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Wie die DFL Fouls zukünftig verhindert oder ein Tag im April


Manchmal frage ich mich wirklich, was sich die Discounter eigentlich denken. Im Grunde genommen rede ich nur von einem, nämlich Penny. Genauer gesagt geht es um meine Lieblingsjoghurtsorte: Bircher Müsli. Die gibt es bei Penny von ihrer Eigenmarke elite, die zuvor schon ganz andere Namen trug, aber immer derselbe Inhalt blieb. Leider bekomme ich kaum noch diese Sorte. Es sind in jeder Palette höchstens fünf drin und meist sind genau die weg. Bleibt mir als Ersatz nur die Banane-Birne und Blutorange-Ananas-Sorten. Oder aber ich nehme gleich die Joghurts mit den Sorten Schokoballs. Die werden hier überhaupt nicht verkauft, werden angeboten wie Sauerbier, weil die niemand mag. Aber jetzt, wo es wieder Sommer wird, kommen die Schokoballs vermehrt zurück, während die Sorte Bircher Müsli ausgesetzt wird. So habe ich das von Mitarbeitern erfahren.
Ist denn das zu verstehen? Da wird die Lieblingssorte der Kunden kaum ausgeliefert und dann im Sommer auch noch ganz eingestellt? Was soll das? Hier will niemand die Sorte Schokoballs und in all den anderen Läden, wo ich schon drin war, war das auch immer die Sorte, die übrigblieb. Warum also wird das noch angeboten?
Das schlimme ist, dass ich nirgendwo Ersatz finde. Bircher Müsli wird gar nicht mehr von anderen Joghurtherstellern angeboten. Früher gab es das wenigstens noch von Almighurt, aber selbst dort wurde irgendwann auf Schokoballs und Mohn-Marzipan umgestellt. Heutzutage kann ich froh sein, wenn Lidl mal einen Liter-Eimer Bircher Müsli anbietet. Aber das ist bisher nur einmal geschehen.
Sicher, ich kann mir den Joghurt auch selbst machen, aber dann schmeckt er nicht so, wie ich ihn kenne. Zudem wäre das auch teurer, als wenn ich die Becher bei Penny kaufe. Im übrigen sind 39 Cent auch nicht gerade billig. Also wieso gibt es diese Sorte so selten und wieso im Sommer überhaupt nicht, während da die Schokoballs Hochsaison haben? Die können doch nicht einfach meine Lieblingssorte aus dem Programm nehmen!

Über die Probleme würde Elefantendame Mala nur lachen, wenn sie davon wüsste. Zwar hätte sie gerne mal wieder ein paar gekochte Kartoffeln, aber ansonsten wird sie sehr verwöhnt, wenn auch immer auf ihr Gewicht geachtet wird.
Wie aus gut unterrichteter Quelle zu vernehmen ist, hat Mala grosse Neuigkeiten zu berichten: Ihr Leben wird verfilmt!
Erlebt hat sie in ihren 52 Lebensjahren schon allerhand. Wie sie damals in Indien die Strassen unsicher machte, ein paar Schrotkugeln verpasst bekam, dann nach Hamburg übersiedelte, ein grosser Star wurde und schliesslich in der Versenkung verschwand. Erst mit ihrem Umzug nach Belgien wurde sie wieder hofiert, um nun wieder ihren Stern sinken zu sehen, seitdem die grossen Pandas im Pairi Daiza angekommen sind.
Umso mehr freut sich die Elefantin, dass zu ihrem offiziellen fünfzigsten Geburtstag ein Film über ihr Leben erscheinen wird. Die Rollen sind bereits verteilt worden. Als junge Mala wird Shila aus Malas Zuhause brillieren, weil sie genauso schön am Grabenrand stehen könne, wie Mala in ihrem Alter Ende der 60er Jahre tat. Außerdem sei sie genauso wohlgenährt. Allerdings solle Shila nicht beigebracht werden, Menschen nasszuspritzen. Da sie ein wenig übermütig sei, würde sie das jedes Mal machen, wenn sie auf sich aufmerksam machen wollte. Ansonsten sei sie perfekt für die Rolle.
Und wer spielt die erwachsene Mala? Tja, wer wohl? Ganz recht, es ist die Jubilarin selbst, denn niemand anderes sei so hübsch. Am liebsten hätte die Elefantin sich auch in jungen Jahren gespielt, schliesslich sei sie damals zwar sehr jung gewesen, aber genauso hübsch wie heute. Bloss wer würde Mala mit ihrem 52 Jahren einen etwa sieben Jahre alten Elefanten abnehmen? Ganz recht, niemand. Deshalb wurde auch Shila dazu verpflichtet, die schon ganz wild darauf ist, Mala darstellen zu dürfen.
Die Dreharbeiten werden heute beginnen. Der Film wird exklusiv an Malas offiziellem Geburtstag am 08. Juni vor ausgewähltem Publikum gezeigt werden. Der Titel des Films ist noch nicht bekannt, wird aber rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Unterdessen hat der Pairi Daiza bekannt gegeben, dass sie bereits zwei Tage vor der offiziellen Öffnung am 05. April ihre Pforten öffnen werden. Bereits ab Donnerstag kann nicht nur Mala bewundert werden, sondern man kann sich auch die beiden großen Pandas ansehen. Elefantendame Mala freut sich schon auf die Besucher, wurde es ihr in letzter Zeit doch arg langweilig.

