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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

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Spielt Russland wieder falsch?


Nach einem 16stündigen Verhandlungsmarathon wurde am Donnerstagmorgen in Minsk das Ergebnis verkündet: Ab dem 15. Februar wird in der Ostukraine eine Waffenruhe herrschen.
So sagte Russlands Präsident Putin, aber er soll auch gesagt haben, dass es nicht die prorussischen Separatisten wären, die andauernd die vereinbarten Waffenruhen unterbrechen würden, sondern die Ukrainer. Haben die sich verkleidet, sich in das Gebiet der „Abtrünnigen“ geschlichen und dort dann abgefangen zu schiessen und Raketen loszuschicken? Anscheinend ist es wohl so laut russischer Sicht geschehen. Na ja, es gibt immer zwei Seiten und jede sagt was anderes.
Aber nun soll es also ab morgen eine Waffenruhe geben. Wie lange wird sie dieses Mal halten? Laut USA soll Russland schwere Waffen ins umkämpfte Gebiet verlagern und auch für weiteren Nachschub für die Rebellen sorgen. Auch der ukrainische Präsident Poroschenko glaubt nicht wirklich daran, dass Russland sich an die Waffenruhe halten werde, hätte Russland seine militärische Offensive doch weiter verstärkt. Das Minsker Abkommen würde damit in Gefahr sein. Doch nun hat Russland völlig überraschend eine UN-Resolution eingebracht. Angeblich, um damit zu gewährleisten, dass die Waffenruhe auch wirklich eingehalten wird. Politisches Kalkül oder Augenwischerei?
Interessant ist erst einmal, dass Russland sich nur als Bürge des Friedensabkommens sehe. Was dort vor Ort geschehe, können sie nicht beeinflussen. Im Grunde genommen ist das, was Kreml-Sprecher Peskow gesagt hat, praktisch ein Freifahrtsschein dafür, dass Russland sich die Hände in Unschuld wäscht, wenn auf der Krim wieder Kämpfe ausbrechen und es nichts mehr ist mir der Waffenruhe.
Gerade deshalb ist es so überraschend, dass Russland einen Resolutionsentwurf in den Weltsicherheitsrat eingebracht hat. Dieser Entwurf soll alle Konfliktparteien dazu aufrufen, dass Minsker Abkommen auf der Krim umzusetzen.
Im Text spielt sich Russland als der grosse Friedensmacher auf, denn man sei „tief besorgt über die furchtbaren Ereignisse“ in der Ostukraine. Nur mit friedlichen Mitteln – wie auch immer nach Moskaus Meinung aussehen mögen – sei eine Lösung möglich.
Wieso glaube ich, dass dies Augenwischerei ist und am Ende die Ukraine als die Bösewichte dastehen werden, die die Waffenruhe nicht gewahrt haben? Und genau das wird eintreten.
Interessant ist weiterhin, dass Russland bisher alle eingebrachten Resolutionen blockiert hatte, da sie ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates sind.
Wer übrigens gedacht hat, dass in der Ostukraine sich die Situation entschärfen würde, nachdem die Waffenruhe ab dem 15.Februar verkündet wurde, hat sich geirrt. Denn seitdem sind die Kämpfe noch einmal ordentlich angeschwollen. Es sieht so aus, als wollen die prorussischen Separatisten eine Entscheidung erzwingen bis es zur Waffenruhe kommt.
So schön der Erfolg in Minsk vielleicht sein mag, wird er dennoch keine Lösung im Streit um die Krim zwischen der Ukraine und Russland sein. Dort wird erst Schluss sein bis Russland samt Putin erreicht hat, was sie haben wollen.
Es wird schon seit längerem davon gesprochen, dass Russland wieder sein Gebiet erweitern will und auf die Masse aus Sowjetzeiten zurückwill. Dazu gibt es auch die Breschnew-Doktrin, von der ich vor einigen Wochen/Monaten bereits einmal gesprochen habe. Damit ist es Russland legal möglich in ein anderes Land einzumarschieren, wenn sich die dort lebenden Russen benachteiligt fühlen.
Deshalb wird auch gerne gewitzelt, dass die ehemalige DDR, also die Bundesländer, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Meckelnburg-Vorpommern sowie Ost-Berlin wieder von Russland einverleibt werden. Deshalb taucht auf öfters der Witz auf, dass das Finale der WM 2018 in Ost-Berlin stattfinden würde. Kürzlich bei der Fastnacht in Franken wurde darauf wieder eingegangen, auch wenn es dann eher darum ging, dass in Bayern andauernd der Strom ausfällt, weil es von sämtlichen Stromtrassen abgeschnitten ist.
Aber zurück zum Minsker Abkommen. So schön das Ergebnis sein und klingen mag, ich glaube nicht daran, dass es allzulange halten wird. Vielleicht einen Monat, wenn überhaupt. Dann werden die Kämpfe dort weitergehen. Wahrscheinlich wird es wieder heissen, dass die Ukraine begonnen hätte. Selbst wenn das Gegenteil bewiesen wird, werden die prorussischen Separatisten bei ihrer Wahrheit bleiben.
Eine Lösung wird es in der Ostukraine bis auf weiteres nicht geben.

Heute ist also endlich der Tag der Tage: Valentinstag. Bereits seit Tagen werden verstärkt irgendwelche blödsinnigen Sachen angeboten, die man seinem/seiner Liebsten schenken sollte. Pralinen in Herzform, Bonbons, Kekse, ich weiss nicht was noch alles in Herzform angeboten wird. Der Preis ist mehr als unverschämt, denn die normalen Produkte davon kosten nur einen Bruchteil davon.
Kommerz ohne Ende. Vor allem lasse ich mir doch nicht vorschreiben, dass ich am 14.Februar unbedingt etwas für Regina kaufen soll. Das kann und mache ich an jedem anderen Tag. Ganz freiwillig.

