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Der ESC wird eine deutsche Enttäuschung


Heute Abend werden wieder einige in Europa vor den Fernsehern sitzen und sich die Lieder von verschiedenen Interpreten antun. Das nennt sich dann Eurovision Song Contest, früher bekannt als Grand Prix.
In diesem Jahr ist für Deutschland die Band Cascada am Start, die den deutschen Vorentscheid nur gewann, da die Jury für sie war. Damals wurden Stimmen laut, dass der Sieg manipuliert gewesen sei. Grund: In der Jury sassen mehrere Interpreten, deren Vertriebsfirma die gleiche wie bei Cascada ist. Und als das nichts half kamen eben die üblichen Gerüchte auf, dass das Lied abgekupfert worden sei. Hierbei sollte es sich um das Siegerlied vom Vorjahr handeln. Kruz gesagt: Eine Ähnlichkeit war nicht zu leugnen, aber war da wirklich geklaut worden? Ein Sachverständiger wurde engagiert, der am Ende sagte, dass es Ähnlichkeiten gebe, aber eindeutig keine Übereinstimmungen.
Ganz ehrlich, ob geklaut oder nicht, das Lied wird eh nicht gewinnen. Was in dem einen Jahr funktioniert, wird im anderen nicht mehr gehen.
Warum findet so etwas wie der Eurovision Song Contest überhaupt noch statt? Ist es nicht langsam an der Zeit, es zu beenden, vor allem in Zeiten, wo das Geld nicht mehr so locker sitzt? Einige Länder machen bereits nicht mehr mit, weil sie Angst haben, dass sie gewinnen könnten. – Griechenland zählt nicht dazu.
Muss man sich zwei Halbfinals antun, einen Sieger auswählen und dann ein drittes Mal sich vor dem Fernseher abfinden, um sich dann noch das Finale anzusehen und wieder all die Lieder anzutun? Muss das wirklich sein?
Ja, aus dem Text geht hervor, dass ich kein Fan dieses Gesangspektakels bin. Früher habe ich das durchaus vom Anfang bis zum Ende geguckt. Doch mit der Zeit wurde es für mich nur noch zu einem langweiligen Spektakel. Auch die Lieder waren nicht wirklich mehr was, vor allem die von Deutschland nicht.
Wie wurde Lena Meyer-Landruth mit „Satellite“ in Grund und Boden gelobt, vor allem als sie tatsächlich den Sieg errang. Ich frage mich heute noch, wie man für so ein schlechtes Lied nur anrufen konnte. Aber da habe ich scheinbar einen gänzlich anderen Musikgeschmack.
Gut, zurück zu Cascada mit ihrem Lied „Glorious“. Nicht nur ich bin davon überzeugt, dass das Lied grandios scheitern wird. Nimmt man die ganzen Umfragen, sieht es nicht anders aus. Vor allem wird es wie eine schlechte Kopie vom Vorjahressiegerlied „Euphoria“ angesehen.
Aber ich lasse mich gerne überraschen. Wenn dann der Sieger gekürt ist, werde ich schnell mal den Fernseher einschalten, ansonsten lese ich lieber ein gutes Buch.
Wobei gutes Buch stark übertrieben ist. Es handelt sich um den neuen Roman von Dan Brown. Was ich anfangs bereits befürchtet hatte, bewahrheitet sich nun. Es ist der letzte Schrott, den ich da lesen muss. Fand ich schon die drei Vorgänger schlecht recherchiert, so hat sich das nicht wirklich gebessert. In Sachen Langatmigkeit, hat sich im Gegensatz zum Vorgänger zwar einiges getan, dennoch kommt für mich wirklich keine Spannung auf. Ich weiss auch nicht, was ich dazu sagen soll. Aber kennt man einen der Robert-Langdon-Romane von Dan Brown, braucht man einen weiteren eigentlich nicht zu lesen. Grund: Alle sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Zudem ist das Ende so vorhersehbar. Ich muss noch einige Seiten lesen, weiss aber schon jetzt, wie es ausgeht. Das war beim Vorgänger schon nicht gut gelöst, aber jetzt ist es noch schlechter geworden.
Es gibt natürlich auch immer welche, die diesen Thriller in Grund und Boden loben. Ich gehöre auf alle Fälle nicht dazu. Und wenn sich nun jemand fragt, warum ich überhaupt diesen Roman lese, obwohl ich ihn zuvor schon als schlecht einstufte, dem sage ich, dass ich das beruflich machen muss. Also alles andere als freiwillig. Weiss sowieso nicht, warum wir eigentlich so ein Freiexemplar bekommen haben, bei uns passt das überhaupt nicht in die Sparte. Rosi ist so ein Roman, ob nun schlecht recherchiert oder nicht, viel zu hoch. Die denkt doch, dass die göttliche Komödie etwas mit Gotteslästerung im Theater zu tun hat.
Wer wirklich einen guten und vor allem auch gut recherchierten Thriller lesen will, der sollte sich an den Roman „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor halten.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desseligen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller „Die Rollen des Seth“ mögen, denn sie kommt dort drin zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: „Mit List und Tücke“ von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Wer nicht weiss, was er heute wegen des ESC machen soll, lädt sich einfach ein gutes ebook herunter. Bei den beiden vorgestellten lohnt sich jeder Cent.

