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Hamburg hat entschieden: Oberbillwerder wird nicht gebaut oder ein Tag im April


Diese Nachricht soll eigentlich nicht vor Dienstagmorgen öffentlich bekannt werden, wenn die Hamburger ihr Abendblatt in die Hand nehmen und den Aufmacher der Zeitung lesen werden. Doch durch eine gut unterrichtete Quelle veröffentliche ich bereits heute, was viele Hamburger mit Erleichterung vernehmen werden: Der eigentlich geplante Stadtteil Oberbillwerder wird nicht gebaut werden. Stattdessen bleiben die Äcker bestehen und werden auch nicht auf längere Sicht weichen.
Woher dieser Sinneswandel kommt, wo noch bis vor Kurzem immer wieder Treffen einberufen wurden, um die Anwohner dieses geplanten Stadtteils einzubeziehen, um so zu tun, dass sie ein Mitspracherecht hätten. Natürlich Augenwischerei, denn in der Politik wird das gemacht, was die Politiker für richtig halten und nicht Otto Normalverbraucher.
Warum wird denn nun eines der ehrgeizigsten Projekte der letzten Jahre der Hansestadt nun zu den Akten gelegt und diese wunderschöne Grünfläche mit seinen Äckern so belassen wie sie ist?
Es hat nichts damit zu tun, dass Hamburg wenigstens noch einen letzten Rest an Grün behalten will, nachdem sie sogar angefangen haben, Teile von Parks in Bauland umzuwandeln und dieses zu bebauen oder das Naturschutzgesetz an Stellen einfach aushebeln, weil es so ein günstiges Stück Land für Wohnungen ist.
Der Grund ist ein völlig anderer. Der Feldhamster wurde auf dem Gebiet gefunden, wo schon bald die Bagger kommen und tiefe Gruben ausheben sollten.
Wie allgemein bekannt ist, steht der Feldhamster unter Naturschutz, weil sein natürlicher Lebensraum immer weiter eingescränkt wird. Deshalb wird um jeden Zentimeter gekämpft, wo er in der Nähe gefunden wird. Aus diesem Grund wurde ein sofortiger Planungsstopp ausgerufen. Eine Kommission wurde einberufen, die darüber befinden sollte, ob man den Feldhamster nicht irgendwie „auslagern“ könnte. Parallel liefen in der Öffentlichkeit die Vorbereitungen für eine Bebauung des Geländes natürlich weiter. Von einer Verzögerung durfte keinesfalls etwas laut werden, denn je weniger Menschen davon wussten, desto weniger konnte sich weiterer Widerstand regen. Denn der Bau von Oberbillwerder ist äusserst umstritten. Einmal verlieren all diejenigen ihre Ackerflächen, die sie von der Stadt gepachtet haben. Ausweichflächen können sie nicht nutzen, weil diese mit Bäumen gesäumt sind und nur als Grünfläche dienen, vielleicht noch als Pferdeweide, aber mehr auch nicht. Das ist das erste Dilemma, das zweite Dilemma, was die Politik anfangs als unproblematisch eingestuft hat, hat sich nun als ernsthaftes Problem entpuppt. Das Verkehrsaufkommen, besonders bei den öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht zu bewältigen.
Das allerdings zuzugeben, wäre eine Schmach für die rot-grüne Regierung Hamburgs, die alles dafür tun, damit die Menschen gezwungen werden, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.
Nur leider ist es hier nicht möglich. An einem normalen Tag wird das Aufkommen der Menschen zu bewerkstelligen sein, allerdings ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Stürme in unseren Breitengraden zunehmen werden. Bereits im vergangenen Jahr wurden wir von Stürmen wie beispielsweise Xavier heimgesucht. Genau hier beginnt das Problem für Oberbillwerder. Wenn nun aufgrund eines Sturms der Betrieb der S-Bahnen eingestellt wird, müssen die Menschen sich einen anderen Weg suchen, um in Richtung Bergedorf und dann nach Oberbillwerder zu gelangen. Das geht allerdings nur über eine einzige Stelle und zwar indem man über Billstedt bzw. Mümmelmannsberg nach Bergedorf fährt. Schon im vergangenen Jahr waren diese Knotenpunkte vollkommen mit Menschen überlastet, die mit der U-Bahn bis zu diesen Haltestellen und dann weiter per Bus fahren wollten. Die Menschen drängten, quetschten, schoben, schubsten, damit sie noch einen Platz in einem Bus ergatterten. Dass dabei niemand ernsthaft verletzt wurde, ist ein Wunder.
Wenn dieser Verkehrskollaps bereits eintritt, wenn Oberbillwerder noch nicht bebaut ist, muss man sich fragen, was passiert, wenn in diesem geplanten Stadtteil Menschen leben.
Das wurde sich auch von denjenigen gefragt, die an der Planung von Oberbillwerder beteiligt sind. Sie kamen zu dem Schluss, dass es nicht möglich ist, die Bewohner Bergedorfs (zu diesem Bezirk wird Oberbillwerder zählen) über Billstedt und Mümmelmannschaft zu ihren Wohnorten zu bringen. Man könne gar nicht so viele Busse und Taxis zur Verfügung stellen wie dort Menschen warten.
Deshalb wurde verfügt, dass ein Bau Oberbillwerders unverantwortlich sei.
Natürlich dürfen solche Ergebnisse nicht an die Öffentlichkeit dringen, weshalb man sich dafür entschied, den Feldhamster als eigentlichen Grund vorzuziehen.
Dazu kommen auch noch weisse Hirsche, die seit einiger Zeit auf den Feldern auftauchen. Sie wurden bereits in einem Beitrag des „Hamburg Journals“ gezeigt. Sie existieren tatsächlich, sind keine Albinos, sondern eine Laune der Natur.
Diesen weissen Hirschen und Rehen den Lebensraum zu nehmen, verstosst gegen das Naturschutzgesetz. Dieses ist der Hansestadt Hamburg zwar völlig egal, wie wir alle wissen, aber dieses Mal können sie nichts dagegen tun. Ausserdem leben neben den weissen Hirschen dort auch noch Fasane und Auerhähne, die zuvor die gesamte Fläche der umliegenden Stadtteile bewohnt hatten, aber diese Gebiete urbar gemacht und dort Häuser gebaut wurden, verschwanden beide Arten.
Hamburg hat viel gewollt. Sie wollten einen neuen Stadtteil aus dem Boden stampfen und sind gescheitert. Um nun Schadensbegrenzung zu betreiben und nicht zugeben zu müssen, dass sie das Verkehrsaufkommen völlig unterschätzt haben, dienen nun der Feldhamster und die weissen Hirsche und Rehe dafür, dass Oberbillwerder nicht gebaut werden wird, sondern so grün bleibt wie es ist.
Es wird einige Hamburger geben, die diese Nachricht mit Erleichterung aufnehmen werden.

