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Die Krokodilstränen des Furzes


Da sind die Tränen gestern kurz vor Mitternacht geflossen oder besser nicht geflossen, als Helena Fürst versuchte, auf die Tränendrüse zu drücken. Wenn man schon weinerlich tut, sollte man es auch richtig beherrschen. Deshalb waren es nicht mehr als Krokodilstränen. Keine Ahnung, wer ihr das nun abgenommen hat. Ich warte einfach nur darauf, dass sie endlich das Camp verlässt, denn sie ist eine furchtbare Nervensäge, die, so scheint es, die Dinge anders wahrzunehmen scheint wie die Menschen um sie herum oder der Zuschauer. Gestern sagte sie das ganz treffend, nachdem sie wieder einmal die Prüfung vergeigt hatte. Zu Ricky Harris sagte sie etwas in der Art, dass sie das anders gesehen hätte als er. Wir Zuschauer vermuten das bereits seit Tagen. Ob man das als Wahrnehmungsstörungen bezeichnen kann oder dass Helena Fürst in einer anderen Welt lebt? Ich kann es nicht sagen. Was ich hingegen vermute ist, dass sie sich so inszeniert, weil sie so jede Menge Sendezeit für sich schindet. Was ihr das bringt, kann ich nicht sagen, denn sie bringt sich nicht gerade positiv rüber. Das konnte man auch gestern wieder sehen, wo sie behauptete, Ricky Harris hätte behauptet, es sollen doch alle für sie für die nächsten Dschungelprüfungen anrufen. Ich kann mich nur erinnern, wie sie ihren Rücken in die Kamera drehte, auf ihre Nummer deutete und sagte, dass das ihre Nummer sei und man anrufen solle, wenn man sie nicht weiter im Camp sehen will. In dem Augenblick fragte man sich als Zuschauer wieder einmal, warum ihr so viel Sendezeit gewidmet wird, denn unterhaltsam ist das nicht mehr, sondern nur noch peinlich. Vor allem frage ich mich, warum Ricky Harris nicht einfach weitergegangen ist, wo sie sich verbal an ihm abreagieren musste, weil sie allein die Prüfung vergeigt hatte und anscheinend nicht damit zurechtkam, dass jemand, der an Höhenangst leidet, über die Halterung lief und hoppste und sich freute, dass er das konnte. Damit hatte Ricky Harris Helena Fürst deklassiert.
Stattdessen kam sie damit an, dass Ricky sie nur angeschrieen hätte. So wie sie sich benommen hat, hätte jeder an seiner Stelle sie angeschrien. Thorsten Legat hätte sie höchstwahrscheinlich so zur Minna gemacht, dass sie doch als Blindfisch den Weg gegangen wäre. Aber er war nicht ausgewählt worden.
Taktisch unklug war es von Ricky Harris zu bestreiten, dass er laut geworden wäre. Eventuell hat er das auch gar nicht gemerkt, da er sich so sehr in seinen Ärger auf Helenas Kleinkindereien steigerte.
Ehrlich gesagt, hätte RTL bei dem Gespräch einschreiten und es beenden sollen.
Am Tag zuvor wurde bereits gezeigt, wie Helena Fürst auf Thorsten Legat losging und diesen verbal in Grund und Boden redete. Bewundernswert, dass der nicht ausgerastet ist. Aber er scheint die „Furzfrau“, wie er Fürst bezeichnete, nicht mehr ernst zu nehmen. Wobei er nach der Dschungelprüfung von Tag sieben sagte, dass er im weitesten Sinne positiv von ihr überrascht sei. Ich halte das für psychologisches Gerede, wo er ihr den Wind aus den Segeln nehmen wollte. Also reines Taktik-Geschwafel, meiner Meinung nach.
Denn vor der Prüfung hat sie ihn vollgelabert – ich benutze solche Begriffe eigentlich nicht, aber bei Helena Fürst sind sie passend -, wie ungerecht sie sich von ihm behandelt fühlt und es eine Frechheit sei, wie er sich ihr gegenüber benehme. Der hätte ich längst Redeverbot erteilt. Dennoch kann sie munter weiter wie eine Dampfwalze über diejenigen fahren, die ihrer Meinung nach, sie ungerecht behandeln, sie hintergehen oder ich weiss nicht was. Mir wird das alles zu viel mit ihr, weshalb ich immer wegschalte, wenn ich diese Natter – anders kann man sie nicht verzeichnen – sehe. Ich habe schon ihre Sendungen nie geguckt, weil mir ihre Art nicht gefiel, aber hier bringt sie einen um den Spass, irgendwie Gefallen am diesjährigen Dschungelcamp zu finden.
So langsam glaube ich wirklich, dass meine Vermutung stimmt, sie hat in ihrem Vertrag noch stehen, dass sie pro Folge einige Hundert oder Tausend Euro mehr an Gage bekommt, wenn sie mindestens zehn Minuten in einer Folge zu sehen ist. Das dürfte sie mit ihrem Theater, das sie täglich veranstaltet, geschafft haben.
Erschreckend finde ich hingegen, wie leicht sie die anderen manipulieren kann oder diese sich manipulieren lassen. Da kommen Helena Fürst und Ricky Harris ins Camp zurück und nachdem klar ist, dass sie keine Sterne wegen Helenas Unfähigkeit – anders kann man es nicht nennen, denn im Gegensatz zu Ricky hat sie es nicht einmal versucht – haben, versucht sie die Schuld von sich zu schieben. Als das nicht reicht, behauptet sie, dass er gesagt hätte, nun sollen alle für sie für die nächsten Prüfungen anrufen. Dass diese Aktion von ihr ausgegangen ist, verschweigt sie natürlich. Der Zuschauer weiss es besser, aber die Campbewohner sind natürlich auf das angewiesen, was ihnen gesagt wird. Jenny Elvers nimmt die Aussage für bare Münze und geht Ricky Harris an, was ihm einfällt, so etwas zu sagen. Augenblicklich kippt die Stimmung und alle sind nun nicht mehr gegen Helena, sondern gegen Ricky, der gar nichts mehr versteht. Leider hat er es nicht richtig verstanden, sich zu verteidigen, sodass er weiter als Bösewicht da stand.
Nach acht Tagen hätten die Campbewohner wissen müssen, wer dort die Wahrheit gerne ein wenig zu seinen Gunsten verdreht. Aber Jenny Elvers und Helena Fürst haben in den ersten Tagen in verschiedenen Camps gelebt. Ob das als Ausrede gilt? Nein, es zeugt eher von schlechter Menschenkenntnis, meiner Meinung nach.
Der Zuschauer weiss besser, wie es abgelaufen ist, dennoch muss man aufpassen, dass RTL einen nicht zu sehr manipuliert.
Helena Fürst wollte nicht als erste gehen. Das wäre sie sowieso nicht, denn Gunter Gabriel war der erste, der gegangen ist. Zwischenzeitlich schaffte er es noch einmal in die Schlagzeilen, weil er wegen eines Schwächeanfalls oder einem anderen Grund in eine Klinik zu weiteren Untersuchungen gebracht wurde.
Mich würde interessieren, ob die Toilette eigentlich immer noch so bespritzt ist. Im Verdacht stand immer Gunter Gabriel, aber wenn ich das Verhalten von einem anderen Campbewohner (ob Frau oder Mann sage ich nicht) sehe, frage ich mich, ob dieser Bewohner nicht auch der Übeltäter sein könnte. – Wer weiss, wen ich meine, darf es für sich behalten.
David Ortega wurde gestern überraschend herausgewählt, nachdem schon Rolf Zacher von Dr. Bob herausgenommen wurde. Den genauen Grund erfuhr man nicht, aber am Tag zuvor war er recht genervt von dem Geplapper seiner Campbewohner gewesen. Aber ausser Reden wissen die meisten nun einmal nicht, was sie dort tun sollen.
Nun ist herausgekommen, dass Rolf Zacher über Unwohlsein geklagt hätte. Es soll das Herz sein. Das Klima ist nicht leicht zu vertragen, da hätte ich wahrscheinlich auch Schwierigkeiten.
Schade, dass Rolf Zacher raus ist, denn seine Tanzeinlage war nicht schlecht, als Ricky Harris das Ameisenklavier spielte. Ausserdem sorgte er immer mal wieder für Lacher. Damit ist es jetzt vorbei.
Helena Fürst ist immer noch drin, aber wenigstens muss man sie nun nicht mehr bei einer Dschungelprüfung sehen. Wie sie nun versucht, ihre zehn Minuten Bildschirmpräsenz vollzukriegen? Man darf gespannt sein.

