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Wenn beim Discounter Penny das Angebot nur am Montag gültig ist…


Wozu gibt es eigentlich Prospekte, wenn die Angebote angeblich nur einen Tag gelten? Ja, das frage ich mich wirklich, vor allem wenn das nicht einmal gekennzeichnet ist. Worum es eigentlich geht: Ich will mal wieder bei meinem Lieblingsdiscounter einkaufen. Mitte der Woche hatte ich gesehen, dass dort Hähnchenbrustfilet im Angebot sei. Ich bin da nun gestern hin und was ist? Das Angebot gilt nicht mehr! Ist das denn noch zu glauben? Das Angebot ist die ganze Woche gültig, da steht nichts anderes im Prospekt, sondern eindeutig Montag bis Samstag. Nicht einmal im Internet steht etwas anderes.
Aber mit dem Laden habe ich immer wieder Ärger. Sei es wegen der Treueprämien – bei den blöden Gläsern mache ich jedenfalls nicht mit – oder eben wegen Produkten die falsch ausgezeichnet sind und ich einen viel höheren Preis zahlen muss, als dort eigentlich steht. Ich weiss gar nicht, wieso ich gerade die Filiale überhaupt noch aufsuche.
Jedenfalls komme ich mir regelrecht veralbert – gibt noch ein ausdrucksstärkeres Wort – vor. Denn wie kann es sein, dass ein Produkt, dass die ganze Woche für den angebotenen Preis da sein muss, auf einmal wieder Normalpreis kostet?
Ich kann ja verstehen, wenn es bei Produkten ist, die nicht immer im Sortiment sind, dass da so was passiert, aber das hier ist ein Produkt, das Penny immer hat.
So was kann man gut und gerne Betrug nennen. Denn wie kann es anderes beschrieben werden, dass dieses Produkt angeblich nicht mehr im Angebot sei, obwohl es im Prospekt und auf der Internetseite so steht?
Oder ist das etwa nur in dieser Filiale? Denn so was passiert mir immer nur da.
So langsam kann mir Penny wirklich gestohlen bleiben. Aber ich würde gerne mal wissen, ob das noch anderen passiert ist. Wollen einen ständig im Sortiment des Ladens befindlichen Artikel kaufen, der laut Prospekt im Angebot sein soll und dann müssen die den Normalpreis bezahlen. Hat es noch jemand erlebt? Interessiert mich wirklich.
Das Hühnerbrustfilet soll den Kilopreis 5,55 Euro bis heute Abend Geschäftsschluss kosten. So entnehme ich das dem Prospekt und der Internetseite, aber in der Filiale muss ich leider feststellen, dass das nicht stimmt. Und dann wird mir von einem Mitarbeiter – ob männlich oder weiblich lasse ich hier offen stehen – gesagt, dass das Produkt nur am Montag im Angebot sei.
Ich bin aber der Meinung, dass das nicht stimmt. Deshalb schreibe ich das hier, denn es muss einmal gesagt werden, dass es nicht sein kann, dass man als Kunde so für blöd verkauft wird. Kohlrabi und Co. gibt es für den Angebotspreis doch auch bis Samstag Geschäftsschluss. Es mag ein Sternchen an den Produkten angegeben sein, dass es nur begrenzt erhältlich ist und bereits am ersten Verkaufstag ausverkauft sein könne. Aber das sind dennoch Produkte, die immer nachgeliefert werden und nicht eine besondere Pralinenschachtel oder irgendwelche Überraschungseier-Sonderpackungen.
Als ich bin jedenfalls bedient und sprachlos, wie man bei Penny mit seinen Kunden umgeht – in ebenjener Filiale.

