RSS

Schlagwort-Archive: BND

Wie lange wird es diesmal dauern?


Da wird seit über einem Jahr darüber gemotzt, dass die NSA uns ausspioniert. Aber nicht nur uns einfach Bürger, sondern auch hochrangige Politiker wie die Bundeskanzlerin. Und nun kommt raus, dass der BND gar nicht besser sein soll. Jahrelang soll er schon die Türkei ausspionieren und dazu auch noch die ehemalige US-Aussenministerin Hillary Clinton.
Ja, ja, sag ich’s nicht immer, dass diejenigen, die den Mund am weitesten aufreissen, nicht wirklich besser sind? Genau so ist es nun herausgekommen. Nicht nur NSA, der britische und der französische Geheimdienst spionieren, vom russischen ganz zu schweigen, nein, auch der BND macht da mit. Warum sollten sie sich auch raushalten? So was gehört zum guten Ton, wenn man wissen will, was wirklich in der Welt vor sich geht. Meine ehemaligen Stasi-Nachbarn in Leipzig glauben ja auch daran, dass sie nur mit Lauschangriffen über alles informiert bleiben, was in der Strasse so vor sich geht. Aber wehe, man lauscht zurück, dann werden sie ungemütlich. Lei kann da einiges erzählen, ich aber auch. Will ich jetzt aber nicht.
Jedenfalls sieht man mal wieder, dass niemand eine weisse Weste hat.

Nun ist die Situation also in der Ukraine eskaliert. Es wurde ein russischer Militärkonvoi angegriffen, der sich auf ukrainischer Seite befand. Man habe so lange gewartet bis sie auf ukrainischen Gebiet waren, hiess es, um den Schlag ausführen zu können. Hat deshalb sogar eine Sonderausgabe der Tagesschau gegeben. Wahrscheinlich fürchtete man nun den grossen Rundumschlag. Aber der blieb erst einmal aus. Dafür steht allerdings der russische Hilfskonvoi still, da er von der Ukraine nicht abgefertigt wird. So kann man das auch machen, wenn man was nicht im eigenen Land haben will. Man ignoriert es einfach, macht die Leute mürbe mit der ewigen Warterei. Psychologische Kriegsführung kann man so was nennen. Ja, das ist weitaus intelligenter als ein paar Raketen zu werfen.
Und was hat es nun zu bedeuten, dass der Separatistenführer Strelkow zurükgetreten ist? Kommt nun ein wenig Ruhe in den Ukrainekonflikt rein?

Auf Sat.1 läuft die zweite Staffel von Promi-Big-Brother. Tja, im letzten Jahr waren da irgendwie mehr „Promis“ dabei als in diesem Jahr. Wobei ich mich gerade mal an drei Mitwirkende noch erinnern kann: Jenny Elvers, Martin Semmelrogge und David Hasselhoff.
In diesem Jahr muss man mit einem Dauerbachelor vorlieb nehmen und dem grössten Pop-Schlagersänger aller Zeiten (wann ist das noch mal gewesen?).
Wen ich mit letzterer Bezeichnung meine? Na, denjenigen, der nie beim Dschungelcamp mitmachen wollte, dann Anfang des Jahres doch mitwirkte, nach wenigen Tagen in den Sack haute und dann angeblich wieder reinwollte. Richtig, ich rede von Michael Wendler.
Anfang des Jahres kam gerade sein Best of-Album raus. Was kommt jetzt? Eine Biografie, irgendein Buch mit Bekenntnissen wie bei Schill? Irgendwie peinlich, dass er erst beim Dschungelcamp mitmacht und dann mehr als ein halbes Jahr später bei Promi-BigBrother auftaucht. Nun könnte man spekulieren, dass er dringend Geld braucht oder aber sich seinen Fans mal wieder zeigen will – von seiner nettesten Seite. Was es auch immer sein mag, ich will den wahren Grund gar nicht wissen.
Allerdings sind die Zuschauer gar nicht von Wendler begeistert, denn dieser wurde gleich von ihnen in den Keller gewählt. Also er soll wohl richtig leiden, haben sich diese gedacht.
Da fragt man sich nun, wie lange er es dieses Mal durchhalten. Bei uns in der Redaktion laufen die Wetten schon nach wie viel Tagen er gehen wird. Ich habe auf sieben Tage getippt. Dieses Mal wird er wohl länger durchhalten, auch wenn er gleich im Keller gelandet ist.
Bei einem wusste ich nun gar nicht, wer er war: Hubert Kah, Sänger der Neuen Deutschen Welle. Das ist vor meiner Zeit gewesen, wie ich zugeben muss, aber dennoch habe ich weder was von Hubsi jemals gehört noch gesehen. Tja, ich sag jetzt mal Hubsi, weil ich den Namen immer so abkürze. Passt auch besser zu ihm, denn irgendwie kommt Hubsi einem ein wenig verschroben vor. Das dürfte noch was werden.
Ich gucke es mir nicht an, solange Michael Wendler da drin ist. Aber selbst danach habe ich keine Lust auf dieses Format. Ich verstehe nicht einmal, was die da an Prüfungen oder wie das auch immer heisst. Vielleicht habe ich den Zusammenschnitt auch einfach nicht verstanden. Mir egal, das muss ich mir nicht antun. Aber wenigstens wurde Oliver Pocher ersetzt, denn der passte als Moderator überhaupt nicht. Aber Cindy aus Marzahn wusste ja schon, wie das ist, neben einem Selbstdarsteller moderieren zu müssen. Jetzt hat sich das wenigstens gebessert, aber immer noch kein Grund sich auf Sat.1 zu verirren. Da lese ich lieber was.

