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Wie vergiftet sind unsere Lebensmittel?


Ein Lebensmittel-Skandal jagt den nächsten. Erst das Pferdefleisch in der Tiefkühl-Lasagne, dann der Missbrauch des Bio-Siegels und schliesslich das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter.
Was können wir noch essen? Was ist wirklich so angebaut bzw. aufgewachsen, dass wir es guten Gewissens verzehren können?
Das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter, der Krebs auslösen kann, ist für den Menschen angeblich nicht gefährlich. Milch von Tieren, die dieses Futter gefressen haben, soll für den Menschen unbedenklich sein. Stimmt das wirklich oder ist das nur so ein Spruch, damit keine Hysterie entfacht wird? Im Grunde genommen sind wir Verbraucher doch ahnungslos. Wir kaufen Dinge, von denen erwarten wir, dass sie auch so sind, wie sie sein sollen. Also wenn Bio draufsteht, muss auch Bio drin sein. Wie wir nun anhand der Eier aus Niedersachsen erfahren haben, ist das nicht immer der Fall. Aber das ist ja nicht der einzige Fall. Es gibt eine kleine regionale Bio-Siegel, die weitaus strenger sind, als die grossen. Da wird wirklich darauf geachtet, dass die vorgegebenen Massnahmen auch wirklich eingehalten werden. Da sind allerdings auch nicht hunderte oder tausende Betriebe drin. Also ist das auch weitaus leichter zu überprüfen. Und wenn zuviele in einem grossen Bio-Siegel sind, kommt eben das raus, was eben mit dem Hühnerbetrieb in Niedersachsen war. Eine Masse an Tieren auf einem Haufen, die zwar ein Bio-Siegel tragen, aber im Grunde genommen dagegen verstossen. Bloss bemerkt dies niemand. Ist also Bio wirklich die grosse Alternative? Es ist schon besser, aber auch nicht perfekt.
Sollen wir nun aufgrund der ganzen Lebensmittelskandale eigentlich Vegetarier werden? Ist das die grosse Zukunft? Nur noch Obst, Gemüse, Milch, Käse und Joghurt? Ist es das, was die Zukunft bringt? Können wir so den Lebensmittelskandalen entgehen?
Ich glaube kaum, denn anhand des neuesten Skandals mit dem kontaminierten Tierfutters, zeigt sich, dass es überall passieren kann. Nichts ist sicher. Erinnern wir uns doch an die EHEC-Epidemie vor zwei Jahren. Da wurden Bakterien auf spanischen Gurken gefunden. Auf einmal waren diese wie auch Salate und Tomaten verpönt, denn überall könnten sich die Erreger ja befinden. Am Ende war es ganz etwas anderes: Bockshornkleesamen aus Ägypten. In einem Betrieb in Bienenbüttel waren diese zum keimen gebracht worden und wurden schliesslich als Sprossen verkauft. Das war der Auslöser, der sich über ganz Deutschland ausbreitete.
Vor allem dürfen wir nicht vergessen, dass man als Vegetarier nicht automatisch ein besser umweltverträgliches Leben führt. Man hat im Gegenteil sogar festgestellt, dass es der Welt schlecht bekommen würde, wären alle Menschen auf einmal Vegetarier. Kaum zu glauben, aber wahr. Denn wenn wir Vegetarier würden, würden wir den Konsum von Milchprodukten verdoppeln. Und wie wir alle wissen, verbraucht ein Rind nicht nur viel Wasser und Tierfutter, sondern sorgt auch noch dafür, dass der Methangehalt ansteigt, was wiederum schlecht für die Atmosphäre der Erde ist.
Am besten wären noch Veganer dran, allerdings nehmen diese wiederum Sojaprodukte zu sich. Und für Soja wird bekanntlich Regenwald zerstört. Ausserdem weiss man nicht, wie sich diese genveränderten Pflanzen auf den menschlichen Körper auswirken. Bei Schweinen wurde festgestellt, dass die Vermehrungsrate stetig sinkt, also die Fruchtbarkeit kaum noch gewährleistet ist.
Das ist übrigens auch noch so etwas, was mich persönlich aufregt. Zwar müssen Produkte gekennzeichnet sein, die genveränderte Zutaten enthalten. Allerdings braucht kein Fleisch gekennzeichnet werden, wenn das Tier mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurde. Genauso Milchprodukte. Also wissen wir wirklich, was wir da zu uns nehmen? Vergiften wir uns nicht selbst langsam?
Warum boomt gerade das selbst anbauen von Obst und vor allem Gemüse. Überall schiessen diese kleinen Vereinigungen aus dem Boden. Denn Bio ist nicht nur in, wenn man es selbst anbaut, weiss man wenigstens, was man getan hat, welchen Dünger man verwendete und wie man seinen Ertrag steigern kann, ohne dazu starke Chemiekeulen zu verwenden. Das einzige, was noch problematisch werden könnte, wäre die Erde, der Boden, wo man sein Gemüse anbaut. Selbst Gemüse anbauen ist die Zukunft. Da können nur noch die Samen verunreinigt sein, aber wenn man selbst Gemüse zieht und danach deren Samen aufhebt, sollte man diesem Kreislauf entfleuchen können.