Borussia Dortmund hat sich aus dem Keller der Ersten Liga gespielt. Bereits das zweite Spiel in Folge haben sie gewonnen. Ob sie nun doch nicht absteigen werden? Warten wir es ab.
Elefantendame Mala hingegen wartet noch auf den ersten Sieg ihrer Lieblingsmannschaft. Seit letzter Woche läuft der Spielbetrieb der Zweiten Liga wieder und der FC St. Pauli hatte es nur zu einem müden Unentschieden gebracht, weil er den Weg zum Tor nicht zu finden schien. Bis auf eine Riesenchance hat es wohl auch nichts weiter gegeben. Wenn der Verein so weiter spielt, wird er tatsächlich absteigen, denn jetzt zählen nur noch Siege. Alles andere darf es nicht mehr geben.
Am Montag wird es gegen Greuther Fürth gehen. Vor zwei Jahren spielte der Verein in der Ersten Liga, letzte Saison hätten sie aufsteigen können, wenn sie in der Relegation den HSV besiegt hätten. Nun schwächelt der fränkische Verein. Deshalb sagt Mala auch, dass St. Pauli gegen Greuther Fürth drei Punkte holen wird.
Jonas hingegen ist ratlos mit seinem Fussballorakel, denn die Pusteblume entschied sich erst für ein Unentschieden und dann für einen Sieg des FC St. Pauli. Nun weiss er wirklich nicht, was sie denn ihm hatte sagen wollen. Ich würde mal sagen, dass er sich endlich ein anderes Orakel suchen sollte. Das wohlgenährte Dickerchen ist bestimmt ganz wild darauf, sich als neues Orakel zu probieren. Ähnlich wie Mala ist sie sehr verspielt und übermütig, weiss aber genau, wo ihr Platz ist.
Jonas hat sich entschieden, dass die Pusteblume sich für einen Sieg entschlossen hätte. Damit wäre sie also einer Meinung mit Mala. Mal sehen, ob sie beide recht behalten werden. Dürfte inzeressant sein.

 

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Die Rückkehr des kalten Krieges?


Die Wirtschaft in Russland liegt seit dem Ukraine-Konflikt am Boden, die EU sowie die USA und Kanada wollen mit Russland nichts mehr zu tun haben. Putin steht praktisch mit dem Rücken zur Wand. Aber bevor er sich der EU und den anderen grossen Ländern beugt, probiert er lieber mal etwas anderes aus. Was es ist? Die Provokation des Westens. Wie weit kann er gehen? Was wird geschehen?
So wurde NATO-Alarm ausgelöst, als vier russische Langstreckenbomber über Europa flogen und die Piloten nicht auf Funksprüche reagierten.
Geltene Bestimmungen wurden mit den Überflügen nicht verletzt, dennoch ist es als besorgniserregend zu bezeichnen, da es auf kommende Ereignisse deutet.
So soll Ende des Jahres eine neue Militärdoktrin herauskommen, die als Gegener sehr wahrscheinlich die Nato und den Lieblingsgegner USA benennen wird.
Willkommen im neuen Kalten Krieg!
1990 nachdem in vielen Ostblockländern der Kommunismus nur noch Geschichte war und sich auch die Sowjetunion aufmachte, demokratisch zu werden, ist nun der kalte Krieg wieder offen ausgebrochen.
Es ist nicht die erste Militärdoktrin – seit Wladimir Putin das erste Mal Präsident wurde, gibt es die wieder, zuvor unter Jelzin gab es keine -, denn aktuell gibt es auch eine, die allerdings keinen konkreten Gegner nennt, aber den Schwerpunkt auf nationale Interessen legt. Darf man das so verstehen, dass mit dieser Militärdoktrin gesagt wird, dass die ehemaligen Sowjetgebiete wieder unter russische Fittiche genommen werden müssen? Einerseits könnte man es so sehen, denn die Krim ist nicht das erste Gebiet, das sich Russland unter den Nagel reisst. Andererseits greift Russland immer nur dann ein, wenn es „angeblich“ ausdrücklich gefordert wird.
Und was wird nun bei der neuen Militärdoktrin herauskommen, ausser das der Westen als Feind angesehen wird? Erhöhen wir doch endlich den Druck auf diejenigen, die uns einfach nicht unsere Eroberungswünsche gönnen. Denn wir wollen doch nur das ins Land einfügen, was uns mal gehörte bzw. was schon immer zu uns gehörte und wiederrechtlich getrennt wurde.
Wisst ihr, woran mich das erinnert? An den Anschluss Österreichs an das Dritte Reich, was unter der Floskel „Heim ins Reich“ besser bekannt sein dürfte. Genau so verhält sich Russland. Alles, was mal unseres war, soll es wieder werden. Wir müssen nur ein paar dort lebende Russen aktivieren, dass sie unterdrpckt werden und schon haben wir einen Grund, dort einzumarschieren.
Müssen wir uns als Deutsche da nun auch Gedanken machen? Vor allem in den neuen Bundesländern, dem Gebiet der ehemaligen DDR? Das war bekanntlich auch ein Satellitenstaat der Sowjetunion. Praktisch könnte Putin da nun sagen, dass er jegliche Gebiete bis zur ehemaligen deutsch-deutschen Grenze Russland einverleiben will. Deshalb wird jetzt schon einmal mit Langstreckenbombern der Ernstfall geprobt. Ausserdem wurde noch eine Interkontinentalrakete gezündet, die theoretisch irgendwo in den USA einschlagen kann. Zudem wird auch an einem neuen Raketenabwehrsystem gebastelt, Weltall inklusive. Dann wird Frankreich auch noch seinen Hubschrauberträger ausliefern. Kann man indirekt verstehen, denn es war schon fast fertig gebaut, als das Verbot kam, keine Kriegsgeräte mehr an Russland zu liefern. Frankreich würde auf den Kosten sitzen bleiben und das kann sich das Land nun wirklich nicht leisten.
Man kommt sich wirklich vor, als würde der Kalte Krieg zurückkehren. Denn der damalige Lieblingsfeind waren die USA. Beide Mächte – Sowjetunion und USA – versuchten immer, wer wohl der stärkere von beiden sei. Am Ende überlebte die USA, weil der Kommunismus sich irgendwann totläuft. Denn Gerechtigkeit hat es im Kommunismus nie gegeben. Jeder ist sich bekanntlich selbst der nächste und daran scheiterte das System.
Aber zurück zum aktuellen Konflikt, denn das ist es, auch wenn es nicht so ganz deutlich wird. Putin versucht mit diesen Manövern seine Macht zu demonstrieren. Wer weiss, wie lange er auch noch Zeit dazu hat. Angeblich soll er Bauchspeicheldrüsenkrebs haben. Aber das kann genauso gut ein Gerücht sein. Aber wäre es nicht ein „schönes“ Vermächtnis, wenn sein Name mit dem neuen Ruhm Russlands verbunden ist?

