. Für die anderen ist er einfach nur ein alter Mann, der den Fussball in Verruf gebracht hat.
Die Rede ist von Joseph S. Blatter, dem seit 1998 amtierenden FIFA-Präsidenten.
Gestern war die Wahl und es astand schon von vornherein fest, dass Blatter noch eine weitere Amtszeit machen würde, auch wenn die UEFA und die Verbände der USA, Kanada oder Neuseeland dagegen waren. Doch sie hatten keine Mehrheit hinter sich stehen. Die hatte Blatter mit den afrikanischen und südamerikanischen Verbänden. Dennoch gab es nach einem Wahlgang kein eindeutiges Ergebnis und Blatter und sein Herausforderer, der jordanische Präsident des dortigen Verbandes, verzichtete. Damit war Blatter gewählt. Unrühmlich zwar, aber das ist dem Schweizer schichtweg egal.
Dafür weht ihm der Wind von allen Seiten entgegen. Die FIFA steht aktuell so schlecht da wie noch nie. Nein, nicht finanziell, da hat sie immer den grossen Reibach gemacht. Die Glaubwürdigkeit der FIFA ist seit der Vergabe der Weltmeisterschaften an Russland und vor allem an Katar angeschlagen. Immer wieder machten Gerüchte die Runde, dass dieseWeltmeisterschaften gekauft seien. Es wurden Ermittlungen getätigt, aber herausgekomen ist nie etwas. Bis vor wenigen Tagen, als einige Funktionäre der FIFA verhaftet wurden.
Blatter sah und sieht sich immer noch als völlig Unbeteiligter, an dem diese ganzen Korruptionen vorbeigegangen sind. Nur wieso wird gerade auf ihn das grosse Loblied gesungen, wenn er doch völlig unbeteiligt die Hände im Schoss liegen hatte und nur mit seiner Gestalt die FIFA in der Welt präsentierte?
Ja, das weiss ich auch nicht. Aber genau hier fängt das Heiligenbild an, dass von Blatter gemacht worden ist Der FIFA-Präsident hat nie etwas mitbekommen, sondern hat sich immer dafür eingesetzt, dass auch Kleinstländer Fussballspielen können. Und gerade von denen wird Blatter wie ein Heiliger verehrt und mit Jesus oder MUtter Theresa verglichen. Ganz ehrlich, die würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie davon hören würden. Ist es nicht auch im weitesten Sinne ein Fall von Blasphemie? Dagegen sollte der Vatikan was sagen, anstatt sich über die Homo-Ehe – irgendwie klingt das Wort blöd – aufzuregen.
Ich frage mich jetzt, warum denn Blatters Herausforderer, der letzte verbliebene von insgesamt dreien, Ali bin al-Hussein, vor dem zweiten Wahlgang verzichtete. War das ein geschickter Schachzug? Wusste er etwas, dass Blatter noch nicht weiss? Denn die grösste Schmach für den FIFA-Präsidenten wäre, wenn trotz seiner Beteuerungen einer weissen Weste, Ermittlungen gegen ihn eingeleitet werden und er auch noch in einem Opel Corsa (wurde gestern andauernd in der heute-show erwähnt) abgeholt wird.
Jedenfalls ist Blatter Drohung, den europäischen Verbänden ein paar Plätze bei der WM wegzunehmen, erst einmal Geschichte. Jetzt spricht er lieber davon, dass das Teilnehmerfeld ab der WM2026 auf 40 Teams erweitert werden soll.
Aber ein paar Spitzen kann er sich dennoch nicht verkneifen und sagte, dass der Prsäident des englischen Verbandes unentschuldigt beim ersten Treffen des Exekutivkomitees gefehlt habe.
Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, wie es bei der FIFA weitergehen wird. Die weiteren Ermittlungen werden zeigen, wer nun wirklich Dreck am Stecken hat und wer nicht und inwieweit das NEtz der Korruption sich ausgebreitet hat.

Ich bleibe mal beim Fussball, allerdings beschränke ich mich auf die nationale Ebene. Es geht um as Rückspiel in der Relegation Erste Liga gegen Zweite Liga. Im Hinspiel am Donnerstag enttäuschteder HSV mal wieder auf ganzer Linie. Wie so oft in der laufenden Saison sah man einen hilflosen, harmlosen und schwachen HSV. Bereits in der vierten Minute gerieten sie durch ein Tor von Hennings – ehemaliger Hamburger Profi – in Rückstand. Dann geschah 70 Minuten bald nichts mehr. Der HSV zog sich noch mehr zurück, konnte froh sein, dass der KSC nicht noch auf zwei oder sogar drei null erhöhte. Und dann, ganz unverhofft in der 73. Minute, geaschah auf einmal etwas, dass dem HSV wieder Hoffnung geben konnte. Ilicevic erzielte den Ausgleichstreffer. Völlig unverdient, aber irgendwie hoffte man, dass der HSV dieses Tor schiessen würde. Am Ende blieb es bei einem 1:1, das erst einmal den KSC in eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am Montag brachte. Denn ein Auswärtstor zählt zur Not doppelt. Deshalb muss der HSV am Montag entweder gewinnen oder aber mindestens 2:2 spielen. Bei einer Niederlage oder einem torlosen Unentschieden werden sie den Gang in die zweite Liga antreten müssen. Und das will man irgendwie nicht, auch wenn der Verein es verdient hätte. Allerdings bestraft man damit eher die Fans als diejenigen, die diesen Abstieg versaubeutelt haben.
Ein Sieg muss her. Und gerade immer dann, wenn man den HSV schon abschrieb, riss der sich zusammen und vollbrachte das Unmögliche. Vielleict werden wir auch am Montag wieder Zeugen solch eines Wunders. Der Dino hätte es verdient.
Und das sage ich als Nicht-HSV-Fan und KSC-Sympathisant.
Beim Hinspiel lagen Mala und die Pusteblume beide daneben, weil sie auf einen Sieg des HSV getippt hatten. Mala hatte eigentlich gar nicht erst das Spiel tippen wollen, weil sie überhaupt nicht wusste, wie es ausgehen würde.
Für das Rückspiel sind beide Fussballorakel mal wieder einer Meinung und sagen, dass der HSV gewinnen wird. Dieses Mal sollten sie lieber recht behalten.

