RSS

Schlagwort-Archive: Bundeskanzler

Hysterie macht unser Leben kaputt


Das Herz Europas befindet sich im Ausnahmezustand. Nachdem letzte Woche in Paris mehrere Terroranschläge verübt wurden und Deutschland Anfang der Woche einen Terroranschlag befürchtete, ist es nun Belgien, das befürchten muss, das nächste Ziel von IS-Terroristen zu werden.
Es gäbe Hinweise auf Anschläge mit Waffen und Sprengstoff, gab Belgiens Premierminister Michel bekannt.
Aufgrund dessen wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Bahnen fahren nicht mehr. Wenn möglich solle man zuhause bleiben und sich nicht auf den Weg in Einkaufszentren machen und Versamlungen vermeiden.
Die Hysterie nimmt zu. Denn ob es tatsächlich stimmt, dass in den nächsten Minuten, Stunden oder Tagen ein terroristischer Anschlag geplant ist, weiss man nicht mit Sicherheit. Das konnte man besonders gut am Dienstag sehen, als anderthalb Stunden vor Beginn des Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden das Spiel abgesagt wurde. Auch das wurde damit begründet, dass eine konkrete Terrorgefahr bestanden hätte.
Das Stadion wurde mehrfach vor Einlass kontrolliert, die Polizeipräsenz war enorm. Was sollte da passieren? Gut, wenn Bundeskanzlerin und Innenminister Angst um ihr Leben haben, sollen sie eben dem Fussball fernbleiben. Klingt zynisch? Ja, das stimmt. Denn diese Hysterie wäre sicherlich nicht entstanden, wenn Merkel und de Maizière sich nicht angekündigt hätten. So hatte man sich dem Terror gebeugt.
Ja, es gibt andere Stimmen, die sagen, dass es richtig gewesen sei, das Spiel abzusagen. Das kann man so oder so sehen. Jedenfalls konnte man sehen, dass die Terrorgefahr auch teilweise in Hysterie umschlug. Herrenlose Koffer und Pakete wurden gemeldet, weil sie eventuell Sprengstoff enthalten haben könnten.
Lange habe ich die Durchsage an den Bahnhöfen, dass man sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen soll, gehört. Ich schätze, dass es längst wieder aus dem Archiv geholt wurde und ab und an abgespielt wird.
Aus Psychologensicht betrachtet, geht ein Terrorist doch ganz anders vor. Aber das ist eine andere Sache, die ich nicht erläutern mag.
Nun ist es also Belgien, das den grossen Schlag fürchtet.
Das spielt den Terroristen doch in die Hände. Versetzen wir Europa in Angst und Schrecken, um ihnen klarzumachen, dass sie keine Kontrolle über ihr eigenes Leben mehr haben, sondern immer fürchten müssen, dass etwas passieren könnte. Damit wollen sie uns klarmachen, dass wir nicht Herr über unser selbstbestimmtes Leben sein können.
Doch das dürfen wir nie zulassen. Deshalb muss diese Hysterie enden. Natürlich sollte man seine Augen nicht blind verschliessen und denken, dass sowieso nicht passiert. Aber die Angst, dass etwas passieren könnte, darf nie Besitz von uns ergreifen, denn sonst haben diese verblendeten Fanatiker gewonnen.

Von den beiden gesperrten FIFA-Funktionären hört man auch wieder einmal etwas. Nachdem Joseph Blatter gegen seine Sperre nichts unternehmen wollte, scheint er es nun doch getan zu haben. Jedenfalls ist er sehr enttäuscht, dass seine Sperre aufrecht erhalten bleibt. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf, dass sein Name von jedem Makel reingewaschen wird. Vor einem gerechten Ausschuss würde er das auch schaffen. Ich vermute mal, dass diesem Ausschuss am besten er selbst vorstehen sollte, damit er auch garantiert unschuldig aus dem herausgeht.
UEFA-Chef Michel Platini hingegen legt einfach so oft Einspruch gegen seine Sperre ein, wie es ihm möglich ist. Nachdem die Ethikkomission der FIFA entschied, dass seine Sperre nicht aufgehoben wird, wendete er sich an den CAS, die letzte Instanz, wenn gar nichts mehr geht. Beim ersten Mal wurde sein Gesuch abgeschmettert, doch einen Versucht hat er noch – und der wird natürlich genutzt. Aufgeben gilt nicht, auch wenn das Ergebnis bereits feststehen dürfte.
Ich weiss gar nicht, warum diese Strafe icht einfach akzeptiert wird. Blatter und Platini sind ohnehin keine Kandidaten bei der Wahl für das Amt des FIFA-Präsidenten. Da können sie die Strafe auch aussitzen.
Oder sie geben eine deutlichere Erklärung ab, wofür Platini von Blatter bezahlt wurde. Denn das ist immer noch recht undurchsichtig, auch wenn beide beteiligten Parteien höchstwahrscheinlich etwas anderes behaupten würden.
Beim DFB-Skandal hat sich auch etwas Neues aufgetan. So soll die Unterschrift von Franz Beckenbauer auf den Vertrag mit Jack Warner eine Art Blanco-Unterschrift gewesen sein. Das Papier wurde unterschrieben aber wohl nicht gelesen.
Könnte durchaus sein, auch wenn es sich vollkommen absurd anhört. Wer unterschreibt heute etwas, ohne dass er zuvor den Vertrag nicht gelesen hat?
Ich gehöre jedenfalls nicht dazu, obwohl ich damit aufzufallen scheine. Denn ich erinnere mich an Szenen, wo ich bei mehreren Bankgeschäften dazu genötigt wurde, zu unterschreiben, obwohl ich erst mal alles noch einmal in Ruhe durchlesen wollte. Gesagtes und Geschriebenes ist nämlich nicht immer gleich. Oder auch als ich meinen Vertrag erneut unterschreiben musste, weil sich ein Fehler eingeschlichen hatte. Man muss doch wissen, ob alles seine Richtigkeit hat. Nur in unserer schnelllebigen Welt ist so etwas nicht erwünscht. Dadurch kann es durchaus möglich sein, dass Franz Beckenbauer etwas unterschrieb, ohne es zuvor gelesen zu haben.

