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HSV – Abstieg in die Bedeutungslosigkeit?


Das gefällt der GDL nun gar nicht. Da haben sie sich breitschlagen lassen, um mit der Bahn zu verhandeln und dann beschliesst der Bundestag doch einfach das Tarifeinheitsgesetz. Das heisst, dass nicht mehr jede Gewerkschaft zu einem Streik aufrufen kann, wenn es unzufrieden ist in einem Betrieb und die Mitglieder mehr Geld erhalten sollen. Nur noch die Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern des Betriebes hat was zu sagen und kann für aklle anderen Gewerkschaften mitverhandeln. Das bedeutet, dass die GDL nun nicht mehr einfach zum nächsten Streik aufrufen kann und uns verärgert, weil kaum noch ein Zug fährt.
Denn die GDL macht grosses Theater, aber in Wirklichkeit ist diese Gewerkschaft gar nicht die grösste bei der Deutschen Bahn. Wer hätte das gedacht? Na gut, es heisst auch immer, viel Lärm um nichts und die Kleinsten sind immer die Lautesten. Das scheint bei der GDL wohl auch zuzutreffen.
Aber es wird deutlich, dass sie dieses Tarifeinheitsgesetz gefürchtet haben, warum sonst zwei Streiks kurz hintereinander? Der angeblich längste Streik aller Zeiten wurde recht schnell nach drei Tagen abgebrochen. Man könnte fast sagen, dass die GDL eingeknickt ist, denn erst grossspurig etwas verkünden und das dann nicht durchhalten. Bis Mitte Juni herrscht nun die Friedenspflicht und es wird nicht gestreikt. Aber danach kann bis zum 30. Juni durchaus gestreikt werden, wenn die Bahn nur auf Zeit spielt und kein vernünftiges Angebot macht. Denn genau das hat die GDL immer gesagt, die Bahn würde die Verhandlungen verschleppen, weil sie aufs Tarifeinheitsgesetz warte.
Indirekt ist es schon eine Ungerechtigkeit, weil es das Streikrecht beschneidet. Denn nun kann nicht mehr jede Gewerkschaft streiken, wenn sie es will, sondern muss sich an die grösste Gewerkschaft des Betriebes halten. Es soll nun nicht mehr jeder sein eigenes Süppchen kochen. Auch wieder richtig, denn was soll das denn, wenn die einen zufrieden sind, sich aber die anderen übervorteilt fühlen? Da fangen die einen zu streiken an, bekommen ihr Prozente. Das führt zum Zornesausbruch der anderen, die nun auch ihr recht haben wollen.
Das kann ewig so weitergehen bis auch die letzte GEwerkschaft für ihre Mitglieder ihr Recht bekommen hat. Ob das gut für den jeweiligen Betrieb ist, interessiert dabei nicht.
Und um genau das zu verhindern, wurde nun das Tarifeinheitsgesetz beschlossen.
Das Gespenst, dass der GDL nun im Nacken sitzt und das sie und andere kleinere Gewerkschaften nicht akzeptieren wollen. Es heisst schon, dass gegen das GEsetz geklagt werden soll. Ist ihr gutes Recht. Und ich bin wirklich gespannt, was am Ende das Gericht entscheiden wird.
Denn es gibt auch Nachteile. Beispielsweise kann ein Betrieb diejenigen Mitarbeiter hofieren, die in der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern des BEtriebes sind. Alle anderen müssen sehen wo sie bleiben. Und sie können keine Verhandlungen führen, weil sie nun mal eine kleinere Gewerkschaft sind. Nachteile gibt es immer.
Und genau deshalb hat die GDL den Druck auf die Bahn in den letzten Wochen erhöht. Sie wollen eine Entscheidung, bevor das Tarifeinheitsgesetz kommt. Ob sie zufrieden sein werden? Das wird man sehen.

Heute ist mal wieder der Tag, wo sich Europa zum grossen Singen trifft. Zum grossen Jubiläum ist dieses Mal auch ein Land vertreten, das mit Europa nicht viel zu tun hat. Nun gut, es gehört zum Commonwealth, also zu Grossbritannien, aber das ist auch schon die einzige Verbindung. Von welchem Land ich spreche? Na, von Australien, die sehr grosse Fans des alljährig stattfindenen Eurovision Song Contest sind. Kaum zu glauben, aber die Australier finden das toll. Und weil sie so treue Fans sind, dürfen sie dieses Jahr auch mitmachen. Das Lied soll angeblich nicht ausser Konkurrenz laufen, aber falls das australische Lied gewinnen sollte, wird der Wettbewerb im nächsten Jahr nicht in Australien stattfinden. Ist nun einmal nicht Europa.
Als Favoriten werden Schweden oder Russland genannt. Wie oft hat Schweden in den letzten Jahren jetzt gewonnen? Wissen die, wie man einfach einen Siegertitel schreibt oder ist es einfach nur Glück?
Wie wird das eigentlich aussehen, wenn Russland gewinnen sollte. Ausser den Verbündeten wird niemand mitmachen oder wie sieht das aus? Denn der Ukraine-Konflikt wird dann immer noch nicht beigelegt sein. Dürfte lustig werden. Russland macht den offiziellen ESC und im restlichen Europa findet dann eine Gegenveranstaltung statt, weil man mit Russland und vor allem Putin nichts zu tun haben will.
Aber wer sagt, dass Russland gewinnen wird? Genauso wird Ann-Sophie nicht gewinnen. Das Lied erinnert zwar in entfernter Weise an den Siegertitel von Lena Meyer-Landruth, aber ansonsten ist es nichts Besonderes. Mittelfeld, wenn nicht sogar darunter. Da sehe ich persönlich Deutschlands Platzierung.
Die Finnen, auch als Favoriten gehandelt, haben es leider nicht ins Finale geschafft. Dafür ist Belgien drin, die sollen auch nicht schlecht sein, habe ich mir sagen lassen. Aber ansehen tue ich es mir nicht. Da lese ich lieber ein Buch. Das ist besser.

So, komme ich endlich zu dem Thema, dass ich als Überschrift gewählt habe.
Der HSV steht heute vor seinem letzten grossen Spiel in dieser Saison. Sie müssen gewinnen, um noch den Hauch einer Chance zu haben, um in der Ersten Liga zu bleiben. Natürlich müssen auch alle anderen Mannschaften vor ihnen so spielen, dass der HSV drinbleibt. Das bedeutet, dass Freiburg gegen Hannover gewinnen sollte und Stuttgart Unentschieden spielt. Dann wäre der HSV ohne in die Relegation zu müssen gerettet. Aber in dem Spiel Freiburg gegen Hannover muss es einen Sieger geben, sonst ist praktisch alles vorbei, falls Suttgart mindestens einen Punkt in Paderborn holt.
Der HSV hat es letztewoche selbst versaut, als sie gegen Stuttgart verloren. Mindestens ein Unentschieden hätte ihnen besser getan. Aber wenn man nicht zum Torabschluss kommt…
Der HSV ist schon seit JAhren das Sorgenkind der Bundesliga. Stolz darauf noch nie abgestiegen zu sein, haben sie in letzter Zeit eigentlich nur in den Nachrichten gestanden, weil sie mal wieder einen Trainer entlassen haben. Damit könnte der HSV tatsächlich den Hauptgewinn erzielen.
Liegt es etwa daran, dass die Trainer nichts getaugt haben oder sie einfach nicht mit den Spielern zurechtgekommen sind? Man weiss es einfach nicht. Aber wahrscheinlich dürfte es eher daran liegen, dass die Spieler sich untereinander nicht grün sind. Wie kann es sonst sein, dass sich mannschaftskollegen in der Halbzeitpause prügeln? Das demoralisiert auch die anderen. Animositäten sollte man ausserhalb des Spielfeldes klären und zwar besser mit Worten als mit den Fäusten. Aber im Abstiegskampf liegen die NErven blank, heisst es immer. Wieso ist dann aber eine Mannschaft wie Paderborn ganz anders eingestellt? Die kämpfen bis zum Abpfiff. Mögen vielleicht dennoch verlieren, aber sie geben nicht auf. Und genau das hat der HSV in dieser Saison oft getan.
In der vergangenen Saison stand es schon auf MEssers Schneide und der HSV kam nur durch Glück in die Relegation, die sie ebenfalls durch ein glückliches Unentschieden gewannen.
Aber nun stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen gewinnen und ebenfalls darauf hoffen, dass die anderen Vereine vor ihnen so spielen, dass sie doch noch in der Liga bleiben. Ansonsten heisst es Abstieg und der Bundesliga-Dino war einmal.
Vor allem steht zu befürchten, dass der HSV bei einem Abstieg nicht wieder auf die Beine kommen wird. Praktisch die gesamte Mannschaft wird den Verein bei einem Absiteg verlassen. Bei einigen kann man darauf auch nur hoffen, weil sie viel Geld gekostet haben und nie wirklich etwas brachten. Zudem steht es finanziell auch nicht zum besten. BEi einem Abstieg bedeutet das noch einmal, dass es weniger Geld gibt.
Auch mit weniger Geld kann man arbeiten und auch eine gute Mannschaft zusammenkriegen. Nur daran hapert es beim HSV. In den letzten Jahren haben sie wahllos Leute eingekauft, die zwar in ihren vorherigen VEreinen Leistung brachtenund Tore erzielten, nur beim HSV waren sie dann ein Fehleinkauf. Das ist doch seltsam, denn das ist nicht nur einmal vorgekommen, sondern mehrfach.
Der HSV muss heute kämpfen und hoffen, dass sie Schützenhilfe bekommen. Wenn nicht, dann ist der Abstieg in die Zweite Liga nicht mehr aufzuhalten.
Die Pusteblume hat vorhergesagt, dass der HSV gegen Schalke gewinnen wird. Aber ob der HSV auch die Klasse halten wird, dazu wollte sie nichts sagen.
Falls sie absteigen, könnten sie in der nächsten Saison zwei Spiele gegen einen Gegner haben, dem sie schon lange nicht mehr begegnet sind. Die Anfahrt wäre sogar mit dem Fahrrad machbar. Aber dazu muss der FC St. Pauli auch erst einmal die Klasse halten. Und ob sie das schaffen, ist fraglich. Sie stehen relativ gut, aber gerettet sind sie nicht. Immer noch können sie absteigen. Sie müssen gegen Darmstadt gewinnen, um ganz sicher zu sein, in der Zweiten Liga zu verbleiben. Aber immer wenn es wichtig wurde, verlor St. Pauli. ISt immer so gewesen.
Deshalb glaubt hier die Pusteblume auch nicht, dass St. Pauli gegen Darmstadt gewinnen wird. Vor allem will Darmstadt noch aufsteigen. Also wollen sie drei Punkte.
Und während die Pusteblume an eine Niederlage glaubt, ist Elefantendame Mala mehr von einem Unentschieden überzeugt. Das hilft ihnen zwar auch nicht viel weiter, aber damit haben sie noch eine reele Chance, die Klasse zu halten.
Noch nie war der letzte Spieltag spannender. Der deutsche Meister steht seit längerem fest, aber wer absteigen wird, das wird sich erst mit dem Abpfiff entscheiden.
Elefantendame Mala ist froh, wenn diese Saison endlich vorbei ist. Zuviel hat sie mit ihrem Lieblingsverein gezittert und sich über ihn aufgeregt. Deshalb sehnt sie die Ruhe herbei.
Doch leider ist ihr das nicht vergönnt. Denn vor wenigen Tagen hat eine der Hannoveranerinnen ein Jungtier zur Welt gebracht. Es ist ein Mädchen und quietschfidel.
Ich war nur etwas überrascht, dass es schon das dritte Kind für Farina sein soll. Dabei ist die doch gerade einmal elf Jahre alt. Wenn man da nach hamburg sieht. Da bekommt Kandy nun mit 12 ihr erstes Jungtier. Das ist ein ordentliches Alter, meiner Meinung nach. Vor allem achtet man in Hamburg auch auf eine Erholung der Mutter und schickt sie nicht gleich danach wieder zum Bullen. In Hannover geht das immer Schlag auf Schlag. Furchtbar, wie ich finde. Ein Elefant ist doch keine Reproduktionsfabrik.