Die Bundesligarückrunde hat begonnen, aber Elefantendame Mala ist immer noch im Winterschlaf, denn die erste Bundesliga hat begonnen, die zweite befndet sich noch immer in der Winterpause.
Aber so ganz von der grossen Bühne will sie dann doch nicht verschwinden. So hat sie gesehen, welche zehn Namensvorschläge für den kleinen Hamburger Elefantenbullen ausgewählt wurden.
Mala hat es sich nicht leicht gemacht und sich einen Favoriten herausgesucht. Es ist KANJA, der am/im Wasser geborene. Denn er kam direkt am Wasser zur Welt, nachdem Kandy ein ausgiebiges Bad genommen hatte.
Wie sollte er da noch anders heissen? Mala ist der Meinung, dass es nur KANJA sein kann, wenn er schon nicht Helmut heissen soll. Hier in Hellabrunn hätte der kleine Bulle bestimmt den Namen bekommen, wenn der Buchstabe H gerade dran gewesen wäre. Ludwig hat seinen Namen auch nach Ludwig II., dem Märchenkönig.
Aber es sollte ein asiatischer Name sein. Dieses Mal ist auch garantiert kein bayerischer Nachname wie As(s)am dabei.
Ein Name aus den Vorschlägen schlägt vom Rufen her, doch ein wenig negativ heraus: Es ist Bodhi, was sich gut zu Blödi umändern lässt. Welcher Elefant möchte immer Blödi genannt werden? Da nützt auch die Bedeutung des Namens nichts, der Erleuchtung bedeutet. Da könnte man sagen, der Blödi ist erleuchtet. Nee, lieber nicht wählen.
KANJA ist schon die beste Wahl, die getätigt wurde. Die Bedeutung von Kumbhar beispielsweise ist ein wenig irreführend, denn es heisst Wassermann, wo man in Deutschland natürlich sofort als erstes ans Sternzeichen denkt. Und das ist der kleine Bulle nun einmal nicht, denn das beginnt erst am 21. Januar. Da ist er leider zehn Tage zu früh geboren wurden.
Ausserdem sollte man von Namen Abstand halten, die anders geschrieben als ausgesprochen werden wie eben Mengapung, das Mangapo ausgesprochen wird oder Sanum, wo man Sanam sagt. Bei Mengapung fallen mir augenblicklich Mangas ein. Ich denke kaum, dass ein Elefant einen Namen haben will, wo man an japanische Comics denkt und nicht an einen indischen Elefanten. Genauso sind Namen, wo die Bedeutung nicht bekannt ist, nicht zu empfehlen. Denn wer weiss, was Ashok bedeutet. Nicht, dass es der geheime Name eines Todesgottes ist. Zudem sind die letzten beiden Jungtiere, Assam und Anjuli, mit Namen ausgestattet worden, die beide mit dem Buchstaben A beginnen. Das muss man nicht fortführen.
Namen von Inseln oder Städten sind im Grunde nicht schlecht, allerdings nicht von einer thailändischen Insel, denn Kandys Mutter Yashoda und Vater Hussein stammten beide aus dem tiefsten Indien, genauso wie Gajendra, der Vater des kleinen Elefantenbullen. Da passt nur ein indischer Name, also fällt Bailan auch weg.
Rangan mag vielleicht eine schöne Bedeutung haben mit der Lebensfrohe, aber der Klang ist genauso schlecht wie schon bei Assam, unmelodisch.
Dann ist da noch Kumar, was Prinz oder Sohn bedeutet. Schöne Bedeutung, wo Gajendras Name König heisst. Allerdings erinnert Kumar zu sehr an das Wort Kummer und daran möchte man wirklich nicht ständig erinnert werden, da es einen eher traurig stimmt.
Bleibt als letzter Name noch Kunjar, was der im Dschungel lebende bedeutet. Wäre ein passender Name, wenn der kleine Bulle tatsächlich im Urwald lebte und nicht in einem Zoo. So ist der Name leider unpassend.
Was bleibt am Ende übrig? Der Vorschlag, den Elefantin Mala von Anfang an favorisiert hat: KANJA. Und auch ich bin für diesen Namen, denn er passt einfach. Diesen Namen kann der kleine Bulle auch im erwachsenen Alter mit Stolz und Würde tragen.
Zudem könnte man als Besucher gleich sehen, dass Kandy und KANJA zusammengehören, denn beide würden dann dieselbe Silbe tragen.
Also, abstimmen. Dies ist bis Donnerstag um 12 Uhr auf der Website vom Hamburger Abendblatt möglich.
Mala drückt ganz fest den Rüssel, dass ihr Namensfavorit KANJA auch durchkommt.
Nein, ich will hier niemanden beeinflussen, aber wenn einmal ein schöner Name dabei ist, dann sollte er auch unbedingt gewählt werden. KANJA ist nun einmal ein toller Name mit einer schönen und vor allem passenden Bedeutung, denn der kleine Elefantenbulle wurde am Wasser geboren.