Zum ersten Mal ist Elefantendame Mala froh darüber, dass ihr Wohnort bereits geschlossen hat. Zwar glaubt sie nicht daran, dass Anschläge dort verübt würden, wo sie nun lebt, aber man weiss ja nie.
Im übrigen ist sie mal wieder etwas verstimmt, weil man ihr die Hannoveraner deutlich vorzuziehen scheint. So wurde das sechs monatige Jubiläum von Nang Faa gefeiert. Mala ist beleidigt, denn ihren Geburtstag hätte man ignoriert und nicht gross verbreitet. Sie hat sehr daran zu knapsen, dass sie nicht mehr die grosse Nummer eins ist, wie sie es noch bei ihrer Ankunft gewesen ist. Dabei sagt sie, dass es nur einen Dickhäuter zu geben hat, der hofiert wird und das ist natürlich sie allein. Wenn das nicht langsam wieder gemacht würde, will sie streiken. Ausserdem würde sie immer noch gerne nach Hause.
Besonders jetzt hat sie allen Grund dazu, wo der FC St. Pauli gegen 1860 München versagt hat. Innerhalb von drei Minuten kassierten sie zwei Tore der 60er. Am Ende fuhren sie mit null Punkten nach Hause.
Mala hatte es vorhergesehen, da 1860 einen neuen Trainer hat und St. Pauli Länderspielpausen noch nie wirklich für sich nutzen konnte.
Die Pusteblume hingegen hatte auf ein Unentschieden getippt, was am Ende falsch war. Tja, da lag sie daneben, wo sie in der letzten Zeit doch oft den riechtigen Riecher besessen hatte.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wahlkampf – wie wichtig ist der Kanzlerkandidat?


Nun geht der Wahlkampf in die heisse Phase. Die Strassen sind mit Wahlplakaten gepflastert, Wahlwerbespots der beiden grossen Parteien sind vorgestellt worden. Die ersten Werbefahrzeuge von der SPD sah ich auch schon durch die Strassen fahren. Ob nun die Kinderbetreuung wirklich so ein Wahlthema ist, dass jeder die Partei wählt?
Auffällig ist, dass der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gar nicht so präsent ist, wie man es hätte denken können. Liegt vielleicht daran, dass er nicht gerade mit Ausstrahlung und Charisma gesegnet ist. Irgendwie nimmt man ihm nicht ab, dass er Deutschland vernünftig führen kann. Selbst wenn er sein Lieblingstier vorgestellt haben mag. So ein Nashorn würde nicht mehr zu stoppen sein, käme es erst einmal in Fahrt. Können wir uns Steibrück so vorstellen? In ein Thema verbissen, dass er erst loslässt, wenn es wirklich erledigt ist? Ich kann mir einfach nicht helfen, nein.
Als den ewig Hand aufhaltenden Redner kann ich mir auch nicht vorstellen, auch wenn ich immer die Nockherbergparodie vor Augen habe. Will gar nicht wissen, was andere für einen Kurzauftritt an Gage einsacken. Aber bei Steinbrück wird es eben hochgepowert. Als ob es nichts anderes bringt, als so einen Politiker in Missgekredit zu bringen.
Was hat man nun als neuestes ausgegraben? Steinbrück war im Visier der Stasi. Eigentlich sollte er ausspioniert werden, vom Ehemann einer Cousine. Der hat es dann aber nicht gemacht. Der SPD-Kanzlerkandidat hat nun seine Stasi-Ate veröffentlicht, damit niemand auf den Gedanken kommt, dass er mit der Staatssicherheit der DDR zusammengearbeitet hat. Das ist ja nun ganz etwas anderes. Von beidem hatte ich noch nie gehört. Jetzt weiss ich es und habe es auch schnell wieder vergessen.
Schon geht der Wahlkampf in seine entscheidende Phase, werden die Wahlunterlagen verschickt. Ich habe meinen auch bekommen und gleich die Briefwahl beantragt. Früher musste man noch grossartig eine Erklärung abgeben, wenn man Briefwahl machen wollte. Heutzutage ist das nicht mehr so. Warum ich Briefwahl mache? Weil es einfach weitaus bequemer ist, als am Wahltag umständlich ins Wahllokal zu gehen. Zudem ist das hier irgendwo, wo ich gar nicht weiss, wo das ist. Ich wohne nun hier schon seit drei Jahren und habe dennoch keine Ahnung von meiner Umgebung. Dafür arbeite ich einfach zu lange. Irgendwo muss man immer Abstriche machen.
Die CDU setzt vollkommen auf die Kanzlerin. Hm, wenn ich an diese Sabberlinien an ihren runtergezogenen Mundwinkeln denke, finde ich das nun nicht wirklich positiv. Aber abwarten, denn schliesslich geht es hier nicht ums Aussehen – da würden Merkel und Steinbrück wie fast alle anderen Politiker auch, nicht gut abschneiden -, sondern um Inhalte. Also was will die Partei, was für heisse Luft verspricht sie uns Wählern wieder?
Ich erinnere mich gerne an die grossen Steuersenkungen der FDP, die diese versprachen. Prompt wurden sie gewählt, obwohl von vornherein klar war, dass es gar keine Steuersenkungen geben kann. Aber wir wollen ja verschaukelt werden, schliesslich sind wir alle Träumer. Nun ja, nicht alle. Aber es hört sich auch so schön an. Geld sparen können, mehr im eigenen Portemonnaie zu haben. Das will doch jeder.
Was hatten die Grünen noch mal versprochen? Ausser dem Veggie-Day in den Kantinen kann ich mich an nichts mehr erinnern. Muss ich das denn auch? Mir ist der Spitzenkandidat Trittin schon suspekt und die Partei sowieso. Reden immer von Atomkraftwerken, die es gar nicht gibt.
Ach doch, ich erinnere mich an was. Wie Trittin bei einer Bootstour baden ging. Das hat für Lacher gesorgt und sogar mich amüsiert. Weiss gar nicht, ob wir das sogar in der Zeitschrift später drin hatten.
Von der FDP hört man gleich gar nichts, ausser das Brüderle nur bis 88 Arbeiten möchte. Wen interessiert das bitteschön?

