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Kritikpunkt Rosa Ü-Ei – Kostenlose Werbung für Ferrero


Zwei Artikel habe ich nun schon über das rosa Ü-Ei geschrieben. Ich könnte noch mehr schreiben, denn beide Artikel waren recht erfolgreich und verdrängten sogar die Zensus-Artikel von ihren Spitzenplätzen. Doch dies hier, der dritte, wird mein definitiv letzter Artikel über das rosa Ü-Ei sein.
Die Aufregung um das Mädchen-Ei ist ein wenig zurückgegangen, schliesslich ist es nun schon seit knapp über einem Monat auf dem Markt. Und es wird gekauft. Obwohl ich immer beim Einkaufen einige sehe, die sich das rosa Ü-Ei ansehen, mit dem Kopf schütteln, sich sogar darüber lustig machen, wenn sie in Begleitung sind, und greifen höchstens zu den Jungen-Ü-Eiern. Wenn überhaupt noch was gekauft wird, denn bei einem Preis von 69 Cent will die keiner haben. Wobei man sie auch schon für 58 Cent bekommt. Aber wenn ich daran denke, dass ich die früher im Angebot für 35 Cent bekommen habe, dann frage ich mich doch wirklich, wie diese Preisentwicklung weitergehen wird. Angeblich wird mal wieder überlegt, die Mehrwertsteuer von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen. Dann werden die Eier doch noch weniger gekauft werden. Wobei die Sammler natürlich weiterkaufen werden, egal wie viel die Sachen nun kosten und egal was für eine Serie da drin ist.
Ich habe ja immer gegen die Winx-Serie gewettert, die ich absolut hässlich finde. Das Ende vom Lied war, dass mir jemand aus der Redaktion ein Viererpack geschenkt hat. Nun bin ich also im Besitz von zwei Winx-Figuren: Bloom und Musa. Mein Fazit: Das sind doch überhaupt keine Hartplastikfiguren mehr. Bei Musa sind die Beine aus Gummi! Was ist da denn noch Hartplastik? Und dann die Gesichter. Absolut hässlich! Aber diese Winx Club-Figuren basieren ja auf irgendeiner Zeichentrick-Serie. Die sehen wohl ähnlich hässlich aus. Und erst einmal die Serie, die im November kommen wird: Barbie. In Frankreich gibt es die bereits. Also kann man sich mal beim eierwiki danach umsehen oder eben bei Ebay. Die sollten mal wieder eine schöne Serie nehmen wie beispielsweise Asterix, die in Österreich läuft oder eben Barbapapa, die es in Frankreich, Belgien, Luxemburg und Dänemark gab. Doch nein, diese kamen nicht bzw. werden nicht kommen. Stattdessen für die Jungs so ein Blödsinn wie diese Twistheads, die nicht nur jetzt drin sind, sondern auch in der Nachfolge-Serie kommen werden. Absolut hässlich. Am schönsten sind doch die Natoons, aber nicht die Jungtiere, die einen schrecklichen Kugelkopf haben. Die Porsche und die historischen bzw. gegenwärtigen Züge sind sehr schön. Aber das ist auch das einzige.
Das Rosa-Ü-Ei ist weiter in der Kritik und damit in fast aller Munde. Was schöneres konnte Ferrero doch gar nicht passieren. Warum? Tja, ganz einfach. Das ist kostenlose Werbung. Denn durch die Kritik wird das Produkt – hier das Ü-Ei – in die Öffentlichkeit gebracht, ohne dass dafür sehr viel Aufwand betrieben werden muss.
Die Menschen werden neugierig gemacht, wollen sich selbst ein Bild machen und kaufen ein paar Ü-Eier. Da müssen nicht viel sein. Und manchmal ist es dann auch so, dass die Menschen gefallen an den Figuren finden und noch mehr kaufen, da sie unbedingt den Satz komplett haben wollen. Also kaufen sie und kaufen sie, bis es dann komplett ist. Habe ich nur bei den Handwerker-Elefanten und den Duften Stinkern gemacht. Aber das waren noch wunderbare Figuren. Wieder ein Hauch von dem, was Ferrero früher gemacht hatte. Aber nun ist der totale Müll ausgebrochen. Und anscheinend bloss in Deutschland. Haben deutsche Kinder so einen schlechten Geschmack oder wieso werden hier die Twistheads ausgegeben? Ist Asterix nicht weitaus besser? Na ja, meine Meinung wird Ferrero garantiert nicht interessieren. Aber ich muss die Sachen ja auch gar nicht kaufen. Was ich auch nicht vorhabe. Das billigste Angebot für die Ü-Eier war bisher 46 Cent das Stück. Wie gesagt, früher kosteten die Eier bloss 35 Cent im Angebot. Heute kann man froh sein, wenn man sie wenigstens für 44 Cent bekommt.
Ich hätte gerne die Porsche, Natoons-Polartiere und die Züge. Aber wer weiss, was ich für einen Müll rausziehen würde, wenn ich mir Ü-Eier kaufen würde. Die Twistheads will ich wirklich nicht und die Winx genauso wenig.
Aber mal sehen, wie sich nun das rosa Ü-Ei verkauft. Für November ist es eingeplant und ich denke, dass das bis April so sein wird. Ob es bleibt, werden wir dann wohl ab August 2013 sehen. Aber bis dahin ist es noch eine lange Zeit.