Gestern wurde vor Blitzeis gewarnt, das ab dem Abend Deutschland in eine gefährliche Rutschpartie verwandeln würde. Besonders gefährdet war der Westen Deutschlands, während es in Ostdeutschland schneien sollte. Dort herrschen angeblich horrende Minustemperaturen, die im zweiständigen Bereich lägen. Allerdings geht man nun auch dort von Blitzeis aus. Kann aber auch sein, dass es einfach nur schneit.
Es kam zu zahlreichen Unfällen, Fussgänger konnten sich praktisch nur im liegen fortbewegen oder sie mussten sich Socken über die Schuhe ziehen, um draussen nicht auszurutschen und sich etwas zu brechen. Glück dort, wo es noch heftig geschneit hatte, dort wurde die Glätte durch den Schnee aufgehoben. Aber wenn der Schnee nun plattgelaufen ist, werden auch diese Flächen zu gefährlichen Rutschpartien. Und dann muss man natürlich immer aufpassen, dass man nicht irgendwo läuft, wo Salz gestreut wurde. Das ist nicht nur schlecht fürs Auto, sondern auch für die Schuhe. Ich habe mal ein paar Lederschuhe versaut, weil ich auf einem Weg lief, der mit Salz gestreut war. Aus Schaden wird man klug.
Die Blitzeis-Gefahr ist noch nicht vorüber. Immer noch muss man auf der Hut sein, da die Böden glatt sind oder es erneut zu überfrierender Nässe kommen kann.
Ich kann heute vergeblich auf Post warten, denn die Deutsche Post hat für die Weisswursthauptstadt entschieden, dass es zu gefährlich für ihre Mitarbeiter sei, Post auszutragen. Hier in München ist es schlimm. Ich habe mich jedenfalls nicht vor die Tür getraut, denn meine Knochen möchte ich mir nicht brechen.
Nachdem der Winter lange auf sich warten liess, hat er uns nun voll im Griff.
Aber alles nicht so schlimm wie das, was der Ostküste und den umliegenden Bundesstaaten bis weit zur Hauptstadt Washington bevorsteht oder bereits getroffen hat. Ein Blizzard grossen Ausmasses hat sich angekündigt, das die Menschen sich dazu veranlasst sahen, Hamsterkäufe zu tätigen.
Bei solchen Wetterkapriolen fragt man sich, ob das die Folgen der Klimaerwärmung sind. Zwangsläufig denkt man, dass die Temperaturen sich erwärmen würden, aber nicht nur das ist der Fall, sondern auch der extreme Abfall von Temperaturen, verursacht durch Blizzards und andere Wetterextreme.
Der Klimpagipfel in Paris wurde als Erfolg gefeiert, doch ob er nichts weiter als heisse Luft bleibt wie Kopenhagen, bleibt abzuwarten.

 
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Verfasst von - 23. Januar 2016 in Blog

 

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Griechenland außer Rand und Band


Griechenland macht ernst und will nicht mehr sparen, sondern ausgeben, was sie gar nicht haben bzw. aus dem grossen Hilfstopf der EU bekommen. Das ist natürlich nicht das, was die restlichen EU-Länder sich von einer Sanierung der Finanzen vorstellen. Aber vielleicht treibt Tsipras den Bankrott voran, dass Griechenland am Ende sich saniert. Argentinien hat das gut getan, warum sollte es mit Griechenland nicht anders sein? Aber gerade dieser Bankrott wurde verhindert, als die Hilfsfonds kamen und Griechenland sich im Gegenzug verpflichtete, kräftig zu sparen. Gebracht hat es seitdem nicht wirklich was. Wie lange ist das nun eigentlich her? Seit drei Jahren, vier oder sogar fünf? Man hat den Überblick verloren, nur das in Griechenland schon lange die das Geld einstecken, die sowieso schon genug haben, ist heute wie damals aktuell.
Als nächstes provoziert Griechenland weiter, indem sich Tsipras auf einmal Russlands Präsident Putin verpflichtet zu sein scheint. Er, besser Griechenland, wolle keine weiteren Sanktionen gegen Russland, ja, nicht eimmal der Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Mariupol verurteilte er. Ein Affront, der die Einigkeit der EU in Frage stellt.
Griechenland provoziert wo es nur kann. So überflog Verteidigungsminister Kammenos die unbewohnte Insel Imia mit dem Hubschrauber und warf Kränze ab. Auch wenn dort niemand leben mag, erheben Griechenland wie auch die Türkei Anspruch auf die Insel. Das ging so weit, dass Ende des letzten Jahrhunderts sogar ein Krieg drohte.
Die Türkei fühlte sich provoziert, liess Kampfflieger los. Und was macht Griechenland? Schickt keine Botschaft der Entschuldigung, sondern lässt ebenfalls Kampfflieger in die Luft.
Was ist da nur los in Griechenland?
Auf alle Fälle dürfen wir noch gespannt sein, was sich Tsipras und seine Genossen ausdenken werden, um die EU und die Türkei zu empören.

