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Nach uns die Sintflut! – Wie der Staat sich selbst ruiniert


Während im Süden die Aufräumarbeiten nach der Flut begonnen haben bzw. bereits abgeschlossen sind, haben der Osten und der Norden Deutschland noch mit den Hochwassermassen zu kämpfen. Deichbrüche sind zwar nicht die Regel, aber auch keine Ausnahme. In Fischbek wird nun versucht, durch das gezielte versenken zweier Schiffe, den Wassermassen beim gebrochenen Deich Einhalt zu gebieten.
Das Versenken von Schiffen erinnert mich an die Zeit vor der Industrialisierung, doch wir haben das 21. Jahrhundert. Schiffe wurden allerdings meist versenkt, wenn feindliche Schiffe nicht eine Bucht passieren sollten, um die dort befindliche Stadt anzugreifen. Ansonsten wurde immer bei Bränden Schadensbegrenzung betrieben, indem Häuser gesprengt wurden. Meist hat es nicht viel gebracht, aber der Versuch war es wert. Wie es mit den Schiffen ist? Vielleicht wird es was bringen, vielleicht ist es auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Schlimmer kann es kaum noch werden. Überschwemmt ist bereits alles. Allerdings könnte der Deich an der Bruchstelle weiter brechen. Noch mehr Wasser sucht sich einen Ausweg und die Umgebung wird noch mehr unter Wasser gesetzt.
Was ist mit den Ausweichbecken, wo Wasser hin abgeleitet werden soll? Es wird ja nicht nur zwei geben. Anscheinend sind die vorhandenen wohl auch nicht genügend gewesen oder wieso ist das so schlimm geworden?
Erst hiess es, dass der Norden das Hochwasser nicht zu fürchten braucht, dann kommt es doch. Bei Fischbek bricht der Deich, Amt Neuhaus und Hitzacker haben wieder mit Hochwasser zu kämpfen, obwohl es zuvor Entwarnung gegeben hatte.
Momentan acht Milliarden (!) Euro sollen die Schäden der Flut betragen. Und wie will Deutschland das bezahlen? Tja, zurückgelegt worden ist nichts, also müssen wieder Schulden gemacht werden. Anleihen und ich weiss nicht was.
Was lernen wir daraus wieder? Von uns als Otto Normalverbraucher (Figur aus dem Film „Berliner Ballade“) verlangt der Staat, dass wir Rücklagen für schwere Zeiten anlegen, aber selbst wird daran überhaupt nicht gedacht. Wieso denn auch? Deutschland steht bei den Rating-Agenturen gut da, bekommt Kredite mit sehr guten Konditionen, von denen wir nur träumen können. Also wieso Rücklagen bilden? Ach so, Schuldenabbau. Ach was, das können die Generationen nach uns tun. Ganz im Sinne von „Nach uns die Sintflut“.
Einen Staatsbankrott à la Griechenland brauchen wir nicht zu fürchten – noch nicht. Aber wenn der Staat so weiter macht, werden wir uns in spätestens fünfzig Jahren darüber Gedanken machen müssen. Glück für die, die zu dem Zeitpunkt sich bereits die Radieschen von unten ansehen.