Und ejtzt noch ein wunderbarer Schildbürgerstreich aus dem Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles.
Wer kennt sie noch, die Personenumlaufaufzüge, im Volksmund Paternoster genannt? Viele gibt es nicht mehr, meist sind sie in Behörden zu finden oder eben wie hier in München im Polizeipräsidium.
Der nie stillstehende Paternoster ist einfach zu benutzen, man wartet bis eine leere Kabine kommt und steigt in diese ein. In der Etage, wo man hinwill, steigt man wieder aus. Sollte man einmal zu weit fahren, muss man nicht einfach in der Etage darüber aussteigen, sondern kann einfach weiterfahren bis man auf der anderen Seite wieder herauskommt, ohne dass man deshalb auf dem Kopf stehen muss. Denn das ist das Kunststück eines Paternosters, egal wie oft der oben oder unten ankommt, er wechselt nie die Richtung, auch wenn es den Anschein hat. Denn ein Paternoster ist wie ein Karussell, das immer in Bewegung ist. Doch nun droht dem Paternoster, einem Idyll aus früherer Zeit, Gefahr. Denn ab dem 1. Juni darf ein Paternoster nur noch benutzt werden, wenn zuvor eine Einweisung durch den Arbeitgeber erfolgt. Das heisst folglich auch, dass nur Personen damit fahren dürfen, die in diesem Gebäude arbeiten. Wenn ich also zur Finanzbehörde muss, werde ich die Treppe nehmen müssen und darf den Paternoster nicht benutzen.
Was kann da aber auch alles passieren! Man konnte zu früh aussteigen und über die Kante der Etage stolpern oder man steigt zu spät aus und stößt sich den Kopf an der Kante des Paternostertunnels. Nein, ehrlich gesagt weiss ich nicht, was für schwerwiegende Unfälle passieren könnten. Da passieren bei ganz normalen Bonzenhebern – wie man in Hamburg früher die geschlossenen Aufzüge nannte – viel mehr Unfälle. Eingeklemmte Arme sind da noch das harmloseste. Ausserdem sind Paternoster viel weniger störanfällig. Aber all das wurde bei der Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung übergangen. Ab Montag dürfen Paternoster also nur noch benutzt werden, wenn man eingewiesen wurde und in dem betreffenden Gebäude arbeitet. Welch ein Blödsinn!
Da ist selbst Bahnfahren noch viel gefährlicher. Da kann man über die Ein- und Austeigestufen stolpern. Oder man bekommt die Zwischentür nicht auf. Da muss man auch erst eingewiesen werden. Also, wo ist das nötige Gesetz dazu?

 

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HSV – Abstieg in die Bedeutungslosigkeit?


Das gefällt der GDL nun gar nicht. Da haben sie sich breitschlagen lassen, um mit der Bahn zu verhandeln und dann beschliesst der Bundestag doch einfach das Tarifeinheitsgesetz. Das heisst, dass nicht mehr jede Gewerkschaft zu einem Streik aufrufen kann, wenn es unzufrieden ist in einem Betrieb und die Mitglieder mehr Geld erhalten sollen. Nur noch die Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern des Betriebes hat was zu sagen und kann für aklle anderen Gewerkschaften mitverhandeln. Das bedeutet, dass die GDL nun nicht mehr einfach zum nächsten Streik aufrufen kann und uns verärgert, weil kaum noch ein Zug fährt.
Denn die GDL macht grosses Theater, aber in Wirklichkeit ist diese Gewerkschaft gar nicht die grösste bei der Deutschen Bahn. Wer hätte das gedacht? Na gut, es heisst auch immer, viel Lärm um nichts und die Kleinsten sind immer die Lautesten. Das scheint bei der GDL wohl auch zuzutreffen.
Aber es wird deutlich, dass sie dieses Tarifeinheitsgesetz gefürchtet haben, warum sonst zwei Streiks kurz hintereinander? Der angeblich längste Streik aller Zeiten wurde recht schnell nach drei Tagen abgebrochen. Man könnte fast sagen, dass die GDL eingeknickt ist, denn erst grossspurig etwas verkünden und das dann nicht durchhalten. Bis Mitte Juni herrscht nun die Friedenspflicht und es wird nicht gestreikt. Aber danach kann bis zum 30. Juni durchaus gestreikt werden, wenn die Bahn nur auf Zeit spielt und kein vernünftiges Angebot macht. Denn genau das hat die GDL immer gesagt, die Bahn würde die Verhandlungen verschleppen, weil sie aufs Tarifeinheitsgesetz warte.
Indirekt ist es schon eine Ungerechtigkeit, weil es das Streikrecht beschneidet. Denn nun kann nicht mehr jede Gewerkschaft streiken, wenn sie es will, sondern muss sich an die grösste Gewerkschaft des Betriebes halten. Es soll nun nicht mehr jeder sein eigenes Süppchen kochen. Auch wieder richtig, denn was soll das denn, wenn die einen zufrieden sind, sich aber die anderen übervorteilt fühlen? Da fangen die einen zu streiken an, bekommen ihr Prozente. Das führt zum Zornesausbruch der anderen, die nun auch ihr recht haben wollen.
Das kann ewig so weitergehen bis auch die letzte GEwerkschaft für ihre Mitglieder ihr Recht bekommen hat. Ob das gut für den jeweiligen Betrieb ist, interessiert dabei nicht.
Und um genau das zu verhindern, wurde nun das Tarifeinheitsgesetz beschlossen.
Das Gespenst, dass der GDL nun im Nacken sitzt und das sie und andere kleinere Gewerkschaften nicht akzeptieren wollen. Es heisst schon, dass gegen das GEsetz geklagt werden soll. Ist ihr gutes Recht. Und ich bin wirklich gespannt, was am Ende das Gericht entscheiden wird.
Denn es gibt auch Nachteile. Beispielsweise kann ein Betrieb diejenigen Mitarbeiter hofieren, die in der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern des BEtriebes sind. Alle anderen müssen sehen wo sie bleiben. Und sie können keine Verhandlungen führen, weil sie nun mal eine kleinere Gewerkschaft sind. Nachteile gibt es immer.
Und genau deshalb hat die GDL den Druck auf die Bahn in den letzten Wochen erhöht. Sie wollen eine Entscheidung, bevor das Tarifeinheitsgesetz kommt. Ob sie zufrieden sein werden? Das wird man sehen.