Die GDL ist immer noch nicht zufriedengestellt und beharrt auf ihren Forderungen gegenüber der Deutschen Bahn.
So wollen sie noch einmal gnädig sein und bis 17. Dezember warten. Die Bahn könne bis dahin ein neues Angebot vorlegen. Sollte dies nicht geschehen oder dies wieder ungenügend sein, würde ab dem 12. Januar wieder massiv gestreikt werden.
Wer jetzt noch ein letztes Fünkchen Verständnis für die Lokführer hatte, wird nun auch das verlieren. Denn die GDL und auch die EVG, die sich jetzt hervorhebt, haben unsere Nerven genügend strapaziert.
Aber wenn die Bahn es besser verstehen würde zu organisieren, könnten die Streiks kaum ins Gewicht fallen, denn man müsste die Streikenden einfach nur kalt stellen.
Oder eine Variante, die auch interessant wäre: Die Konten der GDL sperren, damit sie ihren Mitgliedern kein Streikgeld mehr zahlen kann. Dann wird jeder sich sofort wieder an seine Arbeit machen.
Aber vielleicht sollte sich die GDL und auch die EVG das Ende des russischen Stummfilms „Streik“ von Sergej Eisenstein ansehen. Dort werden am Ende die Streikenden zusammengetrieben und erschossen. BEvor nun ein Aufschrei losbricht. Ich meine damit, dass ein grossausgelegter Streik nichts bringt, sondern die Menschen nur massiv verärgert und die Streikenden am Ende als Dumme da stehen. Noch mögen die Lokführer sich als die Stärkeren fühlen, aber das wird nicht mehr lange gehen.
Nachrichten gibt es von einer Umstrukturierung bei der Bahn. So soll einiges an Geld eingespart und kaum genutzte Strecken eingestellt werden. Dasselbe trifft auf die Nachtzüge zu. In ein paar Jahren werden die Autoreisezüge auch eingestellt. Da frage ich mich, warum eigentlich noch mit der Bahn reisen? Da geht es mit dem Flugzeug doch auch.
Ausserdem geht ein Gerücht um, das besagt, die BahnCard solle praktisch abgeschafft werden und in ein Kundenkonto umgewandelt werden.
Was soll ich denn mit einem Kundenkonto? Ausserdem sollen eigentlich nur noch die Vielfahrer von dem Kundenkonto profitieren.
Alles gar nicht wahr, rudert die Bahn zurück. Die BahnCard würde bleiben.
Gut möglich, aber zu welchen Konditionen?
Da muss ich mich doch noch einmal fragen, ob ich die Bahn wirklich weiter nutzen will, wenn ich alle meine Vorzüge verliere.

Elefantendame Mala könnte sich freuen, hat der FC St. Pauli doch nicht gegen Bochum verloren. Zu einem Sieg reichte es letztendlich auch nicht, aber ein Punkt ist schliesslich besser als nichts. Dennoch ist Mala nicht zufrieden, denn St. Pauli verlor wieder einmal in der berühmten letzten Viertelstunde. Was haben sie nicht schon alles für Punkte in all den Jahren verschenkt, weil die Mannschaft es einfach nicht schafft, die Führung oder das Unentschieden über den Schlusspfiff zu halten. Handelt es sich hier um mangelndes Kondition oder vielleicht Konzentration? Jonas tippt hierbei auf ersteres, denn das seien alles nur Schönwetterläufer, die einen gemütlichen Waldlauf durchstehen könnten, aber nach einem Kurzsprint seien sie erschöpft als hätten sie einen Marathon-Lauf von mehr als dreihundert Kilometern hinter sich. Wahlweise könnte es auch sein, dass sie ihre Gehälter mit sich herumschleppen würden. Durchaus denkbar, da es nun Minuszinsen gibt. Da ist Bares halt Wahres.
Alles VErmutungen, aber es ist nicht zu leugnen, dass St. Pauli schon seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, immer in der berühmten letzten Viertelstunde ein Spiel verliert.
Deshalb ist Mala auch so unzufrieden. Zwar möge ein Punkt besser sein als nichts, aber drei Punkte sind eben noch besser.
Dafür hatte Mala mal wieder den richtigen Riecher bewiesen, als sie sich für ein Unentschieden entschieden hatte. Die Pusteblume hingegen hat wieder einmal daneben gelegen. Dabei sah es so gut aus! Sie hatte auf einen Sieg St. Paulis getippt. Und dann spielen die einfach Unentschieden! Jonas ist jedenfalls bedient und hat überhaupt keine Lust mehr, die Pusteblume noch weiter als Fussballorakel zu nutzen. Sie sei so talentfrei.
Was will er nun machen? Plattfuss auswählen? Die steht auch noch in seiner engeren Auswahl.
Mala hat noch einen grossen Wunsch an Nikolaus: Sie möchte, dass die Wetteinlösung von 1982 mit Otto Waalkes noch einmal gezeigt wird. Damals war sie zwar dreissig Jahre jünger, aber noch genauso hübsch wie heute. Übrigens damals auch ein paar Kilo leichter, obwohl sie abgenommen hat.

