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Hysterie macht unser Leben kaputt


Das Herz Europas befindet sich im Ausnahmezustand. Nachdem letzte Woche in Paris mehrere Terroranschläge verübt wurden und Deutschland Anfang der Woche einen Terroranschlag befürchtete, ist es nun Belgien, das befürchten muss, das nächste Ziel von IS-Terroristen zu werden.
Es gäbe Hinweise auf Anschläge mit Waffen und Sprengstoff, gab Belgiens Premierminister Michel bekannt.
Aufgrund dessen wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Bahnen fahren nicht mehr. Wenn möglich solle man zuhause bleiben und sich nicht auf den Weg in Einkaufszentren machen und Versamlungen vermeiden.
Die Hysterie nimmt zu. Denn ob es tatsächlich stimmt, dass in den nächsten Minuten, Stunden oder Tagen ein terroristischer Anschlag geplant ist, weiss man nicht mit Sicherheit. Das konnte man besonders gut am Dienstag sehen, als anderthalb Stunden vor Beginn des Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden das Spiel abgesagt wurde. Auch das wurde damit begründet, dass eine konkrete Terrorgefahr bestanden hätte.
Das Stadion wurde mehrfach vor Einlass kontrolliert, die Polizeipräsenz war enorm. Was sollte da passieren? Gut, wenn Bundeskanzlerin und Innenminister Angst um ihr Leben haben, sollen sie eben dem Fussball fernbleiben. Klingt zynisch? Ja, das stimmt. Denn diese Hysterie wäre sicherlich nicht entstanden, wenn Merkel und de Maizière sich nicht angekündigt hätten. So hatte man sich dem Terror gebeugt.
Ja, es gibt andere Stimmen, die sagen, dass es richtig gewesen sei, das Spiel abzusagen. Das kann man so oder so sehen. Jedenfalls konnte man sehen, dass die Terrorgefahr auch teilweise in Hysterie umschlug. Herrenlose Koffer und Pakete wurden gemeldet, weil sie eventuell Sprengstoff enthalten haben könnten.
Lange habe ich die Durchsage an den Bahnhöfen, dass man sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen soll, gehört. Ich schätze, dass es längst wieder aus dem Archiv geholt wurde und ab und an abgespielt wird.
Aus Psychologensicht betrachtet, geht ein Terrorist doch ganz anders vor. Aber das ist eine andere Sache, die ich nicht erläutern mag.
Nun ist es also Belgien, das den grossen Schlag fürchtet.
Das spielt den Terroristen doch in die Hände. Versetzen wir Europa in Angst und Schrecken, um ihnen klarzumachen, dass sie keine Kontrolle über ihr eigenes Leben mehr haben, sondern immer fürchten müssen, dass etwas passieren könnte. Damit wollen sie uns klarmachen, dass wir nicht Herr über unser selbstbestimmtes Leben sein können.
Doch das dürfen wir nie zulassen. Deshalb muss diese Hysterie enden. Natürlich sollte man seine Augen nicht blind verschliessen und denken, dass sowieso nicht passiert. Aber die Angst, dass etwas passieren könnte, darf nie Besitz von uns ergreifen, denn sonst haben diese verblendeten Fanatiker gewonnen.

Von den beiden gesperrten FIFA-Funktionären hört man auch wieder einmal etwas. Nachdem Joseph Blatter gegen seine Sperre nichts unternehmen wollte, scheint er es nun doch getan zu haben. Jedenfalls ist er sehr enttäuscht, dass seine Sperre aufrecht erhalten bleibt. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf, dass sein Name von jedem Makel reingewaschen wird. Vor einem gerechten Ausschuss würde er das auch schaffen. Ich vermute mal, dass diesem Ausschuss am besten er selbst vorstehen sollte, damit er auch garantiert unschuldig aus dem herausgeht.
UEFA-Chef Michel Platini hingegen legt einfach so oft Einspruch gegen seine Sperre ein, wie es ihm möglich ist. Nachdem die Ethikkomission der FIFA entschied, dass seine Sperre nicht aufgehoben wird, wendete er sich an den CAS, die letzte Instanz, wenn gar nichts mehr geht. Beim ersten Mal wurde sein Gesuch abgeschmettert, doch einen Versucht hat er noch – und der wird natürlich genutzt. Aufgeben gilt nicht, auch wenn das Ergebnis bereits feststehen dürfte.
Ich weiss gar nicht, warum diese Strafe icht einfach akzeptiert wird. Blatter und Platini sind ohnehin keine Kandidaten bei der Wahl für das Amt des FIFA-Präsidenten. Da können sie die Strafe auch aussitzen.
Oder sie geben eine deutlichere Erklärung ab, wofür Platini von Blatter bezahlt wurde. Denn das ist immer noch recht undurchsichtig, auch wenn beide beteiligten Parteien höchstwahrscheinlich etwas anderes behaupten würden.
Beim DFB-Skandal hat sich auch etwas Neues aufgetan. So soll die Unterschrift von Franz Beckenbauer auf den Vertrag mit Jack Warner eine Art Blanco-Unterschrift gewesen sein. Das Papier wurde unterschrieben aber wohl nicht gelesen.
Könnte durchaus sein, auch wenn es sich vollkommen absurd anhört. Wer unterschreibt heute etwas, ohne dass er zuvor den Vertrag nicht gelesen hat?
Ich gehöre jedenfalls nicht dazu, obwohl ich damit aufzufallen scheine. Denn ich erinnere mich an Szenen, wo ich bei mehreren Bankgeschäften dazu genötigt wurde, zu unterschreiben, obwohl ich erst mal alles noch einmal in Ruhe durchlesen wollte. Gesagtes und Geschriebenes ist nämlich nicht immer gleich. Oder auch als ich meinen Vertrag erneut unterschreiben musste, weil sich ein Fehler eingeschlichen hatte. Man muss doch wissen, ob alles seine Richtigkeit hat. Nur in unserer schnelllebigen Welt ist so etwas nicht erwünscht. Dadurch kann es durchaus möglich sein, dass Franz Beckenbauer etwas unterschrieb, ohne es zuvor gelesen zu haben.

Zum ersten Mal ist Elefantendame Mala froh darüber, dass ihr Wohnort bereits geschlossen hat. Zwar glaubt sie nicht daran, dass Anschläge dort verübt würden, wo sie nun lebt, aber man weiss ja nie.
Im übrigen ist sie mal wieder etwas verstimmt, weil man ihr die Hannoveraner deutlich vorzuziehen scheint. So wurde das sechs monatige Jubiläum von Nang Faa gefeiert. Mala ist beleidigt, denn ihren Geburtstag hätte man ignoriert und nicht gross verbreitet. Sie hat sehr daran zu knapsen, dass sie nicht mehr die grosse Nummer eins ist, wie sie es noch bei ihrer Ankunft gewesen ist. Dabei sagt sie, dass es nur einen Dickhäuter zu geben hat, der hofiert wird und das ist natürlich sie allein. Wenn das nicht langsam wieder gemacht würde, will sie streiken. Ausserdem würde sie immer noch gerne nach Hause.
Besonders jetzt hat sie allen Grund dazu, wo der FC St. Pauli gegen 1860 München versagt hat. Innerhalb von drei Minuten kassierten sie zwei Tore der 60er. Am Ende fuhren sie mit null Punkten nach Hause.
Mala hatte es vorhergesehen, da 1860 einen neuen Trainer hat und St. Pauli Länderspielpausen noch nie wirklich für sich nutzen konnte.
Die Pusteblume hingegen hatte auf ein Unentschieden getippt, was am Ende falsch war. Tja, da lag sie daneben, wo sie in der letzten Zeit doch oft den riechtigen Riecher besessen hatte.

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Kopflos und führungslos – Kommt nun die Wende oder ist es das Ende?