Die 1. Runde des DFB-Pokals hat begonnen und Elefantendame Mala sowie ihre Nachfolgerin, der nette Schlaubeutel, haben die Spiele von St. Pauli und dem USC Paloma getippt, Mala noch dazu das Spiel Werder Bremen gegen Illertissen. Sie will sich momentan bei Plattfuss einschleimen, die Werder-Fan sein soll. Was sagen also beide Rüsselorakel? Mala geht davon aus, dass St. Pauli und Werder gewinnen werden, während der USC Paloma gegen Hoffenheim verlieren wird. Jonas ist ein wenig ratlos, was der Schlaubeutel ihm gesagt hat. Denn erst war sie dafür, dass Hoffenheim gegen Paloma gewinnt und dann tippte sie immer auf Paloma. Mit einem Unentschieden kommt man im DFB-Pokal nicht weiter, also was hat sie denn nun gesagt? Da sie mehrheitlich für einen Sieg Palomas war, hat sich Jonas dafür entschieden, dass der Schlaubeutel dafür ist, dass Paloma in die 2. Runde des DFB-Pokals einziehen wird. Ausserdem würde St. Pauli gegen Rathenow gewinnen. Na, da bin ich mal wieder gespannt, was das nun wird. Irgendwie glaube ich, dass Jonas mit dem Schlaubeutel als Fussballorakel nicht wirklich zurechtkommt, aber solange er es nicht beim wohlgenährten Dickerchen versuchen kann, weil diese durch ein paar Schmarotzer eingerahmt ist, wird das eben nichts. Und Plattfuss ist halt nicht geeignet, wie er herausgefunden hat.
Aber egal, wie es auch ausgehen mag, es ist sowieso alles Zufall. Da kann sich Jonas am Ende ärgern oder nicht, dem Schlaubeutel ist das alles egal, hauptsache, sie bekommt etwas zu futtern.

Advertisements
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Fracking – Gefahr für die Erde