Seit gestern müssen in alle neu genehmigten Fahrzeugmodelle ein automatisches Notrufsystem verbaut werden. Dieses wird „ecall“ genannt und soll immer dann in Aktion treten, wenn das Fahrzeug in einen Unfall verwickelt wird und die Airbags auslösen.
Dazu wird dann ein Notruf an den Rettungsdienst gesand und an die nächstgelegene Rettungsleitung werden jede Menge Daten wie der Standort, der mithilfe von GPS ermittelt wird, die Fahrzeugidentifikationsnummer oder die Anzahl der Insassen übermittelt. Letzteres ist möglich, da die Gurte mit dem System verbunden sind. Ist ein Gurt eingesteckt, wird es gezählt, dass dort eine Person sitzt. Aber wenn dort nun keine Person sitzt, sondern ein Schrank oder eineTasche angeschnallt ist? Genau das sind Probleme, die noch gelöst werden müssen, denn vielleicht wird durchgegeben, dass fünf Personen im Auto sitzen, fünf Rettungswagen werden losgeschickt und dann sitzt nur eine einzige Person im Wagen, weil die restlichen Sitze mit irgendwelchen Kartons und sonstigem Kram vollgestellt sind. Da hat das System versagt.
Und damit genau so etwas nicht passiert, arbeitet man bereits fleissig daran, den ecall noch genauer zu machen.
So sollen Sensoren in die Sitze eingebaut werden, die automatisch erkennen, ob es sich um einen Menschen oder einen anderen Gegenstand handelt. Dazu wird noch ein weiteres System direkt in den Gurt verbaut, der feststellt, ob ein Herzschlag bei der umgurteten Person zu finden ist. Sollte es keinen geben, wird dieser Sitz nicht für eine Person, sondern einen leblosen Gegenstand gewertet. Für die Weitergabe der Daten ist das auch nach einem Unfall bedeutsam, denn so kann gleich entschieden werden, ob dieser Person geholfen werden kann oder ob gleich der Leichenwagen bestellt werden soll.
Kritik an „Ecall“ gibt es zuhauf, denn viele befürchten ein ausspionieren ihrer Fahrten. Zudem wird vermutet, dass sich Unbekannte in das System hacken könnten, um herauszufinden, wo sich die betreffende Person befindet. Die Polizei braucht nicht mehr mühsam einen Peilsender am Auto eines Verdächtigen befestigen, sondern kann vom Büro aus ganz leicht den Weg des Verdächtigen verfolgen. So sieht moderne Polizeiarbeit aus.
Nur will man als Autofahrer das? Es werden schon genug Daten über einen gesammelt, da muss das wirklich nicht sein. Leider kann man sich dagegen nicht wehren, ausser man baut die SIM-Karte aus und deaktiviert das GPS. Ob das allerdings legal ist, ist eine andere Frage. Oder man behält sein altes Auto, kauft sich danach einen Gebrauchten und fährt ohne „Ecall“. Irgendwas muss man machen, um sich dagegen zu wehren. Ausgespäht werden wir schon genug, da muss es nicht noch das Auto sein, das sich diesem Trend anschliesst.

Elefantendame Mala sonnt sich seit gestern wieder in der Aufmerksamkeit der Besucher. Doch diese sind manchmal irritiert, weil sie jemanden etwas sagen hören und nicht wissen, wer es gewesen ist.
In diesen Augenblicken amüsiert sich die Elefantin königlich, ist sie doch für diese Irritation verantwortlich. Denn wenn sie sich unbeobachtet fühlt, sagt sie etwas, um zu sehen, wie die Besucher reagieren. Bisher ist ihr noch niemand auf die Schlihe gekommen, denn Elefanten können schliesslich nicht sprechen.
Moment mal! Elefantendame Mala kann sprechen? Das ist doch ein Scherz? Nein, ist es nicht. Mala kann tatsächlich sprechen. Bisher hat sie es nie verraten, aber je älter sie wird, desto weniger will sie damit hinter dem Berg halten.
Wann sie es gelernt hat? Als sie noch ganz klein und die ersten Jahre in Hamburg verbrachte. Sie hat geübt und geübt bis sie es beherrschte. Inzwischen hat sie es so zur Perfektion gebracht, dass sie nur noch ein Holzstück braucht, um was zu sagen. Früher hat sie mithilfe ihres Rüssels die Worte im Maul zum klingen gebracht, so auffällig muss sie nun nicht mehr arbeiten.
Jahre brauchte es bis sie es so weit brachte. Nie hat sie sich verraten, aber nun will sie nicht länger schweigen.
Warum sie es macht? Weil sie sich von den Hannoveranern hervorheben will. Mala ist der Meinung, dass diese viel zu sehr beachtet würden und das mag ein grosser Star natürlich überhaupt nicht – hinter anderen zurückstehen. Also hat sie sich entschlossen, mit ihrem grossen Geheimnis nicht mehr hinter den Berg zu halten.
Für Interviews steht sie nicht zur Verfügung. Und nein, sie reiht nicht einfach nur irgendwelche Worte hintereinander oder sagt gerade das Wort, was ihr den Sinn kommt, wie es ein Elefant in Südkorea macht. Mala weiss genau, was sie sagt und könnte einen Roman in ein Aufnahmegerät diktieren, aber sie will nicht.

Einige werden sich vielleicht gewundert haben, warum ich auf dieser Seite die Buttons für das Teilen auf verschiedenen Social Media-Kanälen entfernt habe. Das ist nicht aus einer Laune heraus geschehen, sondern hat einen ernsten Hintergrund: Am 25. Mai wird die neue EU-Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) in Kraft.
Diese befindet sich seit Jahren in der Übergangsphase und muss ab dem 25. Mai verwendet werden.
Hier in Deutschland haben wir ohnehin ein relativ strenges Datenschutzgesetz, dennoch ist es sinnvoll gerade jetzt noch einmal die eigene Website zu überprüfen, ob es denn eine Klausel bezüglich des Datenschutzes gibt. Diese ist wichtig geworden, denn waren die Strafen früher locker zu bezahlen, gehen sie nun in die Millionen. Und mal ehrlich, wer hat schon einen sieben- oder achtstelligen Betrag auf einem Konto liegen? Genau und deshalb ist es wichtig, sich so gut wie möglich abzusichern.
Die meisten Anbieter wie Apple oder WordPress, die ihren Sitz zwar nicht in der EU haben, ändern aufgrunddessen ebenfalls ihre Datenschutzbestimmungen.
Man muss nun auf seiner eigenen Internetseite stehen haben, welche Informationen gespeichert werden. Probleme gibt es noch bei den Anbietern von Facebook & Co. Da können wir als Nutzer relativ wenig machen, sondern dort müssen die Firmen selbst nachbessern.
Das Datenschutzgesetz ist wichtig, doch in einer Zeit, wo wir immer und überall erfasst werden, sogar im Supermarkt unsere Wege nachverfolgt werden, ist es doch ein wenig seltsam, warum gerade jetzt so ein strenges Datenschutzgesetz in Kraft tritt.
Natürlich kann man sagen, dass wir es selbst in der Hand haben, welche Daten wir im Supermarkt, der U-, S- oder Strassenbahn hinterlassen. Aber immer mehr werden wir regelrecht abgescannt. Wer sein Smartphone nicht ausgeschaltet hat oder das kostenlose Wlan benutzt, wird gleich ausspioniert. Dazu kommen neue Fahrkarten, die man nicht mehr beim Busfahrer vorzeigen muss, sondern die automatisch von einem Gerät erkannt werden. Nun kann ein Profil von jemanden erstellt werden, welche Busse oder Bahnen er nutzt, wann und wo er hinfährt. Ist das etwa richtig? Aber dieses Sammeln von Daten wird stillschweigend erlaubt. Aus demselben Grund wird auch der „Ecall“ zu einer festen Einrichtung in den Autos.
Privatsphäre war gestern. Heute wird man ausspioniert und kann nichts dagegen tun. Aber so lange man dagegen nicht vorgeht, wird es weitergehen.