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Tornados über Deutschland – Nimmt die Gefahr der Zerstörungen zu?


Untwetter über Deutschland hinterlassen eine Schneise der Zerstörung. In der vergangenen Woche traf ein Tornado die Stadt Bützowund zerstörte die Dachstühle vieler Häuser, dass diese unbewohnbar wurden. Nun in Süddeutschland ein ähnliches Bild. Zerstörte Häuser in Affing wo man hinsieht.
Wenn man Bilder von den Zerstörungen sieht, denkt man, es würde in den USA sein. Doch es ist nicht in den USA passiert, sondern mitten in Europa.
Tornados übers Deutschland, so selten sind die Wetterphänomene nicht. Nur treten sie meist nicht in Wohngegenden auf, sondern in unbewohntem Gebiet. Dort richten sie weit weniger Schaden an als wie jetzt.
Aber die Frage ist, ob die Tornados zunehmen werden? In den USA beispielsweise hat man festgestellt, dass zwar die Tage abgenommen haben, wo Tornados die Gegend unsicher machten, dafür nahm allerdings die Intensität und die Anzahl der Tornados zu. Nicht ganz verstanden? Nun, jetzt sind es beispielsweise drei Tornados pro Tag, wo diese drei früher an zwei oder drei Tagen auftauchten. Also, die Häufigkeit von Tornados nimmt zu, aber sie sind nicht mehr auf viele verschiedene Tage verteilt.
Ob das nun mit der globalen Erwärmung zusammenhängt, hat man noch nicht ganz geklärt, es gibt aber Vermutungen, dass dies DER Grund dafür sein könnte.
Und in Deutschland hat es, wie gesagt, immer schon Tornados gegeben, nur eben auf unbewohntem Gebiet. Aber auch hier hat man nun festgestellt, dass die Tornados zunehmen. In Hamburg hat so eine Windhose einen Kran umgerissen. Dann die Ziegel in Bützow. Ich werde dieses Bild nie vergessen, wie dort von den Straßen die Dachziegel geschoben wurden, als sei es Schnee.
Und es kann durch die globale Erwärmung nur noch schlimmer werden. Dazu muss der CO2-Ausstoss gedrosselt werden. Aber Deutschland, ehemals Vorreiter, sieht sich nicht mehr in der Pflicht. Und wenn Deutschland es nicht für wichtig hält, sind auch andere Länder nicht gewillt, das Soll zu erfüllen.
Deutschland hat seine Kernkraftwerke abgeschafft, weil Merkel Angst vor der Reaktion der Bevölkerung hatte, nachdem das Unglück in Fukushima passiert war. Aber die erneuerbaren Energien sind immer noch nicht völlig ausgereift, um wirklich allen Strom zu produzieren. Also setzt die Bundesregierung auf Kohlekraftwerke. Man glaubt es einfach nicht, wie da der Teufel mit dem Beezelbub ausgetrieben wird. Denn Kohlekraftwerke produzieren einen erheblichen Anteil von CO2. Das ist in den letzten Jahren zwar besser geworden, aber uralte Anlagen werden nciht einfach abgeschaltet, sondern laufen munter weiter. Und so wird Deutschland auch seinen Teil zur globalen Erwärmung beitragen. Die Quittung sind dann Tornados, die eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.
Hat übrigens jemand gesehen, dass RTL als Wetterexperten Jörg Kachelmann befragt hat? Es gibt ihn noch. Mehr sage ich dazu nicht.

Diese Nachricht kam nicht überraschend, denn schon seit einigen Jahren war wegen sinkender Quoten damit zu rechnen gewesen: CSI wird nach 15 Jahren eingestellt. Seit dem Ausstieg von William Petersen gingen die Zuschauerzahlen langsam aber stetig zurück. Schliesslich ging der Stammsendeplatz verloren und nun ist eben Schluss. Schade, dass die Serie nun zu Ende ist, aber irgendwann ist jede Serie auserzählt. Und hier hört man eben auf bevor man sich endlos wiederholt. Bei „Um Himmels Willen“ hat man das noch nicht begriffen. Da wird schon wieder eine neue Staffel gedreht, obwohl es immer nur noch derselbe Blödsinn ist, der in immer eine neue hirnrissige Idee verpackt wird. Will man das noch sehen? Der abgestumpfte Zuschauer jedenfalls tut sich das an. Anders kann ich mir übrigens auch nicht erklären, warum so ein billiger „Desperate Housewives“-Abklatsch wie „Vorstadtweiber“ so ankommt. Diese Serie ist total hirnrissig. Es gibt gute Serien aus Österreich, aber das ist einfach nur Mist. Aber da gehöre ich anscheinend zu einer Minderheit.

In Hellabrunn ist es deutlich ruhiger geworden auf der Elefantenanlage, seitdem Ludwig sich Anfang der Woche auf die Reise nach Heidelberg gemacht hat. Gerade mal vier Jahre und knapp eine Woche ist er alt gewesen, als er sich von Mutter Temi trennen musste. Früh werden einige sagen, aber er war in dem momentanen Provisorium einfach nicht mehr zu händeln gewesen. Und da Heidelberg seit Voi Nams Rückzug nach Leipzig Platz hatte, kam er eben dort hin.
Jetzt muss man auf Gajendras Rückkehr warten bis es wieder Nachwuchs geben wird. Also vor 2018 darf man mit einem Jungtier nicht rechnen. Ob es für Mangala nicht dann schon zu spät sein wird?