In der Ligaversammlung in Frankfurt wurde letzte Woche nicht nur die Torlinientechnik abgelehnt, sondern etwas viel wichtigeres beschlossen.
Nachdem der FC St. Pauli wegen seines schadhaften Rasens zu einer drastischen Massnahme griff, um Geld zu sparen, hat diese Methode zu einem absturzartigen Rückgang von Fouls geführt. Das war dem DFB und ebenfalls der DFL nicht verborgen geblieben. Schnell wurde es besprochen, dann in der Ligaversammlung noch einmal vorgestellt und schließlich zur Abstimmung gebracht. Nur ganz knapp kam der Vorschlag durch. Aber es hat gereicht.
Ach so, worum es eigentlich geht. Tja, darüber redet der DFB nicht so gern, weshalb man den Punkt in den meisten Artikeln über die Ligaversammlung nicht findet.
Alles begann mit dem FC St. Pauli und seinem Rasen. Dieser war mal wieder in einem katastrophalen Zustand, eine komplette Neuverlegung war dem Kiezclub allerdings zu teuer. So wurde nach anderen Möglichkeiten gesucht und schliesslich auch gefunden. Der Rasen wurde einfach an den entsprechenden schadhaften Stellen gedüngt. Aber nicht mit irgendeinem Dünger, sondern mit Elefantenködeln! Zwar sind Mogli & Co. als HSV-Fans bekannt, doch dem Konkurrenz-Verein helfen sie auch gerne, hat dieser in der Nähe ihres Zuhauses seine Trainingsstätte. Und so wurde der Rasen mit einer Mischung aus Ködeln und Wasser besprengt, ähnlich wie es beim güllen auf den Feldern der Fall ist. Der Rasen erholte sich, aber nicht nur das, es stellte sich auch ein anderer Effekt ein. Die Fouls der Spieler gingen schlagartig zurück. Auf einmal wollte niemand mehr auf dem Rasen zum liegen kommen. Wer kann es den Spielern auch verdenken? Niemand möchte in der Scheisse von anderen herumrutschen, selbst wenn es die von Elefanten sein mag. Ob es auch eine Anweisung der Zeugwarte gab, weil die den Dreck aus den Trikots waschen müssen, ist nicht bekannt. Kaum noch Fouls gab es, die wenigen, die es doch noch gab, wurden von Spielern der Gastmannschaften ausgeführt, die nichts davon wussten, wie der Rasen präpariert worden war.
Natürlich blieb dem DFB nicht verborgen, dass sich die Anzahl der Fouls bei Heimspielen des FC St. Pauli drastisch reduziert hatten. Also forschten sie nach der Ursache und wurden schnell fündig: Düngung des Rasens durch natürlichen Dünger, der aus Elefantenködeln hergestellt wurde.
Der DFB dachte darüber nach, fand die Idee schliesslich ganz wunderbar und beschloss, dass die DFL sie bei der nächsten Ligaversammlung vorstellen sollte. Man wollte in Sachen Fair Play nun Vorreiter für andere Länder werden. Und so wurde in der vergangenen Woche abgestimmt. Grosse Hoffnungen machte man sich nicht, schliesslich war es ein recht unorthodoxer Vorschlag. Aber mit einer knappen Mehrheit wurde der Beschluss gefasst, dass zukünftig alle Rasen – kein Kunstrasen – der Erst und Zweitligavereine mit tierischen Exkrementen wie beispielsweise von Elefanten gedüngt werden sollen. Denn dadurch würden Fouls verhindert und Verletzungen vorgebeugt werden.
Es wird noch diskutiert, ob der Beschluss als Vorschlag bei UEFA und FIFA eingereicht werden soll, schliesslich prädigen beide schon seit langem Fair Play.
Der Rasen des FC St. Pauli hat sich jedenfalls durch die Ködel-Wasser-Mischung erholt. Nur das Problem der leichten Geruchsbelästigung muss noch überacht werden. Aber da wird sich sicherlich noch eine Lösung finden.

Lustig macht man sich in Argentinien in der letzten Zeit über das wM-Maskottchen. Es heisst Fuleco, das eine Wort Kombination aus futebol und ecologica ist. Leider war den schlauen Ideengebern nicht klar, dass Fuleco im Jugendslang „Arsch“ bedeutet. Kein Wunder also, dass Argentinien sich amüsiert und jetzt wahrscheinlich auch der Rest der Welt.
Seltsam sieht das Kugelgürteltier auch noch aus, aber da gab es schon weitaus schlimmere Maskottchen.