Was für ein Skandal und welch ein Sand in die Augen streuen. Die Politik, besser gesagt Bundeswirtschafts- und -energieminister Gabriel und Bundesumweltministerin Hendricks haben einige Eckpunkte aufgestellt, was ein Fracking-Gesetz beinhalten sollte. Fracking ist unter anderem das Gewinnen von Erdgas aus Schiefergestein.
Lange wurde gestritten, ob es erlaubt werden soll. Nun ist es raus: Fracking soll nicht erlaubt werden.
Den Ausruf der Erleichterung sparen wir uns jetzt, denn ich komme nun zu den Ausnahmen. Ja, richtig gelesen, es soll nicht komplett verboten werden, sondern es gibt Ausnahmen. Anders war das natürlich nicht zu erwarten, dabei ist noch gar nicht raus, wiegefährlich Fracking eigentlich ist. Von Trinkwasserverseuchung ist die Rede und verseuchten Böden.
Es klingt alles so schön, wenn man liest, dass jegliche Gasförderung durch Fracking oberhalb von 3000 Metern durch das Wasserhaushaltsgesetz verboten ist. Man jubiliert und denkt, die Gefahr sei gebannt. Doch weit gefehlt, denn die meisten Schiefervorkommen befinden sich weit unterhalb von 3000 Metern Tiefe. Also ist das Fracking in dieser Tiefe erlaubt. Ist das nicht Sand in die Augen streuen? Einerseits wird laut gesagt, dass das Gewinnen von Erdgas durch Fracking verboten sei, andererseits gibt es eine Ausnahme, ein Schlupfloch sozusagen, dass es doch erlaubt. Besonders die Bewohner im Nordwesten Deutschlands wird es sehr freuen, denn in dieser Gegend befindet sich das Schiefergestein, dass tiefer als 3000 Meter liegt. Da habe ich hier in Bayern doch wirklich einen Vorteil. Nun gut, Häme beseite, denn es geht uns alle an.
Wer übrigens gedacht hat, dass es in Deutschland bisher kein Fracking gegeben hat, den muss ich enttäuschen. Denn bereits in Sandstein wird Fracking betrieben. Das nennt sich auf neudeutsch Tight-Gas-Fracking. Hierbei werden Chemikalien verwendet, um das gewünschte, also Erdgas zu fördern. Die Änderung, die nun das Tight-Gas betrifft, hier: Es dürfen nur noch Chemikalien verwendet werden, die schwach wassergefährdend sind.
Richtig, nicht nur das Fracking in tiefen Schichten ist umstritten, weil da irgendwelche Schichten zerstört werden können, sondern auch an den Chemikalien, die benutzt werden müssen dafür, scheiden sich die Geister. Denn die Chemikalien sind hochgiftig, also schädlich fürs Grundwasser. Was das bedeutet, wenn diese Flüssigkeiten ins Grundwasser gelangen, mag man sich gar nicht vorstellen. Aber all das nimmt man in Kauf für ein energiehungriges Land. Und das ist Deutschland. Nicht gerade reich an eigenen Rohstoffen – von Kohle einmal abgesehen – gesegnet, sucht man nach Möglichkeiten, wie man unabhängig bleibt. Gerade in Zeiten des Ukraine-Konflikts, braucht man eine andere Erdgas-Quelle. Also lieber im eigenen Land suchen, die Risiken kann man abwägen. Wird jedenfalls gedacht.
Interessant ist übrigens, dass beim Sandstein-Fracking viel gefährlichere Chemikalien und auch mehr Wasser gebraucht wird, weil die Sandsteinschichten viel tiefer liegen, als Schieferschichten. Hätte das jemand gedacht? Nein, es hörte sich doch viel harmloser an. Wie also soll es dann möglich sein, dass nur noch „harmlose“ Chemikalien genutzt werden, die kaum Schaden anrichten? Das wird wohl die Frage aller Frage bleiben, dennoch macht dies das Fracking in Schieferschichten nicht viel besser. Denn auch dort werden Chemikalien verwendet, auch wenn nun ExxonMobil Flüssigkeiten entwickelt, die nicht mehr wassergefährdend sein sollen. Ob das wirklich was bringt? Die Gefahr, was sonst noch alles beim Fracking passieren kann, wird es jedenfalls nicht eindämmen. Aber was denn für Gefahren? Das ist doch alles nicht bewiesen. Nein, sicherlich nicht. Deshalb kann in einigen Gegenden kein Trinkwasser mehr aus dem Wasserhahn verwendet werden, weil es mit Erdgas durchzogen ist. Dieses Wasser brennt, wenn man ein Feuerzeug daranhält. Im Grunde muss dauergelüftet werden, damit es nicht zu einer Explosion kommt. Ist es das, was wir wollen. Zugegeben, das ist ein Extremfall. Dennoch nicht die Ausnahme.
Anstatt immer mehr Kohle zu fördern oder nun Erdgas aus Gesteinsschichten zu holen, sollte man sich lieber mehr Gedanken über die erneuerbaren Energien machen. Ansonsten sollen doch die Kernkraftwerke weiterlaufen. Da weiss man wenigstens um die Risiken. Aber Fracking ist ein Fass ohne Boden – nicht Loch ohne Boden.
Im Grunde ist es genau wie bei der Gentechnik. Verboten wird sie nicht wirklich, aber wirklich dafür scheint man auch nicht zu sein. Es geschieht alles nur halbherzig. Man ist von Gefahren nicht wirklich überzeugt, da es noch nicht genügend getestet wurde. Dabei gibt es schwerwiegende Fälle, die aber lieber totgeschwiegen bzw. kleingeredet werden. Von Fehlern, die gemacht wurden, wird gesprochen. Bedauerlichen Vorfällen. Aber so etwas darf nicht passieren.
Ich kann nur hoffen, dass das Fracking-Gesetz, so wie es jetzt vorgesehen ist, nicht durch den Bundestag kommt. Aber was die Gentechnik betrifft, wurde auch keine Einigkeit gezeigt.

