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Let them talk


Irgendwie bin ich, durch welchen Umstand auch immer, in den Besitz der CD „Let them Back“ von Hugh Laurie gekommen. Wollte in der Redaktion wohl keiner haben, wie es schien, denn sie liegt nun schon seit über eine Woche bei uns auf einem Schrank, wo alles hinkommt, was irgendwie niemand wirklich haben will bis sich jemand erbarmt und es nimmt oder es irgendwann weggeworfen wird.
Jetzt denken alle, ich sei Dr. House-Fan. Dabei habe ich die Serie noch nie gesehen. Ich kenne Hugh Laurie nur von „Black Adder“ her und damals wusste ich gar nicht, wer das eigentlich ist. So sieht’s aus.
Von den fünfzehn Lieder gefallen mir gerade mal drei, aber das mag nichts heissen, denn mehr als drei Lieder habe ich noch nie von einer Musik-CD gemocht. Den Soundtrack von „Wasser für die Elefanten“ habe ich auch abgestaubt. Wenn man den hört, glaubt man wirklich, in einem Zirkus zu sein. Es ist wirklich so, als wäre das die typische Zirkusmusik. Allerdings sind fast alle Lieder ein wenig traurig, beginnt beim ersten und hört beim letzten dann auch auf.
Wer übrigens den Film noch nicht gesehen hat und eventuell noch überlegt, ob er/sie zwischen Film und Buch entscheiden soll, dem empfehle ich eindeutig den Film. Denn der ist logischer als das Buch, das ich nun endlich gelesen habe. Gibt da eine Unstimmigkeit, die kein Übersetzungsfehler ist, sondern auch im englischen Original vorkommt. Das wird aus einer Eisenstange ein Holzpflok, oder umgekehrt. Jedenfalls erinnerte mich das doch ziemlich an Kafka. Der hat bei „Der Prozess“ irgendwann auch nicht mehr gewusst, was er eigentlich geschrieben hat. Da wurde kurzerhand ein Onkel umbenannt. Egal, Kafka ist eh nicht mein Fall. Tauchte der eigentlich nicht in einer der Folgen von „Young Indy“ auf? Glaube mich da an eine kurze Szene zu erinnern, die ich irgendwo mal gesehen habe.

Von Libyen hört man mal wieder was. Sind zwar nur Gerüchte, aber in denen steckt ja oft ein wenig Wahrheit. So soll sich Gaddafi auf der Flucht befinden. Nach Italien kann er nicht, nach Frankreich auch nicht. Beide Präsidenten haben ihm die Freundschaft gekündigt. – Wobei Berlusconi nicht wirklich Präsident ist, aber Regierungschef. – Ausserdem plagen Italien wie Frankreich Geldsorgen. Sie wollen unbedingt die Euro-Bonds haben, von denen ich nicht so ganz verstehe, was sie eigentlich zu bedeuten haben, aber ich weiss, das sie alle Länder ins Verderben reissen können. Deshalb rate ich davon auch dringendst ab. Wer weiss, wen das wieder interessiert. Aber zurück zu Gaddafi. Er ist nun auf der Flucht, weil ihn niemand mehr lieb hat von seinen „Untertanen“. Ich frage mich hingegen, ob er überhaupt noch lebt. Wann haben wir ihn das letzte Mal gesehen? Selbst da sah er schon nicht mehr nach sich selbst aus, sondern eher wie ein Doppelgänger. Wirkte wie eine Marionette. Wissen wir denn, ob bin Laden wirklich erst von den USA getötet wurde oder bereits tot war oder aber vielleicht immer noch lebt? Wie die alles um seinen Tod verschleiern, finde ich höchst verdächtig. Vielleicht haben sie ihn gar nicht umgebracht, sondern sagen es nur, weil sie nicht wollen, dass seine Anhänger ihn befreien. Möglich ist alles.

Die Bundesliga ist wieder äusserst seltsam. Tabellenführer ist Gladbach, gefolgt von Hannover. Danach folgt leider Bayern, weil der HSV nicht in der Lage ist, sich zu finden. In der Mannschaft hat es noch nie gestimmt. Und Hoffenheim hat momentan wirklich mehr Glück als Verstand, aber lange muss das nicht anhalten. Gucke man sich doch mal den FC. St. Pauli an, den vorherigen Verein von Holger Stanislawsi, der sich jetzt übrigens so ein Teppichteil auf den Kopf geklebt hat. Sieht jedenfalls so aus. Die standen in der ersten Hälfte der vorherigen Saison gar nicht schlecht, bis zum Sieg gegen den HSV waren sie eines der besten Rückrundenteams. Und dann kam der Fluch des HSV, den es auch als Bayernfluch gibt. Gewinnt St. Pauli gegen einen der beiden Vereine, verlieren sie alle nachfolgenden Spiele und steigen ab. So ist es immer gewesen. Keine Ahnung, was das zu bedeuten hat. Aber worauf ich hinauswill. Anfangs dachte da auch niemand, dass nie noch absteigen würden. Und genauso könnte es Hoffenheim ergehen. Man gucke sich mal jetzt Gladbach an, letzte Saison vom 18. Platz sich auf den Relegationsplatz hochgekämpft, jetzt Tabellenführer. Das nennt sich Teamgeist. Und den besitzt der HSV nicht. Gut, da spielen jetzt schon mehr Deutsche als in den letzten Spielzeiten zusammen, aber dennoch wird immer noch kein Wert auf die eigene Jugend gelegt. Der HSV erkennt einfach keine Talente. Siehe Oliver Bierhoff, siehe Alexander Meier, der übrigens vom FC. St. Pauli kam und nun bei Eintracht Frankfurt immer für ein Tor gut ist.
St. Pauli könnte es heute wieder schaffen, auf den ersten Tabellenplatz zurückzukehren. Jenalas Ersatzelefant, das grosse Rüsselorakel, hat auf einen Sieg von St. Pauli getippt. Mal sehen, ob der Ködelriecher recht behält.