Am Montag bekam der HSV mal wieder die Bezeichnung, die er nun schon seit Jahren verdient hat: Sauhaufen. Die Werder-Fans würden jetzt noch von der kleinsten Brauerei Hamburgs sprechen: Elf Flaschen.
Nun hat sich Investor Kühne über Trainer Fink aufgeregt. Dass dieser nicht fähig sei, seine Spieler zu motivieren und so weiter und so fort. Er ist nicht der erste, der das macht, aber wohl derjenige, dessen Stimme es gleich in die Zeitung schafft.
Man kommt doch wirklich nur zum Schluss, das Fink die Mannschaft nicht mehr erreicht. Und dann sein System. Hoffentlich erinnere ich mich richtig: 4-2-4. Davon habe ich noch nie gehört. Kann er doch gleich das WM-System spielen. Das ist weitaus effektiver.
Bis Oktober wird Fink wohl noch da sein, dann ist er garantiert weg. Und für den hat der HSV auch noch Geld bezahlt. Aber für welchen ihrer letzten Trainer haben sie eigentlich keine Ablöse gegeben? Kann mir da jemand Namen nennen? Michael Oenning vielleicht, aber der ist nicht wirklich als Cheftrainer geeignet. Solche gibt es. Als Co-Trainer top, aber wenn sie selbst der erste sind, dann ist das nichts.
Die Vorwürfe wurden natürlich gleich zurückgewiesen vom Arnesen-Nachfolger Kreuzer. Der mag vielleicht vom KSC kommen, aber ansonsten ist der nichts. Der glaubt, dass Hagenbeck eine Keksmarke sei. Höchst komisch, denn diesen Namen kennt doch nun fast jeder.
Unbeteiligte sollten sich nicht einmischen. Irgendwer muss da doch mal auf den Putz hauen. Selbst Uwe Seeler hat da kaum noch Lust dazu.
Heute auf den Tag genau ist der HSV fünfzig Jahre in der ersten Liga. In den letzten zehn Jahren hat sich der Verein kaum mit Ruhm bekleckert. Ob sich daran noch irgendwann was ändern wird? Keine Ahnung, aber Felix Magath dürfte es wohl auch kaum richten.

Elefantendame Mala macht einen schlechten Eindruck. Inzwischen scheint sie die Elefantenshow nur noch lustlos mitzumachen. Sie macht ihre Tricks, weil sie sie machen muss – nein, gezwungen wird sie nicht – und dafür eine Belohnung erhält. Ihre Freude ist gänzlich abhanden gekommen. Jedenfalls lässt das der letzte Blick auf sie den Schluss zu. Seit über einem Jahr ist Mala nun nicht mehr in ihrem Zuhause, wo sie 46 Jahre wohnte. Wie hält ein Elefant so etwas aus? Er gibt die Hoffnung nicht auf, dass es irgendwann doch noch zurückgeht, aber wie lange wird Mala diese Hoffnung noch in sich tragen? Ihre Augen haben bereits ihren Glanz verloren, nun diese Lustlosigkeit. Fünf Jahre vielleicht oder weniger? Mala ist recht sensibel, auch wenn man das nicht glaubt.
Nichtsdestotrotz hat sie sich mal wieder als Fussball-Orakel versucht und das Montagsspiel des FC St. Pauli gegen Dynamo Dresden getippt. Was sagt sie nun? Sie ist recht euphorisch und glaubt an einen Sieg von St. Pauli. Na, da wollen wir abwarten. Bei ihrem Tipp gegen Bielefeld lag die Elefantenkuh mit ihrem Unentschieden nun völlig daneben.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Verschwörung gegen Merkel? – Annette Schavan wurde ihr Doktortitel aberkannt