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Wenn der Finanzminister zum Sandmännchen wird…


Seit Jahre murrt der Steuerzahler über den Solidaritätszuschlag, der seit 1991 mit wenigen Unterbrechungen erhoben wird. Der Soli sei nicht mehr zeitgemäss heisst es. Und damit haben die Kritiker recht. Denn nicht die neuen Bundesländer sind es, die nun den Erlös des Soli wirklich brauchen, sondern die alten Bundesländer wie beispielsweise Nordrhein-Westfahlen und dort besonders das Ruhrgebiet mit Städten wie Duisburg oder Gelsenkirchen.
Es gab immer wieder Stimmen, wo gesagt wurde, der Solidaritätszuschlag solle nicht konsequent für Ostdeutschland genutzt werden, sondern dorthin gelangen, wo er wirklich und dringend gebraucht wird. Folglich solle er für ganz Deutschland gelten. Aber da wurde sich immer quer gestellt.
Nun auf einmal scheint Finanzminister Schäuble doch den Soli abschaffen zu wollen. Bevor man ihn zu diesem längst fällig Schritt beglückwünscht, sollte man genauer betrachten, was er sich als Ersatz ausgedacht hat. Denn Schäuble will zwar den Soli abschaffen, im Gegenzug allerdings die Einkommens-, Körperschaftssteuer und die Kapitalertragssteuern erhöhen. Denn daraus sollen sich nun Bund und Gemeinden das Geld teilen. Die Solidaritätsabgabe von 5,5 Prozent ging ausschliesslich an den Bund, der damit dann machen konnte, was er wollte.
Die Einkommens-, Körperschaftssteuer und die Erlöse der Kapitalertragssteuern teilen sich bisher Bund und Gemeinde, natürlich in einem Verhältnis, dass der Bund mehr bekommt als die jeweilige Gemeinde. War klar, oder nicht?
Wenn nun der Soli wegfällt und sich der Bund aus den drei genannten Steuern sein ganzes Geld erhält, wird es auf kurz oder lang einige gewaltige Haushaltslöcher geben. Denn mit dem Soli macht der Bund den grössten Reibach. Denn nicht alles, was eingenommen wird, dient auch der Infrastruktur in den neuen Bundesländern. Nein, es wird in den Bundeshaushalt investiert. Wenn man Geld übrig hat, muss man es schliesslich auch verbraten. Also ab damit in den Haushalt.
Darüber hat man noch nicht nachgedacht? Ja, der Bund weiss schon, wo er sein Geld herbekommt, genauso wie die Städte und Gemeinden, die unter anderem mit Friedhofsgebühren und Hundesteuer sich die Kassen füllen.
Happig wird es nun für die Geringverdiener. Denn der Soli galt bisher nur ab einem Bruttomonatsgehalt von 1445 Euro, wenn man nicht verheiratet ist. Die Einkommenssteuer hingegen gilt bereits ab einem Bruttomonatseinkommen von 696 Euro. Damit würden also die Geringverdiener mehr belastet werden. Denn die Einkommenssteuer soll im Gegenzug steigen.
Also versucht Schäuble durch seinen Ersatz uns Sand in die Augen zu streuen – wie das Sandmännchen. Praktisch eine Mogelpackung wie auch der Bund der Steuerzahler moniert.
Und was könnte es noch geben, damit die Haushaltslöcher gestopft werden, wenn der Soli abgeschafft wird? Ganz einfach! Eine Steuererhöhung natürlich! Am besten mal wieder die Mehrwertsteuer, denn die betrifft jeden und was noch? Die Ökosteuer auf Benzin? Vielleicht noch eine weitere Stromsteuer?
Da soll der Solidaritätszuschlag doch bleiben, allerdings sollte er nicht mehr nur für die neuen Bundesländer gelten. Aber damit konnte sich noch nie jemand der zuständigen Finanzminister mit anfreunden, wieso auch immer.