Gerade vor ein paar Tagen fragte ich mich noch, wann denn wohl die ersten möglichen Kandidaten des Dschungelcamps bekannt gegeben werden. Und nun sind die ersten drei möglichen Kandidatinnen bekannt gegeben worden. Von diesen drei kenne ich gerade mal eine: Rebecca Simoneit-Barum. Die anderen zwei sind mir gänzlich unbekannt. Aber so ist das beim Dschungelcamp immer. Es sind Leute dabei von denen man noch nie zuvor gehört hat. Die eine hat beim „Bachelor“ mitgemacht und kam bis ins Finale: Angelina Heger. Die andere hat bei „Deutschland sucht den Superstar“ mitgemacht und soll wohl auch Model sein: Tanja Tischewitsch.
Wie gesagt, die beiden letzteren kenne ich nicht, weil ich die Formate, wo sie mitgewirkt haben, mir nicht angesehen habe.
Wer wird nun den dreien noch folgen? Fällt mir da irgendjemand ein? Ja, einer kommt mir sofort in den Sinn. Es ist Paul Jahnke! Warum gerade er? Weil man bereits vergessen hat, dass es ihn gibt. „Promi BigBrother“ ist nun auch schon einige Tage her und dass er sich auf Mallorca als DJ betätigt wird er auch nicht die nächsten zehn Jahre machen. Also muss neue Aufmerksamkeit her und die gibt es am besten mit dem Dschungelcamp. Allerdings gibt es da noch ein klitzekleines Problem: Das mit der Haarpflege wird da nicht so gegeben sein. Also nichts für den Schönling Jahnke. Denn erinnern wir uns noch an Promi-BigBrother. Die Frisur war recht wichtig und nicht nur das. Nun ja, wir werden sehen, ob er im Januar ins Dschungelcamp einziehen wird.

Elefantendame Mala bereitet sich langsam auf ihr Winterquartier vor. Bald werden die Schotten dicht gemacht für ein halbes Jahr. Nächste Woche wird sie noch ihren 52. Geburtstag feiern, aber da ist bereits ihr Wohnort nicht mehr geöffnet. Aber sie feiert auch gerne für sich alleine, hat sie die letzten Jahrzehnte schliesslich auch gemacht.
Man kann nur hoffen, dass ihr der Geburtstag nicht wieder durch ein völlig verkorkstes Spiel von St. Pauli versaut wird. Denn nicht nur verloren die Kiezkicker am Dienstag gegen den BVB sang- und klanglos mit 0:3, nein heute spielten sie mal wieder unentschieden. Zweimal gelang es Nürnberg die Führung auszugleichen. Besonders ärgerlich das 2:2 in der 87. Minute. Irgendwie hatte Mala es erwartet, denn sie kennt ihre Pappenheimer. Und so hatte sie dieses Mal bei der Partie gegen Nürnberg auf ein Unentschieden getippt. Im Gegensatz zur Pusteblume, die doch tatsächlich davon überzeugt war, dass St. Pauli gewinnen würde. Aber Jonas nimmt sie schon gar nicht mehr ernst und sieht sich nach einem neuen Fussballorakel um. Ihre Quote ist zugegebenermassen nicht besonders, aber das St. Pauli im DFB-Pokal gegen Dortmund verlieren würde, hat sie nun einmal richtig vorhergesagt. Aber es ist meist ein Spiel von vieren. Aber glaubt Jonas, dass beispielsweise Plattfuss besser wäre? Sie hat nämlich getippt, dass Nürnberg gegen St. Pauli gewinnen würde. Also auch nicht viel besser. Na ja, so viel dazu.

Ach so, eines noch. Ich habe mich doch letzte Woche darüber ausgelassen, dass bei dem Fotowettbewerb des Hamburger Zoos ein Foto unter die besten zweölf gewählt wurde, dass nicht im Aktionszeitraum aufgenommen worden sein konnte, weil das betreffende Motiv – Alpaka Carmen – bereits im August 2013 gestorben ist. Es würde sich also um ein zwei Jahre altes Bild handeln. Und nun kommt’s: Das bild hat doch tatsächlich neben zwei anderen gewonnen. Nicht einmal besonders schön und vor allem nicht den Teilbedingungen konform. Was soll man weiter dazu sagen? Das nächste Mal ein zehn Jahre altes Herbstfoto einschicken und gewinnen. Wobei der Gewinn nicht gerade toll ist, wenn man bedenkt, dass man fast sämtliche Rechte – völlig legal – an dem Bild verliert ausser das der eigene Name genannt wird.

 

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Große Klappe, nichts dahinter


Da hat Russland sich vielleicht wieder was geleistet. Erst reagieren sie auf die neuen EU-Sanktionen und verbieten prompt sämtliche Lebensmittel, die aus dem Westen eingeführt werden.
Nun rudern sie zurück. Denn alle Produkte lassen sich nicht auf anderen Wegen beziehen. Dies betrifft beispielsweise laktosefreie Milchprodukte. Ob da nun auch Käse drunterfällt, weiss ich nicht, denn der ist nach der Reifung auch praktisch laktosefrei. Die Schweiz kann ihren gesamten Käse schliesslich nicht nur nach Russland exportieren, damit die Russen nicht vor leeren Käseregalen stehen. Des Weiteren sind auch wieder Diätprodukte wieder zugelassen, auch diese könnte Russland nirgendwo anders herbekommen. Also war es im dem Sinne mal wieder nix mit, wir brauchen den Westen nicht. Denn das beste kommt noch: Auch Saatgut darf eingeführt werden, damit die heimische Lebensmittelproduktion angekurbelt werden kann. Da hat wohl jemand erst den Mund aufgemacht, bevor er wusste, wie schlecht es um Russlands Lebensmittelproduktion von Gemüse und Weizensorten bestellt ist. Aber erst das Maul aufreissen und dann kleinbeigeben. Wird natürlich nicht so sehr an die grosse Glocke gehängt.
Natürlich könnte Russland nun das Aufheben des Einfuhrverbots für Saatgut damit begründen, dass sie erst einmal eine Produktion aufbauen müssen und deshalb darauf angewiesen sind. Aber wenn alles zufriedenstellend läuft, können sie sich abschotten und müssen auf nichts und niemand mehr Rücksicht nehmen. Wieso nur glaube ich daran nicht?
Es kommen nun vermehrt Äpfel auf den Markt, die eigentlich nur von Russen gekauft werden. Diese Äpfel sind gross und dick. Ich habe sie bisher nur in einem russischen Supermarkt gesehen, aber nun auch bei Netto, die diese als Klasse II-Äpfel verkauften, die zur sofortigen Verarbeitung seien. Dabei sehe ich äusserlich keine Fehler, sind halt nur sehr gross. Und wurden auch nicht gekauft. Dabei ist der Preis nicht schlecht, nur sind es halt sehr grosse Äpfel. Ich wüsste jetzt sofort jemanden, der sich darüber sehr freuen würde. Ganz recht, es ist Elefantendame Mala. Die alte Kuh liebt Äpfel über alles, gleich nach gekochten Kartoffeln.

