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Sagt Großbritannien der EU Goodbye und probt den Aufstand?


Erst wurde über einen „Grexit“ gesprochen, der wahrscheinlich irgendwann kommen wird und die Europäische Union nicht weiter kümmert. Doch das Wort „Brexit“ fürchtet die EU mehr als der Teufel das Weihwasser. Was ist geschehen?
In Grossbritannien wurde gewählt. Hiess es in den Umfragen noch, dass Labour vorne wäre, hiess es anfangs der Auszählung, weder Labour noch Camerons Partei hätten eine Mehrheit. Dann aber war schnell klar, dass die Torys den Sieg davontragen würden. Cameron bleibt Premier und kann auch noch allein regieren.
Was heisst das nun für Europa und vor allem für die Europäische Union? Denn Cameron hat bereits mehrfach gesagt, dass er aus der EU austreten will. Gekommen ist es dazu nicht, aber was nicht ist, kann noch werden. Cameron versprach, dass die Briten über einen Verbleib Grossbritanniens in der EU über 2017 hinaus abstimmen können. Was bei diesem Volksentscheid herauskommen wird, steht in den Sternen, aber die Vermutung liegt nahe, dass die Briten sich wahrscheinlich für einen Austritt entscheiden werden. Oder gibt es eine Überraschung? Bei der Abspaltung Schottlands von Grossbritannien gab es auch Umfragen, wo es hiess, die Abspaltung liege vor. Am Ende kam etwas ganz anderes raus.
Die alles entscheidende Frage: Warum wird der „Brexit“ gefürchtet?
Das Wort, das wie ein Brechreiz klingt, heisst nichts anderes, als das Grossbritannien aus der EU austreten könnte. Ganz ähnlich wie „Grexit“, wo es um den Ausstieg Griechenlands aus der EU geht.
Wenn Griechenland sich endlich mal entscheiden könnte, die EU zu verlassen, würde dem Land niemand der anderen EU-Mitglieder eine Träne nachweinen, denn ein Geldfass ohne Boden hat das rettende Schiff verlassen. Grossbritannien allerdings ist nicht knapp bei Kasse, zahlt immer fleissig seine Gelder. Wenn dies nun ausbleibt, werden die anderen Länder diese Beiträge übernehmen müssen. Allen voran Deutschland. Mehr als zwei Millarden Euro dürften es mehr sein. Etwas, dass Finanzminister Schäuble nun gar nicht in seine Pläne passt, wo er doch den Schuldenabbau Deutschlands vorantreibt.
Ausserdem hat es natürlich auch wirtschaftliche Folgen, die erst einmal nicht riesig ins Gewicht fallen, aber mit der Zeit schon spürbar werden. Und da sich die Situation mit Russland sowieso nicht entspannen wird solange Putin an seinen Allmachtsphantasien festhält, ist der „Brexit“ ein weiterer Punkt, dass die Wirtschaft nicht stärker wird. Und die stärker die Wirtschaft ist, desto mehr Steuern gibt es und je mehr Steuern, desto mehr Geld für den Staat und das ist gut für den Schuldenabbau.
Für Grossbritannien hätte es natürlich auch wirtschaftliche Einbussen, zudem könnte der Einfluss des Landes in der Welt schwinden, so Kritiker des „Brexit“.
Ein Austritt aus der EU kann nur Nachteile haben, auch wenn Grossbritannien schon immer gern sein eigenes Süppchen gekocht hat. Aber will Grossbritannien wirklich aus der EU aussteigen? Zielt David Cameron nicht darauf, dass mit einem angedrohten Austritt aus der EU, die anderen Mitglieder alles versuchen werden, um Grossbritannien zu halten? Bessere Bedingungen, vielleicht sogar mehr Einfluss? Alles ist möglich, was sich Cameron mit seiner Aussage gedacht hat, dass er das Volk abstimmen lassen will, ob Grossbritannien die EU verlassen soll.
Wenn sie gehen wollen, sollen sie doch gehen. Niemand wird sie aufhalten, aber die Nachteile werden sie dann selbst auslöffeln müssen.

Letzte Woche berichtete ich an dieser Stelle noch, dass ein weiterer Streik der GDL anstehen könne. Nun befinden wir uns mittendrin und ärgern uns masslos. Aber wir ärgern uns nicht über die Bahn, sondern über Claus Weselsky, die GDL und die streikenden Lokführer.
Wieder fährt kaum ein Zug, S-Bahnen nur alle halbe Stunde, wenn die Strecke nicht gleich eingestellt wurde. Aber obwohl der Streik so lange dauert, bin ich irgendwie der Meinung, dass mehr Züge fahren, als bei den letzten Streiks. Dazu würde vielleicht auch passen, dass nicht alle Lokführer streiken. Ich meine nicht die verbeamteten, sondern Lokführer, die in der GDL drin sind.
Ich wollte mich mit dem Fahrrad eigentlich zur Arbeit machen, aber aus irgendeinem Grund nahm ich doch das Auto und war am Ende froh darüber, denn das Unwetter hatte uns fest im Griff. Vielleicht nicht so schlimm wie im Norden, aber dafür war der Regen hier auch recht heftig. So stand ich im Stau und ärgerte mich über die GDL, denn ich hätte schön mit der Bahn fahren können, aber das war mir zu heikel.
Was will die GDL mit diesem Marathon-Streik nun eigentlich erreichen? Ausser der Tatsache, dass niemand in der Bevölkerung mehr für einen Streik Verständnis hat.
Im Bundestag wird über ein Tarifeinheitsgesetz verhandelt. Damit wäre die GDL nicht mehr in der Lage, auch für andere Gewerkschaften zu verhandeln, wie sie es momentan anstreben. Ein Streikverbot bedeutet dieses Gesetz nicht, aber die Macht der GDL würde massiv eingeschränkt werden. Und deshalb wird jetzt verstärkt auf die Bahn Druck ausgeübt, damit noch vor dem ersten Juli ein Ergebnis erzielt wird. Ob tatsächlich etwas daraus werden wird? Keine Ahnung, das muss man sehen.