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… und sind genauso schlau als wie zuvor


Nachdem ich in meiner Statistik sehen konnte, dass in den vergangenen Woche die Suche nach dem Obduktionsergebnis von Hussein zugenommen hat, also immer mehr Besucher meiner Seite wissen wollten, woran denn nun der imposante Elefantenbulle gestorben ist, kann ich nun etwas dazu sagen. Das Ergebnis ist da, aber ob wir es nun kennen oder nicht kennen, es ändert nichts an der Tatsache, dass wir Aussenstehenden genauso schlau als wie zuvor sind, um es einmal mit Goethes Faust zu sagen.
Also hier das Obduktionsergebnis, dass im NDR-Fernsehen verbreitet wurde und auf dem hauseigenen Internetauftritt des Tierparks steht. In einer Zeitung hat es nicht gestanden.
Man hat aus offizieller Sicht nicht den Grund herausgefunden, woran Hussein nun wirklich gestorben ist. Klar ist, dass der Elefantenbulle an Herz-Kreislaufversagen starb. Ob nun eine Überdosis an Beruhigungsmittel, wie ich bereits kurz nach Husseins Tod vermutete, dass wird nicht ersichtlich aus dem Text.
Hussein habe eine „routinemässige Beruhigungsspritze“ bekommen. Das klingt nun beinahe danach, als wäre es nur eine gewesen. Im Artikel „Tod eines Patriarchen“ vom 18. Juni 2012 aus dem Hamburger Abendblatt geht aus dem Text hervor, dass man Hussein noch einmal nachgespritzt hat, weil er noch zu wach wirkte. Kurz nach der zweiten Dosis, die nicht höher als die zuvor ausgefallen ist, legte der Dickhäuter sich in seiner Box hin und verstarb. Lebensrettende Massnahmen konnten ihm nicht mehr helfen.
Eine Vorerkrankung kann ausgeschlossen werden, dennoch bleibt rätselhaft, woran er nun gestorben ist. Eine Medikamentenunverträglichkeit könnte möglich sein, muss aber nicht. Man weiss es nicht. Oder wir erfahren nicht, was wirklich ist. Alles ist möglich.
Der medizinische Laie gibt sich mit einem Herz-Kreislauf-Versagen zufrieden. Habe mal Lei gefragt, die vom Fach ist, sie sagte mir, dass es bei einer Überdosierung zu einem Herz-Kreislauf-Versagen kommen könne, genauso wie bei einer Unverträglichkeit. Also, es kann sein, muss aber nicht, möglich wäre es.
Das Ergebnis ist bekannt, doch irgendwie bleibt dieser leise Hauch, als solle uns – der Öffentlichkeit – Sand in die Augen gestreut werden. Die Wahrheit werden wir nie erfahren. Aber das schrieb ich im letzten Monat ja schon in einem Artikel.
Freunden wir uns vielleicht mit der Version an, dass Hussein einfach nicht seine Heimat hatte verlassen wollen nach 25 Jahren. Vielleicht hat er sich gesagt: ‚Ohne Mala gehe ich nicht.‘ Dann hat er aufgehört zu atmen und ist gestorben. Möglich ist alles, vor allem bei diesem nichtssagenden Obduktionsergebnis.