Gestern kam auf der ARD die Eilmeldung, dass die Universität Düsseldorf Annette Schavan den Doktortitel aberkannt hat.
Heute dann die Nachricht, dass Schavan gegen die Entscheidung klagt.
Ist das nun richtig oder nicht? Das ist die frage aller Fragen, die man sich stellen muss.
Erstens, hat die Universität Düsseldorf mit ihrer Entscheidung richtig gehandelt und zweitens, ist eine Klage gegen die Entscheidung gerechtfertigt?
Dazu muss man einmal wissen, dass die Doktorarbeit von 1980 ist, also schon mehr als dreissig Jahre her. Im letzten Jahr waren es zweiunddreissig Jahre, als sich ein Anonymus meldete, der auf die strittigen Passagen in Schavans Doktorarbeit aufmerksam machte. Die Uni Düsseldorf wurde also tätig, also ein Untersuchungsausschuss. Und gestern kam nun die Entscheidung: Dem Plagiatsvorwurf wird stattgegeben und Annette Schavan der Doktortitel entzogen.
Wenn man sich die strittigen Stellen ansieht, dann wird deutlich, dass den Zitierregeln nicht gefolgt wird. Zwar werden die Stellen gekennzeichnet, aber dennoch wird nicht sehr deutlich, woraus denn nun eigentlich zitiert wird. Gröbere Flüchtigkeitsfehler könnte man so etwas nennen. Seltsam aber ist doch vielmehr, dass den damaligen Prüfern das nicht aufgefallen ist. Wieso findet es erst im letzten Jahr ein Anonymus, der anscheinend unbedingt etwas finden wollte? Und warum wird Schavan im Grunde genommen härter bestraft für eine Promotion, die mehr als drei Jahrzehnte zurückliegt, als jemand, der sie in den letzten fünf Jahren geschrieben hat?
Man kommt einfach nicht drumherum, als den Gedanken zu hegen, dass an Annette Schavan ein Exempel statuiert werden soll. Denn die Promotion unterliegt dem nordrhein-westfälischen Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG NRW). Und dies beinhaltet die Klausel, dass solche Fehler nach dreissig Jahren als verjährt angesehen werden. Nur bei einem erheblich schweren Grund kann die Laufzeit verlängert oder sogar wieder aufgenommen werden. Ich erinnere noch einmal: Die Promotion wurde 1980 eingereicht, im letzten Jahr wurde auf die Zitierfehler aufmerksam gemacht. Dazwischen liegen 32 Jahre, also zwei Jahre nach Ablauf der Verjährungsfrist.
Und wie gesagt, die kritischen Stellen in der Promotion sind erheblicher als Flüchtigkeitsfehler, aber eine bewusste Täuschung liegt hier nicht vor. Den Fall Schavan mit dem Fall Guttenberg zu vergleichen liegt auf der Hand, da Guttenberg damals auch einen Ministerposten innehatte, also im politischen Scheinwerferlicht stand. Beide Doktorarbeiten über einen Kamm zu scheren ist falsch und ist nicht gerechtfertigt. Wobei man sich bei Guttenbergs Doktorarbeit auch fragen muss, warum die Prüfer nichts gesehen haben. Denn da war es eindeutig.
Schavan mag am Ende gegen die Zeit gearbeitet haben und wollte ihre Doktorarbeit schnellstmöglich beenden. Dass man da schludert und nicht mehr den normal geltenden Regeln folgt, ist klar. Dann von einem bewussten Täuschungsversuch zu sprechen, ist übertrieben und die Entscheidung der Universität Düsseldorf überzogen.
Die Promotion ist dreissig Jahre her, da sollte man auf irgendwelche Diskussionen bezüglich Plagiatsvorwürfen absehen.
Konrad Adenauer hat man das Abitur auch nicht aberkannt, obwohl er in seinen Erinnerungen zugegeben hat, dass ihm die Aufgaben bekannt gewesen waren. Damit hat er letztendlich auch betrogen. Aber es wurde nichts getan.
Heute gibt es beim Abitur eine Frist von fünf oder zehn Jahren, wo man sein Abitur wieder verlieren kann, wenn bekannt wird, dass man betrogen hat.
Solch eine Frist sollte es bei Promotionen und Habilitationen ebenfalls geben, dann aber eine dreissigjährige Frist. Und egal was danach kommt, kann der Titel nicht mehr aberkannt werden. Denn wozu sind zwei Prüfer da, wenn nicht nach falsch zitierten Dingen oder mutwilligen Übernahmen aus Werken zu suchen? Natürlich müssen sie auch den Inhalt der Arbeit bewerten, gar keine Frage. Dabei dürfen sie ersteres aber nicht aussen vor lassen. Sonst wird es immer wieder zu solchen Aktionen kommen.
Und wieso hat eigentlich noch niemand die Promotion von Angela Merkel unter die Lupe genommen? Nicht dass ich darauf erpicht bin, zu erfahren, was da drin steht. Aber interessant ist es doch, dass die bisher nicht in der Öffentlichkeit steht. So wird man das Gefühl nicht los, das da eine Verschwörung gegen Merkel im Gange ist.
Ach ja, es stellt sich noch die Frage, ob Annette Schavan von ihrem Posten als Bundesbildungsministerin zurücktreten soll oder nicht. Meiner Meinung nach sollte sie zurücktreten, wenn ihre Klage erfolglos bleibt, ansonsten kann sie bleiben. Ein aberkannter Doktortitel ist nicht die Welt, da Schavan im Gegensatz zu Guttenberg nur allzu schludrig gearbeitet hat. Das ist der einzige Vorwurf, den man ihr machen kann.

 
4 Kommentare

Verfasst von - 6. Februar 2013 in Blog, Kultur, Real life, Technik, Wetter, Winter

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Extra-Tour für Politiker trotz Tierorakeln


Die EM hat gestern begonnen. Polen hat gegen Griechenland Unentschieden gespielt. Elefantendame Citta aus Krakau hatte einen Sieg für Polen vorhergesagt. Elefantenkuh Mala hingegen hatte auf die Griechen getippt. Tja, wenn die den Elfmeter nicht verschossen hätten, wäre das gewiss auch richtig gewesen. So lagen aber beide daneben. Vielleicht hätten sie sich zusammentun sollen, dann wäre bestimmt ein Unentschieden herausgekommen.
So aber lag niemand von beiden richtig.
Weit interessanter ist ja, dass Tschechien – die Favoriten – gestern gegen Russland haushoch verloren haben. Alles Taktik, oder was? Ich habe keine Ahnung.
Heute spielt eh erst einmal Deutschland, dann können wir sehen, ob wir es wirklich ins Finale schaffen, die letzten beiden tests nur reine Taktik waren – wie gestern Jürgen von der Lippe sagte (Herberger-Taktik) – oder Deutschland tatsächlich in der Vorrunde ausscheiden wird.
Die Tierorakel haben jedenfalls fleissig getippt. Da ist einmal Elefantenkuh Nelly aus dem Serengeti-Park Hodenhagen. Sie tippte darauf, dass Deutschland gewinnt. Bloss verwirrend, dass sie dazu ins portoguiesische Tor schoss. Im anderen stand Sepp Maier, vielleicht hat sie deshalb dort nicht reingeschossen.
Aus Hamburg kommt nicht nur das inoffizielle Rüsselorakel Mala, sondern auch Shahruhk und Shanti. Die beiden Racker tippten darauf, dass Portugal überrannt wird und Deutschland siegt.
Was hat Mala gesagt? Sie ist weit weniger optimistisch, konnte sich anfangs nämlich gar nicht entscheiden, für wen sie sein sollte. Schließlich wählte sie Deutschland aus, was wohl heisst, es wird eine knappe Entscheidung geben. Orakel Yvonne, die berühmte Kuh aus Aiderbichl, die letzten Sommer die Bayern in Atem hielt, sagt voraus, dass Portugal gewinnt. Aber können Kühe so etwas bewerten, wenn es nicht gerade Elefantenkühe sind?
Ohne Tierorakel geht es nicht mehr, hat man das Gefühl. Was wir dagegen tun können. Uns darüber amüsieren und der deutschen mannschaft die Daumen drücken. Oder eben der französischen nationalelf, für die ich natürlich bin. Für die hat Mala übrigens ein Unentschieden gegen England vorausgesagt. Mal sehen, was da rauskommt, wo doch die Franzosen der Geheimfavorit sind. Mein Favorit sowieso, wo die Deutschen landen, interessiert mich recht wenig. Da werde ich mir wieder Sprüche in der Redaktion anhören müssen. Nun gut, auch egal.

