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Wenn die Bedeutung des Feiertags verloren geht…


Ostern ist im Anmarsch, hat am Gründonnerstag begonnen.
Karfreitag ist im Christentum einer der höchsten Feiertage. Und weil das nun mal so ist, dürfen in den Bundesländern keine Jahrmärkte öffnen und auch keine Tanz- oder Sportveranstaltungen stattfinden. Deshalb gibt es in der Bundesliga keine Freitagsspiele.
Gegen dieses nicht mehr zeitgemässe Gesetz wurde gestern demonstriert. Begründung: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland würde sich nicht dafür interessieren, was der Karfreitag bedeute. Für sie sei es nur ein ganz normaler Feiertag und zudem ein Ärgernis, weil es halt dieses Tanzverbot gebe. Wurde deshalb gestern Abend auch nicht „Let’s Dance“ auf RTL gezeigt? Die Möglichkeit sollte man erwägen.
Ich erinnere mich, dass vor Jahren die Diskussion war, ob Kneipen in Bayern an den stillen Feiertagen Punkt Mitternacht schliessen müssen. Die FDP wollte damals, dass auch nach Mitternacht noch die jeweiligen Lokalitäten geöffnet bleiben können. Dagegen wehrte sich die CSU vehement. Am Ende km ein Kompromiss heraus. Kneipen & Co. durften bis 2 Uhr feiern, dann erst kommt die Sperrstunde, wenn ein stiller Feiertag ansteht. Aber danach darf eben nicht mehr getanzt werden.
In der heutigen Zeit mutet es tatsächlich etwas seltsam an, dass weder getanzt oder gefeiert oder sich vergnügt werden darf. Denn im Gegensatz zu früher, sind den meisten Menschen die christlichen Feiertage bedeutungslos geworden. Einerseits weil sie sich als Atheisten sehen, gar nicht wissen, was Ostern eigentlich bedeutet oder eben einer anderen Religion angehören. Wobei ich da denke, dass diese die christlichen Feiertage tolerieren und sich nicht darüber beschweren werden.
Heutzutage freuen sich viele, dass sie einen arbeitsfreien Tag haben, warum das so ist, ist ihnen völlig egal. Nun gut, nicht alle haben an Feiertagen frei, denn der Strom soll bekanntlich dauerhaft aus der Steckdose fliessen und Rettungskräfte können auch nicht sagen, dass sie frei machen, weil Feiertag ist.
Da wurde also gegen das Tanzverbot protestiert. Gut, protestieren kann man gegen alles, nur bleibt am Ende die Frage, ob es auch was bringen wird. Ich glaube nicht, dass sich etwas daran ändern wird. Ausserdem hängt es auch davon ab, in welchem Bundesland man sich befindet. In den vornehmlich katholischen Bundesländern wie beispielsweise Bayern oder Baden-Württemberg wird das Tanzverbot strenger gehandelt als in den Stadtstaaten. Wobei dort natürlich auch keine Jahrmärkte geöffnet haben. In Bremen war in diesem Jahr allerdings eine Ausnahme ergangen wegen des stürmischen Wetters Anfang der Woche, in Hamburg hingegen nicht.

Das kleine Kuhkalb aus dem Leipziger Zoo hat es nicht geschafft. Am Mittwoch musste es eingeschläfert werden, nachdem sich seine Werte verschlechtert hatten. Das ist nun schon das zweite Drama um Elefantin Hoa und ihren Nachwuchs. Erst tritt sie bei ihrem ersten Jungtier zu fest zu, dass dieses stirbt, nun waren die anderen beiden anwesenden Elefanten zu rabiat gegenüber dem kleinen Mädchen und brachem ihm unabsichtlich den Oberschenkel. Keine Frage, dass Kuhkalb war mit 68 Kilo überaus zart. Ich würde fast von Untergewicht sprechen. Hat man da zu sehr bei Hoa darauf geachtet, dass sie nicht zuviel zunimmt? Das wurde immer mal wieder bei „Elefant, Tiger & Co.“ gezeigt. Aber eben nur Spekulation mit der Gewichtsüberwachung.
Nächstes Jahr steht dann die Geburt bei Elefantin Thura an. Gerade der Elefant, die dafür bekannt ist, dass sie ihre Jungtiere hasst wie die Pest und sie nicht trinken lassen will. Wenn das kleine Elefäntchen zu ihr kommt, um zu trinken, dann tritt sie es weg oder attackiert es noch schlimmer. Bei Ratna, ihrem ersten Jungtier, kehrte erst Ruhe ein, als eine ältere Elefantin in die Box neben sie gestellt wurde. Diese Aufgabe übernahm nach deren Tod Elefantin Shandra, die anfangs Angst vor kleinen Elefanten hatte, weil sie selbst diese nicht kannte. Heutzutage merkt man davon nichts mehr, avancierte zum Liebling von Thuras Nachwuchs. Aber Shandra ist weiterhin in Hamburg, Thura in Leipzig.
Thura ist mit ihrer besten Freundin Saida zusammen, die seit April 2006 nicht mehr mit einem Jungtier zusammengekommen ist. Gut, Rani kam letztes Jahr mit ihrer Mutter an, ist erst fünf Jahre alt. Aber Saida mochte sie nicht besonders, sodass Rani am Ende von Mutter und Tante abgetrennt werden musste. Eigentlich hätte man erwarten können, dass Saida Rani vor Thura beschützt. Doch nein, Mutter und Tante vermöbelten Rani. So ist sie nun alleine. Sie soll nun wohl in die Gruppe um Hoa integriert werden. Hoffentlich klappt das, sonst hat man in Leipzig drei Gruppen, aber immer noch keine wirklich funktionierende Herde.
Was wird sein, wenn Saida nicht die Rolle übernimmt, die Elefantin Shandra in Hamburg bei den letzten Jungtieren von Thura übernommen hat. Wird Shandra dann nach Leipzig reisen müssen. Jonas hält von dieser Idee absolut nichts. Einmal wäre Shandra der wichtigste Elefant in der Hamburger Herde und zweitens hätte sie in den letzten Monaten stark abgebaut. Sie sei immer noch hellwach und habe eine gesunden Appetit, aber sie macht dennoch einen schlechten Eindruck. So wäre ein Umzug nach Leipzig für sie nichts.
Dann bleibt nur die Dauerüberwachung durch die Pfleger, so wie es bei Ratna in den ersten acht Wochen nach ihrer Geburt war. Da wird auf Leipzig etwas zukommen.
Was ist eigentlich, wenn Rani nicht in die Gruppe von Don Chung, Trinh und Hoa integriert werden kann? Kehrt sie dann nach Hamburg zurück? Da muss man sagen, dass das EEP bei Thura und Rani lieber nicht auf das Mutter-Tochter-Gespann bestanden hätte. Hinterher ist man immer schlauer. Aber wie ich von Jonas weiss, hatte Rani in Hamburg als engere Freundin nur Shandra und wie lange die das noch machen wird, ist fraglich. Vielleicht hätte man sie mit Salvana vergesellschaften können, denn die soll laut Jonas auch allein in der Gruppe sein. Aber mit Rani hatte sie es nie so. Mal sehen, wie sich das alles entwickeln wird. Vielleicht wird mit Thura und Saida und Thuras Nachwuchs im nächsten Jahr alles gutgehen. Vielleicht aber auch nicht. Dann ist die nächste Katastrophe da.
Nein, ich sehe nicht alles schwarz, ich bin nur realistisch. Thura hätte gar nicht nach Leipzig gehen dürfen, wenn die Vermutung nahelag, dass sie ein weiteres Jungtier bekommt. Aber der Umzug nach Leipzig war schon lange beschlossene Sache und hätte auch schon im Jahr zuvor stattfinden sollen. Aber es ist so, wie es nun einmal ist. Irgendjemand wird immer die Suppe auslöffeln müssen.