Heute ist mal wieder der Tag, wo sich Europa zum grossen Singen trifft. Zum grossen Jubiläum ist dieses Mal auch ein Land vertreten, das mit Europa nicht viel zu tun hat. Nun gut, es gehört zum Commonwealth, also zu Grossbritannien, aber das ist auch schon die einzige Verbindung. Von welchem Land ich spreche? Na, von Australien, die sehr grosse Fans des alljährig stattfindenen Eurovision Song Contest sind. Kaum zu glauben, aber die Australier finden das toll. Und weil sie so treue Fans sind, dürfen sie dieses Jahr auch mitmachen. Das Lied soll angeblich nicht ausser Konkurrenz laufen, aber falls das australische Lied gewinnen sollte, wird der Wettbewerb im nächsten Jahr nicht in Australien stattfinden. Ist nun einmal nicht Europa.
Als Favoriten werden Schweden oder Russland genannt. Wie oft hat Schweden in den letzten Jahren jetzt gewonnen? Wissen die, wie man einfach einen Siegertitel schreibt oder ist es einfach nur Glück?
Wie wird das eigentlich aussehen, wenn Russland gewinnen sollte. Ausser den Verbündeten wird niemand mitmachen oder wie sieht das aus? Denn der Ukraine-Konflikt wird dann immer noch nicht beigelegt sein. Dürfte lustig werden. Russland macht den offiziellen ESC und im restlichen Europa findet dann eine Gegenveranstaltung statt, weil man mit Russland und vor allem Putin nichts zu tun haben will.
Aber wer sagt, dass Russland gewinnen wird? Genauso wird Ann-Sophie nicht gewinnen. Das Lied erinnert zwar in entfernter Weise an den Siegertitel von Lena Meyer-Landruth, aber ansonsten ist es nichts Besonderes. Mittelfeld, wenn nicht sogar darunter. Da sehe ich persönlich Deutschlands Platzierung.
Die Finnen, auch als Favoriten gehandelt, haben es leider nicht ins Finale geschafft. Dafür ist Belgien drin, die sollen auch nicht schlecht sein, habe ich mir sagen lassen. Aber ansehen tue ich es mir nicht. Da lese ich lieber ein Buch. Das ist besser.

So, komme ich endlich zu dem Thema, dass ich als Überschrift gewählt habe.
Der HSV steht heute vor seinem letzten grossen Spiel in dieser Saison. Sie müssen gewinnen, um noch den Hauch einer Chance zu haben, um in der Ersten Liga zu bleiben. Natürlich müssen auch alle anderen Mannschaften vor ihnen so spielen, dass der HSV drinbleibt. Das bedeutet, dass Freiburg gegen Hannover gewinnen sollte und Stuttgart Unentschieden spielt. Dann wäre der HSV ohne in die Relegation zu müssen gerettet. Aber in dem Spiel Freiburg gegen Hannover muss es einen Sieger geben, sonst ist praktisch alles vorbei, falls Suttgart mindestens einen Punkt in Paderborn holt.
Der HSV hat es letztewoche selbst versaut, als sie gegen Stuttgart verloren. Mindestens ein Unentschieden hätte ihnen besser getan. Aber wenn man nicht zum Torabschluss kommt…
Der HSV ist schon seit JAhren das Sorgenkind der Bundesliga. Stolz darauf noch nie abgestiegen zu sein, haben sie in letzter Zeit eigentlich nur in den Nachrichten gestanden, weil sie mal wieder einen Trainer entlassen haben. Damit könnte der HSV tatsächlich den Hauptgewinn erzielen.
Liegt es etwa daran, dass die Trainer nichts getaugt haben oder sie einfach nicht mit den Spielern zurechtgekommen sind? Man weiss es einfach nicht. Aber wahrscheinlich dürfte es eher daran liegen, dass die Spieler sich untereinander nicht grün sind. Wie kann es sonst sein, dass sich mannschaftskollegen in der Halbzeitpause prügeln? Das demoralisiert auch die anderen. Animositäten sollte man ausserhalb des Spielfeldes klären und zwar besser mit Worten als mit den Fäusten. Aber im Abstiegskampf liegen die NErven blank, heisst es immer. Wieso ist dann aber eine Mannschaft wie Paderborn ganz anders eingestellt? Die kämpfen bis zum Abpfiff. Mögen vielleicht dennoch verlieren, aber sie geben nicht auf. Und genau das hat der HSV in dieser Saison oft getan.
In der vergangenen Saison stand es schon auf MEssers Schneide und der HSV kam nur durch Glück in die Relegation, die sie ebenfalls durch ein glückliches Unentschieden gewannen.
Aber nun stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen gewinnen und ebenfalls darauf hoffen, dass die anderen Vereine vor ihnen so spielen, dass sie doch noch in der Liga bleiben. Ansonsten heisst es Abstieg und der Bundesliga-Dino war einmal.
Vor allem steht zu befürchten, dass der HSV bei einem Abstieg nicht wieder auf die Beine kommen wird. Praktisch die gesamte Mannschaft wird den Verein bei einem Absiteg verlassen. Bei einigen kann man darauf auch nur hoffen, weil sie viel Geld gekostet haben und nie wirklich etwas brachten. Zudem steht es finanziell auch nicht zum besten. BEi einem Abstieg bedeutet das noch einmal, dass es weniger Geld gibt.
Auch mit weniger Geld kann man arbeiten und auch eine gute Mannschaft zusammenkriegen. Nur daran hapert es beim HSV. In den letzten Jahren haben sie wahllos Leute eingekauft, die zwar in ihren vorherigen VEreinen Leistung brachtenund Tore erzielten, nur beim HSV waren sie dann ein Fehleinkauf. Das ist doch seltsam, denn das ist nicht nur einmal vorgekommen, sondern mehrfach.
Der HSV muss heute kämpfen und hoffen, dass sie Schützenhilfe bekommen. Wenn nicht, dann ist der Abstieg in die Zweite Liga nicht mehr aufzuhalten.
Die Pusteblume hat vorhergesagt, dass der HSV gegen Schalke gewinnen wird. Aber ob der HSV auch die Klasse halten wird, dazu wollte sie nichts sagen.
Falls sie absteigen, könnten sie in der nächsten Saison zwei Spiele gegen einen Gegner haben, dem sie schon lange nicht mehr begegnet sind. Die Anfahrt wäre sogar mit dem Fahrrad machbar. Aber dazu muss der FC St. Pauli auch erst einmal die Klasse halten. Und ob sie das schaffen, ist fraglich. Sie stehen relativ gut, aber gerettet sind sie nicht. Immer noch können sie absteigen. Sie müssen gegen Darmstadt gewinnen, um ganz sicher zu sein, in der Zweiten Liga zu verbleiben. Aber immer wenn es wichtig wurde, verlor St. Pauli. ISt immer so gewesen.
Deshalb glaubt hier die Pusteblume auch nicht, dass St. Pauli gegen Darmstadt gewinnen wird. Vor allem will Darmstadt noch aufsteigen. Also wollen sie drei Punkte.
Und während die Pusteblume an eine Niederlage glaubt, ist Elefantendame Mala mehr von einem Unentschieden überzeugt. Das hilft ihnen zwar auch nicht viel weiter, aber damit haben sie noch eine reele Chance, die Klasse zu halten.
Noch nie war der letzte Spieltag spannender. Der deutsche Meister steht seit längerem fest, aber wer absteigen wird, das wird sich erst mit dem Abpfiff entscheiden.
Elefantendame Mala ist froh, wenn diese Saison endlich vorbei ist. Zuviel hat sie mit ihrem Lieblingsverein gezittert und sich über ihn aufgeregt. Deshalb sehnt sie die Ruhe herbei.
Doch leider ist ihr das nicht vergönnt. Denn vor wenigen Tagen hat eine der Hannoveranerinnen ein Jungtier zur Welt gebracht. Es ist ein Mädchen und quietschfidel.
Ich war nur etwas überrascht, dass es schon das dritte Kind für Farina sein soll. Dabei ist die doch gerade einmal elf Jahre alt. Wenn man da nach hamburg sieht. Da bekommt Kandy nun mit 12 ihr erstes Jungtier. Das ist ein ordentliches Alter, meiner Meinung nach. Vor allem achtet man in Hamburg auch auf eine Erholung der Mutter und schickt sie nicht gleich danach wieder zum Bullen. In Hannover geht das immer Schlag auf Schlag. Furchtbar, wie ich finde. Ein Elefant ist doch keine Reproduktionsfabrik.