Die 25 beliebtesten TV-Tiere wurden am Donnerstag in der ARD vorgestellt. An erster Stelle schaffte es natürlich Flipper, aber danach kam eine Zeichentrickfigur – Biene Maja. Und das war nicht das einzige nicht reale Tier, das auf einem der 25 Plätze landete. Da waren unter anderem noch Samson aus der Sesamstrasse, Alf oder Tom & Jerry. Das sind für mich keine TV-Tiere. Vor allem Alf ist kein Tier, sondern irgendein Ausserirdischer, der am liebsten Katzen verspeist. Die hätten bei den TV-Tieren darauf achten sollen, dass es diese auch in der Realität gibt. Also eben keine Zeichentrick oder sonst welche Figuren. Natürlich sind Flipper, Lassie & Co. genauso wenig echt, da es nur Charaktere einer Tierart sind. Aber die kann man sich eben auch in echt ansehen. Zeichentrick, bleibt einfach nur eine animierte Zeichnung. Und ich bin echt enttäuscht, dass „Mr Ed, das sprechende Pferd“ nicht unter den Top 25 war, genauso wenig habe ich Lama Horst vermisst. Stattdessen kam das kleine Nashorn aus Leipzig vor. Das ist doch wirklich kein Niedlichkeitsfaktor. Wenn ich gewusst hätte, dass die beliebtesten TV-Tiere gewählt werden können, hätte ich sofort meine Wahl abgegeben. Und die wäre weitaus anders ausgegangen. Flipper niemals an erster Stelle, eher noch Kommissar Rex, Lama Horst oder eben Mr Ed. Stattdessen kommt Fury auf den vierten Platz. Ein langweiliges Pferd, aber wohl noch immer aktuell. Wobei mich mal das Durchschnittsalter der Wähler dieser Liste interessieren würde. Denn bei denen scheint Lassie absolut unpopulär zu sein. Ausserdem kommt noch das echte Walross Antje auf Platz 22 vor. Und das ist seit knapp zehn Jahren tot, war aber jahrzehntelang das Maskottchen des NDR, bevor es dann eine Figur von Janosch wurde.
Und welche Biene Maja wurde überhaupt auf den zweiten Platz gewählt? Die Zeichentrick-Biene, die wir kennen oder die neue 3D-animierte, die zu Ostern auf dem ZDF laufen soll? An der überholten Biene scheiden sich die Geister.
Sie sei zu dünn und sehe hässlich aus, heisst es auf der einen Seite, die andere hingegen findet sie modern und den neuen Sehgewohnheiten angepasst. Selbst Kindergartenkinder wissen nicht genau, für welche Biene sie sich entscheiden sollen. Der eine findet die alte gut, der andere die neue Maja.
Meine Meinung dazu: Ich bin mit der 70er Jahre Maja aufgewachsen, auch wenn ich nur selten die Serie geguckt habe, hatte vielmehr ein Malbuch von der Biene Maja. Dadurch ist für mich die alte Maja die einzig wahre. Nur sie ist es, die ich gut finde. Die neue hingegen sieht so aus, wie nun viele Zeichentrickserien ablaufen. Sie mag modern sein, aber der Kopf wirkt zum Körper riesig und sie wirkt tot. Lebendiger war die alte Zeichentrickfigur, nicht einmal Willi mag zu überzeugen. Der sieht aus, als habe er mit einer Diät übertrieben. Gesund ist bei Willi etwas anderes, eher krank, so wirkt er. Hingegen ist Flip, der Grashüpfer der einzige, der so ist, wie er war. Vielleicht hat mich da auch nur der Ausschnitt getäuscht, aber er sah noch so aus, wie man ihn kannte.
An Ostern kann dann jeder selbst entscheiden, welche Biene Maja er bevorzugt – die Neue oder die Alte.
Gut, zurück zur Auswahl der beliebtesten TV-Tiere. Man kann nicht erwarten, dass genau die Tiere gewählt werden, die man sich selbst wünscht, aber man kann doch wenigstens erwarten, dass keine Zeichentrick- oder Puppen-Tiere in so einer Liste auftauchen. Da könnte doch bei den beliebtesten Kino-Darstellerinnen genauso gut Betty Boop auftauchen. Auch eine Zeichentrickfigur, allerdings auch eine Frau. Man sieht, wie man es dreht und wendet, der Begriff TV-Tier ist ein grosser. Er schliesst nichts aus.
Wenn es nach Jenala gegangen wäre, hätte auch Elefantendame Mala einen Platz verdient, schliesslich hatte sie eine relativ grosse Rolle in der ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“. Bloss wäre wahrscheinlich wieder Mogli genommen worden, allerdings mit Malas Bildern, denn Mala hat Mogli beinahe in jeder Szene gedoubelt.