Hat jemand mal in „Die Alm“ reingeguckt? Ich nur durch Zufall am Samstag, als gerade alle Teilnehmer so langsam eintrudelten. Interessant fand ich es nun überhaupt nicht, aber vielleicht muss sich das noch eintrudeln. Und ich habe nicht wirklich vor, es mir weiter anzusehen. Irgendwie habe ich daran keinen Spass.

 

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Bioterror oder nicht?


EHEC scheint zwar nicht mehr so sehr das Oberthema in den Medien zu sein. Aber dennoch beherrscht es immer noch die Zeitungen. Manchmal noch Seite eins, aber selbst das ist ein wenig abgeflaut. Dabei reissen die Neuinfektionen nicht ab. In zwölf Länder soll EHEC nun schon sein. Und alle haben sich zuvor in Norddeutschland aufgehalten.
In der zwischenzeit wurde das Erbgut des Erregers entschlüsselt. Man kam zu dem Schluss, dass es sich um zwei verschiedene Escherichia Coli-Bakterienstämme handeln, die zusammen mutiert sind. Ich habe bereits spektuliert, dass bin Laden oder seine Anhänger die Hände im Spiel haben könnten. Doch Bio-Terrorismus wurde gleich zurückgewiesen. Würde ich auch nicht in der Öffentlichkeit zugeben, sonst bricht die Panik vollends aus. Na ja, beim Gemüse ist es wirklich schon so, dass die Läden nicht gerade die grossen Umsätze mit Gurken und Blattsalaten machen, auch wenn sie sagen, dass ihre Qualität einwandfrei ist. Die Leute sind einfach verunsichert. Und das baden dann eben die deutschen Gemüsebauern aus. Die wollen jetzt übrigens auch klagen, nicht nur Spanien. Russland hat gleich seinen sämtlichen Gemüse-Import aus der EU gestoppt, weshalb sie nun von der EU gerügt werden. Seit wann hat Russland denn schon interessiert, was andere für richtig halten?
Über zweitausend Leute sind nun schon infiziert. Ich finde es ja interessant, dass im Osten Deutschland nur wenige Infektionen zu finden sind, also mit HUS, wie auch in Baden-Württemberg oder im Saarland. Woher das wohl kommt? Keine Ahnung.
Ich selbst vermute, dass es nicht an verkeimtem Gemüse liegt. Das muss irgendwas anderes sein. Vielleicht eine infizierte öffentliche Toilette oder eine verseuchte Klimaanlage. Oder nehmen wir die kostenlosen Wasserspender. Das sind doch die Bakterienschleudern schlechthin. Und schnell was da reinspritzen kann man auch.
Wie auch immer, wir sind mit EHEC noch lange nicht über dem Berg.

Das Wetter spielt verrückt. Erst herrscht hier wochenlang Waldbrandgefahr und nun regnet das ohne Ende, dass die Keller ausgepunpt werden müssen. Versteht das jemand?

 

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Ein Bakterium läuft Amok


Die Uni Münster hat einen Schnelltest entwickelt, der innerhalb von Stunden sagen kann, ob man nun EHEC hat oder nicht. Was uns das bringt? Viel, denn dann kann man nach dem Ergebnis gleich mit der Behandlung beginnen. Aber ob die dann wirklich hilft, ist auch noch einmal zweifelhaft. Denn gegen EHEC hilft nicht viel, schon gar keine Antibiotika, denn das Bakterium ist dagegen resistent. Der Körper selbst muss gegen den Feind kämpfen, nur dann hat der Mensch selbst eine Chance zu überleben. So hart es klingt, aber so ist es nun einmal.
Und wir wissen immer noch nicht genau, ob es nun nur Gurken sind, die aus Spanien kamen, die den Erreger trugen oder ob es sich auch noch um anderes Gemüse handelt. Noch immer wird vor Gurken, Tomaten und Blattsalaten gewarnt. Das erste Gemüse ist bereits vernichtet worden. Worauf läuft das nur hinaus? Aber so verlieren wir auch ganz aus der Sicht, dass in NRW auf zwei Höfen das Geflügel gekeult wurde. Die Geflügelpest ist auch da, nur dringt sie nicht so sehr in unser Bewusstsein, denn EHEC bestimmt alles.
Wir haben in diesem Jahr wirklich schon viel erlebt. Erst der Dioxin-Skandal, nun auch noch EHEC. Ich werde so langsam das Gefühl nicht los, dass die EHEC-Epidemie etwas mit bin Laden zu tun hat. Ja, vielleicht ist es eine absurde Verschwörungstheorie, aber möglich ist bekanntlich alles.