Das Dschungelcamp, das langweiligste aller Zeiten, wird sich heute Abend oder besser heute Nacht, endlich dem Ende nähern. Gestern flog noch Rolfe Scheider raus, mein Favorit. Damit verblieben Maren Gilzer, Tanja Tischewitsch und Jörn Schlönvoigt. In diesem Jahr müsste wieder ein Mann gewinnen, da es nur einer ins Finale geschafft hat, tippe ich auf Schlönvoigt. Er soll wohl auch eine ziemlich grosseFangemeinde haben, die immer fleissig für ihn anruft.
Ich jedenfalls werde mir das Finale, wie schon im letzten Jahr, nicht antun. Im letzten Jahr aus Protest, in diesem Jahr aus dem Grund, weil es bessere Möglichkeiten gibt, als sich zu langweilen.
Vor zwei Jahren, als Joey Heindle Dschungelkönig wurde, bezeichnete ich die damalige Staffel als die langweiligste überhaupt. Die diesjährige hat alles getoppt. Da will ich wirklich nicht wissen, wie so ein Sommer-Dschungelcamp sein wird. Dann lieber Promi-BigBrother. Oder der Fernseher bleibt ganz aus. Das ist wohl die beste Lösung.
Nach dem Ende dieser Staffel sollte man sich wirklich fragen, ob wir so etwas wie das Dschungelcamp überhaupt noch brauchen. Irgendwann ist jedes Format vorbei und besser wird es sowieso nicht mehr, denn irgendwann gehen die entsprechenden Kandidaten aus.
Es ist doch sehr bezeichnet für diese Staffel, dass noch viele Szenen mit Kandidaten gezeigt werden, die bereits am Vortag ausgeschieden sind. Da sehen wir Aurelio, die menschgewordene Liege, wie er auf einmal für eine mordsgefährliche Spinne schwadroniert, die er mit dem Stein todesmutig getötet hat. Ich glaube kaum, dass die Spinne ihn auch nur als Feind angesehen hätte, wo wenig, wie der sich bewegt hat.
Dann die Moderationen, die zwar lustig sind, aber weitaus länger als in den Staffeln zuvor. Man muss es wirklich sagen, in diesem Camp passierte einfach nichts. Woran das lag? Weil die Kandidaten miteinander nichts anfangen konnten, dass sie sich nicht einmal aufraffen konnten zu streiten? Im Grunde hat jemand wie Sarah Knappik, Georgina oder eben Larissa Marolt gefehlt. Walter Freiwald konnte das nicht alles wuppen. Am Ende hat er sich auch nur noch wiederholt und wurde langweilig, was auch zu seiner Rauswahl geführt haben dürfte.
Eventuell sehen wir irgendwelche Kandidaten bei Promi-BigBrother im Spätsommer wieder. Denkbar ist alles, Michael Wendler hat es schliesslich vorgemacht. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, von den Kandidaten will ich niemanden mehr in der nächsten Zeit sehen.

Diese Nachricht kam unerwartet, aber nicht überraschend: Richard von Weizsäcker ist mit 94 Jahren gestorben.
Von 1984 bis 1994 war von Weizsäcker Bundespräsident. Der „Präsident aller Bürger“ hatte er sein wollen und ob ihm das gelungen ist, müssen die beurteilen, die ihn besser erlebt haben, als ich. Denn als von Weizsäcker gewählt wurde, war ich noch gar nicht geboren.
Auf jeden Fall war er nicht nur Bundespräsident eines geteilten, sondern auch des wiedervereinigten Deutschlands.
Unvergessen wird seine Rede bleiben, die er am 08. Mai 1985 hielt, dem 40. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs.

Gestern begann die Rückrunde der Bundesliga. Bayern verlor gegen Wolfsburg mit 4:1. Bemerkenswert daran ist, dass Bayern in der Hinrunde kein einziges Spiel verloren hat und auch nur vier Gegentore kassierte. Dieselbe Anzahl haben sie sich nun in einem einzigen Spiel eingefangen. Schwächelt der Rekordmeister etwa oder ist das alles nur Taktik? Wollen sie so ein Anzeichen von Schwäche erzeugen, damit die nächsten Gegner denken, sie hätten leichtes Spiel? Oder muss die Mannschaft sich erst einmal wieder finden?
Ich würde es begrüssen, wenn es im Kampf um die Meisterschaft noch spannend wird. Momentan hat Bayern noch sieben, acht Punkte Vorsprung. Die können innerhalb weniger Spieler wegbrechen. Wolfsburg ist nicht gerade meine Lieblingsverein und auch eine Mannschaft, die einen starken Sponsor hinter sich stehen hat, ähnlich wie RB Leipzig. Aber immer nur Bayern als deutscher Meister ist langweilig
Elefantendame Mala hat sich extra zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte aufgerafft und der liebsten aller Bohnenstangen zu Ehren das Spiel Werder Bremen gegen Hertha BSC getippt. Mala sagt, dass Werder gewinnen wird. Das hoffe ich natürlich auch, aber keine Ahnung, ob es so eintreffen wird.
Ansonsten wird Mala erst wieder von sich reden machen, wenn die Zweite Liga beginnt, also nächste Woche am 07. Februar. Natürlich hofft sie, dass St. Pauli den Klassenerhalt schaffen wird. Und Jonas ist schon gespannt, ob die Pusteblume ihre Quote verbessern kann.

 

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Verscheucht der Regen die Langeweile im Dschungelcamp?