Wie gerade bekannt wurde, soll bei der nächsten Sitzung des IOC eine neue Sportart bei den olympischen Spielen zugelassen werden. Es handelt sich hierbei um das so genannte Stand-Up-Paddling. Einige mögen davon vielleicht noch nicht gehört haben. Dabei handelt es sich um ein Surfbrett, auf dieses stellt man sich und bewegt sich dann mithilfe eines Paddels gemächlich vorwärts. Gewinnen tut derjenige, der als schnellster durchs Ziel kam und selten bis gar nicht vom Brett gefallen ist. Denn für das ins Wasser fallen gibt es Strafpunkte.
Eine äusserst langweilige Disziplin? Ja, das dachte ich zuerst auch, bis ich dann las, dass es einen Parcours geben wird. Da wird es natürlich erheblich schwerer, außerdem soll es nicht in allzu ruhigen Gewässern stattfinden. Mal sehen, wie lange sich diese Disziplin wird halten können. Zu Beginn der olympischen Spiele der Neuzeit war sogar Boule olympisch.

So, liebe Leserinnen und Leser dieses Artikels, wer sich nun fragt, was das eigentlich für seltsames Zeug gewesen ist, der sollte einmal einen Blick auf das Datum des Artikels werfen. Richtig, genau der Tag ist heute. Nichtsdetotrotz gibt es auch wahre Begegebenheiten, über die ich berichtet habe. Welche es sein mögen? Nun ja, das mag jeder selbst herausfinden oder einfach nachfragen. Über Kommentare freue ich mich immer – so lange es kein Spam ist.

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Zensus 2011 – Die Ergebnisse sind da


Erinnern wir uns noch an den 09. Mai 2011? Wer sich an den Tag nicht mehr erinnern kann, dem sei gesagt, dass ich auch nicht mehr weiss, was ich an dem Tag eigentlich gemacht habe. Allerdings interessiert das auch niemanden, denn dieser Tag war laut EU der vorgegebene Stichtag für den Zensus 2011.
Auch ich habe mich fleissig daran beteiligen müssen. Wobei ich die Konfessionszugehörigkeit ausliess. Es geht niemanden etwas an, woran ich glaube und wie ich glaube.
Im Grunde erinnere ich mich kaum noch an die Fragen, nur das ich sie höchst indiskret fand. Denn was geht jemanden an, was ich verdiene? Gut, das ist inzwischen auch schon überholt, dennoch finde ich, dass das niemanden etwas angeht. Auch nicht, wann ich denn nun nach Deutschland gekommen bin. Und so weiter und so weiter.
Die Frage nach der Wohnung lasse ich mir noch gefallen, auch wenn ich da wieder vermute, dass man nur danach gefragt hat, wo denn noch freie Wohnfläche zu haben ist. Denn in einigen Städten gibt es ja die Zwangseinmietungen, wenn man Leerstand in einer Wohnung hat. Dann bekommt man da völlig fremde Leute rein, die man anschliessend nicht wieder loswird oder noch schlimmer, es handelt sich um Mietnomaden. Kann man dann eigentlich die Stadt verklagen? Nun gut, gegen so genannte Mietnomaden kann man nun besser vorgehen.
Zurück zum Zensus 2011. Herauskam, dass in den neuen Bundesländern mehr Atheisten leben als in den alten. Oh, welch Wunder, wieso bloss ist das keine neue Nachricht? Das hängt noch mit alten DDR-Zeiten zusammen. Aber ist eigentlich gefragt worden, ob man in der Kirche ist? Erinnere mich leider nicht mehr, denn das ist zwei Jahre her, wo ich das beantwortet habe. Denn man kann auch nicht in der Kirche sein und an Gott glauben, genauso gut ist man in der Kirche und hat seit seiner Taufe nie wieder einen Gottesdienst besucht. Ausserdem ist dieser Punkt der einzige, der nicht wirklich repräsentativ ist. Schliesslich musste man diese Frage nicht beantworten. Das lag vor allem daran, dass sich viele über diese Frage aufgeregt hatten. Lag daran, weil die EU selbst diese Frage nicht vorgegeben hatte. Aber in Deutschland ist der Staat bekanntlich neugierig, vor allem wenn es das Gerücht gibt, es würden bald fünfzig Prozent Muslime hier leben.
Im Endergebnis waren es dann nur etwa sechs Prozent, wobei man hier vermutet, dass viele ihre Religionszugehörigkeit verschwiegen und die Frage nicht beantwortet haben. Ganz verständlich, denn irgendwie scheint man in Deutschland Nachteile zu haben, wenn man angibt Moslem zu sein. Wieso eigentlich? Man kann doch nicht alle Muslime über einen Kamm scheren.
Was kam noch heraus? Ach ja, in Deutschland leben etwa 1,5 Millionen (wird übrigens Mio abgekürzt und nicht Mill) Menschen weniger als angenommen. Was hat das nun zu bedeuten? Einmal, dass die Hochrechnungen von 1987 bis heute nicht zutreffen, man also recht geschönt hat. Zum anderen müssen nun die Geldzuweisungen an die einzelnen Bundesländer neu berechnet werden. Wenn es ganz schlimm geworden wäre, hätten auch noch die Wahlkreiszuordnungen neu berechnet werden müssen. Aber das ist nicht der Fall.
Einzig Schleswig-Holstein hat mehr Einwohner als gedacht. Ob man da auch die Kühe mitgezählt hat? Nun gut, blöder Witz, denn dann müsste Niedersachsen ja auch mehr Einwohner haben.
Wie bereits immer vermutet, hat das Bundesland Hamburg den höchsten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Und ich rede hier nicht von Wilhelmsburg. Da muss man mal in einen anderen Stadtteil, da sollte man zuvor allerdings einen Russisch-Sprachkurs belegt haben.
Gefolgt wird Hamburg von Berlin, die aber schon vier Prozentpunkte weniger haben.
Alles soll angeblich noch nicht ausgewertet sein. Was folgt denn da noch? Man hat herausgefunden, dass 51 Prozent zur Miete wohnen, wie die ungefähre Wohngrösse ist. Man kennt die Schulabschlüsse, also was fehlt noch? Vielleicht Hobbies? Nun ja, das war nicht gefragt.
Was aber auch immer sein mag, ich halte solch einen Zensus für absolut überflüssig. Wenn ich mich allein noch an diesen penetranten Zensus-Befrager erinnere. Ich hatte dem mitgeteilt, das selbst zu beantworten, und dann belagert der meine Wohnung. Meine Nachbarin hatte mir davon erzählt, weil ich zu dem Zeitpunkt in der Redaktion war. Und das scheint kein Einzelfall gewesen zu sein. Denn die Befrager bekamen Geld pro Fragebogen. Also keiner war da nun ziemlich blöd. Selbst schuld, wenn die so was unbedingt machen wollten. Ich mag so was nicht. Aber da habe ich gerade eine wunderbare Romanidee.
Und der nächste Zensus kommt bestimmt – im Jahr 2021.