Bundeskanzlerin Merkel ist etwas ziemlich Kurioses auf ihrem Flug nach Indien passiert. Während das Flugzeug in der Luft war, verweigerte auf einmal die iranische Luftaufsicht, oder wie das auch immer heisst, die Erlaubnis, dass das Flugzeug den iranischen Luftraum nicht überfliegen dürfe. Also kreiste das Flugzeug zwei Stunden in einem Kreisel über der Türkei bis dann doch die Erlaubnis kam. Dabei hatte es beim Abflug noch die besagte Erlaubnis gegeben. Nun wird von Schikane und wer weiss was geredet.
Ich vermute mal, dass gemustmasst wurde, bei dem Flugzeug handle es sich um etwas, was den Boden nach Atombomben oder sonstigen illegalen Aktivitäten absucht. Und als man dann feststellte, dass es nur die Bundeskanzlerin von Deutschland war, hat man eben wieder die Erlaubnis erteilt. Aber wer sagt, dass an Bord nicht trotzdem irgendwelche Überwachungsgeräte waren? Wir wissen nichts, aber nun ist Merkel in Indien. Da muss sie sich dann nicht mehr mit den bösen AKWs herumschlagen, die nun alle bis 2022 abgeschaltet werden sollen. Aber bis dahin ist viel Wasser die Donau hinuntergeflossen. Vielleicht wird das wieder geändert und unser allerliebstes Pannen-KKW Krümmel darf auch wieder ans Netz. Was momentan ja ausgeschlossen ist.
Der grösste Siedewasser-Reaktor Deutschlands und Europas ist es gewesen und, ich glaube auch, der ganzen Welt. Aber letzteres weiss ich nicht wirklich genau. Pannen gab es zuhauf. Selbst wenn da nur eine Glühlampe ausgefallen wäre, hätten die Leute Theater gemacht. Es wird ja immer wieder davon geredet, dass in der Nähe des KKWs verstärkt Leukämie-Erkrankungen bei Kindern aufgetreten sind, auch wenn nie eine direkte Verbindung zum KKW Krümmel gemacht werden konnten.Aber nun muss man einmal in der Zeit zurückgehen. Was stand vor Krümmel auf derselben Fläche? 1983 ist Krümmel ans Netz gegangen, 1982 erbaut worden.
An dem Ort, wo heute das KKW steht, stand früher eine Dynamit-Fabrik. Erst betrieben von Alfred Nobel und schliesslich von anderen, unter anderem im Dritten Reich. Bis 1945 wurde dort produziert. Als dann krümmel gebaut wurde, wurde zwar der Boden abgetragen, aber wer weiss, was da noch alles im Boden steckt. Und daran scheint niemand zu denken. Gab es bereits vor Krümmel Krebserkrankungen? Also, nicht immer nur auf Krümmel schimpfen, sondern auch mal nachdenken, was davor war.

Aber jetzt kommen ja die wunderbaren Windräder, die wir alle so lieben. Ich frage mich noch immer, wo die eigentlich verbaut werden sollen, um wirklich alle KKWs zu ersetzen. Denn ein Windkraftwerk braucht mindestens einen Hektar, wenn es 5 MW Strom produzieren soll. Und nun rechnen wir das mal hoch: Es werden mindestens 1000 von diesen hässlichen Windrädern gebraucht. Haben wir schon mal eine riesige Fläche von 1000 Hektar, die in Deutschland verbaut werden muss. Grob gesagt halb Deutschland, wie ich immer sage. Die schönen Landschaften, auf die wir immer so stolz waren, werden von diesen Dingern verschandelt werden. Schon heute regt sich Widerstand, wenn so ein Windpark gebaut werden soll. Und dann funktionieren die auch nicht bei Wind und Wetter. Wenn es stürmt und friert gehen sie nicht, bei Flaute erst recht nicht. Ein ziemlich unzuverlässiges Gerät, das da zur Stromherstellung dienen soll. Und was ist, wenn ein richtig schöner Wind herrscht und alle Windräder auf full power eingestellt sind. Dann wird Strom en masse hergestellt, so dass wir doch gar nicht mehr wissen, was mir damit alles anfangen sollen. Denn soviel wird dann gar nicht verbraucht, wie eigentlich hergestellt wird.
Aber am besten kommt noch ein Gesetz durch, dass auf jedem Eigenheim Solarparnele aufs Dach montiert werden müssen. Zahlen darf das der Eigentümer, ob er nun Geld dazu hat oder nicht. Das wird noch so kommen, glaubt mir das alle mal. Noch ist es Utopie, aber morgen kann es bereits Wirklichkeit sein. (Mir spukt momentan einfach zuviel die Serie „Raumpatrouille“ im Kopf herum.)

Im Kachelmann-Prozess ist es nun endlich zu einem Urteil gekommen. Natürlich ist es so ausgegangen, wie es irgendwie zu erwarten gewesen war. Kachelmann ist freigesprochen worden. Damit hat sich sein Anwaltswechsel ja auf alle Fälle gelohnt. Meine Tante mag seinen Anwalt nicht, der erinnert sie immer an dessen Mutter. Die kennt sie von der Arbeit her, wobei das schon lange her ist. Als wir uns kürzlich mal gesprochen haben, hat sie mir das erzählt. Manchmal glaube ich, mein Onkel und meine Tante kennen beinahe Gott und die Welt. Kaum jemand, dem sie mal nicht schon mindestens einmal persönlich begegnet sind. Aber das bringt deren Beruf auch so mit sich.
Die Staatsanwaltschaft hat Berufung angekündigt. Ist das mindeste, was sie tun kann, auch wenn ich persönlich nicht glaube, dass es viel nutzen wird. Es heisst immer noch bei einem Indizenprozess: Im Zweifel für den Angeklagten. So ist es nun einmal und so wurde auch hier entschieden. Seine Fernsehkarriere ist vorläufig ruiniert, aber in der heutigen Zeit ist das schnell vergessen. Selbst so etwas. Vor einigen Jahrzehnten noch nicht, da verschwand man wirklich von der Bildfläche, wie es Lou van Burg passiert ist. Wobei andere für die Nazis spioniert haben und trotzdem in der Nachkriegszeit hofiert wurden, obwohl dies bekannt wurde. Nur wenn man IM war, gibt es noch einen Aufschrei. Wer erinnert sich denn noch an Ingo Dobinsky (oder wie man den auch schreibt)? Nachdem der als IM aufgeflogen war, sah man ihn nie wieder.