Der Regen prasselt wieder unerbärmlich aufs Dschungelcamp nieder. Ein Zeichen, dass dort vielleicht endlich mal was passiert?
Nun ist die erste Person aus dem Dschungelcamp gewählt worden. Es ist nicht, wie ich gedacht habe Rebecca Simoneit-Barum, sondern Patricia Blanco. Überraschend kam das allerdings ebenfalls nicht. Umso bestürzter musste ich hören, dass Rolfe Scheider wohl die zweitwenigsten Stimmen hatte. Ich habe so sehr mit ihm als Dschungelkönig gerechnet. Aber was hat man in den letzten Tagen eigentlich von ihm gesehen? Bis auf das Auto seiner Eltern und deren Tod kurze Zeit hintereinander hat man eigentlich nie etwas von ihm gesehen. Besser gesagt, RTL hat uns nicht mehr von ihm gezeigt. So verkommen einige Camp-Bewohner zu Statisten, während andere andauernd zu sehen sind, weil sie wissen, wie sie sich ins rechte Licht rücken. Wie sie das machen, völlig egal, hauptsache man zeigt etwas von ihnen und spricht über sie. Ja, natürlich meine ich Walter Freiwald. Durch seine grosse Klappe ist er ständig in aller Munde. Wer ihn früher nicht kannte oder ihn nur als Pfannenverschenker vom „Promi-Dinner“ kannte, weiss nun, dass Walter Freiwald einmal der Co-Moderator von „Der Preis ist heiss“ neben Harry Wijnvoord war. Ehrlich gesagt, kann ich mich an ihn nur erinnern, weil ich über Wijnvoord mal einen Artikel schreiben musste. Da tauchte in dem Artikel auch ein Bild aus den alten „Der Preis ist heiss“-Zeiten auf.
In den letzten Tagen sah man entweder Walter Freiwald bei der Dschungelprüfung oder Angelina Heger, wie sie zu gar nichts mehr lust hatte oder richtiges Essen forderte.
Was war das gestern für ein hämischer Fingerzeig, als in der Schatztruhe mehrere Riegel Pick-ups zu finden waren. Genau nach dem Abtritt von Angelina.
Nun kamen auch endlich mal Personen zum Zuge, die man bisher nur im Hintergrund – halt Statisten – zu sehen gewesen waren. Benjamin Boyce musste auf Schatzsuche gehen und Maren Gilzer geigte Walter Freiwald die Meinung. Nur, das den das nicht wirklich interessiert. Dennoch taktisch klug von Maren Gilzer, dass sie damit genau anfängt, wenn es darum geht, dass der Zuschauer nun die Kandidaten rauswählen kann. Wobei es Maren Gilzer, so wird gemunkelt, gar nicht nötig hätte auf solche Taktiken zurückzugreifen, aufgrund ihrer grossen Fangemeinde von „In aller Freundschaft“ her. Aber gucken da wirklich alle der „In aller Freundschaft“-Zuschauer das Dschungelcamp? Wohl kaum, sonst wäre die Quote allabendlich weitaus höher. Schlecht ist sie halt nicht, aber auch nicht so berauschend wie im letzten Jahr.
Dennoch quält man sich durch die Staffel. Wenn es Walter Freiwald nicht gebe, könnte man die ganze Staffel getrost in die Tonne schmeissen.
Gestern konnte noch einmal die grossen Beteuerungen von Angelina Heger sehen, warum sie das Dschungelcamp auf eigenen Wunsch verliess. Sie hätte keine Kräfte mehr. Wenn man seit Tagen auch kaum was isst, dann ist das kein Wunder. Besonders, wenn man sich auf einredet, dass man das eine nicht verträgt und das andere einfach nicht essen kann, weil man es nicht mag. Da fragt man sich, ob Angelina nicht wusste, was eigentlich im Dschungel auf sie zukommt. Das hörte sich in Teilen so an, als hätte sie geglaubt, dass es ausser Reis und Bohnen noch immer anderes als Tagesration für die Kandidaten gibt. Erinnert das nicht ein wenig an Michael Wendler, der angeblich glaubte, dass man abends ins Hotel gebracht wird, um dort zu übernachten?
Jedenfalls hat Angelina Heger bewiesen, dass sie noch ziemlich unreif ist. Benahm sich wie eine verzogene Göre, die ihren Willen nicht bekam. Sie bockte rum, bekam dennoch nicht, was sie wollte. Da blieb am Ende nur selbst zu gehen. Am besten fand ich dann, wo sie sagte, dass sie noch nie weniger als fünfzig Kilo gewogen habe. Das stimmt nämlich nicht, denn als Baby wiegt man garantiert keine 50 Kilo. Ja, jetzt werde ich gehässig, aber das muss auch mal sein, denn diese Staffel Dschungelcamp hat einfach nichts zu bieten.
Da habe ich auf Rolfe Scheider als Dschungelkönig getippt und dann sieht man von ihm fast nichts. Die Aktion mit seiner Erst- und Zweitbrille war noch das amüsanteste. Aber was zeigt RTL uns auch? Man könnte bald denken im Camp gibt es nur einen Bewohner: Walter Freiwald.
Mal sehen, wer heute Abend fliegen wird. Bei Rebecca Simoneit-Barum vermute ich, dass sie die Lindenstrassen-Fans hinter sich hat. Ansonsten hätte sie als erste gehen müssen, denn bis auf das Harz auf der Kopfhaut hat man von ihr nichts gesehen, trotz des Kopftuchs, das als Farbfleck wirkt.