Währenddessen säuft halb Deutschland ab. Besonders schlimm ist es in Niedersachsen. Anstatt, dass endlich das Wasser abfliesst, wird es nur noch schlimmer. Das Wasser scheint einfach kein Ende zu nehmen. Der Mai war schon der nasseste Mai seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Aber sollte es nicht langsam genug sein?
Hiess es nicht immer, mit der globalen Erwärmung werde die Sonne scheinen ohne Ende und die Temperatur ansteigen? Davon ist nun wirklicht nichts zu sehen. Aber Globale Erwärmung heisst auch nicht das, was immer prophezeit wird. Dennoch ist es kein ungewöhnliches Wetterphänomen. Das Wetter wird besser werden, aber bis dahin kann noch allerhand passieren.

Heute Abend versucht der FC Bayern das Triple zu holen. Sie spielen im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart. Beide Mannschaften wollen gewinnen, aber nur eine wird es auch schaffen. Wer also wird es sein?
Elefantendame Mala hat sich bereits entschieden. Sie sagt, dass Bayern das Triple holen wird. Na, sie hat ja bereits in der letzten Woche bewiesen, dass ihr Torriecher immer noch perfekt ist.
Einerseits wünscht man den Bayern nach zwei verkorksten Jahren, dass sie das Triple machen, andererseits missgönnt man es ihnen, weil sie schon viel zu viel gewonnen haben. Ein Double ist doch auch schon, ausserdem winken noch drei Titel.
Morgen geht es mit Fussball gleich weiter. Dann spielt Deutschland gegen die USA. Gegen Belgien, die sich momentan auf einem Höhenflug befinden, haben die USA sang- und klanglos verloren. Wie sie nun gegen Deutschland spielen werden? Keine Ahnung, aber Deutschland dürfte gewinnen oder unentschieden spielen.

Zwei Abende, die mit Fussball vollgepackt sind. Das Fernsehprogramm ist dementsprechend – schlecht. Was also tun? Mal wieder einen Roman lesen. Was gibt es da denn nur? Ich empfehle den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor. Noch dazu ein ebook, sodass man nicht extra in den nächsten Buchladen rennen muss, um ein Exemplar zu ergattern.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Wer es nicht so mit Fussball hat und auch das restliche Fernsehprogramm nichts zu bieten hat, der kann ein gutes Buch lesen, vielleicht ist ja bei meinen Tipps etwas dabei gewesen, was gefällt. Im Zuge der Dschungelnächte, die 30jähriges Jubiläum feiern, empfehle ich natürlich “Die Rollen des Seth”.

 

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Ist der HSV der erste Abstiegskandidat?


Das sind ja Temperaturen am Wochenende gewesen. Habe mich nur in der Wohnung aufgehalten, anders liess es sich einfach nicht aushalten. War sogar am überlegen, ob ich nicht feuchte Tücher an den geöffneten Fenstern aufspannen soll, um kühle Luft hinein zu lassen. Da ich aber durch die Feuchtigkeit Schimmel fürchtete, habe ich es gelassen.
Heute scheint es von den Temperaturen zwar kühler zu sein, allerdings mert man das aufgrund der Luftfeuchtigkeit nicht. Es ist schwül draussen, dass man es kaum aus halt. selbst in geschlossenen Räumen ist es nicht besser.
Als ich heute morgen zur Arbeit ging, wehte mir sogar ein kühler Wind um die Nase. Geschwitzt habe ich nicht. Das kam erst, als ich das Redaktionsgebäude betreten habe. Auf einmal öffneten sich sämtliche Schweissporen. Ich kam mir vor, als hätte ich einen Marathon-Lauf hinter mir.
Nun gut, kann nur besser werden. Die Kühlmaschinen, die bei uns die Luftfeuchtigkeit regulieren, sind recht hoch eingestellt. Immer noch besser als eine Klimaanlage, aber auch das verträgt nicht jeder.