 
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Verfasst von - 31. Mai 2011 in Blog, Real life, Serien, Technik

 

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Zensus 2011 – Jetzt gehen die Betrügereien los


Das hat ja nicht lange gedauert bis die ersten Meldungen gekommen sind, dass Betrüger sich den Zensus zunutze machen, um an Konto- und Vermögensdaten zu kommen. Diese angeblichen Befrager kommen aber nicht persönlich – man könnte sie ja sonst bei einer Gegenüberstellung wieder erkennen -, sondern rufen einen an.Und dann wollen sie nicht die üblichen Fragen beantwortet haben, sondern Daten zum Konto. Am besten noch gleich die Geheimnummer. Die Schrecken vor gar nichts mehr zurück.
Aber ich muss auch mal sagen, wer fällt auf so was eigentlich rein? Ich mag es schon nicht, wenn ich bei einer Überweisung meine Daten eingeben muss. Aber ich kann mich mit anderen auch nicht vergleichen, da ich doch irgendwie ein wenig paranoid bin, was meine eigenen Daten betrifft. Deshalb bin ich ja auch so gegen den Zensus. Vier Jahre werden die Daten gespeichert. Mindestens sage ich. Denn wer weiss, ob das wirklich stimmt. Wir als Normalos kriegen das doch nicht raus. Und was uns dann wieder mit den ganzen Daten blüht.

Auch schon darüber nachgedacht, wie der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) in den ganzen Schlamassel (und nicht Schlafmassel) reingeraten ist? Erinnern wir uns: Er soll in seinem Hotelzimmer in New York ein Zimmermädchen sexuell belästigt haben. Nun sagt Strauzss-Kahn aber, dass er ein Alibi habe und während besagtem Zeitpunkt mit seiner Tochter in einem Restaurant gesessen und gegessen habe. Das könne von mehreren Leuten bezeugt werden. Dennoch bleibt Strauss-Kahn wegen Fluchtgefahr weiterhin im Gefängnis bis am Ende der Woche das Ergebnis des DNA-Vergleichs feststeht. Und bis dahin bleibt er in U-Haft.
Eigentlich völlig unbedeutend, wenn Strauss-Kahn nicht gegen Nikolas Sarkozy im nächsten Jahr antreten wollte. Das ist ja nun hinfällig, selbst wenn er unschuldig ist, wie er sagt. Wir wissen, was Sarkozy für einer ist. Früher hat er immer gerne wie auch Berlusconi mit Gaddafi posiert. Nun ist das GEschichte. Doch auch so hat Sarkozy Dreck am stecken. Und wie man Gegner ausschaltet, weiss er nur zu gut, und wenn er sich bei Berlusconi informiert hat. Es wurde sogar gesagt, dass dies wahrscheinlich ein Komplott von Sarkozy ist. Verschwand aber sehr schnell. Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass es so ist. Auch wenn ich es nciht beweisen kann. Doch was lässt sich schon wirklich beweisen?

Mit Osama bin Laden bin ich auch noch nicht ganz durch. Kam doch vor einigen Tagen die Nachricht, man hätte Pornos in seinem Schlafzimmer gefunden. Irgendwie kann ich das nicht glauben. Aber wo sollten die auch sonst gefunden werden, wenn Osama wirklich Pornos besessen hat? Hätte er sie im Kühlschrank aufbewahren sollen, oder in der Tiefkühltruhe? Aber wo hat man seine Pornos auch versteckt? Ich weiss das nicht, vielleicht am ehesten noch im Badezimmer. Da hat man die Schmuddelzeitschriften liegen und der Rest? Wo sich eben ein Fernseher befindet.
Aber das mit dem Pornos kann ich mir dennoch nicht vorstellen. Es ist, als wollten die USA noch nachträglich versuchen, bin Laden irgendwie in den Dreck zu ziehen oder zu zeigen, dass er auch nur ein ganz normaler Mensch war. Und das bei drei Ehefrauen. Na ja, geben tut es alles.
Die Erschiessung bin Ladens hat nun auch die ersten beiden Selbstmordanschläge nach sich gezogen. Mehr als hundert Tote und Verletzte. Und das war erst Pakistan. Ich vermute, dass es noch in den westlichen Ländern weitergehen wird.

 
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Verfasst von - 17. Mai 2011 in Blog, Real life

 

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Zensus 2011 – Wie anonym sind die Daten wirklich?