Wo ich gerade von Toten spreche, möchte ich an den alten Pappsack erinnern. Bevor jemand fragt, um wen es sich handelt: Es meine den Hamburger Elefantenbullen Hussein, der genau vor einem Jahr kurz vor dem Verladen sich hinlegte und starb.
Als Todesursache wurde Herz-Kreislauf-Versagen festgestellt. Wobei man sagen muss, dass das ein ziemlich unbefriedigendes Ergebnis ist. Denn im Grunde genommen, wo wurde es verlautbart, konnte die tatsächliche Todesursache nicht ermittelt werden. Irgendwie wurde alles ausgeschlossen, was einen Schatten werfen könnte, aber dennoch bleibt die Frage bestehen, was stand wirklich im Bericht? Diese vereinfachte Version, dass es alles und nichts gewesen sein könnte? Wenn man da den einen Zeitungsartikel des Abendblattes liest, könnte man sich schon seine eigene Meinung bilden. Das ist danach auch nirgendwo mehr erschienen, wenn ich richtig recherchiert habe.
Ein Jahr also ist es nun her, dass Elefantenbulle Hussein tot ist. Ob an ihn gedacht wird? Vielleicht. Ich weiss, dass ich an ihn denken musste, als ich Gajendra gegenüberstand und dieser sich ein Stück Holz zwischen den Stosszahn geklemmt hatte. Anderen wird es vielleicht auch so gehen oder ihnen kommt die Erinnerung, wenn sie vor dem Gehege stehen, dass er sich zwanzig Jahre lang mit Elefantendame Mala geteilt hat.
Frech war er gewesen, hat sich oft aufgedrängt, aber er war nie gemein gegenüber den Besuchern. Alles hat er sich allerdings nicht von ihnen gefallen lassen. Aber er wusste genau, wen er vor sich hatte, bei wem er was abstauben konnte und wieviel er sich erlaubten durfte.
Jonas hatte die verrückte Idee, einen Kranz vors Gehege zu legen: „In stillem Gedenken“. Gute Idee, wobei ich glaube, dass sein Mundwerk mal wieder grösser war als sein Mut. Jenalas Cousin sagt viel, wenn der Tag lang ist. Hätte auch eine Zeitungsanzeige schalten können. Wobei, da hätte er dann seinen Namen preisgeben müssen und das mag er nun gar nicht.

Gibt es eigentlich was Neues über Elefantendame Mala? Seit die Bundesligasaison vorüber ist, hat sie ja nicht mehr so viel zu tun, um als grosses Fussballorakel sich hervorzutun. So weit ich weiss, macht sie fleissig bei Vorführungen mit und würde angeblich ihrer Genossin Abends eine Banane in die Box werfen mit folgendem Kommentar: „Hier, eine Banane für dich, alte Pflaume.“ Na gut, ich geb’s zu, dass habe ich jetzt der Elefantin in den Mund gelegt. Bevor sie ihr Essen verschenkt, muss noch viel passieren.
Der Pairi Daiza sucht unterdessen nach einer Hamburgerin (?) namens Elisabeth, die Mala zu ihrem 49. Geburtstag – also eigentlich ist der 08. Juni der Ankunftstag der Elefantendame in Hamburg gewesen, dieses Jahr wär’s der 47. gewesen – eine Karte geschrieben hat.
Eins kann ich auf alle Fälle sagen: Jenala hat diese Karte nicht geschrieben! Weder ist es ihre Schrift noch hätte sie solch ein krudes Kauderwelsch (nicht beleidigend gemeint) geschrieben. Denn Jenala ist eine Poetin. Eher hätte sie Mala eine selbstgestaltete Karte geschickt mit einem schönen Gedicht drin. Ausserdem hätte sie nicht von Orangen, sondern von gekochten Kartoffeln gesprochen. Denn die Erdknollen liebt die Elefantin über alles. Kann man sogar in „Die Rollen des Seth“ nachlesen. Ausserdem hat Mala bekanntlich schon im letzten Jahr am 10., 11., 12 (10. November 2012) ihren fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Steht auch in einem Roman mit derselben Hauptfigur, denn die Dickhäuterin hat dort eine immer wiederkehrende Rolle inne, selbst wenn nur von ihr gesprochen wird.
So ist die Elefantendame wieder einmal in aller Munde, was sie verdient hat. In letzter Zeit hat man nicht sehr viel von ihr zu sehen und zu hören bekommen. Aber was will man auch andauernd über sie schreiben? Heute wieder Vorführung mit Mala und old Rani, den beiden Webertantchen, so in etwa?
Aber man sieht, dass Mala ihre Fans hat und nicht vergessen ist. Wie mir Jonas erzählte, sollen seit Malas Weggang (oder wie man es auch immer nennen mag) einige nicht mehr wiedergekommen sein, also ist Jenala nicht die Ausnahme geblieben.
Die Mutter-Kind-Anlage ist leer und wenn ich mir aktuelle Bilder von Mala ansehe, werde ich das Gefühl nicht los, dass sie immer noch ihrem wahren Zuhause hinterher trauert. Warten wir ab, was in den nächsten Jahren passieren wird.