Na, ich hoffe, alle haben bis hierher durchgehalten. Zugegeben, es ist ein sehr langer Artikel gewesen, aber jedes Jahr an genau diesem Tag gibt es einen sehr langen Artikel.
Warum? Nun, dann seht euch mal an, welches Datum wir heute haben. Jetzt könnt ihr euch fragen, welcher der Beiträge, die ich in diesem Artikel erwähnt habe, wahr oder falsch sind. Findet es heraus und schreibt es mir ins Kommentarfeld. Was WordPress von euren Daten speichert, interessiert mich nicht. Ich kann damit eh nichts anfangen.

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Wenn eine Neuigkeit ein alter Hut ist – Die SPD hat die Namen ihrer Minister verraten


Nun ist es also amtlich! Sigmar Gabriel wird nicht der neuen Bundesregierung angehören. Statt seiner wird Heiko Maas Aussenminister werden. Eine gute Wahl? Das wird sich zeigen. Als Justizminister mag Maas keine schlechte Figur gemacht haben, auch wenn er blass blieb. Deshalb scheint auch fraglich, dass er als Aussenminister wirklich etwas bewegen wird.
Man sehe sich an, was Gabriel in 13 Monaten geschafft hat. Er schaffte es zum beliebtesten Politiker Deutschlands und nun ist er nicht mehr unter den SPD-Ministern zu finden.
Warum?
Es wird geschafft, es sei wegen eines Interviews, wo er seine Tochter erwähnt habe, die Schulz den Mann mit den Haaren im Gesicht nannte.
Man erwähnt – vor allem als Politiker – seine Kinder nicht in einem Interview, aber so ganz kann ich nicht verstehen, was an dieser Aussage, die noch etwas länger geht, schlimm sein soll.
Meiner Meinung nach wurde Gabriel ausgebootet, weil er sich nicht als Kanzlerkandidat hat aufstellen lassen. So musste man zu einer Notlösung greifen, die sich mit Martin Schulz nicht als glücklich erwies. Olaf Scholz zierte sich zu dem Augenblick noch und wollte sein geliebtes Hamburg auf keinen Fall verlassen. Dass seine Worte nur heisse Luft waren, kann man inzwischen daran sehen, dass er nun Finanzminister ist.
Olaf Scholz oder König Olaf der Allerletzte – wie er von seinen Kritikern genannt wird – wird tatsächlich Vizekanzler und Finanzminister werden. Mit dem Gedanken, er wird Finanzminister konnte man sich gerade noch so anfreunden, aber mehr auch nicht. Nun kommt man nicht mehr an ihm vorbei. Dafür ist Hamburg nun vor ihm sicher, Das eine, was man will, das andere, was man muss.
Die SPD hatte sich lange geziert, die Namen ihrer Minister zu nennen, obwohl eigentlich schon alles bekannt war. Was das sollte? Vielleicht wollte man so verschleiern, dass Sigmar Gabriel, der aktuell beliebteste beliebteste Politiker Deutschlands – nicht mehr dazugehören würde. Warum? Tja, diese besagte Passage in einem Interview, die ich weiter oben erwähnt habe. Meinen vermuteten Grund, warum Gabriel abgesägt wurde, habe ich auch oben schon erwähnt und dem vor einiger Zeit schon einen ganzen Artikel gewidmet.
Man wird sehen, wie Maas das Amt des Aussenministers ausfüllen wird, aber so beliebt wie Gabriel wird er nie werden, das kann ich bereits prophezeien.

Gestern begann die neueste Staffel von „Let’s Dance“. Die erste Staffel ohne Sylvie Meis, dafür mit Victoria Swarowski an der Seite von Daniel Hartwich. Bereits zu Beginn der Show fragte man sich, wie RTL gerade auf Victoria Swarowski gekommen ist, denn was sie während der gesamten Sendung ablieferte, war einfach nichts. Sie las von ihren Kärtchen ab und schien manchmal nicht zu wissen, was sie da las, falls sie die richtige Karte fand. Einsätze wurden verpatzt, dann redete sie wie jemand, der alles gewissenhaft auswendig gelernt hatte und es nun abspulen musste. Selbst ein Roboter klingt besser. Und so ging das dieganze Show über. Wirklich schwer zu ertragen, das man kaum Mitleid mit Victoria Swarowski hatte.
Natürlich kann man sagen, dass es ihre allererste Sendung als Moderatorin gewesen ist und sie zuvor noch nie in ihrem Leben moderiert hat. Allerdings ist es mit der Moderation wie mit der Schauspielerei oder dem Singen. Entweder man kann es und hat das nötige Talent dafür oder man kann es nicht und dann hilft auch kein Kurs, um es zu lernen. Wobei es einige Schauspieler und Sänger gibt, die talentfrei sind und die man dennoch sehen und hören muss. Ich will hier keine Beispiele aufzählen, denn das habe ich des Öfteren bereits getan und will hier keine ollen Kamellen aufwärmen.
Wir werden sehen, wie sich Victoria Swarowski nächste Woche machen wird. Der Druck wird jedenfalls nicht kleiner werden. Es nützt auch nichts, wenn sie sich verteidigt und immer wieder betont, sie hätte noch nie moderiert und man solle ihr eine Chance geben. Über solche Kritiken muss man drüber hinwegsehen, so schwer es auch fallen mag. Denn wenn man sich verteidigt, gießt man nur Öl ins Feuer. Deshalb den Mund halten und beweisen, das man es besser kann.
Die Aufregung wird nicht mehr ganz so groß sein, man weiß, wie es abläuft. Vielleicht sieht sich Viktoria Swarowski auch noch einmal die vergangene Sendung an, um zu sehen, wo sie Fehler gemacht hat und wo sie sich verbessern kann.
Zwar glaube ich persönlich nicht, dass es etwas bringen wird, denn wie ich bereits erwähnte, muss man Moderation können, weil man es nicht lernen kann.
Sylvie Meis kann Swarowski jedenfalls nicht ersetzen und selbst wenn Sylvie einem manchmal auf den Keks ging, war sie immer noch neunmal besser als es Viktoria Swarowski in ihrer ersten Show gewesen ist.
Was auch immer RTL sich dabei gedacht hat. Vielleicht ist Swarowski billiger als Sylvie, vielleicht sollen so jüngere Zuschauer angelockt werden. Ich habe keine Ahnung und auch keine Lust zu spekulieren. Ich weiß nur, dass ich mir diese Staffel von „Let’s Dance“ nicht ansehen werde. Keine interessanten prominenten Tänzer und die Moderation…

Elefantendame Mala ist fleissig dabei, die Tage abzuhaken bis bei ihr wieder geöffnet wird. Am 31. März ist es endlich so weit. Ich habe darüber bereits berichtet, werde aber nicht müde, es weiter zu tun. Mala möchte sich dann natürlich wieder von ihrer schönsten Seite zeigen: Von vorne und nicht von hinten. Sie ist und bleibt ein Scherzkeks.
Natürlich wurde sie nicht müde, das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Es geht heute gegen Braunschweig. Da sagt Mala, dass ihr Lieblingsverein leider nur ein Unentschieden zustande bringen wird. Die Pusteblume hingegen ist von einem Sieg St. Paulis überzeugt. Jonas ist sich alles andere als sicher. Zwar hatte sie letzte Woche beim Spiel gegen Düsseldorf recht, wo sie von einer Niederlage ausging, aber heute wird es wohl anders sein.