Na, auch über die Spielergebnisse des DFB-Pokals gestaunt? Tja, bei Hoffenheim habe ich mich beinahe nicht mehr ein gekriegt, wie die gegen einen Viertligisten verloren haben. Das ist denen ja nicht einmal unter Stanislawski passiert. Aber Werder Bremen, Eintracht Frankfurt und Greuther Fürth waren auch nicht besser, auch wenn sie nicht solch eine Klatsche bekommen haben. Freiburg hingegen hatte Glück, dass sie weitergekommen sind. Hätte der schon Victoria Hamburg nicht einen Elfmeter gleich zu beginn verschossen, wer weiss, wie das am Ende ausgegangen wäre.
Rüsselorakel Mala hatte getippt, dass St. Pauli es dieses Mal schaffen würde, in die zweite Runde des DFB-Pokals einzuziehen. Und ja, sie hat recht behalten. Mit 3:0 besiegte St. Pauli den Offenburger FV. Und was passiert meistens, wenn St. Pauli gewinnt? richtig, der Stadtrivale HSV verliert oder spielt höchstens Unentschieden. Letzteres gibt es beim DFB-Pokal allerdings nicht. Also blieb nur eine Option übrig: Niederlage für den HSV.
Auch das hatte Elefantendame Mala getippt, denn der HSV spielte den den Karlsruher SC. Und für den hegt Mala Sympathien, da im Karlsruher Zoo Jenny lebt mit der sie sich solidarisch verschwestert hat. (Von ab geschobener Elefant zu abgeschobener Elefant sozusagen.) Und so tippt Mala, dass der KSC siegt. Das trat auch ein. Mit 4:2 gewann Karlsruhe, obwohl der HSV zweimal in Führung gegangen war. Doch wie heisst es so schön? Wer eins-null führt, der stets verliert. Beim HSV und Werder trifft es zu.
Diese erste Runde hat einige überraschungen gebracht. Und genau so was will man als Fan doch auch sehen. Wenn immer der Bundesliga Verein gewinnt, das ist doch langweilig. Gönnen wir Vereinen wie dem Berliner AK den Sieg. So lange sie sich nicht ums Geld streiten wie im letzten Jahr der Eimsbütteler TV ist doch alles in Ordnung.

Beim HSV muss man sich echt Gedanken machen, wie der in der Jubiläums-Bundesliga-Saison abschneiden wird. Zur Erinnerung: Der HSV ist der einzige Verein, der noch nie abgestiegen ist. Wenn man aber sieht, welch eine Leistung der HSV beim Spiel gegen Barcelona oder gestern gegen den KSC an den Tag gelegt hat, muss man sich ehrlicherweise fragen, ob der HSV auch in der nächsten Saison in der Ersten Liga spielen wird. Wenn die so weitermachen wie bisher, sicherlich nicht. Herrscht da keine Einheit im Team, mögen die Spieler den Trainer nicht? Was ist da los? Wenn man an die Prügelei vor einigen Wochen zurück denkt, scheint keine Harmonie im Team zu herrschen. Jeder will selbst erfolgreich sein. Doch so gewinnt man kein Spiel. Ein einzelner hat noch nie ein Spiel entschieden, der hatte mindestens einen, der ihm die Bälle zu spielte.
Und noch so ein Armutszeugnis für den HSV ist, dass sie ihre Frauen-Mannschaft aus der Bundesliga zurückgezogen haben, weil denen 100.000 Euro fehlten. Für die Herrenmannschaft sind das Peanuts. Doch eine Profimannschaft müsse sich selbst tragen, begründete Jarchow den Schritt. Da regt sich der Trainer von Turbine Potsdam völlig zurecht auf.
Marcell Jansen wollte ja noch in seinem Team sammeln, um das fehlende Geld zusammenzubekommen, aber da war die Frauen-Mannschaft schon aus der ersten Liga zurückgezogen worden.
Da kann man einfach nur mit dem Kopf schütteln.

Und ich hoffe jetzt mal, dass die Temperaturen noch etwas fallen werden und die Sonne auch noch verschwindet. Ich mag’s eben kühler.