Das ist übrigens nicht die einzige Nachricht, die Russland betrifft. Vor einiger Zeit hatten sie einen Hilfskonvoi mit einigen Lastwagen in die Ukraine losgeschickt. Natürlich wurde von der ukrainischen Regierung gleich das Schlimmste vermutet, weshalb sie den Hilfskonvoi nicht durchlassen wollten. Es wurde eine Invasion gefürchtet. Das nicht Lebensmittel in den Wagen wären, sondern Waffen. Am Zoll war also erst einmal Ende für die russische Hilfe. Nun wurden die ersten Wagen durchsucht. Man fand verschlossene Kisten vor, aber auch welche, die nicht verplombt waren. Zudem wurden nur 34 Lastwagen durchsucht und anschliessend verplombt. Also wer weiss, was in den anderen alles drin sein mag. Denn die plötzliche Hilfe Russlands ist schon ein wenig komisch. Seit wann sind sie so menschlich? Nur, wenn es darum geht, seinen eigenen Vorteil zu bekommen. Also könnte was in den Wagen sein oder eben nicht. Man weiss es halt nicht. Aber nun sollen die Wagen auch schon wieder auf dem Rückweg sein. Russland wird immer noch dafür kritisiert, den Hilfskonvoi überhaupt losgeschickt zu haben.
Unterdessen ist Bundeskanzlerin Merkel in der Ukraine gekommen. Sie möchte das Land unterstützen, dass es endlich zum Frieden findet. Da wird sie in den nächsten Jahren noch genug zu tun, denn ich denke nicht, dass sich die Situation in den nächsten Monaten entspannen wird. Solange Putin an der Macht ist, wird Russland seine Ausbreitungsambitionen nicht aufgeben.
Natürlich hat sie auch wieder scharfe Worte gegen Putin gefunden. Als ob den das wirklich interessieren würde. Den geht es nur darum, dass er seinen Machtbereich ausbreiten kann. Wer etwas dagegen hat, kommt entweder nach Sibiren oder wird einfach ausgelacht und ignoriert.

PromiBigBrother ist immer noch langweiliger als das Dschungelcamp, aber irgendwie kommt man daran doch nicht vorbei. In jeder Zeitung findet man irgendwann einmal einen längeren Artikel über die aktuelle Staffel. Da ist es kein Wunder, dass die Staffel nun besser läuft als die im letzten Jahr.
Michael Wendler ist immer noch dabei, obwohl er nun schon seit mehr als einer Woche im Keller zubringen muss. Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht, wobei ich schon mit sieben Tagen gerechnet hatte. Aber er ist immer noch dabei. Einige meiner Kollegen verloren ihre Wetter, die sagten, er würde gerade mal zwei Tage oder noch weniger durchhalten.
Anfangs machte er auch im Keller so weiter, wofür man ihn kennt und weshalb ihn sehr viele nicht leiden können. Inzwischen ist seine vorlaute Stimme verstummt, manchmal kommt sie noch raus, aber es ist seltener geworden. Man könnte ihn direkt sympathisch finden, aber so weit gehe ich dann doch nicht.
Ich habe festgestellt, dass Hubert Kah gar nicht so übel ist, wie er mir anfangs vorkam. Zum Teil belebt er die Show sogar. Bei Hubsi habe ich in den letzten Tagen immer gedacht, er wäre ein Demenzkranker, der aus einem Pflegeheim entflohen wäre. Das ist gar nicht beleidigend gemeint, sondern machte einfach nur den Eindruck, wenn die Kamera auf ihn draufhielt. Der Gedanke kam mir das erste Mal, als gezeigt wurde, wie er die Kaffeemaschine inspizierte, wie sie denn funktionieren möge. Ansonsten kommt er einem vor wie das Maskottchen der ganzen Truppe. Einige wollen ihn raushaben, aber ich sage mal, dass es ziemlich langweilig werden dürfte, wenn er nicht mehr dabei ist. Lieber sollten erst einmal der Dauerbachelor, die K11-Kommissarin und diese ehemalige Friseurin und Porno-Darstellerin oder was sie auch immer war, jetzt wohl DJane oder so, gehen. Dazu könnte dann noch der ehemalige Prinz Peinlich, so wurde Mario-Max zu Schaumburg-Lippe vor vier Jahren genannt, wie ich herausgefunden habe. Damals gab es auch so einen „PR-Gag“ mit ihm. Jemand aus der Redaktion hat es mir erzählt. Es sah alles so echt aus, aber alle wussten, dass es nur Show war.
Diese drei können erst mal raus.
Zum Geheimfavoriten hat sich Aaron Troschke entwickelt. Ein wenig geht er einem auf die Nerven, weil er so viel redet. Aber manchmal gibt er wirklich schlaue Dinge von sich. Alleine wie er zu Michael Wendler sagte, dass der sich doch freuen solle, wenn neben ihm mal ein Licht aufgehe, war an Ironie nicht zu überbieten. Hat Wendler da eigentlich versdtanden, was zu ihm gesagt wurde? Ich habe mich kaputtgelacht, als ich das hörte. So wurde noch nie jemanden gesagt, dass es mit seiner Intelligenz nicht weit her sei.
Mal sehen, ob Hubsi nach dem Ende der heutigen Sendung noch dabei ist. Er mag nicht viel machen, aber man darf ihn keinesfalls unterschätzen.
Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, Hubert Kah den Spitznamen Hubsi zu verpassen? Gestern wurde er andauernd so gemacht. Ich dachte eigentlich, dass ich es gewesen wäre. Na ja, da sind wohl noch andere auf denselben Gedanken gekommen.

Elefantendame Mala freut sich, dass St. Pauli nach seinem Sieg im DFB-Pokal nun auch sein erstes Spiel der neuen Zweitliga-Saison gewonnen hat. Ein früher Treffer liess die Fans jubeln, aber schon zwanzig Minuten später kam der Gegentreffer. Nichts Neues, denn so kommt es meistens. Nach dem Ausgleich passierte nichts mehr – bis zur Nachspielzeit. Die alte Kuh war schon sehr sauer, aber dann fiel doch noch der Siegtreffer und Mala beruhigte sich. Jonas übrigens auch, denn der Schlaubeutel hatte ihm gesagt, St. Pauli würde gegen Sandhausen gewinnen. Als nun ein Unentschieden im Raum stand, war er der „Verzweiflung“ nahe, denn das würde die Quote des Schlaubeutels noch weiter senken. Er war schon kurz davor, sich das nächste Mal ein neues Rüsselorakel zu suchen. Dann wurde doch alles gut. Jonas sollte weiter auf den Schlaubeutel vertrauen. Eine bessere als sie gibt es nicht, wenn man Mala ausser Acht lässt.
Jonas sollte mehr Geduld aufbringen, das sagte ich bereits letzte Woche und wiederhole es an dieser Stelle noch einmal.
Die Erste Liga hat nun auch begonnen. Wer Meister werden wird? Vielleicht zur Abswechslung mal jemand anderes als Bayern oder Dortmund? Das hätte dann wohl mit viel Glück zutun. In der Zweiten Liga stellt sich die Frage, ob RBLeipzig den Aufstieg schaffen wird. Bis heute Nachmittag sind sie noch Tabellenführer. Eventuell schaffen sie es, aber ich denke nicht, dass dem so ist. Aber nächstes Jahr werden wir schlauer sein.