Ich habe nun von diesem ominösen Befrager ein Kärtchen im Briefkasten gefunden. Es handelt sich um eine Frau und die Uhrzeiten, die sie mir da angeboten hat, sind mir absolut nicht möglich. Schliesslich muss ich arbeiten. Und bloss wegen dieser dämlichen Haushaltsbefragung mache ich doch nicht früher Schlussl, auch wenn ich den Job hasse wie die Pest. Ach ja, solch eine Frage kommt da übrigens nicht vor. „Lieben Sie ihre Arbeit?“ Antwortmöglichkeiten: Ja, nein, ich weiss nicht. Was mir bei hinkommen würde, ist ja klar. Jedenfalls ist diese Befragung der grösste Quatsch, den es gibt. Natürlich von der EU vorgeschrieben, aber von der Bundesrepublik Deutschland auf die Spitze getrieben.
Aber zurück zu dieser Befragerin, die ich mal Sylvie Smallipp nenne. Netterweise hat sie nicht einmal auf dem schönen Infokärtchen eine Telefonnummer oder eine Emailadresse hinterlassen, wo ich mich darüber beschweren kann, dass ich zu besagten Uhrzeiten nicht zuhause bin. Regina im Übrigen auch nicht. Und am Wochenende kann sie wirklich nciht erwarten, dass ich dann eventuell da sein werde. Werde ich eben einen Zettel am Briefkasten befestigen. „Bitte Unterlagen hier reinschmeissen. Fülle es selbständig aus.“ Und fertig ist die Laube, wie es so schön heisst.
Im Übrigen frage ich mich immer noch, wie anonym die Daten wirklich sind. Gut, die Befrager sollen nicht in ihrem eigenen Wohnbezirk herumfragen, aber die brauchten doch nur einen Bekannten beauftragen, dass dieser sich melden soll. Und schon kann der dann eventuell den Nachbarn ausspionieren, von dem man schon immer wissen wollte, was er beruflich eigentlich macht, welchen Schulabschluss er hat oder ob er überhaupt berufstätig ist. Denn die Fragebögen – jedenfalls die, die nicht online oder per Post beantwortet werden – nimmt der Befrager wieder mit und sammelt sie erst einmal bei sich zuhause. Nun kann er natürlich sich heimlich Notizen machen und dann seinem Bekannten zeigen, was denn der Lieblingsnachbar so geschrieben hat. Zwar wurden alle Befrager zur Verschwiegenheit verpflichtet, aber wer prüft denn nach, ob das wirklich auch eingehalten wird? Richtig, macht niemand. Ausserdem liegen dann die Fragebögen auch noch bei dem Befrager einige Tage zuhause. Glaubt ja wohl niemand dran, dass die Fragebögen im Safe eingeschlossen werden. Da kann dann eventuell jeder ran.
Und ausserdem sind die Fragebögen überhaupt nicht anonym. Man kann genau zurückverfolgen, wer die beantwortet hat und ob die Person die Wahrheit gesagt hat. Und wenn sie nicht die Wahrheit sagt, dann droht ein Bussgeld. Und durch dieses wunderschöne Bussgeld werden wieder die Kosten reingeholt, die zuvor ausgegeben worden sind bei diesem Schwachsinnszensus.
Also ich weiss schon, wo ich ein wenig flunkern werde, denn da können die mir nichts unterstellen. Ich mag vielleicht immer noch in der Kirche sein, aber einen Gottesdienst habe ich das letzte Mal besucht, als ich getauft wurde. – Falsch, als ich konfirmiert wurde. Und das ist auch schon tausend Jahre her. Im Übrigen bin ich sowieso nur noch in der Kirche, weil ich denke, dass es für meine späteren Kinder von Vorteil ist. Also haben die nicht so viele Probleme, wenn sie getauft und eventuell auch konfirmiert werden. Ansonsten habe ich mit der Kirche einfach nichts am Hut, kann mich nicht einmal mit Jesus anfreunden. Ich sehe ihn nun einmal nicht als Gottes Sohn an. Aber die Geschichte kann ich auch ein anderes Mal erzählen.
Zensus 2011, ich weiss einfach nicht, was das bringen soll. Die haben doch schon alle Daten aus den Melderegistern, warum muss ich denen dann noch Rede und Antwort stehen? Weiss das jemand? Daten lügen doch nicht, aber Menschen schon. So einfach ist das. Und dann werden die Daten auch noch mindestens vier Jahre gespeichert. Kann ich doch gleich mich bei Google häuslich einrichten. Die Speichern doch auch alles, was sie kriegen können von einem unbescholtenen Internetnutzer. Ich hasse es, wie man die eigenen Daten, die man sorgsam zurückhält und hütet, so preisgegeben werden müssen.
Man hat aus 1987 gelernt, aber ist es das, was gewollt war? Wohl kaum. Man wird zwangsverpflichtet Auskunft zu geben. Und bei manchen Fragen bin ich ja immer noch unsicher, was ich da eigentlich beantworten soll.

Aktuell legt die Uni Bayreuth offen, wie Guttenberg denn nun seine Doktorarbeit zusammengeklaut hat. Viele sind übrigens empört, dass die Gutachter ungeschoren davonkommen sollen. Denn wie kann es sein, dass Guttenbergs Doktorvater nicht einmal gemerkt hat, dass Guttenberg aus dessen eigenen Arbeiten zitiert hat? Richtig, man könnte argumentieren, man hat doch nicht alle seine eigenen Texte im Kopf. Aber es hätte ihm doch bekannt vorkommen müssen.
Guttenberg selbst argumentiert, dass ihm durch seinen Stress als Abgeordneter die Sache über den Kopf gewachsen ist. Dann hätte er eben sich nicht so als Abgeordneter reinhängen sollen. Das eine, was man will, das andere, was man muss. Hätte ja nicht einmal eine herausragende Doktorarbeit werden müssen, hauptsache am Ende hat man den Titel vor seinem Namen stehen. Bayreuth hat in ihrer Pressekonferenz Guttenberg ziemlich auseinandergenommen. Sogar „Studenten arbeiten sorgfältiger.“ Also ich kenne ein paar, bei denen habe ich mich immer gefragt, wie die bloss weitergekommen sind.
Wer den Abschlussbericht lesen möchte: Abschlussbericht Uni Bayreuth

Übrigens hat Stoibers Tochter ihren Doktortitel auch verloren. Sie soll viele Seiten aus einem Werk wörtlich übernommen haben.
Haben die alle noch nie etwas von Exzerpten gehört? Eine blöde Sache so was, aber diese Stichwortaussagen sind so schlecht nun auch wieder nicht. Wenn man das exzerpieren (oder wie es auch immer heisst) auch beherrscht.
Nachteil an der Uni Bayreuth haben nun die Studenten der juristischen Fakultät. Sie will niemand mehr. Deshalb wollen die Studenten sich jetzt selbst mit Guttenbergs Doktorarbeit auseinandersetzen und zudem wollen sie auch, dass die Gutachter auch gerügt werden. Mitgehangen mitgefangen hat es schliesslich so schön.