Die beiden wichtigsten Fussballverbände (Fifa und Uefa) sind praktisch führungslos. Wird das nun der Anfang vom Ende der Amtszeit von Fifa-Präsident Blatter sein? Neunzig (90) Tage ist er von allen Ämtern suspendiert und dennoch scheint ihn nichts davon aufzuhalten, den grossen Kongress Anfang nächsten Jahres vorzubereiten, wo er sein Präsidentenamt zur Verfügung stellt. Natürlich nicht ganz freiwillig, wie man betonen muss. Das sieht man schon daran, dass er nicht ganz zurückgetreten ist, obwohl es gefordert wurde. Er wolle so lange im Amt bleiben bis die Neuwahl anstehe. Bis dahin wolle er mithelfen, den Korruptionsskandal erfolgreich aufzuklären.
Blatter scheint sich weiterhin keiner Schuld bewusst zu sein, obwohl die Schlinge sich immer enger um ihn zu ziehen scheint.
Das sieht man daran, dass er nun mit dieser 90-Tage-Sperre, die oft als Schutzsperre bezeichnet wird, belegt wurde.
Ausgelöst wurde das durch eine Geldzahlung an den Uefa-Präsidenten Michel Platini, der auch einer der Vertreter Blatters ist und sich als Kandidat für Blatters Nachfolge als Fifa-Präsident beworben hat. Und weil diese Geldzahlung ein wenig seltsam ist, wer bekommt Jahre nachdem er irgendwelche Dienste geleistet hat, das Geld, ohne dass es noch dazu irgendwo richtig verzeichnet wird? Ja, da werden Stimmen laut, die von Schmiergeld sprechen. Was es am Ende wirklich gewesen ist, wird wahrscheinlich nicht herauskommen, aber Blatters und Platinis Bild haben erhebliche Kratzer bekommen, die sich nicht so leicht wegpolieren lassen.
Michel Platini wurde wegen dieser Geldzahlung übrigens auch mit einer 90-Tage-Sperre belegt. Auch er ist sich keiner Schuld bewusst und will weiter an seiner Kandidatur für das Amt des Fifa-Präsidenten festhalten.
Ja, ja, irgendwie gibt es nur Unschuldslämmer und Bauernopfer. Wirklich schuldig ist niemand. Alles nur haltlose Verdächtigungen, die der eigenen Person schaden sollen. Aber man gibt nicht auf, lässt sich nicht unterkriegen, denn man selbst ist überzeugt, unschuldig zu sein.
Nur bleibt die Frage bestehen, wie jeder Schuld und Unschuld definiert. Und hierbei wird es schwierig. Vom Gesetz her nicht, denn das sagt klar und deutlich, was legal ist und was strafbar bzw. ungesetzlich. Aber wenn jemand selbst sagen soll, ob er irgendwie was ungesetzliches getan hat, wird er garantiert nicht sagen, dass es so gewesen ist. Manche sagen ja noch, dass sie unschuldig seien, selbst wenn ihre Schuld eindeutig bewiesen ist.
Platini war ohnehin schon angezählt wegen der Arbeit seines Sohnes bei einer katarischen Firma. Da war immer gesagt worden, dass er keine weisse Weste mehr habe. Ob es da nun einen Zusammenhang gibt oder es einfach nur Zufall ist, wer weiss?
Jedenfalls sind zwei der wichtigsten Fussballverbände auf einmal führungslos.
Bei Blatter hat man sich ohnehin gefragt, warum er nicht endlich mal gesperrt wird bzw. nicht gleich ganz aus dem Amt geworfen wird. Aber auch diese Sperre wird Blatter sehr wahrscheinlich nicht davon abhalten, sein Ding durchzuziehen. Das heisst, sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen und eventuell als armes Opfer einer Verschwörung dazustehen.
Aber was bedeutet diese Sperre nun für die Uefa und die Fifa? Sind nun beide Verbände angeschlagen? Muss Platini eventuell als Uefa-Präsident zurücktreten?
Nein, das sehr wahrscheinlich nicht, ausser es finden sich weitere erhärtende Beweise, die sagen, dass Platini bei der Vergabe zur WM 2022 nicht ganz uneigennützig entschieden hat.

In Berlin wird gegen das umstrittende TTIP demonstriert, das von den Politikern immer noch forciert wird, obwohl die Bürger es nicht haben wollen.
Die Befürchtungen gegen dieses Freihandelsabkommen sind berechtigt, denn es ist praktisch ein Freifahrtsschein für Sachen, die bei uns eigentlich verboten sind, doch einzuführen. Ich spreche hier nicht von Chlorhühnchen, die immer gern genannt werden. Dass Geflügel in den USA mit Chlor behandelt wird, hat den Grund, damit es frei von Keimen ist. Bei uns wird gleich durch eine Hygienekette versucht, dass sich Keime gar nicht erst bilden können. Übrigens sei dieses Chlor überhaupt nicht schädlich und würde spätestens beim erhitzen verschwinden.
Zum Thema Chlorhühnchen muss ich erwähnen, dass die EU seit Jahren an die USA ein hohes jährliches Strafgeld zahlt, um kein Fleisch einzuführen, wo die Tiere mit speziellen Präparaten behandelt wurden. Diese Mittel sollen angeblich völlig harmlos sein, aber die EU-Bürger würden so etwas nicht wollen. Laut einem Gesetz müssten wir aber dieses Fleisch einführen, was wir aber eben nicht tun, weil wir solches Fleisch für gefährlich halten. Aus diesem Grund klagten die USA und bekamen Recht. Seitdem wird jährlich ein Strafgeld fällig. Und das wird wahrscheinlich noch höher ausfallen, wenn das Freihandelsabkommen in Kraft treten sollte.
Denn unsere Gesetze sind halt ein wenig anders als die in den USA. Ausserdem haben wir auch eine ganz andere Sichtweise. Das kann man daran sehen, dass wir dem Fracking gegenüber negativ eingestellt sind. Wir sehen überall die Gefahren, während in den USA das Fracking zwar nicht mehr das Allheilmittel darstellt, aber immer noch gefördert wird. Wir hingegen wollen das Fracking nicht, müssen uns aber wieder einmal der Politik beugen, weil die das so toll findet.
Und genauso wird es auch mit dem Freihandelsabkommen TTIP sein. Die Politik wird es durchdrücken, egal ob es gewünscht wird oder nicht.
Dabei ist nicht von der Hand zu weisen, dass es keine wirklichen Vorteile für uns birgt. Es ist zwar keine Entmündigung Europas kommt dem dennoch sehr nah.
In Berlin wird gegen das TTIP demonstriert und in Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas, findet eine Militärparade statt. Kim Jong Un demonstriert wieder einmal seine militärische Stärke und schreckt wieder einmal nicht mit Provokationen zurück. Sein Militär sei so gut aufgestellt, dass es gegen die USA in den Krieg ziehen könnte. Tja, alles nur leere Worte eines Herrschers, der mal wieder ein Erfolgserlebnis braucht? Oder sind diese Drohungen ernstzunehmen? Atomsprengköpfe soll Nordkorea besitzen. Allerdings weiss man nicht wie viele und ob diese wirklich alle funktionstüchtig sind.
Im Grunde genommen hält man Kim Jong Un nur für einen Schwätzer, der Stärke demonstrieren muss, um sich so seinem Volk zu zeigen. Und das glaubt in der Mehrheit auch, was ihr Herrscher ihnen sagt.
Vor wenigen Tagen dachte ich mir noch, dass Kim Jong Un sein Volk sehr gut in Griff hat, wenn diese es immer noch erdulden, dass sie praktisch immer noch kaum Fortschritt haben und Hungersnöte, wie man sie sonst nur aus Zentralafrika gekannt hat.
Aber Nordkoreas Volk muckt nicht auf. Stoisch lassen sie alles über sich ergehen. Wenn die DDR-Bürger sich das alles gefallen lassen hätten, hätten wir vergangene Woche nicht 25 Jahre Wiedervereinigung gefeiert. Wir hätten am 03. Oktober keinen Nationalfeiertag, sondern immer noch am 17. Juni.
Vielleicht wird Nordkorea irgendwann sehen, dass es so nicht weitergehen kann. Aber bis dahin werden garantiert noch ein paar Köpfe rollen.