Der vorletzte Spieltag steht an, Elefantendame Mala zittert richtig mit ihrem Lieblingsverein mit, denn der FC St. Pauli ist immer noch nicht gerettet. Morgen geht es im letzten Spiel vor heimischer Kulisse gegen Bochum. Der Verein steht gar nicht schlecht in der Tabelle und wo St. Pauli steht, dass muss ich nicht extra erwähnen. Auf einem Abstiegplatz stehen sie nicht mehr, aber das heisst nicht, dass sie nicht noch absteigen können. Die Punkte der einzelnen Vereine, die im Tabellenkeller stehen, unterscheiden sich nicht erheblich voneinander. Ein Sieg des einen Vereins und eine Niederlage des anderen Vereins kann schon bedeuten, dass Verein A nicht absteigen wird, Verein B aber schon, obwohl dieser auf keinem Abstiegsplatz gestanden hatte.
Das erinnert mich immer an Augsburg. Die haben in ihrer ersten oder zweiten Saison in der Ersten Liga immer auf einem Abstiegsplatz gestanden, nur nicht am letzten Spieltag. Dadurch blieben sie drin, galten in der nächsten Saison bereits als erster Abstiegskandidat und sind – oh Wunder! – immer noch in Liga eins vertreten. Dieses Mal werden sie wohl sogar das Ticket für die Euro-League lösen. Wer hätte das gedacht? Wobei hinter vorgehaltener Hand gesagt wird, dass der Verein sich nur so gemausert hat, weil ein Geldgeber hinter dem Verein steht. Also ähnlich wie bei Hoffenheim oder RB Leipzig.
Aber ich schweife mal wieder ab.
Elefantendame Mala hat noch dieses Spiel gegen Bochum und das nächste gegen Darmstadt zu tippen. Danach will sie sich erst einmal erholen und hofft darauf, dass sie in Kontakt mit Aye Chan May (ACM) treten kann. Denn diese würde mit ihrem Sohn direkt an einer Baustelle in einem kahlen Gehege stehen. Besucher kommen nicht zu ihr hin und wenn man sieht, wo ACM ist, kommt man sich vor, als wäre man in einem Provinzzoo im hintersten Sibirien. Aber es ist weder Russland, noch die Ukraine, Kasachstan oder China. Nein, Mala lebt in Belgien. Eventuell ist ACM wieder aus dem Gehege raus und muss nicht mehr direkt neben einer lauten Baustelle stehen. Wollen wir es hoffen, denn Elefanten sind sehr sensible Gesellen. Jonas hat mal miterlebt, wie in Hamburg die Elefanten durchgedreht sind, als im Nebengehege ein relativ kleiner Bagger Sand auf der Anlage verteilt hat. Die beruhigten sich erst, nachdem der Bagger seine Arbeit eingestellt hatte.
Und wenn diese Elefanten schon so reagieren, wie muss sich dann erst Aye Chan May fühlen, die stundenlang in der Nähe einer lauten Baustelle steht? Sie soll weben. Beschäftigungsmöglichkeiten hat sie auch nicht, nur ihren Sohn.
Es hatte mal geheissen, wenn ich mich recht entsinne, dass ACM zu Mala und Rani soll. Aber was ist daraus geworden? Soll erst einmal ihr Sohn von ihr abgenabelt werden? Aber könnte man nicht versuchen, Mala und Rani mit ihr zu vergesellschaften? Mala ist eigentlich ganz nett, wenn sie als Chefin akzeptiert wird und das dürfte ACM tun, so wie es Rani getan hat. Aber wie Rani nun ACM akzeptieren wird, das ist die Frage. Denn beide werden als „schüchtern“ beschrieben, aber wenn zwei solcher Charaktere aufeinandertreffen, könnte das zu Problemen führen. Ausserdem ist ACM immer noch mit ihrem Sohn zusammen. Also müssten die beiden erst getrennt werden, damit sie zu Mala und Rani ziehen könnte. Natürlich könnte sie auch zu den Hannoveranern, aber die sind eine eingeschworene Truppe. Da würde sie am Ende der Rangfolge stehen und aus einem ähnlichen Grund ist sie aus Köln abgegeben worden.
Es heisst, in den nächsten Wochen soll ACM mit ihrem Sohn umziehen. Dann würde sie auf Chamundi und die Hannoveraner treffen. Aber ich glaube nicht, dass sie mit letzteren vergesellschaftet wird. Sie würde am besten zu Mala und Rani passen. Allerdings ohne Sohn. Und Mala wünscht sich immer noch, dass sie nach Hause zurückkehren kann. Ihre Augen sagen es.
Gut, ich bin mal wieder völlig abgeschweift.
Was sagt Mala, wie das Spiel des FC St. Pauli gegen Bochum ausgehen wird? Mala gibt es sehr euphorisch und sagt, dass St. Pauli gewinnen wird. Wie oben angeführt, brauchen sie auch diese drei Punkte dringend, um nicht doch noch in die dritte Liga abzusteigen.
Und was sagt die Pusteblume? Auch die ist der Meinung, dass St. Pauli gegen Bochum gewinnen wird. Sie sei mehrmals befragt worden und sehr davon überzeugt gewesen, dass St. Pauli drei Punkte holen wird. Nur Jonas ist nicht wirklich überzeugt, sondern nennt die Pusteblume mal wieder einen penetranten Linksrüssler. Letzte Woche hatte sie es seiner Meinung nach vollbracht, Kaiserslautern mit Heidenheim zu verwechseln, denn beide Spiele hatte sie umgekehrt getippt als sie am Ende ausgingen. Sie muss halt noch ein wenig lernen, aber sie hat sich in den letzten Wochen wirklich gesteigert. Die EM ist eh erst im nächsten Jahr – bis dahin hat sie noch ein wenig Zeit, um ihre Quote deutlich zu verbessern.
Mala hat dann noch ein Spiel, dass sie in dieser Saison tippen muss. Wenn allerdings der HSV oder der FC St. Pauli in die Relegation müssen, wird sie auch diese Spiele tippen. Wobei sie sich natürlich wünscht, dass beide Vereine weder in die Relegation müssen noch absteigen werden.
Ich hoffe immer noch, dass Hannover absteigt. Stuttgart hat es noch in der Hand.

 

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Sagt Großbritannien der EU Goodbye und probt den Aufstand?


Erst wurde über einen „Grexit“ gesprochen, der wahrscheinlich irgendwann kommen wird und die Europäische Union nicht weiter kümmert. Doch das Wort „Brexit“ fürchtet die EU mehr als der Teufel das Weihwasser. Was ist geschehen?
In Grossbritannien wurde gewählt. Hiess es in den Umfragen noch, dass Labour vorne wäre, hiess es anfangs der Auszählung, weder Labour noch Camerons Partei hätten eine Mehrheit. Dann aber war schnell klar, dass die Torys den Sieg davontragen würden. Cameron bleibt Premier und kann auch noch allein regieren.
Was heisst das nun für Europa und vor allem für die Europäische Union? Denn Cameron hat bereits mehrfach gesagt, dass er aus der EU austreten will. Gekommen ist es dazu nicht, aber was nicht ist, kann noch werden. Cameron versprach, dass die Briten über einen Verbleib Grossbritanniens in der EU über 2017 hinaus abstimmen können. Was bei diesem Volksentscheid herauskommen wird, steht in den Sternen, aber die Vermutung liegt nahe, dass die Briten sich wahrscheinlich für einen Austritt entscheiden werden. Oder gibt es eine Überraschung? Bei der Abspaltung Schottlands von Grossbritannien gab es auch Umfragen, wo es hiess, die Abspaltung liege vor. Am Ende kam etwas ganz anderes raus.
Die alles entscheidende Frage: Warum wird der „Brexit“ gefürchtet?
Das Wort, das wie ein Brechreiz klingt, heisst nichts anderes, als das Grossbritannien aus der EU austreten könnte. Ganz ähnlich wie „Grexit“, wo es um den Ausstieg Griechenlands aus der EU geht.
Wenn Griechenland sich endlich mal entscheiden könnte, die EU zu verlassen, würde dem Land niemand der anderen EU-Mitglieder eine Träne nachweinen, denn ein Geldfass ohne Boden hat das rettende Schiff verlassen. Grossbritannien allerdings ist nicht knapp bei Kasse, zahlt immer fleissig seine Gelder. Wenn dies nun ausbleibt, werden die anderen Länder diese Beiträge übernehmen müssen. Allen voran Deutschland. Mehr als zwei Millarden Euro dürften es mehr sein. Etwas, dass Finanzminister Schäuble nun gar nicht in seine Pläne passt, wo er doch den Schuldenabbau Deutschlands vorantreibt.
Ausserdem hat es natürlich auch wirtschaftliche Folgen, die erst einmal nicht riesig ins Gewicht fallen, aber mit der Zeit schon spürbar werden. Und da sich die Situation mit Russland sowieso nicht entspannen wird solange Putin an seinen Allmachtsphantasien festhält, ist der „Brexit“ ein weiterer Punkt, dass die Wirtschaft nicht stärker wird. Und die stärker die Wirtschaft ist, desto mehr Steuern gibt es und je mehr Steuern, desto mehr Geld für den Staat und das ist gut für den Schuldenabbau.
Für Grossbritannien hätte es natürlich auch wirtschaftliche Einbussen, zudem könnte der Einfluss des Landes in der Welt schwinden, so Kritiker des „Brexit“.
Ein Austritt aus der EU kann nur Nachteile haben, auch wenn Grossbritannien schon immer gern sein eigenes Süppchen gekocht hat. Aber will Grossbritannien wirklich aus der EU aussteigen? Zielt David Cameron nicht darauf, dass mit einem angedrohten Austritt aus der EU, die anderen Mitglieder alles versuchen werden, um Grossbritannien zu halten? Bessere Bedingungen, vielleicht sogar mehr Einfluss? Alles ist möglich, was sich Cameron mit seiner Aussage gedacht hat, dass er das Volk abstimmen lassen will, ob Grossbritannien die EU verlassen soll.
Wenn sie gehen wollen, sollen sie doch gehen. Niemand wird sie aufhalten, aber die Nachteile werden sie dann selbst auslöffeln müssen.