Und, was ist Samstag für ein wunderschöner Tag? Tja, Wochenende könnte man sagen. Aber nein, es kommt noch viel besser. Da ist Grand Prix, also heute besser bekannt unter dem Titel „Eurovision Song Contest“. Die eingebildete Lena soll ihren Titel verteidigen. Sie singt, besser spricht, wie ein Lied, das nach nichts klingt, wie schon der Vorjahrestitel. Ich hoffe, sie wird letzte, so lernt sie auch gleich mal die Schattenseiten des Ruhms kennen, wenn man mal von nervigen Paparazzi absieht. Favoriten sollen die irischen Zwillinge sein. Mir ist es wurscht, hauptsache es gewinnt jemand, dessen Lied auch wirklich ankommt und nicht so ein Blödsinn ist wie die deutsche Beteiligung.
Ich sehe es mir nicht an. Es gibt Besseres, um die Zeit zu vetrödeln. Vielleicht gucke ich mir die Punkteverteilung an und das war’s. Ich habe noch ein paar Bücher, die ich lesen muss. Und der Stapel muss endlich mal niedriger werden.
Und was der Grand Prix alles kostet. Kann bloss froh sein, dass München nie zur Debatte stand. Aber dafür ist ja Olympia 2018 geplant. Der Volksentscheid in Garmisch-Patenkirchen hat ja für Olympia gestimmt. Glaube dennoch nicht dran, dass München das bekommt. Da finde ich ja in Seiten der globalen Erwärmung ja eher Sommerspiele realistischer. Hatte sich da nicht mal Hamburg beworben und war gegen Leipzig ausgebootet worden? Nichts gegen Leipzig, aber die Stadt ist zurecht bei der Olympiavergabe bereits in der ersten Runde gescheitert.

Nach Osama bin Ladens Tod sollen nun seine drei Ehefrauen befragt werden. Und zwar direkt von den USA. Pakistan hat seine Erlaubnis gegeben, dass sie nicht als Zwischenwirt agieren werden. Haben wohl immer noch ein schlechtes Gewissen, das bin Laden so lange bei ihnen unbehelligt leben konnte. Aber warum werden nun die Ehefrauen befragt? Hat jemand den Sinn verstanden Was sollen die sagen, was die USA interessieren könnte. Wer seine Verbündeten sind? Das werden die auch gerade wissen. Ich persönlich halte das für ein weiteres Ablenkungsmanöver. Ausserdem bin ich immer noch der Meinung, dass bin Laden lebt. Der hat 57 Brüder gehabt. Er selbst war der 50. Sohn seines Vaters. Da wird sich schon ein Doppelgänger gefunden haben.

Nach Nordafrika und Umgebung kann man immer noch nicht reisen. In Libyen gehen die Kämpfe unentwegt weiter, wobei das in den nachrichten auch weniger zu werden scheint. Dafür gab es nun wieder Unruhen in Ägypten. Ich hatte ja noch gerade zuvor überlegt, ob ich mit Regina nicht da hinfahren sollte. Aber irgendwie erscheint mir das doch zu unsicher. Aber in Ägypten war es mal wieder das ewige Streitthema: Christen gegen Moslems oder umgekehrt. Jedenfalls ging das Gerücht um, eine Frau solle daran gehindert werden zum Islam zu konvertieren. Und wie es bei einem Gerücht ist, wo es um den Glauben geht, begann die Hetze und endete mit Toten. Warum muss es so etwas in unserer heutigen Zeit noch geben? Warum gibt es immer noch Krieg auf der Welt? Genau so eine berechtigte Frage, die kaum zu beantworten ist.
Nun legt Syrien auch wieder los. Der dortige Präsident hat Dissidenten in Fussballstadien sperren lassen. Unter der Folter (sind wir wirklich noch im Mittelalter?) sollen sie Internet-Passwörter preisgeben oder die Namen ihrer Verbündeten. Viele Internetzugänge sind schon längst gesperrt. In China sind ja bestimmte Seiten auch nciht aufrufbar oder werden ab und an gesperrt.
Syrien sind Sanktionen angedroht worden, die nun auch beschlossen wurden. Dennoch hat der Präsident die Oberhand gewonnen, heisst es. Wird es da nun auch Luftangriffe geben wie in Libyen?

 
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Verfasst von - 11. Mai 2011 in Ägypten, Blog, Real life, Technik

 

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Zensus 2011 – Nichts als die Wahrheit?