Will ich mal beim Fussball bleiben und über die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Irland schreiben. Ich muss sagen, dass ich mir das Spiel nur für zwei Minuten angesehen habe, aber das hat mir gereicht, um zu sehen, dass Deutschland bei diesem Spiel keinen Blumentopf gewinnen wird. Bälle wurden nicht in die freien Räume gespielt, sondern immer schon dorthin, wo zwar der eigene Mitspieler stand, aber auch jede Menge gegnerische. Oder dann wurde mal in den freien Raum gespielt, aber der betreffende Spieler war gerade von seiner dortigen Position abgerückt, sodass dieses Mal auch wieder ein Gegenspieler eher am Ball war. Abspracheprobleme, Missverständnisse ohne Ende.
Alle bisherigen Spiele, wo eine Mannschaft genau so gespielt hat, ist immer für den Gegner ausgegangen. Deshalb überraschte es mich am Ende auch nicht, als ich später las, dass die Iren gegen Ende noch ein Tor geschossen hatten.
Nun sieht es auf einmal wieder eng aus für das DFB-Team. Natürlich können sie gegen Georgien alles klar machen, angeblich würde sogar ein Unentschieden zum Erreichen der Endrunde der EM in Frankreich genügen. Aber das sollte das deutsche Team nicht erzwingen, denn damit kann man auch scheitern. Es müssen nur alle gegen Deutschland spielen und am Ende heisst es dann, Deutschland kann nach Hause fahren. Dann sind die Niederlande vergessen, die eine blamable Qualifikation gespielt haben und zurecht gescheitert sind. Deutschland wird die neue Lachnummer werden. Als Weltmeister nicht die EM-Qualifikation schaffen und in letzter Sekunde schaffen. Da braucht man sich nie nächsten Jahre wirklich nicht als Deutscher zu erkennen geben in der Welt. Die Lachnummer werden wir sein, wenn Deutschland tatsächlich noch scheitern sollte. Ein Sieg gegen Georgien muss her. Alles andere ist viel zu gefährlich, weil man scheitern könnte. Es mag so schön heissen, am Ende gewännen die Deutschen, doch im Spiel gegen Irland hat man gesehen, dass es nicht stimmt.
Nur gegen Georgien hat sich das deutsche Team bereits im Hinspiel schwergetan. Wie soll denn nun ein Sieg her? Man wird es morgen sehen. Entweder gewinnt Deutschland oder es kann nach Hause fahren.

Auch Elefantendame Mala zittert mit dem deutschen Team. Zwar hat ihre unfreiwillige Wahlheimat Belgien die Qualifikation bereits hinter sich gebracht, aber die alte Kuh möchte unbedingt, dass Deutschland sich ebenfalls qualifiziert. Denn sie sieht sich immer noch als deutscher Elefant, wurde oft genug als solcher bezeichnet. Und wenn man 46 Jahre in dem Land lebt, kann man sich ruhig so bezeichnen, findet Mala.
Im Spiel gegen Irland lag sie mit ihrer Vorhersage daneben, als sie auf ein Unentschieden tippte. Sie hatte sich gedacht, dass die deutsche Mannschaft sich schwertun würde, aber dass sie dermassen versagen würden, dass hat sie dann doch erstaunt und vor allem verärgert. Nun hofft sie gegen Georgien auf einen Sieg, denn das hat sie auch getippt.
Dasselbe hat übrigens auch die Pusteblume gesagt, die sich momentan bei ihren Entscheidungen an Mala zu halten scheint, denn was diese tippt, sagt sie auch. Denn gegen Irland war sie auch für ein Unentschieden gewesen. Ob das jetzt Zufall war oder nicht, jedenfalls war sie nun für einen Sieg, wobei Jonas natürlich wieder einmal betont, dass die Pusteblume ein penetranter Linksrüssler sei. Auch wären ihre letzten Tipps nicht gerade toll gewesen. Nachdem sie sich so gut gemacht hatte, scheint ihr nun wieder die Puste ausgegangen zu sein.

 

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Der Heilige der FIFA


Die einen halten ihn für einen Messias, vergleichen ihn mit Jesus oder Mutter Theresa. Für die anderen ist er einfach nur ein alter Mann, der den Fussball in Verruf gebracht hat.
Die Rede ist von Joseph S. Blatter, dem seit 1998 amtierenden FIFA-Präsidenten.
Gestern war die Wahl und es astand schon von vornherein fest, dass Blatter noch eine weitere Amtszeit machen würde, auch wenn die UEFA und die Verbände der USA, Kanada oder Neuseeland dagegen waren. Doch sie hatten keine Mehrheit hinter sich stehen. Die hatte Blatter mit den afrikanischen und südamerikanischen Verbänden. Dennoch gab es nach einem Wahlgang kein eindeutiges Ergebnis und Blatter und sein Herausforderer, der jordanische Präsident des dortigen Verbandes, verzichtete. Damit war Blatter gewählt. Unrühmlich zwar, aber das ist dem Schweizer schichtweg egal.
Dafür weht ihm der Wind von allen Seiten entgegen. Die FIFA steht aktuell so schlecht da wie noch nie. Nein, nicht finanziell, da hat sie immer den grossen Reibach gemacht. Die Glaubwürdigkeit der FIFA ist seit der Vergabe der Weltmeisterschaften an Russland und vor allem an Katar angeschlagen. Immer wieder machten Gerüchte die Runde, dass dieseWeltmeisterschaften gekauft seien. Es wurden Ermittlungen getätigt, aber herausgekomen ist nie etwas. Bis vor wenigen Tagen, als einige Funktionäre der FIFA verhaftet wurden.
Blatter sah und sieht sich immer noch als völlig Unbeteiligter, an dem diese ganzen Korruptionen vorbeigegangen sind. Nur wieso wird gerade auf ihn das grosse Loblied gesungen, wenn er doch völlig unbeteiligt die Hände im Schoss liegen hatte und nur mit seiner Gestalt die FIFA in der Welt präsentierte?
Ja, das weiss ich auch nicht. Aber genau hier fängt das Heiligenbild an, dass von Blatter gemacht worden ist Der FIFA-Präsident hat nie etwas mitbekommen, sondern hat sich immer dafür eingesetzt, dass auch Kleinstländer Fussballspielen können. Und gerade von denen wird Blatter wie ein Heiliger verehrt und mit Jesus oder MUtter Theresa verglichen. Ganz ehrlich, die würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie davon hören würden. Ist es nicht auch im weitesten Sinne ein Fall von Blasphemie? Dagegen sollte der Vatikan was sagen, anstatt sich über die Homo-Ehe – irgendwie klingt das Wort blöd – aufzuregen.
Ich frage mich jetzt, warum denn Blatters Herausforderer, der letzte verbliebene von insgesamt dreien, Ali bin al-Hussein, vor dem zweiten Wahlgang verzichtete. War das ein geschickter Schachzug? Wusste er etwas, dass Blatter noch nicht weiss? Denn die grösste Schmach für den FIFA-Präsidenten wäre, wenn trotz seiner Beteuerungen einer weissen Weste, Ermittlungen gegen ihn eingeleitet werden und er auch noch in einem Opel Corsa (wurde gestern andauernd in der heute-show erwähnt) abgeholt wird.
Jedenfalls ist Blatter Drohung, den europäischen Verbänden ein paar Plätze bei der WM wegzunehmen, erst einmal Geschichte. Jetzt spricht er lieber davon, dass das Teilnehmerfeld ab der WM2026 auf 40 Teams erweitert werden soll.
Aber ein paar Spitzen kann er sich dennoch nicht verkneifen und sagte, dass der Prsäident des englischen Verbandes unentschuldigt beim ersten Treffen des Exekutivkomitees gefehlt habe.
Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, wie es bei der FIFA weitergehen wird. Die weiteren Ermittlungen werden zeigen, wer nun wirklich Dreck am Stecken hat und wer nicht und inwieweit das NEtz der Korruption sich ausgebreitet hat.

Ich bleibe mal beim Fussball, allerdings beschränke ich mich auf die nationale Ebene. Es geht um as Rückspiel in der Relegation Erste Liga gegen Zweite Liga. Im Hinspiel am Donnerstag enttäuschteder HSV mal wieder auf ganzer Linie. Wie so oft in der laufenden Saison sah man einen hilflosen, harmlosen und schwachen HSV. Bereits in der vierten Minute gerieten sie durch ein Tor von Hennings – ehemaliger Hamburger Profi – in Rückstand. Dann geschah 70 Minuten bald nichts mehr. Der HSV zog sich noch mehr zurück, konnte froh sein, dass der KSC nicht noch auf zwei oder sogar drei null erhöhte. Und dann, ganz unverhofft in der 73. Minute, geaschah auf einmal etwas, dass dem HSV wieder Hoffnung geben konnte. Ilicevic erzielte den Ausgleichstreffer. Völlig unverdient, aber irgendwie hoffte man, dass der HSV dieses Tor schiessen würde. Am Ende blieb es bei einem 1:1, das erst einmal den KSC in eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel am Montag brachte. Denn ein Auswärtstor zählt zur Not doppelt. Deshalb muss der HSV am Montag entweder gewinnen oder aber mindestens 2:2 spielen. Bei einer Niederlage oder einem torlosen Unentschieden werden sie den Gang in die zweite Liga antreten müssen. Und das will man irgendwie nicht, auch wenn der Verein es verdient hätte. Allerdings bestraft man damit eher die Fans als diejenigen, die diesen Abstieg versaubeutelt haben.
Ein Sieg muss her. Und gerade immer dann, wenn man den HSV schon abschrieb, riss der sich zusammen und vollbrachte das Unmögliche. Vielleict werden wir auch am Montag wieder Zeugen solch eines Wunders. Der Dino hätte es verdient.
Und das sage ich als Nicht-HSV-Fan und KSC-Sympathisant.
Beim Hinspiel lagen Mala und die Pusteblume beide daneben, weil sie auf einen Sieg des HSV getippt hatten. Mala hatte eigentlich gar nicht erst das Spiel tippen wollen, weil sie überhaupt nicht wusste, wie es ausgehen würde.
Für das Rückspiel sind beide Fussballorakel mal wieder einer Meinung und sagen, dass der HSV gewinnen wird. Dieses Mal sollten sie lieber recht behalten.

