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Wenn Elefanten sprechen


Elefanten können sprechen. Wer nun an dieses Grollen und Brüllen gedacht hat, mag nicht falsch liegen, aber das meine ich nicht. In Korea gibt es einen asiatischen Elefanten, der tatsächlich die menschliche Sprache beherrscht. Nun gut, mehr als fünf Wörter sind es nicht. Und es wird auch stark von den Wissenschaftlern bezweifelt, ob der Elefant wirklich weiss, was er da sagt.
Elefantenbulle Koshik soll nicht der erste graue Riesen sein, der die menschliche Sprache beherrschen soll. Es gab da einen weitereren Elefanten, der russisch und kasachisch beherrscht hatte. Wissenschaftlich nachgewiesen und untersucht wurde dies aber nicht.
Tja, bei Koshik ist das anders. Da gibt es Youtube-Beiträge, wie er auf koreanisch etwas sagt.
Er nimmt dafür seinen Rüssel zuhilfe, da den Dickhäutern die Oberlippe fehlt. Und so kann er Worte mit Vokalen sagen.
Die Worte soll er sich wahrscheinlich beigebracht haben, da er in seinen ersten Lebensjahren keinen Artgenossen an seiner Seite hatte, sondern nur Menschen. Es wird vermutet, dass er so seine Bindung zu ihnen stärken wollte, indem er eben ihre Sprache imitierte. Man muss wohl vermuten, dass er die Sprache nur imitiert, denn er hat ein Reporterteam mit den Worten begrüsst legt euch hin. Und das ist wohl nicht die richtige Begrüssung, wenn er das Wort hallo behrrscht. Aber warten wir es mal ab, was jetzt noch für Nachrichten über sprechende Tiere kommen.
Ich habe mal einen Artikel über Menschenaffen gelesen, wo man vermutete, dass ein Schimpanse – oder Orang-Utan, weiss nicht mehr, was für ein Menschenaffe es war – sprechen könnte. Dieser Affe war auch von Kind an in menschlicher Obhut gewesen. Ob der Affe sprechen kann, wisse man nicht, da er angeblich sehr hoch sprechen würde. Und das ist für das menschliche Ohr nun einmal nicht hörbar.
Um sprechen zu können, ist das FOXP2-Gen notwendig, dass Menschen besitzen. Ob nun Menschenaffen auch, muss ich erst einmal nachprüfen, aber falls es jemand wissen sollte, es gibt die Kommentar-Funktion.
Besitzen Elefanten nun auch dieses FOXP2-Gen? Wahrscheinlich nicht, aber bei Koshik ist es wohl auch eher die Nachahmung. Und das können Elefanten sehr gut. Ist wissenschaftlich erwiesen.
Jenala würde nun sehr wahrscheinlich sagen, dass Elefantendame Mala auch das Sprechen beherrschen würde. Bloss hätte sie keine Lust, etwas zu sagen, da man ihr sowieso jeden Wunsch von den Lippen ablese.
Wenn sie denn tatsächlich sprechen konnte, was hier mal bezweifle, dann wüsste ich schon ihre Lieblingswörter. Als erstes käme „Hunger“, gefolgt von „Apfel“, danach dann „mehr“, „Erdnüsse“ und ganz neu „keine Bananen mehr“.
Tja, Mala könnte man tatsächlich zutrauen, dass sie die menschliche Sprache behrrscht, schliesslich ist sie doch zu Beginn, als sie noch ganz klein war, ziemlich oft mit ihren Pflegern durch die Gegend gedüst. Zwar hatte sie auch Kontakt zu anderen Elefanten, aber der menschliche Kontakt war eben auch ziemlich hoch. Also, warum sollte sie da nicht sprechen können?
Die Intelligenz dafür hat sie auf alle Fälle.
Und wo ich gerade mal wieder von Intelligenz spreche, Mala hat sich mal wieder als Rüsselorakel betätigt. So hatte sie ja für das Spiel von St. Pauli gegen den VfB Stuttgart in der zweiten Runde im DFB-Pokal gesagt, dass sie schwarzsehen würde. Damit hat sie tatsächlich recht gehabt. Sie tippte letztendlich auf eine Niederlage, was eintrat. St. Pauli verlor sang- und klanglos gegen Suttgart mit 3:0. Nun spielen sie gegen 1860 München. Hier hat sich Mala auch bereits entschieden. St. Pauli würde gegen die Münchener Löwen gewinnen.
Das es die Löwen aus München sind, ist wichtig, es zu erwähnen, denn es gibt auch die Löwen aus Braunschweig. Darüber macht man sich nicht so viele Gedanken, aber man muss es mal sagen, nicht dass es da noch zu Verwechslungen kommt.
Mal sehen, ob die Elefantendame Recht behalten wird.
Morgen jedenfalls wird ihr Wohnort erst einmal für ein halbes Jahr dichtmachen. Das bedeutet, Mala kann ihren 50 Geburtstag am nächsten Wochenende nicht gross feiern, sondern muss mit einem kleinen Kreis vorlieb nehmen. Also mit sich selbst. Da trifft es sich gut, dass sie niemanden eingeladen hat.