Elefantendame Mala ist am jubeln, denn ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli hat sein nächstes Spiel gewonnen. Es ging gegen Kaiserslautern und St. Pauli war der Aussenseiter in diesem Spiel, denn Kaiserslautern will unbedingt in die erste Liga aufsteigen. Aber erst einmal wurden ihnen heute ein Dämpfer verpasst. Gut, es war auch einiges an Glück dabei, dass St. Pauli heute gewonnen hat. Aber wie sagt Mala immer: ‚Ein Sieg ist ein Sieg und drei Punkte sind drei Punkte.‘ Recht hat sie.
Die erste Halbzeit dümpelte vor sich hin, doch in der zweiten Halbzeit ging es los. Zwei Minuten gespielt und das erste Tor fiel. Glücklich, aber Tor ist Tor. Dann der Elfmeter, der gepfiffen werden konnte oder nicht. Wieder ein Tor. Damit führte St. Pauli mit 2:0. Doch das heisst bei diesem Verein nichts. Meist lassen sie sich in der letzten Viertelstunde das Spiel aus der Hand nehmen. Nein, dieses Mal nicht. Kaiserslautern kämpfte, aber St. Pauli hielt konnte die Führung über die Zeit bringen und fährt nun mit drei weiteren wichtigen Punkten heim.
Und Mala freut sich doppelt, hatte sie doch auf einen Sieg getippt. Im Gegensatz zur Pusteblume, die sagte, dass St. Pauli verlieren würde.
Jonas vermutet nun, dass die Pusteblume Heidenheim und Kaiserslautern verwechselt hätte. Wie sie das gemacht haben soll, weiss ich nicht, denn da lag schliesslich noch Leipzig dazwischen. Aber er sucht nun mal nach Erklärungen, warum es nicht das gewünschte Ergebnis gab.
Mala erfreut sich wieder an den Besuchern und seitdem sie weiss, dass sie so vielen Menschen wichtig ist, geht es ihr noch gleich viel besser. Selbst die Pandas stören sie nicht mehr, denn die könnten ihr nie den Rang ablaufen. Dafür gefällt ihr allerdings weniger, dass schon wieder mit ihr Werbung gemacht wird. In einer Hamburger Zeitung macht die HSH Nordbank Reklame mit ihr und ihrem Zuhause. Das taten sie schon im Mai 2012 und 2013 und jetzt wieder. Mala hat nichts dagegen, wenn mit ihr Werbung gemacht wird, denn sie sagt von sich, dass sie äusserst fotogen sei, aber sie möchte dann bitteschön auch dort leben, wo ihr Konterfei für herhalten soll.
Aber welchen anderen Elefanten gibt es auch als sie, der so schön und fotogen ist? Ihr fällt niemand ein, denn sie sei einfach die allerschönste. Froh ist sie bis heute übrigens, dass sie nicht für die Elbphilharmonie Werbung gemacht hat. Darüber macht sie sich heute noch lustig, dass man da Mogli sehen kann und ausserdem einen Apfel, damit diese ihren Rüssel richtig hält. So was hat Europas klügster Elefant natürlich nicht nötig.
Der HSV hat gestern im so genannten „Sechs-Punkte-Spiel“ zwar nicht drei Punkte geholt, aber wenigstens einen Punkt. Torschütze war wieder einmal Gojko Kacar, der bereits aussortiert worden war und keinen weiteren Vertrag über die Saison hinaus angeboten bekam. Momentan sieht es aber eher danach aus, als ob er doch noch einen Vertrag bekommen wird. Jedenfalls sorgt er mit seinen Last-Minute-Toren dafür, dass der HSV wichtige Punkte holt.
Ein Punkt gegen Freiburg, der ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt ist, ist besser als nichts. Nun muss man nur noch sehen, wie sich Paderborn, Hannover und Stuttgart machen werden. Ich hoffe immer noch, dass Hannover absteigen wird. Wie gesagt, ich mag den Verein nicht.
Bayern München sieht einen weiteren Titel in weite Ferne rücken. Es geht um die Champions League-Trophäe und um den Einzug ins Finale. Am Mittwoch verlor Bayern sang- und klanglos mit 3:0 gegen Barcelona. Ich habe nur zehn Minuten des Spiels gesehen – von der 64. Minute bis zum ersten Messi-Tor -, aber das zeigte mir, dass Bayern gar nicht zu einem Sieg fähig war. Man konnte regelrecht sehen, dass Barcelona bald ein Tor schiessen würde. Ja, ich habe das gesehen, denn Bayern vertändelte den Ball, schoss andauernd zu Neuer zurück, leistete sich Fehlpässe und dödelte mit dem Ball eher rum als wirklich mal zu einem Torschuss zu gelangen. Es schien mir, als würden sie auf ein Unentschieden hoffen und den Ball noch bis zum Abpfiff halten wollen. Daraus wurde nichts und sie verloren. Wie das Rückspiel ausgehen wird? Keine Ahnung, aber die Stadt wird am Dienstag kochen. Und ob man Bayern die Daumen drücken soll? Einen Dämpfer haben sie immer verdient, aber sie sind der letzte verbliebene deutsche Verein in der CL. Da sollte man sich das vielleicht noch mal überlegen. Ausserdem sind die mir immer noch sympathischer als Messi und der ewig foulende Neymar jr.

 

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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

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