Und ejtzt noch ein wunderbarer Schildbürgerstreich aus dem Bundesarbeitsministerium von Andrea Nahles.
Wer kennt sie noch, die Personenumlaufaufzüge, im Volksmund Paternoster genannt? Viele gibt es nicht mehr, meist sind sie in Behörden zu finden oder eben wie hier in München im Polizeipräsidium.
Der nie stillstehende Paternoster ist einfach zu benutzen, man wartet bis eine leere Kabine kommt und steigt in diese ein. In der Etage, wo man hinwill, steigt man wieder aus. Sollte man einmal zu weit fahren, muss man nicht einfach in der Etage darüber aussteigen, sondern kann einfach weiterfahren bis man auf der anderen Seite wieder herauskommt, ohne dass man deshalb auf dem Kopf stehen muss. Denn das ist das Kunststück eines Paternosters, egal wie oft der oben oder unten ankommt, er wechselt nie die Richtung, auch wenn es den Anschein hat. Denn ein Paternoster ist wie ein Karussell, das immer in Bewegung ist. Doch nun droht dem Paternoster, einem Idyll aus früherer Zeit, Gefahr. Denn ab dem 1. Juni darf ein Paternoster nur noch benutzt werden, wenn zuvor eine Einweisung durch den Arbeitgeber erfolgt. Das heisst folglich auch, dass nur Personen damit fahren dürfen, die in diesem Gebäude arbeiten. Wenn ich also zur Finanzbehörde muss, werde ich die Treppe nehmen müssen und darf den Paternoster nicht benutzen.
Was kann da aber auch alles passieren! Man konnte zu früh aussteigen und über die Kante der Etage stolpern oder man steigt zu spät aus und stößt sich den Kopf an der Kante des Paternostertunnels. Nein, ehrlich gesagt weiss ich nicht, was für schwerwiegende Unfälle passieren könnten. Da passieren bei ganz normalen Bonzenhebern – wie man in Hamburg früher die geschlossenen Aufzüge nannte – viel mehr Unfälle. Eingeklemmte Arme sind da noch das harmloseste. Ausserdem sind Paternoster viel weniger störanfällig. Aber all das wurde bei der Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung übergangen. Ab Montag dürfen Paternoster also nur noch benutzt werden, wenn man eingewiesen wurde und in dem betreffenden Gebäude arbeitet. Welch ein Blödsinn!
Da ist selbst Bahnfahren noch viel gefährlicher. Da kann man über die Ein- und Austeigestufen stolpern. Oder man bekommt die Zwischentür nicht auf. Da muss man auch erst eingewiesen werden. Also, wo ist das nötige Gesetz dazu?

 

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Ein Boykott ist keine Lösung


Soll die WM in Russland nun boykottiert werden oder nicht? Die Frage geht seit Tagen um und jeder hat eine andere Meinung. Der sagt, es solle boykottiert wrden, der andere hält wiederum davon nichts.
Ich halte auch nichts von einem Boykott, denn damit bestraft man nicht das Land, das die WM austrägt, sondern die Spieler. Schon die olympischen Spiele 1980 haben mit ihrem Boykott nichts erwirkt, genauso wird es auch bei der WM 2018 in Russland sein.
Natürlich kann man die WM boykottieren, indem man die eigenen Fans bittet, dass sie nicht ins Land reisen und Karten für die Spiele kaufen. Aber wer ist dann wirklich der Geschädigte? Es ist die Zivilbevölkerung, denn die hat den Nachteil.
Putin selbst interessiert das nun überhaupt nicht, denn der wird dann nur sagen, dass es eine Ungerechtigkeit sei, aber davon werde Russland sich nicht unterkriegen lassen.
Also, ein Boykott bringt es nicht. Ausserdem ist doch momentan auch viel interessanter, was für eine Farce nach der Untersuchung der Vergabe herausgekommen ist.
Veröffentlicht worden ist der Bericht nicht und es werden in der Öffentlichkeit Verbände als Schuldige hingestellt, die aufgefordert worden waren, Geld zu überweisen. Ha, da hört es doch wirklich auf. Man wird aufgefordert etwas zu tun, fügt sich der Anweisung in gutem Glauben und steht am Ende als schuldig da. Aber so ist das, wenn man sich der Fifa fügt.
Nachdem sich am Ende die Kritiken an Fifa-Präsident Blatter mehrten, erstattete dieser Anzeige. Tja, ob da jemand nur seinen Hals aus der Schlinge ziehen wollte? Zu dem Schluss kamen viele, denn die Kritik an Blatter ist schon seit Jahren nicht gerade leise. Bloss schafft es irgendwie nie jemand, dass er Schaden nimmt. Wenn was passiert, dann wäscht der Präsident seine Hände in Unschuld, so ist es immer gewesen und wird es wohl auch immer bleiben. Wie viel Wahrheit dahinter steckt? Das weiss ich nicht, das weiss niemand.
Nur mit einem Boykott der WM 2018, egal aus welchem Grund auch immer, wird nichts bringen. Und wer weiss, was in nicht einmal vier Jahren sein wird. Vielleicht gibt es Putin dann schon gar nicht mehr.

Arte übertreibt es nun wirklich mit seinen Stummfilmen. Da wird im April der letzte grosse Stummfilm gezeigt, über den Sommer über dann ein paar Max Davidson-Comedies, die als Dick und Doof-Kurzfilme kursieren. Schliesslich der erste grosse Stummfilm am 27.Oktober. Und danach kommt jede Woche mindestens ein Film. Ganze fünf Wochen kommt jede Woche mindestens ein Stummfilm. Fünf Wochen, wo die Monate Mai bis September aufgeholt werden scheinen. Gut, dagegen habe ich nun nichts, aber wieso läuft erst überhaupt nichts und dann wird dermassen übertrieben? Bei „J’accuse“ kann ich es verstehen, denn der wurde passend zum Ende des Ersten Weltkrieges gezeigt. Ich kannte den Film zwar schon, aber Severin Mars sieht man sich immer gerne an und einen Film von Abel Gance sowieso.
Am 03. Dezember läuft als letztes „Nanook, der Eskimo“. Kommt dann noch was um die Weihnachtsfeiertage, wie es die letzten Jahre immer gewesen ist? Da gib es einen russischen Stummfilm von 1913, der „Die Nacht vor Weihnachten“ heisst. Den Originaltitel habe ich gerade nicht parat, aber das ist ein recht kurzer Film von knapp vierzig Minuten. Ja, ich weiss, das Programm für Dezember steht bereits, aber im nächsten Jahr vielleicht. Ausserdem gibt es noch einen Haufen Stummfilme, die mal gezeigt werden könnten, die es noch nicht auf DVD gibt. Momentan scheint sich Arte auf Jean Epstein-Filme festgelegt zu haben. Da könnte auch „Le Lion des Mogols“ gezeigt werden.