Am Mittwoch lief der allseits beliebte jährliche Starkbieranstich auf dem Nockherberg auf dem Bayerischen Rundfunk. Wer’s verpasst haben sollte, findet das Stück auf youtube oder der Mediathek des BR.
Wie bekannt, inszenierte in diesem Jahr zum aller ersten Mal Marcus H. Rosenmüller das Singspiel. Bis fast zuletzt war noch nicht viel herausgekommen. Worum würde es gehen, welche Politiker würden dieses Mal auf die Schippe genommen werden?
Nach der recht deftigen Fastenrede von Mutter Bavaria, die allerdings als nicht so scharf angesehen wurde, wie ich sie fand, begann das Singspiel.
Das Stück konnte nur besser werden als die letzten zwei Jahre, obwohl es immer heisst: Schlimmer geht immer.
Doch dieses Mal wurden die Zuschauer nicht enttäuscht. Im Wald sind bekanntlich die Räuber, dieses Mal die Münchener Politiker. Allen voran Horst Seehofer mit seinem Schlattenschammes Markus Söder. Hier wurde wieder die Tradition fortgeführt, wie es am Ende bei der Konstellation Stoiber/Söder. Der eine gibt vor, der andere folgt ihm wie sein Schatten, buckelt und hofft auf die Nachfolge. Dies war in diesem Jahr aber nicht Söder, sondern Ilse Aigner, die Kronprinzessin, die 333 Dirndl zuhause hätte und der sogar ein Dirndl nachwächst, wenn sie mal gar nichts trägt.
Dann die bekannte Opposition, mit Uli Bauer als Christian Ude, der nach drei Aufführungen Abstinenz endlich wiederkehrte. Bauer ist der bessere Ude. Bei dem anderen Ude-Darsteller sah man doch zu sehr heraus, dass er mal Schröder gespielt hatte. Uli Bauer spielte auch auf seine Rückkehr an, indem er sagte, dass sich nach all den Jahren nicht viel verändert hätte. Ob wir Bauer auch im nächsten Jahr sehen werden, hängt davon ab, ob Ude mit der SPD und seinen Koalitionspartnern, die wahrscheinlich aus Grünen und eventuell den Freien Wählern besteht, Seehofer stürzen kann. Dann werden wir allerdings auf Wolfgang Krebs und Stephan Zinner verzichten müssen. Auch irgendwie schade, aber vielleicht kehren sie in kleinen Röllchen wieder. Auf Guttenberg wurde in diesem Jahr ganz verzichtet, dennoch war sein Darsteller präsent auf der Bühne, denn er spielt den Freie Wähler-Kandidaten Aiwanger. Und auch wenn das Gebiss Bayerns im Singspiel nur kurz erwähnt wurde, kann ihre Darstellerin dennoch vor, als Ilse Aigner, wo sie viel besser zur Geltung kam als wie die letzten beiden Jahre als Haderthauer.
Plötzlich tauchte noch Peer Steinbrück auf, der Darsteller hatte früher Beckstein dargestellt, der in eine Bärenfalle getreten war. Er hielt einen grossen Vortrag, der immer wieder unterbrochen wurde durch ein Piepen, wo in seine Geldbörse Bares gefüllt wurde, damit er weitersprach. Am Ende verlor er noch ein Bein, aber hauptsache er bekam sein Geld und wenn es bei einem Vortrag über Motivation war.
Interessant war auch die Szene, wo plötzlich im Zuschauerraum das Rösler-Double auftauchte. Ich hatte ihn da zuvor schon sitzen sehen und gedacht, was macht der denn da? Und kurz darauf meldete er sich zu Wort und wurde prompt aus dem Saal geführt.
Am besten war dann das plötzliche Auftauchen des Revierförsters, der sich als unehelicher Sohn von Franz Josef Strauß herausstellte. Und wie man es vom Nockherberg kennt, wurde er gleich zu einem Sozialdemokraten umgewandelt.
Am Ende schwächelte das Stück dann ein wenig, aber im Grossen und Ganzen das beste Singspiel seit eigentlich 2009. Damals hatte zum letzten Mal ein Team sich für das Singspiel verantwortlich gezeichnet, dass nach herber Kritik zurückgetreten war. Zu den Schreibern hatte unter anderem auch Uli Bauer gehört. Danach sollte etwas Neues kommen. Mit „Bavaria sucht den Super-Politiker“ war man schon angenehm überrascht, doch danach ging es nur bergab. Letztes Jahr war es wieder etwas besser, aber dennoch schwach.
Wer es ein wenig CSU-lastig fand, mag schon recht haben, aber es geht hier hauptsächlich um Bayern, da ist die Bundespolitik nur Nebensache.
Was mir noch aufgefallen ist: Es wird anscheinend mehr darauf geachtet, dass die Darsteller auch wirklich singen können. Wenn ich da an die frühere Darstellerin von Angela Merkel denke, das war furchtbar. Letztes Jahr hatte dann auch die Darstellerin gewechselt, die war besser.
Dieses Jahr war das Singspiel in der Tradition der Singspiele, die man früher kannte. Lustig, nicht langweilig und vor allem richtig auf den Punkt. Marcus H. Rosenmüller hat seine Sache gut gemacht. Hoffen wir, dass es so bleiben wird.