Letzte Woche berichtete ich an dieser Stelle noch, dass ein weiterer Streik der GDL anstehen könne. Nun befinden wir uns mittendrin und ärgern uns masslos. Aber wir ärgern uns nicht über die Bahn, sondern über Claus Weselsky, die GDL und die streikenden Lokführer.
Wieder fährt kaum ein Zug, S-Bahnen nur alle halbe Stunde, wenn die Strecke nicht gleich eingestellt wurde. Aber obwohl der Streik so lange dauert, bin ich irgendwie der Meinung, dass mehr Züge fahren, als bei den letzten Streiks. Dazu würde vielleicht auch passen, dass nicht alle Lokführer streiken. Ich meine nicht die verbeamteten, sondern Lokführer, die in der GDL drin sind.
Ich wollte mich mit dem Fahrrad eigentlich zur Arbeit machen, aber aus irgendeinem Grund nahm ich doch das Auto und war am Ende froh darüber, denn das Unwetter hatte uns fest im Griff. Vielleicht nicht so schlimm wie im Norden, aber dafür war der Regen hier auch recht heftig. So stand ich im Stau und ärgerte mich über die GDL, denn ich hätte schön mit der Bahn fahren können, aber das war mir zu heikel.
Was will die GDL mit diesem Marathon-Streik nun eigentlich erreichen? Ausser der Tatsache, dass niemand in der Bevölkerung mehr für einen Streik Verständnis hat.
Im Bundestag wird über ein Tarifeinheitsgesetz verhandelt. Damit wäre die GDL nicht mehr in der Lage, auch für andere Gewerkschaften zu verhandeln, wie sie es momentan anstreben. Ein Streikverbot bedeutet dieses Gesetz nicht, aber die Macht der GDL würde massiv eingeschränkt werden. Und deshalb wird jetzt verstärkt auf die Bahn Druck ausgeübt, damit noch vor dem ersten Juli ein Ergebnis erzielt wird. Ob tatsächlich etwas daraus werden wird? Keine Ahnung, das muss man sehen.

Elefantendame Mala ist am jubeln, denn ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli hat sein nächstes Spiel gewonnen. Es ging gegen Kaiserslautern und St. Pauli war der Aussenseiter in diesem Spiel, denn Kaiserslautern will unbedingt in die erste Liga aufsteigen. Aber erst einmal wurden ihnen heute ein Dämpfer verpasst. Gut, es war auch einiges an Glück dabei, dass St. Pauli heute gewonnen hat. Aber wie sagt Mala immer: ‚Ein Sieg ist ein Sieg und drei Punkte sind drei Punkte.‘ Recht hat sie.
Die erste Halbzeit dümpelte vor sich hin, doch in der zweiten Halbzeit ging es los. Zwei Minuten gespielt und das erste Tor fiel. Glücklich, aber Tor ist Tor. Dann der Elfmeter, der gepfiffen werden konnte oder nicht. Wieder ein Tor. Damit führte St. Pauli mit 2:0. Doch das heisst bei diesem Verein nichts. Meist lassen sie sich in der letzten Viertelstunde das Spiel aus der Hand nehmen. Nein, dieses Mal nicht. Kaiserslautern kämpfte, aber St. Pauli hielt konnte die Führung über die Zeit bringen und fährt nun mit drei weiteren wichtigen Punkten heim.
Und Mala freut sich doppelt, hatte sie doch auf einen Sieg getippt. Im Gegensatz zur Pusteblume, die sagte, dass St. Pauli verlieren würde.
Jonas vermutet nun, dass die Pusteblume Heidenheim und Kaiserslautern verwechselt hätte. Wie sie das gemacht haben soll, weiss ich nicht, denn da lag schliesslich noch Leipzig dazwischen. Aber er sucht nun mal nach Erklärungen, warum es nicht das gewünschte Ergebnis gab.
Mala erfreut sich wieder an den Besuchern und seitdem sie weiss, dass sie so vielen Menschen wichtig ist, geht es ihr noch gleich viel besser. Selbst die Pandas stören sie nicht mehr, denn die könnten ihr nie den Rang ablaufen. Dafür gefällt ihr allerdings weniger, dass schon wieder mit ihr Werbung gemacht wird. In einer Hamburger Zeitung macht die HSH Nordbank Reklame mit ihr und ihrem Zuhause. Das taten sie schon im Mai 2012 und 2013 und jetzt wieder. Mala hat nichts dagegen, wenn mit ihr Werbung gemacht wird, denn sie sagt von sich, dass sie äusserst fotogen sei, aber sie möchte dann bitteschön auch dort leben, wo ihr Konterfei für herhalten soll.
Aber welchen anderen Elefanten gibt es auch als sie, der so schön und fotogen ist? Ihr fällt niemand ein, denn sie sei einfach die allerschönste. Froh ist sie bis heute übrigens, dass sie nicht für die Elbphilharmonie Werbung gemacht hat. Darüber macht sie sich heute noch lustig, dass man da Mogli sehen kann und ausserdem einen Apfel, damit diese ihren Rüssel richtig hält. So was hat Europas klügster Elefant natürlich nicht nötig.
Der HSV hat gestern im so genannten „Sechs-Punkte-Spiel“ zwar nicht drei Punkte geholt, aber wenigstens einen Punkt. Torschütze war wieder einmal Gojko Kacar, der bereits aussortiert worden war und keinen weiteren Vertrag über die Saison hinaus angeboten bekam. Momentan sieht es aber eher danach aus, als ob er doch noch einen Vertrag bekommen wird. Jedenfalls sorgt er mit seinen Last-Minute-Toren dafür, dass der HSV wichtige Punkte holt.
Ein Punkt gegen Freiburg, der ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt ist, ist besser als nichts. Nun muss man nur noch sehen, wie sich Paderborn, Hannover und Stuttgart machen werden. Ich hoffe immer noch, dass Hannover absteigen wird. Wie gesagt, ich mag den Verein nicht.
Bayern München sieht einen weiteren Titel in weite Ferne rücken. Es geht um die Champions League-Trophäe und um den Einzug ins Finale. Am Mittwoch verlor Bayern sang- und klanglos mit 3:0 gegen Barcelona. Ich habe nur zehn Minuten des Spiels gesehen – von der 64. Minute bis zum ersten Messi-Tor -, aber das zeigte mir, dass Bayern gar nicht zu einem Sieg fähig war. Man konnte regelrecht sehen, dass Barcelona bald ein Tor schiessen würde. Ja, ich habe das gesehen, denn Bayern vertändelte den Ball, schoss andauernd zu Neuer zurück, leistete sich Fehlpässe und dödelte mit dem Ball eher rum als wirklich mal zu einem Torschuss zu gelangen. Es schien mir, als würden sie auf ein Unentschieden hoffen und den Ball noch bis zum Abpfiff halten wollen. Daraus wurde nichts und sie verloren. Wie das Rückspiel ausgehen wird? Keine Ahnung, aber die Stadt wird am Dienstag kochen. Und ob man Bayern die Daumen drücken soll? Einen Dämpfer haben sie immer verdient, aber sie sind der letzte verbliebene deutsche Verein in der CL. Da sollte man sich das vielleicht noch mal überlegen. Ausserdem sind die mir immer noch sympathischer als Messi und der ewig foulende Neymar jr.

 

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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

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Verscheucht der Regen die Langeweile im Dschungelcamp?


