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Wollen uns die Politiker für blöd verkaufen? – Keine Einigung bei CDU und SPD


Zwei Monate sind nun seit der Bundestagswahl vergangen, aber zu einem Ergebnis ist es immer noch nicht gekommen. So langsam fühlt man sich als Wähler wirklich veralbert. Denn CDU und SPD kommen einfach auf keinen gemeinsamen Nenner.
Da heisst es einmal, man würde gut zuwege kommen, am nächsten Tag ist das schon alles überholt. Wie lange wollen uns die Politiker eigentlich noch zum Narren halten? Kann mir das irgendjemand verraten?
Wenn wir in Belgien wären, könnte ich es noch verstehen. Da bekriegen sich schliesslich die Flamen und Wallonen. Aber doch nicht hier iN Deutschland. Da versucht man auf Biegen und Brechen eine grosse Koalition, obwohl die Wahlversprechen überhaupt nicht zueinander passen. Egal, wird eben ein Treffen nach dem anderen organisiert. Irgendwann wird eine Partei schon einknicken. Oder wie darf ich mir das vorstellen?
Zudem wird schon vor einer grossen Koalition gewarnt. Es wäre das Schlimmste, was Deutschland passieren könnte.
Und eigentlich scheint die SPD auch nicht wirklich geneigt, mit der CDU zusammenzugehen. Irgendwie wollen die bloss mit der CDU zusammen, damit sie an die Macht kommen. Täusche ich mich oder ist es tatsächlich so?
Denn die nächsten Male wollen sie auch mit der Linken über eine Koalition sprechen. Das heisst doch alles.
In Hessen ist die SPD übrigens vergessen. Da will die CDU nun mit den Grünen zusammengehen. Ob das gut geht? In Hamburg ist es gescheitert. Aber die Grünen in Hessen sind jedenfalls erst einmal optimistisch. Das ist doch schon einmal was. Aber selbst dort geht es nicht weiter.
Hat es das eigentlich schon mal gegeben, dass Koalitionsverhandlungen so lange dauern?
Warum machen sie nicht einfach Neuwahlen? Weil kaum jemand hingehen wird. Weil die SPD gar nciht weiss, wen sie aufstellen sollen. Und sonst? Na ja, die FDP würde haushoch wieder in den Bundestag einziehen. Denn ohne sie geht es einfach nicht.

Heute ist der 23. November und wer wurde vor genau 125 Jahren geboren?
Ich sage es mal so. Er gehörte zu einer Gruppe, die immer gemeinsam auftrat. Er sagte bis auf eine Zeile in einem Stummfilm nichts, trug eine Perücke und sah in seiner Rolle, die er verkörperte, ein wenig dümmlich aus. Von wem ich spreche? Von Harpo Marx, einem „Mitglied“ der Marx-Brothers.
Harpo ist derjenige mit dem Lockenkopf und dem Hütchen gewesen. Nicht derjenige mit dem dunklen Schnauzbart und der Zigarre. Beim letztgenannten handelte es sich um Groucho.
Einzeln traten sie selten auf, aber gemeinsam sorgten sie für jede Menge Lacher.
Weil Harpo nie etwas in den Filmen sagte, glaubte man, dass er in Wirklichkeit auch nicht sprechen könne. Nun, ich erinnere mich an eine Art Talkshow, wo Harpo seine Biografie „Harpo speaks“ veröffentlichte. Dort hat er auch die ganze Zeit über nicht gesprochen. Wie also sollten die Leute etwas anderes denken, wenn er nicht einmal in einer Talkshow oder im Frühstücksfernsehen – was auch immer es war – gesprochen hat?
Und im nächsten Jahr gibt es noch einen 125. Geburtstag zu feiern. Nein, nicht jemand von den Marx-Brothers, sondern den Geburtstag von einem der ersten männlichen Filmstars Europas: Ivan Mosjoukine. (Benutze mal die französische Variante des Namens, weil das einfacher ist.)
Ich hoffe mal, dass sich der TV-Sender Arte im September zu einem Themenabend entschliessen wird. Da gibt es auch einige Filme, die sie zeigen könnten. Vor allem die Dokumentation über Mosjoukines Leben wäre nicht schlecht. Ich habe die zwar im Internet gefunden, aber die ist auf russisch oder ich weiss nicht was. Jedenfalls verstehe ich kein Wort.
Und nächsten Monat bitte keinen Stummfilm-Bergfilm mehr auf Arte, davon habe ich nun genug. Empfehle immer noch Michel Strogoff. Gibt es doch auf DVD, wie ich nun herausgefunden habe.

Bei Elefantendame Mala wurden schon vor wenigen Wochen die Schotten dicht gemacht. Nun wurden alle Sachen winterfest gemacht. Und was macht Mala? Sie tippt weiter fröhlich die Spiele des FC St. Pauli. Nachdem sie beide Spiele der deutschen Nationalmannschaft richtig tippte und auch ihr die Équipe Tricolore es nach Brasilien geschafft hat, kann sie sich ganz auf die zweite Liga konzentrieren.
Und was sagt Mala zum morgigen Spiel des FC St. Pauli gegen den VfR Aalen? St. Pauli wird nur Unentschieden spielen. Tja, dann wollen wir mal sehen, ob sie recht behalten wird.