Hat irgendjemand am Dienstag die neue Vorabend-Serie „Rentnercops“ in der ARD gesehen? Das ist eine der besten Serien, die ich seit langem in der ARD gesehen habe.
Die Handlung ist glaubhaft, nicht überdreht, die Witze richtig gesetzt und nicht übertrieben. Vor allem ist es mit Tilo Prückner und Wolfgang Winkler exzellent besetzt. Man nimmt den beiden ihre Rollen als pensionierte Kommissare sofort ab.
Nach dieser schrecklich überdrehten Serie „Unter Gaunern“, die hoffentlich eingestellt werden wird, wird endlich wieder eine Serie gezeigt, auf die man sich freut und nicht genervt nach fünf Minuten wegschaltet.
Aber man sieht, dass diese Folgen von Autoren geschrieben wurden, die bereits Erfahrung darin haben, wie man eine gute Serie schreibt. Denn die Drehbuchautoren zeigen sich auch für „Mord mit Aussicht“ verantwortlich. Gut, die letzte Staffel war ein wenig zu klaumaukhaft, aber immer noch besser als der Blödsinn, der sonst in der ARD gezeigt wird.
Auch die Einschaltquoten der ersten Folge lassen hoffen. 1,96 Millionen Zuschauer haben sich den Einstand angesehen. In der für die ARD so wichtigen werberelevanten Gruppe der 14 bis 49jährigen sahen allerdings weniger als erhofft zu. Vielleicht geht man bei der ARD endlich mal den Weg von RTL und setzt das Alter auf 59 herauf. Dann stimmt die Quote auch wieder.
Aber es ist doch auch so, dass die ARD bedenken muss, dass die jüngeren Zuschauer um die Zeit noch gar nicht zu Hause sind, weil sie noch arbeiten, von der Arbeit kommen oder privaten Hobbys nachgehen. Natürlich gibt es auch Zahlen für die Mediathekabrufe, aber die werden uns nicht bekannt gegeben.
Dennoch stimmt es hoffnungsfroh, dass diese Serie so gut anzukommen scheint. Kann man nur hoffen, dass die Serie es auch die nächsten sieben Folgen auch schafft, die Zuschauer vor den Fernseher zu locken.
Die Handlung ist wirklich gut. Das kann man bei „Hubert & Staller“ leider nicht mehr sagen. Da geht einem Girwidz inzwischen dermassen auf die Nerven, dass man gar nicht mehr gucken will. Inzwischen muss man sich schon fragen, wie der eigentlich Polizist werden konnte, so blöd wie der ist. So verpeilt sind nicht einmal Hubert und Staller, die fallen höchstens mit der Tür ins Haus, weil sie es nicht so mit dem Überbringen einer Todesnachricht haben. Dennoch hat die Serie in der momentan laufenden vierten Staffel sehr nachgelassen.
Das sieht man auch an den Zuschauerzahlen, die sind nicht mehr so hoch, wie sie einstmals waren. Die dümpeln unter der Zwei-Millionen-Marke. Aber irgendwann ist jede Serie vorbei. Und bevor es noch schlimmer wird, sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken, ob man nicht einfach aufhört. Spätestens dann, wenn die blauen Uniformen eingeführt werden, die nun Bayern als letztes Bundesland einführen werden.
Aber erst einmal freue ich mich sehr über die neue ARD-Serie „Die Rentnercops“, die hoffentlich noch lange laufen wird.

Dass Toyota mit Elefantendame Mala ein neues Werbegesicht hätte, war eine zu schöne Nachricht, die ich am Mittwoch verkündet habe. Leider war alles nur ein Aprilscherz. Mala hat zwar wirklich mal Kastenwagen getestet, aber noch ist kein Autohersteller an sie herangetreten, um sie als Werbegesicht zu verpflichten.
Ausserdem hat Elefantendame Mala ab sofort nur noch wenig Zeit, denn bei ihr ist wieder geöffnet. Folglich kann sie wieder bewundert werden. Noch wird sie nicht baden gehen und die Besucher nass machen, aber gefüttert wird sie dennoch werden. Darauf freut sie sich schon sehr, denn ein Schleckermaul war sie immer schon.
Natürlich hofft sie, dass nicht alle zu den ollen Pandas, diesen Bambusfressern, stürmen werden, denn sie sei viel netter und vor allem intelligenter.
Obwohl die Elefantendame so viel zu tun hat, fand sie dennoch die Zeit, das Spiel des FC St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf zu tippen. Mala ist wieder höchst euphorisch und sagt einen Sieg gegen Düsseldorf voraus. Hingegen ist die Pusteblume ganz anderer Meinung und sagt, dass St. Pauli Unentschieden spielen würde.
Am Montagabend wird man sehen, ob eines der beiden Rüsselorakel recht behalten hat.

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Europawahl – Wird es ein Splitterparlament?


Morgen steht bei uns die Wahl zum europäischen Parlament an. Aufgerufen sind alle, die wahlberechtigt sind.
Wer keine Briefwahl gemacht hat – so wie ich – sollte sich morgen also mit seinem Personalausweis und der Wahlbenachrichtung auf den Weg machen und irgendeine Partei wählen. Hauptsache es wird Wählen gegangen, denn das ist wichtig. Zwar macht das europäische Parlament sowieso, was es will, dass wir nur erbost mit dem Kopf schütteln können.
Man hat als Bürger immer das Gefühl, dass sie sich dort in Strassburg langweilen, weshalb sie auf die abstrusesten Dinge kommen. Man erinnere sich an die gerade Gurke oder die Lautstärke im Orchestergraben.
Warum ich hier zur Wahl aufrufe, hat einen guten Grund. Nicht nur kann sich dann jeder darüber aufregen, was im Europa-Parlament wieder verzapft wird, sondern kann so auch verhindern, dass unbedeutende Parteien ins Parlament kommen.
Grund: Die fünf bzw. drei-Prozent-Hürde wurde im Februar als verfassungswidrig fallen gelassen. In NRW ist das schon seit vielen Jahren gang und gebe. Aber das heisst nicht, dass wir so was auch im Europa-Parlament brauchen. Also, eine kleine Hürde gibt es dennoch: Eine Partei muss zwischen 0,5 bis 0,7 Prozent der Gesamtstimmen haben. Aber will man wirklich Splitterparteien in einem Parlament sitzen haben? Wozu das in der Weimarer Republik geführt hat, wissen wohl die meisten. Die Parteien waren sich untereinander nicht grün, man war aber aufeinander angewiesen, um an die Regierung zu kommen. Keine Koalition hat da wirklich lange gehalten, weil es immer Querelen gab.
Im Europa-Parlament regt mich mehr auf, dass man mit Egoismus versucht, sich ein schönes Plätzchen im wohlgemachten Nest zu sichern. Vor allem scheinen die Politiker der ödp sehr ehrgeizig zu sein. Die waren es unter anderem, denen wir zu verdanken haben, dass die Prozentklausel wegfallen musste. Übrigens versucht diese Partei auf jedem erdenklichen Weg, Stimmen zu ergattern. Da sorgen sie dafür, dass Marktplätze oder die Stationen von Vorortszügen sauber gehalten werden. Wobei ich nicht wirklich sehe, dass sich was geändert hat.
Da ich solche Schleimparteien nicht mag, ist das allemal ein Grund, dass ich hier zum Wählen aufrufe. Denn je mehr die grossen Parteien gewählt werden, desto weniger kleine Parteien kommen rein. So sieht es aus.
Übrigens finde ich es eine grosse Papierverschwendung, wenn ich knapp eine Woche vor der Wahl noch Wahlreklame von SPD und CSU (hier in Bayern) bekomme. Denn ich hatte schon vor Wochen Briefwahl gemacht. Zudem war bei der SPD-Reklame der Hinweis angebracht, dass man sich am Abend das Gespräch zwischen Schulz und Juncker in der ARD ansehen solle. Problem: Der Zettel wurde erst abends in den Briefkasten geworden, sodass ich erst am Morgen davon erfuhr. Aber auch so hätte ich mir das nicht angesehen. Ich mag Martin Schulz einfach nicht.
Im Grunde muss man sich fragen, warum man eigentlich wählen geht, wenn die Politiker sowieso machen, was sie wollen. Ist mal irgendwas Gutes aus Strassburg oder Brüssel gekommen? Ich kann mich jetzt nicht daran erinnern. Aber wenn wir gar nicht wählen gingen, wer weiss, wer dann unser Land im Parlament vertreten würde.
Also, morgen wählen gehen, wenn keine Briefwahl gemacht wurde.