 

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Sagt Großbritannien der EU Goodbye und probt den Aufstand?


Erst wurde über einen „Grexit“ gesprochen, der wahrscheinlich irgendwann kommen wird und die Europäische Union nicht weiter kümmert. Doch das Wort „Brexit“ fürchtet die EU mehr als der Teufel das Weihwasser. Was ist geschehen?
In Grossbritannien wurde gewählt. Hiess es in den Umfragen noch, dass Labour vorne wäre, hiess es anfangs der Auszählung, weder Labour noch Camerons Partei hätten eine Mehrheit. Dann aber war schnell klar, dass die Torys den Sieg davontragen würden. Cameron bleibt Premier und kann auch noch allein regieren.
Was heisst das nun für Europa und vor allem für die Europäische Union? Denn Cameron hat bereits mehrfach gesagt, dass er aus der EU austreten will. Gekommen ist es dazu nicht, aber was nicht ist, kann noch werden. Cameron versprach, dass die Briten über einen Verbleib Grossbritanniens in der EU über 2017 hinaus abstimmen können. Was bei diesem Volksentscheid herauskommen wird, steht in den Sternen, aber die Vermutung liegt nahe, dass die Briten sich wahrscheinlich für einen Austritt entscheiden werden. Oder gibt es eine Überraschung? Bei der Abspaltung Schottlands von Grossbritannien gab es auch Umfragen, wo es hiess, die Abspaltung liege vor. Am Ende kam etwas ganz anderes raus.
Die alles entscheidende Frage: Warum wird der „Brexit“ gefürchtet?
Das Wort, das wie ein Brechreiz klingt, heisst nichts anderes, als das Grossbritannien aus der EU austreten könnte. Ganz ähnlich wie „Grexit“, wo es um den Ausstieg Griechenlands aus der EU geht.
Wenn Griechenland sich endlich mal entscheiden könnte, die EU zu verlassen, würde dem Land niemand der anderen EU-Mitglieder eine Träne nachweinen, denn ein Geldfass ohne Boden hat das rettende Schiff verlassen. Grossbritannien allerdings ist nicht knapp bei Kasse, zahlt immer fleissig seine Gelder. Wenn dies nun ausbleibt, werden die anderen Länder diese Beiträge übernehmen müssen. Allen voran Deutschland. Mehr als zwei Millarden Euro dürften es mehr sein. Etwas, dass Finanzminister Schäuble nun gar nicht in seine Pläne passt, wo er doch den Schuldenabbau Deutschlands vorantreibt.
Ausserdem hat es natürlich auch wirtschaftliche Folgen, die erst einmal nicht riesig ins Gewicht fallen, aber mit der Zeit schon spürbar werden. Und da sich die Situation mit Russland sowieso nicht entspannen wird solange Putin an seinen Allmachtsphantasien festhält, ist der „Brexit“ ein weiterer Punkt, dass die Wirtschaft nicht stärker wird. Und die stärker die Wirtschaft ist, desto mehr Steuern gibt es und je mehr Steuern, desto mehr Geld für den Staat und das ist gut für den Schuldenabbau.
Für Grossbritannien hätte es natürlich auch wirtschaftliche Einbussen, zudem könnte der Einfluss des Landes in der Welt schwinden, so Kritiker des „Brexit“.
Ein Austritt aus der EU kann nur Nachteile haben, auch wenn Grossbritannien schon immer gern sein eigenes Süppchen gekocht hat. Aber will Grossbritannien wirklich aus der EU aussteigen? Zielt David Cameron nicht darauf, dass mit einem angedrohten Austritt aus der EU, die anderen Mitglieder alles versuchen werden, um Grossbritannien zu halten? Bessere Bedingungen, vielleicht sogar mehr Einfluss? Alles ist möglich, was sich Cameron mit seiner Aussage gedacht hat, dass er das Volk abstimmen lassen will, ob Grossbritannien die EU verlassen soll.
Wenn sie gehen wollen, sollen sie doch gehen. Niemand wird sie aufhalten, aber die Nachteile werden sie dann selbst auslöffeln müssen.