Eine traurige Nachricht erreicht einen aus dem Pairi Daiza, Elefantendame Malas Wohnort. Letzte Woche Freitag hatten dort bei der schwangeren Ani die Wehen eingesetzt. Am Sonntag wurde dann erst festgestellt, dass das Kind im Becken falsch liegt. Am Ende konnte nur noch der Tod des kleinen festgestellt werden. Die Wehen hatten ausgesetzt und vom Jungtier gab es keinen feststellbaren Herzschlag mehr. Ani geht es momentan den Umständen entsprechend gut. Noch ist das Jungtier in ihr, man hofft aber, dass sie es bald austreiben wird. Sollte dies nicht geschehen, könnte sich eine Steinfrucht bilden und Ani wäre damit ein für alle Mal nicht mehr für die Zucht geeignet.
Rani soll sie bei der Geburt sehr unterstützt haben. Beide waren ja auch bei den Spaziergängen immer ganz eng zusammen. Elefantendame Mala hingegen hat mit den beiden nicht viel am Hut. Sie mag zwar die Chefin der Gruppe sein, aber mehr ist das auch nicht. Die beiden wollen mit ihr nichts zu tun haben und sie nichts mit ihnen. Ein kurzes Interesse mag bestehen, aber mehr auch nicht. Mala ist genauso einsam, wie sie es schon in Hamburg war, als sie mit Hussein zusammenlebte. Das war auch mehr eine Zweckgemeinschaft, wo eigentlich jeder für sich lebte.
Deshalb bleibt es auch unverständlich, warum die Dickhäuterin nach 46 Jahren mit knapp fünfzig einfach abgegeben wurde. Gut, momentan mag kein Gehege frei sein und den neuen Bullen, diese Tbc-Bazille, wollte man Mala wirklich nicht zumuten oder umgekehrt. Aber wenn Shahruhk und Shanti gehen werden, ist die Mutter-Kind-Anlage frei. Und solange nichts frei gewesen wäre, hätte man Mala tagsüber in der Elefantenhalle lassen können, ganz allein zwar, aber mit ein wenig Beschäftigung hätte sie das nicht weiter gestört. Mala hätte in aller Ruhe abnehmen können. Und wenn die anderen Elefanten nicht hätten raus können, wäre Mala eben im alten Nashornstall geblieben. Bei Schnee und Eis kam sie doch eh nie raus. Also wäre es kein Problem gewesen. Aber die Elefantin war zu nichts mehr nütze, sie hatte mit Husseins Tod ihre Schuldigkeit als Gesellschafterin getan. Zudem webt sie auch recht stark, war zuvor niemanden gestört haben schien, obwohl sie dies schon seit mehr als 27 Jahren macht. Aber es fällt mehr auf, wenn ein Elefant allein in einem Gehege steht. Und so verschwand Mala.
Jenala hat es noch nicht aufgegeben, dass die Elefantenkuh zurückkehren wird. Man kann nur hoffen, aber vielleicht wird der Tag kommen, an dem Mala lebend zurückkehren wird.
Nichtsdestotrotz ist die Elefantendame weiterhin als Rüsselorakel aktiv. So hat sie in der letzten Woche wieder einmal bewiesen, den richtigen Riecher zu haben. Morgen wird nun der FC St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen. Was Mala sagt, wie dieses Spiel ausgeht? Tja, sie tippt auf einen Sieg St. Paulis. Recht optimistisch, aber wichtig für die Kiezkicker. Zwar werden sie sich um keinen Platz verbessern, aber Boden gutmachen gegen den Abstieg.

 

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Bricht die Koalition CDU/FDP?


„Hätten Sie einen kurzen Moment, meine Dame?“
Ich habe ja schon viel erlebt, aber das man mich mit einer Frau verwechselt, nun wirklich nicht. Der muss so ziemlich die falsche Brille aufgehabt haben.

Da fragt man sich doch wirklich: Warum denn nicht gleich so? 2010 stand Joachim Gauck schon einmal für das Bundespräsidentenamt zur Wahl. Damals wollten CDU und FDP den DDR-Bürgerrechtler nicht haben. Stattdessen sollte es der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sein. wohin das geführt hat, haben wir ja gesehen. Wulff ist weg vom Fenster, wegen Geld und Urlaubsreisen.
Wulff ging und die Frage nach seinem Nachfolger wurde laut. Wen bloss aus dem Ärmel ziehen? Wolfgang Schäuble, Norbert Lammert oder gar ganz jemand anderen? Die SPD besann sich mit den Grünen wieder auf ihren Kandidaten von 2010. Irgendwann knickte die FDP auch ein und wollte ebenfalls Joachim Gauck. Bloss eine wollte ihn nicht: Angela Merkel, ihres Zeichens Bundeskanzlerin – noch. sie wollte nicht klein bei eben, aber den drohenden Koalitionsbruch konnte sie dann doch abwenden. Sie, und damit auch die gesamte CDU/CSU, lenkten ein. Damit steht einer Wahl Joachim Gaucks zum Bundespräsidenten nichts mehr im Wege. Es wäre der erste Bundespräsident, der aus der ehemaligen DDR kommt. Zu einer Frau hat es immer noch nicht gereicht. Eigentlich traurig, wo wir doch schon eine Bundeskanzlerin haben.
Merkel ist jetzt natürlich beleidigt, weil sie ja Gauck nun überhaupt nicht haben wollte. Und dann prescht die FDP einfach vor, stellt sich quer und bestimmt Gauck zum neuen Bundespräsident-Kandidaten. Und einen Koalitionsbruch kann sich Merkel momentan wirklich nicht leisten. Sie muss ja Angst haben, dass sie nun gar nicht mehr wiedergewählt wird. Danach sieht es wohl wirklich so aus. Aber dafür ist nun von einem Vertrauensbruch der FDP die Rede. Wieso denn das? Die haben ssich schnell entschieden, denn es gab doch keinen aussichtsreicheren Kandidaten als Gauck.
Dessen Rede gestern fand ich übrigens originell. Ehrlich und mit einer Prise Humor gewürzt. So einen Bundespräsidenten möchte man doch haben.
Regina hat übrigens eine These, warum Merkel nicht Gauck haben wollte. Sie sei mit ihm über hundert Ecken verwandt. Das könne man am Gesicht eindeutig sehen. Nun ja, wenn es Regina sagt, wird es wohl stimmen, schliesslich sieht sie Dinge, die andere nicht sehen.

Fasching ist wieder angesagt. die Redaktion spielt verrückt, schliesslich haben wir hier ein paar Kölner sitzen. Und ich kann dem einfach nicht entfliehen. Das ist so furchtbar gemein! Der größte Karnevalsmuffel, den es überhaupt geben kann. Aber am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei.

In Hamburg ist ein sechsjähriges Mädchen an EHEC gestorben. da hat man diese Killer-Seuche für besiegt erklärt, nachdem im letzten Jahr eine regelrechte Epidemie durch verseuchte Bockshornkleesprossen ausgebrochen war. Und nun das. Gut, geben tut es EHEC immer mal wieder in Einzelfällen. deshalb sollte es jetzt zu keiner Panik kommen. Aber im Auge behalten sollte man es dennoch.