Die deutsche Nationalmannschaft hat sein letztes Spiel in diesem Jahr 1:0 gewonnen. Ein Testspiel gegen Spanien und noch dazu ein recht langweiliges Spiel. Die ganze Zeit über schüttete es wie aus Eimern, das Spiel plätscherte vor sich hin. Es wurde gefoult und festgehalten. Ansonsten aber nichts wirklich herausragendes zu sehen, vielleicht noch dieses nervige Geduldel in der zweiten Halbzeit. Aber da kann man auch den Ton ausmachen, wenn es zu nervig wird.
Ganz zum Schluss wurde noch das Siegtor geschossen.
Gebracht hat dieser Sieg nichts, denn es ist, wie oben erwähnt, ein Testspiel gewesen. Dennoch ein guter Abschluss zu zuletzt eher mässigen Leistungen. Der gerade einmal 4:0-Sieg gegen Gibraltar, das verlorene Spiel gegen Polen, das Unentschieden. Es kann nächstes Jahr nur besser werden, ausserdem wäre ein Testspiel gegen England doch mal wieder was. Aber das wird nur stattfinden, falls Deutschland sich zur EM in Frankreich qualifizieren wird. Momentan sieht es nicht so aus, aber das kann sich noch ändern. Aber nur 4:0 gegen Gibraltar. Ja, das ist wirklich nicht berauschend gewesen.
Elefantendame Mala hingegen war recht überrascht, dass die deutsche Nationalelf es noch geschafft hat gegen Spanien zu gewinnen. Sie hatte auf ein Unentschieden getippt, wonach es auch lange Zeit aussah. Damit lag sie näher dran als die Pusteblume, die dafür gewesen war, dass Spanien gewinnen würde. Ja, ganz recht, sie ist ein penetranter Linksrüssler, wie Jonas immer sagt. Er verzweifelt an ihr. Denn auch beim Spiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig hat sie auf einen Sieg Leipzigs getippt. Kein wirklicher Fortschritt. Aber wer glaubt, dass St. Pauli gegen Leipzig gewinnen oder unentschieden spielen wird? Dennoch zweifelt Jonas weiterhin an ihr. Denn erst hatte sie auf ein Unentschieden getippt. Dann war sie aber anderer Meinung. Ob sie überhaupt versteht, was Jonas von ihr will? Er hebt den Schlaubeutel in die höchsten Sphären und sagt, es hätte keine bessere gegeben als sie. Dabei hatte sie auch ihre Anlaufschwierigkeiten gehabt, wenn auch nicht so lange, wie es nun schon bei der Pusteblume andauernd.
Und was sagt Mala zu dem Spiel St. Pauli gegen Leipzig? Tja, die alte Kuh ist der gleichen Meinung und sagt, dass St. Pauli wieder einmal verlieren wird. Zwar würde auch Leipzig momentan schwächeln, aber bei St. Pauli würde momentan gar nichts funktionieren. Deshalb fahren sie wieder mit null Punkten nach Hause.
Übrigens hat Jonas einen Beweis für ein Gerücht gesehen, wo es heisst, dass Mogli bald von ihrer Stellvertreterin Shandra abgelöst werden wird. Sein Beweis für das Gerücht: Shandra würde sich nicht mehr respektvoll gegenüber der Leitkuh benehmen und auch versuchen, ihr das Futter zu klauen. Früher hätte sie nur daneben gestanden und abgewartet bis sie auch etwas in den Rüssel gesteckt bekam, heutzutage würde sie einfach frech dazwischenrüsseln. Noch würde sie Mogli nicht die Sachen aus dem Rüssel klauen, wie sie es bei anderen Elefanten mache und noch würde Mogli sich bei den anderen in der Gruppe durchsetzen können. Dennoch ist Jonas sicher, dass Moglis Tage als Leitkuh gezählt seien. Auch Nina glaubt das, obwohl sie es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Aber eines Tages wird der Königsmacher – das ist Shandra – selbst nach der Macht gieren. Und so scheint es wohl nun zu sein. Schleichend würde nach Jonas der Prozess vonstatten gehen. Er glaubt, in spätestens zwei Jahren sei der Wechsel vollzogen. Mal sehen, mal sehen. Nun wird es wohl erst einmal interessanter sein, wann Gajendra hierher nach Hellabrunn zurückkehrt.

 

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Geld lässt das Gewissen verschwinden


Frankreich mischt gross mit, wenn es daru geht, Putin wegen der Ost-Ukraine zu rügen und sich neue blödsinnige Sanktionen auszudenken. Aber nun ist herausgekommen, dass sie an ihrem grossen Rüstungsgeschäft mit Russland festhalten wollen – aller Kritik zum Trotz. Nun ja, es geht schliesslich auch um einige Milliarden. Die will man sich nicht so einfach durch die Lappen gehen lassen.
Widerspricht das nicht dem Kurs, den Frankreich im Ukraine-Konflikt eingeschlagen hat? Im Grunde genommen schon, denn man rät Russland zur Besonnenheit. Sie sollen die Situation in der Ost-Ukraine nicht eskalieren lassen. Aber mit den Hubschrauberträgern könnte die Situation sogar noch verschärft werden. Denn diese vom Typ Mistral können nicht nur Hubschrauber, sondern auch Panzer, weitere Fahrzeuge und knapp fünfhundert Soldaten transportieren. Also ein höchst wichtiges Gefährt für Russland.
Doch Frankreich scheint das alles völlig egal zu sein. Denn es geht nicht nur um Geld, sondern auch um die Zuverlässigkeit der französischen Rüstungsindustrie. Denn wenn die Verträge nicht eingehalten werden, nehmen sich das auch andere Länder zum Vorbild und werden sich von den französischen Rüstungsunternehmen abwenden. Und das geht nun gar nicht. All das schöne Geld, dass da den Franzosen entgehen wird. Ausserdem soll der erste Hubschrauberträger bereits um den Oktober herum ausgeliefert werden. Das wäre doch ein ziemlicher Verlust, wenn man die Auslieferung nun stoppen würde.
Zudem hat Hollande schon im vergangenen Monat klargemacht, dass das Geschäft mit Russland eingehalten wird. Zudem stammt dieses aus dem Jahr 2011. Da wusste man von der Ukraine-Krise noch nichts. Ob nun die USA und andere Druck machen, ist Frankreich völlig egal. Es geht schliesslich um den guten und verlässlichen Ruf in der Welt. Ausserdem wird gesagt, dass es ein rein privates Geschäft sei, geschlossen zwischen Industrieunternehmen. Das klingt wie eine Ausrede, man wäscht seine Hände in Unschuld wie es Pontius Pilatus tat.
Frankreich wird nicht von seinem Standpunkt abrücken, vor allem wollen sie keine Entschädigung an Russland zahlen, wenn sie die Hubschrauberträger nicht ausliefern. Zudem wollen sie weitere Aufträge an Land ziehen, denn Geld kann man immer gut gebrauchen. Da muss man das Gewissen auch einmal hintanstellen.
Aber ich sage immer: Wenn es der eine nicht macht, dann macht es halt der andere. Denn bei Geld hört die Humanität auf. So ist es immer gewesen.
Während man sich über Frankreich aufregt, sieht es in der Ukraine wieder mal nicht rosig aus. Nachdem ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen wurde, meldet Russland nun, dass angeblich ukrainische Granaten in eine russiche Zollstation eingeschlagen seien. Wie es aussieht, handle es sich hierbei um Irrläufer, die ihr Ziel verfehlt haben, als das ukranische Militär Granaten nach mehreren Zusammenstössen abfeuerte. Zudem droht der ukrainische Präsident Poroschenko mit der Aufhebung der Waffenruhe, nachdem ein ukrainischer Militärhubschrauber abgeschossen und neun Menschen bei dem Absturz ums Leben gekommen sind. Natürlich sagen die Separatisten, dass die Ukraine ihrerseits sich nicht an die Waffenruhe halten würde. Wie man sich dreht und wendet, jeder schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu. So wird es ewig weitergehen.
Auch wenn die Ukraine nun stärker an die EU gebunden sein mag. Wenn ich ehrlich bin, halte ich das für keine gute Idee. Denn eigentlich wird es doch nur gemacht, um Putin weiter in die Enge zu treiben. Wenn es die Krim-Krise nicht gäbe, würde sich niemand in der EU für die Ukraine interessieren.