Das hat es seit dem Kalten Krieg wohl nicht mehr gegeben. Am Mittwoch wurde ein BND-Mitarbeiter festgenommen, der unter Spionageverdacht steht. Er soll nämlich auch für die NSA gearbeitet haben. Nun ist natürlich das Geschrei gross, denn wer weiss, was er alles weitergegeben hat. Besonders im Fokus steht der NSA-Ausschuss, der möglicherweise auch ein Opfer des „Doppelagenten“ (wissen wir, ob er es wirklich ist?) wurde. Jedenfalls soll diese Person einige hundert Dokumente an US-Geheimdienste weitergeleitet und im Gegenzug dafür Geld erhalten haben, wenn diese Nachricht stimmt. Unter diesen Dokumenten soll sich auch Papiere des NSA-Ausschusses befunden haben, die angeblich nichts aussagen sollen. Wollen wir es hoffen.
Aber Doppelagenten, wer hätte das in unserer heutigen Zeit noch gedacht? Der kalte Krieg ist seit über bald fünfundzwanzig Jahren vorbei. Aber man lernt nie aus. Seit der NSA-Affäre wissen wir, das überhaupt nichts mehr geheim ist. Und was doch noch geheim sein könnte, muss halt anders besorgt werden.

In Hamburg gibt es eine deutschlandweite Sensation: Es wurde ein Walrossbaby geboren. Das ist nun schon fast einen Monat her. Geboren wurde es am 15. Juni, dem zweiten Todestag von Elefantenbulle Hussein. Gesprächsthema Nummer eins in sämtlichen Zeitungen, Zeitschriften und natürlich im Fernsehen. Ich kann es schon nicht mehr sehen, obwohl ich das Walrossbaby noch nicht einmal live gesehen habe. So kann man mir wirklich etwas vergrätzen.
Namenlos ist der kleine Bulle auch nicht mehr. Auf Facebook – wer ist eigentlich auf Facebook? – konnte man sich zwischen drei Namen entscheiden. Dies waren Kuddel, Fiete und Anton. Schlimmer ging es wohl nicht. Als ich las, dass es ein nordischer Name werden sollte, dachte ich eher an Thor, wo der Vater doch Odin heisst. Nein, so weit wurde wohl nicht gedacht. Stattdessen kamen norddeutsche Namen in die Auswahl, die man im Ausland – Niederlande ausgenommen – nicht wirklich aussprechen kann. Und so wurde es schliesslich Fiete. Schiete sagt Fiete, könnte ich jetzt sagen. Jawohl, diesen Spruch gibt es wirklich.
Eigentlich wäre am passendsten der Name Nickelmann gewesen, denn so hiess das erste männliche Walross oder eben Pallas. Aber daraus wurde nichts. Schiete, sagt Fiete.
Seit der Namenswahl von Darjeeling, der im wirklichen Leben Assam heisst – ein bayerischer Nachname, wenn auch nur mit einem s, nicht nur ein indisches Teeanbaugebiet – muss man sich wirklich über gar nichts mehr wundern. Nun gut, sollen sie ihn Fiete nennen, ich bleibe dann bei Thor. Klingt viel schöner.
Da kann Mala wirklich froh sein, dass sie damals noch einen schönen Namen bekommen hat, der nicht so alltäglich ist.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wer schweigt, hat nicht unrecht – Glaubt die USA und macht aus Snowden den ewigen Buhmann