Erneut hat ein Hilfskonvoi aus 35 Fahrzeugen die Ostgrenze der Ukraine überquert, um den Menschen auf der Krim zu helfen. Wie die Hilfe nun aussieht? Sind da nur Lebensmittel in den Fahrzeugen oder vielleicht eine ganz andere Art der Hilfe in Form von Waffen? Das befürchtet die Ukraine, die davon überzeugt ist, dass Putin den Staat vollständig auslöschen will. Im Grunde ist es nur noch eine Farce, was da abgeht. Russland und damit Putin macht was es will. Die Ukraine motzt rum, kann aber nichts dagegen tun. Der Rest Europas sieht hilflos zu und denkt sich irgendwelche neuen Sanktionen aus, die Russland treffen sollen. Langfristig tun sie das auch, allerdings wird sich die EU damit auch ins eigene Fleisch schneiden. Denn bereits jetzt bekommen die betroffenen Firmen zu spüren, dass sie für Russland nicht mehr produzieren dürfen. Und was ist mit dem Obstbauern? Ich sage immer noch, dass sie eine Scheinfirma in der Türkei gründen sollen, um so ihre Äpfel nach Russland exportieren zu können. Aber dafür braucht man jemanden, der in der Türkei das Unternehmen gründet. Und das ist wieder kompliziert.
Warum schreibe ich überhaupt noch über den Ukraine-Konflikt? Weil es mich dermassen aufregt, dass einfach nicht getan wird. Die Ukraine sieht hilflos zu, wie Putin und seine ausführenden Handlanger machen, was sie wollen. Das ist praktisch eine Bankrotterklärung. Aber wen interessiert das schon?

Die beiden erkrankten Elefanten im Kölner Zoo sollen auf dem Wege der Besserung sein. Die Pusteln würden nicht mehr werden. Damit wäre wohl der Höhepunkt der Virusinfektion erreicht. Die anderen Elefanten scheinen nicht erkrankt zu sein. Natürlich kann das noch nachfolgen, aber im Grunde sieht man nach dem ersten Auftreten der Pusteln auch bei den anderen Elefanten Veränderungen und einen Ausbruch der Pocken. Hier ist das bisher nicht geschehen und man kann nur hoffen, dass es auch nicht so weit kommen wird. Vielleicht sind die Elefanten auch einfach immun dagegen, weil sie es schon hatten oder sie haben einfach Glück. Wobei, ich weiss gar nicht, ob es eine lebenslange Immunität gegen die Pocken gibt, wenn ein Elefant sie einmal hatte. Also, müssen Elefanten, die es schon einmal hatten, noch mindestens alle zwei Jahre geimpft werden? Brauchen Elefantendame Mala und ihre Lieblingskonkurrentin Mogli noch eine Spritze, um nicht mehr daran zu erkranken? Denn beide sind, wie auch Shandra und Kanaudi (heute Zoo Münster), im März 1984 daran erkrankt. Ging bei allen gut aus und so wird es hoffentlich auch in Köln sein. Problematisch ist, dass die beiden Erkrankten schwanger sind. Theoretisch wäre es also möglich, dass es zu einer Austreibung des Fötus kommt. Wollen wir das nicht hoffen.
Aber wieso waren die nicht geimpft? So muss es gewesen sein? Zuviel Papierkram, wie es hiess? Das klingt für mich eher nach einer schlechten Schlagzeile. Wie auch immer, lieber impfen als behandeln zu müssen, wenn es zum Pockenausbruch kommt.

Elefantendame Mala freut sich, dass sie heute Abend auf RTL-TVi zu sehen sein wird. Vielleicht ist sie auch erst in einer der kommenden Folgen, die bis zum 8. November ausgestrahlt werden, zu sehen. Aber hauptsache, sie hat mehr Minuten als die Pandas oder wie Mala immer zu sagen pflegt „diese langweiligen Bambusfresser“.
Und was macht Mala sonst noch? Natürlich fressen und verdauen, das ist der Lauf des Lebens. Und daneben? Ein paar Vorführungen, Kontakt mit den Besuchern aufnehmen, ab und an mal weben, old Rani sagen, wer die Chefin ist und natürlich die Spiele des FC St. Pauli tippen. Das macht sie nun schon seit mehr als drei Jahren und es macht ihr immer noch Spass, auch wenn sie manchmal aus der Haut fahren könnte, wie St. Pauli seine Chancen versiebt. Und so glaubt sie auch nicht daran, dass St. Pauli morgen gegen 1860 München gewinnen wird. Auch ein neuer Trainer kann das nicht wuppen, wie sie sagt. Da muss erst mal einiges geschehen, dann könnte es was werden mit dem guten Mittelfeld. Die Pusteblume hingegen hat auf ein Unentschieden getippt, genau wie der Schlaubeutel.
Übrigens verstehen sich Thura und Saida in Leipzig immer besser. Eigentlich war das von Anfang an klar, denn sie sind alte Freundinnen und habe schwere Zeiten in Spanien heil überstanden. Dann für acht Jahre die Trennung, vor zwei Wochen die Zusammenführung. Anfangs spielte sich Saida leicht als Chefin auf, was völlig normal ist. Mit Rani wurde sich anfangs nicht so recht warm. Das ist besser geworden und mit Thura ist sie nun auch am berüsseln. Dieses Berüsseln ist nicht nur eine freundliche Kontaktaufnahme, sondern bedeutet, dass ein Elefant den anderen mag. Es ist kein so genanntes „Schmusen“ mehr zu sehen. Denn das nehmen wir zwar als Schmusen wahr, dennoch ist es eine Zurechtweisung, wer von beiden Elefanten das Sagen hat. Momentan ist es noch Saida, aber das kann sich innerhalb des nächsten Jahres schnell ändern. Dürfte Schritt für Schritt von statten gehen. Dann wird Thura Chefin sein.