Nächste Woche wird Elefantenbulle Hussein seinen Weg nach Belgien finden. Was dann aus Elefantenkuh Mala werden wird? Ich weiss es genauso wenig wie Jenala oder sonst jemand. Es gibt nur Gerüchte. Angeblich soll sie in eine Renter-WG, dann wieder da bleiben. Stellt sich die Frage, welche Rentner-WG denn das Ziel sein könnte? Mir fällt nur Stuttgart ein. Dort gibt es Pama und Zella (II). Aber eine fast 50jährige Elefantenkuh dorthin verfrachten? Ist das wirklich was, das Mala möchte? Ich glaube nicht. und ich vermute, dass sie auch ganz gut allein zurechtkommt. Aber was würden die Tierschützer sagen? Tja, das ist so eine Sache.
In Rostock lebt eine 50 Jahre alte afrikanische Elefantenkuh zusammen mit Kamerunziegen. Das wäre doch auch eine Überlegung für Mala. Also keine Kamerunziegen, aber Ziegen halt oder Schafe oder ich weiss nicht was. Oder eine ganz andere Überlegung. Das Gehege, was frei wird, wenn die beiden Jungbullen Shahruhk und Shanti gehen werden, wurde vorher als Erholungsstätte für die Jungtiere genutzt. Das könnte man doch weiterhin so halten, bloss das Mala nun dauerhaft dort sich aufhält. Sie ist an Jungtiere gewöhnt und hat als einzige „Feindin“ nur Mogli. So hätte Mala manchmal ein wenig Abwechslung und ansonsten ihre Ruhe.
Problematerische Zusammenführung wäre, wenn sie zu den anderen Elefanten käme, dann müsste sie eine Dauerbewachung bekommen, denn Erzfeindin Mogli wäre ja auch dann in der Nähe. Aber ob Mala noch darauf aus wäre, die Leitkuh zu verprügeln, weil sie im Rang aufsteigen will? Keine Ahnung, jedenfalls wäre sie in der Rangordnung ziemlich weit unten, da sie nicht wirklich Teil der Herde ist seit etwa zwanzig Jahren.
Aber was soll aus Mala werden? Das weiss niemand. Jenala fürchtet bloss, dass die Elefantenkuh gehen wird, dabei ist Mala diejenige, die die meisten Tricks beherrscht. Also wäre der Tierpark schön blöd, sie abzugeben. Aber das dürfte wohl nicht wirklich interessieren.
Gestern jedenfalls hat Mala erst einmal ihr 46jähriges Heimatjubiläum gefeiert. Beachtet hat es wahrscheinlich niemand, aber die Elefantendame ist ja eh irgendwie nur das fünfte Rad am Wagen.

Bleiben wir doch einfach mal beim Fussball und der EM. Co-Trainer Hansi Flick hat sich für einen Satz entschuldigt, wo er sagte, dass die deutschen Spieler einen „Stahlhelm“ aufsetzen würden, um gegen die Freistösse von Cristiano Ronaldo anzugehen.
Ich weiss jetzt nicht, wer sich da alles beschwert hat, aber wenn ich das Wort Stahlhelm höre, denke ich zwar auch gleich an Deutschlands dunkelstens Zeitalter, aber ich habe damit kein Problem. Denn es war ja weder abwertend noch sonst irgendwie anders gemeint. Aber als Deutscher sollte man dieses Wort wohl nicht in den Mund nehmen. Na ja, ist eben so und nicht zu ändern.

Auch Minister können nicht einfach einen teuren Teppich kaufen und ihn unverzollt in Deutschland einführen. Bundeskanzlerin merkel sprach ein Machtwort mit Dirk Niebel, so dass dieser nun einen Antrag auf Nachverzollung gestellt hat. So geht es aber auch wirklich nicht. Otto-Normalverbraucher (übrigens eine Filmrolle mit Gerd Fröbe) muss blechen, aber die Politiker winden sich heraus. In Zeiten von Korruption und Finanzkrise ist so was nun gar nicht gern gesehen.
Stellt sich bloss die Frage: Wer hat da gepetzt? Das wäre jetzt doch wirklich mal interessant.