Am Donnerstag läuft der dritte Kluftinger-Fall in der ARD: Seegrund. Also, nicht verpassen, sondern anschauen. Gut, mag vielleicht zuviel Dialekt gesprochen werden, aber wozu gibt es den Videotext mit seiner Untertitelung. Damit bekommt man das Allgäuische schon mit. Ich verstehe es glücklicherweise auch so. Dialekte machen mir gar nichts aus. Keine Ahnung, wieso, aber ich habe da keinerlei Schwierigkeiten mit dem Verstehen.
Und morgen alle Tatort gucken. Es läuft der zweite Fall mit Wotan Wilke Möhring. Einfach nur gucken, damit es eine gute und vor allem bessere Einschaltquote als beim nächsten Til Schweiger-Tatort gibt.
Dafür läuft heute Abend mal wieder gar nichts im Fernsehen. Jedenfalls konnte ich nichts entdecken. Und was macht man da? Entweder wie ich und man sieht sich einen Stummfilm an. Habe aber gerade keinen auf Vorrat, deshalb wird das nichts. Ansonsten lese ich mal wieder was. Mein Stapel ungelesener Bücher muss geringer werden.
Und wer nun gar nicht weiss, was er heute Abend lesen soll.
Gerade ist das dritte Kapitel des Fantasy-Romans „Aneba. Die Rückkehr“ bei Bookrix erschienen. Alle vorherigen Kapitel einschliesslich Prolog sind bei Amazon, Weltbild und weiteren Vertriebskanälen erhältlich.
Oder lieber ein Thriller? Da gibt es dann „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor oder der aktuelle Fortsetzungsroman „Im Zeichen des Denkmals“. Der Prolog und das 1. Kapitel sind bereits erschienen. Nächste Woche soll dann das zweite Kapitel folgen.

 

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Desch war griabig!


So sagt man jedenfalls in Bayern. Ich würde es mit Super übersetzen, aber genau genommen heisst es gemütlich. Und gemütlich und heimelig fand ich die Reise auch, weshalb ich das Wort jetzt stehen lasse. Aber so langsam fange ich wohl wirklich an Bayerisch zu palavern. Also wenn ich dann auch noch anfange so zu schreiben, ist mir dann echt nicht mehr zu helfen. Mal sehen, vielleicht kriege ich noch rechtzeitig die Kurve und haue ab in eine andere Stadt, wo es vielleicht auch ein wenig billiger ist. Am schlimmsten ist es aber, wenn ich in Wien bin. Da muss ich mich vielleicht zusammenreissen, nicht in diesen Wiener Schmäh zu verfallen. Ist ganz schön furchtbar, dabei habe ich es nun überhaupt nicht mit Dialekten. Kann sie zwar verstehen, aber nicht sprechen. Nur eben so Pseudo-Dialekt. Wobei mir gerade was einfällt. Weiss jemand, was Moppkenbraut auf hochdeutsch heisst? Ist übrigens (wieso schreibe ich ünrogens? Erinnert mich an türkisch) nicht bayerisch.
Irland war fantastisch. Limerick, Killarny, Dublin natürlich und wie die Städte und Städchen alle heissen, die wir mit der Gruppe aufgesucht haben. Also ich kann Studienreisen nur empfehlen. War jetzt meine erste und eigentlich auch Reginas Idee. War ja anfangs nicht so begeistert, aber ich muss sagen, es war wirklich toll. Anstatt das man selbst mit einem dicken Baedecker rumläuft, bekommt man alles kompetent erzählt. Die Reiseleitung kennt sich wirklich aus und führt einen auch mal an Plätze, die nicht so sehr von Touristen überlaufen sind. Sehr schön, wirklich. Habe auch wieder jede Menge fotografiert und mich über meine eine Speicherkarte aufgeregt, weil sie andauernd „Kartenfehler“ anzeigte. Und es ist immer nur die 8GB-Karte. Das regt mich vielleicht auf. Denn manches Mal musste ich die Kamera bis zu zehn Mal aus- und wieder anschalten bis das Problem endlich behoben war. Welches Problem eigentlich? Ich weiss es beim besten Willen nicht.
Ich habe heute noch frei und muss morgen wieder zur Arbeit, deshalb will ich jetzt noch den Tag geniessen. Wobei der mir ein wenig vermiest wurde. Denn ich gehe hier auf die Seite, logge mich ein, und was sehe ich? Ja, diese Spammer sind zurückgekehrt. Fünfzig Spam-Einträge in der kurzen Zeit. Ich könnte kochen, und dann noch die meisten bei einem ganz bestimmten Eintrag. Dabei war der damals, als ich ihn geschrieben habe, gar nicht so oft angeklickt worden. Aber es war eben Zeitgeschehen. Jährt sich im November übrigens zum ersten Mal. Weiss jemand, worüber ich rede? Sicherlich nicht, seine Biografie ist gerade erschienen. Ich hatte ein Leseexemplar und es an einem Tag durchgelesen. Stand jetzt nicht wirklich was interessantes drin. Aber egal.
Aber wegen dieser Spam,-Einträge werde ich jetzt wohl doch wechseln. Werde aber früh genug bescheid geben, wann das sein wird.

 
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Verfasst von - 18. Oktober 2010 in myblog

 

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