 

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Danke ZDF! Nun kommt doch die langersehnte Terra X – Folge


Erinnert sich noch jemand an meinen Eintrag vom 27. Februar? Ich vermute mal nicht, deshalb will ich kurz darauf eingehen. In dem Eintrag regte ich mich fürchterlich über das ZDF und seine Sendepolitik auf. Denn in der Woche zuvor, am 19. Februar sollte auf dem ZDF die Terra X – Folge „Expedition in die Südsee – Georg Forster“ laufen. Die fiel allerdngs aus, da Merkel dem Druck der anderen Oarteien nach gegeben und Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten akzeptierte. Da die Folge auch die Woche darauf, am 26. Februar nicht lief, war ich erbost und sah mich einer Folge beraubt, auf die ich mich in der dreiteiligen Serie am meisten gefreut hatte.
Meinem Ärger machte ich Luft und rügte das ZDF für seine Programmgestaltung. Denn ich vermutete, dass die Folge nie gezeigt würde, da sie ja auf Neo gezeigt wurde und in der Mediathek auch verfügbar sei. Da ich aber weder die Mediathek noch den Digitalkanall Neo nutze, guckte ich dementsprechend in die Röhre. Würde also nie diese Folge über Georg Forster sehen.
Und was sehe ich gestern im Nachspann? Die verlorene Folge läuft nächste Woche um 19.30 Uhr.
Da kann ich doch nur eines sagen: Danke, liebes ZDF, das ihr doch noch die Folge zeigt.
Ich glaube zwar nicht, dass mein Eintrag damals was genutzt hat, aber es werden sich wohl noch mehr Menschen als ich beschwert haben. Und so wird die Folge nun endlich gezeigt.
Einige werden jetzt wahrscheinlich gar nicht verstehen, warum ich mich da so aufrege, denn ihnen gefallen die ZDF-Dokus ohnehin nicht. Na ja, ich muss sagen, dass ich auch nicht jede Sendung gucken. Dirk Steffens und diesen anderen namens Kieling, gucke ich mir nicht an. Ist mir viel zu langweilig, was die da zeigen.
Jetzt freue ich mich erst einmal auf nächste Woche. Geduld zahlt sich manchmal eben aus.

Bayern hingegen steht die zweite Saison ohne einen Titel da. Am Samstag verspielten sie auch die Champions League. Wenn jetzt jemand Olic oder Schweinsteiger die Schuld gibt, weil die ihre Elfmeter verschossen haben, muss ich sagen, dass das zwar blöd war, dass sie nicht trafen, aber Schuld sind sie nicht. Die trifft hingegen mehr Robben, da der in der Verlängerung bereits einen Elfmeter verschoss. Wer den auch immer als Elfmeterschützen auserkoren hat, weiss ich beim besten Willen nicht. Der ist dafür nicht zu gebrauchen.
Aber im Grunde genommen hat Bayern selbst Schuld. Was mussten die auch sie spielen, als würden sie 10:0 führen. Die haben viel zu überheblich, langsam und vor allem ideenlos gespielt. Alleine ihm Robben. Immer wenn der vor dem gegnerischen Strafraum schiessen wollte, wurde der der Schuss abgeblockt. War ja auch immer an der gleichen Stelle. Oder das hin und her geschiebe des Balles. Chelsea hat die Champions League verdient gewonnen.
Und nun noch die Frage: Wann tritt Heynckes zurück?
Morgen haben sie nich ein Spiel, aber absolut keine Lust. Es geht gegen die niederländische Nationalmannschaft. Hängt mit der Verletzung von Robben zu.sammen. Da wollte Bayern doch Entschädigung haben Uhr man einigte sich auf ein Freundschaftsspiel.
Mich eine Frage, für wie alt würde man Robben schätzen. Ich sagte, der würde kurz vor der Fussball-Rente stehen, dabei ist der gerade mal nur ein Jahr älter als ich. Aber er sieht mindestens zehn Jahre älter aus.

Eine Entscheidung ist bei Hertha BSC noch gefallen: Sie steigen ab. Was anderes war nicht zu erwarten gewesen.
Ich wünschte ihnen ein Wiederholungsspiel, glaubte aber nicht, dass so entschieden würde. Sonst wäre das Spiel am Dienstag auch abgebrochen worden. Aber das geschah nicht, also würde es auch kein Wiederholungsspiel geben. Tja, so sieht es aus.

Robin Gibb hat tot. Ohne zynisch wirken zu wollen. Aber ich war schon verwunde, dass er überhauot noch aus dem Koma erwacht ist. Aber die Musik Welt verliert mit Robin Gibb einen guten Musiker. Es ist schade, dass der Krebs ihn besiegt hat.

 

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Kurt Felix ist tot – Eine Fernsehlegende ist abgetreten