Und hier noch ein lustiges Video, ganz passend zur EM:

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Von Schiffskatastrophen und anderen Schweinehunden


Genauso gut hätte die Uberschift auch: Holt mich aus dem Dschungel – oder lasst es bleiben, heissen können. Warum? Dazu später mehr.
Das Wrack der Costa Concordia hält uns immer noch weiter in Atem. Tote wurden inzwischen gefunden – mit Schwimmwesten um. Das Gespräch mit dem Kapitän wurde veröffentlicht. Wenn man das so hört, wird man einfach das Gefühl nicht los, dass der Dreck am Stecken hat. Vielleicht Drogenkonsum? Warum sonst kommt jemand, der für das Schiff und deren Insassen verantwortlich ist, auf die Idee, einfach feige (?) von Bord zu gehen. Es heisst nicht umsonst: Der Kapitän verlässt als letzter das sinkende Schiff. Hier wurde es verlassen und danach irgendwelche fadenscheinigen Ausreden à la „es ist so dunkel, ich sehe nichts“ gefunden, um ja nicht mehr zurück an Bord zu müssen. Oder war es schlichtweg Angst, die den Kapitän dazu trieb, so schnell als möglich abzuhauen? Vielleicht werden wir Sa noch erfahren. Jetzt zählt nur, dass die letzten Vermissten noch gefunden werden. Der Weg ins Innere wurde sich schon freigesprengt. Hätte ich persönlich schon früher entschieden, allerdings bin ich nicht vor Ort, um die Wetterverhältnisse genau zu kennen.
Warum der Kapitän so nah am Ufer fuhr, bleibt immer noch rätselhaft, allerdings gibt es die Aussage des Bürgermeisters, dass er das immer getan haben soll, aber nicht „so nah“. Warum wurde die Gefahr nicht frühzeitig erkannt? Gab es kein Echolot an Bord? Hat da niemand draufgeguckt? Und dann die Rettungsaktion, die ja erst angeblich über eine Stunde nach dem Unglück begann, noch dazu völlig unorganisiert. Die Panik wird vorgeherrscht haben, anders kann es ja nicht sein. Fünf Tote sollen gestern geborgen worden sein, weitere Überlebende sind wohl leider nicht mehr zu erwarten.
Das Dschungelcamp war ja gestern wieder mal was. Erst ging es um Ramona Leiß, die jeden Tag auf einer anderen Pritsche schläft und immer zu alles besser weiss. Dann ging es u, die Wildpinkler Martin Kesici und Ailton. Bei letzterem hatte ich ja das Gefühl, dass er anfangs gar nicht verstand, worum es eigentlich geht, weshalb er sich auch nicht meldete. Na ja, er gab dann einige Erklärungsversuche ab, entschuldigte sich am Ende aber wenigstens für sein Verhalten, im Gegensatz zu Kesici. Der ist übrigens ziemlich blass bisher, eigentlich alle Campteilnehmer.
Der eine kommt mit seinen fünf Zigaretten pro Tag nicht zurecht, weil er sonst an die achtzig Stück raucht. Die nächste hat immer zu Rücken, oder auch wieder nicht. Und der letzte ist ein psychisches Frack, weshalb er andauernd aus dem Dschungel raus will. Von wem ich rede? Der Latino-Lusche (O-Ton Desirėe Nick) Daniel Lopes, von dem ich sagte, dass er der erste sein wird, der geht. Und so wäre es gestern auch beinahe gewesen. Lopes sagte den magischen Satz, doch gegangen ist er dann doch nicht. Ich denke, ihm ist bewusst geworden, dass er kein Geld bekommt, wenn er jetzt schon geht. Ein Psychologe wird wohl mit ihm gesprochen hhaben und gut war es erst einmal bis zum nächsten Tag.
Verwundert bin ich ja, dass die Zuschauer sich noch nicht wirklich auf jemanden eingeschossen haben. Gut, Ramona Leiß muss heute noch einmal antreten, aber gestern hat sie sich gut geschlagen, auch wenn sie die Sachen kaum beissen konnte. Aber sie wird, im Gegensatz zu Ailton, den leicteren Part haben, auch wenn sie mit Mehlwürmern und sonstigem Getier zugeschüttet werden wird. Kann man verkraften.
Favoriten sehe ich bis jetzt noch nicht, halte weiter an Brigitte Nielsen fest.

Was habe ich mich darüber aufgeregt, als ich das gelesen habe. Bundespräsident Wulff ist praktisch von allen ihn belastenden Punkten freigesprochen worden. Die Berliner Staatsanwaltschaft sieht keinen Fall von Nötigung, wegen seines Anrufs bei Kai Diekmann von der BILD. Und was ist mit der Pressefreiheit, denn die hat er doch offensichtlich mit Füssen getreten, oder nicht? Jedenfalls versuchte er es. Ist das nicht verfolgenswert?
Und dann jetzt noch der niedersächsische Landtag, der zu de Schluss gekommen ist, dass zu Wulffs Zeiten als Ministerpräsident alles mit den Gelddingen mit Rechten Mitteln anbgelaufen ist. Kann man doch einfach nicht glauben, was da vor sich geht. Merkel forderte letzte Woche noch eine lückenlose Aufklärung der Ding vom Bundespräsidenten. Ob sie das wirklich ernst gemeint hat? Sie sieht doch nur ihre Wählerstimmen wegschwimmen, weshalb sie halbherzig was gesagt hat, damit es so aussieht, als billige sie das nicht.
Die Länder der Welt sollten es sich zu Herzen nehmen und Wulff nicht mehr empfangen. Da wird gegen Korruption gepoltert in anderen Ländern, und was ist hier los?
Aber wir wissen ja jetzt: Christian Wulff ist unschuldig wie ein Lamm. Kann man doch wirklich nicht glauben. Apropos, ist Cato der Ältere dem Leser bekannt? Cato Uticensis, den Moralapostel, der zu Zeiten Caesars lebte, meine ich mich, das war Cato der Jüngere. Nein, ich spreche von Cato de Älteren, der am Ende seiner Reden immer Karthagos Zerstörung forderte. „Im Übrigen bin ich dafür, dass Karthago zerstört werden muss.“ Genau so werde ich es jetzt auch am Ende mein Blogeinträge halten: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss. Das werde ich so lange, der am Ende seiner Reden schreiben bis er wirklich zurücktritt oder aber nicht mehr wiedergewählt wird, ich habe diesem Schleimer nie vertraut.
Also dann: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Dschungelcamp oder die Pressefreiheit