Der Regen prasselt wieder unerbärmlich aufs Dschungelcamp nieder. Ein Zeichen, dass dort vielleicht endlich mal was passiert?
Nun ist die erste Person aus dem Dschungelcamp gewählt worden. Es ist nicht, wie ich gedacht habe Rebecca Simoneit-Barum, sondern Patricia Blanco. Überraschend kam das allerdings ebenfalls nicht. Umso bestürzter musste ich hören, dass Rolfe Scheider wohl die zweitwenigsten Stimmen hatte. Ich habe so sehr mit ihm als Dschungelkönig gerechnet. Aber was hat man in den letzten Tagen eigentlich von ihm gesehen? Bis auf das Auto seiner Eltern und deren Tod kurze Zeit hintereinander hat man eigentlich nie etwas von ihm gesehen. Besser gesagt, RTL hat uns nicht mehr von ihm gezeigt. So verkommen einige Camp-Bewohner zu Statisten, während andere andauernd zu sehen sind, weil sie wissen, wie sie sich ins rechte Licht rücken. Wie sie das machen, völlig egal, hauptsache man zeigt etwas von ihnen und spricht über sie. Ja, natürlich meine ich Walter Freiwald. Durch seine grosse Klappe ist er ständig in aller Munde. Wer ihn früher nicht kannte oder ihn nur als Pfannenverschenker vom „Promi-Dinner“ kannte, weiss nun, dass Walter Freiwald einmal der Co-Moderator von „Der Preis ist heiss“ neben Harry Wijnvoord war. Ehrlich gesagt, kann ich mich an ihn nur erinnern, weil ich über Wijnvoord mal einen Artikel schreiben musste. Da tauchte in dem Artikel auch ein Bild aus den alten „Der Preis ist heiss“-Zeiten auf.
In den letzten Tagen sah man entweder Walter Freiwald bei der Dschungelprüfung oder Angelina Heger, wie sie zu gar nichts mehr lust hatte oder richtiges Essen forderte.
Was war das gestern für ein hämischer Fingerzeig, als in der Schatztruhe mehrere Riegel Pick-ups zu finden waren. Genau nach dem Abtritt von Angelina.
Nun kamen auch endlich mal Personen zum Zuge, die man bisher nur im Hintergrund – halt Statisten – zu sehen gewesen waren. Benjamin Boyce musste auf Schatzsuche gehen und Maren Gilzer geigte Walter Freiwald die Meinung. Nur, das den das nicht wirklich interessiert. Dennoch taktisch klug von Maren Gilzer, dass sie damit genau anfängt, wenn es darum geht, dass der Zuschauer nun die Kandidaten rauswählen kann. Wobei es Maren Gilzer, so wird gemunkelt, gar nicht nötig hätte auf solche Taktiken zurückzugreifen, aufgrund ihrer grossen Fangemeinde von „In aller Freundschaft“ her. Aber gucken da wirklich alle der „In aller Freundschaft“-Zuschauer das Dschungelcamp? Wohl kaum, sonst wäre die Quote allabendlich weitaus höher. Schlecht ist sie halt nicht, aber auch nicht so berauschend wie im letzten Jahr.
Dennoch quält man sich durch die Staffel. Wenn es Walter Freiwald nicht gebe, könnte man die ganze Staffel getrost in die Tonne schmeissen.
Gestern konnte noch einmal die grossen Beteuerungen von Angelina Heger sehen, warum sie das Dschungelcamp auf eigenen Wunsch verliess. Sie hätte keine Kräfte mehr. Wenn man seit Tagen auch kaum was isst, dann ist das kein Wunder. Besonders, wenn man sich auf einredet, dass man das eine nicht verträgt und das andere einfach nicht essen kann, weil man es nicht mag. Da fragt man sich, ob Angelina nicht wusste, was eigentlich im Dschungel auf sie zukommt. Das hörte sich in Teilen so an, als hätte sie geglaubt, dass es ausser Reis und Bohnen noch immer anderes als Tagesration für die Kandidaten gibt. Erinnert das nicht ein wenig an Michael Wendler, der angeblich glaubte, dass man abends ins Hotel gebracht wird, um dort zu übernachten?
Jedenfalls hat Angelina Heger bewiesen, dass sie noch ziemlich unreif ist. Benahm sich wie eine verzogene Göre, die ihren Willen nicht bekam. Sie bockte rum, bekam dennoch nicht, was sie wollte. Da blieb am Ende nur selbst zu gehen. Am besten fand ich dann, wo sie sagte, dass sie noch nie weniger als fünfzig Kilo gewogen habe. Das stimmt nämlich nicht, denn als Baby wiegt man garantiert keine 50 Kilo. Ja, jetzt werde ich gehässig, aber das muss auch mal sein, denn diese Staffel Dschungelcamp hat einfach nichts zu bieten.
Da habe ich auf Rolfe Scheider als Dschungelkönig getippt und dann sieht man von ihm fast nichts. Die Aktion mit seiner Erst- und Zweitbrille war noch das amüsanteste. Aber was zeigt RTL uns auch? Man könnte bald denken im Camp gibt es nur einen Bewohner: Walter Freiwald.
Mal sehen, wer heute Abend fliegen wird. Bei Rebecca Simoneit-Barum vermute ich, dass sie die Lindenstrassen-Fans hinter sich hat. Ansonsten hätte sie als erste gehen müssen, denn bis auf das Harz auf der Kopfhaut hat man von ihr nichts gesehen, trotz des Kopftuchs, das als Farbfleck wirkt.

Vor Wochen konnte man sich über die ZDF-Serie „Der Alte“ aufregen, wo zwei langjährige Darsteller einfach rausgeschrieben wurden. Nun wurde bekannt, wer die Nachfolger sein werden. Die Serie, die lange Jahre ohne weibliches Stammmitglied ausgekommen ist, wird nach der Rechtsmedizinerin weiter verstärkt. Allerdings muss ich mich wirklich fragen, warum das ZDF so einfallslos war und Stephanie Stumpf verpflichtet hat. Es gibt so viele talentierte junge Schauspielerinnen, warum gerade sie?
In meinem grossen Bekanntenkreis war man froh, als sie nicht mehr in der Serie „Die Bergretter“ mitwirkte, genauso mied man die im Januar letzten Jahres ausgelaufene Krimi-Serie „Stubbe – Von Fall zu Fall“, weil sie einfach nicht zu ertragen war. Und nun das. „Der Alte“ wird einem auch verleidet. Na ja, es gibt ja den Ausschaltknopf an der Fernbedienung, aber vielleicht sollte das ZDF bei der Auswahl seiner Darsteller wirklich einmal mutiger sein. Aber man wollte halt eine Darstellerin haben, die aus den neuen Bundesländern kommt. Denn laut Rollenbeschreibung kommt die Kommissarin aus Dresden. Auch da gibt es talentiertere Darstellerinnen, die aus den neuen Bundesländern kommen. Ganz einfallslos vom ZDF, aber wirklich!
Mutig war die ARD und hat einen Ableger ihrer Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ produziert. Diese läuft immer Donnerstags im ach so miesen Vorabend und nennt sich „Die jungen Ärzte“. Die erste Folge soll recht erfolgreich geworden sein mit 3,11 Millionen Zuschauern. Das war natürlich nur die erste Folge und wer weiss, wie viele es am Ende der vorläufig 42 geplanten Folgen sein werden. Ich weiss, dass einige Stammzuschauer der Hauptserie glauben, dass dort auch alle Stammschauspieler der Hauptserie immerzu mitspielen. So scheint es nicht ganz zu sein, schliesslich ist es eine andere Stadt, eine andere Klinik und eben andere Gesichter. Deshalb meine Vermutung, dass die Zuschauer sich so um zwei Millionen einpendeln werden. Vielleicht auch schlechter. Bisher konnten eigentlich keine Spin-offs wirklich überzeugen, wobei ich da nur von amerikanischen Serien spreche.
Bei deutschen Serien fallen mir die ganzen Soko-Serien ein, wo nur die „Soko Rhein-Main“ wieder eingestellt wurde. Und natürlich die ganzen „heiter bis tödlich“-Krimiserien, die alle nach und nach eingestellt werden oder einfach nicht mehr unter der Dachmarke produziert werden oder werden sollen. So ist es beispielsweise bei „Unter Gaunern“ geschehen, die im letzten Jahr noch grossartig als „heiter bis tödlich“-Serie angekündigt wurde. Nun läuft sie ohne die Dachmarke ab Dienstag auf der ARD. Darauf bin ich schon sehr gespannt, vor allem auf Peter Franke. Und dann gibt es noch eine Serie, die im Mai als „heiter bis tödlich“-Serie begann und nun nur noch auf dem BR laufen soll. Gemeint ist „Monaco 110“, die ich als locker und erfrischend fand zwischen „Hubert und Staller“ und „München 7“. Aber der ARD gefiel die Quote wohl nicht, weshalb sie die Serie nun in die bayerische Verbannung schicken. Sehr schade, denn damit erweist sich die ARD wie so oft als mutlos. Sie müssen eine Serie auch mal auf mehr als eine Staffel bringen, auch wenn sie nicht so sehr erfolgreich ist, wie sie gedacht haben. Das ZDF hat „Wetten, dass..?“ doch auch noch ewig durchgeschleppt, obwohl das keiner mehr sehen wollte. Und die Show war in der Produktion nicht gerade billig.
Heute, um 18.50 Uhr, zeigt die mal wieder eine Folge der leider eingestellten Serie „Fuchs & Gans“. An dieser Serie war gerade das Besondere, dass eine der Hauptfiguren mit Tieren sprechen kann. Natürlich nimmt das Urban Fuchs niemand ab, doch manchmal haben die anderen Figuren Beweise dafür und sind mehr als verwundert. Anfangs mochte das seltsam erscheinen, doch am Ende mochte man diese Serie sehr und war umso enttäuschter, als der SWR die Serie einfach einstellte. Es war ein tolles Format, aber der Serie wurde keine Chance gegeben.
Wann „Alles Klara“ fortgesetzt werden wird, steht auch noch in den Sternen. Gedreht werden soll eine dritte Staffel. Aber wann die nun laufen wird? Donnerstags jedenfalls nicht mehr, denn da läuft dieser furchtbare Ableger von „In aller Freundschaft“. Ich mag die Hauptserie schon nicht. Im Grunde genommen mag ich nur eine einzige Arztserie und die heisst „Trapper John, M.D.“. Stammt aus den 80ern und wurde mal eine zeitlang immer wieder auf Sat.1 gezeigt. Aber da war auf dem Privatsender das Programm auch noch besser. Heutzutage muss man auf die ganzen Digital-Sender umschwenken, wenn man noch was Tolles sehen will. Oder man besorgt sich ein paar DVDs von alten Serien wie beispielsweise „Ein Käfig voller Helden“. Kommt aber nur mit der zweiten deutschen Synchronisation an.
Heute Abend dann wieder Dschungelcamp. Mal sehen, wer heute zur Prüfung muss und wie weit der Schlagabtausch zwischen Maren Gilzer und Walter Freiwald gediehen ist. Es stimmt doch, im australischen Dschungel ist dieses Jahr absolut nichts los, ausser Walter natürlich.

 

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Hat Deutschland bei der Hochwasserflut versagt?