Vor Wochen konnte man sich über die ZDF-Serie „Der Alte“ aufregen, wo zwei langjährige Darsteller einfach rausgeschrieben wurden. Nun wurde bekannt, wer die Nachfolger sein werden. Die Serie, die lange Jahre ohne weibliches Stammmitglied ausgekommen ist, wird nach der Rechtsmedizinerin weiter verstärkt. Allerdings muss ich mich wirklich fragen, warum das ZDF so einfallslos war und Stephanie Stumpf verpflichtet hat. Es gibt so viele talentierte junge Schauspielerinnen, warum gerade sie?
In meinem grossen Bekanntenkreis war man froh, als sie nicht mehr in der Serie „Die Bergretter“ mitwirkte, genauso mied man die im Januar letzten Jahres ausgelaufene Krimi-Serie „Stubbe – Von Fall zu Fall“, weil sie einfach nicht zu ertragen war. Und nun das. „Der Alte“ wird einem auch verleidet. Na ja, es gibt ja den Ausschaltknopf an der Fernbedienung, aber vielleicht sollte das ZDF bei der Auswahl seiner Darsteller wirklich einmal mutiger sein. Aber man wollte halt eine Darstellerin haben, die aus den neuen Bundesländern kommt. Denn laut Rollenbeschreibung kommt die Kommissarin aus Dresden. Auch da gibt es talentiertere Darstellerinnen, die aus den neuen Bundesländern kommen. Ganz einfallslos vom ZDF, aber wirklich!
Mutig war die ARD und hat einen Ableger ihrer Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ produziert. Diese läuft immer Donnerstags im ach so miesen Vorabend und nennt sich „Die jungen Ärzte“. Die erste Folge soll recht erfolgreich geworden sein mit 3,11 Millionen Zuschauern. Das war natürlich nur die erste Folge und wer weiss, wie viele es am Ende der vorläufig 42 geplanten Folgen sein werden. Ich weiss, dass einige Stammzuschauer der Hauptserie glauben, dass dort auch alle Stammschauspieler der Hauptserie immerzu mitspielen. So scheint es nicht ganz zu sein, schliesslich ist es eine andere Stadt, eine andere Klinik und eben andere Gesichter. Deshalb meine Vermutung, dass die Zuschauer sich so um zwei Millionen einpendeln werden. Vielleicht auch schlechter. Bisher konnten eigentlich keine Spin-offs wirklich überzeugen, wobei ich da nur von amerikanischen Serien spreche.
Bei deutschen Serien fallen mir die ganzen Soko-Serien ein, wo nur die „Soko Rhein-Main“ wieder eingestellt wurde. Und natürlich die ganzen „heiter bis tödlich“-Krimiserien, die alle nach und nach eingestellt werden oder einfach nicht mehr unter der Dachmarke produziert werden oder werden sollen. So ist es beispielsweise bei „Unter Gaunern“ geschehen, die im letzten Jahr noch grossartig als „heiter bis tödlich“-Serie angekündigt wurde. Nun läuft sie ohne die Dachmarke ab Dienstag auf der ARD. Darauf bin ich schon sehr gespannt, vor allem auf Peter Franke. Und dann gibt es noch eine Serie, die im Mai als „heiter bis tödlich“-Serie begann und nun nur noch auf dem BR laufen soll. Gemeint ist „Monaco 110“, die ich als locker und erfrischend fand zwischen „Hubert und Staller“ und „München 7“. Aber der ARD gefiel die Quote wohl nicht, weshalb sie die Serie nun in die bayerische Verbannung schicken. Sehr schade, denn damit erweist sich die ARD wie so oft als mutlos. Sie müssen eine Serie auch mal auf mehr als eine Staffel bringen, auch wenn sie nicht so sehr erfolgreich ist, wie sie gedacht haben. Das ZDF hat „Wetten, dass..?“ doch auch noch ewig durchgeschleppt, obwohl das keiner mehr sehen wollte. Und die Show war in der Produktion nicht gerade billig.
Heute, um 18.50 Uhr, zeigt die mal wieder eine Folge der leider eingestellten Serie „Fuchs & Gans“. An dieser Serie war gerade das Besondere, dass eine der Hauptfiguren mit Tieren sprechen kann. Natürlich nimmt das Urban Fuchs niemand ab, doch manchmal haben die anderen Figuren Beweise dafür und sind mehr als verwundert. Anfangs mochte das seltsam erscheinen, doch am Ende mochte man diese Serie sehr und war umso enttäuschter, als der SWR die Serie einfach einstellte. Es war ein tolles Format, aber der Serie wurde keine Chance gegeben.
Wann „Alles Klara“ fortgesetzt werden wird, steht auch noch in den Sternen. Gedreht werden soll eine dritte Staffel. Aber wann die nun laufen wird? Donnerstags jedenfalls nicht mehr, denn da läuft dieser furchtbare Ableger von „In aller Freundschaft“. Ich mag die Hauptserie schon nicht. Im Grunde genommen mag ich nur eine einzige Arztserie und die heisst „Trapper John, M.D.“. Stammt aus den 80ern und wurde mal eine zeitlang immer wieder auf Sat.1 gezeigt. Aber da war auf dem Privatsender das Programm auch noch besser. Heutzutage muss man auf die ganzen Digital-Sender umschwenken, wenn man noch was Tolles sehen will. Oder man besorgt sich ein paar DVDs von alten Serien wie beispielsweise „Ein Käfig voller Helden“. Kommt aber nur mit der zweiten deutschen Synchronisation an.
Heute Abend dann wieder Dschungelcamp. Mal sehen, wer heute zur Prüfung muss und wie weit der Schlagabtausch zwischen Maren Gilzer und Walter Freiwald gediehen ist. Es stimmt doch, im australischen Dschungel ist dieses Jahr absolut nichts los, ausser Walter natürlich.

 

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Faszination Dschungelcamp


Seit gestern Abend läuft wieder eine der liebsten Sendungen der Deutschen, die angeblich niemand guckt, aber eine relativ hohe Einschaltquote hat. Wieso ist das so? Welche Faszination geht vom Dschungelcamp aus?
Wollen wir sehen, wie Menschen sich, die in einem engen Bereich zusammengefercht sind, sich irgendwann an die Gurgel gehen? Sind wir daran interessiert, wie sich Menschen vor Dingen ekeln, die uns auch zum gruseln bringen? Wollen wir unbedingt die Wahrheit über irgendein Ereignis hören, dass mal in der Presse breitgetreten wurde? Oder wollen wir einfach nur die Kommentare der beiden Moderatoren hören?
Irgendwie von allen etwas. Natürlich finden wir die bissigen Kommentare der Moderatoren gut. Daniel Hartwich hat sich bewiesen, auch wenn er nie an Dirk Bach heranreichen wird. Solange das Autorenteam stimmt, werden auch die Sprüche bei uns ankommen. Denn wir wollen hören, wie sich Sonja Zietlow und Daniel Hartwich sich über die Kandidaten lustig machen, die auch jede Menge Angriffsfläche bieten.
Dann wollen wir natürlich sehen, wie die Kandidaten in den Dschungelprüfungen sich quälen und hoffentlich versagen. Denn nichts ist schöner als Schadenfreude. Deshalb werden auch immer diejenigen in den ersten Tagen gewählt, die sich besonders dämlich anstellen.
Natürlich drehen manche es am Ende so, dass sie leider nur so wenig Sterne erspielt haben, weil es so eine furchtbare Prüfung war. Je schlimmer es war, desto grösser das Mitleid der Mitcamper. Aber oft kann man das auch nicht machen mit der schlimmsten Prüfung aller Zeiten.
Wir wollen sehen, wie die Bewohner des Dschungelcamps einen Koller bekommen, sich gegenseitig fertig machen und angebliche Geheimnisse ausplaudern. Ja, wir wollen sehen, wie sich die Bewohner praktisch seelisch nackt ausziehen. Denn was gibt es Schöneres, als Lästereien zu lauschen. Aber wenn diese hinterhältig sind, werden diejenigen bestraft, die geläster haben. Das muss man natürlich wissen – einige Kandidaten begreifen das nicht.
Für mich ist das Dschungelcamp die beste Gelegenheit, um mein Wissen an Psychologie zu vertiefen. Denn man lernt aus dem Verhalten der Menschen unglaublich viel, was man auch im Alltag gebrauchen kann. Mag verrückt klingen, aber deshalb gucke ich das Dschungelcamp. Nicht wegen der Prüfungen, sondern um alles aus psychologischer Sicht zu erfassen.
Doch, das kann sehr interessant sein.
Aber natürlich ist es immer etwas Interessanter, wenn ein sehr bekanntes Gesicht dabei ist. Auf wirklich grosse Namen muss man dieses Mal verzichten. Aber auch dieses Dschungelcamp hat Potential. Denn faszinieren tut es fast immer – wenn die richtigen mitmachen.