Letzte Woche berichtete ich an dieser Stelle noch, dass ein weiterer Streik der GDL anstehen könne. Nun befinden wir uns mittendrin und ärgern uns masslos. Aber wir ärgern uns nicht über die Bahn, sondern über Claus Weselsky, die GDL und die streikenden Lokführer.
Wieder fährt kaum ein Zug, S-Bahnen nur alle halbe Stunde, wenn die Strecke nicht gleich eingestellt wurde. Aber obwohl der Streik so lange dauert, bin ich irgendwie der Meinung, dass mehr Züge fahren, als bei den letzten Streiks. Dazu würde vielleicht auch passen, dass nicht alle Lokführer streiken. Ich meine nicht die verbeamteten, sondern Lokführer, die in der GDL drin sind.
Ich wollte mich mit dem Fahrrad eigentlich zur Arbeit machen, aber aus irgendeinem Grund nahm ich doch das Auto und war am Ende froh darüber, denn das Unwetter hatte uns fest im Griff. Vielleicht nicht so schlimm wie im Norden, aber dafür war der Regen hier auch recht heftig. So stand ich im Stau und ärgerte mich über die GDL, denn ich hätte schön mit der Bahn fahren können, aber das war mir zu heikel.
Was will die GDL mit diesem Marathon-Streik nun eigentlich erreichen? Ausser der Tatsache, dass niemand in der Bevölkerung mehr für einen Streik Verständnis hat.
Im Bundestag wird über ein Tarifeinheitsgesetz verhandelt. Damit wäre die GDL nicht mehr in der Lage, auch für andere Gewerkschaften zu verhandeln, wie sie es momentan anstreben. Ein Streikverbot bedeutet dieses Gesetz nicht, aber die Macht der GDL würde massiv eingeschränkt werden. Und deshalb wird jetzt verstärkt auf die Bahn Druck ausgeübt, damit noch vor dem ersten Juli ein Ergebnis erzielt wird. Ob tatsächlich etwas daraus werden wird? Keine Ahnung, das muss man sehen.

Elefantendame Mala ist am jubeln, denn ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli hat sein nächstes Spiel gewonnen. Es ging gegen Kaiserslautern und St. Pauli war der Aussenseiter in diesem Spiel, denn Kaiserslautern will unbedingt in die erste Liga aufsteigen. Aber erst einmal wurden ihnen heute ein Dämpfer verpasst. Gut, es war auch einiges an Glück dabei, dass St. Pauli heute gewonnen hat. Aber wie sagt Mala immer: ‚Ein Sieg ist ein Sieg und drei Punkte sind drei Punkte.‘ Recht hat sie.
Die erste Halbzeit dümpelte vor sich hin, doch in der zweiten Halbzeit ging es los. Zwei Minuten gespielt und das erste Tor fiel. Glücklich, aber Tor ist Tor. Dann der Elfmeter, der gepfiffen werden konnte oder nicht. Wieder ein Tor. Damit führte St. Pauli mit 2:0. Doch das heisst bei diesem Verein nichts. Meist lassen sie sich in der letzten Viertelstunde das Spiel aus der Hand nehmen. Nein, dieses Mal nicht. Kaiserslautern kämpfte, aber St. Pauli hielt konnte die Führung über die Zeit bringen und fährt nun mit drei weiteren wichtigen Punkten heim.
Und Mala freut sich doppelt, hatte sie doch auf einen Sieg getippt. Im Gegensatz zur Pusteblume, die sagte, dass St. Pauli verlieren würde.
Jonas vermutet nun, dass die Pusteblume Heidenheim und Kaiserslautern verwechselt hätte. Wie sie das gemacht haben soll, weiss ich nicht, denn da lag schliesslich noch Leipzig dazwischen. Aber er sucht nun mal nach Erklärungen, warum es nicht das gewünschte Ergebnis gab.
Mala erfreut sich wieder an den Besuchern und seitdem sie weiss, dass sie so vielen Menschen wichtig ist, geht es ihr noch gleich viel besser. Selbst die Pandas stören sie nicht mehr, denn die könnten ihr nie den Rang ablaufen. Dafür gefällt ihr allerdings weniger, dass schon wieder mit ihr Werbung gemacht wird. In einer Hamburger Zeitung macht die HSH Nordbank Reklame mit ihr und ihrem Zuhause. Das taten sie schon im Mai 2012 und 2013 und jetzt wieder. Mala hat nichts dagegen, wenn mit ihr Werbung gemacht wird, denn sie sagt von sich, dass sie äusserst fotogen sei, aber sie möchte dann bitteschön auch dort leben, wo ihr Konterfei für herhalten soll.
Aber welchen anderen Elefanten gibt es auch als sie, der so schön und fotogen ist? Ihr fällt niemand ein, denn sie sei einfach die allerschönste. Froh ist sie bis heute übrigens, dass sie nicht für die Elbphilharmonie Werbung gemacht hat. Darüber macht sie sich heute noch lustig, dass man da Mogli sehen kann und ausserdem einen Apfel, damit diese ihren Rüssel richtig hält. So was hat Europas klügster Elefant natürlich nicht nötig.
Der HSV hat gestern im so genannten „Sechs-Punkte-Spiel“ zwar nicht drei Punkte geholt, aber wenigstens einen Punkt. Torschütze war wieder einmal Gojko Kacar, der bereits aussortiert worden war und keinen weiteren Vertrag über die Saison hinaus angeboten bekam. Momentan sieht es aber eher danach aus, als ob er doch noch einen Vertrag bekommen wird. Jedenfalls sorgt er mit seinen Last-Minute-Toren dafür, dass der HSV wichtige Punkte holt.
Ein Punkt gegen Freiburg, der ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt ist, ist besser als nichts. Nun muss man nur noch sehen, wie sich Paderborn, Hannover und Stuttgart machen werden. Ich hoffe immer noch, dass Hannover absteigen wird. Wie gesagt, ich mag den Verein nicht.
Bayern München sieht einen weiteren Titel in weite Ferne rücken. Es geht um die Champions League-Trophäe und um den Einzug ins Finale. Am Mittwoch verlor Bayern sang- und klanglos mit 3:0 gegen Barcelona. Ich habe nur zehn Minuten des Spiels gesehen – von der 64. Minute bis zum ersten Messi-Tor -, aber das zeigte mir, dass Bayern gar nicht zu einem Sieg fähig war. Man konnte regelrecht sehen, dass Barcelona bald ein Tor schiessen würde. Ja, ich habe das gesehen, denn Bayern vertändelte den Ball, schoss andauernd zu Neuer zurück, leistete sich Fehlpässe und dödelte mit dem Ball eher rum als wirklich mal zu einem Torschuss zu gelangen. Es schien mir, als würden sie auf ein Unentschieden hoffen und den Ball noch bis zum Abpfiff halten wollen. Daraus wurde nichts und sie verloren. Wie das Rückspiel ausgehen wird? Keine Ahnung, aber die Stadt wird am Dienstag kochen. Und ob man Bayern die Daumen drücken soll? Einen Dämpfer haben sie immer verdient, aber sie sind der letzte verbliebene deutsche Verein in der CL. Da sollte man sich das vielleicht noch mal überlegen. Ausserdem sind die mir immer noch sympathischer als Messi und der ewig foulende Neymar jr.