 

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Milchquote lässt den Preis steigen


Die Enthüllungen über die vergangene „Wetten, dass“-Sendung hören nicht auf. Astreine Werbung für ein absolut verbrauchtes Format, kann man nur sagen.
Jedenfalls soll Lanz anscheinend eigenmächtig die Wetteinlösungen von Halle Berry und Tom Hanks geändert haben. Und das hat deren Agenten nun gar nicht gefallen, so dass sie sogar die beiden Hollywoodstars aus der Sendung holen wollten. Zu den Wetteinsätzen kam es nicht. Aber es zeigt wieder einmal, dass der Moderator fehl am Platz ist. Das hat nicht nur mit geänderten Wetteinsätzen zu tun, wenn er es denn wirklich eigenmächtig geändert hat, was ich nicht weiss und somit auch nicht behaupte, sondern auch damit, dass er sich penetrant an seinen Kärtchen festhält. Denn spontan ist er nicht, kann nichts aus dem Stehgreif, was Lanz selbst sagt. Und kann so jemand wirklich Moderator von „Wetten, dass“ bleiben? Man sollte jemandem immer mehr als eine Chance geben, aber wenn bereits die zweite Sendung so versiebt wird, dann frage ich mich, was da noch rauskommen wird? Schlimmer geht immer, mal abwarten.

Auch schon eine Woche her, dass die Milchpreise erhöht wurden. Sechszig Cent kostet nun der Liter mit 3,5 Prozent-Fettanteil. Ein absolut humaner Preis, obwohl es mich daran erinnert, wie ich früher als Kind noch den Liter Milch für 99 Pfennig bekommen habe. Was ich mich allerdings frage, bekommen auch die Milchbauern etwas von dem neuen Geldsegen, den die Milchfabriken machen? Denn der Milchpreis ist ja nicht erhöht worden, weil die Milchbauern protestiert haben, sondern weil die Nachfrage aus dem Ausland gestiegen ist. Und da muss der Preis demzufolge natürlich steigen.
So wie sich das für mich anhört, gehen die Milchbauern dabei leer aus, während die Milchfabriken sich dumm und dämlich verdienen. Da kann man doch gleich die Milchquote fallen lassen. Es werden ja immer noch Milchbauern verurteilt, wenn sie zuviel Milch abgeben. Erinnert mich an den subventionierten Zucker. Auch so’n Blödsinn. Wo wächst bei uns eigentlich Zuckerrohr? In Französisch-Guayana? Ich entsinne mich nur an Zuckerrüben, aber daraus wird eher Rübenkraut hergestellt als Zucker.
Ich zahle gerne mehr Geld für die Milch, aber dafür müssen die Milchbauern von diesem Geld auch was sehen. Werden eh nur einstellige Centbeträge sein, aber immer noch besser als gar nichts.
Gibt es eigentlich faire Milch? In Österreich gibt es so etwas ähnliches und diese Milch wird sogar bei Hofer (das österreichische Aldi-Süd) verkauft.

Die netteste und klügste aller Elefantendamen Europas feiert heute ihren 50. Geburtstag. Kaum zu glauben, dass sie nun schon ein halbes Jahrhundert auf dieser Erde weilt.
Eine grosse Feier wird Mala nicht ausrichten, sondern ganz allein mit sich selbst feiern, schliesslich ist ihr neuer Wohnort seit letzter Woche geschlossen und macht erst Ende März nächsten Jahres wieder auf.
Nichtsdestotrotz gibt es ein neues Lied für Mala, ihr Geburtstagslied.

Als Rüsselorakel hat sich Mala auch wieder einmal betätigt. Sie ist nicht wirklich von einem Aufschwung des FC St. Pauli überzeugt. Deshalb sagt sie, dass St. Pauli gegen den VfL Bochum nur Unentschieden spielen wird.
Na, mal sehen, was am Ende wirklich herauskommen wird. Da bin ich schon sehr gespannt.

 

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