Apropos Geburtstag. Heute wird Hans Meyer 70. Und wer mal wieder nicht weiss, wer das ist. Kein Problem, ich sag es schon. Das ist ein Fussballtrainer, der aus den neuen Bundesländern kommt. Er hat unter anderem Mönchengladbach, Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg trainiert. Nachgesagt wurde ihm immer, er würde Rosen züchten, was alleridngs nicht stimmt. Dies hat er vor Kurzem noch einmal deutlich in einem Interview in der Zeitschrift „11 Freunde“ gemacht. Ob die Menschen nun aufhören, ihm ständig Rosenstöcke zu schicken?

Sturm „Sandy“ ist über die Ostküste der USA gefegt und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Unter anderem hat es die Grossstadt New York besonders schwer getroffen. Stromausfälle, weil ein Umspannwerk explodierte. Abgebrannte Häuser in Queens und noch immer sind die Aufräumarbeiten nicht beendet. Auch sind noch nicht alle Stadtteile wieder an das Stromnetz angeschlossen. In einigen Stadtteilen wie unter anderem der Lower East Side herrscht des Nachts Anarchie. Da möchte niemand mehr vor die Haustür gehen, aber in den eigenen vier Wänden fühlt man sich auch nicht sicher. Dies ist einer der Stadtteile, die von den Helfern vergessen zu sein scheinen. Niemand würde kommen und ihnen helfen, heisst es.
Die Wallstreet sei sozusagen die Stromgrenze. Ein Teil hat welchen, der andere nicht. Ich habe Bilder gesehen, wo in Banken Kunden ihre Handys aufladen konnten. Die Menschen flüchten aus den Hochäusern, da sie zu Fuß in ihr Stockwerk gelangen müssen. Wer also nun im 40. Stock wohnt, muss den ganzen Weg zu Fuss durch ein unbeleuchtetes Treppenhaus gehen. Anstrengend kann man das nennen. Ich würde dazu kostenlose Sportstunde sagen.
Der New York Marathon wurde Freitagabend von Bürgermeister Bloomberg doch noch abgesagt. Was anderes hatte man auch nicht erwartet.
Erstaunlich finde ich ja, dass so ein hochentwickeltes Land wie die USA immer noch diese primitiven Überlandleitungen haben, die ich bei uns höchstens noch auf dem Land sehe. Wenn es sie überhaupt noch gibt. Die knicken beim erstbesten starken Windhauch weg wie nichts. Das ist etwas, was mich immer wieder erstaunt. Warum halten die USA an diesen Strommasten fest, die wie Telegrafenmasten aussehen? In welchem Jahrhundert leben wir? Scheint wohl kein Wunder zu sein, dass die USA bei Stürmen als erstes immer unter Stromausfällen leiden. Wobei es in New York einen anderen Grund hat. Da war es nun einmal das Umspannwerk. Und das kann überall passieren.

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Verhagelte Ernten verhindern EHEC


Beginne ich mal nicht mit dem Thema, mit dem ich in den letzten Tagen und sogar schon Wochen jeden Eintrag dieses Blogs begonnen habe. Es muß auch einmal anders gehen.

Auch wenn es recht mager klingen mag, aber ich habe nun bereits die 1000-Besucher-Klicks überschritten. Das ist von Oktober bis jetzt wahrlich nicht massig, wenn andere noch mehr begeistern können. Aber wenn ich mir vorstelle, wie lange das bei meinem alten Blog gedauert hat. Dann ist das doch wirklich schon ein kleiner Erfolg.
Besonders beliebt sind ja meine Zensus-Einträge gewesen. Jetzt, wo es um EHEC geht, nimmt die Besucherzahl langsam wieder ab. Hatte letzte Woche das erste mal einen Einbruch, das wird dieses Woche wohl weitergehen, wenn ich mir die Zahlen ansehe.
Ja, ich gebe zu, dass ich ein Statistik-Freak bin, aber ich liebe nun einmal Zahlen und genau deshalb schaue ich ständig auf die Statistik. Es würde mir übrigens auch nichts ausmachen, wenn niemand mehr meinen Blog aufruft. Was aber nun nicht als Aufforderunge gemeint ist, dass wirklich zu tun. Denn für wen schreibe ich dann? Für mich allein? Das mache ich in meinen ganz geheimen Tagebuch, dass ich nicht veröffentliche.