Und wo ich gerade die einzig wahre Mala erwähnt habe: Jenala hat ein Bild von Mala in ihrem neuen Zuhause (ihre Heimat ist immer noch Hamburg und wird Pairi Daiza niemals werden) gesehen. Auf den ersten Blick sehe die Elefantin zufrieden aus. Aber Jenala kennt sie besser und sie sagt, dass Mala nicht glücklich ist. Zwar weine sie nicht, aber das ist noch nie Malas Art gewesen, selbst wenn sie tieftraurig war, höchstens Hussein war wieder nicht nett zu ihr gewesen. Sie scheint nicht glücklich, was man an der Haltung sehen könne, wie sie da steht und wie sie guckt. Gut, ich sehe da nichts, aber Jenala kennt Mala besser als andere.
Zwei Elefanten werden Pairi Daiza irgendwann wieder verlassen. Sandry (Tochter von Hussein) und Claudy (deren Mutter). Sandry ist trächtig und wenn alles gut geht, werden beide zurück nach Rapperswil gehen. Mala wird nicht alleine zurückbleiben, aber ist der Ort dort wirklich besser? Wenn ich an den afrikanischen Elefanten denke, wird mir ganz mulmig, aber da bin ich nicht der einzige, der das denkt. Habe mir auf Youtube mal angesehen, was da – glaube dreimal täglich – mit den Elefanten gemacht wird. Eine völlig abstruse Show für die Zuschauer. Da mag Mala dann Bewegung haben, aber ich glaube kaum, dass ihr das sehr gefallen wird. Sie mag es lieber ruhig und gemächlich und natürlich schönes Futter, das ist ein Muss.
Und im November wird sie ihren 50. Geburtstag feiern. Am 10.11.12, also dem 10. November 2012.
Noch gibt Jenala die Hoffnung nicht auf, dass Mala zurückkehren wird. Wie heisst es so schön: Die Hoffnung stirbt immer noch zuletzt.

Am Mittwoch berichtete ich, dass die aktuelle Titanic-Ausgabe gerichtlich verboten wurde. Und danach setzte genau der Hype ein, den ich prophezeit habe. Die aktuelle Ausgabe ist fast überall ausverkauft. Bei Ebay werden zum Teil 25 Euro oder mehr für eine Ausgabe gezahlt. Hätte ich das zuvor gewusst, ich hätte doch noch mehr als nur die eine Ausgabe gekauft. Aber wer hätte mir dann die Aufgabe bei Ebay abgenommen? Ich will damit nämlich nichts zu tun haben. Na gut, ich hätte schon einen Arbeitskollegen gefunden, der das für mich erledigt hätte. Aber mit dem dann auch noch das Geld teilen? Nee, da kenne ich keine Freunde mehr, denn bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf.
Aber es ist die beste Reklame für die Satirezeitschrift. So was nennt sich übrigens der „Streisand-Effekt“. Benannt nach Barbra Streisand, die 2003 gegen ein Foto vorging, wo ihr Haus abgebildet war. Danach wurde man natürlich erst recht darauf aufmerksam. Genauso ist es hier auch. Die Ausgabe ist verboten worden mit dem Cover, die Öffentlichkeit erfährt es und schon sind sie wie nichts in die Zeitungsläden gestürmt, um sich eine Ausgabe zu sichern oder gleich mehrere, um den grossen Reibach machen zu können.
Ich habe eine Ausgabe, die ich auch nicht verkaufen werde. In einigen Monaten kräht eh kein Hahn mehr danach.

Heute ist wie alljährlich französischer Nationalfeiertag. Damit wird bekannt an den Sturm auf die Bastille erinnert, mit der die französische Revolution 1789 begonnen hat. Was damals blutig begann, wurde im Laufe der Jahre noch blutiger, erinnern wir uns nur an die Guillotine. Der Grande Terreur mit Robbespierre an der Spitze. Am Ende frass dann die Revolution ihre eigenen Kinder: Danton und schliesslich Robbespierre. Und irgendwann dann kam Napoleon.
Und mich erinnert dieses Datum nur wieder daran, dass ich in drei Tagen Geburtstag habe. Und zu meiner aller Ärger habe ich dieses Jahr nicht frei bekommen. Ich habe immer an meinem Geburtstag frei gehabt, denn da will ich nirgendwo sein, wo man mir gratuliert. Das hasse ich, weshalb ich mich immer dann verdrücke. Und ich bin auch nicht wirklich interessiert daran, was die Kollegen sich wieder für mich ausgedacht haben. Dabei habe ich das schon Anfang des Jahres genehmigt haben wollen, aber nein, da war nichts zu machen. Haben die das extra gemacht? Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass niemand wusste, ob ich denn überhaupt nach meiner Volontärzeit auch übernommen würde. Aber das kann man doch nicht auf meinen Schultern ausbaden. Ich will frei haben!

Heute soll ein ziemlicher Sonnensturm herrschen. Ich habe es auch schon gemerkt, als ich mein Internet eine halbe Stunde lang nicht funktionierte. Jetzt geht es wieder, aber ich sollte diesen Artikel schnellstmöglich beenden.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 14. Juli 2012 in Elefant, Fernsehen, Kultur, Real life, Sommer, Technik, Tiere, Wetter, Zoo

 

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