Gestern war der erste spielfreie Tag der WM. Haben wir den Fussball wirklich vermisst? Nein, ich jedenfalls nicht. Heute beginnt die k.o.-Runde und seit gestern wird in der Redaktion spekuliert, wer Weltmeister wird. Unser Vize-Chefchen ist ja schon vor Beginn der Weltmeisterschaft davon überzeugt gewesen, dass Deutschland es schaffen und zum vierten Mal den Titel gewinnen wird. Unter uns gab es einige Skeptiker, mich eingeschlossen, jetzt sind eigentlich alle überzeugt – ausser mir. Ich hoffe indirekt natürlich auch, dass Deutschland den Titel gewinnt, aber wirklich überzeugt bin ich nicht. Jedenfalls hat Vize-Chefchen nicht nur sein Büro mit Deutschland-Flaggen überdekoriert, wie ich gestern sehen konnte, ist auch sein Auto ein Opfer der Flaggen-Manie geworden. Diese blöden Autoflaggen am Fenster lasse ich mir ja noch gefallen, auch wenn ich es albern finde. Aber das sei jedem selbst überlassen, wie ich immer sage. Muss man aber nun auch noch seine Aussenspiegel, den Tankdeckel und vor allem die Radkappen schmücken? Von einem Sonnenschutz, der an die Fenster der Rückbank gepappt wird, mal ganz abgesehen. Das ist mir nun wirklich zuviel des Guten gewesen. Regina ist nun auch schon auf dem Trip, dass wir unseren Balkon mit einer Deutschland-Girlande schmücken sollen. Also, so weit kommt das noch. Ich laufe ja auch nicht mit dieser blöden Blumenkette herum. Wie sieht denn das aus?
Mir persönlich ist diese Schmückung mit Deutschland Fahnen, Flägchen und ich weiss nicht was noch alles, viel zuviel. Nun ja, bin auch eher für Frankreich, auch wenn die spätestens das Viertelfinale nicht überstehen werden. Wie ist das alles furchtbar. Wieso haben sie nur nicht zweiter werden können? Dann würden sie auf Deutschland erst im Finale treffen. Es ist schon ärgerlich. Aber so ist nun einmal Fussball.
Übrigens hat sich Joseph Blatter schon wieder was Neues ausgedacht. Nicht nur soll der Videobeweis weiter ausgebaut werden, wegen der Beissattacke von Suarez, sondern es sollen auch Einsprüche der Trainer möglich sein. Maximal einer pro Trainer und Halbzeit und auch nur, wenn das Spiel unterbrochen ist. Dann kann beispielsweise bei einer umstrittigen Entscheidung noch einmal die Szene per Video angesehen werden.
Wieder mal eine herrlich hübsche Idee von Sepp Blatter. Was er sich damit erhofft, weiss ich nicht. Aber sicherlich wird er es durchbringen können. Die Torlinientechnik gibt es schliesslich auch – und soll nun auch bei der nächsten Europameisterschaft Verwendung finden.
Was aber geschieht, wenn auch der Videobeweis nichts bringt, da hat sich Blatter noch nichts überlegt, vielleicht eine Münze werfen? Wäre auch eine Idee.
Oder wie wäre es damit: Spielunterbrechungen wie beim Handball, damit sich der Trainer mit den Spielern besprechen kann. Das stört nicht nur den Spielfluss, sondern ist recht blödsinnig. Aber Blatter würde es sicherlich toll finden. Aber da es immer mal wieder kurze Unterbrechungen gibt, wenn beispielsweise jemand verletzt ist oder gewechselt wird, ist es nicht wirklich nötig. Denn dann kann der Trainer einem seiner Spieler sagen, wie er sich die weitere Taktik vorstellt. Ansonsten kann er während des Spiels rumbrüllen und sich schlaue Notizen machen, wie es Zettel-Ewald (Lienen) begann und alle anderen es nachmachten. Jedenfalls habe ich es bei Lienen zuerst gesehen.
Keine Ahnung, was Blatter da wieder zu dieser Idee des Videobeweises getrieben hat. Na ja, ich dachte gerade noch, dass es in den letzten Tagen sehr ruhig um ihn geworden sei. Keine Debatten, weil er schon wieder kandidieren will, nichts wirklich weltbewegendes. Und nun das. Man muss schliesslich im Gespräch bleiben, gerade wenn eine Weltmeisterschaft stattfindet.
Franz Beckenbauers Suspendierung wurde aufgehoben. War ohnehin nur ein Ablenkungsmanöver, weil zu dem Zeitpunkt gross über Blatters erneute Kandidierung geredet wurde. Und diese Debatten waren nicht zugunsten des grossen FIFA-Präsidenten gewesen. Europa will ihn nicht mehr haben, aber alle Kontinente scheinen ihn erneut wählen zu wollen. Warten wir ab, was geschehen wird, wenn die Wahl wirklich ansteht und wer sein Gegenkandidat wird. Das letzte Mal wurden seinem damaligen Gegner schliesslich auch was nachgewiesen, dass er von seiner Kandidatur zurücktrat.

Vor kurzem hörte man, dass Holger Stanislawski in Verhandlungen mit dem 1. FC Nürnberg um den Trainerposten stehe. Daraus wurde schliesslich nichts. Aber still ist es nicht wieder um Stanislawski geworden, denn er wird zusammen mit dem Ex-Fussballer Alexander Laas einen Toom-Markt, jetzt Rewe-Center, in Hamburg übernehmen. Ja, das hätte nun niemand erwartet, Jonas am allerwenigsten. Ich muss sagen, dass ich die Toom-Märkte in Hamburg nicht so gut kenne, aber ausgerechnet den Laden kenne ich. Unglaublich schlecht zu erreichen. Ich erinnere mich noch an irgendwelche Strassen, die wir überqueren mussten. Ist auch schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich in dem Laden war. Damals wurde da gerade umgebaut. Wobei nach Jonas andauernd in dem Laden umgebaut wird, aber so oft geht er da wohl auch nicht hin. Jedenfalls ist Jenalas Cousin der Meinung, dass der Laden so weitere Kunden gewinnt, die Stanislawski sehen wollen Denn angeblich will er jeden Tag da sein. Da fragt man sich doch, ob er nicht auch mal Urlaub macht. Wobei er natürlich nur mal kurz durch den Laden laufen muss und die Kunden sind zufrieden. Wann das nun geschieht, das wird man dann sehen.
Mein Onkel war auch ziemlich überrascht, aber irgendwie hat er auch nicht mehr daran geglaubt, dass Stanislawski irgendwo noch einmal einen Trainerposten übernehmen würde. Er hielt ihn ja nie für einen besodners guten Spieler und selbst als Trainer fand er ihn nicht besonders. Nun ja, ich denke, dass mein Onkel das sagen kann, kennt er Stanislawski schliesslich noch aus dessen Zeit bei Bramfeld. – Welcher Verein dort auch immer sein mag, kenne mich in Hamburg nicht so aus.

Elefantendame Mala hat sich über die letzten Spiele der deutschen, französischen und belgischen Mannschaft sehr gefreut. Denn alle Spiele hatte sie richtig getippt. Ja, so langsam macht sie sich. Aber bei Belgien hätte sie beinahe auf eine Niederlage getippt, schliesslich war es denen egal, ob sie gewännen oder verlören. Denn die roten Teufel – damit ist nicht Kaiserslautern gemeint – waren bereits qualifiziert. Am Ende gab es noch das Tor für Belgien und die alte Kuh behielt recht. Bisher fehlerfrei im Gegensatz zum Schlaubeutel. Diese hatte die Spiele Frankreich gegen die Schweiz und Deutschland gegen Ghana falsch getippt. Und auch dieses Mal soll sie wohl nicht ganz fehlerfrei gewesen sein. Jedenfalls ist Jonas ein wenig ratlos. Es geht um das Spiel Ecuador gegen Frankreich. Da hatte ihm der Schlaubeutel erst gesagt, dass Frankreich gewinnen würde und als er sie wenig später noch einmal nach dem Spiel fragte, war sie für ein Unentschieden. So ist es am Ende auch gekommen, aber Jenalas Cousin weiss nun nicht, was der Schlaubeutel ihm gesagt habe. Im Grunde genommen gilt immer das, was als letztes entschieden wird. Also ein Unentschieden. Da würde ich mal sagen, dass Jonas mit seinem Fussballorakel noch mehr üben muss oder aber er muss endlich verstehen, was sie ihm sagen will. Wobei man natürlich nie vergessen darf, dass es dem Schlaubeutel völlig egal ist, was sie da macht. Hauptsache, sie bekommt was zu futtern.
Was also sagen beide Rüsselorakel nun für die nächsten Spiele? Mala tippt drei, während der Schlaubeutel nur zwei Spiele tippen wird.
Beide Damen sind für einen Sieg Frankreichs und der Deutschen. Damit werden wohl beide Mannschaften im Viertelfinale aufeinandertreffen. Für wen ich dann sein werde? Keine Ahnung, das gefällt mir alles nicht. Für Deutschland wird es gegen Algerien schwer werden, denn die haben natürlich noch die Schande von Gijon im Hinterkopf. Aber die Deutschen müssten sich schon sehr dumm anstellen, um das Spiel zu verlieren. Solange Podolski nicht spielt, ist auch alles möglich. Wieso Löw den mitgenommen hat, frage ich mich wirklich. Der hat früher einen relativ tollen Fussball gespielt, aber das ist schon lange Vergangenheit.
Für das Spiel Belgien gegen USA sagt Mala voraus, dass die USA gewinnen werden. Damit wird ein weiteres europäisches Land die Heimreise antreten müssen.
Spannend dürfte wohl das Spiel Brasilien gegen Chile werden. Ich gönne es den Chilenen, wenn sie den WM-Gastgeber rauswerfen. Denn Chile gönne ich ein Weiterkommen viel mehr. Brasilien hat genug Titel gewonnen. Ausserdem warten sie bereits seit 2002 auf den nächsten Titel. Damals gewannen sie bloss, weil Kahn im Tor stand.