 

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Präsident Janukowitsch abgesetzt – Kommt die Ukraine nun endlich zur Ruhe?


Da hat man gedacht, die Ukraine würde nach dem vorläufigen Abkommen zwischen Präsident Janukowitsch und der parlamentartischen Opposition endlich zur Ruhe kommen – weit gefehlt! Das Blutvergiessen scheint nun vorbei zu sein, aber die Krise ist noch nicht vorbei.
Es läuft drunter und drüber in der Ukraine. Präsident Janukowitsch hat Kiew verlassen und befindet sich Charkow. Angeblich sollte er schon auf dem Weg ins Ausland sein, zusammen mit seinen wertvollsten Schätzen. Auf seinem Anwesen befinden sich Demonstranten, können durch den Garten spazieren und sich die verschiedenen Gebäude von aussen ansehen, die sich auf dem Gelände befinden. Habe eine Luftaufnahme vom Grundstück gesehen und irgendwie erinnerte es mich an einen Disney-Park. Nur vom ersten Eindruck her.
Janukowitsch will nicht zurücktreten, obwohl nach und nach alle seine Verbündeten im Parlament aufgeben. Denn er sei „der gewählte Präsident“ und damit werde er bleiben bis ein anderer Präsident gewählt sein sollte. Natürlich hofft Janukowitsch, im Amt bestätigt zu werden. Aber so sieht es momentan wirklich nicht nach aus. Muss ihm das eigentlich nicht wie ein Déjà-vu vorkommen? Vor zehn Jahren erlebte er das doch schon einmal. Janukowitsch verschwand damals von der Bildfläche, um wieder aufzutauchen. Ein richtiges Stehaufmännchen, das man einfach nicht los wird.
Oppositionsführer Klitschko, übrigens nicht der einzige, aber der einzige, den wir in Deutschland und Europa kennen, will durchsetzen, dass das Parlament Janukowitsch absetzt.
Kann natürlich so kommen und schaden wird es gewiss auch nicht. Aber: Wer ist der Stellvertreter des ukrainischen Präsidenten? Ein Verbündeter von Janukowitsch und damit ebenfalls eine Marionette Russlands? Dann wird keine Ruhe einkehren. Die wird es erst geben, wenn es Neuwahlen gab und diese für die Opposition ausfallen.
Laut Verfassung übernimmt der Regierungschef das Amt des Präsidenten, aber das ist ein Vertrauter von Janukowitsch namens Arbusow. Theoretisch kann es auch ganz anders kommen – ein Machtvakuum. Ob das allerdings sinnvoll ist? Ich habe keine Ahnung, denn schlimmer geht bekanntlich immer.
Ein wenig Verwirrung gibt es ob der Freilassung von Julia Timoschenko. Von einer Seite heisst es, sie sei bereits frei, von anderer Seite sie müsse noch freigelassen werden, aber es sei nur eine Frage der Zeit. Letzteres dürfte wohl stimmen. Freigelassen wird Timoschenko aber auf alle Fälle. Denn nicht nur der Präsident kann so etwas bestimmen, sondern nun auch ein Parlamentsbeschluss.
In Kiew haben sich die Polizei und die weiteren Sicherheitsorgane, die dem Innenministerium unterstellt sind, auf die Seite der Oppsitionellen gestellt. Damit dürfte ein weiteres Blutvergiessen ausgeschlossen sein. Wenigstens etwas, denn man fragte sich in den letzten Tagen wirklich, aus welchem Land die Bilder stammen würden, die man sah. Bürgerkriegsähnliche Zustände, die man in einem aufgeklärten Europa nicht mehr erwarten würde. Aber selbst knapp ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des eisernen Vorhangs ist noch nicht alles im Lot. So wurden nun auch wieder Leninstatuen in der Ukraine gestürzt. Einige wenige Überbleibsel des sowjetischen Systems, für das Russland heutzutage das Synonym ist.
Russland selbst versucht nun die Wogen ein wenig zu glätten und rückt erstmals öffentlich von Janukowitsch ab. Zuvor hatten sie noch das Vorgehen der Oppsition scharf kritisiert. So schnell kann es gehen, Hauptsache mit nur einem blauen Auge aus der ganzen Sache hervorgehen.
Und während ich diesen Artikel schreibe, hat das ukrainische Parlament Präsident Janukowitsch für abgesetzt erklärt. Neuwahlen sind für den 25. Mai angesetzt. Ob die Ukraine nun endlich zur Ruhe kommt? Man kann es nur hoffen. Auch dass das Land dieses Mal einen Frieden erhält, der länger dauert als das letzte Mal. Es ist Zeit für einen Neuanfang.