 

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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

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Ausverkauf in Griechenland


Griechenland ist immer auf der Suche nach Geld, um eine drohende Staatspleite abzuwenden. Nachdem sie mit den Reparationen, die Deutschland in Milliardenhöhe an sie zahlen soll, nicht weiterkommen, hat man sich was Neues ausgedacht.
Wie ich bereits letzte Woche erwähnte, war Griechenlands Ministerpräsident Tsipras in Russland. Dort versuchte er Geldgeber für sein marodes Land zu finden. Russische Investoren sollen in griechische Firmen einsteigen und das Gasvorkommen vor der Küste Griechenlands ausbeuten. Auch der neueste Coup hat mit Gas zu tun, allerdings nicht mit eigenem. Es geht um eine Gaspipeline aus Russland, die über griechisches Territorium ins übrige Europa führen soll. Da der Ukraine seit Jahren immer wieder das Gas abgedreht wird wegen irgendwelcher nicht bezahlten Rechnungen und dadurch der Gasdruck sinkt, will Russland nun einen anderen Weg, um Europa zu versorgen. Das Projekt kommt Griechenland natürlich sehr gelegen und will sich das Vorhaben vergolden lassen. So sollen angeblich bis zu fünf Milliarden Euro an Griechenland gezahlt werden, damit die Pipeline auf griechischem Territorium gebaut werden kann. Ja, richtig gelesen, Griechenland bekommt das Geld als Vorauszahlung, erst danach wird die bereits vorhandene Pipeline verlängert werden. Sozusagen bekommt Griechenland die Transitgebühren der nächsten Jahre schon mal im Voraus bezahlt. Mag schön und gut sein, aber dann ist das Geld für die Jahre weg. Dann wird sich ein weiteres Loch auftun, dass auch wieder gestopft werden muss. Ein Teufelskreis, der nie enden wird. Ausser Griechenland erklärt endlich seinen Stattsbankrott.
Ob das Pipeline-Projekt wirklich in trockenen Tüchern steht, ist nicht bekannt. Vor allem frage ich mich, wo Russland fünf Millionen Euro hernehmen will. Die Wirtschaft sieht dort nicht gerade rosig aus, der Rubel befindet sich in einem steten Verfall. Die EU-Sanktionen greifen, auch wenn Russland Präsident Wladimir Putin davon nichts sehen will und von „blühenden Landschaften“ berichtet. Will sagen, er redet sich die Krise schön. Russland hätte genug Geld. Ja, haben sie auch, wenn man Putins persönliches Vermögen nimmt. Vielleicht zahlt er die Milliarden aus seiner Privatschatuelle. Dann kann er auch gleich zeigen, wie vermögend Russland noch ist. Denn selbst mit Erdgas macht Russland kaum noch Geschäfte. Seit der Ölpreis am Boden ist, wirft das Gasgeschäft auch nicht mehr das grosse Geld ab.
Aber mit Griechenland und Russland haben sich zwei Länder zusammengetan, die momentan nicht besser zusammenpassen könnten. Beide Länder sind gerade nicht wirklich hochangesehen in der EU. Russland wegen seiner Ukraine-Politik und Griechenland, weil es immer Geld fordert, mal was pünktlich zurückzahlt, aber immer kurz vor der Staatspleite steht.
Interessant ist ja, dass Russland angeblich nicht nur Geld im Überfluss habe, sondern auch kein neues Gross-Russland anstrebe. Was sollen wir davon Putin nun wirklich glauben?
Übrigens will Griechenland auch seine Häfen verscherbeln. Für Russland ist, wie letzte Woche berichtet, Thessaloniki vorgesehen, während China Piräus erhalten soll. Ausserdem soll auch China in die griechische Eisenbahn einsteigen. Griechenland sollte aufpassen, dass sie am Ende nicht noch ihre Seele verkaufen, nur um an Geld zu kommen. Zehn Milliarden Euro soll Griechenland angeblich aus China für die Nutzung des Hafens in Piräus bekommen. So schön das alles klingt, aber Griechenland hat mit dem Ausverkauf seiner Güter begonnen. Was am Ende dabei herauskommt? Noch ist es nicht absehbar, aber klar ist, dass das nicht die Lösung sein kann.