Und wer mal wieder nicht weiss, was er anstelle von Fussball machen soll, der kann ja ein wenig lesen. Die Fantasy-Kurzgeschichte „Der Platz der Wahrheit“ von Henrik Quedburg ist vor kurzem erschienen und bei allen wichtigen Online-Händlern wie beispielsweise Weltbild oder Amazon erhältlich.

 

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Ablenkung ist alles – Die FIFA und kein Ende


Der ISIS-Vormarsch auf Iraks Hauptstadt Bagdad geht weiter voran. Einige hundert Kilometer von der Hauptstadt entfernte Städte sind eingenommen worden. Der Irak selbst scheint hilflos zu sein, auch wenn es ihnen gelungen sein soll, eine Stadt zurückzuerobern.
Aber die Frage ist doch eigentlich, was machen die USA? Nichts, erst wurde darüber beraten, ob man dem Irak hilft, sprach von Luftangriffen. Dann wiederum hiess es, dass der Irak das selber lösen müsse.
Also, man darf doch wirklich nicht vergessen, wer das im Irak verbockt hat. Als im Jahr 2003 die Vereinigten Staaten von Amerika in den Irak einmarschierten, herrschte dort Saddam Hussein. Unter ihm verschwanden unliebsame Menschen für immer – in anderen Regimes passiert und passierte so was auch, was aber keine Entschuldigung sein soll -, denn Saddam war ein Despot, ein Tyrann, eben Iraks Diktator. Aber unter ihm lebten alle Religionen friedlich nebeneinander. Es gab keine abgeschotteten Viertel, wo nur Christen lebten oder nur Sunniten oder nur Schiiten. Doch seitdem die USA im Irak einmarschiert sind, hat sich das radikal geändert. Eine Stadt hat sich komplett von der Aussenwelt abgeschottet, dort leben die noch verbliebenen irakischen Christen, die nicht geflüchtet sind. Sie müssen sich schützen, damit sie nicht getötet werden.
Und nun kommt ISIS, die nicht nur gegen Christen vorgehen, sondern auch gegen alle Muslime, die keine Sunniten sind. Hierbei muss man auch bedenken, dass die irakische Regierung aus Schiiten besteht, die sich mit den sunnitischen Parteien zwar nicht überworfen haben, aber auch nicht wirklich verstehen.
Zu Bedenken ist, dass selbst Al-Qaida ISIS zu radikal ist. Und auch der Iran beäugt misstrauisch das Geschehen im Irak. Denn im Iran sind die Mehrheit Schiiten, also das Gegenteil von ISIS.
Erst wollte der Iran gar nichts machen, will vor allem keine iranischen Truppen in den Irak schicken. Aber Irans Präsident Ruhani kann sich eine Kooperation mit den USA vorstellen. Man stelle sich das nur mal vor. Unter Ahmadinedschat – dessen Namen ich garantiert falsch geschrieben habe – wäre so etwas undenkbar gewesen. Aber Ruhani überrascht immer wieder.
Irgendwas muss im Irak passieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn der Irak es mit seinen eigenen Truppen schafft, die radikale ISIS zurückzuschlagen. Aber versaut haben es vor elf Jahren die USA. Also müssen sie auch etwas tun, damit im Irak wieder Frieden – halbwegs jedenfalls – einkehrt.

Die Weltmeisterschaft in Brasilien ist erst drei Tage alt und schon hat es eine grosse Überraschung gegeben. Die Niederlande haben gestern Abend – MEZ – den Weltmeister Spanien deklassiert. Wobei ich nochmals anmerken muss, das Spanien 2010 nur durch Glück Weltmeister wurde. Wenn die Schweiz in der Vorrunde nicht so abgestürzt wäre, Spanien wäre noch in der Vorrunde ausgeschieden und Weltmeister wäre irgendjemand anderes geworden.
Bedenklich, dass Spaniens einziger Treffer auch noch durch einen Elfmeter fiel. Das ist mehr als kläglich. Ist nun also die glorreiche Geschichte des spanischen Fussballs vorbei? Kommen nun die Niederlande und werden Weltmeister? Nö, sage ich. Da kann noch eine Menge passieren. Vor allem sind die Niederländer noch nie Weltmeister geworden. Weder 1974, noch 1978 noch 2010. Auch 2014 werden sie es nicht werden – auch wenn van der Vaart nicht dabei ist.
Morgen wird erst einmal meine Lieblingsmannschaft spielen: Frankreich. Pünktlich dazu habe ich auch mein Frankreich-Trikot wiedergefunden, dass ich tief im Schrank vergraben hatte, um nicht die Barthez-Unterschrift zu sehen. Ich bin noch heute sauer auf Lei, dass sie mein Trikot entweiht hat. Anno 2006, als die WM in Deutschland weilte, schnappte sie sich mein Trikot und liess eben jenen Torwart dort unterschreiben, den ich nun gar nicht mochte. Seitdem trage ich das Trikot kaum noch, weil mir das so peinlich ist. Wenn es wenigstens ein Autogramm von Zidane gewesen wäre. Nein, sie wollte mich damals unbedingt ärgern.
Nun gut, ich muss mich damit abfinden, kann es nicht mehr ändern.
Gegen Honduras sollte Frankreich doch gewinnen.
Auch Rüsselorakel Mala hat sich für einen Sieg Frankreichs entschieden. Bloss Jonas konnte sein Orakel nicht ganz deuten. Er sagt, dass der Schlaubeutel auf einen Sieg Frankreichs tippen würde, aber genauso gut könnte sie auch ein Unentschieden gemeint haben. Ja, was denn nun? Es gibt nur eine Möglichkeit.
Beim Deutschland-Spiel gegen Portugal sind sich dann Mala und der Schlaubeutel sehr sicher, dass Deutschland gewinnen wird. Torakel Nelly aus Hodenhagen hingegen hat auf einen Sieg Portugals getippt. Allerdings möchte ich hier noch einmal daran erinnern, dass sie bei den letzten beiden Spielen bei der EM 2012 danebengelegen hat. Warum sollte sie also dieses Mal recht behalten?
Ausserdem tippt Mala noch das Spiel Belgien gegen Algerien. Hier sagt sie, dass Belgien gewinnen werde.
Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, wie Deutschland das Spiel gegen Algerien in der Vorrunde bei der WM 1982 in Spanien verlor? Im letzten Spiel ging es gegen Österreich. Dieses Spiel ging als Schande von Gijon in die Fussball-Geschichte ein. Deutschland reichte ein 1:0, damit sie weiterkämen. Österreich war ebenfalls weiter bei dem Ergebnis. Und so wurde das 1:0 geschossen und danach passierte nichts mehr. Ein Hin- und Hergeschiebe, aber grossartig passieren tat nichts mehr. Danach wurde übrigens beschlossen, dass das letzte Gruppenspiel immer zeitgleich gespielt wird, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.
Joseph Blatter will sich schon wieder zum Präsidenten der FIFA wählen lassen. Der europäische Kontinent hat allerdings keine Lust mehr auf ihn, vor allem wegen der skandalösen WM-Vergabe an Katar.
Nun versucht Blatter wieder von sich abzulenken. Neuestes Opfer dieser Strategie ist Franz Beckenbauer, der 90 Tage von der FIFA gesperrt wurde. Grund: Er hat einen Fragebogen zur WM-Vergabe 2018 und 2022 nicht beantwortet. Tja, da interessiert einen doch, warum Beckenbauer diesen Fragebogen nicht beantwortet hat. Hat er ihn vielleicht überhaupt nicht bekommen oder ist er in der FIFA-Zentrale verloren gegangen? Nein, der Fragebogen soll laut Beckenbauer in einem Juristen-Englisch verfasst gewesen sein. Und als Beckenbauer um einen Fragebogen auf Deutsch gebeten habe, wurde ihm das verweigert. So kann man das natürlich auch machen, wenn man jemanden kalt stellen will. Dabei ist doch Beckenbauer wirklich kein ernsthafter Gegner für Blatter. Will sich Beckenbauer etwa als Gegenkandidat aufstellen lassen? Nein, will er nicht. Aber einen Buhmann braucht es immer und so hat sich Blatter eben Beckenbauer ausgesucht, schliesslich habe der wohl eine viel zu weisse Weste.
Gutes Ablenkungsmanöver von Blatter, wirklich. Allerdings frage ich mich, warum der FIFA-Präsident nicht einfach die Satzung ändert und sich das Präsidentenamt auf Lebenszeit gibt. Zwar wird er danach jede Menge Vorkoster und Bodyguards beschäftigen müssen, aber er wird sich nicht mehr der Diskussion aussetzen müssen, dass er an seinem Stuhl klebte.
Europa hat sich von Blatter abgewandt, aber alle anderen Kontinente und damit Verbände stehen hinter ihm. Aber ist es nicht erstaunlich, wie sehr Blatter die Politik der Ablenkung beherrscht? Bei seiner letzten Wahl war es genauso. Irgendwann ist doch wirklich Schluss!