 

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Dschungelcamp zum einschlafen – So langweilig war es noch nie


So, heute Nacht ist der erste Kandidat aus dem Dschungelcamp rausgeflogen. Es ist Silva Gonzalez, Mitglied der Band Hot Banditoz (oder wie sich die Gruppe auch immer schreibt). Ob nun überraschend oder nicht, Silva ist raus.
Für mich ist dieses Dschungelcamp immer noch das uninteressanteste aller bisherigen Staffeln. Woran es liegt? Da sind einfach keine „Stars“ drin. Bei der Katzenberger-Mutter ist es ja bereits gesagt worden. Bin immer noch der Meinung, dass sie nur Reklame für ihre Kneipe machen will. (Kann bloss hoffen, dass die nicht mehr so schlimm aussieht wie vor drei Jahren.)
Gründe, warum Silva gehen musste? Hat sich nicht wirklich hervorgetan, ausser im Wind drehen und mitstänkern. Aber bei letzterem sind fast alle involviert, insofern zählt das nicht wirklich.
Na ja, er ist blass geblieben, all die anderen allerdings auch. In diesem Dschungelcamp passiert irgendwie nichts, ausserdem sieht man kaum irgendwelche Schatzsuchen. Man sieht Joey, wie er sich seinen Schmerz von der Seele redet, Georgina, die andauernd zur Prüfung antreten muss und ein Theater bei den Krabbeltieren macht. Weiter sieht man, wie alle von Georgina genervt sind, dann mal Olivia Jones, Allegra Curtis, wie sie mit ihrem verbotoxten Gesicht immer gleich guckt.
Meiner Meinung nach ist das, das langweiligste Dschungelcamp aller Zeiten.
Ich weiss nicht einmal, wer die diesjährige Staffel gewinnen könnte. Vermute, dass es mal wieder ein Mann sein wird. Also sage ich mal so ins Blaue: Olivia Jones. Ansonsten kann ich nichts weiter sagen. Ich weiss auch wirklich nicht, was ich über dieses Dschungelcamp berichten sollte. Es ist so furchtbar langweilig. Als hätte RTL auf Teufel komm raus eine neue Staffel zeigen müssen, aber keine „Stars“ gefunden, die da auch reinwollten.
Bis nächste Woche Samstag müssen wir es noch ertragen, falls wir nichts besseres zu tun haben. Aber man kann es auch gut nebenher laufen lassen. Viel verpasst man nicht, falls die Konzentration mal nachlassen sollte.

Frankreich unterstützt das Militär von Mali. Einen ersten Erfolg können sie bereits verbuchen, die malische Stadt Kona ist aus den Händen der islamistischen Rebellen gerissen worden. Ein kleiner Erfolg. Dennoch wird die Truppe aufgestockt. Man fragt sich nur, was es bringen wird. Eine Geiselnahme in Algerien ist die Folge gewesen. Einige Geiseln konnten fliehen, andere sind umgekommen, dabei auch einige der Geiselnehmer. So wird es verlautbart. Abwarten, wie sich die Lage entwickeln wird. Vor allem wird gefordert, dass Frankreichs Soldaten bald von Afrikanern – welcher Nation habe ich nicht herausgefunden – abgelöst werden sollen.
Bundestagspräsident Lammert kritisiert, dass Deutschland Mali-Engagement zu gering sei. Sollen deutsche Soldaten etwa auch noch nach Mali? Sind nicht schon genügend Soldaten in Afghanistan, die, wenn sie zurückkommen, sich mit einem posttraumatischen Belastungssyndrom herumschlagen? In Mali wird es nicht anders sein.

Die Bundesliga-Rückrunde hat gestern begonnen. Mit einem Torfestival bezwang Schalke Hannover mit 5:4. Das lässt doch auf noch mehr hoffen – bei allen Vereinen.
Elefantendame Mala bleibt noch ein wenig in der Winterpause, denn die Zweite Liga beginnt erst Anfang Februar. Momentan hat sie sowieso eher damit zutun, sich damit abzufinden, dass es bei ihr in Belgien nun auch geschneit hat. Da freute sie sich so, dass Mogli Boxen-Arrest hat, und nun muss sie sich selbst damit abfinden. Vielleicht kommt sie nun mehr dazu, Französisch zu lernen.
Ihr Geburtstagslied ist recht erfolgreich. Mehr als 120 Mal wurde es bereits angeklickt. Da ist also noch Luft nach oben.

Auch bei Real eine Riesenmurmel heute abgestaubt? Musste dringend was einkaufen, denn solche Fünfzig-Euro-Aktionen mache ich sonst nicht mit. Was ich damit nun anfangen soll? Vielleicht aufbewahren und in fünfzig Jahren irgendwo als Rarität versteigern. Vielleicht kann man dann damit Geld machen. Mal abwarten.
Ist wie mit den Überraschungseiern. Momentan kann man für den Inhalt kaum etwas verlangen, weil es Massenware ist. Aber wie sieht das in fünfzig Jahren aus? Denn wer hat dann noch die Figuren, die heute im Ü-Ei waren? Ja, ein paar Sammler wird es dann auch noch geben, selbst wenn es das Ü-Ei nicht mehr gibt.

Am Donnerstag wird die letzte Folge von „Fuchs und Gans“ in der ARD gezeigt. In der Woche darauf gibt es noch eine Wiederholung der dritten Folge, aber dann ist erst einmal Schluss. Ich weiss nicht, ob die Serie danach fortgesetzt werden wird. Sehr schwach ist die Serie gestartet, aber was danach kam, weiss ich nicht. Ich hoffe dennoch, dass die Serie fortgesetzt wird. Denn sie ist lustig, mal anders und Tiere kommen auch drin vor.
Da sollte sich die ARD wirklich noch einmal überlegen, ob die Serie eingestellt wird. Bei „Nordisch herb“ haben sie es einfach gemacht, obwohl die im Durchschnitt besser lief als „Morden im Norden“. Letztere Serie wird gerade gedreht und ich frage mich, warum gerade diese Serie fortgeführt wird. Ich finde die nur langweilig.
„Alles Klara“ ist ja bereits die zweite Staffel gedreht worden. Lief auch nicht besonders, aber welche der „Heiter bis Tödlich“-Serien läuft wirklich gut? „Hubert und Staller“ vielleicht? Finde ich nun auch schon langweilig, aber wenigstens spielte in der zweiten Staffel Monika Gruber kaum mit.
Also, „Fuchs und Gans“ sollte unbedingt fortgesetzt werden. Da wird oft so ein Schund im Fernsehen gezeigt, da hebt sich diese Krimiserie doch mal heraus.