Nachdem die GDL uns Ende vergangenen Jahres mit ihren Streiks in Atem hielt, herrschte seit Januar Ruhe. Doch zu früh gefreut, denn nun soll ab nächste Woche wieder gestreikt werden. Wer hätte denn auch gedacht, dass die GDL sich mit dem Angebot der Bahn zufriedengibt? Ja, Wunder mag es geben, aber eben nicht bei der GDL. Und so müssen wir uns wieder darauf einstellen, dass die S-Bahnen und Züge ausfallen oder wenn sie denn fahren, total überfüllt sind.
Hat man Verständnis mit der GDL? Nein, wirklich nicht mehr. Und je öfters es passiert und man selbst betroffen ist, ist das Verständnis irgendwann aufgebraucht. Aber total!
Aber das Wetter ist schön, dann werde ich eben mit dem Fahrrad nzur Arbeit fahren. Wäre es Winter, würde es mir weit weniger gefallen, aber so ist es kein Problem. Allerdings muss ich mich dann jeden Morgen auf die Suche nach einem Fahrradstellplatz machen, denn die sind immer heiss begehrt im Verlag.

Die Spargelsaison hat begonnen und Elefantendame Mala hofft, dass sie von diesen geschmacklosen Wasserstangen keine angeboten bekommt. Die würde sie allesamt entweder ihrer Genossin old Rani überlassen oder den Hannoveranern schenken. Da old Rani aber näher liege, würde sie dieser die Wasserstangen geben. Was die dann damit macht, sei ihr völlig egal. Aber Mala hat noch keinen Spargel bekommen und hofft auch, dass es dabei bleibt. Ihr sind Möhren, Äpfel, süsse Birnen und Bananen viel lieber. Nicht zu vergessen ein Sieg ihres Lieblingsvereins, des FC St. Pauli. So freut sich die alte Kuh wie eine Schneekönigin, dass ihr Lieblingsverein wieder ein Spiel gewonnen hat. Lange sah es gestern gegen Nürnberg nach einem Unentschieden aus. Gerade mal zwei Chancen konnte sich St. Pauli erspielen, aber eine davon wurde zu einem Tor und bedeutete, dass St. Pauli drei Punkte sicher hatte.
Nun müssen nur noch die anderen Vereine hinter und vor St. Pauli in der Tabelle Punkte lassen und schon ist der Verein zwar nicht gerettet, aber ein Stück weit mehr näher dran beim Nichtabstieg. Aber solange St. Pauli auf dem Relegationsplatz steht, muss man weiterhin fürchten, dass sie doch noch in die Dritte Liga absteigen werden.
Aber es besteht Hoffnung, dass sie den direkten Verbleib in Liga zwei schaffen.
Elefantendame Mala jedenfalls glaubt fest daran.
Sie hatte gestern auch auf einen Sieg getippt und war schon ganz enttäuscht, dass sie danebenliegen würde, weil es nach einem Unentschieden aussah. Dann kam das Last-Minute-Tor und sie freute sich.
Genauso gefreut hat sich auch Jonas, denn die Pusteblume hat das Spiel ebenfalls richtig getippt. Das ist besonders erwähnenswert, ist es doch schon das zweite Spiel in Folge, wo sie richtig getippt hat. Seitdem Jonas sie nur noch fragt, wenn keine Konkurrenz bei ihr ist, hat sie bisher immer recht gehabt. So langsam scheint sich die Pusteblume wirklich zu machen.
Und was wird nun aus dem HSV? Tja, der hat seinen vierten Trainer in dieser Saison verpflichtet: Bruno Labbadia. Bereits vor fünf Jahren war Labbadia Trainer des HSV. Anfangs konnte er Erfolge vorweisen, später wurden die Erfolge mauer. Dennoch hat Labbadia immer noch den besten Punktedurchschnitt eines HSV-Trainers seit seinem ersten Amtsantritt.
Morgen wird sich entscheiden, ob Labbadia diesen zusammengekauften Haufen, der sich Mannschaft nennen soll, zu einer Einheit geformt hat, die auch wissen, dass der Ball ins gegnerische Tor muss. Denn Tore und Punkte müssen her, damit der HSV nicht zum allerersten Mal in seiner Geschichte aus der Ersten Bundesliga absteigen wird.
Dazu muss man auch einen Blick auf die direkten Konkurrenten des HSV werfen. Theoretisch könnte der HSV morgen den Relegationsplatz erreichen, wenn sie erstens gegen Werder Bremen im Nordderby gewinnen werden und zweitens Paderborn und Stuttgart verlieren. Und genauso muss es in den nächsten Wochen auch sein. Der HSV holt Punkt um Punkt und direkte Konkurrenten wie Paderborn, Stuttgart, Hannover oder Freiburg verlieren. Insgeheim hoffe ich, dass Freiburg und Stuttgart es noch schaffen werden. Paderborn hatte ein schönes Jahr in der Bundesliga, starteten gut und fielen dann immer weiter ab, weil ihnen der lange Atem fehlte. Und Hannover? Ist nicht schade, wenn der Verein absteigt, ich persönlich mochte den Verein nie, aber das tut hier nichts zur Sache.

 

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Wird Nordkorea unterschätzt?


„Der wird geliebt – von seinem Hund!“
(Kommentar über Wladimir Putin)