Ach ja, wo ich gerade von Hamburg spreche: Wer deutsche Politiker ist neben Christian Wulff noch in Osnabrück geboren worden, tut aber gerne so, als wäre er ein waschechter Hamburger? Es ist kein geringerer, als Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Bayern sieht im Fußball seine Fälle wegschwimmen, jedenfalls was die ymeisterschaft betrifft. aber im Grunde genommen können sie noch alles verspielen: Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Dem HSV ist das schon mehrmals gelungen. Aber wenn Bayern mal zwei Saisons hintereinander nicht die Meisterschaft gewinnt, haben sie Angst, den Anschluss an ihre Erfolge zu verpassen. Wieso habe ich da nun überhaupt kein Mitleid?

 

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2011 – Jahr der Katastrophen


Das ist vielleicht ein Jahr gewesen. Im Grunde genommen könnte man es wirklich das Jahr des Todes nennen, denn was anderes war es nicht. Wenn man nur bedenkt, wer alles dieses Jahr das Zeitliche gesegnet hat. In jüngster Erinnerung natürlich Johannes Heesters und Walter Giller, aber auch Steve Jobs, Friedrich Schoenfelder, Peter Alexander, Vicco von Bülow alias Loriot, Rosel Zech und viele andere, die mir irgendwie entfallen sind. Es ist noch schlimmer gewesen als im letzten oder vorletzten Jahr. Da fand ich das ja schon schlimm, aber dieses Jahr war es am schlimmsten.
Was sonst noch passiert ist? Tja, jede Menge würde ich sagen. Da gab es zu Beginn des Jahres gleich den Dioxin-Skandal. Doch dies war nicht das einzige, was blieb, denn danach gab es die verunreinigten Sprossen aus dem beschaulichen Ort Bienenbüttel. Wer diesen Ort noch nicht kannte, da er dort mit einem ICE noch nie gehalten hat, dann hat er nicht wirklich was verpaßt. Ich kenne auch nur den Bahnhofsplatz, denn irgendwie fuhr der Zug dann doch wieder.
EHEC-Bakterien in Sprossen und alle Welt dachte, dass sie auf Gurken zu finden gewesen wäre. Das Hamburger Gesundheitsministerium gab deshalb eine Verzehrwarnung raus. Das Ende vom Lied heute: Die Stadt wurde von einem spanischen Bauern verklagt. Der soll sich nicht so haben, denn seine Gurken waren schliesslich auch EHEC-verseucht, nur eben mit einem anderen Stamm. Deshalb weiss ich gar nicht, was der eigentlich will, denn das hat er nun wirklich nicht verdient, für verseuchte Gurken auch noch Geld zu bekommen. Soll lieber froh sein, dass seine Gurken keinen Schaden angerichtet haben.
Und als wirklich grösstes Unglück können wir wohl Fukushima bezeichnen. Durch regelrechte Unfähigkeit – anders kann ich es nicht bezeichnen – kam es zu diesem – tja – Unglück. Danach war ganz Deutschland in Aufruhr. Weg mit der Atomkraft hiess es. Denn uns könnte so was ja auch drohen. Das fand ich dann doch ziemlich lächerlich, denn wo sollte es hier schon ein Erdbeben dieses Ausmasses geben? Ich weiss es nicht, aber muss ich das auch irgendwie verstehen. Und da Merkel nun Angst hatte, es könnte sie eine Menge Stimmen kosten, machte sie eine 180-Grad-Wendung und beschloss den Ausstieg aus der Kernenergie. Ich weiss zwar nicht, wie Deutschland es bis 2022 schaffen will, auf erneuerbare Energien umzuschalten. Am besten die ganze Landschaft mit diesem hässlichen und lauten Windrädern vollmüllen. Im Übrigen haben die kaum einen wirklichen Nutzen, was die an Megawatt produzieren ist einfach lächerlich, genauso die ganzen Solarparneele. Sind auch nicht viel besser. Jetzt gibt es ja eine neue Art Windrad, allerdings noch im Versuch. Diese stehen senkrecht und sollen erstens platzsparend und zweitens effizienter sein. Mal sehen, wie das sein wird. Dennoch bin ich immer noch für Windkanäle. Das wäre wirklich mal was, aber wen interessiert das schon?
Was ist noch passiert? Viele, viele Dinge. Guttenberg trat zurück, tauchte dann wieder auf. Ja, wir werden ihn einfach nicht los.
Apropos Politik. Irgendeiner von der Niedersachsen-FDP hat gesagt, dass die Partei wieder sexy werden müsse. Also wie hat er das nun gemeint? Ich will keinen Philipp Rösler als Tarzan-Verschnitt sehen müssen. Tja bin ich wirklich mal gespannt, wie so was umgesetzt würde.
Und wo ich von Tarzan rede. Der Affe, der neben Johnny Weismüller gespielt hat, ist vor wenigen Tagen im biblischen Alter von 80 Jahren an Nierenversagen gestorben. Ein stattliches Alter für einen Schimpansen.

Und was droht uns nun 2012? Angeblich im Dezember der Weltuntergang. Gut möglich, ich glaube da nicht wirklich dran. Die Maya werden schon ihre Gründe gehabt haben, weshalb ihr Kalender nun einmal am 21. Dezember 2012 endet. Vielleicht hatten sie einfach nichts zu schreiben. Möglich ist alles.