Zurück zu weit wichtigeren Themen.
In Istanbul wird weiter protestiert. Ich habe mich immer gefragt, wie es überhaupt zu den Protesten gekommen ist. Denn es muss schon viel passieren, dass sich dort so viele zusammenschliessen, um gemeinsam gegen etwas so lange zu protestieren und sich nicht entmutigen zu lassen. Bewunderswert ist übrigens, dass davon auch ausserhalb der Türkei Kenntnis von genommen wird. Vielleicht liegt es daran, dass es nicht mit dem umstrittenen Staudammprojekt zusammenhängt, wo Deutschland auch seine Finger drin gehabt hatte (oder noch hat?).
Begonnen hat alles mit einem Bauprojekt, das die Anwohner der Stadt Istanbul verhindern wollten. Daraus entwickelte sich am Ende eine Protestbewegung um Macht, Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Vor allem ist es eine Bewegung gegen die islamisch-konservative Regierung von Premier Erdogan.
Inzwischen hat Erdogan scheinbar eingelenkt, indem er bei einem Treffen mit Vertretern des Bündnisses gegen das Bauprojekt Zugeständnisse machte. So soll das Bauprojekt im Gezi-Park bis zu einem Gerichtsurteil ausgesetzt werden und danach die Istanbuler Bürger in einer Volksabstimmung befragt werden, was mit dem Bauprojekt werden soll. Irgendwie kann ich nicht glauben, dass am Ende das herauskommen wird, was sich die Mehrheit der Menschen in Istanbul wünscht. Erinnern wir uns mal an Stuttgart 21. Was ist denn da rausgekommen? Der Abstimmungszettel war so seltsam formuliert, dass viele das falsche ankreuzten und doch für den Bau des Bahnhofs stimmten. Irgend so eine Finte wird es in Istanbul auch geben. Warten wir es einfach ab.
Trotz des Einlenks von Erdogan werden die Proteste weitergehen, denn es geht um mehr als um das Bauprojekt, es geht um einen neutralen Staat, der sich vor einer schleichenden Islamisierung fürchtet. Mustafa Kemal Atatürk hatte dies bei der Staatsgründung so gewollt, den Staat und die Religion strikt getrennt. Nun sieht es so aus, als ob sein Nachfolger dies schleichend nach und nach auflösen will.

 

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Hat Deutschland bei der Hochwasserflut versagt?