Der HSV hat es tatsächlich geschafft, in der Ersten Liga zu bleiben, obwohl sie sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert haben. Besonders im Hinspiel konnten sie froh sein, dass die Fürther es nicht geschafft hatten ein Tor zu schiessen. Man fürchtete das Schlimmste für das Rückspiel, stattdessen würde man positiv überrascht. Anfangs jedenfalls. Die Mannschaft war an vielen Positionen verändert worden. Dann der Führungstreffer. Der HSV schien im Aufwind zu sein, der Klassenverbleib lag in greifbarer Nähe. Dann der Ausgleichstreffer durch Fürth und das grosse Zittern begann. Am Ende hatte der HSV ganz viel Glück, dass die Fürther nicht noch ein Tor schossen. So blieb der Dino in der Bundesliga, obwohl er sich bei Hin- und Rückspiel wie auch in der ganzen Bundesligasaison nicht mit Ruhm bekleckert hatte. Aufgrund ihres Auswärtstores, das doppelt zählte, blieben sie dort, wo sie seit fünfzig Bundesligazeiten waren: Liga eins. Hamburg ist erstklassig geblieben und Jonas sieht seine Vermutung bestätigt, warum St. Pauli auf keinen Fall auf den Relegationsplatz wollte. Dann hätten sie gegen den HSV spielen müssen. Ja, ich habe es bereits mehrmals erwähnt, aber nun ist es wirklich das letzte Mal, wo ich das tue.
Elefantendame Mala lag mit ihrer Vorhersage mal wieder falsch, sagte sie doch einen Sieg des HSV voraus. Der von Jonas neuerdings bevorzugte Schlaubeutel hingegen tippte auf ein Unentschieden. Damit lag sie goldrichtig, auch wenn all ihre anderen Entscheidungen falsch gewesen waren.
Nun steht heute Abend das Champions League-Finale an. Madrid spielt. Genauer gesagt Real gegen Athletico. Beide Vereine stammen aus Madrid, weshalb Elefantendame Mala erst einmal voraussagte, dass Madrid gewinnen würde. Ist sie nicht wieder ein Scherzkeks? Aber sie hat sich dann doch genauer festgelegt. Für sie gewinnt Athletico, denn der Verein sei nicht nur spanischer Meister geworden, sondern ihr auch viel sympathischer.
Wie hat der Schlaubeutel entschieden? Die hat sich nun ganz anders festgelegt. Diese Elefantin tippt auf Real und war auch nicht vom Gegenteil zu überzeugen, wie Jonas zugab. Er hatte eigentlich gewollt, dass sie Athletico sagt. Will er nun schon sein unabhängiges und unbestechliches Orakel beeinflussen? So geht das nicht.
Heute Abend nach Abpfiff des Finales werden wir wissen, welche der beiden Elefantenkühe recht behalten hat. Mala oder der Schlaubeutel? Das ist hier die Frage.

Noch einmal zu Mala, weil ich da wieder so einen Eintrag auf einer Internetseite gelesen habe, als ich diesen Blog mal wieder gegoogelt habe. Erstens würde ich sehr gerne davon informiert werden, wenn man sich irgendwo auf mich bezieht und zweitens eventuell auch mal gefragt werden, wie ich denn zu den Einschätzungen komme bzw. diese auch erwähnen.
In zwei Wochen wird Mala also ihren offiziellen 50. Geburtstag feiern. Bin schon an dem Artikel zu ihrem Ehrentag dran, genauso wie zu dem Artikel für den zweiten Jahrestag ihres Abschieds.
Vergangene Woche begann der Pairi Daiza wieder mit dem Bad der Elefanten, wo Mala und old Rani ihre Tricks – eigentlich sind es Malas Tricks – vorführen und eingeseift werden. Natürlich baden sie auch, was Mala sichtlich geniesst, schliesslich ist sie eine Wasserratte. Zuvor war die Elefantendame mit ihrer Artgenossin immer an bestimmten Zeiten von den Besuchern gefüttert worden. Etwas, das Mala sehr mag. Dennoch musste man feststellen, dass ihre Augen nicht leuchteten, wie es früher immer war. Sie nimmt das Futter, beinahe hatte es den Anschein, als würde sie sich alles ins Maul stopfen und gar nicht kauen, aber die überschwengliche Freude fehlt. Nun fand ich vergangene Woche ein recht aktuelles Video – man sieht das daran, dass Mala sehr stark behaart ist – und musste erschreckt feststellen, wie stark sie am Weben war. Ja, die alte Dame fühlt sich einfach nicht wohl. Sie hat immer gewebt, das ist nicht zu leugnen, aber nicht so schlimm, wie ich es jetzt gesehen habe. Sie fühlt sich einsam, was seltsam ist, denn hat sie nicht eine Artgenossin und darf endlich Leitkuh sein? Wird sich nicht liebevoll um sie gekümmert? Doch, all das trifft zu und dennoch wirkt Mala unglücklich. In den knapp zwei Jahren, wo sie nun in Belgien ist, sollte sie sich doch langsam arrangiert haben. Aber vielleicht hat sie anfangs gedacht, dass sie bald wieder abgeholt würde. Nun hat sie diese Hoffnung aufgegeben und ist traurig. Denn das ist sie, auch wenn Mala es schafft, ihre Gefühle hinter einer Maske zu verbergen. Darin war sie immer gut.
Damit Mala nicht vergessen wird, schreibe ich bald jede Woche etwas über die Elefantendame. Dabei habe ich auch ein wenig eine Kunstfigur geschaffen, denn der wahren Mala ist es herzlich egal, wie der FC St. Pauli spielen mag und ob sie tatsächlich davon träumt, einmal zwischen den Pfosten zu stehen, weiss ich wirklich nicht. Aber im Grunde geht es mir nur darum, dass die Erinnerung an Europas klügsten Elefanten wach gehalten wird. Doch wenn ich darüber schreibe, wie es ihr geht, dann stimmt das, da es auf Beobachtungen basiert, die ich mithilfe von Youtube-Videos gemacht habe. Als Rückversicherung dient mir Nina, die Mala besser kennt als jeden anderen Elefanten.

Kleine Anmerkung: Ich sammle nicht die Fussballkarten von Rewe und die Panini-Klebebildchen auch nicht. Nur für denjenigen, der hier nach Kartennummern suchte. Damit kann ich leider nicht dienen.

 

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Genmais – Bedrohung für Mensch und Natur?


Wie gefährlich genveränderte Pflanzen sind, habe ich schon vor zwei Jahren berichtet. Aber die EU-Länder scheinen daraus nicht gelernt zu haben. Denn nur 19 Länder haben sich gegen die Einführung des Genmais 1507 ausgesprochen. Zu wenig, um die Einführung zu verhindern.
Deutschland hat sich gleich ganz enthalten, weil CSU und SPD dagegen, die CDU aber dafür ist. Da sollte man sich lieber mal durchsetzen und mit Nein stimmen, denn eine Enthaltung ist immer eine Ja-Stimme. Und Deutschland will den Genmais keinesfalls haben, jedenfalls was die Mehrheit der Nichtpolitiker angeht. Denn angeblich will Bundeskanzlerin Merkel den Genmais haben. Na denn, soll sie ihn essen. Aber sie allein und uns dieses schädliche Zeug nicht aufzwingen.
Es wird viel getan, um doch noch die Einführung zu verhindern. Möglich ist es noch, aber wie man die EU kennt, werden die Bemühungen doch nichts bringen. Es kommt immer das durch, was man garantiert nicht haben will.
Aber warum eigentlich die Einführung des Genmais 1507 verhindern? Hat dieser nicht auch seine Vorteile?
Natürlich hat er die, jedenfalls theoretisch. Denn der genveränderte Mais enthält das Gift für einen Schädling, der der Pflanze nun nichts mehr anhaben kann. Leider gibt es nicht nur die Vermutung, sondern schon erste Beweise dafür, dass die nächsten Generationen des Maiszünslers sich gegen das Gift immunisieren und umso schlimmer wüten. Bei anderen gentechnisch veränderten Pflanzen ist dies nämlich genau so gekommen. Also anfangs schon ein Vorteil, der sich am Ende zum Nachteil umkehrt.
Zudem soll der Genmais gegen ein Unkrautvernichtungsmittel immun sein. Damit sollen Unkräuter vernichtet werden, während der Mais ungestört wachsen kann. Wie sich das auf den Organismus von Tier und Mensch auswirkt ist nicht wirklich ausgetestet worden. Aber da gibt es viele Dinge, wo nach ersten Erfolgen die Tests abgebrochen und für positiv befunden werden. Jahre später geht es dann ins Gegenteil. Aber wie wird es beim Genmais sein? Wie schädlich ist er wirklich? Das wissen wir alles nicht.
Warum also diesen Genmais anbauen, wenn er nicht wirklich was bringt? Weil er als die neue Lösung angepriesen wird. Aber das ist der Genmais nicht. Ihm haftet bereits jetzt etwas Negatives an, wie allen genveränderten Pflanzen.
Bei Gensoja weiss man inzwischen, dass dieser die Fruchtbarkeit einschränkt, wenn er regelmässig konsumiert wird. Aber hat man daraus gelernt? Nein, die Tiere werden weiterhin fleissig damit gefüttert. Und wir als Endverbraucher erfahren davon nur, wenn wir das Fleisch konsumieren. Nehmen wir andere Milchprodukte wie etwa Milch, Käse oder Schokolade zu uns, wissen wir nichts. Denn das muss nicht gekennzeichnet werden.
Ein weiteres Problem von gentechnisch veränderten Pflanzen ist, dass Bienen den Nektar dieser Pflanzen nicht sammeln dürfen, da sie damit den Honig verseuchen, also unbrauchbar wird für uns Endverbraucher. Aber wie soll man einer Biene begreiflich machen, dass sie das eine Feld nicht anfliegen darf, weil dort gentechnisch veränderte Pflanzen stehen? Da muss der ganze Honig entsorgt werden und dem Imker entsteht ein grosser Schaden.
Warum ich das nun erwähne? Tja, es gibt in Deutschland immer noch Versuchsfelder, wo gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden. Diese sind zwar gekennzeichnet, nichtsdestotrotz besteht die Gefahr, dass Pollen und Samen durch den Wind in Nachbarfelder getragen werden können. Denn das Feld ist nicht durch Planen abgetrennt.
Kanada hat Europa gewarnt, dass wir bloss nicht mit gentechnisch veränderten Pflanzen anfangen sollten. Denn man wird es nicht mehr los. Kanada war anfangs sehr begeistert von den gentechnisch veränderten Pflanzen, inzwischen verteufeln sie es. Aber es dauert bis sie es wirklich loswerden. Noch ist der Kampf nicht gewonnen.
Hat die EU und deren Mitgliedsländer nichts daraus gelernt? Anscheinend nicht, warum sind sie sich sonst nicht einig? Zwölf Länder wollen den Genmais, 19 hingegen nicht, während Deutschland sich nicht einigen kann.
Gut, Deutschland bekommt jetzt eh einen neuen Landwirtschaftsminister. Wird wieder einer von der CSU sein. Wen haben die denn? Guttenberg!
Na, warten wir mal ab, vielleicht kommt Söder, aber der wäre schön blöd, wenn er das machen würde. Aber falls Seehofer ihn loswerden will…