Die Schlinge um den Hals des Bundespräsidenten zieht doch immer enger. ich frage mich jja, wie man so blöd ssein kkann und jemandem auf die Mailbox spricht. Nein, dass will wirklich nicht in meinen Kopf. Für mich als eieinzige Erklärung kommt da nur in Frage, dass Wulff völlig besoffen wa. Aber das ist eine blosse Ver,mutung, mehr auch nicht. Aber wie kann es sonst sein, dass er so hirnrissige Anrufe tätigt? Ruft erst den Diekmann von der BILD an, dann noch mehr mals Friede Srpinger. Als ob Letztgenannte wirklich die Macht hätte Artikel zurückzuziehen. wenn Wulff nicht will, dass über ihn oder seine Familie berichtet wird, dann soll er eine presserechtliche Information raus eben. Darin sagt er dann, dass seine Familie, also Geschwister und Kinder nicht interessant für die Öffentlichkeit sond und somit aauch keine Artikel über sie erscheinen sollen. Aber in einer Zeitungsredaktion anzurufen und verbieten zu wollen, dass eein Artikel nicht erscheint, das geht nun wirklich nicht. Bei uns gilt die Pressefreiheit, die sogar im Grundgesetz – glaube Artikel sieben oder acht – verankert ist. Da kann nicht einmal der Bundespräsident etwas gegen tun. wäre aber auch noch schöner, wenn Politiker die Macht hätten über die Artikel der Presse zu bestimmen. Wo würden wir da nur wieder landen, daran mag ich gar nicht denken – in einem sehr braunen Zeitalter.
Aber so langsam frage ich mich, wie lange Wulff eigentlich noch durchhalten wird. Er ist doch wirklich nicht mehr tragbar. erst kommt raus, dass er Geld von einem befreundeten Unternehmer bekommen hat, also nicht geschenkt, wie ich anmerken möchte, dann wurden ihm Anzeigen für sein Buch bezahlt, schliesslich der Kredit mit äusserst günstigen Konditionen. Der wurde jetzt nach Bekanntgabe umgewandelt, allerdings liess sich Wulff mit seiner UUnterschrift ssehr vviel Zeit, sagte der Öffentlichkeit aber etwas anderes. Was er auch immer als Wahrheit ansehen mag, anscheinend sehr locker flockig, gerade so, wie es ihm nützlich ist.
Für nicht ist er nicht mehr tragbar, war es eigentlich nie. Meiner Meinung nach wurde er ja bloss als Bundespräsident vorgeschlagen, damit Merkel einen lästigen Konkurrenten loswird, der ihr den Posten als Bundeskanzler hätte streitig mache können. Das hatte sie dann auc irgendwann geschafft. Wulff war Bundespräsident und Merkel hatte ihre Ruhe.Nun hingegen scheint es so, als sei er nur noch Bundespräsident von Merkels Gnaden, jedenfalls sagt das ein Experte. Indirekt steht und fällt sie auch mit ihm, muss man wirklich mal so sagen. Und so werden wir wwohl weiter mmit wulff als Bundespräsident leben müssen. Schön ist es nicht, aber was kann Normalbürger schon dagegen ausrichten? Nichts, schliesslich wählen wir iihn nicht eeinmal, sondern die Bundesversammlung. und wer würde überhaupt nach ihm kommen? seehofer oder guttenberg? De wäre doch was, vielleicht auch noch mal Gauck, ansonsten weiss ich niemanden, der für ddas Amt frei wäre. halt, einen habe ich noch: Günther Beckstein. Der wäre doch was. Gar nicht schlecht mein Vorschlag.

Draussen ist der erste Sturm des JJahres über Deutschland hinweggefegt. Im Norden war an Küstennähe Land unter angesagt. Der Sturm hherrschte nicht nur bei uns. Wenigstens kein Schneesturm, kann ich nur sagen. Das wäre schon ganz etwas anderes gewesen.
Bei den Ü-Eiern sind nnun die Schlümpfe drin. Die Serie war allerdings schon im letzten Jahr iin Frankreich in den Eiern. Also nur Resteverwertung. Ich habe didie Stinkerserie komplett, mehr interessiert mich nciht mehr. Bei den Puzzlen fehlt mir alallerdings nnoch eins. Bin so schon froh, dass ich überhaupt drei ergattert habe, denn sonst gibt es eigentlich nur diese Mixart-Dinger. von den Flugzeugen hätte ich gerne noch ein paar. Oder aber von den Natoons, aber nicht diese alte Serie von vor drei, vier Jahren.