Nicht nur Angela Merkel wurde von der NSA, sondern auch der Vatikan. Um die Jahreswende herum, soll dies geschehen sein. Damit waren die USA wohl noch früher als wir von den Rücktrittsplänen vom inzwischen zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. Nicht einmal vor der Kirche schreckt die NSA zurück, aber vor Politikern ja auch nicht. Damit hält sich das die Waage.
Warum die NSA in dem grossen Stil abhört, weiss ich immer noch nicht. Ist denen so langweilig, dass sie das machen? Oder sehen sie überall potenzielle Terroristen? Entweder auch bei führenden Politikern? Ich glaube kaum, dass unsere Bundeskanzlerin mit irgendwelchen Leuten aus dem nahen Osten irgendwelche dunklen Geschäfte macht. Oder vielleicht der Vatikan? Na ja, vielleicht wollte die NSA da nur wissen, wo die Vatikanbank ihr ganzes Geld versteckt hat und um wie viel es sich eigentlich handelt. Papst Franziskus hat in diesem Jahr zum ersten Mal eine Bilanz der Vatikanbank herausgegeben.
Immer noch erbost darüber, in welchem Umfang die Bundeskanzlerin ausgespäht wurde, werden Antworten aus den USA und auch von Obama verlangt. Doch da kommt nichts. Irgendwie scheint es immer noch so, als ob Obama bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht gewusst habe, dass Angela Merkel überhaupt ausgespäht wird. Aber was ist mit seinem Vorgänger George W. Bush gewesen? Hat der davon gewusst? Und das finde ich doch komisch, denn schliesslich begann die Überwachung von Merkel bereits 2002. Da war von Obama noch überhaupt nicht die Rede als Präsident. Was also wusste Bush? Würde ich gerne mal wissen.
Jedenfalls mauern die USA, aber da bietet sich Hilfe von unerwarteter Seite – Edward Snowden. Der Mann, der die grosse Spionage der NSA öffentlich machte, und sich gegenwärtig im russischen Asyl befindet, will ins Detail gehen und sagen, was die NSA alles ausgespäht hat. Stein des Anstosses war „der Grüne Ströbele“ (hier muss ich wirklich mal Herrn Deppendorf zitieren), der sich nach Russland auf den Weg gemacht hatte und hatte den US-Whistleblower am Donnerstag getroffen. Dieser gab Ströbele einen Brief mit, an der Aufklärung der Sachverhalte beteiligen wolle.
Nun bleibt nur noch die Frage, wo die Befragung stattfinden wird. In Deutschland oder in Russland? Natürlich könnte er nach Deutschland reisen, bloss ob er hier auch Asyl bekommen wird, ist mehr als fraglich. Ist Snowden hier und bekommt kein Asyl, dann wird er höchstwahrscheinlich an die USA ausgeliefert. Also bleibt er lieber in Russland und eine Bundestags-Delegation reist zu ihm.
Die USA erhöhen nun den Druck auf Russland und behaupten, Snowden verletze die Auflagen Russlands. Denn Putin habe Snowden gesagt, dass er von Russland aus die USA nicht weiter schaden dürfe. Wenn er nun Deutschland Informationen gebe, schade er also den USA. Haben die USA sich nicht vielmehr schon selbst geschadet? Sie haben Deutschland, Merkel und uns einfache Bürger ausgespäht. Aber das ist ja vollkommen harmlos, nicht wahr? Gar nicht der Rede wert. Und dann wollen sie nicht einmal sagen, was sie alles ausgespäht haben. Nur nach und nach erfährt man was. Da bietet sich dann jemand an, diese unangenehme Aufgabe zu übernehmen und was sagt die USA? Diese Person schade ihnen.
Kein Wunder, dass Russland sagt, dass Snowden nicht gegen die Auflagen verstosse. Er versucht bloss zu helfen, das zu tun, wozu sich die USA und die NSA nicht imstande sieht.
Interessant finde ich noch, dass der BND angeblich eng mit dem britischen Geheimdienst GCHQ zusammen gearbeitet haben soll. Bewiesen ist nichts, dementiert wird alles. Nun ja, warum sollte es nciht stimmen. Wenn der eine späht, warum sollte es nicht auch noch der andere tun? Man wäre auch schön blöd, wenn man da nciht mitmachen würde. Man muss sich halt nur geschickt anstellen.
Bin bloss gespannt, wann herauskommt, was die Russen alles ausgespäht haben. Oder haben die sich doppelt abgesichert, dass da niemals etwas an die Öffentlichkeit gelangt?
Google und Yahoo wurden auch ausgespäht. Irgendwie nichts Neues, schliesslich spähen die selbst ihre Kunden aus. So sind viele Nutzerdaten in die Hände der NSA gelangt. Na, da werden sie bei mir ihre helle Freude gehabt haben, was ich da alles für nutzloses Zeug bei Google für meinen Job recherchiert habe. Auf mich selbst werden die wohl kaum selbst gekommen sein. Aber man wird ja auch direkt dazu aufgefordert, Google zu nutzen. Momentan nutze ich bing, aber die sollen ja angeblich freiwillig Daten übermittelt haben. Also überhaupt das Internet noch nutzen? Keine Ahnung, vielleicht ja, vielleicht nein. Ich habe jedenfalls nichts zu verbergen, denn was wirklich wichtig ist, habe ich in einem Computer gelagert, der nicht am Internet hängt.