Die Flut hält Deutschland weiterhin in Atem. Nachdem zuerst Bayern, Thüringen und Sachsen arg mit Wasser überschwemmt wurde, dringen die Massen nun über Sachsen-Anhalt weiter nach Norddeutschland.
Gelernt hat man scheinbar seit der so genannten „Jahrhundertflut“ im Jahr 2002 nicht. Oder wie soll man sich dann die Deichbrüche erklären? Elf Jahre sind seither vergangen, die Deiche angeblich immer wieder überprüft. Und warum weichen sie dann durch und drohen zu brechen?
Vergleiche mit der Hamburger Sturmflut von 1962 kann man nicht anstellen, obwohl da auf die Deiche auch nicht sonderlich geachtet wurde. Damals gruben die Menschen Keller in die Deiche, um Waren kühl zu halten. Das Ende vom Lied ist bekannt. Die Deiche brachen und die Hamburger Stadtteile um Wilhelmsburg wurden überflutet.
Aber man muss doch einmal bedenken. Innerhalb von elf Jahren scheint nichts getan worden zu sein. In Hamburg, dass von Wasser durchzogen wird, sind Verstärkertore noch nicht erneuert worden. Hat man nicht für nötig erachtet. – Und wo der Stadtstaat wegen des Zensus-Ergebnisses wieder zum Geberland wird, dürfte es noch weiter dauern. – Und es ist in gewisser Weise auch nicht dringend notwendig. Wobei natürlich immer gewaltige Wassermassen kommen können, denen die Deiche nicht standhalten können.
Bei Deggendorf in Bayern brach ein Deich, der die Landschaft überflutete. Nur noch die Dächer der Häuser ragten aus den Fluten hinaus. Mehrere Städte wurden evakuiert. Dann entspannte sich die Lage, während sie sich in Sachsen und nun Sachsen-Anhalt zuspitzte.
In Sachsen-Anhalt ist ein Deich gebrochen, die Wassermassen finden neue Wege, um sich auszubreiten. Kurzzeitige Entspannung für die kommenden Städte an den überfluteten Flüssen. Aber dort, wo sich das Wasser nun einen Weg bahnt, gibt es keine Rettung für die Häuser. Gnadenlos kommt das schmutzige Nass und nimmt gefangen, was fest steht und nicht rechtzeitig flieht. Sein Hab und Gut hat so mancher bei der Flut vor elf Jahren verloren, nun ist es wieder so weit.
Mir stellt sich immer die Frage, was ich alles mitnehmen würde, wenn ich weiss, mein Haus und vor allem die Inneneinrichtung wird höchstwahrscheinlich zerstört werden. Also, einen riesigen Koffer in den ich alles packe, was wichtig ist. Vielleicht ein wenig Wechselwäsche, aber Kleidung kann man neu kaufen, ist also nicht so wichtig. Meinen Laptop würde ich retten, meine externen Festplatten, USB-Sticks natürlich, meine Lieblingsbücher, Fotoalben, Negative, Videokassetten, meine Fotoausrüstung und sonstige Wertgegenstände, die nicht viel Platz wegnehmen. Das ist eine Menge, passt aber in einen grossen Koffer. Einiges, was zerstört wird durch die Wassermassen, mag vielleicht versichert sein, aber dennoch gibt es mir nicht das zurück, was ich verloren habe. Deshalb auch meine Aufzählung der Sachen, die ich mitnehmen würde. Da geht es nicht um Werte, denn die Sachen sind ab dem Zeitpunkt wertlos, wenn ich sie das allererste Mal benutze. Aber die Dinge, die darauf gespeichert sind, die sind mir wichtig. Oder eben alte Fotos, weil sie mich an Dinge erinnern, die ich früher gemacht habe, weil sie Menschen zeigen, die mir wichtig waren, inzwischen allerdings verstorben sind. All das kann man inzwischen digitalisieren, aber so etwas kostet Zeit. Ausserdem muss ich dann meine externen Festplatten wieder retten.
Ein bisschen geht einem die Flut schon auf die Nerven. ARD und ZDF senden jeden Abend Brennpunkte bzw. Sondersendungen. Keine Sendung, die noch pünktlich beginnt. Auch auf den anderen Sendern der betroffenen Bundesländer geht es nur um die Flut: Bayern und der MDR. Beim RBB weiss ich es nicht, da ich den nie gucke. Will man als nicht betroffener Mensch so etwas sehen? Als Betroffener vielleicht? Zweimal nein. Die ersten Tage mochte es noch gehen, jetzt will man nur noch wegschalten, es nicht mehr sehen, an was anderes denken, froh darüber sein, dass man selbst nciht davon betroffen ist.
Denn genauso ist es doch. Solange man selbst nicht betroffen ist oder betroffen sein könnte, will man von solchen Hiobsbotschaften nicht wissen. Der Mensch an sich steckt lieber den Kopf in den Sand, als der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Gut, dass man nicht auf alle zutreffen, aber bei vielen ist es so, vor allem bei den Politikern. Da hätte schon viel eher was passieren müssen, damit genau so etwas nicht passiert, wie es jetzt ist.
Eine Stadt wie Magdeburg, an denen die Elbe vorbeifliesst, erwartet die höchste Überschwemmung seit Beginn der Aufzeichungen. In Passau wurde der Höchststand bereits eingestellt.
Bei Passau frage ich mich, warum das dort eigentlich immer noch passiert. Jedes Jahr tritt in der Dreiflüsse-Stadt das Wasser über die Ufer. Aber was genau soll getan werden, damit die Schäden geringer ausfallen. Man könnte wie in Venedig, alles in den Ersten Stock verlegen. Aber Läden im ersten Stock und unten gar nichts drin? Nein, das rentiert sich wirtschaftlich nicht einmal. Aber es würde nicht alles durch die Wasserfluten zerstört werden. Und Deiche bzw. Tore errichten? Verschandeln nur das Stadtbild, würden zu viel Platz wegnehmen und ob sie tatsächlich von Nutzen sind, ist eine ganz andere Sache. Also kommt das Wasser wie es kommt und am Ende räumen alle auf, was die nasse Flut hinterlassen hat – Schlamm, Dreck und Gestank.
Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind die Bundesländer, die nun die Wassermassen fürchten. Und wieder sieht man einmal, dass in unserer Zeit, wo wir so hochtechnisiert sind, etwas gegen die nasse Flut unternehmen können. Jahrhunderte waren die Menschen dem Wasser hilflos ausgeliefert, Deiche schufen Abhilfe, schützten, allerdings nicht für die Ewigkeit, wie man nun sieht.
Eines steht fest: Die nächste Hochwasser-Flut kommt bestimmt.

Reden wir ein wenig über Politik. Da gibt es zwar einige Themen, aber das dringendste ist wohl Thomas de Maizière und die so genannte „Drohnen-Affäre“.
Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk verspricht nicht das, was sie eigentlich sollte. Funktionieren tut sie schon, bloss ist sie viel teurer als gedacht. Und das hängt allein damit zusammen, dass die Zulassung der Drohne in Europa nicht automatisch gewährleistet war. In den USA entwickelt, dort getestet, schien man nicht auf die Zulassung geachtet zu haben. Und das ist das einzige Versäumnis, denn die Dinge, die diese Drohne bietet, wie die Signalerkennung, lassen sich auch in andere Flugobjekte einbauen. Bis September läuft das Testprogramm noch, kostet weiter Geld. Und wofür? Für nichts und wieder nichts. Aber Geld hat man ja zu haben, egal aus welcher Quelle, wie es so schön im Jura-Studium heisst.
Einen Rücktritt schliesst Thomas de Maizière aus. Das haben bisher alle Minister getan, die in die Ecke gedrängt worden waren. Welche sind geblieben? Ich erinnere mich an niemanden. Irgendwann wird halt der Druck zu gross, dass einem nichts mehr übrig bleibt, als zurückzutreten.
Kenntnis soll de Maizière, der mich immer noch an einen Nager erinnert, bereits durch den Flurfunk bekommen haben. Nur gibt er darauf nichts, sondern wartet ab, bis jemand zu ihm kommt und nicht nur Gerüchte vorlegt. Meiner Meinung nach, sind an Gerüchten immer was Wahres dran. Worum es meist geht zwar nicht, aber bei den Nebensächlichkeiten.
Momentan wird der Euro Hawk noch von der Hochwasserflut aus dem oberen Teil der Medien verdrängt, aber was dann sein wird? Abwarten.

So, heute Abend ist mal wieder totale Fernsehflaute. Na ja, bis auf den Donna Leon-Krimi mit Peter Fitz in einer seiner letzten Rollen. Ansonsten herrscht allerdings totale Langeweile. Deshalb erfolgt hier zum letzten Mal mein Hinweis auf zwei ebooks. Das letzte Mal deshalb, weil ich die Buchempfehlungen auf eine extra Seite generieren werde. Einige werden es sicherlich begrüssen. Da es allerdings immer am Ende des Artikels erfolgte, sollte es so störend nicht gewesen sein.
Als erstes empfehle ich den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor.
Für mich ein wunderbarer Roman, wo es um ein ägyptisches Rätsel und einen klugen Elefanten geht.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: neobooks, Amazon, thalia.de, ciando, ibookstore, bol.de, buch.de/ch, ebook.de, libreka.de, txtr.com, schweizer-online.de und xinxii.com.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Hugendubel, Xinxii, buecher.de, buch.de/ch, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.

Enttäuscht bin ich ein wenig von der ARD, dass es mit den Wiederholungen von „Fuchs & Gans“ nicht weitergeht. Stattdessen laufen dort Bundesliga-Sondersendungen und anderes. Ich will die Wiederholungen einer wirklich guten Serie sehen und keinen Sport und auch keinen Fussball.