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Die unüberlegte Energiewende kostet uns nur Geld


Das kalte Wetter scheint nun endlich vorbei zu sein. Wobei, die Eisheiligen sind noch nicht gewesen, also kann es immer noch zu einer richtigen Kaltfront kommen.
Aber die Heizungen können endlich abgestellt werden, künstliche Wärmeregulierung ist nicht mehr nötig. In diesem Jahr wird sich das schlechte und vor allem kalte Wetter wieder einmal auf unserer Stromrechnung niederschlagen.
Seitdem die Bundesregierung im Jahr 2011 beschlossen hat, dass die Energieerzeugung durch die Kernenergie abgeschafft wird und Deutschland stattdessen auf erneuerbare Energien setzt, kannten die Stromkosten nur noch einen Weg – den nach oben.
Und warum ist das so? Wurde uns nicht gesagt, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nicht billiger sei als aus konventionellen Quellen? Ja, so wurde es gesagt, doch die Wahrheit ist eine andere.
Doch wieso ist das so? Tja, das liegt daran, dass Deutschland grossartig gesagt hat, wir wollen erneuerbare Energien, sich aber nicht darum gekümmert hat, ob dieser erzeugte Strom auch wirklich abgenommen werden kann.
Es wurde also der zweite Schritt vor dem ersten gemacht.
Halten wir fest: Es wird genügend Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, dieser Strom muss von den Stromanbietern wie Vattenfall, e.on oder RWE abgenommen werden. Dabei ist es egal, ob sie ihn verwenden können oder nicht. Das Geld muss dennoch gezahlt werden.
Genau hier liegt der Haken. Denn der erzeugte Strom kann gar nicht zum Endverbraucher kommen, weil die nötigen Netze fehlen. Nun kann man natürlich sagen, dass der NEtzausbau schnell nachgeholt werden kann. Kleines Problem: Überlandleitungen sind am besten dafür geeignet, doch die will niemand direkt vor sich haben. Ich habe auch mal an einer Überlandleitung gelebt. Da litt ich an Überempfindlichkeiten, das kann man sich nciht vorstellen. Seitdem wir da weg waren, ging’s mir bestens.
Unterirdisch können die Leitungen natürlich auch verlegt werden, allerdings nur mit einer bestimmten Dicke und die Kosten sind natürlich auch wieder höher. Die zweitbeste Lösung.
Momentan ist noch nichts getan worden, um die Netze weiter auszubauen. Stattdessen wird weiterhin Strom erzeugt, der nciht genutzt werden kann. Es wird dafür Geld gezahlt und wir – die Stromabnehmer – sind am Ende die Dummen. Denn auf den Kosten bleiben wir sitzen und nicht die tollen Politiker, die sich in nullkommanix für die Energiewende entschlossen haben. Auch nur, weil alle Angst hatten wegen Japan und dem, was in Fukushima passiert ist. Dazu muss man mal sagen, dass das gar nicht in Deutschland passieren kann, denn wir sind kein Erdbebengebiet wie eben Japan, der Iran oder die USA. Aber es passte so gut ins Konzept, dass sich die Bundesregierung schnell dazu entschloss, auf die erneuerbaren Energien zu setzen. Und dabei dachten sie nicht daran, dass die Stromnetze dafür gar nicht gemacht sind.
Oder nehmen wir doch einmal die Off-Shore-Windparks. Momentan wird doch nicht weitergebaut und funktionieren tun die meisten auch nicht. Ausserdem ist es lächerlich, wie viel MW die Dinger eigentlich produzieren. Die können gerade mal ein Kernkraftwerk ersetzen, mehr auch nicht.

Und noch einmal zum neuen Elefantenbullen in Hamburg. Er hat sich gut eingelebt, wie es scheint, bereits Kontakt aufgenommen zu den Kühen. Ausserdem sind auch zwei – Yashoda und Tochter Kandy – bei ihm auf der Anlage gewesen. Mal sehen, wie er sich machen wird. Werde den neuen Pappsack – so nennt ihn Jonas – bald in seiner neuen Umgebung besuchen, nachdem ich ihn seit 2010 nicht mehr gesehen habe.

Schon die wunderbare Kurzgeschichte Mit List und Tücke von Henrik Quedburg gelesen? Erhältlich ist die Geschichte unter anderem auf neobooks, Weltbild, Thalia, ciando oder apple. Es handelt sich hierbei um Fantasy und geht um einen Zauberer, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Und natürlich darf hierbei auch nicht der Thriller des Jahres vergessen werden. Nein, dabei handelt es sich nicht um Dan Browns neuen Roman. Es handelt sich hierbei um Die Rollen des Seth von Helen Dalibor. In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau „Am Nil“ zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Wie nun der Krug in das Eismeer gelangt, wo er schliesslich beim Abriss desselbigen gefunden wird, muss jeder selbst lesen.
Es ist eine gute Geschichte. Zu finden auf Amazon, neobooks, Thalia, buch.de und ciando.

 

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