Im Februar 2011 sagte Elefantendame Mala nach dem Sieg der Hamburger SPD, dass es ihr völlig egal sei, ob Olaf (Scholz) nun König oder Kaiser von Hamburg geworden sei, Hauptsache, sie bekäme weiterhin ihr Futter. Tja, nun ist die Elefantin schon seit anderthalb Jahren im belgischen Brugelette, und das mit den schmackhaften Futterrüben hat sich nun Ende des Jahres auch erledigt.
Das fleissige Waschen der Rüben, dass Mogli, Kandy und Co. immer mit ihren Exemplaren machen, wird es so nicht mehr geben. Denn der jahrzehntelange Rübenlieferant kann nach dem 31. Dezember diesen Jahres keine Futterrüben mehr liefern, da die Stadt Hamburg die Pachtverträge zu diesem Datum gekündigt hat. Grund: Die Flächen dienen als Ausgleich für den Ausbau der dortigen Autobahn. Damit verliert der Stadtteil Eidelstedt seine letzten beiden Bauern und der Hamburger Tierpark seinen Futterrübenlieferanten.
Nun kann man sich fragen, was das eigentlich soll. Denn irgendwie widerspricht das dem, was die Stadt Hamburg so plant. Wie ich täglich aus meiner Lektüre erfahre – ich bekomme hier täglich Zeitungen aus verschiedenen deutschen Städten, unter anderem auch aus Hamburg -, will die Hansestadt weniger Autos in der Stadt haben. Dazu wollen sie bei Neubauten keine Stellplätze mehr bauen. Die P+R-Parkplätze werden kostenpflichtig, was auch wieder bedeutet, dass die Leute mehr auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen und das Auto ganz vergessen sollen. Und dann wird da die Autobahn ausgebaut? Das ist doch ein Paradoxon.
Oder auch nicht, denn die Autobahn wird ja nicht nur für den Berufsverkehr genutzt, sondern auch von jeder Menge LKWs, die Waren transportieren. Alles kann eben nicht auf die Schiene verlegt werden.
Aber ein Paradoxon bleibt der Autobahnausbau dennoch, wenn man so ökologisch tut.
Aber wie sagt Jonas immer so schön: ‚Bei dieser Regierung ist nichts unmöglich. Glücklicherweise habe ich mich von der SPD nicht einlullen lassen, als sie versprachen, die Studiengebühren abzuschaffen.‘
Ja, es geht die Vermutung um, dass die wahlberechtigten Studenten der Hamburger SPD den erdrutschartigen Sieg mit Alleinherrschaft gebracht haben. Zwischenzeitlich hatte sich das etwas geändert, nun soll es aber wieder bergauf gehen: Der König regiert garantiert auch nach 2015 weiter allein.
Also, keine Futterrüben mehr ab dem 01. Januar 2015.
Den Hamburger Elefanten dürfte es so ziemlich egal sein, werden sie eben von jemand anderem zukünftig ihre Futterrüben erhalten. Vielleicht sind die sogar ein wenig schmackhafter als die, die sie in den letzten Jahrzehnten erhalten haben. Denn Elefanten sind Feinschmecker. Deshalb werden die Rüben auch gewaschen, denn das Futter muss sauber sein!
Der FC St. Pauli könnte momentan die Hinterlassenschaften von Mogli & Co. gut gebrauchen, haben sie doch erhebliche Probleme mit ihrem Rasen, der aussieht wie ein Flickenteppich. Eine Erneuerung wäre zu teuer, weshalb sie nach Möglichkeiten suchen, wie der Rasen noch gerettet werden könne.
Tja, mit Elefantenködeln kann man den Rasen düngen. Das macht nicht nur wieder den Rasen frisch, sondern verhindert sicherlich auch das eine oder andere Foul.

Nina und Jonas sind mal wieder sauer. Der Grund: Elefantendame Mala wird seit ihrem Weggang vor anderthalb Jahren immer noch als Werbeobjekt genutzt. Nun ist sie in der aktuellen Ausgabe der hauseigenen Zeitschrift ihres ehemaligen Zuhauses abgebildet. Wenn Mala davon wüsste, würde sie sicherlich sagen: „Man kann gerne mit mir werben, aber nur, wenn ich auch anwesend bin.“
Will heissen: Entweder Mala kehrt zurück oder die Werbung mit ihrem Konterfei sollte unterlassen werden. Aber der Laie merkt ja nicht, dass der abgebildetete Elefant seit anderthalb Jahren sein Dasein im Pairi Daiza fristen muss. Dort ist die Elefantin zwar der grosse Star und der Liebling der Besucher, aber Mala hat dennoch nur einen Wunsch: Nach Hause! Ihre Augen verraten es. Heimweh kann die grösste Aufmerksamkeit nicht lindern.
Wir merken uns: Für einen Laien sehen alle Elefanten gleich aus. Ausserdem ist niemand der verbliebenen Hamburger Elefanten fotogen genug, um als Werbeobjekt zu dienen. Nun, wie sagt Jonas immer: Man solle es mal mit Shila versuchen. Schon jetzt trete sie in Malas Fussstapfen, indem sie wie damals Europas klügster Elefant im zarten Alter von sieben Jahren am Grabenrand stehe und auf Futter der Besucher warte.
Gemeint ist eine Szene aus dem Film „Klein Erna auf dem Jungfernstieg“. Einziger Unterschied: Damals gab es noch afrikanische Elefanten in der Gruppe. Aber Mala blieb immer gesund.

Und wo ich gerade bei Elefantendame Mala bin. Nachdem sie in der letzten Woche wieder einmal bewiesen hat, dass sie immer noch den richtigen Riecher besitzt – sie tippte auf ein Unentschieden in der Partie Bielefeld gegen St. Pauli -, trotz Winterpause, hat sie nun das nächste Spiel getippt. Bochum heisst der nächste Gegner. Und, was sagt Mala? Drei Punkte für Bochum, also Niederlage für St. Pauli.
Mal sehen, ob sie wieder recht behalten wird. Wir sind gespannt.
Ein Sieg wäre für St. Pauli im Rennen um die Aufstiegsplätze natürlich besser. Aber vielleicht wollen sie gar nicht im Relegationsspiel gegen den HSV antreten. Das würde Mord und Totschlag geben, wenn es zu dieser Spielkonstellation kommen würde.
Eher schafft der HSV den Relegationsplatz, als dass St. Pauli es in der Zweiten Liga auf den dritten Platz schaffen wird.
Dennoch glaube ich nicht, dass der HSV heute gegen Braunschweig gewinnen wird. Die sind völlig konfus. Vor allem wenn Van der Vaart spielt, wird das nichts werden.