Jonas hat in Hamburg was Lustiges im Radio gehört. Es gehört in die Kategorie Ungenauigkeit. Im Radio wurde über das HSV-Dilemma berichtet und dass man nun hinter dem Verein stehen müsse, denn „Hamburg muss erstklassig bleiben.“ Jawohl, dachte sich da Jonas: „Der HSV steigt ab und St. Pauli steigt auf.“ Damit bleibt Hamburg erstklassig, bloss der Verein hat gewechselt.
Theoretisch könnte so was natürlich passieren. Aber ob der HSV nun absteigen wird, werden wir am erst am allerletzten Spieltag wissen. Der FC Augsburg stand beispielsweise in der letzten Saison nur ein einziges Mal auf einem Nichtabstiegsplatz. Das war am 34. Spieltag. In dieser Saison stehen sie weitaus besser, scheinen sich wohl etabliert zu haben, obwohl sie als Abstiegskandidat Nr. 1 galten. Tja, das Team hat überrascht. Der HSV natürlich auch, indem er einfach nicht aus den Sümpfen der Abstiegszone kam und nun dort festhängt. Jetzt soll es der dritte Trainer in der laufenden Saison bringen: Mirko Slomka, dessen Nachname übersetzt Strohhalm heisst. Also hat der HSV nach dem letzten Strohhalm gegriffen. Ja, das finde ich mal wieder unglaublich witzig.
Theoretisch könnte Slomka den Abstieg verhindern. Van der Vaart fällt erst einmal die nächsten drei Wochen aus, was gut für den Verein ist. Denn van der Vaart hat schon seit längerem nichts mehr gebracht, dennoch wurde er aufgestellt. Indirekt könnte man ihn auch für die erste Trainerverpflichtung des HSV verantwortlich machen, schliesslich wollte angeblich van der Vaart unbedingt van Marwijk haben. Na ja, als Bondscoach brachte es van Marwijk bis zum Vizeweltmeister, aber als Bundesligatrainer hatte er nicht wirklich was vollbracht. Vor vielen Jahren, als Skibbe und sein Nachfolger Krauss nichts brachten, kam van Marwijk, um dann auch recht schnell wieder zu gehen. Aber das war vielleicht zu lange her, um es noch im Hinterkopf zu haben. Da war dann eher noch die Vizeweltmeisterschaft 2010 in Südafrika gespeichert. Nun ja, drei Millionen hat dieser Fehler den HSV gekostet. Aber anscheinend haben sie Geld ohne Ende, wo sie doch immer sparen wollen, weil ihr Loch nicht zu stopfen ist.
Das grösste Problem ist allerdings der HSV-Vorstand, denn dieser besteht nur aus Fussball-Experten, aber niemandem, der wirklich was mit Fussball zu tun hatte. Und so kommt es da von einer Fehlentscheidung zur nächsten. So ist es kein Wunder, dass der Verein mit einem Fuss schon in der zweiten Liga steht. Auch die Mannschaft ist nichts. Wild zusammengekauft und mehr nicht. Die Mannschaft muss der Star sein, kein einzelner. Aber beim HSV ist nicht einmal ein einziger Spieler der Star. Van der Vaart hat durch sein Privatleben sehr gelitten, bringt auch nichts mehr. Fällt nun eh für drei Wochen aus, wie bereits erwähnt. Hoffentlich besinnt die Mannschaft sich.
Ansonsten wird es vielleicht wirklich so sein, dass der Bundesligadino absteigt, Hamburg dennoch erstklassig bleibt, weil der FC St. Pauli aufsteigt.
Das ist natürlich Utopie, aber eine glaubt gewiss fest daran, dass St. Pauli aufstiegt: Elefantendame Mala.
Momentan ist bei ihr viel los, denn heute haben sich endlich die beiden grossen Pandas angesagt. Schon seit Wochen hat der Pairi Daiza die Nachricht angekündigt, nun kommen sie endlich. Mala sieht ein wenig ihren Status als grosser Star gefährdet, aber das kennt sie bereits aus Hamburg.
Und weil Mala nicht gerne wartet, hat sie schon einmal das Spiel St. Pauli gegen Dresden getippt. Was sagt die alte Kuh? St. Pauli wird endlich die ersehnten drei Punkte einfahren. Zwar sieht die Statistik gegen Dresden sehr schlecht aus, aber es gibt schliesslich immer das erste Mal. Und so hat Mala auf einen Sieg St. Paulis getippt. Mal sehen, ob sie recht behält. Und bis dahin können wir sehen, wie sich der HSV schlägt. Damit Hamburg erstklassig bleibt – ob nun mit dem HSV oder dem FC St. Pauli sei mal dahingestellt.

Im Fernsehen läuft heute Abend nichts ausser der Wiederholung von „Fasching in Franken“ aus Veitshöcheim. Originell waren wieder die Kostüme der Politiker. Ex-Ministerpräsident Günther Beckstein kam als Claudia Roth, weil er gehört hatte, dass er ihr Lieblingsgegner sei. Ich fand es wirklich gelungen. Und nach seinem letztjährigen Auftritt als Marilyn Monroe kam Finanzminister Söder dieses Jahr als Shrek. Und die einfallsreichste Kostümierung hatte natürlich wieder Horst Seehofer – er kam als er selbst. Das ist schon schwer, so als man selbst zu kommen.
Wer nun die Wiederholung der Sendung nicht sehen will (ich fand sie an den meisten Stellen sehr gelungen), der kann natürlich auch gerne etwas lesen. Da gibt es zum einen den Thriller „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Falls ihn jemand noch nicht kennen sollte. Nun endlich in der überarbeiteten Fassung bei Amazon und Neobooks erhältlich. Oder wer lieber Fantasy liest, dem ist vielleicht mit der Aneba-Reihe gedient. Da gibt es drei Kurzgeschichten oder aber den Roman „Aneba. Die Rückkehr“, wo bis jetzt die ersten sechs Kapitel und der Prolog erschienen sind. Also eine breite Auswahl.

 

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Eine Terrorwarnung will uns den Fußball verleiden


Heute Abend entscheidet es sich, wer nun den Pokal nach Hause bringen wird. Nach Deutschland kommt er ohnehin, aber in welche Stadt? Nach Dortmund oder nach München?
Das ist die Frage aller Fragen, die heute Abend endlich gelöst werden wird.
Um 20.45 Uhr geht es im Wembley-Stadion los.
Viele Tierorakel haben sich gemeldet, um den Gewinner vorab zu tippen. Da ist einmal ein Esel, der auf Dortmund tippt, und auch die Fischotter in Aue sagen, dass der BVB siegen wird. Nur Elefantin Nelly aus Hodenhagen ist für den FC Bayern als Sieger des Champions League-Finales. Tja, damit sind die wichtigsten Tierorakel genannt. Wirklich? Halt, nein, natürlich fehlt noch das erfolgreichste lebende Orakel unter ihnen. Elefantendame Mala möchte auch noch ihren Senf dazugeben. Und zwar tippt das grosse Fussballorakel, dass es heute Abend einen deutschen Sieg geben wird.
Ha, ha, sehr lustig, nicht wahr? Richtig, denn Mala ist bekanntlich ein Scherzkeks, weshalb sie sich erst einmal diese Antwort entlocken liess. Aber ihre Vorhersage sagte sie dann doch: Mala glaubt fest daran, dass der FC Bayern München heute Abend den Pokal gewinnen und nach Hause bringen wird. Ob ihre Entscheidung etwa daran lag, dass Dortmund in den Farben einer Banane spielt? Schliesslich stöhnt sie doch immer, dass sie Bananen nicht mehr sehen könne.
Nun gut, heute Abend werden wir sehen, welches Tierorakel Recht behalten wird.