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Sony Pictures von Unbekannten gehackt wurde. Nun weiss man, oder vermutet es, wer dahinter steckt: Nordkorea.
Grund soll eine Komödie über den grossen Führer Kim Jong-Un sein. Das gefiel Nordkorea nicht, weshalb sie Sony Pictures hackten und an geheime Informationen gelangten.
Folge war, dass daraufhin der Film zurückgezogen wurde, der eigentlich am 25. Dezember in die Kinos kommen sollte.
Wieso gibt Sony so schnell klein bei? Will man wirklich Nordkorea die Genugtuung gönnen?
Oder ist es in Wirklichkeit gar nicht Nordkorea gewesen, sondern irgendeine andere Macht? Eigentlich sollte man doch meinen, dass man jemandem nicht seinen Willen lässt, wenn er etwas angestellt hat. Vielleicht war das Hacken nicht das einzige, aber das einzige, was an die Öffentlichkeit gedrungen ist.
Hat Nordkorea noch mit einer Atombombe gedroht?
Bei dem grossen Führer weiss man wirklich nicht, was er tatsächlich ausführen lässt. Sogar China hat sich schon ab und an von Kim Jong-Un distanziert.
Vor allem nimmt ihn im Westen sowieso niemand ernst, auch wenn er in der Schweiz studiert haben mag.
Wenn wir ein Bild von Kim Jong-Un sehen, kommt uns erst einmal der Gedanke, der ist schon wieder fetter geworden. Kein Wunder, dass er ab und an nicht auftreten kann, weil er an Gicht leidet. Und das in seinem Alter. Der ist doch gerade erst über dreissig.
Er wird immer dicker, während sein Volk hungert. Aber die kennen es schon gar nicht mehr anders. Was traurig ist. Das letzte Land, dass rigoros den Kommunismus umsetzt. Selbst Vietnam oder Kuba sind nicht so extrem. Mit der Zeit haben die Länder sich geöffnet. Mussten sie auch, wenn sie nicht untergehen wollten. Aber Nordkorea hält sich weiterhin und wird sich auch bestimmt weiter halten.
Am besten, ich sage nichts mehr über Nordkorea, nicht das sie auch noch in meinen Account wollen. Mehrmals hat schon ein Server aus Nordkorea meinen Blog besucht, auch gerade in der letzten Woche. Wenn man das alles so betrachtet, kann einem schon anders werden.
Müssen wir Nordkorea jetzt fürchten?
Diese Attacke gegen Sony Pictures zeigt, dass Nordkorea ein Land ist, dass wir bislang unterschätzt haben. Zwar wissen wir, dass sie sehr wahrscheinlich im Besitz von Atomwaffen sind, aber nehmen wir das wirklich ernst? Nein, nicht wirklich. Genauso sehen wir in Kim Jong-Un auch nur eine Witzfigur, ein dickes Männchen, das grosse Reden schwingt und am liebsten in der eigenen Familie aufräumt, damit diese ihm nicht gefährlich werden können. Aber so jemand wird doch niemals gefährlich werden. Die haben doch noch nicht einmal die Technik, um sich irgendwo einzuhacken. Nun, jetzt haben wir gesehen, dass sie es können. Man sollte nie jemanden unterschätzen.
Aber der Film sollte dennoch gezeigt werden. Gerade damit kann man Nordkorea so richtig schön ärgern.

Anscheinend sind die Streiks bei der GDL vom Tisch. Da hat in der letzten Woche noch der Beamtenbund so auf den Putz gehauen, dass sie die grössten Streiks aller Zeiten unterstützen würden und dann nimmt die GDL das Angebot der Bahn einfach an. Für das Jahr 2014. Was 2015 sein wird, steht noch in den Sternen, aber solange erst einmal nicht gestreikt wird, kann mir das egal sein.
Woher kommt nun die plötzliche Einlenkung? Hat man sich doch das Ende des Stummfilms „Streik“ angesehen? Ja, das Ende ist recht blutig, zeigt aber auch, dass die Streikenden sich selbst schaden.
Allerdings frage ich mich gerade, ob die Einmalzahlung wirklich ein Vorteil ist, denn meist hat diese einen Nachteil, weshalb Einmalzahlungen sehr beliebt sind.
Will darüber nicht gross schreiben, aber es ist tatsächlich so. Eine Einmalhzahlung sieht gut aus, aber wenn man es genau betrachtet, ist eine Erhöhung um einige Prozentpunkte immer noch besser.

Elefantendame Mala freut sich schon sehr auf Weihnachten. Besonders auf ihre schmackhaften Fresspakete ist sie gespannt. Sie möchte halt mal wieder schwelgen, denn bekanntlich schmaust sie so gern.
Dennoch stellt sich ihr die Frage, ob sie sich auch wirklich auf Weihnachten freuen kann, denn bisher ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, hochgradig enttäuscht. Nun haben sie einen neuen Trainer, Zettel-Ewald (Lienen), dennoch kam der Umschwung noch nicht.
Aber im letzten Spiel ging es auch gegen den Tabellenführer Ingolstadt. Man schlug sich eigentlich nicht schlecht, auch wenn es am Ende natürlich wieder einmal hiess: Der Sieger ist nicht St. Pauli.
Nun geht es gegen den VfR Aalen. Dieses Spiel muss St. Pauli unbedingt gewinnen, ansonsten kann man wirklich schwarz sehen. Dann sollte sich der Verein darauf gefasst machen, dass er absteigen wird in die Dritte Liga. Aber hat Lienen vor Jahren nicht auch Bielefeld vor dem Abstieg gerettet? Ja, aber das hat dem Verein dann doch nichts genutzt, denn später mussten sie doch absteigen.
Aber noch ist nicht alles verloren, noch hat St. Pauli es selbst in der Hand, zu gewinnen.
Aus diesem Grund ist Mala auch sehr euphorisch und glaubt daran, dass St. Pauli gegen Aalen gewinnen wird. Sie müssen doch endlich einmal das Ruder herumreissen. Aber vielleicht wollen sie ja absteigen, weil der HSV auch absteigen wird? Für den sieht es ebenfalls nicht gut aus, aber für Werder Bremen auch nicht. – Andere Stadt.
Jonas‘ Fussballorakel, die alte Pusteblume, hat die letzten beide Spiele richtig getippt. Damit hat sich ihre Quote deutlich verbessert, sieht aber immer noch schlecht aus. Schlechter als die vom Schlaubeutel oder Malas. Aber sie ist immer noch am üben, wie es ausschaut. Und wie hat sich die Pusteblume dieses Mal entschieden? Sie ist auch für einen Sieg des FC St. Pauli.
Nun gut, dann wollen wir hoffen, dass der Verein begriffen hat, worum es geht und sie ein Tor mehr schiessen als der Gegner und sich nicht in den letzten Minuten ein Tor einfangen werden.
Mala jedenfalls drückt ihren Rüssel für einen Sieg. Sie möchte sich schliesslich nicht Weihnachten versauen lassen.

 

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