 

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Hamburg will grüner werden und lässt die Parks bebauen – Ein Tag im April


Vor genau einem Jahr wurden die kostenlosen Plastiktüten verboten. Seitdem hat sich viel getan. So kann man bei Rewe nicht einmal mehr Plastiktüten kaufen. Penny, der Discounter gehört ebenfalls zu Rewe, hat vor einigen Wochen nachgezogen. Einige Edeka-Läden haben ebenfalls nur noch Papiertüten anstelle der Plastiktüten. Hier geht es mitunter so weit, dass man auch keine Obst- und Gemüsebeutel aus Plastik mehr bekommt, sondern welche aus Papier. Der Bioladen denn’s bietet ebenfalls keine kostenlosen Obstbeutel mehr an. Es bleibt nur noch eine Frage der Zeit bis man diese in keinem Laden mehr vorfinden wird.
Nur stellt sich jetzt die berechtigte Frage, ob Papier wirklich die Lösung ist. Denn diese sind vielleicht etwas stabiler als normales Schreibpapier, aber wenn ich damit in den Regen komme, kann ich die wegschmeissen und den Inhalt gleich mit, weil er mir durch den Boden gerutscht und Matsch ist. Tomaten möchte ich ebenfalls nicht in einem Papierbeutel transportieren, denn diese könnten auf dem Weg nach Hause zerdrückt werden und versauen mir den Rucksack. Ausserdem packe ich die Sachen in einem Obst-Beutel aus hygienischer Sicht, weil ich nicht will, dass jeder das anfässt, aber bei einem Papierbeutel muss die kassierende Person in den Beutel sehen und das finde ich nicht schön. Die haben andauernd Geld und ich weiss nicht was in der Hand. Reicht es nicht schon, wenn die erkältet sind und ich Rückgeld bekomme? Nein, Papierbeutel kommen bei mir nicht in Benutzung. Die würde ich nur einmal benutzen und dann wegwerfen. Genau das sollte nicht bezweckt werden, denn dadurch sorge ich wieder für mehr Müll. Mag nur Papier sein, mögen einige sagen, aber es ist bewiesen, dass Papier nicht die Lösung gegen Plastik sein kann.
Deshalb hat die EU nun beschlossen, dass auch Papiertüten in den nächsten Jahren verboten werden sollen. Stattdessen soll man wiederverwendbare Taschen wie Leinen- oder Jutebeutel benutzen oder diese Plastiktaschen, die auch Einwegflaschen gemacht werden und oft in dem Laden getauscht werden können, wo man sie gekauft hat, falls sie kaputt oder verdreckt sein sollten. Bei dm und Rossmann ist das allerdings nicht möglich. Alnatura hat auch schon vorgelegt und verkauft wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel, die man waschen kann. Diese so genannten Veggie-Beutel können so oft benutzt werden bis sie verschmutzt sind. Danach steckt man sie einfach in die Waschmaschine und wäscht sie, um sie danach wieder zu benutzen. Eine gute Idee, aber wenn diese kleine Löcher enthalten, ist die Idee auch wieder nicht so toll. Aber weitaus besser als Papiertüten. Umweltfreundlich sind sie auch, da man die wiederverwendbaren Obstbeutel einfach mit anderen Kleidungsstücken waschen kann. Das spart Energie, Waschmittel und Wasser.
Papiertüten sollten die Plastiktüte beerben, doch noch während sie versucht, ihren Siegeszug anzutreten, wird sie bereits aussortiert und ersetzt.
Und nicht nur der Papiertüte geht es an den Kragen, sondern auch der Einwegflasche, die wieder verstärkt gegen die Mehrwegflasche ersetzt werden soll. Den Leuten soll auch besser erklärt werden, warum Mehrweg besser für die Umwelt ist.

Erinnert sich noch jemand daran, wie ich letztes Jahr davon schrieb, dass in Hamburg nur abgerissen wird, anstatt die alten Dinge zu erhalten? Ja, das hat sich leider immer noch nicht geändert. Jetzt soll das Commerzbank-Hochhaus weichen. Hamburg hat immer noch nichts gelernt. Dafür hat es aber eine Überraschung vor einiger Zeit gegeben, als beschlossen wurde, die City-Hochhäuser doch nicht abzureissen und sie zu erhalten. Man ist auch davon angerückt, dort Wohnungen und Büros zu bauen. Stattdessen soll dort das neue hamburgische Naturkunde Museum entstehen. In der Nähe des Standorts, wo heute ein grosser Elektronikmarkt steht, stand bis 1943 das grösste Naturkundemuseum Deutschlands. Dieses fiel den Luftangriffen der „Operation Gomorrha“ zum Opfer. Seitdem hat Hamburg kein Naturkundemuseum mehr. Es gibt an der Universität mehrere Standorte, wo man sich verschiedene Dinge ansehen kann, die früher in dem Naturkundemuseum alle zusammen angesehen werden konnten.
Vor Jahren hatte man kurz den Plan gehabt, ein Naturkundemuseum in die Hafen-City zu verfrachten, nur was hat dort ein Museum zu suchen? Touristen rennen lieber zur Elbphilharmonie als dorthin. Inzwischen ist mehr von einem Science-Center die Rede, obwohl es ein ähnliches bereits in Harburg gibt, worum sich die Stadt mal kümmern könnte. Aber Museen sind nicht wirklich das, was die Hansestadt interessiert. Sie will sich in der Welt profilieren. Mit Museen ist das recht schwierig, denkt man dort anscheinend.
Jedenfalls wurde nun vor kurzem beschlossen, das Naturkundemuseum in die City-Häuser zu verfrachten. In jeden dieser Türme kommt eines der heute in drei Sammlungen geteilte Museum. Der vierte soll als Lager und Arbeitsstätte dienen. Der Platz dürfte wahrlich ausreichen, wenn man mal die City-Türme gesehen hat. Mit einer Brücke soll jeder Turm mit dem anderen verbunden werden.
Mal sehen, ob das tatächlich etwas werden wird. Hamburg reisst so gerne ab und baut an Orten, wo man nicht bauen sollte.
Hamburg hat nur eine gewisse Grösse, kann sich nicht mehr weiter ausdehen, braucht aber laut Bürgermeister und anderen Politikern immer neue Wohnungen. Als nun die Flüchtlingswelle kam, wusste die Stadt nicht wohin mit ihnen, weshalb sie unter anderem in Baumärkten untergebracht wurden. Da diese nun auch Wohnungen brauchen, entschloss man sich, einfach dort zu bauen, wo es gerade passte – ins Naturschutzgebiet oder in Teilen von Parks. Was sich nun anhört, wie ein Scherz ist wahrlich keiner. Hamburg liess Flächen bebauen, weil dort noch nichts stand. Letztes Beispiel ist der Öjendorfer Park, wo einfach gebaut wird. Dagegen wird protestiert, aber was das bringt, weiss man bekanntlich. Nichts! Und nach dem Öjendorfer Park werden noch andere Hamburger Parks dran glauben müssen. Man stelle sich nur das wieder eröffnete Planetarium neben vier- oder fünfstöckigen weissen Würfeln vor. Ein Bild, das schockieren dürfte, aber Wirklichkeit werden wird. Pläne dazu liegen längst vor, werden aber noch geheim gehalten, dennoch dringt immer mal wieder etwas durch.
Um den Verlust an Grünflächen auszugleichen, sollen die Dächer Hamburgs begrünt werden. Bereits vor zwei Jahren wurde ein entsprechendes Projekt gestartet, damit bis 2019 die Fläche der grünen Dächer um etwa 100 Hektar erhöht wird. Drei Millionen Euro werden dafür zur Verfügung gestellt, um den nötigen Anreiz zu geben. Der Witz an der Sache ist, dass diese „Gründachstrategie“ sogar vom Bundesumweltministerium gefördert wird.
Man löst also die Parks auf und stattdessen müssen dafür die Dächer grün werden. Ist das nicht verrückt?