Unterdessen ist die Terrorgefahr auf den Public Viewing-Plätzen gross. Terrorwarnungen gehen raus, machen uns Angst und verleiden uns womöglich noch die ganze schöne Fussballparty.
Wieso gerade jetzt so eine Warnung? Weil man nicht damit rechnet, dass so etwas geschieht. Aber wenn nun diese Warnung raus ist, wird dann wirklich was geschehen? Ich wage es zu bezweifeln. Vor allem wo jetzt eine erhöhte Aufmerksamkeit herrscht. Warum sollte überhaupt etwas geschehen? Weil vor einiger Zeit wieder Terrordrohungen durchgegangen sind.
Meist kommt da nichts, und wenn man gar nicht mehr damit rechnet, ist es dann so weit.
Ich lasse mir jedenfalls nicht das Spiel vermiesen, habe ohnehin einen schönen Ort, wo ich es mir ansehe.
Im Hamburger Zoo, wo heute Abend wieder Dschungelnacht ist und dazu eben auch Public Viewing. Kann nur hoffen, dass es nicht so ein furchtbarer Regentag wird, wie es letzte Woche gewesen sein soll. Jonas war da und kam sich beinahe vor, als wäre er so ganz allein dort unterwegs. Kaum eine Menschenseele zu sehen, je später es wurde. Aber so was mag Jenalas Cousin, weshalb er ausnahmsweise auch bis ganz zum Schluss blieb.
Ich will mir endlich Gajendra ansehen, der angeblich schon in Aktion getreten sein soll bei Spucktante Yashoda, wie mir Jonas berichtete. Die beiden Pappnasen Shahruhk und Shanti werde ich leider nicht mehr antreffen, da sie sich vor zwei Tagen auf den Weg nach Osnabrück gemacht haben. Schade, hätte sie gerne noch mal gesehen. Nun ist die ehemalige Mutter-Kind-Anlage wieder frei. Und was heisst das? Richtig, damit ist nun endlich der Platz gegeben, der für knapp ein Jahr nicht gegeben war.
Gut, ich rede ziemlich geschwollen, also, worum es geht: Um Elefantendame Mala, die immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben hat, endlich nach Hause zurückzukehren. Nun ist endlich der Platz da, sie könnte sich ganz heimisch fühlen, endlich wieder auf Tuchfühlung mit den Besuchern gehen. Bloss mit dem Abstauben der Leckereien ist das so eine Sache, denn Mala kam mit Übergewicht im Pairi Daiza an. Tja, da müsste man einiges ändern. Etwa ein Plakat im Sinne von: Ich muss auf meine Figur achten und fresse nur Gemüse.
Für Malas Rückkehr spricht viel. Einerseits machte man mit ihrem Konterfei bei verschiedenen Aktionen Werbung oder tut es immer noch, andererseits ist sie als Silhouette weiterhin präsent. So auch auf dem aktuellen Dschungelnächte-Handzettel. Welcher Elefant legt da seinen Rüssel an die Stirn? Richtig, es kann nur eine geben.
Und wenn sie eben allein ist auf der Anlage, kann man sie mit Hühnern vergesellschaften oder eben etwas, was es auch in Indien gibt. Dann ist sie immer irgendwie beschäftigt und sie ist wieder in ihrem guten alten Zuhause, wo sie sich am wohlsten fühlte.

Die Terrorwarnung soll übrigens aus Russland kommen. Und wir müssen uns nun deswegen auf verstärkte Sicherheitskontrollen gefasst machen. Da wird einem das doch alles völlig verleidet. Und wer weiss, ob wirklich was geschehen wird. Das wird geschehen, wenn gar niemand daran denken wird. Nun wird erst einmal wieder die Hysterie geschürt. Das wird auch das einzige sein, was passieren wird. Also nicht aus der Ruhe bringen lassen und zum Public Viewing gehen, falls man es denn vorhaben sollte.

Nichtsdestotrotz rollt der Ball heute Abend wieder und das Fernsehprogramm ist dementsprechend schlecht. Was also tun? Mal wieder einen Roman lesen. Was gibt es da denn nur? Ich empfehle den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor. Noch dazu ein ebook, sodass man nicht extra in den nächsten Buchladen rennen muss, um ein Exemplar zu ergattern.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Wer es nicht so mit Fussball hat und auch das restliche Fernsehprogramm nichts zu bieten hat, der kann ein gutes Buch lesen, vielleicht ist ja bei meinen Tipps etwas dabei gewesen, was gefällt. Im Zuge der Dschungelnächte, die 30jähriges Jubiläum feiern, empfehle ich natürlich „Die Rollen des Seth“.

Bin recht sauer auf Arte, die am Mittwoch einen Stummfilm zeigten. Im Videotext war angegeben, dass der Film um zehn nach zwölf beginnen sollte. Bloss als ich dann um fünf nach zwölf den Sender einschaltete, lief der Stummfilm bereits. Ich war dementsprechend sauer. Kein Wunder, schliesslich werde ich den Film wohl vorerst nicht auf DVD bekommen. Aber glücklicherweise gibt es die Mediathek. Ohne die wäre ich wirklich aufgeschmissen. Muss ich jetzt dann immer mindestens einen Puffer von einer halben Stunde einbauen, damit ich meine Filme auch wirklich herunterladen kann?
Eine freudige Nachricht gibt es hingegen von der ARD, die ab heute wieder die Serie „Fuchs und Gans“ wiederholt. Die erste Folge ist bereits vor einiger Zeit gelaufen, als die Sportschau nicht lief. Da nun wieder die bundesligafreie Zeit begonnen hat, zeigt die ARD um 18.55 Uhr nun immer die Serie „Fuchs und Gans“. Ich freue mich, da es eine wirklich gute Serie gewesen ist. Leider hat der SWR es nicht so gesehen, schliesslich war die Quote nicht gerade berauschend. Wie steht es da eigentlich mit der momentanen Heiter bis tödlich-Serie „Zwischen den Zeilen“? Grenzdebil bis zum geht nicht mehr, in dieser Serie gibt es entweder Dussel oder Schussel. Und so ganz nebenbei wird ein Mordfall gelöst. Höchst originell ist was anderes. Das war „Fuchs und Gans“, auch wenn das Sprechen mit den Tieren anfangs seltsam war.
Die ARD wird kaum meinem Rat gefolgt sein, die Serie in der fussballfreien Zeit zu wiederholen, aber doch schön, wenn man so einen Vorschlag macht und es dann tatsächlich so kommt.