Heute ist der Tag der Tage: Heute ist Stichtag für den Zensus 2011.
Morgen werden die Sachen für die Gebäudebefragung in der Post liegen. Da werden alle Besitzer gefragt, also auch der nette Nachbarn von nebenan. Die Haushaltsbefragung schliesslich muss nur von einigen ausgewählten Personen beantwortet werden, wie mir. Dazu wird irgendwo ein Schnösel kommen und mich befragen wollen. Doch der kann noch so sehr behaupten, dass ich das mit ihm auszufüllen habe. Das brauche ich nicht. Ich kan die Zettel an mich nehmen, ihm oder ihr einen schönen Tag wünschen und die Fragen online beantworten. Das kostet mich keinen Cent, ausser die IP-Adresse meines Rechners, weshalb ich das flugs in der Redaktion erledigen sollte. Dafür werden alle Verständnis haben. Aber was die alles wissen wollen. Habe ja schon mal davon berichtet. Am besten, man lässt sich, nur mit einer Unterhose bekleidet, ablichten. Denn genauso ist der Fragebogen. Man zieht sich aus bis auf die Haut. Ich habe weder Facebook- noch sonstige Accounts, wo ich was über mich preisgebe. Da werde ich das da gerade machen. Also schnell irgendwas ankreuzen oder schreiben, was mir gefällt. Doch halt, darf ich falsche Angaben machen?
Wer falsche Angaben macht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Wie aber können die Auswerter dieser Fragebögen wissen, dass ich etwas falsches angegeben habe? Also ist es hier mit dem Datenschutz wohl doch nicht so weit her, auch wenn das gerne behauptet wird. Aber es ist doch klar, dass Ding hat eine Nummer, die ist mir direkt irgendwie zugestellt. Und aufgrund dieser Nummer können sie die Daten von mir mit meinen Daten vom Amt vergleichen.
Was ist aber, wenn die jetzt Fehler bei mir finden sollten? Könnte ich dann nicht behaupten, ich hätte mich verklickt und das nicht bemerkt. Denn wissenschaftlich erwiesen ist schließlich, dass der Mensch am PC viel oberflächlicher liest. Also habe ich das eben nicht gemerkt. Jawohl, darauf werde ich mich beziehen. Geht die doch nichts an, welcher Religion ich angehöre, ob katholisch oder evangelisch oder sonst was. Für die Befragung bin ich strenger Atheist, gerade im Urlaub und auch sonst nicht da. Außerdem gelte ich wohl irgendwie auch als Zuwanderer. Schließlich bin ich weder hier geboren, noch die ersten Jahre zur Schule gegangen. Eigentlich waren es die letzten fünf Jahre. Die werden meinen Bericht garantiert verdächtig finden. Denn meine Eltern sind nicht zugewandert, nur ich bin es. Oder bin ich dann nicht zugewandert? Keine Ahnung, also weiss ich nicht, was ich da nur hinschreibe oder ankreuze.
Ich lasse mir von der EU und auch erst recht nicht von der Bundesrepublik Deutschland vorschreiben, was ich da zu beantworten habe.
Jenalas Cousin hat vor wenigen Wochen von der Finanzbehörde seiner  Stadt einen Fragebogen bekommen, wo er sich über sein Internetverhalten bezüglich der Behörden äussern sollte. Erst hielt er es für die Aufforderung zu einer Steuererklärung und dann für eine Spionieraktion von ein paar Nachbarn. Die reden nämlich über ihn und vermuten, dass er arbeitslos sei. Jenala fand den Verdacht berechtigt, schliesslich arbeiten die Nachbarn bei der Finanzbehörde. Bloss haben sie bei Jenalas Cousin gerade den falschen ausgewählt. Der geht nur ins Internet, wenn er muss – zwecks Uni -, mit der Behörde hatte er bis auf Ausweis- und Passverlängerung noch nie zu tun, und auch sonst beantwortet er solche Fragen nicht. Da er nicht erkennen konnte, ob der Fragebogen verpflichtend sei, hat er ihn in den Müll geschmissen. Amüsant fand er ja noch, dass es angeblich anonym sei, aber man könne bei einem Gewinnspiel mitmachen. Was nützt einem der anonyme Fragenbogen, wenn direkt dabei ein Bogen liegt, wo Name und Adresse vermerkt ist. Ausserdem soll im Schreiben gestanden haben, dass sich der Fragebogen vor allem an Menschen jenseits der fünfzig richten würde. Und so weit ich weiss, ist Jenalas Cousin noch nicht einmal halb so alt.

Und wo ich gerade bei Jenalas Cousin bin. Jonas, ist bekanntlich ein Fan des FC St. Pauli. Da schmerzte ihn die Klatsche vom Samstag gegen die Bayern besonders: 1:8, wahrscheinlich die höchste Niederlage des Vereins, oder geht es noch schlimmer? Jonas hat ja schon das letzte Mal, als ich Jenala besucht habe, gesagt, dass St. Pauli genauso enden werde wie anno 2002. Ich war damals skeptisch, aber jetzt muss ich ihm völlig recht geben. Habe ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass St. Pauli in der Saison 2001/02 sang- und klanglos auf Platz 18 nach einer Saison in der Ersten Liga abgestiegen ist. Danach gab es einen Durchmarsch in die damalige Regionalliga – was heute die Dritte Liga wäre. Aber bei dem jetzigen Trainer sei das auch kein Wunder. Schliesslich würde die Mannschaft so spielen, wie er gespielt hat. – Habe ich schon mal erzählt. – Holger Stanislawski galt in den Achtziger Jahren als grosses Talent in Hamburg und soll in jeder Hamburger Auswahl mitgespielt haben, im Gegensatz zu Stefan Effenberg. Allerdings war letztgenannter ehrgeiziger. Und so kann man sagen, dass Stanislawski seit 1985 nichts dazugelernt hat und ein ewiges Talent blieb. Deshalb gibt ihm Jonas auch nur bis Dezember bei Hoffenheim. Dann wird er in der Versenkung verschwinden. Mitsamt Co-Trainer und Putzfrau.
Aber 1:8 ist vielleicht eine Klatsche. Ich habe in der Sportschau das Spiel gesehen. Da hätte genauso gut der Torwart – Kessler – auch ganz alleine auf dem Spielfeld stehen können. Die Mannschaft ist so was von vorgeführt worden. Und Bayern ist jetzt tatsächlich dritter und peilen nun auch noch den zweiten Tabellenplatz an. Hannover hat ja leider verloren. Warum nur haben die Bayern immer mehr Glück als Verstand?

Bei Osama bin Laden sind ja Videos von ihm gefunden worden. Da wurden wohl nun welche veröffentlicht. Jedenfalls sieht bin Laden auf den Videos aus wie ein alter Mann. Gut, je länger man ihn nach dem 11. September sah, da schien er immer mehr zu altern. Aber dennoch glaube ich immer noch nicht, dass bin Laden tot ist. Traf beim Einkaufen einen Afghanen, der auch nicht daran glaubt, dass bin Laden tot ist. Aber so lange die USA dieses „Erfolgserlebnis“ feiert, sollte man nichts weiter darüber sagen. Oder können wir das Gegenteil beweisen? Leider nein.