 

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Wie vergiftet sind unsere Lebensmittel?


Ein Lebensmittel-Skandal jagt den nächsten. Erst das Pferdefleisch in der Tiefkühl-Lasagne, dann der Missbrauch des Bio-Siegels und schliesslich das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter.
Was können wir noch essen? Was ist wirklich so angebaut bzw. aufgewachsen, dass wir es guten Gewissens verzehren können?
Das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter, der Krebs auslösen kann, ist für den Menschen angeblich nicht gefährlich. Milch von Tieren, die dieses Futter gefressen haben, soll für den Menschen unbedenklich sein. Stimmt das wirklich oder ist das nur so ein Spruch, damit keine Hysterie entfacht wird? Im Grunde genommen sind wir Verbraucher doch ahnungslos. Wir kaufen Dinge, von denen erwarten wir, dass sie auch so sind, wie sie sein sollen. Also wenn Bio draufsteht, muss auch Bio drin sein. Wie wir nun anhand der Eier aus Niedersachsen erfahren haben, ist das nicht immer der Fall. Aber das ist ja nicht der einzige Fall. Es gibt eine kleine regionale Bio-Siegel, die weitaus strenger sind, als die grossen. Da wird wirklich darauf geachtet, dass die vorgegebenen Massnahmen auch wirklich eingehalten werden. Da sind allerdings auch nicht hunderte oder tausende Betriebe drin. Also ist das auch weitaus leichter zu überprüfen. Und wenn zuviele in einem grossen Bio-Siegel sind, kommt eben das raus, was eben mit dem Hühnerbetrieb in Niedersachsen war. Eine Masse an Tieren auf einem Haufen, die zwar ein Bio-Siegel tragen, aber im Grunde genommen dagegen verstossen. Bloss bemerkt dies niemand. Ist also Bio wirklich die grosse Alternative? Es ist schon besser, aber auch nicht perfekt.
Sollen wir nun aufgrund der ganzen Lebensmittelskandale eigentlich Vegetarier werden? Ist das die grosse Zukunft? Nur noch Obst, Gemüse, Milch, Käse und Joghurt? Ist es das, was die Zukunft bringt? Können wir so den Lebensmittelskandalen entgehen?
Ich glaube kaum, denn anhand des neuesten Skandals mit dem kontaminierten Tierfutters, zeigt sich, dass es überall passieren kann. Nichts ist sicher. Erinnern wir uns doch an die EHEC-Epidemie vor zwei Jahren. Da wurden Bakterien auf spanischen Gurken gefunden. Auf einmal waren diese wie auch Salate und Tomaten verpönt, denn überall könnten sich die Erreger ja befinden. Am Ende war es ganz etwas anderes: Bockshornkleesamen aus Ägypten. In einem Betrieb in Bienenbüttel waren diese zum keimen gebracht worden und wurden schliesslich als Sprossen verkauft. Das war der Auslöser, der sich über ganz Deutschland ausbreitete.
Vor allem dürfen wir nicht vergessen, dass man als Vegetarier nicht automatisch ein besser umweltverträgliches Leben führt. Man hat im Gegenteil sogar festgestellt, dass es der Welt schlecht bekommen würde, wären alle Menschen auf einmal Vegetarier. Kaum zu glauben, aber wahr. Denn wenn wir Vegetarier würden, würden wir den Konsum von Milchprodukten verdoppeln. Und wie wir alle wissen, verbraucht ein Rind nicht nur viel Wasser und Tierfutter, sondern sorgt auch noch dafür, dass der Methangehalt ansteigt, was wiederum schlecht für die Atmosphäre der Erde ist.
Am besten wären noch Veganer dran, allerdings nehmen diese wiederum Sojaprodukte zu sich. Und für Soja wird bekanntlich Regenwald zerstört. Ausserdem weiss man nicht, wie sich diese genveränderten Pflanzen auf den menschlichen Körper auswirken. Bei Schweinen wurde festgestellt, dass die Vermehrungsrate stetig sinkt, also die Fruchtbarkeit kaum noch gewährleistet ist.
Das ist übrigens auch noch so etwas, was mich persönlich aufregt. Zwar müssen Produkte gekennzeichnet sein, die genveränderte Zutaten enthalten. Allerdings braucht kein Fleisch gekennzeichnet werden, wenn das Tier mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurde. Genauso Milchprodukte. Also wissen wir wirklich, was wir da zu uns nehmen? Vergiften wir uns nicht selbst langsam?
Warum boomt gerade das selbst anbauen von Obst und vor allem Gemüse. Überall schiessen diese kleinen Vereinigungen aus dem Boden. Denn Bio ist nicht nur in, wenn man es selbst anbaut, weiss man wenigstens, was man getan hat, welchen Dünger man verwendete und wie man seinen Ertrag steigern kann, ohne dazu starke Chemiekeulen zu verwenden. Das einzige, was noch problematisch werden könnte, wäre die Erde, der Boden, wo man sein Gemüse anbaut. Selbst Gemüse anbauen ist die Zukunft. Da können nur noch die Samen verunreinigt sein, aber wenn man selbst Gemüse zieht und danach deren Samen aufhebt, sollte man diesem Kreislauf entfleuchen können.

Die 25 beliebtesten TV-Tiere wurden am Donnerstag in der ARD vorgestellt. An erster Stelle schaffte es natürlich Flipper, aber danach kam eine Zeichentrickfigur – Biene Maja. Und das war nicht das einzige nicht reale Tier, das auf einem der 25 Plätze landete. Da waren unter anderem noch Samson aus der Sesamstrasse, Alf oder Tom & Jerry. Das sind für mich keine TV-Tiere. Vor allem Alf ist kein Tier, sondern irgendein Ausserirdischer, der am liebsten Katzen verspeist. Die hätten bei den TV-Tieren darauf achten sollen, dass es diese auch in der Realität gibt. Also eben keine Zeichentrick oder sonst welche Figuren. Natürlich sind Flipper, Lassie & Co. genauso wenig echt, da es nur Charaktere einer Tierart sind. Aber die kann man sich eben auch in echt ansehen. Zeichentrick, bleibt einfach nur eine animierte Zeichnung. Und ich bin echt enttäuscht, dass „Mr Ed, das sprechende Pferd“ nicht unter den Top 25 war, genauso wenig habe ich Lama Horst vermisst. Stattdessen kam das kleine Nashorn aus Leipzig vor. Das ist doch wirklich kein Niedlichkeitsfaktor. Wenn ich gewusst hätte, dass die beliebtesten TV-Tiere gewählt werden können, hätte ich sofort meine Wahl abgegeben. Und die wäre weitaus anders ausgegangen. Flipper niemals an erster Stelle, eher noch Kommissar Rex, Lama Horst oder eben Mr Ed. Stattdessen kommt Fury auf den vierten Platz. Ein langweiliges Pferd, aber wohl noch immer aktuell. Wobei mich mal das Durchschnittsalter der Wähler dieser Liste interessieren würde. Denn bei denen scheint Lassie absolut unpopulär zu sein. Ausserdem kommt noch das echte Walross Antje auf Platz 22 vor. Und das ist seit knapp zehn Jahren tot, war aber jahrzehntelang das Maskottchen des NDR, bevor es dann eine Figur von Janosch wurde.
Und welche Biene Maja wurde überhaupt auf den zweiten Platz gewählt? Die Zeichentrick-Biene, die wir kennen oder die neue 3D-animierte, die zu Ostern auf dem ZDF laufen soll? An der überholten Biene scheiden sich die Geister.
Sie sei zu dünn und sehe hässlich aus, heisst es auf der einen Seite, die andere hingegen findet sie modern und den neuen Sehgewohnheiten angepasst. Selbst Kindergartenkinder wissen nicht genau, für welche Biene sie sich entscheiden sollen. Der eine findet die alte gut, der andere die neue Maja.
Meine Meinung dazu: Ich bin mit der 70er Jahre Maja aufgewachsen, auch wenn ich nur selten die Serie geguckt habe, hatte vielmehr ein Malbuch von der Biene Maja. Dadurch ist für mich die alte Maja die einzig wahre. Nur sie ist es, die ich gut finde. Die neue hingegen sieht so aus, wie nun viele Zeichentrickserien ablaufen. Sie mag modern sein, aber der Kopf wirkt zum Körper riesig und sie wirkt tot. Lebendiger war die alte Zeichentrickfigur, nicht einmal Willi mag zu überzeugen. Der sieht aus, als habe er mit einer Diät übertrieben. Gesund ist bei Willi etwas anderes, eher krank, so wirkt er. Hingegen ist Flip, der Grashüpfer der einzige, der so ist, wie er war. Vielleicht hat mich da auch nur der Ausschnitt getäuscht, aber er sah noch so aus, wie man ihn kannte.
An Ostern kann dann jeder selbst entscheiden, welche Biene Maja er bevorzugt – die Neue oder die Alte.
Gut, zurück zur Auswahl der beliebtesten TV-Tiere. Man kann nicht erwarten, dass genau die Tiere gewählt werden, die man sich selbst wünscht, aber man kann doch wenigstens erwarten, dass keine Zeichentrick- oder Puppen-Tiere in so einer Liste auftauchen. Da könnte doch bei den beliebtesten Kino-Darstellerinnen genauso gut Betty Boop auftauchen. Auch eine Zeichentrickfigur, allerdings auch eine Frau. Man sieht, wie man es dreht und wendet, der Begriff TV-Tier ist ein grosser. Er schliesst nichts aus.
Wenn es nach Jenala gegangen wäre, hätte auch Elefantendame Mala einen Platz verdient, schliesslich hatte sie eine relativ grosse Rolle in der ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“. Bloss wäre wahrscheinlich wieder Mogli genommen worden, allerdings mit Malas Bildern, denn Mala hat Mogli beinahe in jeder Szene gedoubelt.