Der alte Bundestag existiert offiziell nicht mehr, wird aber noch kommissarisch weitergeführt. Also existiert die FDP dort noch, falls sich jemand wundern sollte immer noch von Westerwelle zu hören.
Die Koalitionsverhandlungen verlaufen schleppend. Wenigstens ist man sich endlich beim Mindestlohn einig geworden. Nun sollen auch Praktikanten diesen erhalten. Davon hätte ich vor zwei Jahren wirklich träumen können, obwohl ich nicht für lau gearbeitet habe, aber das, was ich bekam, war gerade mal ein Taschengeld.
Nun hapert es bei der PKW-Maut. Die CSU will sie um jeden Preis, die SPD nicht. Und was will die CDU? Die hat dabei nichts zu vermelden.
Persönlich habe ich nichts gegen die Maut, schliesslich soll ich nicht mehr zahlen, denn mir wird sie durch Zahlung der KFZ-Steuer erlassen bzw. habe ich sie so bezahlt. Dafür müssen aber alle Autos, die nicht in Deutschland gemeldet sind, künftig eine Maut zahlen müssen. Eigentlich nur gerecht, denn in Frankreich, Italien, der Schweiz oder Österreich müssen wir schliesslich auch Maut zahlen. Und diese soll hier in Deutschland in die Reparatur der Autobahnen fliessen. Also nicht für irgendwelchen anderen dämlichen Projekte. Deutschlands Autobahnen haben es nötig. Im Sommer kam es schliesslich schon zu Unfällen, weil Asphalt einfach aufplatzte. Warten wir ab, was daraus wird. Bin bloss gespannt, wer Aussenminister werden wird? Gabriel etwa? Da sagte gestern jemand in der Redaktion, dass der bald ein Zelt brauche, um sich anständig zu kleiden. Ist er nicht der einzige, der das bemerkt hat.

Das Dschungelcamp macht wieder einmal von sich reden. Will man jetzt eigentlich schon davon hören? Eigentlich nicht. Ich sag’s nur mal so. Von den Kandidaten, die momentan bekannt sind, ist Tanja Schumann noch die bekannteste. Den Rest kenne ich nicht und will ich zum Teil auch gar nicht kennen. Nun gut, es wird ohnehin eine Frau gewinnen, so viel steht schon einmal fest.

Isis Justs neuestes Abenteuer von Helen Dalibor ist nun auf allen wichtigen Vertriebskanälen erhältlich. Es handelt sich erst einmal um den Prolog, aber bereits in der nächsten Woche wird das erste Kapitel folgen. Das ebook heisst „Im Zeichen des Denkmals“.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,