 

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Wer schweigt, hat nicht unrecht – Glaubt die USA und macht aus Snowden den ewigen Buhmann


Nicht nur Angela Merkel wurde von der NSA, sondern auch der Vatikan. Um die Jahreswende herum, soll dies geschehen sein. Damit waren die USA wohl noch früher als wir von den Rücktrittsplänen vom inzwischen zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. Nicht einmal vor der Kirche schreckt die NSA zurück, aber vor Politikern ja auch nicht. Damit hält sich das die Waage.
Warum die NSA in dem grossen Stil abhört, weiss ich immer noch nicht. Ist denen so langweilig, dass sie das machen? Oder sehen sie überall potenzielle Terroristen? Entweder auch bei führenden Politikern? Ich glaube kaum, dass unsere Bundeskanzlerin mit irgendwelchen Leuten aus dem nahen Osten irgendwelche dunklen Geschäfte macht. Oder vielleicht der Vatikan? Na ja, vielleicht wollte die NSA da nur wissen, wo die Vatikanbank ihr ganzes Geld versteckt hat und um wie viel es sich eigentlich handelt. Papst Franziskus hat in diesem Jahr zum ersten Mal eine Bilanz der Vatikanbank herausgegeben.
Immer noch erbost darüber, in welchem Umfang die Bundeskanzlerin ausgespäht wurde, werden Antworten aus den USA und auch von Obama verlangt. Doch da kommt nichts. Irgendwie scheint es immer noch so, als ob Obama bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht gewusst habe, dass Angela Merkel überhaupt ausgespäht wird. Aber was ist mit seinem Vorgänger George W. Bush gewesen? Hat der davon gewusst? Und das finde ich doch komisch, denn schliesslich begann die Überwachung von Merkel bereits 2002. Da war von Obama noch überhaupt nicht die Rede als Präsident. Was also wusste Bush? Würde ich gerne mal wissen.
Jedenfalls mauern die USA, aber da bietet sich Hilfe von unerwarteter Seite – Edward Snowden. Der Mann, der die grosse Spionage der NSA öffentlich machte, und sich gegenwärtig im russischen Asyl befindet, will ins Detail gehen und sagen, was die NSA alles ausgespäht hat. Stein des Anstosses war „der Grüne Ströbele“ (hier muss ich wirklich mal Herrn Deppendorf zitieren), der sich nach Russland auf den Weg gemacht hatte und hatte den US-Whistleblower am Donnerstag getroffen. Dieser gab Ströbele einen Brief mit, an der Aufklärung der Sachverhalte beteiligen wolle.
Nun bleibt nur noch die Frage, wo die Befragung stattfinden wird. In Deutschland oder in Russland? Natürlich könnte er nach Deutschland reisen, bloss ob er hier auch Asyl bekommen wird, ist mehr als fraglich. Ist Snowden hier und bekommt kein Asyl, dann wird er höchstwahrscheinlich an die USA ausgeliefert. Also bleibt er lieber in Russland und eine Bundestags-Delegation reist zu ihm.
Die USA erhöhen nun den Druck auf Russland und behaupten, Snowden verletze die Auflagen Russlands. Denn Putin habe Snowden gesagt, dass er von Russland aus die USA nicht weiter schaden dürfe. Wenn er nun Deutschland Informationen gebe, schade er also den USA. Haben die USA sich nicht vielmehr schon selbst geschadet? Sie haben Deutschland, Merkel und uns einfache Bürger ausgespäht. Aber das ist ja vollkommen harmlos, nicht wahr? Gar nicht der Rede wert. Und dann wollen sie nicht einmal sagen, was sie alles ausgespäht haben. Nur nach und nach erfährt man was. Da bietet sich dann jemand an, diese unangenehme Aufgabe zu übernehmen und was sagt die USA? Diese Person schade ihnen.
Kein Wunder, dass Russland sagt, dass Snowden nicht gegen die Auflagen verstosse. Er versucht bloss zu helfen, das zu tun, wozu sich die USA und die NSA nicht imstande sieht.
Interessant finde ich noch, dass der BND angeblich eng mit dem britischen Geheimdienst GCHQ zusammen gearbeitet haben soll. Bewiesen ist nichts, dementiert wird alles. Nun ja, warum sollte es nciht stimmen. Wenn der eine späht, warum sollte es nicht auch noch der andere tun? Man wäre auch schön blöd, wenn man da nciht mitmachen würde. Man muss sich halt nur geschickt anstellen.
Bin bloss gespannt, wann herauskommt, was die Russen alles ausgespäht haben. Oder haben die sich doppelt abgesichert, dass da niemals etwas an die Öffentlichkeit gelangt?
Google und Yahoo wurden auch ausgespäht. Irgendwie nichts Neues, schliesslich spähen die selbst ihre Kunden aus. So sind viele Nutzerdaten in die Hände der NSA gelangt. Na, da werden sie bei mir ihre helle Freude gehabt haben, was ich da alles für nutzloses Zeug bei Google für meinen Job recherchiert habe. Auf mich selbst werden die wohl kaum selbst gekommen sein. Aber man wird ja auch direkt dazu aufgefordert, Google zu nutzen. Momentan nutze ich bing, aber die sollen ja angeblich freiwillig Daten übermittelt haben. Also überhaupt das Internet noch nutzen? Keine Ahnung, vielleicht ja, vielleicht nein. Ich habe jedenfalls nichts zu verbergen, denn was wirklich wichtig ist, habe ich in einem Computer gelagert, der nicht am Internet hängt.

Der alte Bundestag existiert offiziell nicht mehr, wird aber noch kommissarisch weitergeführt. Also existiert die FDP dort noch, falls sich jemand wundern sollte immer noch von Westerwelle zu hören.
Die Koalitionsverhandlungen verlaufen schleppend. Wenigstens ist man sich endlich beim Mindestlohn einig geworden. Nun sollen auch Praktikanten diesen erhalten. Davon hätte ich vor zwei Jahren wirklich träumen können, obwohl ich nicht für lau gearbeitet habe, aber das, was ich bekam, war gerade mal ein Taschengeld.
Nun hapert es bei der PKW-Maut. Die CSU will sie um jeden Preis, die SPD nicht. Und was will die CDU? Die hat dabei nichts zu vermelden.
Persönlich habe ich nichts gegen die Maut, schliesslich soll ich nicht mehr zahlen, denn mir wird sie durch Zahlung der KFZ-Steuer erlassen bzw. habe ich sie so bezahlt. Dafür müssen aber alle Autos, die nicht in Deutschland gemeldet sind, künftig eine Maut zahlen müssen. Eigentlich nur gerecht, denn in Frankreich, Italien, der Schweiz oder Österreich müssen wir schliesslich auch Maut zahlen. Und diese soll hier in Deutschland in die Reparatur der Autobahnen fliessen. Also nicht für irgendwelchen anderen dämlichen Projekte. Deutschlands Autobahnen haben es nötig. Im Sommer kam es schliesslich schon zu Unfällen, weil Asphalt einfach aufplatzte. Warten wir ab, was daraus wird. Bin bloss gespannt, wer Aussenminister werden wird? Gabriel etwa? Da sagte gestern jemand in der Redaktion, dass der bald ein Zelt brauche, um sich anständig zu kleiden. Ist er nicht der einzige, der das bemerkt hat.

Das Dschungelcamp macht wieder einmal von sich reden. Will man jetzt eigentlich schon davon hören? Eigentlich nicht. Ich sag’s nur mal so. Von den Kandidaten, die momentan bekannt sind, ist Tanja Schumann noch die bekannteste. Den Rest kenne ich nicht und will ich zum Teil auch gar nicht kennen. Nun gut, es wird ohnehin eine Frau gewinnen, so viel steht schon einmal fest.

Isis Justs neuestes Abenteuer von Helen Dalibor ist nun auf allen wichtigen Vertriebskanälen erhältlich. Es handelt sich erst einmal um den Prolog, aber bereits in der nächsten Woche wird das erste Kapitel folgen. Das ebook heisst „Im Zeichen des Denkmals“.