Am Mittwoch lief der allseits beliebte jährliche Starkbieranstich auf dem Nockherberg auf dem Bayerischen Rundfunk. Wer’s verpasst haben sollte, findet das Stück auf youtube oder der Mediathek des BR.
Wie bekannt, inszenierte in diesem Jahr zum aller ersten Mal Marcus H. Rosenmüller das Singspiel. Bis fast zuletzt war noch nicht viel herausgekommen. Worum würde es gehen, welche Politiker würden dieses Mal auf die Schippe genommen werden?
Nach der recht deftigen Fastenrede von Mutter Bavaria, die allerdings als nicht so scharf angesehen wurde, wie ich sie fand, begann das Singspiel.
Das Stück konnte nur besser werden als die letzten zwei Jahre, obwohl es immer heisst: Schlimmer geht immer.
Doch dieses Mal wurden die Zuschauer nicht enttäuscht. Im Wald sind bekanntlich die Räuber, dieses Mal die Münchener Politiker. Allen voran Horst Seehofer mit seinem Schlattenschammes Markus Söder. Hier wurde wieder die Tradition fortgeführt, wie es am Ende bei der Konstellation Stoiber/Söder. Der eine gibt vor, der andere folgt ihm wie sein Schatten, buckelt und hofft auf die Nachfolge. Dies war in diesem Jahr aber nicht Söder, sondern Ilse Aigner, die Kronprinzessin, die 333 Dirndl zuhause hätte und der sogar ein Dirndl nachwächst, wenn sie mal gar nichts trägt.
Dann die bekannte Opposition, mit Uli Bauer als Christian Ude, der nach drei Aufführungen Abstinenz endlich wiederkehrte. Bauer ist der bessere Ude. Bei dem anderen Ude-Darsteller sah man doch zu sehr heraus, dass er mal Schröder gespielt hatte. Uli Bauer spielte auch auf seine Rückkehr an, indem er sagte, dass sich nach all den Jahren nicht viel verändert hätte. Ob wir Bauer auch im nächsten Jahr sehen werden, hängt davon ab, ob Ude mit der SPD und seinen Koalitionspartnern, die wahrscheinlich aus Grünen und eventuell den Freien Wählern besteht, Seehofer stürzen kann. Dann werden wir allerdings auf Wolfgang Krebs und Stephan Zinner verzichten müssen. Auch irgendwie schade, aber vielleicht kehren sie in kleinen Röllchen wieder. Auf Guttenberg wurde in diesem Jahr ganz verzichtet, dennoch war sein Darsteller präsent auf der Bühne, denn er spielt den Freie Wähler-Kandidaten Aiwanger. Und auch wenn das Gebiss Bayerns im Singspiel nur kurz erwähnt wurde, kann ihre Darstellerin dennoch vor, als Ilse Aigner, wo sie viel besser zur Geltung kam als wie die letzten beiden Jahre als Haderthauer.
Plötzlich tauchte noch Peer Steinbrück auf, der Darsteller hatte früher Beckstein dargestellt, der in eine Bärenfalle getreten war. Er hielt einen grossen Vortrag, der immer wieder unterbrochen wurde durch ein Piepen, wo in seine Geldbörse Bares gefüllt wurde, damit er weitersprach. Am Ende verlor er noch ein Bein, aber hauptsache er bekam sein Geld und wenn es bei einem Vortrag über Motivation war.
Interessant war auch die Szene, wo plötzlich im Zuschauerraum das Rösler-Double auftauchte. Ich hatte ihn da zuvor schon sitzen sehen und gedacht, was macht der denn da? Und kurz darauf meldete er sich zu Wort und wurde prompt aus dem Saal geführt.
Am besten war dann das plötzliche Auftauchen des Revierförsters, der sich als unehelicher Sohn von Franz Josef Strauß herausstellte. Und wie man es vom Nockherberg kennt, wurde er gleich zu einem Sozialdemokraten umgewandelt.
Am Ende schwächelte das Stück dann ein wenig, aber im Grossen und Ganzen das beste Singspiel seit eigentlich 2009. Damals hatte zum letzten Mal ein Team sich für das Singspiel verantwortlich gezeichnet, dass nach herber Kritik zurückgetreten war. Zu den Schreibern hatte unter anderem auch Uli Bauer gehört. Danach sollte etwas Neues kommen. Mit „Bavaria sucht den Super-Politiker“ war man schon angenehm überrascht, doch danach ging es nur bergab. Letztes Jahr war es wieder etwas besser, aber dennoch schwach.
Wer es ein wenig CSU-lastig fand, mag schon recht haben, aber es geht hier hauptsächlich um Bayern, da ist die Bundespolitik nur Nebensache.
Was mir noch aufgefallen ist: Es wird anscheinend mehr darauf geachtet, dass die Darsteller auch wirklich singen können. Wenn ich da an die frühere Darstellerin von Angela Merkel denke, das war furchtbar. Letztes Jahr hatte dann auch die Darstellerin gewechselt, die war besser.
Dieses Jahr war das Singspiel in der Tradition der Singspiele, die man früher kannte. Lustig, nicht langweilig und vor allem richtig auf den Punkt. Marcus H. Rosenmüller hat seine Sache gut gemacht. Hoffen wir, dass es so bleiben wird.

Eine traurige Nachricht erreicht einen aus dem Pairi Daiza, Elefantendame Malas Wohnort. Letzte Woche Freitag hatten dort bei der schwangeren Ani die Wehen eingesetzt. Am Sonntag wurde dann erst festgestellt, dass das Kind im Becken falsch liegt. Am Ende konnte nur noch der Tod des kleinen festgestellt werden. Die Wehen hatten ausgesetzt und vom Jungtier gab es keinen feststellbaren Herzschlag mehr. Ani geht es momentan den Umständen entsprechend gut. Noch ist das Jungtier in ihr, man hofft aber, dass sie es bald austreiben wird. Sollte dies nicht geschehen, könnte sich eine Steinfrucht bilden und Ani wäre damit ein für alle Mal nicht mehr für die Zucht geeignet.
Rani soll sie bei der Geburt sehr unterstützt haben. Beide waren ja auch bei den Spaziergängen immer ganz eng zusammen. Elefantendame Mala hingegen hat mit den beiden nicht viel am Hut. Sie mag zwar die Chefin der Gruppe sein, aber mehr ist das auch nicht. Die beiden wollen mit ihr nichts zu tun haben und sie nichts mit ihnen. Ein kurzes Interesse mag bestehen, aber mehr auch nicht. Mala ist genauso einsam, wie sie es schon in Hamburg war, als sie mit Hussein zusammenlebte. Das war auch mehr eine Zweckgemeinschaft, wo eigentlich jeder für sich lebte.
Deshalb bleibt es auch unverständlich, warum die Dickhäuterin nach 46 Jahren mit knapp fünfzig einfach abgegeben wurde. Gut, momentan mag kein Gehege frei sein und den neuen Bullen, diese Tbc-Bazille, wollte man Mala wirklich nicht zumuten oder umgekehrt. Aber wenn Shahruhk und Shanti gehen werden, ist die Mutter-Kind-Anlage frei. Und solange nichts frei gewesen wäre, hätte man Mala tagsüber in der Elefantenhalle lassen können, ganz allein zwar, aber mit ein wenig Beschäftigung hätte sie das nicht weiter gestört. Mala hätte in aller Ruhe abnehmen können. Und wenn die anderen Elefanten nicht hätten raus können, wäre Mala eben im alten Nashornstall geblieben. Bei Schnee und Eis kam sie doch eh nie raus. Also wäre es kein Problem gewesen. Aber die Elefantin war zu nichts mehr nütze, sie hatte mit Husseins Tod ihre Schuldigkeit als Gesellschafterin getan. Zudem webt sie auch recht stark, war zuvor niemanden gestört haben schien, obwohl sie dies schon seit mehr als 27 Jahren macht. Aber es fällt mehr auf, wenn ein Elefant allein in einem Gehege steht. Und so verschwand Mala.
Jenala hat es noch nicht aufgegeben, dass die Elefantenkuh zurückkehren wird. Man kann nur hoffen, aber vielleicht wird der Tag kommen, an dem Mala lebend zurückkehren wird.
Nichtsdestotrotz ist die Elefantendame weiterhin als Rüsselorakel aktiv. So hat sie in der letzten Woche wieder einmal bewiesen, den richtigen Riecher zu haben. Morgen wird nun der FC St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen. Was Mala sagt, wie dieses Spiel ausgeht? Tja, sie tippt auf einen Sieg St. Paulis. Recht optimistisch, aber wichtig für die Kiezkicker. Zwar werden sie sich um keinen Platz verbessern, aber Boden gutmachen gegen den Abstieg.

 

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