 

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Der Kaiser auf dem Golfmobil


Nachdem sich nun bestätigt hat, dass die Bockshornkleesamen aus Ägypten Schuld an der EHEC-Epidemie sind, werden überall Bockshornkleesamen vom Marktgenommen. Sogar Medikamente, die Bockshornklee enthalten. Selbst in unserer Küche macht die Ausmistung nicht Halt. Regina hat alles abgesucht, aber nichts gefunden. Wozu benutzen wir die auch?
Bei der Energieversorgung kommen der Regierung wohl auch langsam Zweifel, ob die ab 2022 von Erneuerbaren Energien gestemmt werden kann. Im Sommer sei es ja kein Problem – sagen sie, was sie wohl aus meinem Blog haben -, aber im Winter ist das schon ganz was anderes. Wenn da die Sonne nicht scheint und eventuell auch noch eine Flaute herrscht? Dann ist es nichts mit den Erneuerbaren Energien, dann sitzen die Menschen im Dunklen. Besonders der Süden sei davon betroffen. Aber ich hoffe, im Jahr 2022 nicht mehr im Süden Deutschland leben zu müssen. Dafür ist mir München einfach zu kostspielig.
Wo ich gerade bei München bin. Natürlich ist die Stadt nicht für 2018 als Ausrichter der Olympischen Winterspiele ausgewählt worden. Habe ich es nicht immer gesagt? Natürlich hatte ich Recht.
Wer nicht komplett hinter der Bewerbung steht, bekommt die Spiele eben nicht. Und da gibt es eben einige Menschen in Garmisch-Patenkirchen und in Oberammergau, die einfach nicht die Spiele haben wollten. Nun ist die Bevölkerung enttäuscht, aber haben wir nicht schon einmal verloren? Damals, als das kleine, unbekannte Leipzig gegen London verlor? Wäre es Hamburg gewesen oder wenigstens Düsseldorf, dann wäre das ganz etwas anderes gewesen. Aber doch nicht Leipzig. Na gut, damals lag es daran, dass Leipzig einfach zu „popelig“ war. Dieses Mal an dem fehlenden Rückhalt in der Bevölkerung, was das IOC bekanntlich nicht mag. Ausserdem fand ich Franz Beckenbauer als Olympia-Botschafter nun völlig fehl am Platze. Oder kann sich jemand Beckenbauer – den Kaiser – bei einer Wintersportart, wie beispielsweise Skifahren, vorstellen? Tja, ich auch nicht. Nicht einmal beim Curling oder sogar Golfen geht das über meine Vorstellungskraft hinaus. Ich sehe Beckenbauer höchstens nur, wie er mit dem Golfmobil über das Green düst.
Und so hat es nun also Südkorea bekommen, was ich mir nun gar nicht vorstellen konnte. Aber die hatten sich bereits zum dritten Mal beworben und das ganze Land war heiss darauf, endlich die Oympischen Winterspiele zu bekommen. Nun müssen sie nur noch rechtzeitig alles aus dem Boden stampfen und gut ist, oder auch nicht.
Jenalas Schwester glaubt, in Rom den Castle (Casle)-Darsteller Nathan Fillion gesehen zu haben. Damit könnte sie durchaus Recht haben, denn laut seinem Twitter-Account hielt er sich tatsächlich vor ein paar Tagen in Rom auf, nun ist er aber in Venedig angekommen. Angeblich sollen sich in Italien die allermeisten Castle-Fans befinden. Also von den Kommentaren auf Youtube, würde ich eher an Deutschland glauben. Aber das hängt eben davon ab, wie viele italienische Follower sich bei Nathan Fillion eingetragen haben. Wenn das eben mehr sind als Deutsche, ist es eben so. Lei und Jenala wird es wahrscheinlich geärgert haben, dass er nicht nach Deutschland gekommen ist.
Heute spielt Deutschland gegen Japan im Viertelfinale. Ich glaube nicht daran, dass sie gewinnen werden. Selbst die Krake ist nicht überzeugt. Und seit Paul wissen wir: Kraken haben immer Recht.
Kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum niemand auch nur einen Kommentar geschrieben hat? Bin ich auf einmal so uninteressant geworden? Ich versteh’s nicht.

 
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Verfasst von - 9. Juli 2011 in Castle, Fernsehen, Fußball, Serien

 

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München – olympiatauglich?