 

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Kompromisse, um an die Macht zu kommen – Die SPD fällt um


Eigentlich hatte ich heute einen Artikel über Die Sammelaktion von Penny schreiben wollen, weil die Plüschtiere in keiner einzigen Filiale mehr vorhanden waren und man an die Herstellerfirma der Knuddelvitamine schreiben sollte, um noch welche zu ergattern. Allerdings war ich – und nicht nur ich allein – der Meinung, dass Penny in der Pflicht sei, die Plüschtiere in den Filialen bereitliegen zu haben. Denn so weit ich mich erinnere stand im Sammelheft nicht ein „Solange der Vorrat“ reicht, sondern so was wie ‚wenn das Gewünschte nicht erhältlich sein sollte, wird für gleichwertigen Ersatz gesorgt‘. Also, Penny muss mir das Plüschtier geben.
Aber bis gestern Abend herrschte in den Läden gähnende Leere, immer wieder kamen Kunden und fragten danach. Ich war bereits kurz davor, den Discounter zu meiden und auf andere Läden auszuweichen. Aber heute Morgen bin ich noch einmal hin, war schliesslich der letzte Tag, wo man die Sammelpunkte eintauschen konnte. Und siehe da, es waren genügend Knuddelvitamine wieder erhältlich. Gleich was rausgesucht, bezahlt und mitgenommen. Damit habe ich meine Aufgabe für meine Verwandten erfüllt, die was haben wollten. Denn ich sammle so was nicht für mich. Aus dem Plüschtierzeitalter bin ich wirklich raus.
Aber ich war schon sauer, als ich nichts mehr bekam. Und das war bereits Ende letzter Woche so. Überall herrschte gähnende Leere oder es gab nur noch diese olle Möhre, die niemand bei mir bestellt hatte. Und nein, ich bin nicht selbst schuld, dass ich erst so spät die Sammelzettel einlösen wollte. Eher habe ich die beiden letzten nicht zusammenbekommen. Und selbst da hatte ich noch Glück, dass der eine überhaupt noch voll wurde.
Jetzt habe ich die Dinger und fertig. Die nächste Sammelaktion ist bereits angekündigt, aber Besteck brauche ich wirklich nicht. Habe auch schon die Sammelaktionen von Rewe und Edeka ausgelassen, wobei Edeka aktuell noch läuft und Rewe heute zu Ende geht. Man muss nicht immer nur Geld ausgeben.
Zurück zu wichtigeren Themen.

Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD sind in der heissen Phase. Allerdings gibt es zwei Punkte in denen beide Parteien nicht übereinstimmen. Der erste Punkt heisst Steuererhöhungen gegen die die CDU ausdrücklich ist, auch wenn Schäuble bereits Zustimmung signalisiert hat. Ausserdem gibt es da noch das Thema Maut, das Lieblingsprojekt von Horst Seehofer. Der bayerische Ministerpräsident beharrt auf der Maut und will kein Stück davon abrücken.
Ehrlich gesagt bin ich persönlich gar nicht so abgeneigt gegen eine Maut, denn sie betrifft schliesslich nur diejenigen, die durch Deutschland fahren wollen und deren Auto hier nicht gemeldet ist. Mit der KFZ-Steuer sollen die Deutschen ihre Maut gezahlt haben, während Fahrer aus anderen Ländern eine Maut zahlen müssen. Ich verstehe wirklich nicht, warum man sich dagegen stellen sollte. Es ist doch nur gerecht. In der Schweiz und in Italien müssen wir schliesslich auch Maut bezahlen. Das wird hingenommen, aber dass es nun auch in Deutschland für ausländische Auto- und Motoradfahrer eingeführt wird, ist also nicht in Ordnung. Das Geld, was man dort einnimmt, könnte man in die Erneuerung von Strassen und Autobahnen nutzen. Vor allem das Streckenetz der Autobahnen müsste dringend erneuert werden. Im Sommer kam es zum sogenannten Blow-up, weil der Zustand der Strassen einfach nur noch mässig ist. Aber Deutschland hat dafür kein Geld. Und so kommt es zu aufplatzenden Fahrstrecken und schweren Unfällen.
Aber die Maut scheint das Streitthema Nr. 1 zwischen beiden Parteien zu sein. SPD-Mann Torsten Albig forderte sogar, notfalls ohne CSU eine Koalition zu bilden. Na, das wird Seehofer aber gar nicht gefallen, wo er doch so haushoch in Bayern die Landtagswahl gewonnen hat. Da bildet er sich doch ein, dass er nun auch in Berlin zu bestimmen hat. Wer weiss, ob das wirklich stimmt. Aber die Maut will er haben.
Wie ich beim letzten Mal bereits vermutete, würde Sigmar Gabriel zu allem notfalls ja und amen sagen, nur damit er mit seiner Partei mitregieren darf. Wie es nun aussieht, wird Gabriel zum Umfaller und wird wohl auf Steuererhöhungen verzichten. Tja, manchmal muss man Kompromisse machen, aber bei Gabriel ist es absehbar gewesen. Vor allem bleibt der CDU auch gar kein anderer Partner als die SPD und natürlich umgekehrt. Als letztes bleiben höchstens Neuwahlen, aber das ist absolut utopisch. Aber die FDP würde es garantiert wieder in den Bundestag schaffen.
Vielleicht wird es Steuererhöhungen geben, aber sicherlich nicht in dem Umfang, wie es die SPD in ihrem Wahlprogramm gefordert hat.

In den USA herrscht immer noch das Zwangssparen, wie ich immer gerne sage. Also Beamte sind im unbezahlten Zwangsurlaub, die Behörden arbeiten kaum noch, von den Museen ganz zu schweigen, nicht einmal mehr in den Nationalparks sind Ranger zu sehen. Touristen mussten alle Nationalparks verlassen, was ich nun wirklich nicht verständlich finde. Denn das sind in einigen Punkten gute Einnahmequellen. Aber so ist das nun einmal.
Weil die Republikaner im Kongress sich bei einem Übergangs-Etat querstellten kam es nach knapp zwei Jahrzehnten – siebzehn Jahre um genau zu sein – wieder zu solch einem Shutdown. Wem damit nun geschadet werden soll, weiss ich wirklich nicht. Denn die Dummen sind einzig und allein die Republikaner. Alle anderen Kongressabgeordneten freuen sich, dass sie davon nicht betroffen sind. Vor allem sieht man daran, was passiert, wenn eine Partei die Oberhoheit in einem „Parlament“ (ist es nicht wirklich, deshalb die Anführungszeichen) hat und nur seine eigenen Ideen durchsetzen will, egal ob sie machbar sind oder nicht. Hauptsache man verhindert all das, was die anderen wollen. Ob nun von Vorteil oder nicht, interessiert nicht, denn nur der eigene Vorteil zählt.
Was am Ende bleibt? Entnervte US-Amerikaner, die sich von den Republikanern abwenden, leere Nationalparks, verärgerte Touristen und natürlich eine Verschärfung der Vermögensmisere der US-Amerikaner. Daran scheint niemand zu denken. Aber hauptsache, die Republikaner haben ihren Willen bekommen.
Dabei will ich gar nicht alle über einen Kamm scheren, denn einige Parteigenossen (das Wort Genosse wird in den USA immer scheel angesehen, wegen der Verbindung zum Kommunismus) kritisieren ihre eigenen Leute. Denn die Befürchtung ist gross, dass die Amerikaner die Republikaner nicht mehr ernst nehmen und dies in den nächsten Wahlen, vor allem der Präsidentschaftswahl, die noch ein wenig hin ist, zeigen werden.