Die Flut hält Deutschland weiterhin in Atem. Nachdem zuerst Bayern, Thüringen und Sachsen arg mit Wasser überschwemmt wurde, dringen die Massen nun über Sachsen-Anhalt weiter nach Norddeutschland.
Gelernt hat man scheinbar seit der so genannten „Jahrhundertflut“ im Jahr 2002 nicht. Oder wie soll man sich dann die Deichbrüche erklären? Elf Jahre sind seither vergangen, die Deiche angeblich immer wieder überprüft. Und warum weichen sie dann durch und drohen zu brechen?
Vergleiche mit der Hamburger Sturmflut von 1962 kann man nicht anstellen, obwohl da auf die Deiche auch nicht sonderlich geachtet wurde. Damals gruben die Menschen Keller in die Deiche, um Waren kühl zu halten. Das Ende vom Lied ist bekannt. Die Deiche brachen und die Hamburger Stadtteile um Wilhelmsburg wurden überflutet.
Aber man muss doch einmal bedenken. Innerhalb von elf Jahren scheint nichts getan worden zu sein. In Hamburg, dass von Wasser durchzogen wird, sind Verstärkertore noch nicht erneuert worden. Hat man nicht für nötig erachtet. – Und wo der Stadtstaat wegen des Zensus-Ergebnisses wieder zum Geberland wird, dürfte es noch weiter dauern. – Und es ist in gewisser Weise auch nicht dringend notwendig. Wobei natürlich immer gewaltige Wassermassen kommen können, denen die Deiche nicht standhalten können.
Bei Deggendorf in Bayern brach ein Deich, der die Landschaft überflutete. Nur noch die Dächer der Häuser ragten aus den Fluten hinaus. Mehrere Städte wurden evakuiert. Dann entspannte sich die Lage, während sie sich in Sachsen und nun Sachsen-Anhalt zuspitzte.
In Sachsen-Anhalt ist ein Deich gebrochen, die Wassermassen finden neue Wege, um sich auszubreiten. Kurzzeitige Entspannung für die kommenden Städte an den überfluteten Flüssen. Aber dort, wo sich das Wasser nun einen Weg bahnt, gibt es keine Rettung für die Häuser. Gnadenlos kommt das schmutzige Nass und nimmt gefangen, was fest steht und nicht rechtzeitig flieht. Sein Hab und Gut hat so mancher bei der Flut vor elf Jahren verloren, nun ist es wieder so weit.
Mir stellt sich immer die Frage, was ich alles mitnehmen würde, wenn ich weiss, mein Haus und vor allem die Inneneinrichtung wird höchstwahrscheinlich zerstört werden. Also, einen riesigen Koffer in den ich alles packe, was wichtig ist. Vielleicht ein wenig Wechselwäsche, aber Kleidung kann man neu kaufen, ist also nicht so wichtig. Meinen Laptop würde ich retten, meine externen Festplatten, USB-Sticks natürlich, meine Lieblingsbücher, Fotoalben, Negative, Videokassetten, meine Fotoausrüstung und sonstige Wertgegenstände, die nicht viel Platz wegnehmen. Das ist eine Menge, passt aber in einen grossen Koffer. Einiges, was zerstört wird durch die Wassermassen, mag vielleicht versichert sein, aber dennoch gibt es mir nicht das zurück, was ich verloren habe. Deshalb auch meine Aufzählung der Sachen, die ich mitnehmen würde. Da geht es nicht um Werte, denn die Sachen sind ab dem Zeitpunkt wertlos, wenn ich sie das allererste Mal benutze. Aber die Dinge, die darauf gespeichert sind, die sind mir wichtig. Oder eben alte Fotos, weil sie mich an Dinge erinnern, die ich früher gemacht habe, weil sie Menschen zeigen, die mir wichtig waren, inzwischen allerdings verstorben sind. All das kann man inzwischen digitalisieren, aber so etwas kostet Zeit. Ausserdem muss ich dann meine externen Festplatten wieder retten.
Ein bisschen geht einem die Flut schon auf die Nerven. ARD und ZDF senden jeden Abend Brennpunkte bzw. Sondersendungen. Keine Sendung, die noch pünktlich beginnt. Auch auf den anderen Sendern der betroffenen Bundesländer geht es nur um die Flut: Bayern und der MDR. Beim RBB weiss ich es nicht, da ich den nie gucke. Will man als nicht betroffener Mensch so etwas sehen? Als Betroffener vielleicht? Zweimal nein. Die ersten Tage mochte es noch gehen, jetzt will man nur noch wegschalten, es nicht mehr sehen, an was anderes denken, froh darüber sein, dass man selbst nciht davon betroffen ist.
Denn genauso ist es doch. Solange man selbst nicht betroffen ist oder betroffen sein könnte, will man von solchen Hiobsbotschaften nicht wissen. Der Mensch an sich steckt lieber den Kopf in den Sand, als der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Gut, dass man nicht auf alle zutreffen, aber bei vielen ist es so, vor allem bei den Politikern. Da hätte schon viel eher was passieren müssen, damit genau so etwas nicht passiert, wie es jetzt ist.
Eine Stadt wie Magdeburg, an denen die Elbe vorbeifliesst, erwartet die höchste Überschwemmung seit Beginn der Aufzeichungen. In Passau wurde der Höchststand bereits eingestellt.
Bei Passau frage ich mich, warum das dort eigentlich immer noch passiert. Jedes Jahr tritt in der Dreiflüsse-Stadt das Wasser über die Ufer. Aber was genau soll getan werden, damit die Schäden geringer ausfallen. Man könnte wie in Venedig, alles in den Ersten Stock verlegen. Aber Läden im ersten Stock und unten gar nichts drin? Nein, das rentiert sich wirtschaftlich nicht einmal. Aber es würde nicht alles durch die Wasserfluten zerstört werden. Und Deiche bzw. Tore errichten? Verschandeln nur das Stadtbild, würden zu viel Platz wegnehmen und ob sie tatsächlich von Nutzen sind, ist eine ganz andere Sache. Also kommt das Wasser wie es kommt und am Ende räumen alle auf, was die nasse Flut hinterlassen hat – Schlamm, Dreck und Gestank.
Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind die Bundesländer, die nun die Wassermassen fürchten. Und wieder sieht man einmal, dass in unserer Zeit, wo wir so hochtechnisiert sind, etwas gegen die nasse Flut unternehmen können. Jahrhunderte waren die Menschen dem Wasser hilflos ausgeliefert, Deiche schufen Abhilfe, schützten, allerdings nicht für die Ewigkeit, wie man nun sieht.
Eines steht fest: Die nächste Hochwasser-Flut kommt bestimmt.