Heute wird die Olympia-Vergabe entschieden. Wirklich glauben tue ich nicht, dass München auch nur den Hauch einer Chance hat. Ein gutes Konzept haben sie zwar, aber die gesamte Bevölkerung steht einfach nicht dahinter. Weder in Garmisch-Patenkirchen noch in Oberammergau sind die Spiele erwünscht. Bei der Mehrheit zwar schon, aber da ist noch die kleine unbeugsame Minderheit. Und da wir nicht in China sind, dürfen diese ihre freie Meinung sagen. Und das hat dem IOC nicht so gefallen.
Bleibt nur noch die Frage, wer anstelle von München dann die Winterspiele bekommen wird? Südkorea kann ich mir nun gar nicht vorstellen, denn haben die überhaupt Schnee? Ich weiss es nicht. Zudem müsste da wie in Sotchi alles aus dem Boden gestammt werden. Aber das ist ja nichts Neues. Schön ab in die Natur. Ist doch wirklich wunderbar. Denn Bäume wachsen schliesslich wieder.
Eine Nachricht, die mich wirklich geschockt hat: Mit 98 Jahren ist Otto von Habsburg gestorben. Der älteste Sohn des letzten österreichischen Kaisers Karl. Nun frage ich mich natürlich, ob die Mayerling-Akten endlich geöffnet werden. Otto von Habsburg hatte sich stets dagegen verschlossen. Ich würde zu gern wissen, was in den Akten steht. Aber das wird gewiss ein Wunschtraum bleiben. Aber ich wüsste doch zu gerne, was damals sich wirklich auf Schloss Mayerling abgespielt hat, ob Kronprinz Rudolf wirklich Selbstmord beging. Genauso mysteriös wie der Tod von Bayern-König Ludwig II.
In Frankreich halten die Franzosen (wer denn auch sonst? Vielleicht die Italiener?) Strauß-Kahn immer noch für geeignet, um gegen Sarkozy bei der Wahl um das Präsidentenamt anzutreten. Da hat wohl Sarkozys Intrige alles nichts genutzt. Doch nun droht weiteres Ungemach, denn schliesslich gibt es immer noch Mittel und Wege, um doch noch ans Ziel zu kommen.
Nun wird Strauß-Kahn von einer Französin beschuldigt. Allerdings ist das „angebliche“ Opfer Journalistin und ihre Mutter dazu noch Kommunalpolitikerin, womöglich noch in Sarkozys Partei. Das sieht doch schon wieder sehr nach Sarkozy aus. Dabei muss man auch bedenken, dass ihm, ähnlich wie Berlusconi in Italien, bald die Hälfte aller Fernsehsender und Zeitungen gehören. Da findet man doch schnell jemanden, den man unter Druck setzen kann.
Die EHEC-Epidemie scheint nun endgültig aufgeklärt zu sein. Es sollen ägyptische Bockshornkleesamen gewesen sein, die EHEC-verseucht waren. Nun ist klar, dass der Biohof in Bienenbüttel – der Name ist immer noch göttlich – nicht selbst für die Verbreitung der EHEC-Bakterien verantwortlich ist. Aber sieht man daran nicht, wie wichtig es ist, heimische Produkte zu beziehen?

 
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Verfasst von - 6. Juli 2011 in Uncategorized

 

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Und an Weihnachten bitte kein EHEC


Wer auch immer das Tesa erfunden hat, er gehört umgebracht – wenn er nicht schon tot wäre. (So ein Gedanke kommt einem unwillkürlich, wenn man etwas auspacken will und das so mit Tesa verklebt ist, dass man es überhaupt nicht aufbekommt.

Na, auch schon in Weihnachtsstimmung? Nein, wirklich nicht? Dabei ist doch in etwas mehr als sechs Monaten wieder Weihnachten. Gut, ich komme auf den blöden Gedanken auch nur, weil gestern die Doppelfolge von „The Closer“ zur Weihnachtszeit spielte. Irgendwie total passend. Vor allem klang es wie das Finale der Staffel, dabei kommt nächste Woche wieder eine neue Folge. Aber immer wenn alle Haupt- und Nebenpersonen einer Staffel zusammenkommen, ist es die Final-Folge. Aber ich lasse mich gerne eines besseren Belehren.
Erst beherrschte es wochenlange die ersten Seiten auf den Zeitungen und tauchte in jeder Nachrichtensendung auf, doch nun scheint EHEC kaum noch eine Meldung wert zu sein. Dennoch steigt die Zahl der Erkrankten weiter, was allerdings kein Wunder ist. Denn nun sind die aus dem Krankenhaus entlassen worden, die erkrankt waren und nun als gesund gelten. Allerdings tragen sie den Keim noch mindestens zwei Monate in sich. Deshalb sollten sie auch andauernd ihre Hände und alles desinfizieren, was sie anfassen. Aber wie ist das denn möglich, wenn man draußen unterwegs ist. Da wird man doch schief angesehen, als sei man nicht ganz richtig im Kopf, wenn man so etwas macht. Und aus diesem Grunde können sich nun auch Menschen anstecken, die überhaupt keine Sprossen gegessen haben. Also immer schön andere Menschen die Knöpfe an der Straßenbahn oder sonstigen öffentlichen Verkehrsmitteln bedienen lassen. Und am besten nur noch mit Einmal-Handschuhen. Na gut, man kann es auch übertreiben.
Silvana Koch-Mehrin kann sich nun auch in die Riege der Politiker einreihen, die ihren Doktortitel verloren haben. Und das gerade sie, wo es ihr doch immer so wichtig war, dass der Titel auch auf jedem Wahlplakat stand. Ich erinnere mich da noch an irgendeine vergangene Europawahl, als ich in NRW unterwegs war. An jeder Ecke starrte sie einen vom Plakat an. Nun will sie gucken, ob sie gerichtlich dagegen vorgehen kann. Also wenn man verloren hat, sollte man das auch akzeptieren.
Da passt doch gerade sehr ein weiteres Opfer der Medien und der Gerichte. Von wem ich rede? Tja, von dem schweizer Wettervogel, der nun mit allen abrechnen will, die es sich angeblich mit ihm verscherzt haben. Also mit dem gesamten deutschen Volk, wie es scheint, denn die MEhrheit hält ihn immer noch für schuldig. Um Schlimmeres zu verhindern, versucht nun seine Ex-Freundin, das (angebliche?) Opfer, in die Offensive zu gehen. Doch sehr wahrscheinlich wird es so ausgehen, daß sie am Ende die Böse ist. Seelisch fertig gemacht worden ist sie ja bereits und das wird garantiert noch weitergehen. Da hat die Rotsocke schon ganze Arbeit geleistet, aber der soll schon immer so gewesen sein, wie meine Tante sagt. Jetzt bin ich nur gespannt, was bei der Revision herauskommt. Ob man da ein Ergebnis hat oder doch nur wieder den zweifelhaften Freispruch.
Lange hörte man nichts von Libyen, nun ist Ghaddafi mal wieder in aller Munde. Er klebt an seinem Stuhl und will einfach nicht aufgeben. Aber wenn ich ihn sehe, glaube ich, dass er das gar nicht ist. Der sieht so gar nicht nach ihm aus. Mehr wie eine Marionette oder aber eine Witzfigur. Wir werden eh nciht hinter die Wahrheit kommen. Komme, was da wolle.