Ach ja, das Jahr läuft an mir wieder vorüber, als würde es darum gehen, dass es nur ja als erstes zu Ende geht. Kommt mir das jetzt nur so vor oder ist es wirklich so?
Und wo ich gerade mir Gedanken mache, was ich heute eigentlich schreiben will, da erreicht mich die Nachricht, dass Kurt Felix, der Erfinder von „Verstehen Sie Spaß?“ gestorben ist.
So ganz überraschend kam es nicht, schliesslich litt er seit 2003 an Krebs. Zwischenzeitlich hiess es mal, es wäre überstanden, aber dann kam es wieder.
Lei sagt, wenn der Krebs zurückkehrt, ist er meist schlimmer als zuvor. Ob es stimmt, weiss ich nicht. Lei ist vom Fach.
Ich bin zu jung, um Kurt Felix noch bei „Verstehen Sie Spaß?“ gesehen zu haben. Ich erinnere mich nur an Cherno Jobatey, Dieter Hallervorden, Frank Elsner und jetzt eben Guido Cantz. Der macht das ja erst seit 2010, aber soll angeblich seine Sache nicht schlecht machen. Ich kann dazu nichts sagen, da ich die Sendung nicht gucke, weil sie mich einfach nicht interessiert.
Eine weitere Fernsehlegende, die abgetreten ist. Wobei, Fernsehlegende? Kann man Kurt Felix so bezeichnen? Ich denke schon, schliesslich hat er eine Sendung aus der Taufe gehoben, die sich immer noch recht grosser Beliebtheit erfreut. Wir können in seinem Fall von einer Fernsehlegende sprechen, denn auch nach seinem Ausstieg aus „Verstehen Sie Spaß?“ als Moderator, blieb er den Menschen präsent.
Gegen Ende weniger und man begann sich schon zu fragen, wie lange er denn noch machen würde. Ich finde solche Fragen und Diskussionen äusserst makaber. Aber ganz entziehen kann man sich dem nicht, vor allem wenn man in einem Beruf wie dem meinen arbeitet.

Gestern sollte eigentlich entschieden werden, ob das Spiel Düsseldorf gegen Hertha nun wiederholt wird oder nicht. Tja, das war denen vom DFB wohl ein wenig zu heikel, denn erst am Montag soll nun das Urteil kommen. Zwei Tage mehr Zeit, um zu einem abschliessenden Urteil zu kommen.
Meine Meinung ist nach wie vor dieselbe: Das Spiel muss wiederholt werden.
Bereits als die ganzen Bengalos gezündet wurden, war das Spiel doch nicht mehr sicher. Und dann der verfrühte Freundentaumel der Fortuna-Fans. Wenn das Spiel wirklich wiederholt wird und Hertha gewinnt das Spiel, dann ist der Teufel los. Vor allem natürlich bei den Fortuna-Fans.
Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn Düsseldorf nicht in die erste Liga aufsteigt. Dafür mag ich den Verein einfach nicht, dabei bin ich nicht einmal Köln-Fan.
Jonas sagt ja, dass das alles nicht passiert wäre, wenn St. Pauli sich den Relegationsplatz erkämpft hätte. Dann würde es keinen Ärger geben und St. Pauli auch in der nächsten Saison in der zweiten Liga spielen.

Norbert Röttgen ist gegangen worden. Was haben wir auch anderes erwartet? Merkel war er lästig, also durfte er gehen. Und als er es nicht freiwillig machen wollte, zog die Kanzlerin eben die Reissleine. So hat sie es doch bis jetzt noch mit jedem gemacht, der ihr im Amt gefährlich werden könnte. Als erstes Friedrich Merz, schliesslich folgte Christian Wulff, den sie als Bundespräsidenten weglobte, und am Ende Norbert Röttgen.
Das er Ministerpräsident werden würde, glaubte Merkel wahrscheinlich selbst nicht. Dafür hat Röttgen einfach keine Ausstrahlung und mit der Brille wirkte er nicht einmal seriös, sondern wie ein potenzieller Amokläufer.

 