Reden wir ein wenig über Politik. Da gibt es zwar einige Themen, aber das dringendste ist wohl Thomas de Maizière und die so genannte „Drohnen-Affäre“.
Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk verspricht nicht das, was sie eigentlich sollte. Funktionieren tut sie schon, bloss ist sie viel teurer als gedacht. Und das hängt allein damit zusammen, dass die Zulassung der Drohne in Europa nicht automatisch gewährleistet war. In den USA entwickelt, dort getestet, schien man nicht auf die Zulassung geachtet zu haben. Und das ist das einzige Versäumnis, denn die Dinge, die diese Drohne bietet, wie die Signalerkennung, lassen sich auch in andere Flugobjekte einbauen. Bis September läuft das Testprogramm noch, kostet weiter Geld. Und wofür? Für nichts und wieder nichts. Aber Geld hat man ja zu haben, egal aus welcher Quelle, wie es so schön im Jura-Studium heisst.
Einen Rücktritt schliesst Thomas de Maizière aus. Das haben bisher alle Minister getan, die in die Ecke gedrängt worden waren. Welche sind geblieben? Ich erinnere mich an niemanden. Irgendwann wird halt der Druck zu gross, dass einem nichts mehr übrig bleibt, als zurückzutreten.
Kenntnis soll de Maizière, der mich immer noch an einen Nager erinnert, bereits durch den Flurfunk bekommen haben. Nur gibt er darauf nichts, sondern wartet ab, bis jemand zu ihm kommt und nicht nur Gerüchte vorlegt. Meiner Meinung nach, sind an Gerüchten immer was Wahres dran. Worum es meist geht zwar nicht, aber bei den Nebensächlichkeiten.
Momentan wird der Euro Hawk noch von der Hochwasserflut aus dem oberen Teil der Medien verdrängt, aber was dann sein wird? Abwarten.

So, heute Abend ist mal wieder totale Fernsehflaute. Na ja, bis auf den Donna Leon-Krimi mit Peter Fitz in einer seiner letzten Rollen. Ansonsten herrscht allerdings totale Langeweile. Deshalb erfolgt hier zum letzten Mal mein Hinweis auf zwei ebooks. Das letzte Mal deshalb, weil ich die Buchempfehlungen auf eine extra Seite generieren werde. Einige werden es sicherlich begrüssen. Da es allerdings immer am Ende des Artikels erfolgte, sollte es so störend nicht gewesen sein.
Als erstes empfehle ich den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor.
Für mich ein wunderbarer Roman, wo es um ein ägyptisches Rätsel und einen klugen Elefanten geht.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
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Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
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Enttäuscht bin ich ein wenig von der ARD, dass es mit den Wiederholungen von „Fuchs & Gans“ nicht weitergeht. Stattdessen laufen dort Bundesliga-Sondersendungen und anderes. Ich will die Wiederholungen einer wirklich guten Serie sehen und keinen Sport und auch keinen Fussball.

 

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