Haben alle dieses Unwetter mitgemacht. Ich war noch in der Redaktion, als das anfing. Erst einmal sah ich einen Blitz und hielt das für eine meiner zahlreichen Sinnestäuschungen, denn ich sehe manchmal etwas, was irgendwie nicht da zu sein scheint. Damit sind aber nicht rosa Mäuse oder kleine grüne Männchen gemeint. Dann donnerte es und langsam, aber sicher kam das Unwetter immer weiter. Schliesslich fing es zu hageln an. Das waren Hagelkörner von mindestens zwei Zentimetern Durchmesser, wenn nicht sogar mehr. Hoffe, dass nciht irgendwelche Autos beschädigt wurden durch die Hagelkörner. Denn das hörte sich ziemlich böse an. Im Allgäu soll es die Ernten verhagelt haben. Und in Franken sind die ganzen Kirschen hinüber und überhaupt kann man gleich alles vergessen. Aber wir wissen momentan ja eh nciht, was wir eigentlich essen sollen.
Und damit komme ich auch mal wieder zum allseits beliebten Thema EHEC.
Die EU hat beschlossen, die Bauern zu entschädigen. Das wird gewiss nur ein Tropfen auf den heissen Stein sein. Niemand kauft mehr Blattsalate, dabei kann man so wunderbare Creme-Suppen mit denen machen. Und die sind dann garantiert EHEC-frei. Gurken und Tomaten werden auch kaum gekauft, aber dafür jede Menge Kirschen. Egal in welchem Laden ich bin, aber die Kirschen sind fast immer ausverkauft.
Die Sprossen haben sich wohl als keimfrei erwiesen. Jedenfalls wurde noch nichts gefunden. Aber kann es nciht auch heissen, dass alle betroffenen Sprossen bereits verzehrt wurden, weshalb man nichts mehr findet? Könnte doch sein. Aber wenn es wirklich die Sprossen nicht waren, dann bestätigt sich so langsam aber sicher mein Verdacht, dass es gar ncihts mit Nahrungsmitteln zu tun hat, die angeblich an dieser Epidemie Schuld sein sollen. Ich glaube vielmehr immer noch an Bio-Terrorismus. Das ist doch eine einfache Sache. Irgendwo auf einer öffentlichen Toilette werden die Erreger auf der Türklinke verteilt und schon geht die muntere Verbreitung des Erregers los. Von den Politikern will so etwas natürlich niemand zugeben, die sind vielmehr damit beschäftigt, dass der Atomausstieg auch wirklich was wird.
Oder nehmen wir doch Merkel. Die ist zusammen mit König Olaf I. (Hamburgs Erster Bürgermeister) in die USA geflogen, wo sie die höchste zivile Auszeichnung der USA entgegennahm: die Friedensmedaille. Ich vermute allerdings noch, dass es wieder so ein geheimes Treffen der wichtigsten Finanzleute gibt, wo nur spezielle Leute eingeladen werden. Wie ich darauf komme? Nun ja, Olaf Scholz soll da auch immer dabei sein, wie ich es in einem P.M.-Artikel gelesen habe. Wird wohl noch aus seiner Zeit als Arbeitsminister kommen oder vielleicht auch schon früher. Obama bzw. der jeweilige US-Präsident sind auch immer geladen. Ich finde das ziemlich logisch, wenn ihr mich fragt. Und das ist übrigens keine Verschwörungstheorie.

Wo ich auch gerade von Hamburg gesprochen habe. Dort demonstrieren die Studenten, wegen der massiven Kürzungen, die ihre Uni betreffen. Allen voran der Uni-Präsident. Jenala hat berichtet, dass ihr Cousin auch mit von der Partie sein soll. Aber wahrscheinlich will er nur seine Seminare schwänzen.
Ich weiss nicht, ob die Demo was bringen wird, finde es aber erstaunlich, dass ein Uni-Präsident so etwas anleiert. Aber es zeugt auch davon, dass er möchte, dass die Studenten etwas unternehmen, um den verbohrten Politikern klarzumachen, dass das so nicht geht. Und das sollen nicht wenige sein, die dort demonstrieren und auch eine Mahnwache eingerichtet haben. Ich kriege das nur aus Zeitungsartikeln mit. Bewundere aber, was die Studenten da leisten. Wenn es etwas bringt, ist es umso besser. Doch meist folgen solchen Aktionen ja nur leere Versprechungen seitens der Politiker.
Hatte König Olaf im Wahlkampf nicht behauptet, er wolle alles besser machen? Wer ihm das damals geglaubt hat, wird sich jetzt wohl in den Hintern beissen.

Heute feiert Jenalas Ersatz-Elefant übrigens sein 45jähriges Heimat-Jubiläum. (damit ist jetzt aber auch gut, ich werde diesen Elefanten die nächsten hundert Jahre nicht mehr erwähnen, ausser er fängt zu sprechen an.)

 
3 Kommentare

Verfasst von - 8. Juni 2011 in Blog, Elefant, Kultur, Real life, Technik, Tiere, Zoo

 

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