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Trouble


Japan und kein Ende. Ich kann es wirklich nicht mehr sehen und hören. Inzwischen scheint es halbwegs unter Kontrolle zu sein, aber ob es die Wahrheit ist, wissen wir nicht. Wir wissen doch einfach nicht, was gesagt wird und wie es wirklich um das KKW Fukushima steht. Nur dass die Arbeiter, die dort hingeschickt wurden, Abschiedsbriefe geschrieben haben, denn sie wissen, dass sie dort nicht wieder gesund herauskommen. In einem Umkreis von etwa 40 Kilometern – oder sind es bereits 50 Kilometer? – sind die Menschen evakuiert worden, jedenfalls wurde es gesagt. Aber irgendwie glaube ich nicht daran. Es wurde einfach viel zu viel verschleiert. Mit Hubschraubern wurden die Reaktorgebäude gekühlt, was nicht wirklich etwas brachte. Aber Sand in die Augen streuen ist ja immer schön. Jetzt haben sie gemerkt, dass wohl anscheinend eine Kühlung gar nicht möglich war, weil die Stromleitung überhaupt nicht funktionierte. Wie kann denn so was nur möglich sein? Ich glaube es einfach nicht. Und inzwischen bin ich nicht der einzige, der sagt, dass man nicht glauben könne, das es sich bei Japan um eine Industrienation handle. Nein, das kann man wirklich nicht. Dieses Chaos, das dort herrscht. Man glaubt es nicht.
Aber durch dieses Unglück im KKW ist es nun so weit gekommen, dass hier in Deutschland die Verlängerung der KKWs erst einmal auf Eis gelegt wurde und einige Kernkraftwerke ausgeschaltet wurden und werden. Jetzt hat die Anti-Atomkraft-Bewegung wieder neuen Rückenwind bekommen. Es wird die sofortige Abschaltung aller KKWS (von den Leuten AKWs genannt) gefordert. Natürlich, schalten wir doch sofort alle ab. Dann können wir dann auch den Strom immer jeden Tag um mehrere Stunden abschalten, weil wir die Energie gar nicht mit den Windkraftanlagen und Kohlekraftwerken aufholen können. Wir müssten Strom aus Frankreich beziehen. Und wie produziert Frankreich seinen Strom? Richtig, mit KKWs. Also ein Teufelskreis ohne Ende. Wir werden niemals genug Strom aus Windkraftanlagen und Solarzellen produzieren können, um unabhängig von den KKWs zu sein. Nein, es ist nicht möglich. Und das jetzt von Merkel so gehandelt wird, liegt doch klar auf der Hand. Morgen sind Landtagswahlen, nächste Woche auch und überhaupt ist dieses Jahr ein Super-Wahljahr. Und die CDU befindet sich überall in einem Umfragetief. Also kein Wunder, dass nun den Menschen erst einmal ein „Geschenk“ gemacht werden soll. Wir können nicht auf die KKWs verzichten. Nicht jetzt, nicht von einer Sekunde auf die andere. Und ich bleibe dabei: KKWs sind wichtig, um den Strombedarf in Deutschland aufrecht zu erhalten. Sollen doch die Leute motzen, aber wir sollten nicht die Probe aufs Exempel machen und alle KKWs auf einmal herunterfahren. Dann wird es nämlich zum Strom-GAU kommen. Die Computer bleiben schwarz, die Kühl- und Eisschränke funktionieren nicht mehr. Aber die Menschen haben ihren Willen bekommen. In welcher Zeit leben wir eigentlich? So lange nicht wirklich eine umweltfreundliche Stromproduzierung gefunden wird, müssen wir an den Kernkraftwerken festhalten. Es wird ausserdem bereits gesagt, dass die Windkraftanlagen keine Zukunft haben. Man denke auch nur daran, wie sie die Landschaft verschandeln und Todesurteile für Vögel sind. Denn so toll sind die Anlagen nicht, zudem sind sie auch noch laut.
Bayern hat nun auch die letzten Titelchancen verloren, denn sie sind aus der Champions League herausgeflogen. Und das sang- und klanglos. Gut, Werder Bremen ist das auch schon passiert. Das Hinspiel gewonnen, wenn auch nur knapp und dann das Rückspiel im eigenen Stadion knapp verloren, aber weil Auswärtstore doppelt zählen, waren sie am Ende draussen. Tja, so ist das Fussballleben. Man kann nicht alles haben. Dennoch blöeibt van Gaal bis Ende der Saison Trainer. Allerdings müssen sie sich jetzt unbedingt den dritten Platz der Tabelle sichern, sonst gibt es nur EuroLeague. Und das gebührt einem FC Bayern ja nicht. Das sind ja Tulpen anstelle von Gladiolen, um es mit van Gaal zu sagen.
Schalke hingegen hat Nägel mit Köpfen gemacht und Magath entlassen. Der hatte aber gleich einen neuen Verein parat: Wolfsburg. Der Verein kennt ihn bereits und er kann nun wieder Manager, Sportdirektor und natürlich Trainer sein. So wird ihm garantiert niemand mehr reinreden, welche Spieler er nun kaufen kann und welche nicht und kann sich die Genehmigungen gleich selbst ausstellen. Aber warum hat ihn  Schalke eigentlich entlassen? Sie stehen im DFB.Pokalfinale, sind in der CL weiter. Nur in der Bundesliga läuft es nicht besonders. Verstehe das wer will, nun ist jedenfalls wieder Ralf Rangnick da, der Schalke auch schon einmal trainierte. Wer da wohl zum HSV kommt? Vielleicht bleibt der jetzige Trainer auch, wenn er sich gut anstellt. Man wird es sehen.
Gestern sah ich durch Zufall, dass neue Folgen von „The Closer“ auf Vox gezeigt werden. Die sechste Staffel und somit die vorletzte. Ich werde die Eigenheiten der Figuren vermissen, vor allem von Provenza, den ich einfach nur lustig finde. Und dann natürlich Kyra Sedgwick, als Brenda Leigh Johnson. Wie sie während einer Vernehmung ihre Schublade mit einem ganzen Karton an Süssigkeiten auffüllte, war einfach göttlich. Und dann bot sie den beiden auch noch etwas davon an. Zu komisch. Dann der Kampf mit dem neuen Gebäude, wo sich niemand zurechtfand. Ich freue mich auf die weiteren Folgen, bloss blöd, dass es bereits anfängt, wo auf Kabel 1 noch „Castle“ läuft. Die Folge gestern war ziemlich deppert. Zweihundert Jahre alte Kugeln schön und gut, aber dann ein Club, der im Jahr 1896 (oder war es 1892) lebt. Das war mir dann doch wirklich zu blöd. Wer aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass im Hintergrund ein Stummfilm von Georges Méliès lief: Die Reise zum Mond (La Voyage sur la Lune) von 1902. Das ist der bekannteste Stummfilm von ihm, von dem mindestens jeder einmal wenigstens das Mondgesicht gesehen haben dürfte, wenn man den Stummfilm selbst schon nicht gesehen hat.
Und wer sich diesen Stummfilm mal ansehen will, hier ist er:

 

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