Über so etwas schüttelt Elefantendame Mala nur den Kopf, aber das tut sie immer, wenn sie hört, was da in Hamburg wieder geplant wird, um die Stadt zu verschandeln. Einzig die Idee mit dem Naturkundemuseum gefällt ihr, wo sie doch eines fernen Tages nach ihrem Tod dort stehen und die Besucher begrüssen möchte.
Die alte Kuh ärgert sich über das gestrige Spiel des FC St. Pauli, der wieder einmal gegen einen vermeintlich leichten Gegner leichtsinnig drei Punkte liegen liess. Gegen Erzgebirge Aue verloren sie mit 1:0. Das Tor fiel in der ersten halben Stunde und St. Pauli gelang es nicht, wenigstens den Aussgleichstreffer zu erzielen. Mala hatte es vorhergesehen, denn sie kennt ihren Lieblingsverein, der gegen Vereine, die unter ihnen spielen, fast immer versagt.
Die Pusteblume hingegen lag nach ihren beiden richtig getippten Spielen der deutschen Nationalmannschaft leider daneben. Anfangs hätte sie für eine Niederlage von St. Pauli plädiert, sich schliesslich für ein Unentschieden entschieden. Offensichtlich war sie zu zuversichtlich.
Trotz des Ärgers freut sich Elefantin Mala heute sehr, auch wenn sie im letzten Monat nicht für das Facebook-Titelbild genommen wurde, wo die Tage bis zum Eröffnungstag heruntergezählt wurden, denn heute am 1.April haben sich endlich wieder die Tore ihres Wohnorts geöffnet. Ab jetzt kann die alte Kuh jeden Tag bewundert werden. Baden tut sie noch nicht. Es ist zwar schon recht warm, aber so warm nun auch wieder nicht. Auf einen Schnupfen kann Mala verzichten.
Sie hofft, dass die Besucher eifrig zu ihr strömen werden und die ollen Bambusfresser links liegenlassen. Gestern hat sie sich einer grossen Dusche gewidmet und ihre Füsse sind auch pedikürt worden. Zwar findet sie, dass ihre Füsse früher besser ausgesehen haben, aber sie ist und bleibt verwöhnt, weshalb sie mit dem aktuellen Zustand nie zufrieden ist.
Mala hat sich etwas ausgedacht, wenn bei ihr nicht geöffnet ist. Dann hat sie nicht so viel zu tun und manchmal ist ihr schon langweilig. Vor allem will sie so den Hannoveranern entkommen, die ihr auf die Nerven fallen.
So hat sich die alte Kuh gedacht, ein Baumfäll-Unternehmen zu gründen. Es trägt den Namen „Ich fälle jeden Baum“. Sie sorgt dafür, dass der störende Baum entfernt wird. Damit hat sie Erfahrung und weiss genau, was sie zu tun hat. Allerdings übernimmt sie keine Haftung dafür, wo der Baum hinfällt und dass die Umgebung nach ihrer Arbeit wie ein Acker aussieht.
Mala macht dies nur in der Zeit vom 1. November bis zum 28. Februar. Wenn der Boden gefroren ist, wird sie zu Hause bleiben. Um den Abtransport kümmert sie sich nur, wenn der betreffende Baum zu ihren Leibspeisen zählen sollte. Das sind vor allem Weide, Haselnuss, Apfel. Diese Bäume fällt sie am liebsten.

Na, hat irgendjemand auf das heutige Datum geachtet? Ganz richtig, heute ist wieder einmal der Tag, wo man die Leute in den April schicken kann. In diesem Text sind wie in jedem Jahr Wahrheiten und Aprilscherze untergebracht. Was wahr ist und was nicht? Nun, das werde ich nicht verraten, sondern soll jeder selbst für sich herausfinden.

 

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Vier Jahre – Europas klügster Elefant wartet und wartet


Auf den Tag genau vor vier Jahren oder 1461 Tagen verliess Elefantendame Mala den Ort, wo sie bis dahin fast ihr gesamtes Leben verbracht hatte.
In Belgien lebt sie seit ihrem Umzug und hat dort in der Zeit schon einiges erlebt.
Im vergangenen Jahr durfte sie das belgische Königspaar treffen. Gemeinsam mit Genossin Rani machte sie ihnen ihre Aufwartung.
Ihrer Lieblingsfeindin würde sie seitdem zu gerne erzählen, dass sie schon Könige begrüsst hätte. Eitel ist die alte Kuh überhaupt nicht. Doch Mogli würde bloss müde abwinken und erwidern, sie hätte bereits den „King of Pop“ getroffen. Das sei zwar schon etwas her, aber ein weitaus bedeutenderes Ereignis.
Mala würde dagegen sicherlich wieder anstinken und sagen, dass das alte Faltenmonster gar nicht wisse, ob sie das Original oder einen Doppelgänger getroffen habe. Sie hingegen wisse genau, dass sie keine Doppelgänger begrüsst habe.
Die Elefantendame hat in ihrem Leben bereits allerhand Menschen getroffen und in den vier Jahren in Belgien auch. Die Liste geht von alten Bekannten, über Besucher, die aus einem speziellen Anlass da waren, bis zu Königen.
Nicht, dass Mala solche Leute früher nicht auch schon getroffen hätte. So waren schon Otto Waalkes oder Karl Dall da, um ihr einen Besuch abzustatten, als sie noch in ihrer alten Heimat lebte.
Ja, an die Zeit denkt sie gerne zurück. Wie sie damals immer mal wieder für die Zeitung posierte, schöne Ausflüge in die nähere Umgebung unternahm oder in Film und Fernsehen auftreten durfte.
Heute kommen noch die sozialen Netzwerke dazu oder TV-Dokumentationen. Doch ihre Auftritte sind leider rar geworden. Das findet die alte Kuh traurig, lässt sich allerdings nicht ändern. Dennoch glaubt sie weiterhin an den Titel eines Liedes, das „Kein Star wird jemals grösser sein“ heisst. Denn Mala ist ein Star, auch wenn man von ihr nicht mehr so viel hört oder sieht wie es früher gewesen ist. Man hat ihr den Rang abgelaufen. Erst war es Mogli, der sie sich beugen musste, jetzt sind es die Grossen Pandas, auch als Bambusfresser bekannt. Daran hat sie sich gewöhnt, auch wenn sie sich lieber selbst im Rampenlicht stehen sieht. Denn wer ist der Star? Richtig, es ist Mala.
So fand sie schliesslich auch den Weg in eine Romanreihe. In den Isis Just-Abenteuern taucht sie in jedem Roman immer kurz auf. Im November wird ein weiterer Thriller erscheinen, der den Titel „Im Zeichen des Denkmals“ tragen wird. Mala ist natürlich wieder dabei. Frech wie immer.
Im November letzten Jahres musste sie von ihrer Genossin Rani Abschied nehmen, die zurück in die Schweiz ging. Allein blieb sie nicht zurück, war doch noch die aus Köln gekommene Aye Chan May da. Mit ihr ihr versteht sich Mala auch ganz gut. Solange man sie machen lässt und die anderen sich ihr unterordnen, kann sie sehr freundlich sein.
Und dann durfte die Elefantin die Hannoveraner auf die neue riesige Anlage führen. Das tat sie natürlich gerne und die grosse Herde folgte ihr problemlos.
Nun lebt sie mit ihnen auf der Anlage, bleibt meist lieber für sich, weil sie die anderen nicht sonderlich interessieren. Manchmal sind ihr die Hannoveraner auch zu laut. Mit fast 54 Jahren möchte man auch mal seine Ruhe haben.
Für Fütterungen oder das Elefantenbaden wird sie aus der Gruppe genommen. Es sind schöne Abwechslungen, doch wenn man Mala baden sieht und diese Aufnahmen mit älteren vergleicht, fällt einem vielleicht auf, dass sie nicht mehr mit dem Elan von früher dabei ist. Sie führt die Aufgaben aus, aber die Freude dahinter ist weg, es scheint zur Routine geworden zu sein.
Selbst Menschenansammlungen sind ihr zu viel geworden. Früher konnte die alte Kuh davon praktisch nicht genug bekommen, sonnte sich in der Aufmerksamkeit. Heute macht sie eher den Eindruck, dass sie das alles möglichst schnell hinter sich bringen will.
Hängt es mit Malas Alter zusammen oder ist ihr alles relativ gleichgültig geworden, seitdem sie gemerkt hat, dass sie nicht wieder nach Hause gehen wird? Man weiss es nicht genau.
46 Jahre hat sie in ihrem geliebten Zuhause verbracht. Eine sehr lange Zeit für einen Elefanten. Mala kannte dort alles, kannte ihre Umgebung, einige der wiederkehrenden Besucher und die Menschen, die tagtäglich mit ihr zu tun hatten.
Jetzt im Pairi Daiza sieht sie auch täglich die Menschen, die mit ihr arbeiten, aber in den letzten vier Jahre hat sie neue Elefanten kennengelernt und sie innerhalb kürzester Zeit auch wieder verloren – aus der Sicht eines Elefanten gesehen. Den Anfang machte Ani, die an den Folgen einer schweren Geburt starb, schliesslich der Weggang von Rani im vergangenen November. Ein Elefant braucht Kontinuität, vor allem jemand wie Mala, die ihr Zuhause, ihre Heimat, verloren hat.
Dann zog sie innerhalb des Pairi Daiza von einer Anlage zur anderen. Erst war sie beim Mersus Emergo, dann im Palace d’Ani, wieder beim Mersus Emergo und nun auf der neuen Anlage, wo sie hoffentlich verbleiben wird. Falls sie nicht noch einmal den Zoo wechselt.
Vier Jahre sind seit Malas Weggang vergangen und eigentlich müsste sie sich mit ihrem neuen Wohnort arrangiert haben. Dennoch ist da immer noch die Hoffnung, dass es irgendwann Retour gehen könnte. Mala wartet auf diesen Tag X, der höchstwahrscheinlich niemals eintreten wird.
Mala wartet. Sie wartet noch immer, gibt die Hoffnung nicht auf. Und eines Tages, vielleicht…