Hat sich irgendjemand das ZDF-Special der Soko-Serien angetan? Ich bin von Anfang an nicht von der Handlung mitgerissen worden. Oft fragte ich mich, warum denn nun gerade der Soko-Ableger noch mitwirken muss. Anstatt fünf Folgen von etwa 43 Minuten zu drehen, hätte man das ganze auf gut 90 Minuten kürzen können und selbst das wäre noch zu lang gewesen. Einfach nur enttäuschend, was da geboten wurde.
Aber die Serie „Der Alte“ hat sich auch ins Negative entwickelt. Das ist alles so unglaubwürdig geworden, nicht mehr das, was es früher mal war. Jan-Gregor Kremp ist ein toller Schauspieler, aber in dieser Serie gefällt er mir überhaupt nicht. Ich finde ihn dort absolut unglaubwürdig und fehlbesetzt. Am meisten stören mich aber die Drehbücher, die so vorhersehbar geschrieben worden sind. Muss das so einfach sein, weil die meisten Zuschauer der Handlung nicht mehr folgen können. In den ersten drei Folgen war ziemlich schnell klar, wer der Täter ist und bei der Folge gestern wusste man überhaupt nicht, woran man eigentlich war. Die Folge war nicht so einfach geschrieben wie die Folgen zuvor, aber hier stimmte es irgendwie nicht im Team. Nur kleine Nuancen, aber mir ist es aufgefallen.
Ich weiss ja, dass nichts besser wird im Fernsehen, aber so langsam nimmt es Überhand.
Heute Abend ist es dann mal wieder so weit und es läuft überhaupt nichts im Fernsehen. Werde ich mal wieder was lesen. Vorrat habe ich genug.
Und wer vielleicht nicht weiss, was er in nächter Zeit lesen soll, der kann ja mal hier gucken, was es alles gibt.

 

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Große Koalition oder Neuwahlen? Wie wird Merkel entscheiden?


Die Wahl ist entschieden. Überlegen hat die CDU und auch die CSU gewonnen. Doch leider nützt das den Schwesterparteien nichts, denn zur absoluten Mehrheit hat es nicht gereicht. Nun steht die CDU allerdings vor dem Problem, dass der Wunschpartner FDP es nicht einmal in den Bundestag geschafft hat, wenn wir uns erinnern.
Nun bleibt der CDU nichts übrig, als ihre Fühler zur SPD und zu den Grünen auszustrecken. Die Grünen scheinen auszufallen, zu unterschiedlich sind beide Parteiprogramme. Doch selbst das der CDU und der SPD widerspricht sich in einigen Punkten, vor allem wenn es um das Thema Steuern geht. Denn die CDU will keine Steuererhöhung, die SPD hingegen schon. War eines der Lieblingsthemen von Peer Steinbrück. Wobei, der Kanzlerkandidat der SPD wird nicht zur Verfügung stehen. Er will sich aus der führenden Politik zurückziehen. Das hatte ich bereits vermutet, denn ein Steinbrück spielt nicht gern die zweite Geige. Sigmar Gabriel hingegen schon, hauptsache, er ist an der Macht. Da macht es ihm nichts aus, wenn er nicht der König ist.
Wird es nun also eine grosse Koalition geben? Vor einigen Jahren hat es schon einmal geklappt, warum jetzt nicht auch? Oder wird es zu keiner Einigung mit SPD oder Grünen kommen, dass es Neuwahlen gibt? Theoretisch ist das möglich, allerdings wird das der CDU nicht guttun. Dann werden sie einen Denkzettel verpasst bekommen und vielleicht wird es dann auch die FDP wieder in den Bundestag schaffen.
Nein, Neuwahlen halte ich für utopisch. Eher geht die CDU noch mit den Grünen zusammen. Allerdings streiten die sich gerade, wer sie führen wird. Alle haben hingeschmissen, aber nun kommen die Nachfolger und streiten sich um die besten Brotkrumen. Wird noch interessant werden.
Von der FDP hingegen hört man nichts, nicht einmal, dass sie sich Wunden lecken. Nun gut, Rösler schmeisst hin, aber das ist zu verschmerzen. Was hat er denn grossartig gebracht? Als Wirtschaftsminister habe ich ihn überhaupt nicht gesehen? Da sass er im Bundestag, aber mehr irgendwie nicht. Oder habe ich die Nachrichten nicht gut genug studiert? Kann gut sein, aber da ist einfach nichts. Selbst als er Gesundheitsminister war, kann ich mich nur an die grossen Impfbestellungen von Tamiflu erinnern, als vor drei Jahren die Schweinegrippe die Welt in Atem hielt. Die letzten Dosen wurden in den letzten Monaten entsorgt. Mehr Kosten als Nutzen, da sich kaum jemand damit impfen liess. Ich gehöre auch zu der Masse, die nsich nicht hat impfen lassen. War viel zu unausgegoren und kopflos das Ganze.
Da hat noch Guido Westerwelle eine bessere Figur gemacht. Indem er erst angeblich kein Englisch konnte und ansonsten als Aussenminister eben überall seinen Senf dazugab.
Die FDP hat sich kaputt gemacht, indem sie Westerwelle entmachteten. Denn wer nimmt schon einen Philipp Rösler ernst oder einen Rainer Brüderle?
Ausserdem habe ich in den ganzen Wochen bis zur Bundestagswahl kein einziges FDP-Wahlplakat gesehen, nur CSU (Bayern halt) und SPD.
Welche Koalition nun kommen wird? Ich weiss es nicht, aber es wird wohl die SPD sein. Ausserdem hat Finanzminister Schäuble schon Zugeständnisse gemacht: Er wehre sich nicht gegen Steuererhöhungen, auch wenn er persönlich dagegen sei.
Also doch die SPD, wie hätte es anders sein sollen? Das Walross kehrt zurück!

Irans neuer Präsident ist mir immer noch ein grosses Rätsel. Erst schleimt er sich dermassen bei Israel ein, dass Netanjahu schon von einem Heuchler spricht, dann bleibt er auf diesem Weg. Nun glaube ich zu wissen, was er mit dieser Politik betreibt. Denn bei der UN hielt er eine Rede, wo er forderte, dass auch Israel dem Atom-Vertrag beitrete. Ist denn der Iran auch dabei? Und wieso schleimt er erst, wenn er das eigentlich nur will?
Da muss noch was anderes dahinterstecken. Vielleicht will er der Welt einen Spiegel vor Augen halten bis das wahre Gesicht dahinter erkennbar ist. Mal abwarten.

Hat sich überhaupt noch jemand Promi BigBrother angesehen? Gestern jedenfalls ist es zu Ende gegangen. Jenny Elvers hat gewonnen, wie man es sich vielleicht von Anfang an gedacht haben könnte. Denn sie war noch die bekannteste unter diesen ganzen C-Promis. Wobei man von manchen nicht einmal von Prominent sprechen konnte, da sie niemand kannte.
Die Sendung ist zu Ende und ich kann bloss hoffen, dass es nie mehr wiederaufstehen wird. Vor allem nicht mit dieser Fehlbesetzung von Doppelmoderation. Da ist einem das Dschungelcamp wirklich lieber, nicht wegen der ganzen Kakerlaken und Mehlwürmer, sondern weil da die Moderation einfach besser ist. Deshalb will man man eigentlich auch sehen, nicht wegen der Kandidaten, die sich da lächerlich machen.

 

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Entscheidung in Syrien? Der Countdown läuft!


Noch ist der Bericht der UN-Inspektoren nicht offiziell, dennoch sind bereits wichtige Einzelheiten durchgesickert: Es hat den Nachweis auf Giftgas und Chemiewaffen gegeben! Damit wäre die Vermutung der USA bestätigt. Also alles klar für einen Militärschlag?
Nein, davon ist auf einmal keine Rede mehr. Liegt vielleicht auch daran, dass Obama einfach keine Unterstützung für seinen „kleinen Spaziergang“ findet. Warum Spaziergang? Nun ja, er redet immer von einem 60tägigen Militärschlag und das ist so formuliert, als würde es sich um einen Spaziergang handeln. Mal kurz hin, auf den Tisch hauen und wieder raus aus dem Land. Doch so einfach, wie es sich anhört, dürfte es gewiss nicht sein. Das beste Beispiel ist der Irak, wo nun nach zehn Jahren das Land immer noch nicht befriedet ist. Im Grunde genommen, war es unter Saddam Hussein friedlicher als es heutzutage ist. Ja, Saddam war auch kein harmloser Diktator, aber unter ihm haben wenigstens die einzelnen Religionen friedlich zusammengelebt.
Binnen einer Woche soll nun Syrien sein Chemiewaffenarsenal aufdecken, also angeben, was sie alles besitzen. Ob das offen und ehrlich geschehen wird, ist eine andere Sache. Denn verstecken kann man immer was. Auch dass die UN-Inspektoren zurückkehren und den kompletten Zugangen zu den Chemiewaffendepots und Herstellungsorten erhalten, bedeutet nichts. Bis Mitte 2014 sollen dann alles zerstört sein. Das ist eine lange Zeit in der noch allerhand passieren kann. Dennoch gut, dass nicht gleich der Militärschlag kommt, wie es Obama immer forderte. Denn so was bringt nur Leid und noch mehr Tote. Man sollte immer erst versuchen, die Dinge friedlich zu lösen. Zudem sogar Russland damit einverstanden ist.
Wenn wir uns erinnern, war Russland, allen voran Wladimir Putin, gegen einen Militärschlag der USA und forderten Beweise für deren Behauptung, es gebe Chemiewaffen in Syrien. Nun muss man einmal bedenken, dass Russland an Syrien jede Menge Waffen liefert. Warum also die Quelle kappen, die einen tränkt? Allerdings soll Assad bereits das Geld ausgegangen sein. Denn wie einige Leute berichten, würden bereits Kunstschätze in russische Frachtflugzeuge und Hubschrauber verpackt werden. Der Ausverkauf hat begonnen! Klammheimlich geschieht das natürlich und falls man Russland darauf ansprechen würde, werden die das sicherlich dementieren und behaupten, diese Dinge besässen sie bereits seit Jahrzehnten. Wer will das schon beweisen?
Aber ist es nicht traurig, wie die Altertümer verscherbelt werden? Von einem Diktator zum anderen. Quasi als Tauschgeschenk. Aleppo soll angeblich nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nicht durch die Zerstörung durch die Kämpfe, sondern auch der Raub der Altertümer.
Aber so lange es immer willige Abnehmer gibt, wird es überall so weitergehen.
Ein Militärschlag gegen Syrien scheint also vom Tisch zu sein. Wenigstens etwas, denn ein Krieg hat noch nie etwas gebracht, ausser Toten und Verletzten.