 

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Die fiesen Tricks der Supermärkte


Ist denn das noch zu glauben? Ich weiss wirklich nicht, was das eigentlich bringen soll, ausser das einem das Geld aus der Tasche gezogen wird.
Am Montag begann nun auch Lidl mit einer Sammelaktion. Bis jetzt hatte die Discounterkette sich eigentlich recht zurückgehalten. Von irgendwelchen Rubbelbildern mal abgesehen gab es eigentlich nichts, was man als Sammelaktion benennen könnte.
Und nun kann man bei Lidl ab einem Einkaufswert von 15 Euro solche hässlichen Monster sammeln. Ich weiss wirklich nicht, wem das gefallen soll. Na ja, vielleicht Schulkindern, denn irgendwie erinnern mich die Monster an eine Zeit von vor zehn Jahren, wo bei uns an der Schule die jüngeren Schüler solche komischen Spiele spielten. Und diese Figuren, die sie hatten, sahen aus wie diese Monster von Lidl.
Aber wieso immer diese dämlichen Sammelaktionen? Gut, diese blöden Sticker, die es bei Rewe und Penny gerade gibt, ist ja irgendwie noch verständlich. Schliesslich bricht zu Fussballzeiten auch immer das Sammelklebebildfieber aus. Panini-Bildchen sammeln ist irgendwie immer noch in. Und so hat Rewe da einen Trend aufgenommen. Wobei natürlich fragwürdig bleibt, wer denn so was sammeln will.
Kinder freuen sich natürlich. Aber ich habe auch schon viele Erwachsene gesehen, die sich auf den Tauschbörsen getummelt haben. Vor allem scheinen die vom Sammelfieber befallen zu sein, die beispielsweise auch Ü-Eier sammeln. Gerade die scheint so etwas anzusprechen.
Nun gut, ich sammle weder Ü-Eier noch irgendwelche Klebebildchen. Wobei ich sagen muss, dass ich die Real-Aktion mit den Asterix-Murmeln schon mitgemacht habe. Allerdings habe ich da dann auch wirklich was zum einkaufen gefunden und es bei den Riesenmurmeln eben genau an dem Tag eingekauft, damit ich das Geld zusammenbekam. Aber ich gehe auch nicht in einem Laden, um auf Teufel komm raus was zu kaufen, damit ich auch garantiert die Preishöhe schaffe, um was zu kriegen.
Nun gut, bei Rewe und Lidl kann man die Sachen auch für den Preis von fünfzig Cent kaufen. Aber brauche ich das wirklich? Das Geld kann man auch sparen oder einfach für was Besseres ausgeben.
Aber es gibt eben Leute, die sammeln alles, was man sammeln kann. Also die Rewe-Sticker, die Edeka- und MArktkauf-Aktionen, dann die Lidl-Sammelaktion und ich weiss nicht was. Wie viel Platz haben die eigentlich zu Hause und vor allem, wie viel Geld haben die? Denn umsonst ist es nicht, wie ich bereits sagte. Vor allem sollte man doch irgendwann mal aus dem Alter raus sein, wo man so etwas interessant findet.
Beim Ü-Ei verlieren sie massenhaft Sammler, weil die Qualität der Hauptserien stark nachgelassen hat. Die August-Serie wird wenigstens keine Twistheads mehr sein, sondern wieder einmal Die Schlümpfe. Die habe ich wirklich gefressen. Und bei der Mädchenserie wird es Disney-Prinzessinnen geben. Auch nicht wirklich originell. Aber immer noch besser als Winx-Club und Barbie.
Von Sammelaktionen halte ich mich wirklich fern, ausser ich finde das wirklich gut. Die Asterix-Murmeln mochte ich. Hatte zwar recht wenige, aber man hat mir bei der letzten Tauschbörse sehr viele einfach so geschenkt. Am Ende hatte ich dann sogar noch eine Murmel über. Aber da hatten die manchmal auch Massen von Murmeln. Ich fragte mich, was die eigentlich alles gekauft hätten. Oder arbeiteten die Eltern etwas bei Real? Denn Kassierer sind ja immer noch die besten eigenen Kunden.

Das deutsch-deutsche Finale in der Champions League ist perfekt. Was habe ich mit Dortmund mitgezittert, als da in den letzten Minuten der regulären Spielzeit die beiden Tore fielen. Erinnerte mich irgendwie an St. Pauli, die gegen Hertha in den letzten fünf Minuten ihren Sieg verspielten. Nicht dass es das erste Mal gewesen wäre. Aber wo sie noch im Abstiegsstrudel stehen, ist das doch wirklich unglaublich.
Elefantendame Mala sieht dennoch nicht schwarz, sondern tippt auf einen Sieg ihres Lieblingsvereins. Na, da sind wir dann doch mal gespannt, was da rauskommen wird.
Wer übrigens aktuelle Bilder von Mala gesehen hat, wird vielleicht mit Schrecken (?) festgestellt haben, dass sie nun viel behaarter ist, als zu guten Hamburger Zeiten. Woran das liegt, kann man nur spekulieren. Ein Grund könnte die Beschaffenheit des Sandes sein. Dieser entfernt vielleicht nicht so stark ihre Behaarung, wie es früher der Fall war. Zweite Erklärung wäre, dass Mala sich nicht mehr richtig pflegt, weil sie immer noch ihrem Zuhause nachtrauert. Das sie traurig ist, sieht man ihr an. Ihr fehlt der direkte und fast ständige Kontakt zu den Besuchern.
Aber zurück zum Fussball. Ich bin wirklich gespannt, wie das Finale ausgehen wird. Bis auf die Meisterschaft kann Bayern schliesslich noch alles verspielen. Sie haben zwar einen Lauf, aber das muss nicht wirklich was heissen.
Ein starkes Stück fand ich allerdings den Spruch von HSV-Trainer Fink, der doch wirklich sagte, dass seine Mannschaft im CL-Finale hätte stehen müssen, da sie Dortmund zweimal in dieser Saison besiegt hätten. Und wieso bloss ist der HSV nicht im CL-Finale? Richtig, weil er gar nicht den richtigen Platz erreicht hat, um sich zu qualifizieren. Selbst in dieser Saison sieht es mit der Champions League schwarz aus. Vielleicht ist die Europa-League drin, mehr auch nicht.

Habe eine wunderbare Kurzgeschichte auf neobooks entdeckt. Es handelt sich hierbei um Fantasy und geht um einen Zauberer, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt. Wer Interesse hat, einfach bei neobooks nach Mit List und Tücke suchen.

Und noch etwas: Elefantenbulle Ganjendra ist endlich in Hamburg von den Besuchern zu bewundern. Ganz wichtig: Er darf nicht gefüttert werden.
Wird damit begründet, dass er dass aus Hellabrunn nicht kennt und gar nicht erlernen soll, damit er es hier in München auch nicht macht. Also so ein ein Elefant lernt recht schnell, wo er nicht gefüttert werden darf. Aber dennoch sollte man so was gar nicht erst anfangen. In Hamburg sind die Elefanten manchmal wirklich extrem, wenn sie da am Graben stehen und die Besucher um Futter anbetteln. Mag schön für die Besucher sein, aber sollte so ein Elefant nicht selbst entscheiden, was er gerade tun möchte. Denn manchmal werden die Elefanten regelrecht gezwungen, am Grabenrand zu stehen. Aber das hängt von der Besetzung der Elefantenpfleger ab.

 

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