 

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Die Krokodilstränen des Furzes


Da sind die Tränen gestern kurz vor Mitternacht geflossen oder besser nicht geflossen, als Helena Fürst versuchte, auf die Tränendrüse zu drücken. Wenn man schon weinerlich tut, sollte man es auch richtig beherrschen. Deshalb waren es nicht mehr als Krokodilstränen. Keine Ahnung, wer ihr das nun abgenommen hat. Ich warte einfach nur darauf, dass sie endlich das Camp verlässt, denn sie ist eine furchtbare Nervensäge, die, so scheint es, die Dinge anders wahrzunehmen scheint wie die Menschen um sie herum oder der Zuschauer. Gestern sagte sie das ganz treffend, nachdem sie wieder einmal die Prüfung vergeigt hatte. Zu Ricky Harris sagte sie etwas in der Art, dass sie das anders gesehen hätte als er. Wir Zuschauer vermuten das bereits seit Tagen. Ob man das als Wahrnehmungsstörungen bezeichnen kann oder dass Helena Fürst in einer anderen Welt lebt? Ich kann es nicht sagen. Was ich hingegen vermute ist, dass sie sich so inszeniert, weil sie so jede Menge Sendezeit für sich schindet. Was ihr das bringt, kann ich nicht sagen, denn sie bringt sich nicht gerade positiv rüber. Das konnte man auch gestern wieder sehen, wo sie behauptete, Ricky Harris hätte behauptet, es sollen doch alle für sie für die nächsten Dschungelprüfungen anrufen. Ich kann mich nur erinnern, wie sie ihren Rücken in die Kamera drehte, auf ihre Nummer deutete und sagte, dass das ihre Nummer sei und man anrufen solle, wenn man sie nicht weiter im Camp sehen will. In dem Augenblick fragte man sich als Zuschauer wieder einmal, warum ihr so viel Sendezeit gewidmet wird, denn unterhaltsam ist das nicht mehr, sondern nur noch peinlich. Vor allem frage ich mich, warum Ricky Harris nicht einfach weitergegangen ist, wo sie sich verbal an ihm abreagieren musste, weil sie allein die Prüfung vergeigt hatte und anscheinend nicht damit zurechtkam, dass jemand, der an Höhenangst leidet, über die Halterung lief und hoppste und sich freute, dass er das konnte. Damit hatte Ricky Harris Helena Fürst deklassiert.
Stattdessen kam sie damit an, dass Ricky sie nur angeschrieen hätte. So wie sie sich benommen hat, hätte jeder an seiner Stelle sie angeschrien. Thorsten Legat hätte sie höchstwahrscheinlich so zur Minna gemacht, dass sie doch als Blindfisch den Weg gegangen wäre. Aber er war nicht ausgewählt worden.
Taktisch unklug war es von Ricky Harris zu bestreiten, dass er laut geworden wäre. Eventuell hat er das auch gar nicht gemerkt, da er sich so sehr in seinen Ärger auf Helenas Kleinkindereien steigerte.
Ehrlich gesagt, hätte RTL bei dem Gespräch einschreiten und es beenden sollen.
Am Tag zuvor wurde bereits gezeigt, wie Helena Fürst auf Thorsten Legat losging und diesen verbal in Grund und Boden redete. Bewundernswert, dass der nicht ausgerastet ist. Aber er scheint die „Furzfrau“, wie er Fürst bezeichnete, nicht mehr ernst zu nehmen. Wobei er nach der Dschungelprüfung von Tag sieben sagte, dass er im weitesten Sinne positiv von ihr überrascht sei. Ich halte das für psychologisches Gerede, wo er ihr den Wind aus den Segeln nehmen wollte. Also reines Taktik-Geschwafel, meiner Meinung nach.
Denn vor der Prüfung hat sie ihn vollgelabert – ich benutze solche Begriffe eigentlich nicht, aber bei Helena Fürst sind sie passend -, wie ungerecht sie sich von ihm behandelt fühlt und es eine Frechheit sei, wie er sich ihr gegenüber benehme. Der hätte ich längst Redeverbot erteilt. Dennoch kann sie munter weiter wie eine Dampfwalze über diejenigen fahren, die ihrer Meinung nach, sie ungerecht behandeln, sie hintergehen oder ich weiss nicht was. Mir wird das alles zu viel mit ihr, weshalb ich immer wegschalte, wenn ich diese Natter – anders kann man sie nicht verzeichnen – sehe. Ich habe schon ihre Sendungen nie geguckt, weil mir ihre Art nicht gefiel, aber hier bringt sie einen um den Spass, irgendwie Gefallen am diesjährigen Dschungelcamp zu finden.
So langsam glaube ich wirklich, dass meine Vermutung stimmt, sie hat in ihrem Vertrag noch stehen, dass sie pro Folge einige Hundert oder Tausend Euro mehr an Gage bekommt, wenn sie mindestens zehn Minuten in einer Folge zu sehen ist. Das dürfte sie mit ihrem Theater, das sie täglich veranstaltet, geschafft haben.
Erschreckend finde ich hingegen, wie leicht sie die anderen manipulieren kann oder diese sich manipulieren lassen. Da kommen Helena Fürst und Ricky Harris ins Camp zurück und nachdem klar ist, dass sie keine Sterne wegen Helenas Unfähigkeit – anders kann man es nicht nennen, denn im Gegensatz zu Ricky hat sie es nicht einmal versucht – haben, versucht sie die Schuld von sich zu schieben. Als das nicht reicht, behauptet sie, dass er gesagt hätte, nun sollen alle für sie für die nächsten Prüfungen anrufen. Dass diese Aktion von ihr ausgegangen ist, verschweigt sie natürlich. Der Zuschauer weiss es besser, aber die Campbewohner sind natürlich auf das angewiesen, was ihnen gesagt wird. Jenny Elvers nimmt die Aussage für bare Münze und geht Ricky Harris an, was ihm einfällt, so etwas zu sagen. Augenblicklich kippt die Stimmung und alle sind nun nicht mehr gegen Helena, sondern gegen Ricky, der gar nichts mehr versteht. Leider hat er es nicht richtig verstanden, sich zu verteidigen, sodass er weiter als Bösewicht da stand.
Nach acht Tagen hätten die Campbewohner wissen müssen, wer dort die Wahrheit gerne ein wenig zu seinen Gunsten verdreht. Aber Jenny Elvers und Helena Fürst haben in den ersten Tagen in verschiedenen Camps gelebt. Ob das als Ausrede gilt? Nein, es zeugt eher von schlechter Menschenkenntnis, meiner Meinung nach.
Der Zuschauer weiss besser, wie es abgelaufen ist, dennoch muss man aufpassen, dass RTL einen nicht zu sehr manipuliert.
Helena Fürst wollte nicht als erste gehen. Das wäre sie sowieso nicht, denn Gunter Gabriel war der erste, der gegangen ist. Zwischenzeitlich schaffte er es noch einmal in die Schlagzeilen, weil er wegen eines Schwächeanfalls oder einem anderen Grund in eine Klinik zu weiteren Untersuchungen gebracht wurde.
Mich würde interessieren, ob die Toilette eigentlich immer noch so bespritzt ist. Im Verdacht stand immer Gunter Gabriel, aber wenn ich das Verhalten von einem anderen Campbewohner (ob Frau oder Mann sage ich nicht) sehe, frage ich mich, ob dieser Bewohner nicht auch der Übeltäter sein könnte. – Wer weiss, wen ich meine, darf es für sich behalten.
David Ortega wurde gestern überraschend herausgewählt, nachdem schon Rolf Zacher von Dr. Bob herausgenommen wurde. Den genauen Grund erfuhr man nicht, aber am Tag zuvor war er recht genervt von dem Geplapper seiner Campbewohner gewesen. Aber ausser Reden wissen die meisten nun einmal nicht, was sie dort tun sollen.
Nun ist herausgekommen, dass Rolf Zacher über Unwohlsein geklagt hätte. Es soll das Herz sein. Das Klima ist nicht leicht zu vertragen, da hätte ich wahrscheinlich auch Schwierigkeiten.
Schade, dass Rolf Zacher raus ist, denn seine Tanzeinlage war nicht schlecht, als Ricky Harris das Ameisenklavier spielte. Ausserdem sorgte er immer mal wieder für Lacher. Damit ist es jetzt vorbei.
Helena Fürst ist immer noch drin, aber wenigstens muss man sie nun nicht mehr bei einer Dschungelprüfung sehen. Wie sie nun versucht, ihre zehn Minuten Bildschirmpräsenz vollzukriegen? Man darf gespannt sein.