Morgen wird hier in Bayern gewählt. Ich kann mir einen faulen Tag machen, denn ich habe bereits per Briefwahl gewählt. Einmal Landtagswahl und die Bundestagswahl auch. Finde ich unheimlich praktisch. Zudem macht die Deutsche Post immer Reklame dafür, dass sie hundertausende Wahlhelfer haben. Allerdings nicht in Bremen, denn dort waren die meisten Wahlunterlagen unzustellbar. Wieso auch immer, denn die Adressen waren korrekt verzeichnet. Vielleicht ein Fehler im System der Post? Aber normale Briefe sind scheinbar angekommen. Vielleicht auch eine Verschwörung? Vielleicht sind das alles SPD-Wähler und die sollten ihre Stimme nicht abgeben können. Die betroffenden Personen können auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen gehen.
Die Briefwahl hat für die Parteien den Nachteil, dass sie mit ihrer Infopost häufig viel zu spät in den Briefkästen lagen. Als ich bereits meine Wahlen getätigt hatte, bekam ich auf einmal Post. Bloss leider zu spät. Hätte die betreffende Partei eh nicht gewählt. Oder dann die Wahlauftritte überall, wo man hingeht. Ich habe mir nichts andrehen lassen und immer nur den Kommentar abgegeben, dass ich bereits gewählt hätte. Darauf kamen dann so blöde Kommentare wie „hoffentlich uns.“ Ich entgegnete nur: „Das werden sie dann sehen, falls sie über die fünf Prozenthürde gekommen sind.“ Hätte auch was anderes sagen können, aber bevor ich da dämliche Diskussionen abhalte, komme ich noch zu spät zur Arbeit.
Wer wohl morgen gewinnen wird? Vom Prozentanteil her sicherlich die CSU mit Horst Seehofer. Aber wird es auch reichen, um Ministerpräsident zu bleiben? Wird er eine absolute Mehrheit holen oder muss er wieder mit der FDP zusammengehen? Vielleicht sogar auch noch mit den Freien Wählern? Ja, ja, diese Partei scheint nicht ganz zu wissen, was sie will. Einmal will Aiwanger mit der CSU zusammengehen, dann wieder mit SPD und Grünen. Warum denn nicht gleich eine grosse Koalition? Vielleicht schafft die SPD auch die Sensation und löst die CSU ab. Danach kann Seehofer nur noch auswandern. Wieder ab nach Preussen, nach Berlin.
Im Grunde genommen denke ich nur wieder an de Nockherberg und seine Darsteller. Da hat man solche wie Söder und Ude liebgewonnen und will sie auch weiterhin sehen. Da bleibt nur eine grosse Koalition. Aber die wird niemals kommen, eher spaltet sich Bayern von Deutschland ab.
Und nächste Woche dann die grosse Wahl. Steinbrück oder Merkel? Haifischgrinsen oder Sabberlinien? Das ist die Frage aller Fragen. Vielleicht auch beide, denn angeblich würden CDU und FDP keine Mehrheit bekommen. Dann würde es zu einer grossen Koalition kommen. Ganz sicher, denn die Grünen wollen sicherlich nicht mit der CDU zusammenarbeiten. Und ob die SPD wirklich die Linke haben will als Koalitionspartner dürfte auch dahingestellt sein. Wobei, manchmal frisst der Teufel Fliegen, um ans Ziel zu kommen. So muss man das sehen und darf auch da überrascht sein.

Elefantendame Mala ist ganz glücklich, dass St. Pauli heute seine frühe Torführung nicht verspielt hat. Zwar kassierten sie nach der 2:0-Führung noch einen Gegentreffer, aber den knappen Vorsprung hielten sie bis zum Abpfiff durch und dürfen sich nun über drei Punkte freuen.
Die Elefantendame hatte den Sieg bereits vorausgesehen, auch wenn sie kurzzeitig wieder am Zweifeln war. Denn bekanntlich weiss St. Pauli manchmal gar nicht, wie Fussballspielen eigentlich geht. Da schiessen sie innerhalb weniger Minuten zwei Tore und bringen es nciht zustande, diese Führung bis Spielende zu behalten. Dabei muss das Runde doch einfach nur ins Eckige.
Besonders kritisiert Mala das Chaos, das oft auf dem Spielfeld herrscht, so dass der Mannschaft gar nichts gelingt. Auch dass sie oft bei Standardsituationen Tore kassieren, gefällt ihr gar nicht.
Schon oft hat sie sich darüber geärgert und träumte davon, als Torwart das Tor des Vereins sauberzuhalten. Leider dürfen Elefanten nicht aufgestellt werden, was Mala masslos enttäuscht. Und so kann sie nur kommentieren und wüten, wenn St. Pauli wieder leichtfertig einen Sieg aus der Hand gegeben hat. Heute hat sie aber allen Grund zur Freude, denn St. Pauli hat gewonnen!
Und wenn St. Pauli gewinnt, verliert meist der HSV wie auch umgekehrt. Also eine Niederlage für den Verein von Malas Lieblingskonkurrentin Mogli? Wir werden es sehen. Aber es dürfte ziemlich sicher sein, denn es geht gegen den BVB. Zudem scheinen die Tage von Fink gezählt zu sein. Denn erst verbannt er zwei Spieler in die U23, nun will er sie zurückholen, doch dagegen stellt sich nun Sportdirektor Kreuzer. Als Trainer sollte man seine eigene Linie fortsetzen. Aber beim HSV läuft ohnehin seit Jahren nichts mehr. Ob’s an den Spielern liegt oder an den Trainern? Und warum haben sie es nicht geschafft, 100.000 Euro für die Damenmannschaft bereitzustellen? Diese musste deshalb zwangsabsteigen. Das ist das Armutszeugnis schlechthin.

Der Tiefpunkt des deutschen Fernsehens ist mal wieder durch ein neues Format erreicht: Promi Big Brother. Eigentlich nur zum Gucken geeignet, wenn man Psychologe ist oder sich amüsieren will. Wobei das Dschungelcamp weitaus interessanter ist. Big Brother ist nicht umsonst gescheitert, nun versucht man es mit angeblichen Promis von denen man die Hälfte nicht kennt. Der bekannteste dürfte noch David Hasselhoff sein, wobei ich mich frage, was der dort macht? Der kann doch kaum ein Wort deutsch oder besinnt er sich nun auf seine deutschen Vorfahren, die aus Niedersachsen (?) stammten? Einfach vergessen, dass diese Sendung läuft. Bin bloss gespannt, was Oliver Kalkofe dazu sagen wird. Denn mit einem hat er recht. Das deutsche Fernsehen war früher besser. Auch ich habe das schon irgendwann mal erwähnt. Wenigstens bin ich nicht der einzige, der das festgestellt hat.

Mit Aneba. Die Rückkehr scheint es weiterzugehen. Das ist doch mal was…

Edit: Wieso wird ein Artikel wieder nur gespeichert, anstatt dass veröffentlicht wird? Lange ist das Problem nicht aufgetreten, aber ich finde es mehr als nervig, vor allem wenn man das nicht bemerkt.

 

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