am 13. Januar kehrt das RTL-Dschungelcamp zurück. haben wir es nnicht schon alle vermisst? ich nicht wirklich. Und wenn ich dann die Kandidatenliste mir ansehe, bin ich auch nicht gerade begeistert. Die Hälfte von den LLeuten sagt mir überhaupt nichts. Wem sagt Micaela Schäfer denn was? Angeblich ein Model, aber das bebehaupten ja viele. Dann Kim Gloss, die angeblich nur als Ersatzkandidatin gilt. Was es doch nicht alles gibt. Soll bei DSDS mitgemacht haben. Ich kenne sie jedenfalls nicht. dann Daniel Lopes, aauch von DDSDS und vom Supertalent. Da habe ich ihn gegesehen, aber sogleich auch wiewieder vvergessen. Und Supertalent gesehen heisst nicht, ddass ich das aalles geschaut habe. so einen Schwachsinn sehe ich mir nnicht eeinmal von Berufs wegen an. Martin Kesici sagt mir genauso wenig eetwas wie Rocco Stark oder Vincent Raven. das waren die mir völlig unbekannten Kandidaten. Was noch ffolgt? Natürlich die Kandidaten, die iich kenne. und das da sind: Ailton, früher mal ein bekannter FFussballer bei Werder BBremen, aaber sein Stern sank, als er nnach Schalke wechselte. An dessen Deutschkenntnissen zweifle ich ein wenig. Rad Ost Bokel, hat mmal „Momo“ gespielt vor ewigen Zeiten. Brigitte Nieslen, mal mit Sylvester Stallone verheiratet gewesen, heute für ihre Schönheits-OPs bekannt. Ramona Leiß moderierte mal den ZDF-Fernsehgarten, danach beim MDR. Heute hört man nichts mmehr von ihr. schliesslich noch Jazzy von Tic Tac Toe. Wusste überhaupt nicht, dass es die eigentlich noch gibt.
Dann werden wir mal sehen, wer bis zum Ende in der Zuschauergunst oben liegt und schliesslich gewinnt. da fällt mir gerade ein: Was macht eigentlich Peer Kusmagk? Von dem habe ich schon seit ymonaten nichts mehr ggehört.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

2011 – Jahr der Katastrophen


Das ist vielleicht ein Jahr gewesen. Im Grunde genommen könnte man es wirklich das Jahr des Todes nennen, denn was anderes war es nicht. Wenn man nur bedenkt, wer alles dieses Jahr das Zeitliche gesegnet hat. In jüngster Erinnerung natürlich Johannes Heesters und Walter Giller, aber auch Steve Jobs, Friedrich Schoenfelder, Peter Alexander, Vicco von Bülow alias Loriot, Rosel Zech und viele andere, die mir irgendwie entfallen sind. Es ist noch schlimmer gewesen als im letzten oder vorletzten Jahr. Da fand ich das ja schon schlimm, aber dieses Jahr war es am schlimmsten.
Was sonst noch passiert ist? Tja, jede Menge würde ich sagen. Da gab es zu Beginn des Jahres gleich den Dioxin-Skandal. Doch dies war nicht das einzige, was blieb, denn danach gab es die verunreinigten Sprossen aus dem beschaulichen Ort Bienenbüttel. Wer diesen Ort noch nicht kannte, da er dort mit einem ICE noch nie gehalten hat, dann hat er nicht wirklich was verpaßt. Ich kenne auch nur den Bahnhofsplatz, denn irgendwie fuhr der Zug dann doch wieder.
EHEC-Bakterien in Sprossen und alle Welt dachte, dass sie auf Gurken zu finden gewesen wäre. Das Hamburger Gesundheitsministerium gab deshalb eine Verzehrwarnung raus. Das Ende vom Lied heute: Die Stadt wurde von einem spanischen Bauern verklagt. Der soll sich nicht so haben, denn seine Gurken waren schliesslich auch EHEC-verseucht, nur eben mit einem anderen Stamm. Deshalb weiss ich gar nicht, was der eigentlich will, denn das hat er nun wirklich nicht verdient, für verseuchte Gurken auch noch Geld zu bekommen. Soll lieber froh sein, dass seine Gurken keinen Schaden angerichtet haben.
Und als wirklich grösstes Unglück können wir wohl Fukushima bezeichnen. Durch regelrechte Unfähigkeit – anders kann ich es nicht bezeichnen – kam es zu diesem – tja – Unglück. Danach war ganz Deutschland in Aufruhr. Weg mit der Atomkraft hiess es. Denn uns könnte so was ja auch drohen. Das fand ich dann doch ziemlich lächerlich, denn wo sollte es hier schon ein Erdbeben dieses Ausmasses geben? Ich weiss es nicht, aber muss ich das auch irgendwie verstehen. Und da Merkel nun Angst hatte, es könnte sie eine Menge Stimmen kosten, machte sie eine 180-Grad-Wendung und beschloss den Ausstieg aus der Kernenergie. Ich weiss zwar nicht, wie Deutschland es bis 2022 schaffen will, auf erneuerbare Energien umzuschalten. Am besten die ganze Landschaft mit diesem hässlichen und lauten Windrädern vollmüllen. Im Übrigen haben die kaum einen wirklichen Nutzen, was die an Megawatt produzieren ist einfach lächerlich, genauso die ganzen Solarparneele. Sind auch nicht viel besser. Jetzt gibt es ja eine neue Art Windrad, allerdings noch im Versuch. Diese stehen senkrecht und sollen erstens platzsparend und zweitens effizienter sein. Mal sehen, wie das sein wird. Dennoch bin ich immer noch für Windkanäle. Das wäre wirklich mal was, aber wen interessiert das schon?
Was ist noch passiert? Viele, viele Dinge. Guttenberg trat zurück, tauchte dann wieder auf. Ja, wir werden ihn einfach nicht los.
Apropos Politik. Irgendeiner von der Niedersachsen-FDP hat gesagt, dass die Partei wieder sexy werden müsse. Also wie hat er das nun gemeint? Ich will keinen Philipp Rösler als Tarzan-Verschnitt sehen müssen. Tja bin ich wirklich mal gespannt, wie so was umgesetzt würde.
Und wo ich von Tarzan rede. Der Affe, der neben Johnny Weismüller gespielt hat, ist vor wenigen Tagen im biblischen Alter von 80 Jahren an Nierenversagen gestorben. Ein stattliches Alter für einen Schimpansen.

Und was droht uns nun 2012? Angeblich im Dezember der Weltuntergang. Gut möglich, ich glaube da nicht wirklich dran. Die Maya werden schon ihre Gründe gehabt haben, weshalb ihr Kalender nun einmal am 21. Dezember 2012 endet. Vielleicht hatten sie einfach nichts zu schreiben. Möglich ist alles.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,