 
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Verfasst von - 18. Juni 2011 in Fernsehen, Serien

 

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EHEC-Quelle gefunden, alles gut?


Es waren die Sprossen, die verdammten Sprossen und nicht Gurken, Tomaten oder Blattsalate. Unmengen an Tonnen der drei genannten Gemüsesorten sind vernichtet worden, weil niemand sie abnehmen wollte. Zu gross war die Angst, EHEC zu bekommen. Selbst ich war angesteckt davon und hatte nur noch Tomaten gekauft, die dann auch noch gekocht wurden, damit auch ja die Keime abgetötet wurden. Aber wie manche, die alles in den Backofen backen und dann auf 200 Grad erhitzen, war ich dann doch nicht. Da brauche ich mich ja nur noch von Pommes Frites ernähren. Haben bald sogar noch mehr Vitamine als das verbrannte Gemüse.
Sprossen also, wie es bereits vermutet wurde. Auf Bohnensprossen soll sich der Erreger befunden haben. Aber wie viele Leute nahmen Sprossen zu sich, daß sie danach alle an EHEC erkrankten? Die sind doch nicht alle in dem Restaurant in Lübeck gewesen.
Bienenbüttel, da befindet sich der Sprossen-Anbauer. Ich habe an diesen ulkigen Ort nur die Erinnerung, dass ich da spätabends mal aus einem ICE aussteigen musste, weil davor irgendein Unfall geschehen war. Wir warteten an diesem unwirtlichen Ort, der so klein schien, als würde es nur den Bahnhof geben. Die Busse kamen und als wir uns samt unserem ganzen Gepäck reingequetscht hatten, hiess es, dass wir wieder in den ICE einsteigen könnten. Meine Erinnerung an Bienenbüttel bei Nacht.
Wie gut, dass ich mich kaum von Sprossen ernähre, und wenn dann nur von eingelegten Mungo-Sprossen. Aber die werde ich wohl in nächster Zeit auch mal meiden.
Die Quelle ist gefunden und nun wird wohl aller Wahrscheinlichkeit nach die Zunahme der Infektionen endlich zurückgehen – was sie schon tut – und schliesslich stagnieren und aufhören. Dann ist alles wieder gut, oder auch nicht. Denn die Spätfolgen für die, die EHEC und HUS hatten, sind immer noch nicht wirklich bekannt. Es könnte alles sein und das wünscht man niemandem.
Wird nun eigentlich die britische Rudermannschaft doch noch nach Hamburg zur Rudermeisterschaft kommen? Sie hatten wegen der EHEC-Gefahr ihr Kommen abgelehnt. Tja, schön blöd. Aber wenigstens kann man sich so ganz legal die lästige Konkurrenz vom Hals halten. Wie wäre es bei der Frauen-Fussball-WM? Kommt kaum noch einer. Wobei die Frauen eh wieder Weltmeister werden. Die sind einfach besser als die Herren-Mannschaft. Das muss man neidlos zugeben, auch wenn ich mich für Frauen-Fussball immer noch nicht begeistern kann. Finde immer noch, dass die manchmal wie Mädchen spielen. Aber deren Fusshaltung ist dennoch einwandfrei. Und sie sind erfolgreich, dennoch werde ich mir die Frauen-WM nicht antun. Und wenn man mich hier jetzt als Chauvi bezeichnet, dass ist mir egal. Kenne ein paar Frauen, die selbst nichts vom Frauen-Fussball halten. Lei gehört zu ihnen, deshalb würde sie auch nie einen Frauenmannschaft trainieren wollen. Logik ist alles, nicht wahr?
Aber sieht man nicht einmal wieder, was Bio alles bringt? Zwar keinen Durchfall wegen überhöhter Düngung, aber dafür Durchfall wegen EHEC und Salmonellen. Ich weiss, warum ich von Bio nichts halte und es deshalb auch nicht kaufe. Zudem heisst bio auch nicht, dass Gurken oder Orangen nicht gespritzt und Äpfel und Orangen nicht gewachst werden. Das passiert und wenn es mit Öko-Mitteln ist. Also immer schön alles waschen oder schälen.

Unser aller Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg wird sehr wahrscheinlich für ein bis zwei Jahre in die USA gehen. Von mir aus kann er da gleich bleiben und GM beraten, was die denn nun mit Opel machen. Damit hat er ja bereits Erfahrung. Im Übrigen kann er dann auch in aller Ruhe dort seine neue Doktorarbeit schreiben oder eventuell schreiben lassen. Doch irgendwann wird er wieder zurückkehren, sehr wahrscheinlich auch in die Politik. Mein werter Ministerpräsident Seehofer wartet ja schon. Der soll bloss aufpassen, dass es nicht sein Platz ist, den er dann räumen muss.

Noch was? Nächste Woche läuft eine Doppelfolge von „The Closer“. Aber sonst weiss ich jetzt nichts mehr. Gut, am Montag ist der 125. Todestag von Ludwig II.  – der Märchenkönig. Halb Bayern ist deshalb schon ganz aus dem Häuschen.

 

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