Die Bundesligarückrunde hat begonnen, aber Elefantendame Mala ist immer noch im Winterschlaf, denn die erste Bundesliga hat begonnen, die zweite befndet sich noch immer in der Winterpause.
Aber so ganz von der grossen Bühne will sie dann doch nicht verschwinden. So hat sie gesehen, welche zehn Namensvorschläge für den kleinen Hamburger Elefantenbullen ausgewählt wurden.
Mala hat es sich nicht leicht gemacht und sich einen Favoriten herausgesucht. Es ist KANJA, der am/im Wasser geborene. Denn er kam direkt am Wasser zur Welt, nachdem Kandy ein ausgiebiges Bad genommen hatte.
Wie sollte er da noch anders heissen? Mala ist der Meinung, dass es nur KANJA sein kann, wenn er schon nicht Helmut heissen soll. Hier in Hellabrunn hätte der kleine Bulle bestimmt den Namen bekommen, wenn der Buchstabe H gerade dran gewesen wäre. Ludwig hat seinen Namen auch nach Ludwig II., dem Märchenkönig.
Aber es sollte ein asiatischer Name sein. Dieses Mal ist auch garantiert kein bayerischer Nachname wie As(s)am dabei.
Ein Name aus den Vorschlägen schlägt vom Rufen her, doch ein wenig negativ heraus: Es ist Bodhi, was sich gut zu Blödi umändern lässt. Welcher Elefant möchte immer Blödi genannt werden? Da nützt auch die Bedeutung des Namens nichts, der Erleuchtung bedeutet. Da könnte man sagen, der Blödi ist erleuchtet. Nee, lieber nicht wählen.
KANJA ist schon die beste Wahl, die getätigt wurde. Die Bedeutung von Kumbhar beispielsweise ist ein wenig irreführend, denn es heisst Wassermann, wo man in Deutschland natürlich sofort als erstes ans Sternzeichen denkt. Und das ist der kleine Bulle nun einmal nicht, denn das beginnt erst am 21. Januar. Da ist er leider zehn Tage zu früh geboren wurden.
Ausserdem sollte man von Namen Abstand halten, die anders geschrieben als ausgesprochen werden wie eben Mengapung, das Mangapo ausgesprochen wird oder Sanum, wo man Sanam sagt. Bei Mengapung fallen mir augenblicklich Mangas ein. Ich denke kaum, dass ein Elefant einen Namen haben will, wo man an japanische Comics denkt und nicht an einen indischen Elefanten. Genauso sind Namen, wo die Bedeutung nicht bekannt ist, nicht zu empfehlen. Denn wer weiss, was Ashok bedeutet. Nicht, dass es der geheime Name eines Todesgottes ist. Zudem sind die letzten beiden Jungtiere, Assam und Anjuli, mit Namen ausgestattet worden, die beide mit dem Buchstaben A beginnen. Das muss man nicht fortführen.
Namen von Inseln oder Städten sind im Grunde nicht schlecht, allerdings nicht von einer thailändischen Insel, denn Kandys Mutter Yashoda und Vater Hussein stammten beide aus dem tiefsten Indien, genauso wie Gajendra, der Vater des kleinen Elefantenbullen. Da passt nur ein indischer Name, also fällt Bailan auch weg.
Rangan mag vielleicht eine schöne Bedeutung haben mit der Lebensfrohe, aber der Klang ist genauso schlecht wie schon bei Assam, unmelodisch.
Dann ist da noch Kumar, was Prinz oder Sohn bedeutet. Schöne Bedeutung, wo Gajendras Name König heisst. Allerdings erinnert Kumar zu sehr an das Wort Kummer und daran möchte man wirklich nicht ständig erinnert werden, da es einen eher traurig stimmt.
Bleibt als letzter Name noch Kunjar, was der im Dschungel lebende bedeutet. Wäre ein passender Name, wenn der kleine Bulle tatsächlich im Urwald lebte und nicht in einem Zoo. So ist der Name leider unpassend.
Was bleibt am Ende übrig? Der Vorschlag, den Elefantin Mala von Anfang an favorisiert hat: KANJA. Und auch ich bin für diesen Namen, denn er passt einfach. Diesen Namen kann der kleine Bulle auch im erwachsenen Alter mit Stolz und Würde tragen.
Zudem könnte man als Besucher gleich sehen, dass Kandy und KANJA zusammengehören, denn beide würden dann dieselbe Silbe tragen.
Also, abstimmen. Dies ist bis Donnerstag um 12 Uhr auf der Website vom Hamburger Abendblatt möglich.
Mala drückt ganz fest den Rüssel, dass ihr Namensfavorit KANJA auch durchkommt.
Nein, ich will hier niemanden beeinflussen, aber wenn einmal ein schöner Name dabei ist, dann sollte er auch unbedingt gewählt werden. KANJA ist nun einmal ein toller Name mit einer schönen und vor allem passenden Bedeutung, denn der kleine Elefantenbulle wurde am Wasser geboren.