 

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Tour de Doping oder Wer ist noch ehrlich?


„Wieso moderiert der jetzt das Dschungelcamp? Ich dachte, der sei seriös geworden.“
(Regina meint nicht Daniel Hartwich, sondern Jimmy Hartwig.)

Das ist doch mal eine Nachricht! Daniel Hartwich wird die Nachfolge von Dirk Bach im Dschungelcamp antreten.
Eine gute Wahl und eine wunderbare Nachricht, wie ich sagen muss. Hartwich war auch mein persönlicher Favorit. RTL kann sich für die Entscheidung wirklich einmal auf die Schulter klopfen. Ich wüsste auch niemanden, wer das Dschungelcamp sonst noch moderieren könnte. Die Bild-Zeitung hatte ja neben Hartwich noch jede Menge andere Namen ins Feld geworfen. Aber von denen schien niemand geeignet. Vor allem muss man dem Moderator ja auch den Blödsinn abnehmen, den er da erzählt. Und das ist nicht jedem gegeben.
Daniel Hartwich hat ja schon Erfahrung mit dem Dschungelcamp. Vor ein paar Jahren, als am Wochenende immer noch Spezialsendungen gezeigt wurden, moderierte er diese in einer Staffel. Hatte damit die Nachfolge von Markus Lanz angetreten, der das tatsächlich auch mal moderiert hat – die Spezialausgabe. Ob er daran noch erinnert werden möchte? Keine Ahnung, aber daran erinnert sich gewiss auch kaum noch einer.
Eine Kopie von Dirk Bach werden wir nicht bekommen, wollen wir als Zuschauer auch überhaupt nicht. Hartwich wird das schon so machen, wie wir ihn von „Let’s Dance“ oder dem „Super-Talent“ kennen. Und die Texte werden ihm eh geschrieben. Was ja nicht heisst, dass er sich genau daran halten wird. Und eine andere Frage ist ja noch, ob er mit Sonja Zietlow zurechtkommen wird.
Nun müssen wir noch bis Januar abwarten, um zu sehen, wie Daniel Hartwich sich schlagen wird. Und die interessanteste Frage: Wer werden die Kandidaten sein?

Seit gestern gibt es nun das neue Betriebssystem Windows 8. Eigentlich dachte ich, dass es nach Vista nichts Schlimmeres mehr geben könnte. Nun bin ich eines Besseren belehrt worden. Windows 8 ist für mich das schlimmste Betriebssystem seit Windows Vista herausgebracht hat.
Begründung: Die Oberflächenoptik, diese Kacheln, sind einfach scheusslich. Wo soll man nun ein schönes Hintergrundbild erstellen? Jawohl, ich möchte ein schönes Hintergrundbild und dann viele kleine Symbole, wo ich dann draufklicken kann, um das Programm zu starten. Das geht bei 8 nicht. Da gibt es nur diese blöden Kacheln.
Denn eines muss man bedenken, 8 wurde vor allem für die Touch-Geräte entwickelt. Also Smartphones oder Tablets. Dafür ist es geeignet, aber für einen normalen Desktop-PC oder aber ein Laptop ist es wirklich nicht geeignet. Es wird gewiss Menschen geben, die Windows 8 toll finden werden. Zu der Sorte gehöre ich nicht. Hänge immer noch an meinem XP-Betriebssystem. Jenala musste sich einen Windows 7-Laptop besorgen, da der Vorgänger seinen Geist aufgegeben hatte. Sie kommt immer noch nicht mit 7 zurecht, wohl auch nicht mit der Tastatur des Laptops. Aber den Bilderwechsel des Desktop-Hintergrundes findet sie toll. Wenigstens etwas.
Ich bleibe bei XP bis gar nichts mehr geht. Mein PC hat sich ja schon wieder verabschiedet, aber so lange mein Laptop noch geht, ist alles in Ordnung.
Windows 8 ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich möchte es nicht haben und warte mal auf 9. Vielleicht hat sich dann der Hype um die ganzen Tablet-PCs auch gelegt. Ich mag auch einen haben, aber ohne Tastatur finde ich den einfach nur furchtbar, deshalb nutze ich ihn auch kaum.

Vor einigen Tagen wurden Lance Armstrong seine sämtliche Tour de France-Siege aberkannt. Bis zum gestrigen Tag stand noch aus, ob die Titel an den Zweiten vergeben werden. Nun die Entscheidung: Die Titel werden nicht neu vergeben.
Daran wurde meiner Meinung nach gut getan. Schliesslich sind die Zweit- oder Drittplatzierten entweder wegen Dopings gesperrt oder stehen im Verdacht gedopt zu haben.
Anscheinend steht man die härteste Fahrradtour der Welt nur durch, wenn man zu Dopingmitteln greift.
Unverständlich erscheint mir aber dann, warum die Veranstalter der Tour de France die Strecke im nächsten Jahr angeblich als härteste beschrieben haben, die je ausgewählt wurde. Da kommt es doch einem so vor, als würden die Veranstalter die teilnehmenden Sportler geradezu zum Dopen animieren.

Morgen wird der FC St. Pauli gegen Dynamo Dresden spielen. Eine spannende Frage, wie das Spiel wohl ausgehen wird. Sieg, Unentschieden oder Niederlage?
Elefantendame Mala hatte beim letzten Spiel des FC St. Pauli wieder einmal Recht gehabt, als sie auf Unentschieden entschied. Eben ein echtes Rüsselorakel. Mit den ewigen Unentschieden könnte St. Pauli dem FC Köln wirklich Konkurrenz machen. Wobei Köln gestern wieder einmal vorgelegt hat. Ein 3:3 gegen Kaiserslautern. Letzte Woche noch sensationel gewonnen, zeigte die Stanislawski-Mannschaft dieses Mal wieder ihren gewohnten Trott. Geht wohl irgendwie nicht anders.
Zurück zum Rüsselorakel. Mala sagt, dass St. Pauli gegen Dynamo Dresden gewinnen wird. Da scheint jemand sehr optimistisch zu sein. Vielleicht schaffen sie es. Und was sagt Mala zum DFB-Pokal-Spiel? Da hat sie sich noch nicht entschieden, soll aber gegen Stuttgart schwarz sehen. Das ist vielleicht mal eine Prognose.

 

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