Und wer nun keinen Fussball mag und nichts im Fernsehen findet, weil wieder nur Konserven laufen. Der kann ja mal wieder was lesen.
Wie wäre es mit der neuen Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg? Am Platz der Wahrheit angekommen, kann Ackhare nur knapp einer Entführung entgehen. Und ihr Begleiter Dormi stellt ihr eine Frage, die die Auserwählte durcheinander bringt. Eine idyllische Tempelruine, die alles anderes als idyllisch ist.
Oder eben was anderes. Mal kurz auf Lesenswert!!! klicken, dort gibt es weitere Anregungen.

 

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Bakterien-Killer-Quelle immer noch unentdeckt


EHEC und kein Ende oder die unendliche Geschichte, könnte man es nun langsam nennen. Denn noch immer weiss niemand, wo die EHEC-Quelle eigentlich steckt. Die bereits identifizierten Gurken aus Spanien sind es nicht gewesen. Zwar trugen sie auch einen EHEC-Keim an sich, aber der hat eine andere genetische Variante. Also beginnt die Suche von vorn. Und Spanien ist nun ziemlich sauer auf Deutschland und besonders auf Hamburg. Schliesslich hat das Hamburger Hygiene-Institut die Warnung herausgegeben, dass die spanischen Gurken Schuld sein sollen. Und schon verschwanden überall aus den Läden die Gurken. Ein Exportstopp für Waren aus Spanien wurde auch verhängt. Und nun stellt sich heraus, dass es sich gar nicht, um die spanischen Gurken handelt, die an der EHEC-Epidemie Schuld sind. Was sagt uns das?
Spanien will Hamburg verklagen, denn irgendwie wollen sie ihren Verlust wieder reinbekommen. Das finde ich ziemlich lächerlich. Denn  diese Gurken waren ja auch kontaminiert. Also gab es einen berichtigten Grund dies zu tun. Nur das lassen die Spanier ausser Augen. Sollten lieber ihr heissblütiges Temperament zügeln und sich darum kümmern, dass ihre Jugend Berufsperspektiven geboten bekommt. Aber nein, verklagen wir doch mal lieber Deutschland, das hat es ohnehin verdient.
Damit stehen wir als Verbraucher aber wieder bei null bzw. ganz am Anfang. Was ist denn nun wirklich die EHEC-Quelle, an der mehrere hundert schon erkrankt sind und es immer mehr werden? Sind es nun Gurken oder vielleicht Tomaten oder doch lieber Blattsalat? Wir wissen gar nichts mehr, ausser das wir eigentlich überhaupt nichts mehr essen können, was nicht vor dem Verzehr erhitzt wurde. Nachdem die Zahl der Infizierten kurzzeitig sich gesenkt hatte, steigt sie nun wieder an. Es muss doch mal endlich ein Ende haben. Und die deutschen Gemüsebauern können ihre Ernten nur vernichten. Aber denen wird niemand Geld geben, damit sie ihre Verluste ausgleichen können. Vielleicht sollten die doch einmal darüber nachdenken, ob sie ihr Gemüse nicht an irgendwelche Zoos spenden. Die hätten sicherlich Verwendung dafür. Und wenn sie alles zuvor kochen. Manche Tiere kriegen fast nur Gekochtes vorgesetzt. Und vielleicht gibt es sogar noch ein wenig Geld. Also, einfach mal anfragen. – Rede schon wie Jenalas Ersatzelefant. Der sagt genau das gleiche in seinem Blog.

Mitbekommen, was da momentan bei der FIFA abgeht? Dass der Verein zu einem ziemlich korrupten Haufen verkommen ist, konnte man spätestens bei der Wahl von Russland und Katar sehen. Die hätten ohne Geld doch niemals den Zuschlag erhalten. Aber da wir nichts wissen, können wir auch nichts beweisen.
Heute soll nun Sepp Blatter erneut wiedergewählt werden. Bis jetzt hat sich noch nichts getan, dass die Wahl abgebrochen wurde. Er muss sich sehr siegessicher fühlen. Aber wenn man sich auf wie ein Kaiser aufführt, dann muss das wohl so sein. Aber was wird passieren, wenn Blatter nicht wiedergewählt wird? Wer wird dann kommen? Und wird es dann wirklich besser? Wird die Korruption ein Ende haben? Was wissen wir denn schon, was da wirklich bei der FIFA abgeht? Wir wissen nichts, aber das wissen wir ganz genau. Gucken wir uns an, was das Ergenis der Lachnummer FIFA sein wird. Das wir sie nicht mehr ernst nehmen können, hat sich in den letzten Tagen gezeigt. Die Ereignisse überschlugen sich, gegen die Spitzenkandidaten wurde ermittelt, aber herausgekommen ist nichts. Stattdessen wurden ein paar unliebsame Mitglieder suspendiert. Die wollten nun Reden, aber irgendwie kommt da auch nur heisse Luft. Was ist da verdammt noch mal los?

Alle reden vom Freispruch zweiter Klasse, was er natürlich auch ist. Denn aufgrund eines Mangels an Beweisen, wurde der ehemalige Wettermoderator Jörg Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Wobei besonders darauf hingewiesen wurde, dass es ihm nicht zu beweisen ist, es aber stattgefunden haben muss. Die Betonung auf den Mangel an Beweisen kommt daher, dass Kachelmann so keine Chance hat, eine Schadensersatzklage gegen seine Ex-Geliebte zu erheben, wegen Rufschädigung. Dafür kriegt er aber Geld, weil er zu Unrecht in U-Haft gesessen hat. Ist das nicht eine Frechheit? Man kann bloss hoffen, dass er nie wieder einen Fuss ins Fernsehen schafft, jedenfalls hier in Deutschland. Andreas Türck kennt ja auch niemand mehr.
Vielleicht sollte man mal als nächstes die Diplomarbeit von Kachelmann nach Plagiaten durchsehen, wo doch gerade das neueste Hobby Plagiatssuche so in ist. Falls er überhaupt eine Diplomarbeit geschrieben hat. Ist nur mal so ein Gedankensprung, der zu nichts animieren soll.

Bis jetzt habe ich keine Symptome wegen der Tomaten, die ich letzte Woche gegessen habe. Mal sehen, was weiter ist. Denn manche haben die Bakterien in sich, erkranken daran aber nicht.
Habe mir das Buch „Dogma“ von Raymond Khoury besorgt. Es ist der Nachfolgeband zu „Scriptum“. Das letztgenannte Buch habe ich bei mir zuhause noch ungelesen rumliegen. Hatte es mal als Hörbuch, aber an den Inhalt erinnere ich mich absolut nicht mehr. Und mal sehen, wie der zweite Band ist. Ob gut oder nur ein Abklatsch.

Und wieder einmal soll ich für Jenalas Ersatzelefant Reklame machen.  – Ich gutmütiges Schaf. – In genau einer Woche, am 08.06., feiert die Elefantenkuh ihr grosses Jubiläum: Dann ist sie seit 45 Jahren in Hamburg. Und wenn es nach Jenala geht, auch noch mindestens die nächsten 20 Jahre.

 
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Verfasst von - 1. Juni 2011 in Blog, Frühling, Fußball, Real life, Sommer, Technik, Wetter

 

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