Gestern wurde vor Blitzeis gewarnt, das ab dem Abend Deutschland in eine gefährliche Rutschpartie verwandeln würde. Besonders gefährdet war der Westen Deutschlands, während es in Ostdeutschland schneien sollte. Dort herrschen angeblich horrende Minustemperaturen, die im zweiständigen Bereich lägen. Allerdings geht man nun auch dort von Blitzeis aus. Kann aber auch sein, dass es einfach nur schneit.
Es kam zu zahlreichen Unfällen, Fussgänger konnten sich praktisch nur im liegen fortbewegen oder sie mussten sich Socken über die Schuhe ziehen, um draussen nicht auszurutschen und sich etwas zu brechen. Glück dort, wo es noch heftig geschneit hatte, dort wurde die Glätte durch den Schnee aufgehoben. Aber wenn der Schnee nun plattgelaufen ist, werden auch diese Flächen zu gefährlichen Rutschpartien. Und dann muss man natürlich immer aufpassen, dass man nicht irgendwo läuft, wo Salz gestreut wurde. Das ist nicht nur schlecht fürs Auto, sondern auch für die Schuhe. Ich habe mal ein paar Lederschuhe versaut, weil ich auf einem Weg lief, der mit Salz gestreut war. Aus Schaden wird man klug.
Die Blitzeis-Gefahr ist noch nicht vorüber. Immer noch muss man auf der Hut sein, da die Böden glatt sind oder es erneut zu überfrierender Nässe kommen kann.
Ich kann heute vergeblich auf Post warten, denn die Deutsche Post hat für die Weisswursthauptstadt entschieden, dass es zu gefährlich für ihre Mitarbeiter sei, Post auszutragen. Hier in München ist es schlimm. Ich habe mich jedenfalls nicht vor die Tür getraut, denn meine Knochen möchte ich mir nicht brechen.
Nachdem der Winter lange auf sich warten liess, hat er uns nun voll im Griff.
Aber alles nicht so schlimm wie das, was der Ostküste und den umliegenden Bundesstaaten bis weit zur Hauptstadt Washington bevorsteht oder bereits getroffen hat. Ein Blizzard grossen Ausmasses hat sich angekündigt, das die Menschen sich dazu veranlasst sahen, Hamsterkäufe zu tätigen.
Bei solchen Wetterkapriolen fragt man sich, ob das die Folgen der Klimaerwärmung sind. Zwangsläufig denkt man, dass die Temperaturen sich erwärmen würden, aber nicht nur das ist der Fall, sondern auch der extreme Abfall von Temperaturen, verursacht durch Blizzards und andere Wetterextreme.
Der Klimpagipfel in Paris wurde als Erfolg gefeiert, doch ob er nichts weiter als heisse Luft bleibt wie Kopenhagen, bleibt abzuwarten.

 
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Verfasst von - 23. Januar 2016 in Blog

 

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Ist schon wieder Weihnachten?


Schon wieder Weihnachten?, werden sich einige fragen. Hatten wir das nicht erst? Nein, es ist bereits wieder ein Jahr rum. Nur wegen der ganzen Weihnachtsartikel in Kaufhäusern und sonstigen Läden ist bereits seit September gefühlte Weihnachten. Nur der Heilige Abend ist tatsächlich erst heute.
Möglich, dass es einem in diesem Jahr so plötzlich vorkommt, denn sieht es draussen nach Weihnachten aus? Liegt Schnee, muss man seine dicke Winterkleidung tragen? Nein, man kommt sich vor, als wäre Herbst. Deshalb ist manchen unweihnachtlich zumute. Zu denen zähle ich mich auch. Ich erwarte gar nicht Schnee und Eis, aber vielleicht niedrigere Temperaturen, als wir es jetzt haben.
Ich kann mich nicht wirklich an ein Weihnachten erinnern, wo es so warm gewesen ist. Ich hatte immer eine dicke Mütze und Handschuhe an. Doch dieses Mal kann man einfach so an der frischen Luft herumlaufen, ohne dass man sich verkühlt und eine Erkältung einfängt.
Wegen des Wetters fällt Weihnachten allerdings nicht aus. Denn was am 24. Dezember stattfindet, wird auch dann sein, selbst wenn der Hochsommer ausbrechen sollte. Und so kommen wir uns bald wie jene Menschen vor, die auf der Südhalbkugel leben. Wir schwitzen allerdings nicht in der Hitze. Kann allerdings in den nächsten Jahren auch noch kommen, wenn man an die globale Erwärmung denkt. Wobei ich immer gedacht habe, dass die Schlechtwetterpeiroden zunehmen würden. In Nordengland ist das mal wieder so weit. Dort kommt es beinahe in jedem Jahr um diese Zeit zu Überschwemmungen.
Trotz des herbstlichen Wetters werden Vorbereitungen für Weihnachten getroffen. Durch die zwei Weihnachtsfeiertage, die auf einen Freitag und Samstag fallen, sind auch am Sonntag die Geschäfte nicht geöffnet. Für insgesamt vier Tage muss man also vorsorgen, dazu noch einplanen, dass Freunde oder Verwandte unangemeldet eintreffen könnten. Und so kauft man und kauft und kauft, als wären Kühlschrank und Speisekammer total leer. Wer jetzt oder in den drei letzten Tagen in einen Laden gegangen ist, weil er nur schnell mal was kaufen wollte, der stand mehr als zehn Minuten an den Kassen, weil die Leute vor ihm den Einkaufswagen bis zum Rand gefüllt hatten. – Mit Dingen, die die Welt nicht braucht. So denkt man selbst. Was braucht man fünf Kisten mit Whisky oder anderem Alkohol? Kann man Weihnachten nur alkoholisiert überstehen, weil die Schwiegermutter wieder total nervt oder Tante Elfriede immer am rummäkeln ist, dass früher alles besser war und vor allem besser geschmeckt hat?
Ich werde es nie verstehen. Wobei ich meine halbe Verwandtschaft auch nicht verköstigen muss. Das würde ich wahrscheinlich auch nicht ohne entsprechende Beruhigsmittel durchstehen.
Es ist schon wieder Weihnachten. Der Christbaum ist aufgestellt, wurde geschmückt, die letzten Geschenke sind gekauft und verpackt. Nun kann es losgehen.

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs FROHE WEIHNACHTEN!

 

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