Und zum Schluss noch eine wunderschöne Nachricht. Hier im Münchener Tierpark Hellabrunn ist am Freitagabend ein kleiner Elefantenbulle zur Welt gekommen. Zwar nur ein Bulle, aber immerhin scheint das Kälbchen gesund und munter zu sein. Das freut mich natürlich. Nächstes Jahr wird es ein Doppelpack in Hamburg geben sowie einmal in Leipzig. Wegen des Doppelpacks wird Jenalas Ersatzelefant sehr wahrscheinlich seinen fünfzigsten Geburtstag auf dieses Jahr verlegen, damit ihr nicht die Show gestolen wird, wie sie ausrichten lässt. Nächsten Monat feiert sie erst einmal 45 Jahre Ankunft in Hamburg. Erdnüsse und süsse Äpfel wünscht sie sich zu ihrem grossen Fest. Und eine dicke Sahne-Quarktorte.

 

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Osama bin Laden und die Folgen


Osama bin Laden ist tot, aber die Bilder von der Leiche bekommt man nciht zu sehen. Angeblich viel zu verunstaltet. Und angeblich sei er auch schon eingeäschert worden. Glaubt das jemand? Aber Blutproben und DNA hätten sie entnommen, um damit einwandfrei feststellen zu können, dass der Tote auch wirklich bin Laden ist und nicht ein Doppelgänger. Und was ist, wenn bin Laden einen Zwillingsbruder hatte, von dem keiner wusste? Wie jeder gute Molekulargenetiker (heisst das so?) weiss, haben eineiige Zwillinge dieselbe DNA, weshalb sich da nicht feststellen lassen kann, um wen der beiden Zwillinge es sich genau handelt. Wenn sie eventuell verschiedene Blutgruppen hatten, ist das natürlich was anderes. Aber wir als ganz normale Bürger werden eh nie hinter die Wahrheit blicken und erfahren, was es mit dem Leichnam wirklich auf sich hat. Wir wissen nur, Osama bin Laden ist tot.
Übrigens heisst es Osama und nicht Obama, wie einige vermeldeten. Ich hatte auch am Montag meine Schwierigkeiten gehabt, es nicht falsch zu schreiben. Und meines Wissens dürfte ich das auch geschafft haben. Jedenfalls steht bei mir nicht einmal in der Überschrift, dass Obama tot sei, obwohl es ja Osama heissen muss. Merkels Regierungssprecher Steffen Seibert – ehemals Nachrichtensprecher des ZDF – hat es geschafft, in seiner Twitternachricht von Obama zu schreiben, anstelle von Osama bin Laden. Den Fehler merkte er schnell, doch andere merkten es eher. Peinlich, peinlich, kann man da nur sagen, obwohl er nicht der einzige ist, dem das passiert ist. Aber so einem „wichtigen“ Menschen sollte das nicht passieren.
Wobei sich ja Angela Merkel auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Sagte sie doch angesichts der Nachricht, dass Osama bin Laden tot sei: „Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten.“ Wie bitte? So geht das doch wirklich nicht! Kann man als Bundeskanzlerin wirklich sich so darüber freuen und es genauso formulieren? Darf man sich an dem Tod eines der meistgesuchten Terroristen erfreuen? Gerade weil dessen Tod in langer Hand vorbereitet worden war? Darf man sich freuen, so als wäre die Rache endlich geglückt? Ich bin nicht, dass man es genau so ausdrücken sollte. Etwas weniger heftig wäre besser gewesen. Aber Merkel kann die Worte nun nicht mehr zurücknehmen. Und ehrlich gesagt hätte ich so einen Satz eher Westerwelle als Merkel zugetraut. So kann man sich täuschen.
Am Wochenende war ja Rom von halb Polen heimgesucht worden, weil der verstorbene Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurde von seinem Nachfolger. Eines der kürzesten Seligsprechungsverfahren der Neuzeit. Aber die Gläubigen hatten ja nach dem Tode von Johannes Paul II. bereits „Sancto subito“ (Heilig, sofort!) gefordert. Und nun wurde die erste Hürde genommen. Nachdem eine angeblich geheilte Parkinsonerkrankung als Wunder angesehen wird, konnte der verstorbene Papst selig gesprochen werden. Und das nächste Wunder soll er auch gleich gewirkt haben. So behauptet es jedenfalls Perus Präsident Alan García. Johannes Paul II. sei für den Tod von Osama bin Laden verantwortlich. Hat man solch einen Blödsinn schon mal gehört? Aber erklärbar ist ja alles und sei es noch so schwachsinnig. Die klerikalen in den USA werden sich sicherlich auch darauf stürzen. Und nun ist doch auch endlich eine Funktion für den seligen Johannes Paul II. gefunden: Man kann ihn anrufen – also zu ihm beten -, wenn man wieder einen Terroristen loswerden möchte. Schon kommt die selige Hand aus dem Himmel und der Terrorist ist hinüber. Gut, bevor ich noch blasphemischer werde, höre ich davon auf zu schwafeln.
Pakistan ist ja irgendwie in Erklärungsnot geraten, wie sich bin Laden so lange bei ihnen verstecken konnte. Aber dazu muss man auch erst einmal wissen, dass Pakistan das Lager von islamischen Terroristen schlechthin ist. Bsonders die Provinz Peschawar. Und getan wird nichts, obwohl Pakistan ja angeblich immer so USA-freundlich war. Aber das ist wohl vergangen.

 
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Verfasst von - 4. Mai 2011 in Blog, Fernsehen, Real life, Wetter

 

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